{"id":123330,"date":"2024-10-20T09:00:59","date_gmt":"2024-10-20T07:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330"},"modified":"2024-10-18T12:42:37","modified_gmt":"2024-10-18T10:42:37","slug":"hinweise-der-woche-381","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h02\">Nahost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h03\">&bdquo;Fr&ouml;hlichkeit und Zuversicht&ldquo;: Wie Spitzenpolitiker die Lebenswirklichkeit der Menschen ausblenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h04\">&bdquo;Sozialrecht wird zu Strafrecht&ldquo;: Scharfe Kritik an versch&auml;rften B&uuml;rgergeld-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h05\">Geheimpreise bei Medikamenten Gesetzes&auml;nderung zugunsten von US-Pharmakonzern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h06\">Corona-Aufarbeitung abgesagt: Das Wahlkampfgeschenk an AfD und BSW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h07\">Geheime LNG-Zahlen aus Ministerium zu R&uuml;gens Terminal bieten Sprengstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h08\">Neue Hochrechnung: Es werden 110.000 Lehrkr&auml;fte fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h09\">Wir brauchen mehr Journalismus, weniger Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123330#h10\">Die Angst der Parteien vor dem Wahlvolk <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ukraine-Hilfe: USA haben &bdquo;keinen Appetit&ldquo; mehr auf Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nEndet die US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine? Der Sprecher des US-Repr&auml;sentantenhauses sieht keine Notwendigkeit f&uuml;r weitere Hilfen und setzt auf Trumps Wahlsieg.<br>\nDer Sprecher des US-Repr&auml;sentantenhauses, Mike Johnson, geht davon aus, dass weitere Hilfen f&uuml;r die Ukraine nicht notwendig sein werden. Er habe &bdquo;keinen Appetit&ldquo; darauf, sagte er in einem Interview mit dem News-Portal Punchbowl News. Johnson, ein Republikaner und &uuml;berzeugter Trump-Anh&auml;nger, ist seit Oktober 2023 Sprecher des US-Repr&auml;sentantenhauses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukraine-hilfe-usa-haben-keinen-appetit-mehr-auf-unterstuetzung-li.2262174\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Selenskijs irrealer, teils verr&uuml;ckter &ldquo;Siegesplan&rdquo;<\/strong><br>\nMan darf zweifeln, ob Selenskij viele Abgeordnete und die ukrainische &Ouml;ffentlichkeit Glauben schenken. Schlie&szlig;lich setzt der &bdquo;Siegesplan&ldquo; ebenso wie seine &bdquo;Friedensformel&ldquo; einen Einstieg der Nato in die Kampfhandlungen und eine Kapitulation Russlands voraus, das zu Verhandlungen nach Ma&szlig;gabe von Kiew gezwungen werden m&uuml;sse. An eine Kapitulation Russlands glaubt aber wohl niemand mehr ernsthaft in den westlichen Staaten, da allzu offensichtlich ist, dass der Ukraine auch die Soldaten ausgehen und die Mobilisierung versagt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/selenskijs-irrealer-teils-verrueckter-siegesplan\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum wird nicht endlich verhandelt?<\/strong><br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, in der Ukraine-Politik einen Strategiewechsel einzuleiten, fordern die Gastautorin Susanne B&uuml;ttner und die Gastautoren Winfried Hermann, Ulrich Bausch und Thomas Nielebock. Die &bdquo;Friedensfrage&ldquo;. [&hellip;]<br>\nWenn weiter dieser milit&auml;rischen Logik gefolgt wird, wenn Verhandlungen zu einem Waffenstillstand und zum Frieden f&uuml;r nicht machbar gehalten werden, wenn diplomatische Mittel nicht genutzt und nicht konsequent eingesetzt werden, dann drohen weitere Jahre des Krieges mit schrecklichen Folgen: Tod, Zerst&ouml;rung und unermessliche Kosten &ndash; nicht nur f&uuml;r die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/warum-wird-nicht-endlich-verhandelt-93350197.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukrainische Beamte grasen Nachtleben nach Wehrpflichtigen ab<\/strong><br>\nUkrainische Rekrutierungsbeamte haben in der Hauptstadt Kiew Restaurants, Bars und eine Konzerthalle nach Wehrpflichtigen abgesucht. Sie h&auml;tten Musterungsdokumente &uuml;berpr&uuml;ft und M&auml;nner festgenommen, die sich nicht an die Vorschriften gehalten h&auml;tten, berichteten &ouml;rtliche Medien. Berichten zufolge erschienen Beamte nach einem Konzert der ukrainischen Rockband Okean Elzy am Freitagabend im Kiewer Sportpalast. Von lokalen Medien ver&ouml;ffentlichte Videoaufnahmen zeigten, wie sich offenbar Beamte vor den T&uuml;ren postierten und M&auml;nner beim Verlassen der Halle abfangen. Auf den Aufnahmen scheinen die Beamten einige M&auml;nner gewaltsam festzuhalten. Kontrollen wurden auch im gehobenen Einkaufszentrum Goodwine und im beliebten Restaurant &ldquo;Avalon&rdquo; vorgenommen. &Auml;hnliche Aktionen gab es unter anderem auch in den Gro&szlig;st&auml;dten Charkiw und Dnipro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukrainische-Beamte-grasen-Nachtleben-nach-Wehrpflichtigen-ab-article25287469.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nahost<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die USA leisten mehr Milit&auml;rhilfe an Israel als je zuvor<\/strong><br>\nObwohl Dutzende von Staaten und zahlreiche Organisationen auch in den USA selber die noch amtierende Biden-Regierung auffordern, mehr Druck auf Israel auszu&uuml;ben, um endlich einen Waffenstillstand zu erreichen, und zu diesem Zweck auch keine Waffen mehr f&uuml;r Israels Vernichtungskrieg in Gaza und jetzt auch im Libanon zu liefern: Die USA fahren nicht nur fort mit der Lieferung von Waffen an Israel, sie liefern zurzeit mehr Waffen an Israel als je zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-usa-leisten-mehr-militaerhilfe-an-israel-als-je-zuvor\/\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<li><strong>Israelischer Regisseur: &bdquo;Die Geiseln und die Toten in Gaza sind kein Kollateralschaden&ldquo;<\/strong><br>\nDer israelische Regisseur Alon Sahar kritisiert die politische Instrumentalisierung des Gedenkens zum 7. Oktober. Tote seien keine Nummern, sondern Menschen: So ruft er zu einer friedensf&ouml;rdernden Erinnerungskultur auf<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/alon-sahar-die-geiseln-und-die-toten-in-gaza-sind-kein-kollateralschaden\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Bundesregierung ist mitverantwortlich f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Kinderfriedhof der Welt &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Ey&uuml;p Yildiz<\/strong><br>\nEy&uuml;p Yildiz, war stellvertretender B&uuml;rgermeister von Dinslaken im Ruhrgebiet, im Juni trat er aus der SPD aus, weil er deren Au&szlig;enpolitik, insbesondere zu Gaza ablehnte. Heute vor einer Woche wurde er als stellvertretender B&uuml;rgermeister abgew&auml;hlt. Wir haben mit ihm &uuml;ber seine Abwahl, deutsche Au&szlig;enpolitik und seine Ideale gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/gaza-die-bundesregierung-ist-mitverantwortlich-fuer-den-groessten-kinderfriedhof-der-welt-im-gespraech-mit-eyuep-yildiz\/\">die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><strong>Netanjahus Traum vom &bdquo;totalen Sieg&ldquo;<\/strong><br>\nWas soll mit den Pal&auml;stinensern geschehen, wenn die Waffen irgendwann schweigen? Die israelische Regierung wolle sich ganz Pal&auml;stina untertan machen, meint der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders &ndash; und warnt vor einer Fl&uuml;chtlingswelle Richtung Europa.<br>\nL&auml;ngst k&ouml;nnte es im Nahen Osten einen Waffenstillstand geben. Doch zog es die israelische Regierung vor, die Vermittlungen der USA, &Auml;gyptens und Katars zur Freilassung der Geiseln im Gazastreifen zu torpedieren, wie US-Pr&auml;sident Joe Biden im vorigen Monat unmissverst&auml;ndlich klarstellte.<br>\nEs verwundert daher nicht, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu den Verhandlungsf&uuml;hrer der Hamas, Ismail Haniyyeh, am 31. Juli in Teheran ermorden lie&szlig;. Auch mit der Hisbollah war der Waffenstillstand zum Greifen nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/palaestinenser-zukunft-nahostkrieg-gaza-kommentar-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie das Leben der Pal&auml;stinenser vor dem 7. Oktober aussah<\/strong><br>\nDer derzeitige Krieg in Gaza ist ein neuer Tiefpunkt nach jahrzehntelanger Okkupation und Apartheid sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland. Im Interview spricht die israelische Journalistin Amira Hass &uuml;ber das Leben pal&auml;stinensischer Menschen vor der aktuellen Eskalation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/palaestina-gaza-haaretz-westjordanland-israel-besatzung\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Fr&ouml;hlichkeit und Zuversicht&ldquo;: Wie Spitzenpolitiker die Lebenswirklichkeit der Menschen ausblenden<\/strong><br>\n&bdquo;Fr&ouml;hlichkeit statt &Uuml;bellaunigkeit&ldquo; erwartet Kanzler Olaf Scholz vom deutschen Volk, das zu viel meckern w&uuml;rde statt anzupacken, wie er vor wenigen Tagen vor dem &bdquo;Rat der Nachhaltigkeit&ldquo; kundtat. Und Bundespr&auml;sident Walter Steinmeier rief zeitgleich vor dem DGB das deutsche Volk zu mehr &bdquo;Optimismus und Zuversicht&ldquo; auf. Doch die zur&uuml;ckliegende Oktoberwoche hatte es in sich: Innerhalb von nur drei Tagen holten uns die aktuellen Schlagzeilen auf den Boden der Tatsachen zur&uuml;ck in die ern&uuml;chternde Wirklichkeit, die unsere Spitzenpolitiker in Berlin einfach ausblenden und sch&ouml;nreden. Wahrlich kein Anlass f&uuml;r verordnete Fr&ouml;hlichkeit und Zuversicht waren f&uuml;r die meisten Menschen diese aktuellen Meldungen (mit einer hoffnungsfroh stimmenden Ausnahme zum Schluss):<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/froehlichkeit-und-zuversicht-wie-spitzenpolitiker-die-lebenswirklichkeit-der-menschen-ausblenden_a1993673\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Sozialrecht wird zu Strafrecht&ldquo;: Scharfe Kritik an versch&auml;rften B&uuml;rgergeld-Sanktionen<\/strong><br>\nMenschen im B&uuml;rgergeld stehen immer mehr unter Druck. Das Bundeskabinett hat Anfang Oktober eine Formulierungshilfe des Bundesarbeitsministeriums verabschiedet. Diese sieht h&auml;rtere Sanktionen und h&ouml;here Anforderungen f&uuml;r Beziehende der Grundsicherung vor. F&uuml;r Helena Steinhaus, Sozialaktivistin und Gr&uuml;nderin des Vereins &bdquo;Sanktionsfrei&ldquo;, sind gerade die h&auml;rteren Sanktionen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig: &bdquo;Mit dieser Versch&auml;rfung verschiebt sich das Sozialrecht zum Strafrecht und ist hier sogar schlimmer, als Hartz IV es war.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/scharfe-kritik-an-verschaerften-buergergeld-sanktionen-sozialrecht-wird-zu-strafrecht-zr-93352390.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Umzugspflicht f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger in Aussicht &ndash; Sanktionen drohen bei Verweigerung<\/strong><br>\nSeit seiner Einf&uuml;hrung im Jahr 2023 sorgt das B&uuml;rgergeld f&uuml;r viel Gespr&auml;chsstoff in Deutschland. Einige Arbeitnehmer, die t&auml;glich f&uuml;r ihre Arbeit einige H&uuml;rden in Kauf nehmen, finden es oft ungerecht, dass Arbeitslose ohne Leistung finanziert werden. Betroffene klagen hingegen, dass sie mit dem niedrigen Grundsatz kaum auskommen in Zeiten von Inflation und teils merklich gestiegenen Preisen. Um einen besseren Anreiz f&uuml;r Arbeit in Deutschland zu schaffen, wurden einige Voraussetzungen zum Erhalt des B&uuml;rgergelds deutlich versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/umzugspflicht-fuer-buergergeld-empfaenger-in-aussicht-sanktionen-drohen-bei-verweigerung-93352200.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Peitsche ohne Zuckerbrot<\/strong><br>\nDie Ampel wollte Langzeitarbeitslose, die eine Besch&auml;ftigung aufnehmen, mit einer 1.000-Euro-Pr&auml;mie belohnen. Doch nun torpediert auch die SPD diesen Vorsto&szlig;. Daran zeigt sich, wie verlogen die B&uuml;rgergeldreform von Anfang an war, meint Ole Nymoen. [&hellip;]<br>\nVor allem &auml;rgerten sich deutsche B&uuml;rgerliche dar&uuml;ber, dass es so wenige Sanktionen f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger gebe, die keine &raquo;zumutbare&laquo; Arbeit aufnehmen wollten.<br>\nDas lag aber gar nicht blo&szlig; an der Ampel, sondern daran, dass das Bundesverfassungsgericht noch unter der letzten Gro&szlig;en Koalition daf&uuml;r gesorgt hatte, dass 100-Prozent-Sanktionen weitgehend ausgeschlossen wurden. Trotzdem hat die Ampel sie infolge der grotesken Berichterstattung &uuml;ber angebliche Sozialschmarotzer wieder eingef&uuml;hrt. Ob das vor dem Verfassungsgericht Bestand hat, ist mehr als fragw&uuml;rdig, was die Ampel aber nicht daran hindert, immer neue Bestrafungsmechanismen einzuf&uuml;hren. Von langen Pendelzeiten f&uuml;r einen Niedriglohnjob bis hin zum Umzug wird den Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern von B&uuml;rgergeld nun allerlei zugemutet &ndash; und wer nicht mitmacht, der wird hart sanktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/buergergeld-langzeitarbeitslose-anschubfinanzierung-spd\">Ole Nymoen auf Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geheimpreise bei Medikamenten Gesetzes&auml;nderung zugunsten von US-Pharmakonzern?<\/strong><br>\nHat der US-Pharmakonzern Eli Lilly eine Milliardeninvestition in Rheinland-Pfalz genutzt, um die Bundesregierung zu einer Gesetzes&auml;nderung zu dr&auml;ngen? Der Konzern bestreitet das. Interne Dokumente aus dem Gesundheitsministerium erh&auml;rten jedoch den Verdacht. [&hellip;]<br>\nSchon Monate vor dem Gespr&auml;ch des Abteilungsleiters mit Lilly hatte das Kanzleramt das heikle Thema mit dem Unternehmen beraten. So hat der Staatssekret&auml;r im Bundeskanzleramt, J&ouml;rg Kukies, Anfang 2023 insgesamt dreimal mit dem Chef von Eli Lilly, David Ricks, &uuml;ber die Pharmapolitik und die Einf&uuml;hrung geheimer Arzneimittelpreise in Deutschland gesprochen. Am 16. Februar griff Kanzler Scholz sogar selbst zum H&ouml;rer und telefonierte mit dem Chef von Eli Lilly.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/gesundheitssystem-medikamente-pharmaunternehmen-104.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Fettspritze: Pharmariese baut eine Fabrik und bekommt ein lukratives Gesetz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123185\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona-Aufarbeitung abgesagt: Das Wahlkampfgeschenk an AfD und BSW<\/strong><br>\nNicht einmal ein B&uuml;rgerrat zur Aufarbeitung der Corona-Politik kam zustande. Er h&auml;tte auch zur Mitmachfalle werden k&ouml;nnen. Wer von den Altlasten profitiert. Ein Kommentar.<br>\nEs wird immer wieder viel dar&uuml;ber spekuliert, welchen Anteil das Internet am Aufstieg der AfD hat. Manche wollen sich partout nicht eingestehen, dass der gr&ouml;&szlig;te Erfolgsfaktor der AfD die Politik der Bundesregierung ist. Das j&uuml;ngste Beispiel ist die Absage der Regierungskoalition an eine Aufbereitung der Corona-Ma&szlig;nahmen und der Pandemiepolitik der letzten Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Corona-Aufarbeitung-abgesagt-Das-Wahlkampfgeschenk-an-AfD-und-BSW-9979108.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jeder sechste Deutsche klagt &uuml;ber Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung<\/strong><br>\nOb man die Corona-Impfungen &bdquo;alles in allem gut vertragen habe&ldquo;, wollte das Institut Forsa bei einer repr&auml;sentativen Umfrage wissen. Eine Mehrheit bejaht diese Frage. Es gibt aber auch viele Deutsche, die offenbar ganz andere Erfahrungen gemacht haben.<br>\nMehr als jeder sechste Deutsche hat im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung Nebenwirkungen erlebt. Das ist das Ergebnis einer repr&auml;sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (NOZ) und des Online-Magazins &bdquo;Multipolar&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/corona-jeder-sechste-deutsche-klagt-ueber-impf-nebenwirkungen-47852597\">NOZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/forsa-umfrage-1\">multipolar<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123133\">Nebenwirkungen der Corona-Impfung: Zahl der Betroffenen offenbar deutlich h&ouml;her als bekannt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Corona: &bdquo;&hellip;Als w&uuml;rde die Bundesregierung vertuschen wollen, wie viele Impfgesch&auml;digte es tats&auml;chlich gibt&hellip;&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123301\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geheime LNG-Zahlen aus Ministerium zu R&uuml;gens Terminal bieten Sprengstoff<\/strong><br>\nDer Widerstand war und ist gro&szlig; &ndash; trotzdem hat die Bundesregierung den Bau des LNG-Terminals auf R&uuml;gen durchgepeitscht. Jetzt gibt es Daten, die den Protest verst&auml;rken d&uuml;rften.<br>\nDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat bisher unver&ouml;ffentlichte Zahlen aus dem Bundeswirtschaftsministerium zu den bestehenden LNG-Terminals analysiert. Demnach st&uuml;nden die Kosten f&uuml;r den LNG-Ausbau  in keinem Verh&auml;ltnis zu den tats&auml;chlich eingespeisten Gasmengen, so die DUH in einer Pressemitteilung. (&hellip;)<br>\nInsbesondere das heftig umstrittene Terminal auf R&uuml;gen schlage laut Umwelthilfe negativ f&uuml;r die Steuerzahler zu Buche<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/ruegen\/geheime-lng-zahlen-aus-ministerium-zu-ruegens-terminal-bieten-sprengstoff-2975750\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Hochrechnung: Es werden 110.000 Lehrkr&auml;fte fehlen<\/strong><br>\nDie Erzieher-Gewerkschaft GEW hat nachgerechnet: 110.000 Lehrkr&auml;fte fehlen bis 2030 durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen. Die Diakonie M&uuml;nchen und Oberbayern bereitet sich derweil auf die &ldquo;Riesen-Challenge&rdquo; vor. [&hellip;]<br>\nDie GEW rechnet damit, dass 70 bis 80 Prozent der Eltern das Ganztagsangebot f&uuml;r Grundsch&uuml;ler nutzen werden. Das sagt der Sprecher der GEW, Ulf R&ouml;dde, auf Nachfrage von BR24. Auf diese Zahl komme man wie folgt: Aktuell n&auml;hmen rund 55 Prozent der Eltern ein Ganztagsangebot wahr. 64 Prozent h&auml;tten das Interesse an einem Ganztagsplatz artikuliert. Die Erfahrungen mit der Einf&uuml;hrung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz h&auml;tten gezeigt, dass das Interesse mit Einf&uuml;hrung des Rechtsanspruchs noch einmal deutlich steige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/neue-hochrechnung-es-werden-110-000-lehrkraefte-fehlen,UR9j6rb\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir brauchen mehr Journalismus, weniger Moral<\/strong><br>\nDer Journalismus hat sich in den vergangenen Jahren auf Abwege begeben. Was wir brauchen: wertfreie Berichterstattung ohne politische Einengung und moralisches Urteil. Die Analyse.<br>\nHaltungsjournalismus ist ein oft benutzter Begriff. Man m&ouml;chte nach vielen Diskussionen dar&uuml;ber sagen, er ist abgenutzt. Deshalb sei hier von &bdquo;Moraljournalismus&ldquo; die Rede. Moraljournalismus ist: Wenn ein journalistischer Beitrag zu einem Thema unterschwellig Position bezieht, obwohl es zu dem Thema legitime unterschiedliche Auffassungen gibt, und er im Rahmen der Berichterstattung platziert, nicht aber als Kommentar ausgewiesen wird. Trotzdem erkenne ich als Leser, H&ouml;rer oder Zuschauer klar, dass mir der Urheber des Beitrags ein &uuml;bergeordnetes moralisches Werturteil zum Thema mitliefert, das ich f&uuml;r ebenso gegeben und unbestreitbar halten soll wie die rein sachlichen Informationen in dem Beitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/medienkritik-wir-brauchen-mehr-journalismus-weniger-moral-li.2261063%20\">Dirk Jacobs in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Debatte: Viele Journalisten sind nicht &bdquo;links&ldquo;, sondern sehr oft gr&uuml;n und regierungsnah<\/strong><br>\nRechte Kreise kritisieren die Medien als zu &bdquo;links&ldquo;. Ein Trugschluss. Journalisten denken oft gr&uuml;n und st&uuml;tzen den Regierungskurs, ohne sich kritisch zu reflektieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/debatte-viele-journalisten-sind-nicht-links-sondern-sehr-oft-gruen-und-regierungsnah-li.2262303\">Christiane Voges in Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das ZDF investiert 43 Minuten, um vor Sahra Wagenknecht zu warnen<\/strong><br>\nZur besten Sendezeit investiert das ZDF 43 Minuten, um das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht als eine Partei zu beschreiben, die entstanden ist durch eine ebenso egoistische wie r&uuml;cksichtslose Pl&uuml;nderei bei den Linken, die seither nur noch eine Parteienh&uuml;lle im Bundestag ist. Und als eine Partei mit Wagenknecht-Gatte Oskar Lafontaine und Wladimir Putin als Strippenzieher im Hintergrund. F&uuml;r &bdquo;Zeit&ldquo;-Journalistin Mariam Lau etwa ist klar: Wagenknecht und Lafontaine &bdquo;haben die SPD kaputt gemacht. Sie und ihr Mann haben die Linke kaputt gemacht. Und jetzt nehmen sie das n&auml;chste Ziel in den Blick, und das ist die CDU.&ldquo;<br>\nVielleicht ist und will das BSW all das tats&auml;chlich, wer wei&szlig; das schon? Doch anstatt dies &auml;hnlich gr&uuml;ndlich zu belegen wie die Tatsache, dass Wagenknecht zehn Minuten f&uuml;r ihre ber&uuml;hmte Frisur ben&ouml;tigt, verl&auml;sst sich das ZDF vorwiegend auf Urteile von Menschen, die sich durch Sahra Wagenknecht und ihr B&uuml;ndnis direkt oder indirekt bedroht f&uuml;hlen. Und davon gibt es immer mehr. Denn wie es Journalist Heribert Prantl formuliert: &bdquo;Die Frau ist dabei, zu einem gro&szlig;en Machtfaktor in diesem Land zu werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/focus-fernsehclub\/tv-kolumne-die-wagenknecht-story-das-zdf-investiert-43-minuten-um-vor-sahra-wagenknecht-zu-warnen_id_260397133.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Angst der Parteien vor dem Wahlvolk <\/strong><br>\nZwar sind die etablierten Parteien nicht immun gegen&uuml;ber der W&auml;hlermeinung und k&ouml;nnen sich &ndash; jedenfalls in einer Demokratie &ndash; nicht dauerhaft dar&uuml;ber hinwegsetzen. Letztlich sind sie geerdet, da sie Mehrheiten ben&ouml;tigen, um regieren zu k&ouml;nnen. Im Zuge des aufstrebenden Populismus und der damit verbundenen Schwierigkeiten, die eigenen Narrative durchzusetzen und zu etablieren, reagieren sie jedoch ihrerseits &ndash; in einer Mischung aus Frust und politischem Kalk&uuml;l &ndash; auf ihre eigene Zur&uuml;ckweisung durch die W&auml;hler, indem sie deren Votum infrage stellen und abwerten. In einer Situation &ndash; in der den etablierten Parteien jedenfalls in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern die politische Kontrolle zu entgleiten droht &ndash; zielen sie auf die moralische Abwertung der W&auml;hler, um es legitim oder zur Rettung der Demokratie sogar notwendig erscheinen zu lassen, den Einfluss der W&auml;hler und den ihrer populistischen Repr&auml;sentanten auf den demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess weitestm&ouml;glich einzud&auml;mmen und abzuwehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Angst-der-Parteien-vor-dem-Wahlvolk-9980386.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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