{"id":12370,"date":"2012-02-29T08:53:27","date_gmt":"2012-02-29T07:53:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370"},"modified":"2012-02-29T08:53:27","modified_gmt":"2012-02-29T07:53:27","slug":"hinweise-des-tages-1581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h01\">Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h02\">Redezeit mit Rudolf Hickel: Zerschlagt die Banken &hellip; denn sie lernen nicht dazu?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h03\">Der Fanatismus der Zentralbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h04\">Frankreich: Eine Super-Steuer f&uuml;r Super-Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h05\">Irland l&auml;sst Volk &uuml;ber EU-Schuldenbremse abstimmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h06\">Heribert Prantl &ndash; Gedimmte Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h07\">Ganz gro&szlig;es Krisenkino<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h08\">Weniger Spekulation, mehr Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h09\">Familienbericht fordert K&uuml;rzung der Elternzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h10\">Besitzsteuern ohne Biss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h11\">An den R&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h12\">Krankenh&auml;user: Hygienem&auml;ngel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h13\">&Ouml;ffentlicher Dienst: Den Stellenabbau zu weit getrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h14\">Der unerh&ouml;rte Klang des Geldes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h15\">For Israel&rsquo;s government, we are insignificant beings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h16\">Bachelor und Master machen krank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h17\">Griechenland hat sein Recht auf Souver&auml;nit&auml;t verwirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12370#h18\">Die 25 besten Politikblogs<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=12370&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Albrecht von Lucke &ndash; Trittins Platz an der Sonne<\/strong><br>\nWenn der Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen im Bundestag die Chefredakteurin der keineswegs als gr&uuml;nenfeindlich bekannten taz des &bdquo;Schweinejournalismus&ldquo; zeiht, ist dies f&uuml;r sich genommen eigentlich nicht weiter interessant. Wenn es sich beim Ausl&ouml;ser des Vorgangs um einen kritischen Kommentar eines taz-Kollegen zu Joachim Gauck handelt, wird die Sache schon interessanter. Und wenn dies &ouml;ffentlich und vor Millionen Zuschauern geschieht, n&auml;mlich in der Talkshow von Maybrit Illner, wird der Vorfall zu einem Politikum.<br>\nMan kann ganz sicher sein: Ein Stratege wie J&uuml;rgen Trittin betreibt dergleichen nicht aus dem hohlen Bauch, sondern klar kalkuliert. Die Abkanzlung der taz war ein Bewerbungsschreiben J&uuml;rgen Trittins &ndash; und zwar in Richtung Kanzlerin. [&hellip;]<br>\nWas Gabriel nicht gewusst haben mag: Auch Trittin hatte seinen Spindoktor. Der aber ist niemand anderes als Thomas Schmid, lange Jahre Vordenker der sogenannten &Ouml;kolibert&auml;ren in den Gr&uuml;nen, denen unter anderem auch der heutige baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann entstammt. Heute ist Schmid Herausgeber von Springers Welt; als solcher hat er von Beginn an mit aller Macht f&uuml;r Joachim Gauck getrommelt. Wenn einem der Ruhm des Pr&auml;sidentenmachers daher wirklich geb&uuml;hrt, dann Thomas Schmid. [&hellip;]<br>\nBei der Wahl am 18. M&auml;rz wird es sich um etwas v&ouml;llig anderes handeln: um ein St&uuml;ck Machterhalt &ndash; n&auml;mlich f&uuml;r Angela Merkel. Offen scheint derzeit nur, wen die Kanzlerin in eineinhalb Jahren gegen die FDP eintauschen wird &ndash; die Gr&uuml;nen, wenn&rsquo;s reicht, oder die SPD, wenn&rsquo;s sein muss?<br>\nMit einem Pr&auml;sidenten Gauck gibt es jedenfalls viele Argumente f&uuml;r die Gr&uuml;nen und wenige f&uuml;r die SPD. Fest steht: Sollte es f&uuml;r die Gr&uuml;nen tats&auml;chlich prozentual reichen, wof&uuml;r derzeit vieles spricht, d&uuml;rfte J&uuml;rgen Trittin an der neuen Koalition ma&szlig;geblich beteiligt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Gruene\/!88607\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Gegen die Gauck-Einheitsfront<\/strong><br>\nKandidatin Beate Klarsfeld soll daf&uuml;r sorgen, dass die Linkspartei Stimmen &uuml;ber den eigenen Kreis hinaus gewinnt. Ob das gelingt, ist fraglich. [&hellip;]<br>\nIm Parteivorstand hagelte es am Montagmorgen Kritik an Klaus Ernst und Gesine L&ouml;tzsch. Planlos sei das Spitzenduo vorgegangen. L&ouml;tzsch hatte Klarsfeld fr&uuml;h ins Spiel gebracht, doch ohne mit Klarsfeld dar&uuml;ber ein Wort gesprochen zu haben. Klarsfeld hatte dann bei L&ouml;tzsch telefonisch nachgefragt, ob das ein ernst gemeintes Angebot war. Danach ventilierte die Linksparteispitze noch zwei andere Namen.<br>\nDer K&ouml;lner Politologe Christoph Butterwegge hatte offenbar die Unterst&uuml;tzung des Gewerkschaftsfl&uuml;gels: Er sagte ab, als klar wurde, dass es eine Kampfabstimmung gegen Klarsfeld geben k&ouml;nnte. Luc Jochimsen, linke Bundestagsabgeordnete und Kandidatin 2010, zog Montagmorgen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Beate-Klarsfeld-als-Kandidatin-der-Linken\/!88579\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man sollte der Parteispitze der Linken wirklich einmal einen Anf&auml;ngerkurs in Sachen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit empfehlen. Es ist ja kein echtes Problem, wenn die Partei sich nicht ad hoc f&uuml;r einen Kandidaten entscheiden kann. Davon muss die Presse jedoch nicht unbedingt etwas mitbekommen &ndash; erst Recht dann nicht, wenn man unter versch&auml;rfter Beobachtung steht, wie es bei der Linken zweifelsohne der Fall ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Redezeit mit Rudolf Hickel: Zerschlagt die Banken &hellip; denn sie lernen nicht dazu?<\/strong><br>\nDie Banken haben aus der Finanzkrise 2008 nichts gelernt, stellt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rudolf Hickel fest, im Stile eines &bdquo;Kasino-Kapitalismus&ldquo; verdienen sie weiter mit Wetten auf von der realen Wirtschaft entkoppelte Finanzmarktprodukte, die das gesamte Wirtschaftssystem und sogar Staaten bedrohen. Die Politik ist gefordert, um die Wirtschafts- und Finanzkrise durch strengere Regulierungen und Auflagen zu l&ouml;sen. Gesch&auml;ftsbanken und das Investmentbanking m&uuml;ssen voneinander getrennt, Banken notfalls verstaatlicht werden &ndash; fordert Hickel.<br>\nNur die Wertsch&ouml;pfung unter Einsatz menschlicher Arbeit k&ouml;nne Basis der Kapitalbildung sein. Hickel entwirft die Vision eines Bankensystems, das sich wieder auf seine dienende Funktion in der Region und vor Ort konzentriert. Die Entmachtung der Banken ist f&uuml;r ihn eine notwendige Konsequenz zur R&uuml;ckgewinnung des Primats der Politik &uuml;ber die Finanzwirtschaft.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/28.02.2012-10.05\/b\/redezeit-mit-rudolf-hickel-zerschlagt-die-banken.html\">WDR5 &ndash; Neugier gen&uuml;gt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1330429422\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20120228.mp3\">Podcast zur Sendung (MP3)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Fanatismus der Zentralbank<\/strong><br>\nIn der Euro-Rettung herrscht blinder &ouml;konomischer Idealismus. Alle L&auml;nder werden &uuml;ber einen Leisten geschlagen. Davon, dass in Wahrheit der Steuerzahler die Banken rettet, schweigt die Politik. [&hellip;]<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) kauft Staatstitel n&auml;mlich nur in sogenannten Sekund&auml;rm&auml;rkten, nicht von den emittierenden Regierungen direkt, wie es die amerikanische Federal Reserve Bank oder die britische Bank of England tun. Das ist den Banken ganz recht, denn so verdienen sie eine sch&ouml;ne Marge, n&auml;mlich die Differenz zwischen den hohen Zinsen, die unter Druck stehende Emittenten bezahlen, und den niedrigen Refinanzierungszinsen, die ihnen die EZB gew&auml;hrt. Die Steuerzahler, in den Schuldner- und den Gl&auml;ubigerl&auml;ndern, bezahlen so die Rekapitalisierung der maroden Bankbilanzen, im Stillen und ohne viel parlamentarische Diskussion. [&hellip;]<br>\nAber Weidmann kritisiert nicht das. Nein, es ist die angeblich gro&szlig;z&uuml;gige Finanzierung der Regierungen, die er kritisiert, weil sie zu unerw&uuml;nschtem politischen Verhalten anreize. Fokussiert auf sein Ideal der Trennung von Geld- und Fiskalpolitik, die tats&auml;chlich nur eine Fiktion ist, scheint ihm entgangen, dass die Aufrechterhaltung der Fiktion zu Gro&szlig;z&uuml;gigkeit gegen&uuml;ber den Banken und dort zu viel unerw&uuml;nschtem Verhalten anreizt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/euro-rettungsschirm-der-fanatismus-der-zentralbank-11658700.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frankreich: Eine Super-Steuer f&uuml;r Super-Reiche<\/strong><br>\nSpitzenverdiener in Frankreich m&uuml;ssen im Fall eines Machtwechsels drastische Steuererh&ouml;hungen bef&uuml;rchten. Der sozialistische Kandidat f&uuml;r die Pr&auml;sidentenwahl will f&uuml;r Einkommen von j&auml;hrlich mehr als einer Million Euro einen Steuersatz von 75 Prozent einf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nDenn der Sozialist will die oberen Zehntausend des Landes kr&auml;ftig schr&ouml;pfen: Ein Steuersatz von 75 Prozent auf Einkommen ab einer Million Euro j&auml;hrlich schwebt ihm vor &ndash; in Europa ein Rekord-Steuersatz.<br>\nSelbst Hollandes politische Gegner schienen am Dienstag so verbl&uuml;fft &uuml;ber den drastischen Vorsto&szlig; zu sein, dass ihre Gegenattacken erst z&ouml;gerlich und dann teils etwas wirr ausfielen. Finanzminister Fran&ccedil;ois Baroin hielt dem Sozialisten vor, mit allen Mitteln um W&auml;hler zu k&auml;mpfen. &bdquo;Vielleicht wird der n&auml;chste Vorschlag 110 Prozent f&uuml;r Einkommen &uuml;ber zwei Millionen sein&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu. Der Zentrumspolitiker und Pr&auml;sidentschaftskandidat Fran&ccedil;ois Bayrou rechnete vor, wenn zum Steuersatz von 75 Prozent noch die Sozialabgaben hinzugez&auml;hlt w&uuml;rden, dann l&auml;ge die Belastung schon bei hundert Prozent<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/frankreich-eine-super-steuer-fuer-super-reiche-11665356.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein Spitzensteuersatz von 75 Prozent und aufw&auml;rts war in den USA, die sicher nicht im Verdacht stehen, sozialistisch zu sein, von 1940 bis 1964 die Regel. Hollandes Vorschlag ist keineswegs utopisch, sondern durchaus begr&uuml;&szlig;enswert. Die Rechnung Bayrous h&auml;tte jedoch so freilich auch von einem Herrn Br&uuml;derle kommen k&ouml;nnen und gelangt jedem Milchm&auml;dchen zur Ehre. Auch in Frankreich wird nicht das gesamte Einkommen, sondern (wie der Name es schon sagt) nur das zu versteuernde Einkommen besteuert. Sozialabgaben sind jedoch abzugsf&auml;hig und mindern das zu versteuernde Einkommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Und danach lag er bis einschlie&szlig;lich 1981 bei 70%. Wie sehr sich die Ma&szlig;st&auml;be verschoben haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Irland l&auml;sst Volk &uuml;ber EU-Schuldenbremse abstimmen<\/strong><br>\nDie irische Regierung l&auml;sst die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber den Fiskalpakt abstimmen, mit dem die EU mehr Haushaltsdisziplin erreichen will. Der Schritt ist ein D&auml;mpfer f&uuml;r Bundeskanzlerin Merkel, die gehofft hatte, die Schuldenbremse ohne nationale Referenden verankern zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,818187,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Demokratie ist &ndash; wenn tats&auml;chlich das Volk gefragt und nicht dessen &bdquo;Willen&ldquo; interpretiert wird &ndash; immer ein D&auml;mpfer f&uuml;r die Technokratin Merkel. Ihre EU-weite Schuldenbremse l&ouml;st sich derweil auf wie ein Schneemann in der Sahara. Gro&szlig;britannien und Tschechien wollten dem Pakt nicht beitreten, in Irland wird die Schuldenbremse wahrscheinlich am Referendum scheitern und ob Sarkozys wahrscheinlicher Nachfolger Hollande die Schuldenbremse umsetzen wird, ist mehr als fraglich. F&uuml;r Europa sind dies unzweifelhaft gute Nachrichten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Heribert Prantl &ndash; Gedimmte Demokratie<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel und ihr Finanzminister haben versucht, das Parlament zu schrumpfen. Milliardenausgaben sollten geheim und von nur neun Hanseln genehmigt werden. Das konnte und durfte das h&ouml;chste deutsche Gericht nicht akzeptieren. Man kann nicht den Euro retten wollen und dabei die Demokratie verkommen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/karlsruhe-staerkt-abgeordnetenrechte-bei-euro-rettung-gedimmte-demokratie-1.1295639\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ganz gro&szlig;es Krisenkino<\/strong><br>\nWir erleben mitten in Europa gerade richtig gro&szlig;es Krisenkino. Der Film, der in ewiger Wiederholung vor unser aller Augen l&auml;uft, gleicht einer perversen Interpretation des Klassikers &bdquo;Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier&ldquo;: Griechenland scheint in einer desastr&ouml;sen Zeitschleife gefangen, in der immer wieder dieselbe Krisenspirale abgespult wird. Immer wieder n&ouml;tigen Berlin und Br&uuml;ssel die griechische Regierung zu drastischen &bdquo;Sparpaketen&ldquo;, um die ausufernde Verschuldung des Landes abzubauen. Im Gefolge dieser verheerenden Kahlschlagswellen bricht die private und staatliche Nachfrage ein, wodurch die seit Jahren andauernde Rezession verst&auml;rkt und das Heer der griechischen Arbeitslosen vergr&ouml;&szlig;ert wird. Dadurch sinken die Steuereinnahmen des griechischen Staates, w&auml;hrend seine Ausgaben aufgrund der rapide zunehmenden Arbeitslosigkeit steigen. Das Ergebnis: trotz &bdquo;Sparprogrammen&ldquo; steigt das Haushaltsdefizit Athens weiter an, abermals m&uuml;ssen auf Druck der deutschen Regierung harte Steuererh&ouml;hungen, Lohnsenkungen und Massenentlassungen in Griechenland gegen den verzweifelten Widerstand der Bev&ouml;lkerung durchgesetzt werden &ndash; und das sadistische Spielchen f&auml;ngt von vorne an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201202281942\/wirtschaft\/welt\/ganz-grosses-krisenkino.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weniger Spekulation, mehr Jobs<\/strong><br>\n&ldquo;Eine konsequente Finanzmarktregulierung kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung, sondern auch direkt zum Besch&auml;ftigungswachstum leisten.&rdquo; Zu diesem Schluss kommt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einer aktuellen Studie. Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnten vom Finanzmarkt zwei unterschiedliche Effekte auf Besch&auml;ftigung und Arbeitslosigkeit ausgehen, schreibt Ernst. Zum einen k&ouml;nnte ein hoch entwickeltes Finanzsystem die Finanzierung zus&auml;tzlicher Investitionen oder die Neugr&uuml;ndung von Firmen erleichtern. Beides w&uuml;rde Jobs schaffen. Andererseits k&ouml;nnen Realwirtschaft und Besch&auml;ftigung auch unter einem &Uuml;bergewicht der Finanzm&auml;rkte leiden &ndash; etwa wenn Fabriken geschlossen werden m&uuml;ssen, weil sich die Investoren nicht mehr mit der erwirtschafteten Rendite zufrieden geben und drohen, ihr Geld abzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/38934_38941.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Familienbericht fordert K&uuml;rzung der Elternzeit<\/strong><br>\nZur Entlastung der Unternehmen wird im Achten Familienbericht eine Verk&uuml;rzung der Elternzeit gefordert. Die gesetzliche Dauer von drei Jahren sei &ldquo;insgesamt fragw&uuml;rdig&rdquo; hie&szlig; es in dem Gutachten, das eine Sachverst&auml;ndigenkommission erstellt hat. Die M&ouml;glichkeit, bis zu drei Jahre aus dem Berufsleben auszusteigen, bedeute &ldquo;eine gro&szlig;e organisatorische und finanzielle Belastung f&uuml;r die Unternehmen&rdquo;. Es werde f&uuml;r eine Verk&uuml;rzung auf zwei Jahre pl&auml;diert. M&ouml;glich w&auml;re auch, eine volle Auszeit nur noch zw&ouml;lf Monate lang zu gew&auml;hren, danach aber eine Teilzeit-Arbeit von den Eltern zu verlangen. In dem Bericht mit dem Titel &ldquo;Zeit f&uuml;r Familie&rdquo;, welcher &ldquo;Welt Kompakt&rdquo; vorliegt, wird zudem eine &Uuml;berpr&uuml;fung des Ehegatten-Splittings gefordert, da die Regelung dazu beitrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_politik\/article13892172\/Familienbericht-fordert-Kuerzung-der-Elternzeit.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Besitzsteuern ohne Biss<\/strong><br>\nDeutsche Haushalte besa&szlig;en 2007 Immobilien, Wertpapiere und andere Anlagen im Wert von 8,6 Billionen Euro. Dies ist die j&uuml;ngste vom Finanzministerium ver&ouml;ffentlichte Zahl zum privaten Nettoverm&ouml;gen, das sich aus der Aufrechnung von Verm&ouml;gen und Schulden ergibt. 60 Prozent davon befinden sich laut Deutschem Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in den H&auml;nden des wohlhabendsten Zehntels der erwachsenen Bev&ouml;lkerung, w&auml;hrend rund zwei Drittel netto nicht &uuml;ber nennenswerten Besitz verf&uuml;gen. Der Staat zieht die hohen, auf einen relativ kleinen Personenkreis konzentrierten Verm&ouml;gen jedoch nur in sehr geringem Umfang zur Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben heran, konstatieren die Professoren Lorenz Jarass und Gustav Obermair: Die Verm&ouml;gensteuer wird seit 1997 nicht mehr erhoben, die Erbschaftsteuer verschont Besitz, der als Betriebsverm&ouml;gen deklariert ist, und die Grundsteuer fu&szlig;t auf veralteten Einheitswerten. Diesen Zustand halten die beiden Steuerexperten f&uuml;r nicht akzeptabel. Zumal die Wohlhabenden dem Staat Geld liehen und daf&uuml;r Zinsen bek&auml;men, die &ldquo;die Steuerzahler, also vor allem die normalen Arbeitnehmer&rdquo;, bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2012_03_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 200 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.jarass.com\/Steuer\/A\/Steuerma%C3%9Fnahmen.pdf\">Prof. Dr. Lorenz Jarass [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>An den R&auml;ndern<\/strong><br>\nNoch nie war es Forschern zufolge so schwer, dem Armsein zu entkommen. Doch wie l&auml;sst sich Armut definieren? In einer Industriegesellschaft zeigt sich Armut nur noch selten als Kampf ums &Uuml;berleben. &bdquo;Absolute Armut&ldquo;, bei der es an lebenswichtigen G&uuml;tern wie Nahrung, einem Dach &uuml;ber dem Kopf und Kleidung fehlt, ist charakteristisch f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder. In wohlhabenden L&auml;ndern wie Deutschland wird Armut als &bdquo;relative Armut&ldquo; definiert, die sich am Lebensstandard der jeweiligen Gesellschaft bemisst. International verbreitet ist die Definition, wonach als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (&bdquo;Median&ldquo;) zum Leben hat. Angenommen wird, dass es unterhalb dieses Niveaus schwierig wird, am Leben einer Gesellschaft teilzunehmen. In Deutschland waren danach im Jahr 2010 rund 12,4 Millionen Menschen armutsgef&auml;hrdet, das entspricht 15,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung. [&hellip;]<br>\nArbeit sch&uuml;tzt nicht mehr vor Armut, wenn es nur ein Niedriglohnjob.  &bdquo;Es ist heute schwerer geworden, sich aus Armut zu befreien&ldquo;, sagt Roland Habich, Leiter des Zentralen Datenmanagements beim Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). In den letzten 30 Jahren sei das Risiko, im untersten Einkommensf&uuml;nftel zu bleiben, deutlich gestiegen: von 57 Prozent in den 80er Jahren auf 65 Prozent im Jahr 2009. Hinzu kommen zwei weitere Entwicklungen: &bdquo;Die Armen werden immer &auml;rmer&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/an-den-raendern\/6254146.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zurecht empfiehlt Markus Grabka vom DIW deshalb der Politik, vor allem in die Zukunft zu schauen. So sei heute zwar der Anteil der &Auml;lteren, die unter Armut leiden m&uuml;ssen, vergleichsweise gering. &bdquo;Altersarmut wird aber zum dr&auml;ngenden Problem&ldquo;, prognostiziert der Wissenschaftler. &bdquo;Die Zahlbetr&auml;ge bei m&auml;nnlichen Neurentnern liegen im Schnitt schon 200 Euro unter denen von Bestandsrentnern. Und das wird sich weiter versch&auml;rfen.&ldquo; &ndash; Es ist in diesem Zusammenhang einfach unglaublich, wie sich die derzeitige, junge Arbeitnehmerschaft mit Versprechungen wie der Beibehaltung des derzeitigen Rentensatzes im Namen der Generationengerechtigkeit verschaukeln l&auml;sst. Dabei f&uuml;hrt neben dem Ausbau des Niedriglohnsektors vor allem die Rentenanpassungsformel, inklusive des sogenannte Nachhaltigkeitsfaktors, dazu, dass das Rentenniveau bis 2030 um etwa 25 Prozent sinkt. Aber der Beitragssatz bleibt unter 20 Prozent, Leute, das stinkt. Vor der deutschen Vereinigung, also vor 1990, wurde im Bundestag unwidersprochen von 23 Prozent gesprochen. Besser noch, liebe zuk&uuml;nftigen Rentner, w&auml;hlt die Partei, die eine B&uuml;rgerversicherung im Sinne der ersten S&auml;ule des Schweizer Rentensystems verspricht: Jeder, ob Arbeitnehmer, Selbstst&auml;ndiger, Beamter, Beamte, und jene B&uuml;rger, die allein von Verm&ouml;gen leben, muss einzahlen &ndash; ohne Beitragsbemessungsgrenze. Bei einem Beitragssatz von 15 Prozent m&uuml;sste dann ein Einkommensmillion&auml;r 150.000 Euro in die Rentenkasse einzahlen. Wetten, dass der Beitragssatz unter dem heutigen liegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krankenh&auml;user: Hygienem&auml;ngel<\/strong><br>\nTausende Menschen sterben jedes Jahr, weil sie sich mit hochaggressiven Erregern angesteckt haben &ndash; oft passiert das nach einer Behandlung im Krankenhaus. Sparen Kliniken auf Kosten der Gesundheit?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/markt\/sendungsbeitraege\/2012\/0227\/02_krankenhauskeime.jsp\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nicht nur die systematische Umgehung von Hygienerichtlinen aus betriebswirtschafltichen Gr&uuml;nden ist das Problem bei &bdquo;Krankenhauserkrankungen&ldquo;, sondern auch das vors&auml;tzliche Ignorieren von Empfehlungen bez&uuml;glich der epidemiologischen Regelungen bei den Arbeitskr&auml;ften. So ist es in vielen Krankenh&auml;usern aufgrund des gewollten Personalmangels die Regel, dass Personal, welches Kontakt zu Patienten hatte, die am <a href=\"http:\/\/www.rki.de\/cln_109\/nn_200238\/DE\/Content\/Infekt\/Krankenhaushygiene\/Erreger__ausgewaehlt\/Noroviren\/Uebersicht.html\">Noro-Virus<\/a> erkrankt sind, weiterhin ganz normal eingesetzt wird und selbst bei klaren Erkrankungsverlauf sofort nach Abklingen der akuten Symptome wieder eingesetzt wird. Diese katastrophalen Zust&auml;nde k&ouml;nnen sich nur dann &auml;ndern, wenn die Patienten und deren Angeh&ouml;rige sich informieren und im Falle einer vermeidbaren Infektion w&auml;hrend des Krankenhausaufenthaltes rechtlich gegen den Betreiber vorgehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst: Den Stellenabbau zu weit getrieben<\/strong><br>\nSeit der Deutschen Einheit ist der Anteil der Staatsausgaben am Bruttoinlandsprodukt nahezu stetig zur&uuml;ckgegangen &ndash; in wirtschaftlich guten Zeiten rascher als in schlechten. Ein wesentlicher Grund: Der Staat gibt immer weniger Geld f&uuml;r sein Personal aus. Das liegt nicht nur daran, dass die Zahl der Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst stark geschrumpft ist. Auch die Einkommenssteigerungen blieben hinter denen der Gesamtwirtschaft zur&uuml;ck. Das zeigen Berechnungen des Berliner Finanzwissenschaftlers Dieter Vesper. Angebotspolitische Denkmuster pr&auml;gten das Handeln der Politik, erl&auml;utert Vesper. Dazu geh&ouml;rten die Annahmen, dass ein hoher Staatsanteil das Wachstum hemme und die Privatisierung staatlicher Leistungen die Antriebskr&auml;fte des Systems st&auml;rke. Doch kann der &ouml;ffentliche Dienst nach Jahrzehnten der Schrumpfung nun &uuml;berhaupt noch den Bedarf an &ouml;ffentlichen G&uuml;tern decken? Dieser Frage ist das langj&auml;hrige Mitglied im Kreis der Steuersch&auml;tzer im Auftrag des IMK nachgegangen. Seine Antwort: Insgesamt arbeiten inzwischen zu wenige Besch&auml;ftigte bei Bund, L&auml;ndern und Gemeinden. Besonders gro&szlig; ist die L&uuml;cke an den Schulen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2012_03_6-7.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 380 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_25_2012.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 950 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der unerh&ouml;rte Klang des Geldes<\/strong><br>\nMit Beteiligung privater Unternehmen versucht die &ouml;ffentliche Hand trotz aller Haushaltsdefizite und gek&uuml;rzter Budgets eine Reihe au&szlig;erordentlich gro&szlig;er Bauprojekte zu realisieren. Der Bau der Hamburger Elbphilharmonie oder der eines 75 Kilometer langen Abschnitts der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen sind bekannte Beispiele f&uuml;r dieses Finanzierungsmodell.<br>\nDiese so genannten Public Private Partnerships (PPP) geraten zunehmend in die Kritik: Tr&auml;gt nicht der Steuerzahler das Risiko und muss zuletzt die &ndash; immer h&ouml;her ausfallende &ndash; Rechnung begleichen?<br>\nDer Hamburger Senat zum Beispiel b&uuml;rdet seinen B&uuml;rgern die Erh&ouml;hung des zun&auml;chst kalkulierten Kostenanteils f&uuml;r die Elbphilharmonie von zun&auml;chst 77 Millionen auf heute fast 324 Millionen Euro auf.<br>\nW&auml;hrend global agierende Unternehmen aus der Beteiligung an staatlichen Projekten enorme Gewinne beziehen, scheint die Bev&ouml;lkerung davon nichts zu haben. Die PPP-Projekte f&uuml;hren zu einem Verlust an Gemeingut, zum Ausverkauf der Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/programmtipp\/dasfeature\/1656434\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>For Israel&rsquo;s government, we are insignificant beings<\/strong><br>\nWhen we, who live in a democracy, do stand up against something, write articles opposing it and demonstrate against it, our protests have no effect. [&hellip;]<br>\nTrue, Prime Minister Benjamin Netanyahu has brought the situation to a head. But the truth is that aside from Yitzhak Rabin, every prime minister before him either didn&rsquo;t negotiate with the Palestinians at all or did so with a &ldquo;take it or leave it&rdquo; attitude. If it works out &ndash; good, If it doesn&rsquo;t &ndash; also good. That feeling, that a peace agreement is a luxury, is so prevalent that for the first time since 1967, not a single party is raising the banner of peace. Not even Labor, which is supposed to be the leader of the peace camp, in theory at least. And then you get up one morning and discover, too, that the planned changes to the construction industry that Netanyahu announced a year and a half ago, when the housing crisis had just started to gain momentum, is bad indeed &ndash; as bad as had been expected. It limits people&rsquo;s ability to object to development projects that cause them harm, restricts their chances of receiving compensation for this harm, and facilitates the expropriation of land (land belonging to Jews, within the Green Line &ndash; yes, yes, it&rsquo;s spreading ). It&rsquo;s great for wealthy developers and makes housing even more expensive for the 99%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/print-edition\/opinion\/for-israel-s-government-we-are-insignificant-beings-1.415271\">Haaretz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.M.:<\/strong> Hier der Hinweis auf einen sehr interessanten Artikel (Kommentar) &uuml;ber die Demokratie und die sozialen Proteste in Israel. Die Autorin beklagt, dass die Proteste ungeh&ouml;rt verklungen sind und die Reformen, die f&uuml;r mehr soziale Gleichheit sorgen sollten, genau das Gegenteil bewirkt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bachelor und Master machen krank<\/strong><br>\nEiner neuen Studie zu folge ist durch die Einf&uuml;hrung des Bachelor\/ Master die Anzahl der Burnout-Erkrankungen unter Studierenden drastisch gestiegen. Der weiterhin steigende Leistungs- und Konkurrenzdruck macht immer h&auml;ufiger krank.<br>\nEine Befragung der psychologischen Berater der Studentenwerke in 14 Bundesl&auml;ndern im Rahmen einer Studie von Doreen Liebold, TU Chemnitz, hat ergeben, dass eine Mehrheit der Berater in den vergangenen Jahren einen &bdquo;deutlichen Anstieg von Burnout im Engeren Sinne&ldquo; sehen. 83 Prozent der psychologischen Berater von Studentenwerken stellen eine allgemeine &Uuml;berlastung und die Zunahme von psychischer Ersch&ouml;pfung bei Studierenden fest. Die Ursache ist demnach die Umstellung auf das Bachelor-Master-Studium, erh&ouml;hte Arbeitsdichte und der Mangel an inhaltlichen Freir&auml;umen im Studium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linke-sds.org\/nc\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zurueck\/presse\/artikel\/bachelor-und-master-machen-krank\/\">dielinke.SDS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Griechenland hat sein Recht auf Souver&auml;nit&auml;t verwirkt<\/strong><br>\n[&hellip;] Jeder Staat ist souver&auml;n. Er besitzt das Recht, &uuml;ber seine Belange unabh&auml;ngig von anderen Staaten zu entscheiden. Au&szlig;er: Der Staat verwirkt dieses Recht &ndash; so wie Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/doenchkolumne\/ohne-zwangseingriffe-geht-es-nicht-griechenland-hat-sein-recht-auf-souveraenitaet-verwirkt_aid_718388.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> W&uuml;rde man den zitierten einem V&ouml;lkerrechtler vortragen, bek&auml;me man mit Fug und Recht eine verbale Kasperklatsche. Der Focus erweist sich einmal mehr als Zentralorgan der Demokratiefeinde. Die Presse sollte eigentlich eine vierte Gewalt sein, die die Demokratie vor ihren Feinden besch&uuml;tzt. Dies war eine Lehren aus der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Der Focus h&auml;tte jedoch sicher auch Alfred Hugenberg sehr gut gefallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die 25 besten Politikblogs<\/strong><br>\n[&hellip;] NachDenkSeiten<br>\nDie Autoren dieses Blogs untertiteln ihre Seite selber mit den Worten &bdquo;Die kritische Webseite&ldquo;. Der Leser soll zur kritischen Reflexion von vor allem politischen Themen angeregt werden. Dabei schlagen die Autoren keine feste politische Richtung ein sondern schreiben vielmehr in einer aufkl&auml;rerischen Art und &uuml;berlassen dem Leser selbst die Bewertung. Anregungen zur Meinungsbildung also, die mehrmals am Tag erscheinen. Neben einem umfangreichen Archiv das bis 2003 zur&uuml;ck reicht findet man auch aktuelle Buchvorstellungen. Nat&uuml;rlich sollen auch diese zum Nachdenken anregen und so ist es kaum verwunderlich, dass die meisten aus den Federn der Blogautoren stammen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanz.de\/internet\/die-25-besten-politik-blogs\/\">Finanz.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12370","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12370"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12372,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12370\/revisions\/12372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}