{"id":12321,"date":"2012-02-23T08:59:06","date_gmt":"2012-02-23T07:59:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321"},"modified":"2012-02-23T10:04:11","modified_gmt":"2012-02-23T09:04:11","slug":"hinweise-des-tages-1577","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL).<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h01\">Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h03\">Spanische Polizei pr&uuml;gelt auf Minderj&auml;hrige ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h04\">Das Euro-Paradox: Stabiler Au&szlig;enwert trotz innerer Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h05\">Licht und Schatten im Besch&auml;ftigungssystem &ndash; Entwicklung der Erwerbst&auml;tigkeit in den letzten 20 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h06\">Firmen m&uuml;ssen Niedrigverdienern &Uuml;berstunden bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h07\">EU-Nachbarn sichern Arbeitslose besser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h08\">Der Schlu&szlig;strich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h09\">Justiz in Deutschland: Wann Holocaustleugnung legal ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h10\">FDP-Basis meutert gegen Niebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h11\">Warum der Europ&auml;ische Gerichtshof Acta stoppen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h12\">St&ouml;rfall in franz&ouml;sischem AKW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h13\">Erg&auml;nzung zu &bdquo;Occupy WDR&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h14\">Nachtrag zu &bdquo;MDR l&ouml;scht Umfrage weil 77 Prozent gegen Joachim Gauck waren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h15\">Fox-News feuert Journalisten, weil sie nicht l&uuml;gen wollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12321#h16\">Das Letzte: S&uuml;ddeutsche Zeitung: Yes, we can BILD!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12321&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Franziska Augstein: Freiheit, wie Gauck sie versteht<\/strong><br>\nJoachim Gauck bleibt in seinem neuen Buch inhaltlich vage: Mit der Freiheit des Menschen gehe die ethische Pflicht einher, Verantwortung zu &uuml;bernehmen, lautet der Tenor. Seine Einsicht hat er mit S&auml;tzen ausgeschm&uuml;ckt, die Zweifel daran aufkommen lassen, ob er als der Pr&auml;sident mit der sch&ouml;nsten Sprache in die Geschichte eingehen wird&hellip;<br>\n&Uuml;ber seine T&auml;tigkeit als &ldquo;Dissident&rdquo; hat er wenig zu erz&auml;hlen. Im Westen denkt man, der neue Bundespr&auml;sident sei &ldquo;ein B&uuml;rgerrechtler&rdquo;&hellip;<br>\nGanz in diesem Sinn lautet die Generalthese seines Buches so: Mit der Freiheit des Menschen gehe die ethische Pflicht einher, Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Nur er, nur der vielgelobte Redner, kann sich erlauben, diese ebenso wahre wie best&uuml;rzend banale Erkenntnis bedeutungsschwer zu verk&uuml;nden&hellip;<br>\nDie Entspannungspolitik der 70er und 80er Jahre h&auml;lt er f&uuml;r feige &ldquo;Appeasementpolitik&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zukuenftiger-bundespraesident-als-buchautor-freiheit-wie-gauck-sie-versteht-1.1290162\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Erhellendes zum Gauck&rsquo;schen Verst&auml;ndnis von &ldquo;Freiheit&ldquo;<\/strong><br>\nEin alter Artikel aus &ldquo;Die Welt&ldquo; vom April 1991 ist nunmehr erstmals im Internet &ndash; zun&auml;chst in Ausz&uuml;gen &ndash; frei f&uuml;r jeden Lesewilligen verf&uuml;gbar. Darin lesen wir von einem Gespr&auml;ch zwischen Joachim Gauck und dem Stasi-Hauptmann Terpe im Sommer 1988.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2012\/02\/21\/erhellendes-zum-gauckschen-verstandnis-von-%E2%80%9Cfreiheit%E2%80%9C\/\">Lars Schall<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir wollen die Tatsache, dass Gauck bei der Stasi den Decknamen &bdquo;Larve&ldquo; f&uuml;hrte nicht &uuml;berbewerten. Schon gar nicht nehmen wir Formulierungen eines von der Stasi verfassten Gespr&auml;chsprotokolls als bewiesene oder unzweifelhafte Aussagen. Insofern sollte Joachim Gauck alle M&ouml;glichkeiten haben seine Sicht der Dinge darzustellen. Im Gegensatz zur nach der Wende eingerichteten Stasi-Unterlagen-Beh&ouml;rde wollen wir auch nicht mit irgendwelchen Schnipseln aus Stasiunterlagen eine Art &bdquo;Schnitzeljagd&ldquo; gegen Menschen spielen und mit zweideutigen Formulierungen aus solchen zweifelhaften Dokumenten Verdacht sch&uuml;ren.<\/em><br>\n<em>Leider kann man das von dem fr&uuml;heren Chef der Stasi-Unterlagen-Beh&ouml;rde, Joachim Gauck, nicht ohne weiteres behaupten. Seine Beh&ouml;rde verfolgte mit solchen &bdquo;Dokumenten&ldquo; unerbittlich etwa Manfred Stolpe oder Gregor Gysi und viele andere, was bis zu jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen f&uuml;hrte. Gauck hat solche Methoden nicht gestoppt im Gegenteil, er hat sich zum Ankl&auml;ger und Richter zugleich gemacht: &bdquo;De Maizi&egrave;re hatte gehen m&uuml;ssen, obwohl viel weniger gegen ihn vorlag. Stolpe blieb, obwohl er von vielen als belasteter angesehen wurde&ldquo;, schreibt er in seinen Erinnerungen &bdquo;<a href=\"\/?p=5927\">Winter im Sommer &ndash; Fr&uuml;hling im Herbst<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Ich erinnere mich noch gut daran, wie 1994 als NRW-Ministerpr&auml;sident Johannes Rau gegen Roman Herzog f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten kandidierte, auch gegen den Kirchenmann Rau wochenlang aus anonymen Quellen irgendwelche Zitate aus Stasi-Unterlagen den Medien zugesteckt wurden, indem ihm kollaborierendes Verhalten mit der Stasi vorgehalten wurde. Auch dagegen schritt Gauck nicht ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gauck ist die falsche Person<\/strong><br>\nNun ist es so weit: Joachim Gauck wird Bundespr&auml;sident. Die deutsche &Ouml;ffentlichkeit tut so, als h&auml;tte sie nach einigen Nieten nun das gro&szlig;e Los gezogen. Sie beh&auml;ngt ihn mit W&uuml;rdigungen, die er nicht verdient. Er lie&szlig; sich in M&uuml;nchen bei einer Preisverleihung mit den Geschwistern Scholl vergleichen und wurde noch nicht einmal schamrot. Er hat niemals zur DDR-Opposition geh&ouml;rt, deren Akteure man im heutigen Sprachgebrauch B&uuml;rgerrechtler nennt. Er verlie&szlig; erst Ende 1989 die sch&uuml;tzenden Mauern der Kirche und kam &uuml;ber das Neue Forum in die Volkskammer.<br>\nAus dem Bl&auml;tterwald t&ouml;nt es nun: Der B&uuml;rgerrechtler Gauck. Und er reist ohne Skrupel auf diesem  Ticket durch die politische Landschaft. Er ist kein Vater der protestantischen Revolution, sondern er geh&ouml;rt zu denen, die sie beendet haben. Endlich ist Gauck dort angekommen, wo er schon immer hin wollte &ndash; im konservativen Teil der westlichen Gesellschaft. Aber genau dieser Teil der Gesellschaft hat den Markt entfesselt. Die Konservativen haben die Geister gerufen, die ganze L&auml;nder in die Pleite treiben. In Deutschland &ouml;ffnet sich die Schere zwischen den Armen und Reichen immer weiter. (&hellip;)<br>\nLaut und deutlich will ich aussprechen: Gauck ist die falsche Person. (&hellip;) Ich habe mich bisher gescheut, Joachim Gauck zu widersprechen. Nun will ich aber nicht mehr schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1208-gauck-ist-die-falsche-person\">Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Maulkorb f&uuml;r Gewerkschaften<\/strong><br>\nDer europ&auml;ische Druck zu weiteren Sanierungsschritten in Griechenland wird immer gr&ouml;&szlig;er. Dabei werden nicht einmal die unver&auml;u&szlig;erlichen Sicherheiten der EU-Grundrechtecharta geschont. So hat das griechische Parlament vor Kurzem die freien Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern vorl&auml;ufig verboten &ndash; eine Ma&szlig;nahme, die in Deutschland kaum vorstellbar ist. Die Ma&szlig;nahme soll dazu dienen, das Lohnniveau in der griechischen Wirtschaft insgesamt zu senken. Unter anderem die Bundesregierung dr&auml;ngt darauf, die L&ouml;hne zu k&uuml;rzen, um die griechischen Unternehmen &ldquo;wettbewerbsf&auml;higer&rdquo; zu machen. Soll hei&szlig;en: Wenn die Betriebe geringere Lohnkosten haben, k&ouml;nnen sie ihre Produkte leichter auf dem Weltmarkt verkaufen. Dadurch n&auml;hme der griechische Staat mehr Geld ein und br&auml;uchte weniger Kredite. Die Troika aus EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds will die L&ouml;hne so lange einfrieren, bis die Arbeitslosigkeit auf 10 Prozent zur&uuml;ckgegangen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F02%2F21%2Fa0068&amp;cHash=40eadbad9c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da ist er wieder einmal, der Mainstream, finsterste Neoklassik: Der Preis der Arbeitskraft muss nur gen&uuml;gend sinken und schon wird sie nachgefragt und es herrscht bald Vollbesch&auml;ftigung, weil bei niedrigeren Reall&ouml;hnen die Produktionskosten sinken, so dass mehr produziert wird. Dazu wird mehr Arbeit gebraucht. Man muss aber auf diese fragw&uuml;rdigen Zusammenh&auml;nge gar nicht eingehen, denn im Mittelpunkt der &Uuml;berlegungen der Troika, steht die Auffassung, dass durch Lohnsenkung die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit Griechenlands gesteigert werden kann. Dazu sollte man sich aber schon einmal die konkrete Wirtschaft Griechenlands anschauen. Einem exportorientierten Wachstumsimpuls steht zun&auml;chst einmal entgegen, dass Griechenland im Gegensatz zu anderen kleinen Volkswirtschaften sehr wenig exportiert. Es hat die kleinste Exportquote der EU, d.h. es m&uuml;sste zun&auml;chst einmal seine Exportbasis erweitern, welche aber grundlegend von seiner industriellen Basis abh&auml;ngt. Die vorhandene verarbeitende Industrie ist aber vor allem auf den Binnenmarkt ausgerichtet. Eine Ausweitung der industriellen Basis kostet, wie die Vereinigung Deutschlands immer noch zeigt, Zeit und Geld. Die industriell hergestellten G&uuml;ter (manufactured goods) machen im Falle Griechenlands laut &bdquo;UNCATD Yearbook of Statistics 2011 etwa 50 Prozent der Exporte aus (Nahrungsmittel etwa 30 Prozent). Wenn diese G&uuml;ter auch meist nicht in Konkurrenz zur deutschen Produktion stehen, sondern eher in einem komplement&auml;ren Verh&auml;ltnis stehen, so k&ouml;nnen wir aber einmal so tun, als ob dies der Fall w&auml;re. Dabei fragen wir uns, was eine Lohnabsenkung f&uuml;r Griechenland in punkto Wettbewerbsf&auml;higkeit br&auml;chte. Als erstes f&auml;llt auf, dass das Lohnniveau in Griechenland sowohl im Vergleich mit anderen westeurop&auml;ischen Staaten als auch im Verh&auml;ltnis zu den Lebenshaltungskosten niedrig ist, d.h. dass in der Logik der j&uuml;ngsten Forderungen Griechenland bereits extrem wettbewerbsf&auml;hig ist. Aber gemach, wir haben gelernt, dass nicht der Lohn allein, sondern auch die Produktivit&auml;t d.h. dann die Lohnst&uuml;ckkosten f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit eines Landes entscheidend ist. &Uuml;berraschung: die griechischen Lohnst&uuml;ckkosten in der verarbeitenden Industrie erreichen nur 85 Prozent der deutschen Lohnst&uuml;ckkosten. Die griechische Produktion m&uuml;sste demnach, wenn sie denn mit den hochentwickelten Industrienationen Europas konkurrieren w&uuml;rde, diese &uuml;berrollen. Das entscheidende Problem ist eben, dass Griechenland in seiner Produktionsstruktur noch eine teure, Zeit kostende nachholende Industrialisierung vor sich hat &ndash; wie der Osten Deutschlands seit 1990, um eine Wettbewerbsf&auml;higkeit mit Produkten auf der H&ouml;he der Zeit zu erreichen. &ndash; Der Auslandstourismus, ein wichtiges Standbein der griechischen Wirtschaft, sozusagen der Export von Sonnenschein, Strand und Kulturlandschaften, macht laut DIW ein Zehntel bis ein Achtel der Wertsch&ouml;pfung aus, aber die Arbeitskosten spielen im Gastgewerbe Griechenlands eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Hier bringt eine weitere Absenkung wenig, da Arbeitskosten der Konkurrenz im Euroraum bis auf Portugal bereits dar&uuml;ber liegen. Viel wichtiger ist f&uuml;r den <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.392235.de\/12-5.pdf\">griechischen Tourismus [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a> der Wechselkurs gegen&uuml;ber Kroatien, Nordafrika, Bulgarien und der T&uuml;rkei.<\/em><br>\n<em>Die Einrichtung von Solaranlagen zwecks Produktion von Sonnenergie f&uuml;r Nordeuropa ist Zukunftsmusik.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><strong>Schuldenschnitt-Gesetz ist fertig<\/strong><br>\nDas Gesetz f&uuml;r einen m&ouml;glichen Zwangs-Schuldenschnitt ist in Griechenland unterwegs. Am Donnerstag soll es verabschiedet werden. Es sieht vor, dass die privaten Gl&auml;ubiger zum Forderungsverzicht gezwungen werden k&ouml;nnten, falls die Beteiligung am freiwilligen Schuldenschnitt zu niedrig ausfallen sollte. Dies teilte das griechische Parlament in Athen mit. Die Ratingagentur Fitch sorgte unterdessen f&uuml;r Aufsehen und stufte Griechenland von &ldquo;CCC&rdquo; auf &ldquo;C&rdquo; ab &ndash; die letzte Stufe vor der Insolvenz.<br>\nWahlverschiebung m&ouml;glich<br>\n&ldquo;Es w&auml;re gut, wenn die Regierung von Lucas Papademos mehr Zeit bek&auml;me. Die Leute m&uuml;ssen sp&uuml;ren, dass sich etwas ver&auml;ndert&rdquo;, sagte der fr&uuml;here Finanz- und jetzige Umweltminister Giorgos Papakonstantinou im Gespr&auml;ch mit der deutschen Wochenzeitung &ldquo;Die Zeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.news.at\/articles\/1208\/38\/319877\/griechenland-schuldenschnitt-gesetz\">News.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenlands Trauma der Fremdbestimmung<\/strong><br>\nIm Dezember 1893 muss der damalige Ministerpr&auml;sident Charilaos Trikoupis der Welt&ouml;ffentlichkeit gestehen: Sein Land ist pleite. Zwischen 1879 und 1891 hatte Athen sechs Staatsanleihen aufgelegt. Doch das im Ausland geborgte Geld floss in einen aufgebl&auml;hten Staatsapparat, Griechenland lebte &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse. &ldquo;Das Geld wurde mehrheitlich nicht f&uuml;r Investitionen in die Wirtschaft verwendet, sondern f&uuml;r Staatsausgaben wie das Milit&auml;r&rdquo;, sagt der &Ouml;konom Michalis Psalidopoulos, Professor an der Universit&auml;t Athen und der US-amerikanischen Tufts-Universit&auml;t. Nach dem Bankrott 1893 begannen Verhandlungen, die sich lange hinzogen. &ldquo;Die Gl&auml;ubiger waren verbittert. Es gab ein f&uuml;nfj&auml;hriges Tauziehen, ob und wie Griechenland mit der R&uuml;ckzahlung beginnt&rdquo;, sagt Psalidopoulos. Schuld an der z&auml;hen Einigung waren Sch&ouml;nh&auml;rl zufolge vor allem die Deutschen. Schlie&szlig;lich einigten sich die Gl&auml;ubigerl&auml;nder mit den Griechen auf die Einrichtung einer internationalen Kontrollkommission, die aus Vertretern der ausl&auml;ndischen Botschaften bestand. Die Souver&auml;nit&auml;t Griechenlands wurde eingeschr&auml;nkt, denn die Kommission konnte direkt auf einen Teil der Steuereinnahmen zugreifen. &ldquo;Die Furcht, fremdbestimmt zu werden, ist eines der gro&szlig;en griechischen Traumata&rdquo;, sagt die Historikerin Korinna Sch&ouml;nh&auml;rl . Die Finanzkommission konnte zun&auml;chst nur sp&auml;rliche Erfolge vorweisen. Durch Steuereinnahmen konnte sie zwar die Zinsen bezahlen und Griechenlands Schulden sogar Schritt f&uuml;r Schritt tilgen. Wirtschaftlich kam das Land jedoch zun&auml;chst kaum voran. Wegen der hohen Schuldendienste blieben die Investitionen aus. Was sind die Lehren aus Griechenlands Erfahrung? F&uuml;r Psalidopoulos w&auml;re ein jahrelanges Spardiktat heute keine L&ouml;sung, denn damals sei der Preis zu hoch gewesen: Unruhen, politische Instabilit&auml;t, Armut und Emigration. &ldquo;Es muss eine richtige Mischung aus Konsolidierung der Staatsfinanzen und Wachstum der Wirtschaft gefunden werden&rdquo;, sagt er. &ndash; F&uuml;r die Gl&auml;ubiger allerdings zahlte sich die damalige L&ouml;sung aus: Die Kontrollkommission &uuml;berwies ihnen Zins und Tilgung &ndash; bis zum Einmarsch der Deutschen im Zweiten Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-griechenlands-trauma-der-fremdbestimmung\/60172425.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Irgendwann reicht die Kraft nicht mehr&laquo;<\/strong><br>\nIn Griechenland kommen viele nicht mehr ohne Hilfe von Verwandten und Freunden &uuml;ber die Runden. Ein Gespr&auml;ch mit Katerina Nika<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/02-23\/052.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spanische Polizei pr&uuml;gelt auf Minderj&auml;hrige ein<\/strong><br>\nEine Sch&uuml;lerdemonstration f&uuml;r geheizte Klassenzimmer und mehr B&uuml;cher beendet die spanische Polizei mit Schlagst&ouml;cken und Gummigeschossen. Das Land ist entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article13879504\/Spanische-Polizei-pruegelt-auf-Minderjaehrige-ein.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Euro-Paradox: Stabiler Au&szlig;enwert trotz innerer Krise<\/strong><br>\nDas Krisenszenario in der Eurozone, das die Welt seit nunmehr zwei vollen Jahren in Atem h&auml;lt, entfaltet sich erst &ndash; und solange &ndash; man die Mitgliedsl&auml;nder als Einzelne betrachtet. Dann &ouml;ffnet sich der Abgrund der Ungleichgewichte, die die finanzielle und politische Architektur des gemeinsamen W&auml;hrungsraums von innen her zu sprengen drohen: Die in etwa ausgeglichene Au&szlig;enbilanz der Eurozone zerf&auml;llt dann in einen riesigen und st&auml;ndig weiter wachsenden Export&uuml;berschuss Deutschlands einerseits und gro&szlig;e Defizite der s&uuml;dlichen Eurol&auml;nder und Frankreichs andererseits (siehe Grafik) &ndash; dies ist auch ein Abbild der ungleichen Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten innerhalb des Euroraums im letzten Jahrzehnt.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120223_handelsbilanz.jpg\" alt=\"\"><br>\n&hellip;Deutlich schwerer wiegt der Befund, dass die Anti-Krisenpolitik der Europ&auml;ischen Regierungen und der EZB der komplexen Natur der internen Verwerfungen im gemeinsamen W&auml;hrungsraum &uuml;berhaupt nicht gerecht wird, wobei die undifferenzierte Verordnung von Spardiktaten ganz offenkundig die Ungleichgewichte zwischen den einzelnen Eurol&auml;ndern immer weiter vergr&ouml;&szlig;ert und gleichzeitig nichts daf&uuml;r tut, die finanzielle Transmission im Euroraum wieder herzustellen. Kann dieser Prozess des Auseinanderdriftens nicht schnell und entschlossen gestoppt und umgekehrt werden, wird das Vertrauen in die gemeinsame W&auml;hrung schwinden und ihr Kurs sp&uuml;rbar weiter fallen.<br>\nDabei hat die Krise dieses Auseinanderdriften keineswegs erst ausgel&ouml;st, sondern sie hat diese Entwicklung akzentuiert und ins Bewusstsein der Marktakteure gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08930.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Perspektive [PDF &ndash; 183 KB]<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Spur des Geldes: Gef&auml;hrliches Rennen um den ersten Platz<\/strong><br>\nDas wichtigste Thema in der ganzen Euro-Debatte ist nicht Griechenland, selbst dann nicht, wenn Griechenland aus dem Euro austritt. Es sind die Ungleichgewichte im Privatsektor. Wenn der Euro zerbrechen sollte, dann daran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,816858,00.html\">SPON<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Licht und Schatten im Besch&auml;ftigungssystem &ndash; Entwicklung der Erwerbst&auml;tigkeit in den letzten 20 Jahren<\/strong><br>\nDoch l&auml;ngst ist nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Denn gez&auml;hlt wird nicht nur Arbeit, von der man leben kann, sondern jede Art von Job, seien es Ein-Euro-Jobs oder sozialversicherte Vollzeitbesch&auml;ftigung bzw. Mini-Jobs, die am Schicksal der Arbeitslosigkeit m&ouml;glicherweise nichts &auml;ndern oder der Niedriglohnjob, der nicht aus Hartz IV herausf&uuml;hrt. Der Rekord bei der Erwerbst&auml;tigkeit wird &uuml;berinterpretiert, da er insbesondere auf die gestiegene Zahl von Kleinstarbeitsverh&auml;ltnissen und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung zur&uuml;ck zu f&uuml;hren ist&hellip;<br>\nSo blieb das von allen geleistete gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen deutlich hinter dem Anstieg der Erwerbst&auml;tigenzahl zur&uuml;ck. Auch 2011 war es noch niedriger als in der ersten H&auml;lfte der 90er Jahre. Ein niedrigeres Arbeitsvolumen wurde demzufolge auf mehr Schultern verteilt.\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/120223_arbeitsvolumen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120223_arbeitsvolumen_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/120223_erwerbstaetige.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120223_erwerbstaetige_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ak-sozialpolitik.de\/dukumente\/2012\/2012-02-09%20DGB.pdf%20\">DGB arbeitsmarkt aktuell 02\/Februar 2012 [PDF &ndash; 610 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessante Daten und Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Firmen m&uuml;ssen Niedrigverdienern &Uuml;berstunden bezahlen<\/strong><br>\nWer wenig verdient und viele &Uuml;berstunden macht, hat ein Anrecht auf deren Verg&uuml;tung. Das Bundesarbeitsgericht hat einem Lagerleiter die Bezahlung seiner Mehrarbeit zugesprochen. Der Mann sammelte 968 &Uuml;berstunden an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,817012,00.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Nachbarn sichern Arbeitslose besser<\/strong><br>\nDas einkommensabh&auml;ngige Arbeitslosengeld wird in Deutschland nur relativ kurze Zeit gezahlt. Deshalb sind Arbeitslose hierzulande st&auml;rker von Armut bedroht als in anderen europ&auml;ischen Staaten.<br>\nIn der Bundesrepublik liegt das Einkommen von 70 Prozent der Menschen ohne Job unterhalb der Armutsgrenze. Im EU-Durchschnitt betr&auml;gt die Quote dagegen lediglich 45<br>\nProzent. Das zeigen die aktuellsten vorliegenden Daten der EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat aus dem Jahr 2010, die WSI-Sozialexperte Eric Seils aufbereitet hat. Als armutsgef&auml;hrdet<br>\ngilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens hat. In Deutschland verl&auml;uft diese Schwelle bei 940 Euro im Monat f&uuml;r einen Alleinstehenden.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120223_arbeitslose_oft_arm.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2012_02_1.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 2\/2012 [PDF &ndash; 230 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Schlu&szlig;strich<\/strong><br>\nZentrale Gedenkveranstaltung f&uuml;r die Opfer der neofaschistische Mordserie im Berliner Konzerthaus. DGB und Arbeitgeberverband rufen zu einer Schweigeminute um 12 Uhr auf<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/02-23\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Justiz in Deutschland: Wann Holocaustleugnung legal ist<\/strong><br>\nEin Neonazi leugnet den Holocaust und wird in drei Instanzen wegen Volksverhetzung verurteilt. Das Bundesverfassungsgericht hebt diese Verurteilung wieder auf. Der Mann d&uuml;rfe sich auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit berufen, erkl&auml;ren die Richter. Eine Entscheidung, die verwundert und befremdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/justiz-in-deutschland-wann-holocaustleugnung-legal-ist-1.1290218\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>FDP-Basis meutert gegen Niebel<\/strong><br>\nEntwicklungsminister Dirk Niebel ger&auml;t wegen seiner Personalpolitik jetzt auch intern in die Kritik. Der FDP-Politiker hatte einer Parteifreundin einen Job besorgt &ndash; so sieht es die emp&ouml;rte Basis. Manche Liberale legen aus Protest ihre &Auml;mter nieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,815422,00.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers H.H.:<\/strong> Schon die ersten Zeilen des Artikels muten etwas seltsam an. Da wird von einer angeblich erarbeiteten Reputation gesprochen, die Niebel nun verspielen w&uuml;rde. Dabei wurde und wird immer wieder die Personalpolitik Niebels thematisiert. Wenn der Minister seine Hauptaufgabe genau so ernst nehmen w&uuml;rde wie das Besetzen freier Stellern mit FDP-Parteig&auml;ngern, br&auml;uchte sich Herr D&ouml;ring um die Reputation keine Gedanken machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum der Europ&auml;ische Gerichtshof Acta stoppen muss<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat dem Europ&auml;ischen Gerichtshof Acta zur &Uuml;berpr&uuml;fung vorgelegt. Nun muss das Gericht sich bew&auml;hren und das Abkommen stoppen &ndash; denn hinter dem Vertrag gegen Produkt- und Markenpiraterie lauert eine EU-Richtlinie, die wirklich gef&auml;hrlich ist. In ihr wird wahr, was die Netzgemeinde f&uuml;rchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/anti-piraterie-abkommen-warum-der-europaeische-gerichtshof-acta-stoppen-muss-1.1291038\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>St&ouml;rfall in franz&ouml;sischem AKW<\/strong><br>\nEin Reaktorblock des AKW Cattenom in der N&auml;he der deutschen Grenze wurde abgeschaltet. Der technische Defekt ist bereits das 750te sicherheitsrelevante Ereignis seit der Inbetriebnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Atomkraftwerk-Cattenom-vom-Netz\/!88201\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu &bdquo;Occupy WDR&ldquo;<\/strong><br>\nIn einem Betrag von Erika Fuchs berichteten wir gestern u.a. &uuml;ber die Reduzierung des Kulturprogramms im <a href=\"\/?p=12301\">WDR-H&ouml;rfunksender WDR 3<\/a>.<br>\nDazu haben wir erg&auml;nzende Informationen erhalten. (Wir bitten um Verst&auml;ndnis, dass wir die Anonymit&auml;t wahren.)\n<ol>\n<li>Abgeschafft werden soll die schon l&auml;nger auf acht Minuten gek&uuml;rzte politische Berichterstattung der &bdquo;Journale&ldquo;.<\/li>\n<li>Abgeschafft werden die &bdquo;Resonanzen&ldquo; in der jetzigen Form &ndash; ein Sendeplatz, der als Schnittstelle zwischen Politik und Kultur definiert war, was ein gro&szlig;es und immer wieder &uuml;berraschendes Spektrum an Themen m&ouml;glich machte&hellip;<\/li>\n<li>Abgeschafft werden die sonnt&auml;glichen &bdquo;Resonanzen weltweit&ldquo;, die einst als eine Art &bdquo;Radioweltspiegel&ldquo; gedacht waren &ndash; damit fallen auch die spannenden und in einer globalisierten Welt notwendigen Blicke in andere L&auml;nder und Kulturen weg.<\/li>\n<li>Ver&auml;ndert werden soll offenbar die bisher monothematische Literatursendung &bdquo;Gutenbergs Welt&ldquo; &ndash; hin zu einem &uuml;blichen Literaturmagazin.<\/li>\n<li>Erneut wird ein Stunden-Feature-Platz abgeschafft, dieses Mal der Sendeplatz am Sonntagnachmittag, den sich bisher das Musikfeature (3\/4) und das Literaturfeature (1\/4) teilen&hellip;Der frei gewordene Sendeplatz am Sonntag ist nun &uuml;brigens f&uuml;r Feature-Wiederholungen vorgesehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120223_stellungnahme_zu_wdr3.pdf\">Stellungnahme [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nachtrag zu &bdquo;<a href=\"\/?p=12305#h01\">MDR l&ouml;scht Umfrage weil 77 Prozent gegen Joachim Gauck waren<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nIn den Hinweisen von gestern wiesen wir auf <a href=\"http:\/\/bundes.blog.de\/2012\/02\/20\/mdr-loescht-umfrage-77-prozent-joachim-gauck-12861889\/#.T0N2gYgTc2s.facebook\">Bundesblog<\/a> . Dort wird kritisiert, dass der MDR eine Abstimmung zur&uuml;ckzog, weil die Abstimmung deutlich zu ungunsten von Joachim Gauck verlief.\n<p>Dazu erkl&auml;rt der MDR:<br>\nMDR zieht manipuliertes Voting zur&uuml;ck<br>\nEs war als Stimmungsbild im Internet gedacht und sorgt nun f&uuml;r Aufregung und Ver&auml;rgerung bei den Nutzern des MDR-Internet-Angebotes. Nach einer technischen Manipulation des Votings &ldquo;Ist Joachim Gauck der Richtige f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten&rdquo; hat sich die MDR-Online-Redaktion am Montagabend entschieden, das Voting zu schlie&szlig;en und von der Seite zu nehmen.<br>\nTausende Klicks in wenigen Minuten<br>\nAusl&ouml;ser hierf&uuml;r war eine offensichtliche technische Manipulation, durch die das Abstimmungsergebnis innerhalb von Minuten drastisch ver&auml;ndert wurde. Der amtierende Redaktionsleiter Holger Hentze sagte, nach 18 Uhr habe es innerhalb weniger Minuten Tausende Zugriffe gegeben. Dies sei &auml;u&szlig;erst auff&auml;llig und lasse darauf schlie&szlig;en, dass hier jemand technisch manipuliert habe.<br>\nZuvor hatten sich Gauck-Bef&uuml;rworter und Gauck-Gegner nahezu die Waage gehalten. Danach kippte das Abstimmungsergebnis innerhalb von Minuten. Die Stimmen der Gauck-Bef&uuml;rworter stagnierten bei 841 und die der Gauck-Gegner explodierten geradezu und summierten sich auf 3.324. Daraufhin entschloss sich die Redaktion, wie in solchen F&auml;llen &uuml;blich, das manipulierte Voting zu schlie&szlig;en und von der Seite zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/voting146.html\">MDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir k&ouml;nnen nat&uuml;rlich nicht &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Begr&uuml;ndung des MDR zutreffend ist, aber wir wollten sie korrekterweise erw&auml;hnen. Wie unser C.F. sind wir allerdings der Meinung, dass es absolut falsch war, die Abstimmungsseite kommentarlos zu l&ouml;schen. Das ist ein ziemlich dilettantisches Verhalten des Senders.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fox-News feuert Journalisten, weil sie nicht l&uuml;gen wollten<\/strong><br>\nFox-News Reporter entlarven die Gesundheitsgefahren, die von einem Monsanto-Futterzusatz f&uuml;r Milchk&uuml;he ausgehen. Nachdem die Reporter sich geweigert hatten, die Vorw&uuml;rfe gegen Monsanto zu entsch&auml;rfen, wurden sie gefeuert. Die Reporter gehen dann an die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bundes.blog.de\/2012\/02\/15\/2-fox-news-reporters-jobless-after-monsanto-and-cancer-milk-story-12787408\/\">Bundesblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Whistle Blower Status nach Florida Recht vom Gericht verweigert, weil L&uuml;gen als Journalist nicht gegen das Gesetz ist, so hei&szlig;t es am Schlu&szlig; des Beitrags.<\/em><\/p>\n<p><strong>Beim L&uuml;genjournalismus l&auml;sst sich die S&uuml;ddeutsche nicht lumpen:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: S&uuml;ddeutsche Zeitung: Yes, we can BILD!<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120223_sueddeutsche_zeitung.jpg\" alt=\"\"> <\/p>\n<p>Liebe S&uuml;ddeutsche Zeitung!<br>\nDass Ihr lieben Medien-Profis ab und an mal schwere Aussetzer in Sachen Realit&auml;tswahrnehmung habt, ist ja hinl&auml;nglich bekannt. Dass sich die oftmals als &ldquo;altehrw&uuml;rdig&rdquo; bezeichnete S&uuml;ddeutsche Zeitung aber mittlerweile auf das Niveau des trashigen Boulevard-Bl&auml;ttchens mit den vier Buchstaben herab begibt, entt&auml;uscht dann doch ein wenig!<br>\nAuf Seite 2 der heutigen Printausgabe pr&auml;sentiert Ihr uns einen reich bebilderten Artikel zu Griechenland. In der Bildunterschrift erl&auml;utert Ihr uns, dass es ja nicht jeden Tag geschehe, dass einem Land Schulden erlassen werden und Milliardenkredite gew&auml;hrt werden. Und dann verklickert Ihr uns doch allen Ernstes, die Abgebildeten w&uuml;rden sich bei Europa f&uuml;r diese Gaben bedanken!<br>\nLiebe S&uuml;ddeutsche, wir verstehen ja: Karneval hinterl&auml;sst auch in den Redaktionsstuben Spuren und jenseits der 3,4 Promille ist es nicht immer einfach, die Wirklichkeit halbwegs unvernebelt wahrzunehmen. Dennoch die freundliche Frage: Sagt mal, wollt Ihr uns Leser eigentlich verarschen???<br>\nDie von Euch gezeigten Fotos zeigen keinesfalls &ldquo;Jubelgriechen&rdquo;, die sich bei Europa f&uuml;r die einschneidenden und ihre Arbeitspl&auml;tze und Lebensperspektiven dezimierenden &ldquo;Hilfsma&szlig;nahmen&rdquo; der sogenannten Troika bedanken. Ganz im Gegenteil bedanken sich die Abgebildeten bei den Europ&auml;ern, die in Solidarit&auml;t mit der griechischen Bev&ouml;lkerung &uuml;berall in Europa ihren Protest gegen die Ma&szlig;nahmen der Politik in Sachen Griechenland auf die Stra&szlig;e getragen haben. Die &ldquo;dankbaren Jubelgriechen&rdquo; sind also nicht mehr als eine Leser_innen-Manipulation erster G&uuml;te &ndash; &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; geht anders!<br>\nF&uuml;r die, die sich nicht verbl&ouml;den lassen m&ouml;chten, hier ein Video, welches die in der SZ verwendeten <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Uvu-FxIWq_w\">Bilder in ihren Originalkontext stellt<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kopperschlaeger.net\/2012\/02\/sueddeutsche_zeitung_yes_we_can_bild\/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=facebook\">Frank Kopperschl&auml;ger<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL).<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12321","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12321"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12326,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12321\/revisions\/12326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}