{"id":123144,"date":"2024-10-15T13:00:54","date_gmt":"2024-10-15T11:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123144"},"modified":"2024-10-15T13:42:36","modified_gmt":"2024-10-15T11:42:36","slug":"leserbriefe-zu-strengere-meldepflichten-und-kein-geld-das-feindbild-arme-rueckt-wieder-in-den-fokus-der-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123144","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eStrengere Meldepflichten und kein Geld: Das Feindbild Arme r\u00fcckt wieder in den Fokus der Politik\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122892\">In seinem Kommentar<\/a> muss Marcus Kl&ouml;ckner feststellen, dass die Verantwortlichen in der Politik wieder einmal die &Auml;rmsten der Armen gegeneinander ausspielen und das schamloser Weise vor dem Hintergrund, Milliarden in Militarisierung, Aufr&uuml;stung und Kriege zu investieren. Laut einem Entwurfspapier der Regierungskoalition sollen B&uuml;rgergeldempf&auml;nger mit einer &bdquo;sch&auml;rferen Meldepflicht&ldquo; in Arbeit gebracht und dann mittels einer &bdquo;Durchhaltepr&auml;mie&ldquo; bei Stange gehalten werden. Doch damit nicht genug: manchen Politikern und auch dem Kanzler geht diese &bdquo;Belohnung&ldquo; zu weit, sie unterstellen den B&uuml;rgergeldempf&auml;ngern indirekt, arbeitsunwillig und faul zu sein, dass &bdquo;d&uuml;rfe nicht noch &bdquo;extra belohnt werden&ldquo;. Damit werden die &Auml;rmsten nicht nur noch mehr stigmatisiert, die Gesellschaft zus&auml;tzlich in &sbquo;unten&lsquo; und &sbquo;oben&lsquo; gespalten, es ist auch ein Offenbarungseid der Regierenden bez&uuml;glich Ihrer empathielosen Vorbehalte gegen&uuml;ber Arbeitslosen. Vielen Dank f&uuml;r die sehr bewegenden Zuschriften, <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Seit vielen Jahren bietet eine Gruppe (&ldquo;die LINKE hilft&rdquo;) in Freiburg beim Jobcenter und Arbeitsamt Hilfe an.<\/p><p>In einem Gespr&auml;ch <em>[mit]<\/em> Verantwortlichen des Jobcenter wurde uns mitgeteilt, dass die Menschen, die keine Arbeit aufnehmen, oft zu viele verschiedene Probleme haben.<\/p><p>Mehr individuelle Betreuung w&auml;re zwar w&uuml;nschenswert , aber dazu fehlten einfach die Kapazit&auml;ten. Ein st&auml;ndig wachsender Teil der Mittel zur F&ouml;rderung der &ldquo;Kunden&rdquo; muss daher f&uuml;r den notwendigen Apparat ausgegeben werden.<\/p><p>In Ballungszentren w&auml;re auch die Gewinnung von gut ausgebildetem Personal und die Fluktuation der Mitarbeiter ein zunehmendes Problem.<\/p><p>Fazit:<\/p><p>Solche Aussagen zum engeren Betreuen \/ Kontrollieren der Betroffenen ist gar nicht m&ouml;glich und angesichts der K&uuml;rzungen bei den Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Betroffene auch nicht gewollt.<\/p><p>Das wird dann sprachlich schon verpackt.<\/p><p>Aus weniger Deutschkurse f&uuml;r Ukraine wird dann ein &ldquo;Jobturbo&rdquo;.<\/p><p>Die betroffenen Personen k&ouml;nnen ja mit sehr wenig Deutsch schneller in ein Arbeitsverh&auml;ltnis.<\/p><p>Dass das zu Besch&auml;ftigung unter dem Qualifikationsniveau f&uuml;hrt, ist die Folge.<\/p><p>F&uuml;r die Betroffenen langfristig schlecht.<\/p><p>Auch f&uuml;r die Gesellschaft, da der Mangel an QUALIFIZIERTEN Arbeitskr&auml;ften das gro&szlig;e Problem ist.<\/p><p>Die Bundesregierung bedient hier Stereotype, und betreibt nicht Probleml&ouml;sung, sondern Populismus, den Sie anderen gerne vorwirft.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche den &ldquo;Querdenker&rdquo; (-; NachDenkSeiten weiterhin alles Gute<\/p><p>Joseph Kraus<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<\/p><p>ich schreibe Ihnen zu der uns&auml;glichen B&uuml;rgegeld-Debatte. Erstmal ein dickes Dankesch&ouml;n, da&szlig; Sie dieses Thema im Gegensatz zu anderen Medien fair beleuchten.&nbsp;<\/p><p>Bei der ganzen Debatte wird eine wichtige Gruppe vergessen, n&auml;mlich die der Aufstocker, und da reden wir von immerhin fast zwei Millionen Menschen, die arbeiten, aber nicht genug verdienen, um ohne B&uuml;rgergeld leben zu k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Was diese Menschen an G&auml;ngelungen ertragen m&uuml;ssen, kommt nie zur Sprache. Ich wei&szlig;, wovon ich rede, denn ich lebe schon l&auml;nger vom B&uuml;rgergeld. In all dieser Zeit habe ich immer wieder versucht, trotz behindertem Kind eine Ausbildung oder Qualifikationen nachzuholen, welches regelm&auml;&szlig;ig vom Jobcenter abgelehnt wurde. Ich war Ende 20, als ich mir vom Sachbearbeiter vorwerfen lassen musste, warum ich mich denn auf Ausbildungen beworben h&auml;tte, wo ich doch wissen m&uuml;sste, da&szlig; ich in diesem Alter mit behindertem Kind keine finden w&uuml;rde. Sehr motivierend, nicht wahr?&nbsp;<\/p><p>Also suchte ich mir erstmal ein Ehrenamt mit Aufwandsentsch&auml;digung, um irgendwie Fu&szlig; zu fassen. Sogleich musste ich dann jedes halbe Jahr statt einmal j&auml;hrlich B&uuml;rgergeld beantragen.&nbsp;<\/p><p>Bald darauf suchte ich mir einen Minijob. Der erste Brief vom Jobcenter, nachdem ich sie dar&uuml;ber in Kenntnis gesetzt habe, lautete im Wortlaut: Sie haben sich einen Minijob gesucht, also k&uuml;rzen wir Ihnen das B&uuml;rgergeld.&nbsp;<\/p><p>Inzwischen arbeite ich in Teilzeit. Mein inzwischen vollj&auml;hriger Sohn macht eine Ausbildung. Von seinem Ausbildungsgeld von &uuml;ber 500 Euro darf er 100 Euro monatlich behalten, trotz Vollzeit. Jeder Euro, den wir mehr verdienen, wird uns sofort angerechnet. Dazu kommt der ewige Papierkrieg.&nbsp;<\/p><p>Motiviert man so Leute zur Arbeit, wenn man ihnen gleichzeitig das Gef&uuml;hl gibt, sie zu bestrafen, weil sie selbstst&auml;ndig einen Job gesucht haben?&nbsp;<\/p><p>Ebenso kommt nicht zur Sprache, da&szlig; bei Lohnaufnahme sofort das B&uuml;rgergeld f&uuml;r den n&auml;chsten Monat gek&uuml;rzt wird. Bis man also seinen ersten Lohn hat, hat man ein gro&szlig;es Minus oder muss Schulden beim Jobcenter machen. Und das alles meistens daf&uuml;r, da&szlig; man zumindest als Familie eh nicht aus dem Bezug kommt. Satt den unsinnigen 1000 Euro Bonus sollte da mal was ge&auml;ndert werden! Aber wie immer ist im Mittelpunkt der ach so faule Arbeitlose&hellip;<\/p><p>All das kommt in den Medien nie zur Sprache, weil sowieso nie MIT den Empf&auml;ngern geredet wird, sondern nur &Uuml;BER sie. Aber warum sollten B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger weniger kapitalistisch denken als der Rest der Gesellschaft? Ich kenne viele Empf&auml;nger, aber ich kenne keinen, der sagt: &ldquo;Ich will nicht arbeiten&rsquo;. Aber ich kenne viele, die eben von dieser Lohnl&uuml;cke abgeschreckt werden, ich kenne viele, denen wie mir eine Ausbildung oder Qualifikation verwehrt wurde, ich kenne viele, die ein Ehrenamt haben, viele, die Angeh&ouml;rige pflegen oder psychische Erkrankungen haben. Was diese Leute brauchen ist weniger B&uuml;rokratie und nicht das Gef&uuml;hl, bestraft zu werden, wenn sie weiterkommen wollen.&nbsp;<\/p><p>Ich finde die derzeitige Diskussion einfach nur noch unertr&auml;glich. Wir B&uuml;rgergeld- Empf&auml;nger sind gesellschaftlich zum Abschuss frei gegeben. Das klingt sicher &uuml;berspitzt, aber genau so f&uuml;hlt es sich an.<\/p><p>Danke, da&szlig; die Nachdenkseiten uns nicht vergessen und haben Sie bitte Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, da&szlig; ich anonym schreibe.&nbsp;<\/p><p>Solidarische Gr&uuml;&szlig;e von C.S. (weiblich)&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>wissen Sie, es gibt eine wichtige Sache, die jedesmal bei diesem Thema ausgeblendet wird: Normalerweise besteht unsere Gesellschaft aus einem mittlerweile riesigen Teil, die alle B&uuml;rgergeldempf&auml;nger w&auml;ren, g&auml;be es da nicht die Eingriffe durch die Regierung und ihre Gesetze.<\/p><p>Der Kreis der Menschen, die noch wertsch&ouml;pfend arbeiten, wird immer kleiner. Viele Menschen verstehen auch nicht, dass die Einkommenssteuer einer T&auml;tigkeit, die selber schon von Steuern finanziert wird, keine &ldquo;echte&rdquo; Steuereinnahme ist. Wenn ich zwei Kreise zeichne und in den einen &ldquo;Steuern aus Einkommen der wertsch&ouml;pfend T&auml;tigen&rdquo; und in den anderen &ldquo;Steuern der T&auml;tigen, deren Einkommen von Steuern der wertsch&ouml;pfend T&auml;tigen gezahlt werden&rdquo; schreibe und den einen Kreis immer kleiner werden lasse und den zweiten immer gr&ouml;&szlig;er, weil die Industrie abwandert, aber immer mehr Menschen in Rundfunkanstalten, Instituten, Initiativen der Regierung usw. arbeiten, dann verstehen sie pl&ouml;tzlich, dass da etwas nicht passen kann. Und dann verstehen sie auch, dass wir mit den notwendigen dieser T&auml;tigkeiten wie Lehrer, Verwaltung usw. schon genug zu bezahlen haben und dass alles dar&uuml;ber hinaus Luxus ist. Wenn fr&uuml;her bei den alten Germanen ein Lieders&auml;nger umherzog, hat er von dem, was die Menschen er&uuml;brigen konnten, gelebt. Und hatten die Menschen nur wenig &uuml;brig, konnten sie ihm auch nur wenig geben oder mussten selbst hungern. Heute bekommt ein Opernintendant ein Vielfaches eines B&uuml;rgergeldempf&auml;ngers, schaut aber von oben auf diesen herab und beschimpft ihn als faul (was von Politikern und Medien auch noch befeuert wird), obwohl er selbst keinerlei Wertsch&ouml;pfung betreibt (ebenso wie die Politiker und Medien), noch &uuml;berhaupt irgendetwas tut, was diesen Verdienst rechtfertigen w&uuml;rde. Und auch nicht selbst singt, schauspielert oder tanzt, wie es noch der germanische Lieders&auml;nger und Geschichtenerz&auml;hler tat. Der Intendant bekommt das Geld aus staatlicher Unterst&uuml;tzung genauso wie der Professor f&uuml;r gender studies. Und viele andere mehr. Dazu kommen noch die, die wir gezwungenerma&szlig;en von unserem Geld bezahlen m&uuml;ssen, weil es die Gesetze verlangen. Versicherungsvertreter, Beauftragte aller Art wie Frauenbeauftragte, Datenschutzbeauftragte, Queerbeauftragte, Ostbeauftragte &hellip; lauter solcher Unsinn. Anw&auml;lte, Normenaussch&uuml;sse, Politiker und ihre B&uuml;roangestellten &hellip; S&auml;mtliche T&auml;tigkeiten in den Universit&auml;ten f&uuml;r Sozial- und Geisteswissenschaften, die mitnichten Wissenschaften sind, sondern nur als solche deklariert werden. Die Studienpl&auml;tze f&uuml;r Sozialp&auml;dagogik und Genderbl&ouml;dsinn steigen, die f&uuml;r Maschinenbau sinken. Ich wei&szlig;, wovon ich rede, denn ich bin selbst Ingenieurin und wei&szlig;, wie schwierig es ist, heutzutage junge Menschen f&uuml;r ein Ingenieursstudium oder eine technische Berufsausbildung zu begeistern. Denn das kommt auch noch dazu, dieses Abwerten schon w&auml;hrend der Schulzeit von wertsch&ouml;pfenden Berufen und das Aufwerten von Sinnlos-T&auml;tigkeiten.<\/p><p>Leider wirkt diese Hetzpropaganda gegen B&uuml;rgergeldempf&auml;nger immer wieder. Ich sehe das im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn ich ihnen dann aber das so beschreibe mit diesen sinnlosen, aber sehr hochbezahlten T&auml;tigkeiten, dann sind sie meist etwas besch&auml;mt und verstehen nat&uuml;rlich sofort, wo das gr&ouml;&szlig;ere Problem liegt. Wenn n&auml;mlich ein B&uuml;rgergeldempf&auml;nger mit 1.000 &euro; im Monat in einem Institut (nur mal so ausgedacht) anf&auml;ngt, in dem geforscht wird, ob Brot ungesund ist oder nicht, oder in einer Meldestelle f&uuml;r Majest&auml;tsbeleidigung eine Stelle bekommt, dann kostet er den echten Steuerzahler wesentlich mehr als als B&uuml;rgergeldempf&auml;nger. Er steht dann zwar fr&uuml;h auf und geht zur Arbeit, aber sinnvoll ist diese Arbeit nicht.<\/p><p>Die L&ouml;sung f&uuml;r dieses Problem k&ouml;nnte eventuell das Zur&uuml;ckholen von Industrie und Gewerbe sein, also Textilindustrie, Medikamentenherstellung und dergleichen mehr. Nur damit bekommen Menschen wieder eine Arbeit, die auch einen Sinn ergibt. Was auch jede Menge psychische Probleme l&ouml;sen w&uuml;rde. Die noch mehr w&auml;ren, wenn sich all die Menschen in den Sinnlos-T&auml;tigkeiten (Berufe kann man das ja gar nicht nennen) pl&ouml;tzlich ihrer Sinnlosigkeit bewusst w&uuml;rden.<\/p><p>Aber daf&uuml;r sind Verfall und Dekadenz schon zu weit fortgeschritten, ich bezweifle, dass man mit diesem L&ouml;sungsvorschlag irgendetwas ver&auml;ndern w&uuml;rde.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nCorinna Etzold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Armut vermeiden? Mieten um 20% pauschal senken. Den Mindestlohn auf 20 Euro anheben. Verm&ouml;genssteuer wieder aktivieren und das Geld in die kommunalen Krankenh&auml;user und in die<\/p><p>Rentenkasse investieren. Das w&auml;re eine Investition in die Zukunft und in den Binnenmarkt. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnte man auch noch die kontraproduktive CO2 Besteuerung abschaffen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong> <\/p><p>Liebes Team der NDS,<\/p><p>dieses st&auml;ndige Gerede von den &ldquo;faulen&rdquo; Hartzern oder B&uuml;rgergeldlern widert mich nur noch an, da ich selbst davon betroffen bin. Aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden war ich immer wieder lange arbeitslos und habe mich ansonsten im Billiglohnsektor durchgeschlagen. Wenn ich mich auf Stellen in meinem erlernten Beruf als B&uuml;rokauffrau bewerbe, bekomme ich, wenn &uuml;berhaupt, nur Absagen. Zu einem Vorstellungsgespr&auml;ch werde ich schon lange nicht mehr eingeladen. Was soll da bitte sch&ouml;n eine strengere Meldepflicht bringen? Und warum redet man z. B. mal nicht &uuml;ber Arbeitgeber, die sich die Lohnkosten f&uuml;r einen Langzeitarbeitslosen vom Staat sponsoren lassen und ihn wieder k&uuml;ndigen, sobald die Unterst&uuml;tzung ausl&auml;uft, um sich dann den n&auml;chsten sponsoren zu lassen? W&auml;hrend dieser Arbeitgeber dann als Leistungstr&auml;ger und flei&szlig;iges Mitglied der Gesellschaft gilt, ist der gek&uuml;ndigte Arbeitnehmer ein fauler Sack, der dem Staat auf der Tasche liegt. Ein anderes Thema w&auml;re die ganze Ma&szlig;nahmenindustrie, die nur davon lebt, Langzeitarbeitslosen mal wieder unn&ouml;tige Ma&szlig;nahmen zu verpassen. Ich habe mittlerweile so viel Bewerbungstraining gemacht, dass ich selbst welches unterrichten k&ouml;nnte.<\/p><p>Ich m&ouml;chte hier nicht alle Erfahrungen, die ich mit Jobcenter und schlecht bezahlten Jobs im Mindestlohnbereich gemacht habe, aufz&auml;hlen. Aber dieses ewige Hetzen macht mir Angst, weil einfach alle in einen Pott geschmissen werden. Wenn ich an die wahrscheinlich k&uuml;nftige Black-Rock-Regierung denke, sehe ich mich schon im Armenhaus sitzen und Steine klopfen, um die Stra&szlig;en Richtung Osten panzertauglich zu machen.<\/p><p>Ich bin froh, dass Ihr zu den alternativen Medien z&auml;hlt, die dieses Thema immer mal wieder aufgreifen. Bei vielen anderen stelle ich leider fest, dass sie bei diesem Thema genau so drauf sind wie der Mainstream, was mich sehr traurig macht.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNatascha H&uuml;bner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Waren die Armen nicht immer das klassische Feindbild, egal ob Krieg, Kommunismus und jetzt vor, w&auml;hrend und noch nach Putin. Was machen sie dann, wenn der letzte Arme einmal gestorben sein sollte? Wird der dann ausgestopft und ausgestellt, damit die Menschen nicht vergessen wie das &ldquo;Ultimative B&ouml;se&rdquo; mal ausgesehen hat!!!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122892\">In seinem Kommentar<\/a> muss Marcus Kl&ouml;ckner feststellen, dass die Verantwortlichen in der Politik wieder einmal die &Auml;rmsten der Armen gegeneinander ausspielen und das schamloser Weise vor dem Hintergrund, Milliarden in Militarisierung, Aufr&uuml;stung und Kriege zu investieren. 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