{"id":123234,"date":"2024-10-17T09:00:18","date_gmt":"2024-10-17T07:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123234"},"modified":"2024-10-23T07:15:12","modified_gmt":"2024-10-23T05:15:12","slug":"buchautor-patrik-baab-ueber-die-eindruecke-seiner-neuen-reise-in-das-kriegsgebiet-donbass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123234","title":{"rendered":"Buchautor Patrik Baab \u00fcber die Eindr\u00fccke seiner neuen Reise in das Kriegsgebiet Donbass"},"content":{"rendered":"<p><strong>Patrik Baab<\/strong> reiste mit seinem Kameramann Artur Leier zweieinhalb Wochen durch St&auml;dte und Orte in dem Teil des Donbass, &uuml;ber den Russland die Kontrolle aus&uuml;bt. Vor dem R&uuml;ckflug nach Deutschland f&uuml;hrte <strong>Ulrich Heyden<\/strong> in Moskau mit Baab ein Interview &uuml;ber die wichtigsten Eindr&uuml;cke der Reise in das Kriegsgebiet Donbass.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1475\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-123234-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=123234-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241017_Buchautor_Patrik_Baab_ueber_die_Eindruecke_seiner_neuen_Reise_in_das_Kriegsgebiet_Donbass_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Was war das Wichtigste, was Sie im Donbass erlebt haben?<\/strong><\/p><p>Das letzte Mal war ich im Herbst 2022 im Donbass. Wir waren in Melitopol, Mariupol, Donezk und Lugansk. Und ich habe ein vom Krieg zerst&ouml;rtes Land gesehen. Mariupol war zu 80 Prozent zerst&ouml;rt. Zum Teil haben die Leute noch in den Kellern gelebt. Die Versorgung war schwierig. Wir sind durch verminte Gebiete gefahren. Vieles war noch nicht ger&auml;umt. Wir kamen selbst unter Beschuss. Die Stadt Donezk lag best&auml;ndig unter Beschuss. Das habe ich vom Hotelfenster aus gesehen. <\/p><p>Zwei Jahre sp&auml;ter, in diesem Herbst, bin ich in eine ver&auml;nderte Welt gekommen. Die wichtigste Beobachtung ist, dass die Russische F&ouml;deration diese Gebiete restrukturiert und wieder aufbaut. &Uuml;berall sind bereits jetzt die Haupt-Magistralen, die Verkehrslinien, neu asphaltiert und zum Teil vierspurig ausgebaut worden, sodass der Verkehr zwischen den St&auml;dten wieder am Rollen ist. Die Nebenstra&szlig;en nat&uuml;rlich noch nicht. Da liegt noch vieles im Argen. <\/p><p>Die Stadt Mariupol ist ein Brennpunkt der Investitionen. Ganze Stadtviertel werden neu errichtet. F&uuml;r Zehntausende wird neuer Wohnraum geschaffen. In den alten Chrutschowka-Wohnbl&ouml;cken, die da noch stehen, sind &uuml;berall schon neue Fenster drin, soweit es die M&ouml;glichkeiten zulassen. Die Gesch&auml;fte haben ge&ouml;ffnet, das &ouml;ffentliche Leben ist zur&uuml;ckgekehrt. Insbesondere auch die Kinderg&auml;rten arbeiten wieder. <\/p><p>Die Schulen sind, soweit ich das beobachten konnte, alle bereits saniert oder neu errichtet. Nach meinen Informationen investiert die Russische F&ouml;deration Milliarden im Donbass. Und das sage ich auch, weil man das im Westen nicht h&ouml;ren will und weil Reporter vom <em>ZDF<\/em> &ndash; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hkQ4-JsdSHA&amp;t=3s\">wie Armin Coerper<\/a> &ndash; deswegen Schwierigkeiten bekommen haben. <\/p><p>Die Russische F&ouml;deration scheint den Donbass auf- und ausbauen zu wollen als Schaufenster zum Westen. Und das ist nat&uuml;rlich ein politisches Signal.<\/p><p><strong>Haben Sie viele Menschen auf den Stra&szlig;en gesehen? Waren die Schulen in Betrieb?<\/strong><\/p><p>Die Schulen waren vollumf&auml;nglich in Betrieb. Ich habe mit Lehrerinnen gesprochen, die sich insbesondere mit traumatisierten Kindern besch&auml;ftigen. Sie haben geschildert, wie sie das machen und wie die R&auml;ume hergerichtet werden. <\/p><p>Ich habe mit Anwohnern gesprochen, die ich bereits vor zwei Jahren kennenlernen durfte. Man wird das im Westen nicht glauben, aber sie haben sich trotz der Verheerungen, die auch die russische Armee in dieser Stadt angerichtet hat, unter Tr&auml;nen bei Putin bedankt f&uuml;r die Wiedereingliederung des Donbass und f&uuml;r die Arbeit, die er hier machen l&auml;sst. Das hat mit Propaganda nichts zu tun. Die sagen wirklich, &lsquo;wir f&uuml;hlen uns hier befreit&rsquo;. <\/p><p><strong>Von was befreit?<\/strong><\/p><p>Befreit insbesondere von einem ukrainischen Regime, das sie abgelehnt haben. Fast alle Menschen, die ich getroffen habe, berichteten, wie sie von der Putschregierung in Kiew und den Regierungen, die ihr folgten, und den milit&auml;rischen Kr&auml;ften Kiews seit 2014 drangsaliert worden sind, wie sie geschlagen worden sind, wie sie gedem&uuml;tigt wurden, wie sie ins Gef&auml;ngnis kamen. Das h&auml;tte ich in dieser Form nicht erwartet. Das, was in Odessa am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus geschehen ist (wo am 2. Mai 2014 nach einem Angriff von Nationalisten 42 Menschen umkamen), das ist kein Einzelfall. <\/p><p>Ich habe hier durchg&auml;ngig Menschen getroffen, die sich der Russischen F&ouml;deration zugeh&ouml;rig f&uuml;hlen und die mir erkl&auml;rt haben, &lsquo;wir sind befreit worden. Wir wollen nicht die Ukraine zur&uuml;ck&rsquo;. Und dabei spielen auch einfache Faktoren eine Rolle. Durch die Investitionen in Millarden-H&ouml;he werden Arbeitspl&auml;tze geschaffen. Ich habe einen jungen Mann getroffen, der gar kein Problem hatte, eine Arbeit als Bauingenieur zu finden. Und ich habe mit Rentnern gesprochen, die sagten, &lsquo;es geht mir besser heute&rsquo;. Die Russische F&ouml;deration hat die Renten um das 1,5-Fache erh&ouml;ht. Das sind nat&uuml;rlich Ma&szlig;nahmen, die durchgef&uuml;hrt werden, um Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber Moskau zu organisieren. Und das sind nat&uuml;rlich auch Ma&szlig;nahmen, die eine Ansage an die NATO sind. &lsquo;Wir sind gekommen, um zu bleiben.&rsquo;<\/p><p><strong>Als ich im Herbst 2022 in Donezk war, hatten alle Schulen und Kinderg&auml;rten geschlossen. Die Kinder mussten zuhause lernen. Wie sieht das heute aus?<\/strong><\/p><p>Die Stadt Donezk liegt noch immer unter Beschuss. Aber der Beschuss ist deutlich geringer geworden. Er hat sich im Augenblick zur&uuml;ckgezogen in die n&ouml;rdlichen Randgebiete der Stadt. Das &ouml;ffentliche Leben ist in die Stadt zur&uuml;ckgekehrt. Ich habe vor zwei Jahren eine tote, der &Ouml;ffentlichkeit abgewandte Stadt kennengelernt. Es gab &uuml;berall Sands&auml;cke, die Schaufenster waren verrammelt. Niemand, der es vermeiden konnte, war auf der Stra&szlig;e. Die Kinder in Donezk gehen wohl noch nicht zur Schule, sondern lernen zuhause. Aber das &ouml;ffentliche Leben ist auf die Stra&szlig;en, in die Kinderg&auml;rten und die Universit&auml;t zur&uuml;ckgekehrt. Caf&eacute;s haben ge&ouml;ffnet, Leute gehen Einkaufen, die Superm&auml;rkte und Tankstellen haben ge&ouml;ffnet. Die Banken haben aufgemacht. Es gibt aber von abends um zehn bis morgens um vier immer noch eine n&auml;chtliche Sperrstunde. Aber man sp&uuml;rt geradezu, dass die Menschen sich nach einem St&uuml;ckchen Frieden sehnen. Es hat den Anschein von Normalit&auml;t, obwohl der Krieg von Donezk nur 50 Kilometer entfernt ist. <\/p><p><strong>Waren Sie auch an der Front?<\/strong><\/p><p>Wir waren auch im Frontbereich in Saporoschje am Dnjepr. Dar&uuml;ber m&ouml;chte ich noch nichts sagen, weil ich das noch im Einzelnen auswerten muss. Wir waren in kritischen Bereichen unterwegs. Wir sind zum Teil nachts gefahren. Die Handys waren ausgeschaltet, damit wir nicht geortet werden k&ouml;nnen. Wir haben privat an Orten &uuml;bernachtet, die ich hier nicht darstellen mag. Nat&uuml;rlich &uuml;bernachtet man unter schwierigen Umst&auml;nden. Komfort gibt es nicht. Man hat auch nicht immer eine Waschgelegenheit. Und man hat tagelang immer die gleichen Klamotten an. Aber das sind die Bedingungen, unter denen hier gearbeitet wird.<\/p><p><strong>Waren Sie in akuter Gefahr?<\/strong><\/p><p>Wir waren in einer Region um die Stadt Berdjansk, wo man unmittelbar dem Beschuss ausgesetzt ist. Es waren Explosionen zu h&ouml;ren und man hat auch die russische Luftabwehr geh&ouml;rt. <\/p><p>Es waren sternenklare N&auml;chte. Wir haben die Starlink-Satelliten vor den Sternzeichen des S&uuml;dens gesehen, weil die fliegen etwas schneller. Und wir haben die Drohnen gesehen, die wie Sternschnuppen niedergingen, wenn sie abgeschossen worden waren. <\/p><p><strong>Mit was f&uuml;r einem Gef&uuml;hl fahren Sie nach Deutschland zur&uuml;ck?<\/strong><\/p><p>Ich fahre mit einem Gef&uuml;hl zur&uuml;ck, dass mir viele Menschen meine Beobachtungen nicht glauben werden, weil dem die volle Wucht der Propagandapresse, die uns weiter in diesen Krieg hineintreibt, entgegensteht. Aber die Menschen in Deutschland sollten sich besinnen. Ich denke an die Vielen, die bereits hier im Donbass, in der Ukraine, get&ouml;tet worden sind. Wir haben die Zahl der 500.000 Toten bei weitem schon &uuml;berschritten. Hier habe ich &uuml;berall geh&ouml;rt, &lsquo;wir wollen, dass der Frieden zur&uuml;ckkehrt&rsquo;. Und vielleicht sollten die Menschen in Deutschland auch einmal daran denken, dass es wenig sinnvoll ist, sich immer tiefer in einen Krieg hineinziehen zu lassen, in dem wir nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren haben. <\/p><p><strong>War Deutschland auf Ihrer Reise irgendwie pr&auml;sent, in Form von Waffen oder Fragen, die man Ihnen stellte?<\/strong><\/p><p>Im Unterschied zu Deutschland, wo die Russen-Feindlichkeit allgegenw&auml;rtig ist, ist mir im Donbass keine Deutschen-Feindlichkeit begegnet, obwohl die Menschen wissen, dass heute wieder deutsche Panzer im Donbass rollen, nach einem f&uuml;rchterlichen deutschen Angriffskrieg mit 27 Millionen toten Sowjetb&uuml;rgern. Wir wurden aufgenommen von Familien und es standen immer Tee, Kuchen oder ein Schnitzel auf dem Tisch. <\/p><p><strong>Wie stehen die Menschen im Donbass zu den Menschen in der Ukraine?<\/strong><\/p><p>Ich habe die Familie eines Soldaten aufgesucht, der im Herbst 2022 gefallen ist und mit dem ich zwei Monate zuvor ein Interview gef&uuml;hrt habe. Er hie&szlig; Jefgeni. Seine Angeh&ouml;rigen sagten mit Blick auf die Soldaten der Ukraine, &lsquo;dieser Krieg wurde uns hier im Donbass aufgezwungen. Aber die Menschen in der Ukraine und die Soldaten k&ouml;nnen ja nichts daf&uuml;r. Es ist die F&uuml;hrung, es ist die NATO, die die Menschen in diesen Krieg treibt.&rsquo; Das Gef&uuml;hl, das man den Menschen im Westen der Ukraine &ndash; wie &uuml;brigens auch uns Deutschen &ndash; entgegenbringt, das ist Mitleid, dass wir das alles so hinnehmen, was die Politik mit uns macht.<\/p><p><strong>Von den deutschen Fernsehanstalten wird die Meinung verbreitet, man k&ouml;nne im Donbass nur unter strengster Kontrolle russischer Milit&auml;rs arbeiten. Somit h&auml;tte man keine M&ouml;glichkeit, als Journalist zu arbeiten. Was sagen Sie dazu?<\/strong><\/p><p>Das ist nicht richtig. Wir konnten uns v&ouml;llig unabh&auml;ngig bewegen. Wir konnten unsere Gespr&auml;che f&uuml;hren, so wie wir wollten. Es hat niemand reingeredet. Wir wurden nicht beeinflusst und wir wurden nicht eingeengt bei unserer T&auml;tigkeit. Wir standen nicht unter Beobachtung. Wir hatten auch keine &ouml;rtlichen Begleiter. Aber wir sind bisher dreimal hintereinander &bdquo;filtriert&ldquo; worden, mit allen Schikanen. Das bedeutet: Der Pass und das Handy werden eingezogen. Das Handy wird ausgelesen. Der Pass wird fotografiert. Es wird ein Bericht geschrieben. Man wartet eine Stunde, man wird reingerufen. Man wird einem Verh&ouml;r unterzogen und wieder rausgeschickt. Man wird wieder einem Verh&ouml;r unterzogen und wieder rausgeschickt. Dann ein drittes Mal. Es geht h&ouml;flich und freundlich zu. Bis hin zu Fragen wie, &lsquo;was wollen Sie hier, ist das nicht gef&auml;hrlich, wie hei&szlig;en Ihre B&uuml;cher, schreiben Sie das hier mal auf, das m&uuml;ssen wir festhalten.&rsquo;<\/p><p>Vor allem setzt man auf Zerm&uuml;rbungstaktik. Wir zeigen dem Burschen aus Deutschland mal, dass er hier nicht allzu beliebt ist. Denn die russischen Beh&ouml;rden betrachten Deutschland als einen Feindstaat. Das muss man wissen. Auf mich wirkte es so, als ob man den Vorgesetzten im Innenministerium klarmachen will, dass man die T&auml;tigkeit ernst nimmt und sich den Jungen da mal ein bisschen genauer anschaut.<\/p><p><strong>Wie haben Sie die Reise in den Donbass bezahlt? Das ist ja ein ziemlich aufw&auml;ndiges Projekt.<\/strong><\/p><p>Alles kostet. Fl&uuml;ge, Taxis, Fahrzeuge, Verbindungsleute, &Uuml;bernachtungen, Kontaktpersonen. Allen muss man etwas geben oder sie zumindest mal zum Essen einladen. Solche Reisen kosten vier-, wenn nicht f&uuml;nfstellige Betr&auml;ge. Diese Recherchereisen zahle ich in vollem Umfang selbst. Es gibt keine Zuwendungen von Dritten. Ich muss das nat&uuml;rlich refinanzieren &uuml;ber die Tantiemen meiner B&uuml;cher. Und es gibt R&uuml;cklagen.<\/p><p><strong>Sie haben auch keinen Spendenaufruf gemacht?<\/strong><\/p><p>Nein. Ich m&ouml;chte ja unabh&auml;ngig arbeiten. Wenn ich das Geld nicht habe, dann reise ich nicht. <\/p><p><strong>Ihr Ukraine-Buch &bdquo;Auf beiden Seiten der Front&ldquo;, das 2023 erschien, wurde jetzt ins Russische &uuml;bersetzt. Was war Ihre Motivation, das Buch ins Russische zu &uuml;bersetzen?<\/strong><\/p><p>Das war nicht einmal meine Idee, sondern die Idee einer Freundin, die den Kontakt zu dem Verleger Oleg Nikiforow hergestellt hat. Ich m&ouml;chte mit den Menschen in Russland im Gespr&auml;ch bleiben. Denn ich bin einmal vor vielen Jahren in die SPD eingetreten, weil ich &uuml;berzeugt bin von dem Satz von Willy Brandt, Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Patrik Baab hat am 12. Oktober 2024 in Moskau aus seinem Buch &bdquo;Auf beiden Seiten der Front&ldquo; gelesen, das Anfang Dezember auf Russisch im Moskauer Gnosis-Verlag erscheinen wird. Ulrich Heyden hat von der Lesung eine zweiteilige Videodokumentation gemacht <a href=\"https:\/\/youtu.be\/-gbpMfqMHD4?si=DjPIdz6LJcjALqcj\">(Teil 1)<\/a>, <a href=\"https:\/\/youtu.be\/HsrMICqdMhs?si=IMhxJFLPuVlXHfYg\">(Teil 2)<\/a><\/em>.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><small>Titelbild: &copy; Ulrich Heyden<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/402d4e9bbc3d4521ad9cdfd37b95f02d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Patrik Baab<\/strong> reiste mit seinem Kameramann Artur Leier zweieinhalb Wochen durch St&auml;dte und Orte in dem Teil des Donbass, &uuml;ber den Russland die Kontrolle aus&uuml;bt. 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