{"id":123466,"date":"2024-10-22T10:00:07","date_gmt":"2024-10-22T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123466"},"modified":"2024-10-22T14:52:24","modified_gmt":"2024-10-22T12:52:24","slug":"stimmen-aus-ungarn-von-der-gus-zu-den-brics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123466","title":{"rendered":"Stimmen aus Ungarn: Von der GUS zu den BRICS"},"content":{"rendered":"<p>Der Aufstieg des globalen S&uuml;dens einschlie&szlig;lich Eurasiens verspricht die Entstehung einer multipolaren, genauer gesagt polyzentrischen Weltordnung, die die Hegemonie der Vereinigten Staaten und die Dominanz des Westens brechen will. Bereits jetzt, w&auml;hrend sich die Machtverh&auml;ltnisse verschieben, zeichnet sich ab, dass sich um Russland herum im postsowjetischen Raum im Norden Eurasiens eines der Zentren der sogenannten nichtwestlichen Welt herausbildet. Neben dem Wirtschaftskrieg ist die Ukraine eine der prominentesten Fronten im Kampf um die neue globale Ordnung. Doch der Wettbewerb um den Einfluss in der Region findet im Wesentlichen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion statt. Ein Beitrag von <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, aus dem Ungarischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2873\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-123466-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=123466-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241022_Stimmen_aus_Ungarn_Von_der_GUS_zu_den_BRICS_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die durch den Russland-Ukraine-Krieg ausgel&ouml;sten verst&auml;rkten Spannungen zwischen dem Westen, insbesondere den Vereinigten Staaten, und Russland haben die Frage des Einflusses auf Eurasien wieder in den Vordergrund ger&uuml;ckt. In diesem Stellvertreterkrieg ist aus westlicher Sicht bereits entschieden, dass von einer breiten eurasischen Zusammenarbeit auf absehbare Zeit keine Rede sein kann.<\/p><p>Die Bem&uuml;hungen der Vereinigten Staaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Aufteilung des ausgedehnten geopolitischen Raums zu einem zentralen strategischen Ziel machten, zu dem vor allem die Verhinderung des Zusammenfindens deutscher Technologie und russischer Reserven geh&ouml;rte, haben sich ausgezahlt. Die Europ&auml;ische Union (EU) wurde von Russland getrennt, wodurch beide Pole Gro&szlig;-Eurasiens geschw&auml;cht wurden. Die westliche H&auml;lfte Europas ist endg&uuml;ltig zum Anh&auml;ngsel der USA geworden, w&auml;hrend das Schicksal des anderen Pols zun&auml;chst offenbleibt.<\/p><p>Russland ist in einen langwierigen Krieg verwickelt worden, und die Vereinigten Staaten tun alles, um ihren Gegner aus dem Kalten Krieg auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zu &bdquo;erlegen&ldquo;. Der Kreml sieht diese Bestrebung sehr deutlich und wird sich in diesem Krieg nicht ausbluten lassen. Er f&uuml;hrt diesen Krieg, den er eigentlich gar nicht beginnen wollte, daher nur &bdquo;halbherzig&ldquo; (auf halber Flamme) weiter.<\/p><p>Der Ausgang des Krieges wird das Gewicht Russlands in einer sich ver&auml;ndernden Welt grundlegend bestimmen, daher wird Moskau das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren, das nur zum Teil darin besteht, den Einfluss auf die Ukraine wiederherzustellen. F&uuml;r Moskau ist der Hauptgegner also nicht Kiew, sondern Washington. Sein (Russlands, Anm. Red.) Ziel ist es, die US-amerikanische Hegemonie zu schw&auml;chen und zu brechen und gleichzeitig ein Gegengewicht zu schaffen, eine sogenannte nichtwestliche Welt. Der Kreml ist sich bewusst, dass er sich diesen Pol mit M&auml;chten wie China, Indien und der T&uuml;rkei teilen muss, und sieht sich daher als Vorreiter der Konfrontation, die den sogenannten globalen S&uuml;den in die Lage versetzt, seine zuk&uuml;nftige Position zu st&auml;rken.<\/p><p>Moskau will diese Welt also nicht beherrschen, sondern sie organisieren und sich als eines der Zentren des &bdquo;globalen S&uuml;dens&ldquo; in einer Welt im Wandel neu positionieren. Russland muss sich jedoch zun&auml;chst auf eines der vermeintlichen Zentren des &bdquo;globalen S&uuml;dens&ldquo;, den postsowjetischen Raum, konzentrieren, da die entstehende polyzentrische Weltordnung als ein Geflecht regionaler Integrationen angesehen werden kann, w&auml;hrend die Invasion in der Ukraine die meisten L&auml;nder der Region zur Vorsicht mahnt und von einer engen Zusammenarbeit mit Moskau abh&auml;lt.<\/p><p>Der geopolitische Wettlauf um die Region, den n&ouml;rdlichen Teil Eurasiens, der im Wesentlichen mit dem Zerfall der Sowjetunion begann, hat sich inzwischen versch&auml;rft. Russland steht eindeutig im Zentrum der Region, aber sein historischer Einfluss auf diese wurde zun&auml;chst durch seine eigene Schw&auml;che in den 1990er-Jahren und durch die Souver&auml;nit&auml;tsbehauptungen der neuen unabh&auml;ngigen Staaten begrenzt. Zudem versuchte der Westen, in der Region vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht an Boden zu gewinnen &ndash; ohne gro&szlig;e K&auml;mpfe, weil er innerhalb Russlands selbst ernsthaften, nicht ausschlie&szlig;lich wirtschaftlichen Einfluss gewonnen hat. Zu dieser Zeit waren China oder die T&uuml;rkei nicht stark genug, um einen Blick auf die Region zu werfen.<\/p><p>Das lange Zeit vor allem mit seinen internen Problemen besch&auml;ftigte Moskau sah seinen Einfluss als selbstverst&auml;ndlich an und legte daher auch keinen gro&szlig;en Wert auf regionale Integrationsrahmen. Und sp&auml;ter, als es bis vor Kurzem immer st&auml;rker wurde, konzentrierte es sich mehr auf seine globalen Ambitionen als auf das sogenannte nahe Ausland.<\/p><p>Die wichtigste dieser losen Kooperationen war zun&auml;chst die am 21. Dezember 1991 gegr&uuml;ndete Gemeinschaft Unabh&auml;ngiger Staaten (GUS) &ndash; um die Schwierigkeiten der Trennung abzufedern &ndash;, deren Gr&uuml;ndung auch das Ende der Sowjetunion markierte. Elf von 15 ehemaligen Mitgliedsrepubliken brachte sie zusammen. Die baltischen Staaten blieben selbstverst&auml;ndlich au&szlig;en vor, Georgien trat nach dem B&uuml;rgerkrieg bei und verlie&szlig; 2009 nach dem russisch-georgischen Krieg die GUS. Die Ukraine k&uuml;ndigte 2014 ihren Austritt an, und Turkmenistan ist erst seit 2005 lediglich Beobachter. Ein Jahr sp&auml;ter wurde ohne die Ukraine, Moldawien und Turkmenistan eine Sicherheitskooperation, die Organisation des Vertrags &uuml;ber kollektive Sicherheit (OVKS), gegr&uuml;ndet.<\/p><p>Der n&auml;chste Schritt zu einer ernsthafteren Integrationsstufe war die Eurasische Wirtschaftsunion, die bereits 1993 vom damaligen kasachischen Pr&auml;sidenten Nursultan Nasarbajew ins Auge gefasst wurde. Sie wurde, sich aus einer Zollunion entwickelnd, jedoch erst 2014 ins Leben gerufen.<\/p><p>Zu dem von der EU inspirierten B&uuml;ndnis aus Russland, Kasachstan, Belarus, Armenien und Kirgisistan, das inzwischen 183 Millionen Menschen umfasst, sind weitere Kooperationsrahmen hinzugekommen, die urspr&uuml;nglich l&auml;nder&uuml;bergreifend waren. So sind die &bdquo;Schanghaier F&uuml;nf&ldquo;, die 1996 als Sicherheitskooperation zwischen Kasachstan, China, Kirgisistan, Russland und Tadschikistan begann, inzwischen zu einer breit angelegten politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit mit derzeit neun Mitgliedern &ndash; Kasachstan, Indien, Iran, China, Kirgisistan, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan &ndash; gewachsen, bekannt unter dem Namen Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ). Dann m&uuml;ssen wir noch den Bund der Schwellenl&auml;nder BRICS erw&auml;hnen, der aktuell zehn Mitglieder hat. Zu dem f&uuml;nfk&ouml;pfigen &bdquo;Kern&ldquo; aus Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika haben sich vor Kurzem &Auml;thiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate gesellt.<\/p><p>In einem zunehmenden Wettlauf um Einfluss hat die EU dagegen 2008 mit polnischer und schwedischer Obhut die &bdquo;&Ouml;stliche Partnerschaft&ldquo; ins Leben gerufen &ndash; heute im Grunde tot &ndash;, zu der Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Moldawien, die Ukraine und Belarus geh&ouml;ren. Und 1996 gr&uuml;ndeten die Vereinigten Staaten die GUUAM, eine Koalition aus Georgien, der Ukraine, Aserbaidschan und Moldawien, sp&auml;ter Usbekistan, um die atlantisch-westliche Orientierung in der Region zu st&auml;rken, die bis Ende der 2010er-Jahre ebenfalls stark an Bedeutung einb&uuml;&szlig;te.<\/p><p>Das Scheitern dieser Versuche bedeutete jedoch nicht das Ende des geopolitischen Wettlaufs, sondern er wurde vielmehr auf eine neue Ebene gehoben. An die Stelle der &bdquo;farbigen Revolutionen&ldquo; ist eine direktere Einmischung getreten, die nun auch eine milit&auml;rische Dimension hat. W&auml;hrenddessen versucht Russland, das auch vor einer Invasion nicht zur&uuml;ckschreckt &ndash; siehe Georgien und die Ukraine &ndash;, auf der anderen Seite, seinen Einfluss in der Region und damit auf globaler Ebene aufrechtzuerhalten und nach M&ouml;glichkeiten auszuweiten. Das tut es durch regionale und &uuml;berregionale Zusammenarbeit und, indem es mit immer mehr Herausforderern &ndash; dem Westen, China, der T&uuml;rkei &ndash; konkurriert.<\/p><p>Der globale S&uuml;den: Um zu wissen, wovon wir sprechen, m&uuml;ssen wir zun&auml;chst die transatlantische Blase verlassen. So zeichnet sich sofort ab, dass etwa der einst periphere &bdquo;Ferne Osten&ldquo; im 21. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht zum Zentrum der Welt werden wird.<\/p><p>In dieser riesigen, politisch vielf&auml;ltigen Region lebt heute die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Aber auch die H&auml;lfte der 20 bev&ouml;lkerungsreichsten L&auml;nder &ndash; China, Indien, Indonesien, Pakistan, Bangladesch, Japan, die Philippinen und Vietnam &ndash; geh&ouml;ren zu dieser Region. Wirtschaftlich gesehen entfallen auf die Region 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes (BIP) und mehr als 50 Prozent des Wirtschaftswachstums. Zwischen 2015 und 2030 wird der weltweite Konsum der Mittelschicht auf etwa 30 Billionen US-Dollar ansteigen, wovon nur eine Billion US-Dollar auf Europa und etwa die H&auml;lfte auf den Fernen Osten entfallen wird. Betrachtet man die nichtwestliche Welt in politischer und nicht in geografischer Hinsicht, so ergibt sich ein noch gr&ouml;&szlig;eres Potenzial. Japan, S&uuml;dkorea und Australien werden ausgeklammert, daf&uuml;r kommen Afrika sowie S&uuml;d- und Mittelamerika hinzu. Allein die L&auml;nder der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit, die als wichtige Bastion des Widerstands gegen den Westen gilt, machen 60 Prozent der gesamten Landfl&auml;che Eurasiens aus &ndash; mit 3,4 Milliarden Menschen. Die &bdquo;Shanghaier&ldquo; stellen 41 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung und 24 Prozent des globalen BIP.<\/p><p>Warteschlangen: Immer mehr L&auml;nder erkennen das Potenzial der sogenannten nichtwestlichen B&uuml;ndnisse, und neue Mitglieder stehen nun Schlange, um sowohl der &bdquo;Shanghai&ldquo;- als auch der BRICS-Gruppe beizutreten. Nach Usbekistan (2001), Indien und Pakistan (2017) und dem Iran (2022) sind nun zehn weitere L&auml;nder auf irgendeiner Ebene mit der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit verbunden. Belarus, die Mongolei und Afghanistan haben Beobachterstatus. Derzeit geh&ouml;ren dem B&uuml;ndnis sechs Dialogpartner an, n&auml;mlich Aserbaidschan, Kambodscha, Armenien, Nepal, Sri Lanka und die T&uuml;rkei. Zu ihnen sollen Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Syrien und &Auml;gypten sto&szlig;en. Auch bei den BRICS &bdquo;klopfen&ldquo; immer mehr Staaten an die T&uuml;r. Die 2006 auf Initiative Moskaus gegr&uuml;ndete Organisation, der neben Russland auch Brasilien, Indien und China angeh&ouml;ren, wurde 2010 um S&uuml;dafrika erweitert und wird mit dem Beitritt &Auml;gyptens, &Auml;thiopiens, Irans, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate am 1. Januar 2024 zur einflussreichsten Organisation der sogenannten nichtwestlichen Welt. Es ist daher nicht &uuml;berraschend, dass rund 40 L&auml;nder ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet haben.<\/p><p><em>Dieser Artikel erschien <a href=\"https:\/\/eurazsiamagazin.hu\/a-fak-tol-a-brics-ig\">urspr&uuml;nglich auf eurazsiamagazin.hu<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ MAXX Studio<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122328\">Stimmen aus Ungarn: Deutsche Au&szlig;enpolitik ohne R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116856\">Stimmen aus Ungarn: Die EU-Eliten sind im Kriegsfieber &ndash; doch wer soll eigentlich Europa verteidigen?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113723\">Stimmen aus Ungarn: Was ist das wahre Ziel der NATO?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111328\">Stimmen aus Ungarn: Propagandisierende Propagandisten<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/aff1d689982d4d579d2cdc258f1a34b8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Aufstieg des globalen S&uuml;dens einschlie&szlig;lich Eurasiens verspricht die Entstehung einer multipolaren, genauer gesagt polyzentrischen Weltordnung, die die Hegemonie der Vereinigten Staaten und die Dominanz des Westens brechen will. 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