{"id":123191,"date":"2024-10-25T12:30:51","date_gmt":"2024-10-25T10:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123191"},"modified":"2024-10-25T17:04:22","modified_gmt":"2024-10-25T15:04:22","slug":"im-schatten-des-waldes-ein-mordfall-im-kontext-der-corona-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123191","title":{"rendered":"\u201eIm Schatten des Waldes\u201c \u2013 Ein Mordfall im Kontext der Corona-Krise"},"content":{"rendered":"<p>Der Weg von der Produktion eines Buches bis zu dessen Ver&ouml;ffentlichung ist manchmal lang und steinig. Eine schwer zu &uuml;berwindende H&uuml;rde stellt bisweilen der Zeitgeist dar. Das gesellschaftliche Klima kann derart ideologisch aufgeladen sein, dass Verlage Angst bekommen, Werke auf den Markt zu bringen, die in der Darstellung der Welt von der herrschenden Meinung abweichen. Die Autorin <strong>Sonja Silberhorn<\/strong> machte diese Erfahrung, als sie in der Endphase der Corona-Krise ihrem Hausverlag ein Krimi-Manuskript vorlegte, in dem die gesellschaftlichen Verwerfungen jener Zeit verarbeitet waren. Zu ihrer &Uuml;berraschung wurde es abgelehnt. Knapp ein Jahr sp&auml;ter ist der Kriminalroman unter dem Titel <a href=\"https:\/\/kameru.ch\/im-schatten-des-waldes\/\">&bdquo;Im Schatten des Waldes&ldquo;<\/a> dennoch erschienen &ndash; allerdings in einem anderen Verlag. Eine Rezension von <strong>Eugen Zentner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5279\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-123191-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=123191-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241025-Im-Schatten-des-Waldes-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wie in jedem fiktionalen Werk dieses Genres geht es um einen Mord, in Silberhorns Geschichte allerdings an einem tendenzi&ouml;sen Journalisten eines Mainstreammediums. Damit hat die Autorin aus Regensburg eine Figur eingef&uuml;hrt, die viele Verleger nerv&ouml;s machen d&uuml;rfte, weil das darin transportierte Bild vom Vertreter der Vierten Macht nicht mit der herrschenden Meinung &uuml;bereinstimmt. Doch es kommt noch besser: Vor dem Mord werden auf einem Hof am Rande des Bayerischen Waldes menschliche Knochen gefunden. In Verdacht geraten die Hofbewohner, die meisten von ihnen Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen.<\/p><p>In dem nahe gelegenen Dorf ist diese Selbstversorgergemeinschaft als &bdquo;Querdenker&ldquo;-Bande verschrien. Ressentiments und Anfeindungen geh&ouml;ren f&uuml;r sie mittlerweile zum Alltag. Im Internet kursieren Bezeichnungen wie &bdquo;Keimzelle f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo;, &bdquo;Querdenker-Hof&ldquo; oder &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologen mit Kontakten zur rechten Szene&ldquo;. F&uuml;r die Dorfbewohner ist daher sofort klar, dass die gefundenen Knochen auf einen Mord hinweisen, den nur die verhassten &bdquo;Schwurbler&ldquo; begangen haben k&ouml;nnen, nicht zuletzt deswegen, weil der noch lebende Journalist die Stimmung mit einem Schm&auml;hartikel zus&auml;tzlich anheizt. Silberhorn bringt den Ma&szlig;nahmenkritikern jedoch mehr Empathie entgegen, nicht nur in Erz&auml;hlhaltung und Handlungskonzeption, sondern auch durch die Figur der Ermittlerin Lene Wagenbach, die im Dickicht aus Vorurteilen, Unterstellungen und Glaubenss&auml;tzen einen k&uuml;hlen Kopf bewahrt.<\/p><p>In dieser Modellierung liegt der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis, warum das Manuskript zun&auml;chst abgelehnt wurde. Beim etablierten K&ouml;lner Emons Verlag, der zuvor zehn Kriminalromane der Autorin ver&ouml;ffentlicht hatte, herrschte ein wenig Angst vor schlechter Presse, genauer: vor genau solchen Journalisten wie der unr&uuml;hmlichen Figur in der vorliegenden Geschichte. So hat man es nat&uuml;rlich nicht formuliert, sondern etwas vager: Der Verlag stehe nicht ganz hinter dem Subtext, den der Kriminalroman enthalte, hie&szlig; es. Au&szlig;erdem wolle keiner mehr noch etwas von Corona h&ouml;ren.<\/p><p>Silberhorn war &uuml;ber diese Art der Manuskript-Ablehnung entt&auml;uscht und schilderte ihre unsch&ouml;nen Erlebnisse in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105442\">Artikel auf den NachDenkSeiten<\/a>. Sie nannte darin die vom Verlag angef&uuml;hrten Gr&uuml;nde, zeigte aber auch Verst&auml;ndnis. In Zeiten gnadenloser Cancel Culture trage ein Verlag nun mal ein hohes wirtschaftliches Risiko, wenn eine seiner Publikationen in Konflikt mit der herrschenden Meinung gerate, schrieb die Autorin. Sie sparte aber auch nicht mit Kritik und beklagte die zunehmende Verengung des zul&auml;ssigen Meinungskorridors. Jede totalit&auml;re Entwicklung beginnt mit der Diskreditierung oppositioneller Stimmen, lautete ihre Botschaft &ndash; und diese findet sich auch in Silberhorns Kriminalroman. Nicht zuf&auml;llig gibt es dort einen zweiten Handlungsstrang, der in die Zeit des Nationalsozialismus f&uuml;hrt, w&auml;hrend sich der eigentliche Mordfall im Fr&uuml;hsommer 2022 abspielt.<\/p><p>Silberhorn erz&auml;hlt gleichsam zwei Geschichten, verzahnt sie aber so geschickt, dass ein einheitlicher Subtext entsteht. Als verbindende Glieder dienen einerseits die gefundenen Menschenknochen und andererseits die Familiengeschichte des Personals rund um den verschm&auml;hten &bdquo;Sonnenhof&ldquo;. F&uuml;r einige ist dieser infolge der Corona-Krise &bdquo;eine Art Schutzraum geworden&ldquo;, hei&szlig;t es an einer Stelle. Einen solchen stellt der Sonnenhof auch in dem zeitlich vorgelagerten Handlungsstrang dar, obgleich auf andere Weise und unter viel widrigeren Bedingungen. Die geschilderten Ereignisse ziehen sich &uuml;ber mehrere Jahre von 1933 bis 1944. Die erz&auml;hlte Zeit f&auml;llt somit l&auml;nger aus als in dem Handlungsstrang rund um den Mordfall im Fr&uuml;hsommer 2022 &ndash; die Erz&auml;hlzeit jedoch insgesamt k&uuml;rzer.<\/p><p>Silberhorn zeichnet gewisserma&szlig;en die totalit&auml;re Entwicklung bis zum v&ouml;lligen Verlust der Freiheit und der unumschr&auml;nkten Herrschaft einer Ideologie nach, die keine Abweichung duldet. In den Schicksalen der Figuren zeigt sich die staatliche Willk&uuml;r jener Zeit sowie die mit ihr einhergehende gesellschaftliche Verrohung. Die zarten Bl&uuml;ten einer solchen Entwicklung lassen sich aber auch in den Ereignissen im Fr&uuml;hsommer 2022 erkennen. Gesinnungskontrollen, Denunziation, Anfeindungen wegen &bdquo;falscher&ldquo; Meinung und eine regierungskonforme Presse stecken noch in den Kinderschuhen, tragen aber den Keim autorit&auml;rer Strukturen. Wehret den Anf&auml;ngen! &ndash; das ist die Aussage, die auf der Folie beider Handlungsstr&auml;nge mahnend gesendet wird.<\/p><p>&bdquo;Im Schatten des Waldes&ldquo; kommt zwar als Kriminalroman daher, ist aber mehr als das &ndash; eben tiefsinnige Literatur, weil Silberhorn &uuml;ber die Aufkl&auml;rung eines Mordfalls hinausgeht und den Zeitgeist einf&auml;ngt. Ihr Werk bildet die gesellschaftlichen Konflikte und Bruchstellen unserer Zeit ab. Es geht um althergebrachte Werte, die wieder auf dem Pr&uuml;fstand stehen, und es geht um menschliche Verhaltensmuster, die seit jeher gerade in Krisensituationen immer wieder hervortreten. Zugleich wird ein Panorama verschiedener Meinungen &uuml;ber die Corona-Politik entfaltet. Die Autorin zeigt die feinen Schattierungen und leistet damit einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag zum Pluralismus als die Leitmedien, die seit der Ma&szlig;nahmenzeit genauso tendenzi&ouml;s berichten wie der ermordete Journalist in ihrem Kriminalroman.<\/p><p>Da gibt es die radikal Denkenden auf beiden Seiten, aber auch gem&auml;&szlig;igte Stimmen. Allein auf dem Sonnenhof leben drei Gruppen von Menschen. F&uuml;r einige aus dem Figuren-Ensemble war die Corona-Politik eine Z&auml;sur. Ihnen hat das, was auf gesellschaftlicher Ebene geschehen war, psychisch den Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen. In den Dialogen mit der Ermittlerin schildern sie unter anderem, woher ihre ablehnende Haltung gegen&uuml;ber der Ma&szlig;nahmen-Politik r&uuml;hrt: &bdquo;Noch heute m&uuml;ssen die Bewohner in den Gemeinschaftsr&auml;umen rund um die Uhr Masken tragen&ldquo;, sagt eine zentrale Figur. &bdquo;Wissen Sie, was das f&uuml;r jemanden bedeutet, der schwerh&ouml;rig ist wie mein Gro&szlig;vater und zahlreiche andere Bewohner des Pflegeheims? Das bedeutet Isolation. Emotionale Verwahrlosung. Psychische Folter.&ldquo;<\/p><p>Eine andere Figur erinnert hingegen an die unmenschlichen Bedingungen in Krei&szlig;s&auml;len: &bdquo;Ich musste zum Beispiel die ganze Entbindung hindurch Maske tragen, auch w&auml;hrend der Presswehen und trotz negativem Schnelltest, weil meine Hebamme eine Wahnsinnsangst vor Corona hatte. Wenigstens durfte mein Mann kurz vor Schluss dazukommen, daf&uuml;r muss man ja schon fast dankbar sein. Die elf Stunden davor aber habe ich allein durchgestanden. Es war die H&ouml;lle.&ldquo; Abgebildet wird auch die Haltung, mit der der Gro&szlig;teil der B&uuml;rger durch die Corona-Krise ging. &bdquo;Ich glaube, den meisten Leuten hier im Dorf ist das alles v&ouml;llig wurscht&ldquo;, erkl&auml;rt eine Figur, die die Ermittlerin befragt. &bdquo;Die wollen ihre Ruhe haben, auch und vor allem vor Corona. Und solange sie ansonsten unbehelligt ihr Leben weiterleben k&ouml;nnen, plappern sie halt nach, was ihnen vorgeplappert wird, und befolgen, was ihnen vorgeschrieben wird, und machen sich keine Gedanken &uuml;ber andere Menschen.&ldquo;<\/p><p>Silberhorn zeigt die verschiedenen Facetten der Corona-Krise und behandelt Themen wie Meinungsfreiheit, Rebellion oder gesellschaftliche Spaltung, die auch in ihrem Kriminalroman durch Familien verl&auml;uft. Dass dieser nun doch in Buchform vorliegt, ist der Verlegerin Katarina Graf Mullis zu verdanken. Sie hatte Silberhorns Artikel auf den NachDenkSeiten gelesen und war derart angetan, dass sie daraufhin der Autorin das Angebot machte, das abgelehnte Manuskript in ihrem Schweizer Verlag <a href=\"https:\/\/kameru.ch\">KaMeRu<\/a> zu ver&ouml;ffentlichen. Es sind Erfolgsgeschichten wie diese, die in Zeiten der Cancel Culture Mut machen &ndash; nicht nur Literaturliebhabern.<\/p><p><strong>Sonja Silberhorn&nbsp;&ndash; <a href=\"https:\/\/kameru.ch\/im-schatten-des-waldes\/\">Im Schatten des Waldes<\/a><\/strong><br>\nKriminalroman<br>\nKaMeRu Verlag, Herbst 2024<br>\nISBN 978-3-907327-01-2<\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo?fbid=1067538512041927&amp;set=a.155394319923022\">Sonja Silberhorn<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema: <\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121568\">Der Eurasienkomplex: Warum und wie dem Westen die Zukunft entgleitet<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117345\">Das Scheitern gr&uuml;ner Utopien und der Elefant im Raum<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41677\">Warum Ungleichheit kaum etwas mit Leistungsgerechtigkeit zu tun hat &ndash; Eine Rezension von Per Molanders &bdquo;Die Anatomie der Ungleichheit&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121573\">Gro&szlig;machtspiele<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weg von der Produktion eines Buches bis zu dessen Ver&ouml;ffentlichung ist manchmal lang und steinig. 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