{"id":123616,"date":"2024-10-24T15:36:49","date_gmt":"2024-10-24T13:36:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123616"},"modified":"2024-10-24T15:36:49","modified_gmt":"2024-10-24T13:36:49","slug":"leserbriefe-zu-griff-nach-der-jugend-friedrich-merz-will-grundgesetzaenderung-fuer-allgemeine-dienstpflicht-und-merz-will-den-krieg-der-helle-wahnsinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123616","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eGriff nach der Jugend: Friedrich Merz will Grundgesetz\u00e4nderung f\u00fcr allgemeine Dienstpflicht\u201c und \u201eMerz will den Krieg \u2013 der helle Wahnsinn\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123198\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Marcus Kl&ouml;ckner die Aussage des CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Friedrich Merz im Gespr&auml;ch mit Caren Miosga, das Grundgesetz &auml;ndern zu wollen, um &bdquo;&uuml;ber 700.000 junge Leute&ldquo; f&uuml;r eine &bdquo;allgemeine Dienstpflicht&ldquo; erfassen zu k&ouml;nnen. Von der &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo; w&uuml;rden die jungen Menschen jedoch im Stich gelassen. &ndash; Und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123273\">hier<\/a> thematisiert Oskar Lafontaine eine &Auml;u&szlig;erung von Friedrich Merz im Deutschen Bundestag, nach der er wolle, &bdquo;dass Bundeswehrsoldaten mit deutschen Waffen russische Nachschubwege zerst&ouml;ren&ldquo;. Er sei daher &bdquo;unw&auml;hlbar&ldquo;. Die Debatten seien &bdquo;zunehmend von Verantwortungslosigkeit gepr&auml;gt und mit Vorschl&auml;gen gespickt, die man ohne jede Einschr&auml;nkung als wahnsinnig bezeichnen&ldquo; m&uuml;sse. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Sammlung der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu Griff nach der Jugend: Friedrich Merz will Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r allgemeine Dienstpflicht<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>NEIN, keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r eine allgemeine Dienstpflicht. Junge Menschen f&uuml;r den Dienst an ihrer Gemeinschaft\/Gesellschaft zu motivieren sieht anders aus.<\/p><p>Debatten dar&uuml;ber halte ich &nbsp;f&uuml;r wichtig, vor allem mit denjenigen, die es betrifft.<\/p><p>&Uuml;ber die Motive eines Herrn Merz mit Black-Rock-Hintergrund braucht nicht weiter spekuliert werden.&nbsp; &Auml;hnlich der FDP, die mit &ldquo;neuen Regeln f&uuml;r mehr Organspenden&ldquo; Menschen zu einer Verf&uuml;gungsmasse degradieren um sie sprichw&ouml;rtlich ausnehmen zu k&ouml;nnen im Sinne von Profite rausschlagen.<\/p><p>Wir alle m&uuml;ssen&nbsp; auf die Barrikaden gehen gegen diese Verwertungsgel&uuml;ste der Profitmaximierer und Profitmaximiererinnen, die auch &nbsp;im Umgang mit dem Corona-Geschehen gezeigt haben, dass und wie sie &uuml;ber Leichen gehen. Diesem von Profit und Konkurrenz getriebenen System gilt es die Masken herunter zu rei&szlig;en. Danke geb&uuml;hrt hier dem Nachdenkseiten-Team, welches daran unentwegt mitwirkt.<\/p><p>L.G.<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte Redaktion der BlZ,<\/p><p>auf eine einschl&auml;gige Frage zur Wehrpflicht von Miosga gab der Blackrock-Kanzlerkandidat Merz die folgende Antwort:<\/p><p>Wir gehen ja in der CDU sogar noch einen Schritt weiter und sprechen von einer allgemeinen Dienstpflicht (&hellip;). Wir sprechen &uuml;ber 700.000 junge Leute pro Jahr, die wir erfassen m&uuml;ssen und die wir auch entsprechend (&hellip;) mustern m&uuml;ssen (&hellip;) zun&auml;chst einmal mit einem Schreiben an alle, die 18 Jahre alt werden eine solche Aufforderung richtet: meldet euch, f&uuml;llt einen Personalbogen aus &ndash; auch &uuml;brigens an Frauen. Dazu m&uuml;ssten wir das Grundgesetz &auml;ndern, auch f&uuml;r die Wehrpflicht&rdquo;.<\/p><p>Der Unterzeichnende &ndash; 89j&auml;hrig und WK-II- gesch&auml;digtes Kriegskind (u. v. a. Verlust des Vaters) &ndash; findet das ungeheuerlich, weshalb einschl&auml;gige kritische Kommentare dazu in der sehr gesch&auml;tzten Berliner Zeitung vermi&szlig;t werden.<\/p><p>Der Open Source Beitrag des Brigadegenerals a. D. wurde in solchen Zusammenh&auml;ngen auch nicht besonders positiv gesehen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHartmut Wohler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>auff&auml;llig ist doch auch, wie unterschiedlich und unfair Frau Miosga Herrn Merz und Frau Wagenknecht behandelt. Der eine nutzt die Sendung um ohne jeglichen Gegenwind f&uuml;r Aufr&uuml;stung und eine Militarisierung der Gesellschaft zu pl&auml;dieren, die andere muss sich pausenlos daf&uuml;r rechtfertigen, dies nicht tun zu wollen. Frau Miosgas Grundhaltung zum Gegen&uuml;ber ist von Anfang an so ungleich, dass man sich fragen muss, inwiefern die Legitimation zur Moderatorin bestehen kann.<\/p><p>Malte Nell<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu Merz will den Krieg &ndash; der helle Wahnsinn<\/strong><\/p><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Wenn er nicht innerhalb von 24 Stunden aufh&ouml;rt, die Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine zu bombardieren, dann m&uuml;ssen aus der Bundesrepublik Deutschland auch Taurus-Marschflugk&ouml;rper geliefert werden, um die Nachschubwege zu zerst&ouml;ren, die dieses Regime nutzt, um die Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine zu sch&auml;digen und zu bombardieren.&rdquo;<\/p><p>Die konsequente Schlussfolgerung ist: Marschflugk&ouml;rper in den Gazastreifen, es sei denn Netanyahu beendet innerhalb von 24 Stunden seine Bombardierung der Zivilbev&ouml;lkerung.<\/p><p>Ach so, ich verga&szlig;: die Pal&auml;stinenser sind ja samt und sonders Terroristen vom Neugeborenen bis zu Tattergreis.<\/p><p>Ehrlich gesagt, die D&auml;mlichkeit der &Auml;u&szlig;erungen unseres &ldquo;demokratischen&rdquo; Politpersonals unterscheidet sich nicht von der der AFD&nbsp;.<\/p><p>Roswitha Kerz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Absolut erschreckend und l&auml;sst nur wenig Hoffnung, wenn&nbsp; Politiker so blind f&uuml;r die Realit&auml;ten sind. Das war ja bisher in jedem Krieg so. Die Menschen sind nach all diesen Erfahrungen und im Laufe der Zivilisation nicht kl&uuml;ger geworden. Wobei&nbsp; heute die technischen M&ouml;glichkeiten nie besser waren, sich von mehreren Seiten informieren zu lassen. Wie kann ein potentieller Bundeskanzler nicht von den t&auml;glichen Raketen- und Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkr&auml;fte auf Ziele der zivilen Infrastruktur im Donbass, aber auch auf russisches Territorium im Grenzgebiet wissen? Wie kann Herr Merz nicht davon erfahren haben, wie sehr sich die russischen Streitkr&auml;fte auf milit&auml;rische Ziele in der Kampfzone und auf solche Infrastruktur konzentrieren, die auch milit&auml;risch genutzt wird.&nbsp; Von einem gezielten Beschuss der ukrainischen Zivilbev&ouml;lkerung kann &uuml;berhaupt nicht die Rede sein. J&uuml;ngste mehrteilige Reiseberichte aus der Ukraine auf&nbsp; Youtube (&ldquo;Marcin\/ Meine Erkenntnisse aus der Ukraine&rdquo;) best&auml;tigen dies eindr&uuml;cklich. Auch von den Gr&uuml;nden f&uuml;r diesen Krieg und dessen Vorgeschichte hat der Vorsitzende der CDU nichts verstanden. Und vor allem fehlt ihm jegliche geistige F&auml;higkeit, sich vorzustellen, was aus Deutschland &uuml;brig bleibt, wenn dieser Krieg, der durch einseitig ausgerichtete &ldquo;Atlantiker&rdquo; wie er m&ouml;glich wurde, weiter eskaliert.<\/p><p>Besten Gru&szlig;<br>\nL. Salomons<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag<\/p><p>Meine Frage : Wie ist es m&ouml;glich, dass die europ&auml;ischen Regierungspolitiker wie Macron, Scholz , Merz praktisch alle der NATO Staaten , direkt auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten , nicht angeklagt werden k&ouml;nnen . Sie arbeiten offensichtlich f&uuml;r einen Krieg, obwohl diese &laquo;Damen und Herren&raquo; ein Gel&ouml;bnis abgelegt haben, Schaden vom eigenen Volk fern zu halten.<\/p><p>Da werden Leute , die gegen diese Kriegspolitiker Stellung beziehen verklagt oder entlassen . Wo sind da die Juristen, die das Volk verteidigen und gegen korrupte Politiker vorgehen, die nur noch die Befehle aus den USA ausf&uuml;hren?<\/p><p>Wir wollen Demokratien und Rechtsstaat sein Woher nehmen Politiker das Recht &laquo;ihre&raquo; Bev&ouml;lkerung, wissentlich, in einen Krieg zu zwingen? Warum werden diese Vasallen der USA nicht zur Verantwortung gezogen?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nJ.Blumer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>zum Auftreten von Merz muss man nur wissen, dass er von BlackRock zum Mittelstands-Million&auml;r (Selbsteinsch&auml;tzung) gemacht worden ist und auch heute noch im Sinne seines Ex(?)-Arbeitgebers agiert.<\/p><p>Und BlackRock hat nun mal gro&szlig;e finanzielle Interessen in der Ukraine, wo die Finanzkrake in die agrarwirtschaftlich hochprofitablen Schwarzerde-Gebiete investiert ist und auch aus den Rohstoffen des Donbass Profit ziehen will.<\/p><p>Dumm nur, dass die dem Selensky-Regime abgepressten ungleichen Vertr&auml;ge nichts wert sind, solange die entsprechenden Gebiete unter russischer Verwaltung stehen.&nbsp;<\/p><p>Da muss jetzt Merz an die Front, egal was seine W&auml;hler denken.&nbsp;<\/p><p>Der Vorgang ist &uuml;brigens ein Vorgeschmack auf die Verh&auml;ltnisse, die w&auml;hrend einer Merz-Kanzlerschaft zu erwarten sind.<\/p><p>Dann kann Vorstand Larry Fink von BlackRock&nbsp;seine Lobby-Struktur in Deutschland einsparen, weil seine Handlungsdirektiven dann direkt ins Kanzleramt kommen und dort diensteifrig umgesetzt werden.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nManfred Grzybek<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, ich habe den Beitrag von Herrn Lafontaine gelesen, in dem er Herrn Merz nicht f&uuml;r w&auml;hlbar h&auml;lt. Das verwundert nicht, schlie&szlig;lich steht Lafontaine f&uuml;r die Konkurrenz, die Partei seiner Frau Sarah Wagenknecht.&nbsp;<\/p><p>Genauso sinnvoll oder zutreffender gesagt sinnlos w&auml;re es, wenn nun Herr Merz seinerseits den linken Widerpart des Wahnsinns verd&auml;chtigen w&uuml;rde. Von solchen Beschimpfungen hat man als Leser gar nichts, es ist auch nicht journalistisch.<\/p><p>In der Sache selbst sollte Herr Lafontaine mal nachdenken und dann laut sagen, wie er Herrn Putin an den Verhandlungstisch bringen will. Und wenn die Wahl steht zwischen dem russischen Beschuss von Zivilisten in der Ukraine und dem ukrainischen Beschuss milit&auml;rischen Nachschubs der Russen mittels westlicher Waffen, dann fiele mir die Entscheidung nicht schwer.<\/p><p>Lafontaines Verweis auf die Atombomben der Russen ist eine sattsame Stellvertreter-Drohung, wobei er glatt unterschl&auml;gt, das auch Herr Selensky inzwischen mit der atomaren Wiederbewaffnung seines Landes droht, um einen Beitritt zur NATO zu erzwingen.<\/p><p>Freundlich Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nWolfgang Sch&uuml;tze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Motto der NDS:&nbsp; Hinterfrage alles!<\/p><p>Einer der allerletzten SPD-Felsen&nbsp; im Treibsand der sich zersetzenden bundesdeutschen Demokratie ist Oskar Lafontaine &ndash; ein Gewesener SPD-Fels.&nbsp; In den NDS ist er immer wieder mal sichtbar oder h&ouml;rbar und hier auch lesbar: Merz ist unw&auml;hlbar! Dabei war der doch der Auserw&auml;hlte der Black-Rocker des Deep State dr&uuml;ben &uuml;ber dem gro&szlig;en Teich. Er sollte der Kanzler werden in deutschen Landen und hier die dienende F&uuml;hrungsrolle in Europa f&uuml;r den Welthegemonen &uuml;bernehmen. Er ist zweimal weiblicherseits weggebissen worden. Monet&auml;r hat ihm das nicht geschadet &ndash; im Gegenteil. Nun aber soll es doch noch klappen. Der Unw&auml;hlbare wurde gew&auml;hlt. Er ist wieder Kanzlerkandidat. Wer also w&auml;hlte ihn? Wahnsinnige? Ich wei&szlig; wer! Ein gewesener guter Freund hat k&uuml;rzlich im Zorn seinen Brief mit diesem Gru&szlig;wort geendet: Slawa Ukraina, Slawa Israel. Er ist uraltes CDU-Stammgew&auml;chs und hat mich wissen lassen, dass unsere amerikanischen Freunde alsbald passende Antworten parat h&auml;tten. Er ist nur auf Kreisebene eine Nummer, aber dort sitzt die Masse derer, die W&Auml;HLEN. Das sollen zur Zeit rund 30% sein.&nbsp; Gerade las ich auch ein Umfrageergebnis :&nbsp; 80 Prozent der jungen Leute haben Angst vor einem Atomkrieg!! Man erinnere sich: Damals haben gerade die jungen Leute Gr&uuml;n und FDP gew&auml;hlt &ndash; Wahnsinn!<\/p><p>Es ist ja nicht nur der schlimme &ldquo;Verteidigungsexperte&rdquo; Kiesewetter, der b&ouml;ses Wetter gen Osten schicken will. Es ist ein weit verbreiteter Wahnvirus, der Einzug in nahezu die gesamte politische&nbsp; Wirkm&auml;chtigkeit dieser unserer Republik gehalten hat. Dazu kann man getrost auch einen Gro&szlig;teil der hiesigen LGBT-Geister z&auml;hlen. Erstaunlich viele ungelernte oder halt angelernte weibliche Wesen sind mit auf dem Kriegspfad. Auch solche die vom V&ouml;lkerrecht herkommen. Wir haben nun doch noch einen m&auml;nnlichen Verteidigungsminister bekommen und der hat das passende Wort postuliert: Kriegst&uuml;chtigkeit. Er ist ein SPD-Mann und vertritt &ndash; hier steht er und hier kann er auch nicht anders &ndash;&nbsp; mit Macht das Wollen meines rabenschwarzen Kreispolitikers: Kriegst&uuml;chtigkeit.<\/p><p>Ein Blick in die Ampel: Ein in Sachen Sprache und in Sachen Diplomatie v&ouml;llig unbedarftes Wesen darf unser Land in der gro&szlig;en weiten Welt der L&auml;cherlichkeit preisgeben. Zum Amtsantritt lie&szlig; sie ihre W&auml;hler wissen: Ich komme vom V&ouml;lkerrecht her! Den in seinem Aufgabengebiet v&ouml;llig unkundigen Mikro\/Makro&ouml;konomen lasse man besser au&szlig;en vor.&nbsp;<\/p><p>Auch den nicht ganz zweifelsfrei kriegst&uuml;chtigen Hofreiter darf man erw&auml;hnen. Er ist ja noch in einem Alter, wo ukrainische Soldaten auf dem Schlachtfeld ihr Leben verlieren m&uuml;ssen.<\/p><p>Oskar sollte dem Kanzlerkandidaten den Text der letzten freien Rede im Reichstag 1933 zum Auswendiglernen zukommen lassen. Ein wahrer FELS der SPD. Otto WELS!<\/p><p>Russische Nachschubwege weit dr&uuml;ben im Osten zerschie&szlig;en! Wahnsinn! Russland hat 11 Zeitzonen. Moskau liegt auf 2. Wahnsinn! Slawa BRD!<\/p><p>Dieter M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Auf neudeutsch gesagt: Friedrich Merz ist der geborene Loser. Ich sehe noch vor mir das reizende Foto, wo er mit Frau und T&ouml;chtern &ldquo;Hausmusik&rdquo; schauspielert. Das ganze ist so entsetzlich bieder, dass es nur l&auml;cherlich wirkt. Dieses Durchgangszimmer mit seinem Laminatfu&szlig;boden, das Klavier passend zu den sparsamen M&ouml;beln. Der Herr Merz h&auml;lt die Klarinette, er ist offiziell gewandet, als k&auml;me er vom Bundesparteitag in Anzug mit Binder und schwarzen Halbschuhen, man sollte von der Hausfrau erwarten, dass sie bei ihrer Familie darauf dr&auml;ngt in der Wohnung Hausschuhe zu tragen. Die Hausfrau und gl&uuml;ckliche Mutter, welche selbstredend als Akademikerin einer verantwortungsvollen T&auml;tigkeit nachgeht, strahlt, als wollte Sie sagen: &ldquo;Meine M&auml;nner m&ouml;gen Meica und mich.&rdquo; Das hat sie sich verkneifen m&uuml;ssen, weil ja Weiblichkeit in der Familie ziemlich erdr&uuml;ckend f&uuml;r den Herrn Merz sein muss und die W&uuml;rstchenbude Meica zu dieser Zeit noch &uuml;berhaupt nicht an das heute lebensnotwendige &ldquo;Gendern&rdquo; dachte. Der Herr Merz konzentriert sich auf die Klarinette, die zwei T&ouml;chter sitzen brav am Klavimpf, Auf dem Notenbuch steht &ldquo;Anton Diabelli&rdquo; Klavierst&uuml;cke zu vier H&auml;nden von der Edition Peters. &Uuml;bliches &Uuml;bungsmaterial f&uuml;r fortgeschrittene Anf&auml;nger &ndash; leider ist eine Klarinette in diesen St&uuml;cken nicht vorgesehen.<\/p><p>Diese schon ekelhafte k&uuml;nstliche Familienatmosph&auml;re beschreibt die komplette Verlogenheit der gesamten Union. Alles wird getan, um dem B&uuml;rger in den Anus zu kriechen, jedes Ressentiment gepflegt, mit der Schmierigkeit des Koofmichs, der alten Leuten, die nicht mehr gut sehen k&ouml;nnen, faules Obst als Bioware zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen aufschwatzt, nichts ist der Union zu primitiv zum W&auml;hlerstimmenfang. So ist auch dieses Ultimatum, welches dem vor der Kriegserkl&auml;rung des Deutschen Reiches an Serbien im Jahr 1914 bis auf das Haar gleicht, eine fetter Happen f&uuml;r den uners&auml;ttlichen deutschen Spie&szlig;er. Merz glaubt allen Ernstes, dass er es noch mit seinen Parteifreunden nach 1945 zu tun hat. Jene ehemaligen NSDAP-, Wehrmachts- und SS-Mitglieder, die auf &ldquo;christlich&rdquo; machten und bei der Union warmes Asyl fanden. Jene, die bis zum Lebensende auf Rache am Iwan sannen und es nicht mehr erleben d&uuml;rfen, wie Friedrich Merz der R&auml;cher der Einsatzgruppen, Wehrmachtsverb&auml;nde und anderer geknickter Kriegsverbrecherseelen es nun dem Russen heimzahlen wird. Da spielt jemand Krieg, der im Innersten wei&szlig;, dass es nur Wunschdenken ist. Zu bef&uuml;rchten hat er nur &ldquo;grottenschlechte&rdquo; Wahlergebnisse, die sich sogar tats&auml;chlich einstellen k&ouml;nnten.<\/p><p>Es k&ouml;nnte nach diesem l&auml;cherlichen Zwischenspiel provinzieller Gro&szlig;mannssucht zur Tagesordnung &uuml;bergegangen werden. Wenn da nicht die gelenkten Medien im Spiel w&auml;ren. Nat&uuml;rlich greifen die nationalkonservativen Zeitungen rechts von der &ldquo;taz&rdquo; diese &ldquo;goldenen&rdquo; M&ouml;chtegernkanzlerworte auf, drehen sie vier Mal um, nicht ohne bei jeder Drehung einen &ldquo;warum nicht-ja aber&rdquo; Kommentar abzusondern wie Tauben ihren Kot. Das stopft die gro&szlig;en L&ouml;cher der Inhaltslosigkeit dieser &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; und der bundesdeutsche Oberstudienrat wiegt bedenklich den Kopf, um sich dann der Meinung seines Schulleiters anzuschlie&szlig;en, der nat&uuml;rlich ein Merz-Fan ist. Durch diese t&ouml;dliche Mischung aus Hofberichterstattung und vors&auml;tzlicher Manipulation der Leser und H&ouml;rer soll die Kriegst&uuml;chtigkeit vorangetrieben werden. Die BRD zeigt H&auml;rte gegen&uuml;ber dem Russen, daher am besten sofortige Neuwahlen, die FDP schwankt schon wie Parteimitglied Detlef Kleinert bei seiner Bundestagsrede, es braucht nur noch das &ldquo;i-T&uuml;pfelchen&rdquo;, damit die Iden des Merz zuschlagen.<\/p><p>Die derzeitige Situation der europ&auml;ischen Nato-Staaten ist desolat &ndash; praktisch kampfunf&auml;hig. Der herbeigeredete Merz-Krieg ist zu vergleichen mit der Morgenrunde, die ich mit unserem stattlichen Hund verbringe. Hinter den dichten Hecken sitzen sie, die Corona-K&ouml;ter im Taschenformat, die sich die Besitzer nur zulegten, um nach der Sperrstunde noch drau&szlig;en unterwegs sein zu d&uuml;rfen. Sie kl&auml;ffen sich die Lunge aus den H&auml;lsen. Wenn es unserem Hund zu dumm wird, &auml;u&szlig;ert er gelegentlichen Protest. Trifft er aber diese Teppichratten auf der Stra&szlig;e, schweigen diese H&uuml;ndchen brav. Man kann die Nato-Kriegstreiber sehr gut mit diesen H&uuml;ndchen vergleichen. Um im Bild zu bleiben, auch sie hinterlassen stinkende Haufen, die dann dem Zustand ihrer L&auml;nder entsprechen, die sie einem Machtwahn und geschmiertem Eigennutz bedenkenlos opferten, samt ihrer W&auml;hlerschaft.<\/p><p>Wer daher so sinnentleert und bedenkenlos an der Rhetorikschraube dreht, der hat sich f&uuml;r jedes politisches Amt disqualifiziert. Das Strafrecht dient dazu das Volk vor Straft&auml;tern zu sch&uuml;tzen. Wer das Leben einer kompletten Bev&ouml;lkerung als Einsatz f&uuml;r dieses christdemokratisch-russisch Roulette missbraucht, der ist ein Straft&auml;ter.<\/p><p>Von unserem Leser S.E.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mannschaft der Nachdenkseiten, <\/p><p>Ich habe bereits 2014 (in einem Brief an die Linkspartei) darauf hingewiesen: Friedrich Merz hat eine schwere Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung. Bei ihm geht ein zielgerichtetes Kalk&uuml;l (das Sch&uuml;ren von Feindbildern, um pers&ouml;nliche Vorteile f&uuml;r die pers&ouml;nliche Karriere herauszuschlagen) in Wahn &uuml;ber; wie bei den religi&ouml;sen Fanatikern des Mittelalters. D.h., man glaubt irgendwann das, was man da redet: fr&uuml;her ging es im Hexenwahn gegen den Teufel und die Ungl&auml;ubigen; 1878 gegen die &bdquo;Reichsfeinde&ldquo; (die Sozialdemokraten &ndash; Bismarcks Sozialistengesetz); 1918 gegen die &bdquo;j&uuml;dischen Bolschewisten&ldquo;; 1941 gegen die &bdquo;russisch-asiatische Bedrohung&ldquo;; seit 2014 gegen Putin(-Versteher). <\/p><p>Dieses Kalk&uuml;l und dieser Wahn werden zur Sucht wie bei Substanzabh&auml;ngigen: <\/p><ul>\n<li>man braucht immer mehr von dieser Droge (Macht, Karriere, Feindbilder sch&uuml;ren &hellip;); d.h. man sch&uuml;rt immer extremer den Hass gegen sein Feindbild; man beschlie&szlig;t immer extremere Gesetze, um Kritik zu verbieten und zu kriminalisieren; und man &auml;u&szlig;ert immer extremere Forderungen nach immer noch schwereren Waffen &hellip;; <\/li>\n<li>und man braucht immer h&auml;ufiger, d.h. in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden diese Droge: d.h. man macht in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden diese immer extremeren, wahnhaften &Auml;u&szlig;erungen<\/li>\n<\/ul><p>Narzi&szlig;ten brauchen Feindbilder, weil sie nur dann ihren Machtwahn und ihre Geltungssucht austoben k&ouml;nnen. <\/p><p>&bdquo;Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeiten: neben einer Tendenz zur totalen &Uuml;berbewertung der eigenen Person ist charakteristisch eine Zweiteilung der Welt, eine vereinfachende Spaltung in &lsquo;Gut&rsquo; und &lsquo;B&ouml;se.&rsquo; [&hellip;] Diese Spaltung dient dazu, sich selbst als vollkommen in Ordnung zu erleben, w&auml;hrend alles Schlechte den anderen zugeschrieben wird. Diesen &lsquo;B&ouml;sen&rsquo; gilt dann [&hellip;] ihr oftmals ungez&uuml;gelter Ha&szlig;. [&hellip;] Narzi&szlig;ten leben nach der Devise: Wer nicht f&uuml;r mich ist, ist gegen mich. [&hellip;] Narzi&szlig;ten stellen das gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r Institutionen dar. [&hellip;] Unf&auml;hig, sich und andere differenziert wahrzuneh-men und richtig einzusch&auml;tzen, demonstrieren sie einen Mangel an Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen, der ihren F&uuml;hrungsstil katastrophal pr&auml;gt. Bleibt der angestrebte Erfolg aus, [dann] entwickeln narzi&szlig;tische F&uuml;hrungskr&auml;fte [&hellip;] h&auml;ufig paranoide Z&uuml;ge (&lsquo;Schuld sind die anderen &ndash; alle sind gegen mich&rsquo;).&ldquo; <\/p><p>Aus dem Buch der beiden Arbeitspsychologen J&uuml;rgen Hesse und Christian Schrader: &bdquo;Die Neurosen der Chefs.&ldquo; 1996. M&uuml;nchen. (Piper). Kapitel. &bdquo;Selbstliebe &ndash; Selbstdarstellung &ndash; Selbstinszenierung. Die narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung.&ldquo; S. 76 bis 83. <\/p><p>Die Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung wird detailliert beschrieben in: <\/p><p>&bdquo;Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer St&ouml;rungen &ndash; DSM 4&ldquo; (d.h.: die vierte, v&ouml;llig &uuml;berarbeitete Version, 1996). <\/p><p>Von: Sa&szlig;, Witchen und Zaudig. G&ouml;ttingen: Hogrefe Verlag. <\/p><p>Dieses Diagnostikum (967 Seiten) wird weltweit verwendet. <\/p><p>Die Narzi&szlig;tische Pers&ouml;nlichkeits-St&ouml;rung ist gekennzeichnet durch: <\/p><p>(Zusammenfassung &ndash; &bdquo;DSM-4&ldquo;, S. 747):<\/p><ul>\n<li>&bdquo;Ein tiefgreifendes Muster von Gro&szlig;artigkeit (in Phantasie und Verhalten), Bed&uuml;rfnis nach Bewunderung und Mangel an Empathie [Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen].&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Mindestens f&uuml;nf der folgenden Kriterien m&uuml;ssen erf&uuml;llt sein:&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Kriterium 1)<\/p><ul>\n<li>[Die Person] &bdquo;hat ein grandioses Gef&uuml;hl der eigenen Wichtigkeit <\/li>\n<li>&uuml;bertreibt z.B. die eigenen Leistungen und Talente;<\/li>\n<li>erwartet, ohne entsprechende Leistungen als &uuml;berlegen anerkannt zu werden,&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 2)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Glanz,&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 3)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;glaubt von sich, &lsquo;besonders&rsquo; und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder angesehenen Personen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder nur mit diesen verkehren zu k&ouml;nnen&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 4)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;verlangt nach &uuml;berm&auml;&szlig;iger Bewunderung&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 5)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;legt ein Anspruchsdenken an den Tag, <\/li>\n<li>d.h. &uuml;bertriebene Erwartungen an eine besonders bevorzugte Behandlung oder au-tomatisches Eingehen (durch andere Personen) auf die eigenen Erwartungen&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 6)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch,<\/li>\n<li>d.h. zieht Nutzen aus anderen Personen, um die eigenen Ziele zu erreichen,&ldquo; &ndash; &bdquo;ungeachtet dessen, was dieses f&uuml;r andere [Personen] bedeutet (S. 744) &hellip; ohne R&uuml;cksicht auf die Auswirkung auf deren Leben.&ldquo; (S. 744) [verletzendes Verhalten]<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 7)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;zeigt einen Mangel an Empathie:<\/li>\n<li>ist nicht willens, die Gef&uuml;hle und Bed&uuml;rfnisse anderer zu erkennen [oder gar anzuerkennen] oder sich mit ihnen zu identifizieren&ldquo; [verletzendes Verhalten]<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 8)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;ist h&auml;ufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn\/sie&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Krit. 9)<\/p><ul>\n<li>&bdquo;zeigt arrogante, &uuml;berhebliche Verhaltensweisen oder Haltungen.&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Anmerkung:<\/p><ul>\n<li>Auf Kritik oder Niederlagen k&ouml;nnen diese Personen hinter der Fassade ihrer Grandiosit&auml;t mit Verachtung, Wut und Gegenangriffen reagieren. <\/li>\n<li>In ihrer &Uuml;berempfindlichkeit f&uuml;r die Bewertung durch andere k&ouml;nnen sie in wahre Rage geraten. (s. DSM-4, S. 745 sowie: Ronald Comer. [1995]. &bdquo;Klinische Psychologie&ldquo;. Spektrum Akademischer Verlag. S. 625.)<\/li>\n<\/ul><p>Daraus ergibt sich die Frage, ob wir von Psychopathen regiert werden, die in Wirklichkeit niemals in die Politik geh&ouml;ren, sondern in psychiatrische Behandlung, weil sie eine Gefahr f&uuml;r ihre Mitmenschen und die Gesellschaft darstellen. Und da ist Friedrich Merz nicht der einzige, denn auch Herr Kiesewetter (&bdquo;den Krieg nach Rusland tragen&ldquo;) benimmt sich ebenfalls psychiatrisch auff&auml;llig, Frau Strack-Zimmermann ohnehin, Frau von der Leyen, Frau Baerbock, G&ouml;ring-Eckhardt, Herr Hofreiter, Herr Habeck &hellip; und viele Journalisten (insbesondere auch Frauen) &hellip; <\/p><p>Da allerdings noch nicht mal ein Psychologie-Professor oder Psychiatrie-Professor im Ruhestand als Fachmann diese &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern darf, weil er bef&uuml;rchten muss, daf&uuml;r wegen angeblicher &bdquo;Verleumdung&ldquo;, &bdquo;Verunglimpfung von Verfassungsorganen&ldquo; oder &bdquo;Delegitimierung des Staates&ldquo; vor Gericht gestellt zu werden, ist die Frage: was darf man &uuml;berhaupt noch an Warnungen &ouml;ffentlich aussprechen?<\/p><p>* * *<\/p><p>Da ich kein Jurist und kein Medienfachmann bin, mu&szlig; ich Sie als Autoren der Nachdenkseiten deshalb bitten, dass Sie entscheiden, was hiervon Sie auf Ihrer Seite ver&ouml;ffentlichen. <\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen Sie diese &Uuml;berlegungen f&uuml;r Ihre Arbeit nutzen und auch an Herrn Oskar Lafontaine weitergeben, denn er wird das f&uuml;r seine Arbeit im Sinne von Aufkl&auml;rung und Warnungen vermutlich verwenden k&ouml;nnen.<\/p><p>Und: wer so fanatisch und verantwortungslos wie die oben genannten Politiker die eigene Gesellschaft zerst&ouml;rt, Feindbilder sch&uuml;rt (gegen den Feind &bdquo;im Inneren&ldquo; und &bdquo;au&szlig;en&ldquo;) und einen Atomkrieg in Mitteleuropa vors&auml;tzlich und &bdquo;billigend in Kauf nimmt&ldquo;; der geh&ouml;rt nicht einfach nur in psychiatrische Behandlung, sondern der kann und der darf auch gegen seinen Willen zwangsweise in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden, weil er eine Gefahr f&uuml;r seine Mitmenschen und f&uuml;r die Gesellschaft ist. Das meine ich nicht ironisch, sondern das sage ich als Diplom-Psychologe. (Genau darauf habe ich die Fraktion der Linkspartei im Bundestag bereits im Mai 2022 hingewiesen, u.a. mit Bezug auf Frau Baerbock, aber niemals eine Antwort erhalten.) &ndash; die Frage ist: darf man diese Warnung &uuml;berhaupt noch &ouml;ffentlich aussprechen?<\/p><p>Nutzen Sie diese Hinweise f&uuml;r Ihre Arbeit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>J&ouml;rg Fauser<\/p><p>PS:<\/p><p>Angesichts dessen ist es fast nebens&auml;chlich, aber leider auch symptomatisch f&uuml;r den Niedergang der Linkspartei, da&szlig; ich (nachdem ich seit 1990 die PDS\/Linke bei uns im Kreis mit aufgebaut habe und seit 1990 in Wahlk&auml;mpfen unterwegs bin) bei einer Versammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung vor einer Woche von einem Parteifunktion&auml;r und Vorstandsmitglied der Stiftung (den ich noch nie gesehen habe) aggressiv beschimpft werde; <\/p><p>weil ich die Frage stelle, ob wir doch mal ehrlich debattieren m&uuml;ssen, ob uns diese Gendersprache nur schadet, weil wir damit die eigenen Leute und die W&auml;hler vor den Kopf sto&szlig;en sowie der CDU und AfD Steilvorlagen liefern und warum einige bei uns (d.h. nahezu alle Leute in Macht-Positionen) diese Sprache den Leuten von oben aufzwingen wollen. Diese diplomatische Kritik ist bereits zu viel. <\/p><p>Und eine Frau als Versammlungsleiterin (die ich ebenfalls noch nie in unserer Stiftung gesehen habe) wollte verhindern, da&szlig; ich genau diese Frage vor versammelter Mannschaft stelle. <\/p><p>Da ist wohl nichts mehr zu retten, und eine solche Partei kann auch in der Frage Krieg und Frieden keine ehrlichen L&ouml;sungen erarbeiten und auch kam noch jemanden mehr erreichen. <\/p><p>Als einfacher Zerspaner und Forstarbeiter, der sich nach der Wende &uuml;ber das Abitur an der Abendschule zum Wissenschaftler hochgearbeitet hat, kann ich &uuml;ber die Entwicklung dieser Partei nur noch den Kopf sch&uuml;tteln. <\/p><p>Dabei habe ich 2015 erstmals schriftlich (an den Bundesvorstand) gewarnt:<\/p><p>Der Krieg ist die Fortsetzung der feministischen Politik mit anderen Mitteln.<\/p><p>* * *<\/p><p>Anhang<\/p><p>Mit Sicherheit ist jemand wie Friedrich Merz ein ganz extremes Beispiel einer Narzi&szlig;tischen Pers&ouml;nlichkeits-St&ouml;rung (analog zu Guido Westerwelle oder Trump). <\/p><ul>\n<li>Wer als hoch bezahlter Politiker gegen seinen eigenen Staat klagt, weil er als MdB seine Ne-beneink&uuml;nfte nicht offenlegen will; <\/li>\n<li>wer in seiner Rede zur Verleihung des &bdquo;Ordens wider den tierischen Ernst&ldquo; 11-mal den Namen seiner Verm&ouml;gens-Gesellschaft unterbringt (weshalb diese Rede seitdem nicht mehr original &uuml;bertragen wird); <\/li>\n<li>wer eine umstrittene Studie lobt, die einen Hartz-4-Regelsatz von 132,- &euro; errechnet (2008), wogegen er selber mit dem Geld von Anlegern spekuliert; <\/li>\n<li>wer fordert, da&szlig; &bdquo;Eltern und Ehemalige&ldquo; die Finanzierung von Kinderg&auml;rten, Schulen und Universit&auml;ten &uuml;bernehmen sollen und der Staat sich daraus zur&uuml;ckziehen soll; <\/li>\n<li>wer als Chef der &bdquo;Atlantik-Br&uuml;cke&ldquo; in einer Talkshow (mit Gregor Gysi) im Mai 2014 geradezu besessen ruft: &bdquo;Wollen Sie warten, bis russische Kampfbomber &uuml;ber der Nordsee erschei-nen?&ldquo; (er sagte nicht: &bdquo;Ost-See&ldquo;), so da&szlig; man bei ihm nicht mehr wei&szlig;: ist das bei ihm jetzt noch vors&auml;tzliche Propaganda oder glaubt er bereits selber an das, was er da sagt? Ist es also noch zielgerichtetes Kalk&uuml;l oder bereits schon Wahn? (&auml;hnlich wie beim Hexenwahn und Teufelswahn im Mittelalter; genauso kommt der einem vor, wie ein religi&ouml;ser Fundamentalist und Eiferer); <\/li>\n<li>wer sich derartig benimmt, dem geht es nicht um &bdquo;Verantwortung&ldquo;; dem geht es nicht um das Land und noch nicht mal um die eigene Partei. <\/li>\n<li>Sondern dem geht es um die Befriedigung seiner pers&ouml;nlichen Eitelkeit und darum, seinen Gr&ouml;&szlig;en- und Machtwahn auszuleben, auszutoben, um seinen pers&ouml;nlichen Machtrausch zu genie&szlig;en: <\/li>\n<li>wie ein Drogen-Abh&auml;ngiger (die &bdquo;Droge Macht&ldquo;), der immer h&auml;ufiger + immer mehr von seiner Droge braucht, um in diesen berauschenden Zustand zu kommen. <\/li>\n<\/ul><p>Diese Form der Sucht-Erkrankung (bzw. des Sucht-Verhaltens) verl&auml;uft wie folgt:<\/p><p>(Macht)-Kalk&uuml;l ? (Macht)-Wahn ? Sucht (nach Macht) ? (Macht)-Rausch. <\/p><p>Es ist ein Sucht-Verhalten wie bei Patienten, die von Substanzen abh&auml;ngig sind.<\/p><p>So einer ist eine Gefahr f&uuml;r die Gesellschaft und f&uuml;r die Menschen. So einer geh&ouml;rt deshalb nicht ins Parlament oder gar in eine Wahl f&uuml;r potentielle Kanzler-Kandidaten, sondern so einer geh&ouml;rt in die Psychiatrie, um ihn zu therapieren. <\/p><p>Hierbei ist zu beachten (&bdquo;Differential-Diagnose&ldquo;):<\/p><p>Das Erleben von Selbstwirksamkeit hat einen extrem hohen positiven Anreizwert.<\/p><p>D.h.: nicht jedes Bed&uuml;rfnis und Bestreben nach (durchaus auch sehr hoher) Selbstwirksamkeit ist bereits Sucht-Verhalten im Sinne von Gr&ouml;&szlig;enwahn, Machtwahn und dem Bed&uuml;rfnis, Macht &uuml;ber Menschen auszu&uuml;ben und sich daran zu weiden. Aber es kann flie&szlig;end ineinander &uuml;bergehen. <\/p><p>Weitere Symptome der Narzi&szlig;tischen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung: <\/p><ul>\n<li>Gr&ouml;&szlig;en-Wahn, Macht-Wahn, Macht-Gier, Sucht nach Macht-Rausch <\/li>\n<li>schieben angeblich hehre Ziele vor &bdquo;zum Wohle der Gesellschaft&ldquo;, um ihre eigenen pers&ouml;nlichen Interessen + Privilegien durchzusetzen: <\/li>\n<\/ul><p>z.B. Friedrich Merz sagte im Februar 2020: er will als Kanzler eine private kapitalgedeckte Altersvorsorge verpflichtend f&uuml;r alle B&uuml;rger einf&uuml;hren (im Klartext: er will die Menschen zwingen, zum Wohle seines BlackRock-Konzerns private Rentenversicherungen abzuschlie&szlig;en, damit er, Friedrich Merz pers&ouml;nliche Vorteile davon hat, wodurch obendrein die staatliche Rente immer weiter zerst&ouml;rt wird), vorgeblich zum &bdquo;Wohle der Allgemeinheit&ldquo; &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123198\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Marcus Kl&ouml;ckner die Aussage des CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Friedrich Merz im Gespr&auml;ch mit Caren Miosga, das Grundgesetz &auml;ndern zu wollen, um &bdquo;&uuml;ber 700.000 junge Leute&ldquo; f&uuml;r eine &bdquo;allgemeine Dienstpflicht&ldquo; erfassen zu k&ouml;nnen. Von der &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo; w&uuml;rden die jungen Menschen jedoch im Stich gelassen. &ndash; Und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123273\">hier<\/a> thematisiert Oskar Lafontaine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123616\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-123616","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=123616"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":123619,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/123616\/revisions\/123619"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=123616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=123616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=123616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}