{"id":122968,"date":"2024-10-11T16:45:47","date_gmt":"2024-10-11T14:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968"},"modified":"2024-10-11T16:06:55","modified_gmt":"2024-10-11T14:06:55","slug":"hinweise-des-tages-ii-651","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h01\">Das &bdquo;gierige Biest&ldquo; ist tot, die Herde bl&ouml;kt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h02\">Wirtschaftsweiser Truger: &ldquo;Bundesregierung m&uuml;sste Notlage erkl&auml;ren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h03\">2,5 Millionen Besch&auml;ftigte gegen die Ampel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h04\">Von Ukraine bis Nahost: Geht es wirklich um einen Angriff auf den Westen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h05\">Medien sch&uuml;ren Kriegsstimmung gegen Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h06\">US Arms Dealers Witness &lsquo;Record Profits&rsquo; From Israel&rsquo;s Year-Long Wars<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h07\">Nach Schlappe f&uuml;r Habecks LNG: Darum liefern Gash&auml;ndler nicht nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h08\">VW in der Krise: So viele Millionen zahlt der Autobauer immer noch seinen Ex-Managern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h09\">&bdquo;Amazon betreibt eine nahezu totale &Uuml;berwachung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h10\">Apotheker schlagen Alarm: Lieferengp&auml;sse bei 500 Medikamenten in Hessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h11\">Nur Deutschland entsch&auml;digt nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h12\">Medienanalyse: Der Osten wird negativer dargestellt als der Rest des Landes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h13\">&raquo;Vielleicht hat jede Zeit ihre speziellen Neurosen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h14\">Abschied vom idyllischen Bergmannkiez: &bdquo;Die Stra&szlig;e ist nur noch Spekulationsmasse&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122968#h15\">Kris Kristofferson: the Anti-War Veteran<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das &bdquo;gierige Biest&ldquo; ist tot, die Herde bl&ouml;kt weiter<\/strong><br>\nIn diesen Tagen kann man ein interessantes Schauspiel beobachten. Obwohl das &bdquo;gierige Biest&ldquo; namens Inflation vor aller Augen schon vor einiger Zeit in die ewigen Jagdgr&uuml;nde eingegangen ist, bl&ouml;kt die Schafherde weiter als sei nichts geschehen. Angetrieben wird die Angst der Schafe von &bdquo;Experten&ldquo;, die jeden Tag durch die Medien gereicht werden und bedenklich die K&ouml;pfe wiegen: Das Biest k&ouml;nnte doch nicht tot sein, es k&ouml;nnte nur schlafen, k&ouml;nnte im November oder Dezember pl&ouml;tzlich den Kopf wieder heben und schnell noch einige Schafe fressen.<br>\nZwar ist die Inflationsrate im Euroraum schon im September unter das Ziel der EZB von zwei Prozent gefallen, aber der &bdquo;Sorge&ldquo; der Experten tut das keinen Abbruch. Sie schauen einfach auf andere Raten, um ihre Sorge zu rechtfertigen. Da sich auch die sogenannte Kernrate nunmehr den zwei Prozent ann&auml;hert, hat man pl&ouml;tzlich die Preise der Dienstleistungen entdeckt, die immer noch um vier Prozent steigen. Das zeige doch, so die einschl&auml;gigen &bdquo;Bankvolkswirte&ldquo;, dass die Inflation nicht besiegt sei, sondern, vor allem wegen der starken Lohnerh&ouml;hungen, noch im System schlummere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/10\/11\/das-gierige-biest-ist-tot-die-herde-bloekt-weiter\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser Truger: &ldquo;Bundesregierung m&uuml;sste Notlage erkl&auml;ren&rdquo;<\/strong><br>\nSeit zwei Jahren schon wird immer wieder eine Erholung vorhergesagt. Die verz&ouml;gert sich dann jedes Mal, und es wird auch schw&auml;cher und schlechter als erwartet. Laut aktuellen Prognosen steht f&uuml;r das laufende Jahr beim Wirtschaftswachstum schon wieder ein Minus vor dem Komma und auch f&uuml;rs kommende Jahr wird nur eine schwache Erholung vorhergesagt. Man k&ouml;nnte sagen, das ist zwar eine ungew&ouml;hnlich lange Schw&auml;chephase, aber es ist noch nicht besonders dramatisch. Dramatisch wird es dadurch, dass die deutsche Wirtschaft seit 2019 praktisch nicht mehr gewachsen ist. Wir haben den Corona-Schock gehabt und danach die Energiekrise. Wir liegen jetzt mehr als f&uuml;nf Prozent unter dem vor der Krise prognostizierten Wachstumstrend. Das ist wirklich dramatisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Wirtschaftsweiser-Truger-Bundesregierung-muesste-Notlage-erklaeren-article25279935.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Danyal Bayaz: Gr&uuml;nen-Spitzenpolitiker fordert &bdquo;Reform im Geiste der Agenda 2010&ldquo;<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Finanzminister Danyal Bayaz warnt die Gr&uuml;nen vor einem zu starken Linkskurs. Er empfiehlt stattdessen, sich mit einem Kurs der Mitte in der Wirtschaftspolitik zu profilieren. &bdquo;Ich m&ouml;chte, dass wir im wirtschaftspolitischen Diskurs nicht links oder rechts, sondern als Partei der Vernunft verortet werden&ldquo;, sagte Bayaz dem Handelsblatt.<br>\nDie deutsche Wirtschaftsschw&auml;che ist laut Bayaz vor allem strukturell gepr&auml;gt. &bdquo;Wir brauchen eine Reform im Geiste der Agenda 2010, bei der alle Parteien &uuml;ber ihren Schatten springen&ldquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/danyal-bayaz-gruenen-spitzenpolitiker-fordert-reform-im-geiste-der-agenda-2010\/100074634.html%20\">Handelsblatt (Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sicher wegen des gro&szlig;en Erfolgs. Klar kann man die L&ouml;hne noch einmal um 20 Prozent senken und den Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss sicher auf 14 oder 15 Prozent treiben &ndash; warum nicht? In den anderen Euro-L&auml;ndern, &uuml;ber die die deutsche Exportdampfwalze hinweggefahren ist, gibt es immer noch Industriebetriebe, und ganz schlimm sind Renten, die den Sozialhilfesatz &uuml;bersteigen; es gibt noch viel zu tun. Selbstverst&auml;ndlich fordert Bayaz weitere Unternehmenssteuergeschenke. Es ist kein Wunder, dass die FDP bei Wahlumfragen immer weiter absackt, wenn die Gr&uuml;nen alle Ideen zur Reichenbegl&uuml;ckung vorwegnehmen. Neoliberalismus in Reinform, aber mit dem guten gr&uuml;nen Gewissen &ndash; unwiderstehlich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>2,5 Millionen Besch&auml;ftigte gegen die Ampel<\/strong><br>\nDie Forderungen der Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Diensts nach mehr Lohn und weniger Arbeit sind eine Chance, den Frust auf die Ampel in progressive Bahnen zu lenken. Doch damit das gelingt, muss Verdi in die Offensive gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/tarifrunde-oeffentlicher-dienst-verdi-ampel\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von Ukraine bis Nahost: Geht es wirklich um einen Angriff auf den Westen?<\/strong><br>\nNun haben die Hardliner in Washington und anderen Nato-L&auml;ndern im Zuge des Ukraine- und Gaza-Kriegs erneut damit begonnen, von einer &ldquo;Achse des B&ouml;sen&rdquo; zu sprechen, wobei behauptet wird, dass China, Russland und Iran, manchmal auch Nordkorea, einen gemeinsamen Plan verfolgen, die globale Ordnung zu zerst&ouml;ren. Auch eine Reihe von US-Leitmedien und Kommentatoren haben die Rede von einer chinesisch-russisch-iranischen Allianz gegen den Westen &uuml;bernommen und verbreitet.<br>\nMit dem Zusammenschwei&szlig;en regionaler M&auml;chte zu einer gemeinsamen Front wird nat&uuml;rlich die Bedrohung verst&auml;rkt. Angesichts dieser globalen Gef&auml;hrdung des Westens (USA und Europa) durch eine gemeinsam operierende &ldquo;Achse&rdquo; werden dann zugleich auch die n&ouml;tigen Mittel, um ihr zu begegnen, &ldquo;robuster&rdquo; und letztlich auf milit&auml;rische Abschreckung gepolt.<br>\nDas Problem mit diesem Deutungsrahmen ist, dass er wenig mit den realen Verh&auml;ltnissen zu tun hat, um es moderat zu formulieren. Denn die Achse, die vermeintlich mit einer globalen Offensive gegen den Westen die derzeitigen Kriege anfeuert, ist ein Mythos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Von-Ukraine-bis-Nahost-Geht-es-wirklich-um-einen-Angriff-auf-den-Westen-9974949.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Medien sch&uuml;ren Kriegsstimmung gegen Iran<\/strong><br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit wird auf Luftangriffe gegen den Iran eingestimmt. Sie seien der logische n&auml;chste Schritt. [&hellip;]<br>\nIn Kriegszeiten neigen Aggressoren dazu, die Gegenseite als besonders gef&auml;hrlich darzustellen. Im Fall Israels verbreiten westliche Think-Tanks, finanziert durch R&uuml;stungskonzerne und das Pentagon, Narrative, die Iran als Drahtzieher s&auml;mtlicher Aktionen der Hisbollah und Huthis darstellen und verantwortlich macht. Diese Vereinfachung ignoriert die kulturellen Unterschiede zwischen diesen Gruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/medien-schueren-kriegsstimmung-gegen-iran\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US Arms Dealers Witness &lsquo;Record Profits&rsquo; From Israel&rsquo;s Year-Long Wars<\/strong><br>\nThe US and Israel&rsquo;s ongoing military escalation across West Asia has helped the aerospace and defense industry outperform expectations.<br>\nUS arms manufacturers have outperformed major stock indexes this year in a rally fueled by Israel&rsquo;s year-long genocide of Palestinians in the Gaza Strip and the expansion of its war against Lebanon.<br>\nStock funds with holdings in the US aerospace and defense industry &ndash; including companies like Boeing, Lockheed Martin, RTX, General Dynamics, Northrop Grumman, and L3Harris &ndash; saw their profits soar past expectations this year, outperforming the S&amp;P 500 index.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/us-arms-dealers-witness-record-profits-from-israels-year-long-wars\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach Schlappe f&uuml;r Habecks LNG: Darum liefern Gash&auml;ndler nicht nach Deutschland<\/strong><br>\nLNG-H&auml;ndler bezahlen teilweise Strafen an Deutschland und liefern das Gas stattdessen ins Ausland. Woran liegt das? Das Wirtschaftsministerium nimmt Stellung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/lng-gashaendler-kehren-deutschland-den-ruecken-jetzt-aeussert-sich-habecks-ministerium-li.2261419\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>VW in der Krise: So viele Millionen zahlt der Autobauer immer noch seinen Ex-Managern<\/strong><br>\nVolkswagen steckt in der Krise, muss Milliarden sparen. Ein Grund f&uuml;r die Misere: &Uuml;ber Jahre und Jahrzehnte regelte der Autobauer vieles mit Geld, auch Abg&auml;nge von Top-Managern.<br>\nDer Verg&uuml;tungsbericht f&uuml;r das Jahr 2023 zeigt: Obwohl zahlreiche Ex-VW-Bosse gar nichts mehr f&uuml;r das Unternehmen tun, kriegen sie auch Jahre nach ihrem Abgang noch Gehalt. Die Summen gehen in die Millionen.<br>\nSelbst f&uuml;r Spitzenmanager, die vor mehr als zehn Jahren das Unternehmen verlie&szlig;en, weist Volkswagen f&uuml;r das Jahr 2023 Zahlungen in H&ouml;he von rund 100 Millionen Euro aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/vw-autobauer-zahlt-immer-noch-millionen-an-ex-manager\/%20\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Amazon betreibt eine nahezu totale &Uuml;berwachung&ldquo;<\/strong><br>\nGewerkschafterin Christy Hoffman &uuml;ber gesetzeswidrige Taktiken des US-Konzerns, m&ouml;rderische Arbeitsbedingungen und den Tarifkampf in Deutschland. [&hellip;]<br>\nDer Kampf um bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon &ndash; h&ouml;here L&ouml;hne, Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Ende der unabl&auml;ssigen Belastungen &ndash; wird in aller Welt engagiert gef&uuml;hrt. Tats&auml;chlich erleben wir seit f&uuml;nf Jahren einen enormen Anstieg an Aktivit&auml;ten von Arbeiterinnen und Arbeitern und Gewerkschaften. Zudem hat in der gesamten Zivilgesellschaft das Bewusstsein daf&uuml;r zugenommen, dass es zu menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen kommt, wenn Amazon in einer Stadt t&auml;tig wird.<br>\nUnd der Kampf um Arbeitsbedingungen hat jetzt auch Regulierungsbeh&ouml;rden und die politische B&uuml;hne erreicht: In vielen L&auml;ndern ist kaum noch &bdquo;regulatorisches Wohlwollen&ldquo; gegen&uuml;ber dem Unternehmen vorhanden. Das Europ&auml;ische Parlament hat sogar die seltene Ma&szlig;nahme ergriffen, den Amazon-Lobbyisten den Zugang zu ihrem Geb&auml;ude zu verwehren, weil das Unternehmen es ablehnte, sich auf Anh&ouml;rungen f&uuml;r seine gewissenlosen Verhaltensweisen zu rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/amazon-betreibt-eine-nahezu-totale-ueberwachung-7800\/%20\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Apotheker schlagen Alarm: Lieferengp&auml;sse bei 500 Medikamenten in Hessen<\/strong><br>\nAntibiotika, Schmerzmittel und sogar Kochsalzl&ouml;sung: Bei rund 500 Medikamenten gibt es in Hessen aktuell Lieferengp&auml;sse. Die Gr&uuml;nde sind kompliziert &ndash; und auch ein neues Gesetz schafft anscheinend keine Abhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/medikamentenmangel-in-hessen-bei-500-arzneimitteln-gibt-es-lieferengpaesse-v1,medikamentenmangel-104.html\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nur Deutschland entsch&auml;digt nicht<\/strong><br>\nDer niederl&auml;ndische NS-Verfolgte Salo Muller fordert die Deutsche Bahn AG und die Bundesregierung zur Zahlung von Entsch&auml;digung an noch lebende Opfer der NS-Deportationsverbrechen auf. Gegenstand der Forderung sind die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn in die NS-Vernichtungslager, ohne die &bdquo;der Holocaust nicht durchf&uuml;hrbar gewesen&ldquo; w&auml;re, wie Muller konstatiert. Der 88-j&auml;hrige, dessen Eltern mit der Bahn nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden und der sich als Kind nur in niederl&auml;ndischen Verstecken vor dem Mordzugriff der deutschen Besatzer retten konnte, brachte 2019 die niederl&auml;ndische Bahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen dazu, 50 Millionen Euro f&uuml;r Entsch&auml;digungen bereitzustellen. Die Deutsche Bahn AG, Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn, verweigert sich bis heute. Auch die Initiative Zug der Erinnerung setzt sich f&uuml;r die Zahlung von Entsch&auml;digungen ein &ndash; und verweist in einem Gutachten darauf, die Reichsbahn habe zwischen 1938 und 1945 &bdquo;Fahrteinnahmen f&uuml;r die Deportationen&ldquo; im &bdquo;heutigen Wert von mindestens 445 Millionen Euro&ldquo; kassiert. Das Reichsbahn-Verm&ouml;gen ging an die Rechtsnachfolgerin Deutsche Bahn AG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9713\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Medienanalyse: Der Osten wird negativer dargestellt als der Rest des Landes<\/strong><br>\nDie exklusiv f&uuml;r den MDR erstellte Analyse, f&uuml;r die Millionen seit 1990 ver&ouml;ffentlichte Beitr&auml;ge ausgewertet wurden, belegt zudem, dass in Berichten &uuml;ber Ostdeutschland deutlich h&auml;ufiger Begriffe rechter Ideologie wie &ldquo;&uuml;berfremdet&rdquo;, &ldquo;PEGIDA&rdquo;, &ldquo;v&ouml;lkisch&rdquo;, &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; oder &ldquo;ausl&auml;nderfeindlich&rdquo; vorkommen als im gesamtdeutschen Schnitt. Dies liegt auch an der Themenauswahl der gesamtdeutschen Berichterstattung: Ein vergleichsweise gro&szlig;er Teil der Berichterstattung fokussiert sich auf die Themenkomplexe &ldquo;Rechtsextremismus&rdquo;, &ldquo;Machtlosigkeit&rdquo;, &ldquo;R&uuml;ckgang und Mangel&rdquo; sowie &ldquo;Protest&rdquo;. (&hellip;)<br>\nSomit beginnen sich bereits kurz nach der Wiedervereinigung Berichterstattungsmuster &uuml;ber den Osten zu etablieren, die sich in vielen Aspekten bis in die heutige Zeit ziehen. Positive Zuschreibungen sind eher selten, daf&uuml;r dominieren besonders Begriffe des Verlustes und des Niedergangs. Ostdeutsche werden laut der Medienanalyse &uuml;berproportional h&auml;ufig als mahnend, kritisierend und widersprechend wahrgenommen. Dass sich diese Bilder gehalten und etabliert haben, h&auml;ngt laut der Politikwissenschaftlerin Rebecca Pates auch damit zusammen, dass viele Westdeutsche &ndash; damals wie heute &ndash; schlicht und einfach zu wenig &uuml;ber den Osten wissen. Deswegen werde auch in der Berichterstattung h&auml;ufig auf einfache Klischees zur&uuml;ckgegriffen: &ldquo;Was man hat, sind die Narrative, und man glaubt den Narrativen, man reproduziert die Narrative.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/themen\/dnadesostens\/neues\/ostdeutschland-in-den-medien-104.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Vielleicht hat jede Zeit ihre speziellen Neurosen&laquo;<\/strong><br>\nDe Lapuente: Neuerdings liest man, dass die Wokeness ihren Zenit &uuml;berschritten h&auml;tte &ndash; Peak Woke nennt sich dieses Ph&auml;nomen. M&uuml;ssten Sie Ihr Buch, ver&ouml;ffentlichten Sie es erst jetzt, anders schreiben, Frau Bockwyt?<br>\nBockwyt: Ich h&ouml;re das auch immer wieder, aber auch die andere Position: Also dass Wokeness noch nicht den H&ouml;hepunkt erreicht h&auml;tte. Ich selber bin mir sehr unsicher, was diese Frage angeht, weil der Einfluss der Bewegung schwer messbar ist. Die SPD beispielsweise schl&auml;gt aktuell eine Migrantenquote f&uuml;r die Besetzung &ouml;ffentlicher &Auml;mter vor. Eine solche Quotenregelung basiert auf woken Thesen und Konzepten. Ich glaube, dort, wo Macht ist oder entscheidende Hebel liegen, in Medien, in Institutionen, Bildungseinrichtungen, in Unternehmen ist man immer noch recht unbeirrt auf der Woke-Welle. Was sich in der Tat ge&auml;ndert hat, ist die kritische Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Bewegung und ihre Weltanschauung, die zunehmend mehr Menschen erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/vielleicht-hat-jede-zeit-ihre-speziellen-neurosen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Abschied vom idyllischen Bergmannkiez: &bdquo;Die Stra&szlig;e ist nur noch Spekulationsmasse&ldquo;<\/strong><br>\nWo einst Platz f&uuml;r alternative Gesch&auml;ftsideen war, ist heute vor allem Platz f&uuml;r finanzstarke Unternehmen. Wie ist das passiert? Eine Spurensuche in Kreuzberg. [&hellip;]<br>\n1989 zerbr&ouml;selte auch der Schutzwall, Immobilienh&auml;ndler kamen, sahen und siegten. Bis heute wirbt die Branche mit dem &bdquo;idyllischen Bergmannkiez&ldquo;, obwohl von der Idylle nicht viel &uuml;brig ist. Wo einst Platz f&uuml;r alternative Gesch&auml;ftsideen war, ist heute nur noch Platz f&uuml;r finanzstarke Unternehmen. &bdquo;Ein derart hochgez&uuml;chteter Immobilienmarkt l&auml;sst keinen Raum mehr f&uuml;r Werkst&auml;tten&ldquo;, sagt Sascha Fricke, einer der letzten, der vorne ein Schaufenster und hinten noch eine Werkstatt in der Stra&szlig;e besitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/abschied-von-kreuzberg-idyllischem-bergmannkiez-die-strasse-ist-nur-noch-spekulationsmasse-li.2257424\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kris Kristofferson: the Anti-War Veteran<\/strong><br>\nAmerican country musician Kris Kristofferson was a military veteran and anti-war activist. He continued his advocacy against the Gulf Wars and benefit concerts for Palestinian children despite the negative impacts that both had on his career. Kristofferson died on September 28 at his home in Hawaii, aged 88.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2024\/10\/10\/kris-kristofferson-the-anti-war-veteran\/\">Counterpunch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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