{"id":123295,"date":"2024-10-19T12:00:19","date_gmt":"2024-10-19T10:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123295"},"modified":"2024-10-18T20:16:27","modified_gmt":"2024-10-18T18:16:27","slug":"haralampi-g-oroschakoff-reise-durch-die-europaeische-zeitgeschichte-aus-der-perspektive-eines-kuenstlers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123295","title":{"rendered":"Haralampi G. Oroschakoff: Reise durch die europ\u00e4ische Zeitgeschichte aus der Perspektive eines K\u00fcnstlers"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Unabh&auml;ngig davon, welchen historischen Bezug sie auch immer beh&auml;lt, bleibt die Emigration ein Versehen des Schicksals&ldquo;, schreibt der renommierte Maler und Schriftsteller <strong>Haralampi G. Oroschakoff<\/strong> in seinem Lebensroman mit dem Titel &bdquo;Das L&auml;cheln des Emigranten&ldquo;. &bdquo;Wer als F&uuml;nfj&auml;hriger aus seiner Welt herausgerissen und in eine andere Art zu f&uuml;hlen, zu denken und zu leben eingef&uuml;hrt wird, als sei sein Geborenwerden am alten Ort ein Zufall gewesen, wird niemals mehr das Gef&uuml;hl los, dass es so, wie er ist, sich bewegt und spricht, irgendwie nicht richtig ist.&ldquo; Ein Bericht von<strong> &Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4724\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-123295-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=123295-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241018-Haralampi-Oroschakoff-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Haralampi G. Oroschakoff stellte k&uuml;rzlich sein Buch mit einer Lesung im Berliner &bdquo;Sprechsaal&ldquo; vor &ndash; mit einer Zeitreise durch die europ&auml;ische Geschichte aus der Perspektive eines K&uuml;nstlers aus einer russischen Emigrantenfamilie. Die Familie seiner Mutter entstammt dem ungarischen Uradel aus Transsylvanien (Siebenb&uuml;rgen). Er er&ouml;ffnete au&szlig;erdem die Ausstellung seiner Werkreihe &bdquo;Maps&ldquo;, die noch bis diesen Samstag, 19. Oktober 2024, im &bdquo;Sprechsaal&ldquo; zu sehen ist.<\/p><p>Die Bilder entstanden Anfang der 90er-Jahre, als die Welt im Aufbruch war und sich neu formierte. Neben dem Mauerfall und dem Zerfall der Sowjetunion war das auch die Zeit der Kriege in Jugoslawien. Diese Arbeiten sind seit 1993 nicht mehr gezeigt worden. Und aus der heutigen Sicht betrachtet w&uuml;rden die Bilder geradezu prophetisch wirken, sagte der K&uuml;nstler.<\/p><p>Die Veranstaltung richtete <em>Berlin im Dialog<\/em> in Kooperation mit der <em>Eurasien Gesellschaft<\/em> aus. Das Buch ist im Berliner Verlag WD Press erschienen, ein Verlag spezialisiert auf Kunst und Philosophie. Bei der Veranstaltung moderierte Alexander Neu, Politikwissenschaftler und ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Linkspartei sowie regelm&auml;&szlig;iger Gastautor bei den NachDenkSeiten.<\/p><p>&bdquo;Wirklich heimisch werden konnten meine Eltern nur im Nirgendwo und ungeachtet der Kulissen.&ldquo; Das hartn&auml;ckig wiederkehrende Element der Vertreibung sei in der Familie konstant geblieben und es sei ihm immer seltsam vorgekommen. Das Gef&uuml;hl, anders zu sein, begleitete ihn ein Leben lang, das Ausgegrenztsein ist seine Lebenserfahrung.<\/p><p>&bdquo;Mein Gro&szlig;vater hatte in Wien bereits 1905 die erste russische Fl&uuml;chtlingswelle wahrgenommen&ldquo;, schreibt er im Buch &uuml;ber Haralampi Gawilowitsch, der in Wien Medizin studierte und als Einziger aus der Familie die russische Revolution 1917 &uuml;berlebte.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Als er danach das in der Familie obligatorische Jurastudium antrat, das er an der Kaiser-Wilhelm-Universit&auml;t zu Berlin 1916 mit der Doktorw&uuml;rde abschloss, dachte er sicherlich nicht dar&uuml;ber nach, dass ein seltsam romantisches Wort die Kehrseite seines Lebens beinhalten und dieses Wort in der n&auml;chsten Zukunft seiner Familie aufgezwungen werden w&uuml;rde: die Emigration.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Oroschakoff f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Mich kleidete dieses Wort in der Jugend mit dem Geruch der Undurchschaubarkeit im Geflecht der Missverst&auml;ndnisse.&ldquo; In seinem Buch erz&auml;hlt er aus seinem Leben als Sohn von Emigranten, von Flucht und Vertreibung, verlorener und wiedergefundener Identit&auml;t, von seinem k&uuml;nstlerischen Werdegang zwischen Boh&egrave;me und Kreativit&auml;t, von der Enteignung seiner Familie &ndash; erst durch die Kommunisten, dann durch die Kapitalisten.<\/p><p>Oroschakoff war bis Mitte der 90er-Jahre ein Star der Kunstszene &ndash; ein &bdquo;solit&auml;rer Spurensucher&ldquo;, wie er sich selbst bezeichnet: &bdquo;Zugeh&ouml;rigkeit hat mich nie interessiert.&ldquo; Seine Werke waren damals immer ausverkauft und in &uuml;ber 30 Museen zu sehen. Er war regelm&auml;&szlig;ig auf der Biennale in Venedig. Sp&auml;ter ist das dann abgeflaut, wie er berichtete.<\/p><p>Der 1955 in Sofia Geborene ist ein Vorl&auml;ufer des Ost-West-Dialogs im Kulturbereich und ein Erneuerer der Ikonenrezeption in der westlichen Malerei. Oroschakoff wird von der Kunstkritik als Wanderer zwischen Welten, als Br&uuml;ckenbauer verstanden.<\/p><p>Mit f&uuml;nf Jahren floh er mit der Familie nach Wien, wo er &ouml;sterreichischer Staatsb&uuml;rger geworden ist. In den 60er-Jahren haben seine Eltern Cannes als zweiten Wohnsitz gew&auml;hlt, das ist f&uuml;r ihn heute zum Mittelpunkt der Familie geworden. M&uuml;nchen und Berlin sind andere wichtige Stationen in seinem Leben. Oroschakoff hat viel blaues Blut in seiner Ahnenreihe, neben Diplomaten und Ministern gab es vom 17. bis zum 18. Jahrhundert eine ganze Reihe von Vorfahren, die in diversen russischen Kl&ouml;stern und Kirchen gewirkt haben. Vielleicht erkl&auml;rt das seine tiefe Verbindung mit der Orthodoxie. F&uuml;r den K&uuml;nstler ist das Wissen um die eigene Herkunft, das Weitergeben gelebter Rituale ein Anker im Prozess der Eigenverantwortung. Oroschakoff sprach von seinen schwierigen Eltern, dem nie anwesenden Vater, ein Industrieller, und der ungarischen Mutter &ndash; heute 98 Jahre alt &ndash;, die Gina Lollobrigida &auml;hnelte &bdquo;und gelinde gesagt belastend ist&ldquo;.<\/p><p>Moderator Alexander Neu sprach mit dem K&uuml;nstler &uuml;ber die geistige Ausgrenzung, die schlimmer sei als jegliche staatlich verordnete Zensur. Oroschakoff emp&ouml;rt und entsetzt das, er sprach von immer mehr Verengung &ndash; der Mensch beginne, sich immer weiter selbst zu korrumpieren aus Angst um die Familie, um soziale Konflikte, Berufsleben, Freundes- und Bekanntenkreis. Es wird &bdquo;immer enger, immer m&uuml;der, immer feiger&ldquo;. In Bezug auf die Russen und Russischst&auml;mmigen sagte er: Diese Art von Diffamierung, Aussto&szlig; einer starken Kultur, einer Sprache habe es in keinem Falle jemals in der Welt gegeben. Das sei etwas Strategisches.<\/p><p>Als er 1989 erstmalig nach Moskau fuhr, ahnte er nicht, dass die Welt &bdquo;an der Schwelle der anbrechenden neuen Zeit&ldquo; stehe. &bdquo;Vorausgegangen war ein Machtkampf aller Unionsrepubliken mit der bedeutungslos gewordenen Sowjetzentrale um wirtschaftliche Kompetenzen und politische Souver&auml;nit&auml;t, die in den westlichen Medien vollmundig als endg&uuml;ltiger Sieg der Demokratie und der Menschenrechte gegen&uuml;ber dem asiatischen Despotismus gefeiert wurde.&ldquo;<\/p><p>Er erinnert sich im Buch &bdquo;an einen Abend in M&uuml;nchen, als die fr&ouml;hliche Runde den russischen B&auml;ren als zahnlosen T&ouml;lpel beschrieb, den man jetzt an die Hand nehmen m&uuml;sse, damit er die neuen Schritte lernt. So viel Arroganz bei v&ouml;lliger Unkenntnis von Wesen und Kultur der Russen machte mich w&uuml;tend.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Eine Horde junger amerikanischer Finanzexperten schw&auml;rmte aus und hinterlie&szlig; als einzige nennenswerte Erneuerung den Nadelstreifenanzug mit leuchtenden Hosentr&auml;gern im Moskauer Stra&szlig;enbild.&ldquo; &ndash; w&auml;hrend der russische Kontinent in Depression versank und mit ihm das Versprechen auf Demokratie.<\/p><p>Neu fragte nach dem Zerfall der Imperien wie Russland, die Sowjetunion, das Deutsche Reich oder die &ouml;sterreich-ungarische Monarchie und wollte wissen, ob es auch ein Motiv sei, mit dem wir jetzt rechnen m&uuml;ssen. Oroschakoff versucht nach seinen eigenen Worten, die Str&ouml;mungen instinktiv zu erfassen, was nicht einfach sei, da Propaganda auf allen Ebenen betrieben werde. Er ist kein &Ouml;konom, betonte er, aber er glaube, dass die jetzige Situation wie in der Ukraine ein Teil des Monopoly-Spiels sei. &bdquo;Es gibt sehr viele Leute, die im Moment sehr, sehr viel Geld verdienen.&ldquo; Er kann nicht glauben, dass wir wirklich in einem Transformationsprozess vom unipolaren zu einer multipolaren Welt sind, aber er nehme neue T&ouml;ne wahr.<\/p><p>Die politische Korrektheit, &bdquo;die theoretisch die Interessen von Minderheiten zu vertreten und Diskriminierung in Wort und Tat zu vermeiden angetreten war, hat sich in eine lauernde Gesinnungspolizei verwandelt, dessen pers&ouml;nlicher Furor die freie Meinung einschr&auml;nkt&ldquo;, so der Autor im Buch. &bdquo;Die Kunst wird so domestiziert.&ldquo; Die politische Korrektheit zerst&ouml;re die k&uuml;nstlerische Freiheit, schr&auml;nke die Ausdrucksm&ouml;glichkeiten ein und verstelle den Blick auf die komplexe, kontroverse Wirklichkeit.<\/p><p>Bei der Finissage der Ausstellung seiner Werkreihe &bdquo;Maps&ldquo; am Samstag im &bdquo;Sprechsaal&ldquo; diskutiert Haralampi G. Oroschakoff mit dem Eurasien-Kenner Uwe Leuschner, der &uuml;ber 25 Jahre Erfahrung in Russland, Zentralasien und China verf&uuml;gt. Das geschieht passend zum Thema der Werke &uuml;ber den Niedergang der alten Weltordnung, die m&ouml;glichen Implikationen f&uuml;r Deutschland und Europa und, wie sich die Ausweitung der Konflikte noch abwenden lassen k&ouml;nnte.<\/p><p>Finissage am Samstag, 19. Oktober 2024, um 18:00 Uhr<\/p><p><strong>Die Welt ein Pulverfass &ndash; Ist der Fl&auml;chenbrand noch zu stoppen?<\/strong><br>\n<strong>Ort: Sprechsaal, Marienstr. 26, Berlin-Mitte<\/strong><br>\n<strong>Unkostenbeitrag: 10 Euro<\/strong><br>\n<strong>Anmeldung: <a href=\"mailto:info@berlin-im-dialog.net\">info@berlin-im-dialog.net<\/a><\/strong><br>\n<strong>oder via Kontaktformular auf <a href=\"https:\/\/www.berlin-im-dialog.net\">www.berlin-im-dialog.net<\/a><\/strong><\/p><p><small>Titelbild: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120748\">K&uuml;nstler als au&szlig;erparlamentarische Opposition<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120403\">Russisches Haus in Berlin: &bdquo;Wir sind f&uuml;r die Menschen da, die kulturelle Br&uuml;cken erhalten wollen&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116963\">&bdquo;Friedensberichterstatter&ldquo; und Songpoet Tino Eisbrenner: &bdquo;Der Frieden beginnt dort, wo das Schie&szlig;en aufh&ouml;rt.&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114014\">&bdquo;Abgesang auf die alte Zeit&ldquo; &ndash; der Berliner Chansons&auml;nger Boris Steinberg im Gespr&auml;ch<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/68195c42d51c4c7096195045fdadcaf7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Unabh&auml;ngig davon, welchen historischen Bezug sie auch immer beh&auml;lt, bleibt die Emigration ein Versehen des Schicksals&ldquo;, schreibt der renommierte Maler und Schriftsteller <strong>Haralampi G. Oroschakoff<\/strong> in seinem Lebensroman mit dem Titel &bdquo;Das L&auml;cheln des Emigranten&ldquo;. &bdquo;Wer als F&uuml;nfj&auml;hriger aus seiner Welt herausgerissen und in eine andere Art zu f&uuml;hlen, zu denken und zu leben eingef&uuml;hrt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123295\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":123297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,917,211],"tags":[1652,1543,1055,3254,1821,2247,2147,220],"class_list":["post-123295","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kultur-und-kulturpolitik","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-abwanderung","tag-deutsche-einheit","tag-fluechtlinge","tag-kunstfreiheit","tag-neu-alexander","tag-political-correctness","tag-sowjetunion","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/240905HO-01.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123295","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=123295"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":123379,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123295\/revisions\/123379"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/123297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=123295"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=123295"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=123295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}