{"id":12389,"date":"2012-03-02T08:45:34","date_gmt":"2012-03-02T07:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389"},"modified":"2012-03-02T08:45:34","modified_gmt":"2012-03-02T07:45:34","slug":"hinweise-des-tages-1583","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h01\">Utopischer Charme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h02\">WDR-3-Umbau bringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h03\">Naomi Klein: Der neue Antihumanismus &ndash; der Klimawandel und die politische Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h04\">Banken in Geld baden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h05\">Uns fehlen die Querdenker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h06\">Was ist blo&szlig; in die Bundesbank gefahren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h07\">Arbeitslosigkeit in Europa so hoch wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h08\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h09\">Hedge-Fonds-Manager verdienen Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h10\">Ich bedanke mich tausend Millionen Mal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h11\">H&ouml;here Tarifabschl&uuml;sse trotz Konjunkturflaute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h12\">Panther gegen Tiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h13\">Fraport und Lufthansa lassen demonstrieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h14\">Populismus macht jede Studie kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h15\">Wulff und die Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12389#h16\">Sch&auml;uble l&ouml;st Sudoku in Griechenland-Debatte &ndash; ARD muss Bilder l&ouml;schen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12389&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Utopischer Charme<\/strong><br>\n&bdquo;Stresstest Deutschland&ldquo;: Jens Berger seziert ein Land, das sich vom Versprechen sozialer Gerechtigkeit entfernt hat &ndash; und fordert den gesellschaftlichen Protest ein [&hellip;]<br>\nWomit wir bei Bergers Buch w&auml;ren: In seinem Erstlingswerk unterwirft der Autor das Land einem Stresstest. Oder besser: einem Gl&uuml;ckstest. Und der geht nicht gut aus. Denn anders als die auf Unternehmen fixierten Betriebswirtschaftler legt der Volkswirt Berger seinem Stresstest eine &bdquo;Benchmark&ldquo; zugrunde, die nicht dem Shareholder Value der &bdquo;Deutschland AG&ldquo;, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Seit einige Gl&uuml;cksforscher die glorreiche Idee hatten, dem Wachstumsfetischismus der herrschenden Wirtschaftstheorie eine humane Alternative entgegenzusetzen, ist das Gl&uuml;ck in die Welt der Wirtschaft gewandert. Heute befassen sich Regierungen mit dem Gl&uuml;ck, und der Deutsche Bundestag hat extra eine Enquete-Kommission eingesetzt. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die ersten Kapitel, in denen sich der Autor mit der Gemengelage aus Medienmacht, Lobbyismus und politischer Korruption auseinandersetzt, etwas unschl&uuml;ssig um Colin Crouchs These von der Postdemokratie kreisen und bisweilen in bequemes Politiker- und Journalisten-&shy;Bashing abgleiten, sezieren die folgenden Kapitel messerscharf, wie weit sich die Wirklichkeit von der Benchmark &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; entfernt hat. [&hellip;]<br>\nIm letzten Kapitel nimmt sich Berger die deutsche Finanzpolitik zur Brust. Der Leser erh&auml;lt eine Paradevorlesung dar&uuml;ber, wie die Akteure der Finanzm&auml;rkte &ndash; die weltweit mit 221 Billionen Dollar jonglieren &ndash; in der Bankenkrise die Demokratie suspendierten und seither die Politik in Europa bestimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1209-utopischer-charme\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mein Buch <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/stresstest-deutschland-wie-gut-sind-wir-wirklich\">Stresstest Deutschland<\/a> ist im <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=65\">Westend Verlag<\/a> erschienen und kostet 16,99 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>WDR-3-Umbau bringt<\/strong><br>\nDer WDR steht unter Druck. Vor allem der H&ouml;rfunk steht in der Kritik. Von &bdquo;Abbau von lokaler Berichterstattung&ldquo; ist die Rede. Zudem wird der Umbau der Kulturwelle WDR 3 als &bdquo;weitere Gleichmacherei&ldquo; des Programms kritisiert. Dabei erhalten die internen Kritiker Unterst&uuml;tzung von rund 70 klugen K&ouml;pfen, darunter G&uuml;nter und Elke Heidenreich. WDR-H&ouml;rfunkchef Wolfgang Schmitz hat inzwischen reagiert.<br>\nInterne Kritiker meldeten sich im Internet zu Wort. Im Blog &bdquo;NachDenkSeiten.de&ldquo; beklagt eine Autorin namens Erika Fuchs die Ausrichtung des Programms nach Marketing-Gesichtspunkten: &bdquo;Nicht das, was die Redakteure und Autoren f&uuml;r wichtig halten, hat im Quotendenken von (Intendantin, Red.) Monika Piel eine Chance.&ldquo; Was &bdquo;sperrig oder gar anspruchsvoll&ldquo; sei, falle weg. Die geplante Reform von WDR 3 sei ein Beitrag zu weiterer Gleichmacherei im H&ouml;rfunk des geb&uuml;hrenfinanzierten Landessenders.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/wdr-3-umbau-bringt-id6418904.html\">Der Westen<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Weichsp&uuml;ler beim WDR<\/strong><br>\nIm &ouml;ffentlich-rechtlichen Radio soll es weniger Politik geben, aber Widerstand formiert sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/print\/151526\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe auch die NachDenkSeiten <a href=\"\/?p=12301\">hier<\/a>, <a href=\"\/?p=12363\">hier<\/a> und <a href=\"\/?p=12365\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Naomi Klein: Der neue Antihumanismus &ndash; der Klimawandel und die politische Rechte<\/strong><br>\nDer Klimawandel sprengt das weltanschauliche Fundament des zeitgen&ouml;ssischen Konservatismus. Ein Glaubensgeb&auml;ude, das kollektives Handeln verteufelt und auf die totale Entfesselung der M&auml;rkte schw&ouml;rt, l&auml;sst sich mit dem Imperativ unserer Tage schlichtweg nicht mehr vereinbaren: mit der Notwendigkeit, in ungekanntem Ausma&szlig; aktiv zu werden und gemeinsam die Marktkr&auml;fte, die die Krise herbeigef&uuml;hrt haben, ein f&uuml;r alle Mal zu b&auml;ndigen. Auf der Heartland-Konferenz, gewisserma&szlig;en dem Gipfeltreffen der Klimawandel-Leugner, sind die &Auml;ngste der Konservativen f&ouml;rmlich mit den H&auml;nden zu greifen. Joseph Bast, der Pr&auml;sident des Heartland Institute, verhehlt nicht, dass dieKampagnen seiner Einrichtung der Furcht vor den politischen Folgerungen entspringen, die aus den vorliegenden Forschungsergebnissen zu ziehen w&auml;ren. &bdquo;Mit Blick auf dieses Problem sagen wir: Hier haben wir es mit einem Rezept zur massiven Steigerung staatlicher Einflussnahme zu tun. [&hellip;] Bevor wir uns zu so etwas entschlie&szlig;en, sollten wir noch einmal genauer hinsehen. So kamen, denke ich, konservative und libert&auml;re Gruppen dazu, &sbquo;Stopp&rsquo; zu rufen: Nehmen wir die Forschungsergebnisse nicht einfach hin wie Glaubensartikel &ndash; forschen wir lieber selber!&ldquo; Dieser Punkt ist entscheidend: Was die Leugner des Klimawandels umtreibt, sind nicht so sehr die wissenschaftlichen Erkenntnisse &uuml;ber den Wandel selbst als vielmehr Widerstand gegen all das, was aus diesen Erkenntnissen f&uuml;r die gesellschaftliche Realit&auml;t folgt. Was Bast hier &ndash; wohl ganz unbewusst &ndash; illustriert, ist ein Ph&auml;nomen, dem sich derzeit immer mehr Sozialwissenschaftler zuwenden, die sich um eine Erkl&auml;rung f&uuml;r den dramatischen Meinungswandel in Sachen Klimawandel bem&uuml;hen. Beim Cultural Cognition Project der Yale Law School haben Forscher herausgefunden, dass die Auffassungen von Individuen zum Thema Klimawandel vor allem durch ihr politisch-kulturelles Weltbild gepr&auml;gt sind &ndash; &bdquo;viel st&auml;rker als durch irgendwelche sonstigen individuellen Merkmale&ldquo;. Menschen mit ausgepr&auml;gt &bdquo;egalit&auml;ren&ldquo; oder &bdquo;gemeinschaftsorientierten&ldquo; Auffassungen &ndash; die sich durch eine Neigung zu kollektivem Handeln und sozialer Gerechtigkeit sowie Misstrauen gegen&uuml;ber Unternehmermacht auszeichnen &ndash; stimmen ganz &uuml;berwiegend den Forschungsergebnissen zu. Demgegen&uuml;ber lehnen Menschen mit ausgepr&auml;gt &bdquo;hierarchischen&ldquo; und &bdquo;individualistischen&ldquo; Auffassungen den wissenschaftlichen Konsens ganz &uuml;berwiegend ab. Ihre Haltungen kennzeichnen die Gegnerschaft gegen staatliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Arme und Minderheiten, starke Zustimmung zur Industrie sowie der Glaube, das jeder bekommt, was er verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/februar\/der-neue-antihumanismus\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Auf vergleichbare Ergebnisse kommt in anderem Zusammenhang auch der <a href=\"\/?p=11687\">Darmst&auml;dter Eliteforscher Prof. Michael Hartmann<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Banken in Geld baden<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank gibt den Banken 530 Milliarden Euro-quasi geschenkt und daran d&uuml;rfen die Kreditinstitute jetzt verdienen.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) gibt den Banken, was sie wollen. Nach 490 Milliarden Euro im Dezember lieh sie dem Finanzsektor am Mittwoch weitere 530 Milliarden. Netto d&uuml;rften den Banken damit 500 Milliarden zugeflossen sein. Diese Riesensumme bekommen die Kreditinstitute von der EZB quasi geschenkt und d&uuml;rfen beziehungsweise sollen daran jetzt verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kommentar-banken-in-geld-baden,1472602,11737852.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer A sagt, sollte auch B sagen. Die eigentlich Idee der EZB ist es ja, dass die Banken mit dem &bdquo;quasi geschenkten&ldquo; Geld Staatsanleihen kaufen. Daraus k&ouml;nnte man durchaus den Schluss C ziehen, dass es im Sinne der Allgemeinheit w&auml;re, wenn die EZB die Staaten gleich &ndash; und ohne Pr&auml;mie f&uuml;r die Intermediat&auml;re aus dem Bankensystem &ndash; finanzieren w&uuml;rde. Die FR bleibt jedoch beim A.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Doping der anderen Art<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Angelsachsen kaufen direkt Staatsanleihen auf. So wird direkt Liquidit&auml;t geschaffen &ndash; der Kaufpreis f&uuml;r diese Papiere wird quasi mit gedrucktem Geld bezahlt. Die EZB macht es anders: Sie verleiht zu g&uuml;nstigen Konditionen Geld an die Banken. Auch hier wird Geld quasi gedruckt und an die Banken weitergeben. So weit laufen beide Operationen also parallel. [&hellip;]<br>\nDer Nachteil der EZB-Methode liegt auf der Hand: Die Banken bekommen so die M&ouml;glichkeit, schnellen Gewinn zu machen. Denn der EZB-Kredit ist billig, und zumindest in schwachen L&auml;ndern wie Italien haben Staatsanleihen mittlerweile sehr hohe Renditen. Italienische Banken k&ouml;nnen sich also mit billig mit europ&auml;ischem Geld vollsaugen und es sehr rentierlich bei der eigenen Regierung anlegen. Aber vielleicht ist Draghi dieser Effekt sogar ganz recht &ndash; nicht, weil er Italiener ist: Die Banken in den schwachen Staaten stehen im Ansehen der Kapitalm&auml;rkte ohnehin schlecht da, zus&auml;tzlicher Gewinn kann dieses Bild nur verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/globalmarkets\/2012\/02\/29\/doping-der-anderen-art\/\">Handelsblatt Global Markets<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Uns fehlen die Querdenker<\/strong><br>\nDie meisten deutschen Volkswirtschaftler h&auml;ngen uralten Lehren an. Das muss sich &auml;ndernie Finanzkrise hat die g&auml;ngige Wirtschaftslehre ins Wanken gebracht. Der Glaube an perfekte M&auml;rkte, an strikte Rationalit&auml;t der Wirtschaftsakteure l&auml;sst sich mit der Realit&auml;t der Krise, gepr&auml;gt von Herdentrieb und &Uuml;bertreibungen, kaum in Einklang bringen. Die Wirtschaftswissenschaft befindet sich deshalb im Wandel. Allein in Deutschland tut man sich mit dem Umbruch jedoch schwer.<br>\nManch deutscher Wirtschaftsprofessor vertritt in Talkshows eine nationale Gartenzwerg&ouml;konomie aus D-Mark-Zeiten, die die Realit&auml;t der Krise zu ignorieren scheint. Bei einigen &Ouml;konomen regiert offenbar eine Art Fundamentalismus &ndash; man klammert sich fest an dogmatischen Grundprinzipien, die eine komplexe Welt vereinfachen, und wehrt sich vehement gegen Aufkl&auml;rung. Das Streben nach einer reinen Lehre, nach theorielastigen Positionen, erdacht in einem wissenschaftlichen Elfenbeinturm &ndash; all das ist verbreitet unter deutschen Volkswirtschaftlern. [&hellip;]<br>\nUnd w&auml;hrend man sich hierzulande im &ouml;konomischen Einheitsdenken &uuml;bt, haben andernorts &Ouml;konomen ihre Profession l&auml;ngst radikal hinterfragt &ndash; und zwar nicht erst seit der Finanzkrise 2008. Bereits in den 90er-Jahren, w&auml;hrend der Asien-Krise, begannen in den USA Denker wie Joseph Stiglitz oder Paul Krugman, den g&auml;ngigen Glauben an effiziente M&auml;rkte offen infrage zu stellen und leiteten damit einen Paradigmenwechsel ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:oekonomie-uns-fehlen-die-querdenker\/60175648.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was ist blo&szlig; in die Bundesbank gefahren?<\/strong><br>\nDie Bundesbank ist mit dem Thema Target 2 bislang sehr klug umgegangen. Sie hat darauf verwiesen, dass die Target-Salden ein Symptom der Finanzkrise sind und St&ouml;rungen am Interbankenmarkt aufzeigen. [&hellip;]<br>\nens Weidmann aber dr&auml;ngt nun wie wir dank Stefan Ruhkamp von der FAZ wissen offenbar in einem Brief an Mario Draghi auf eine Besicherung der Target-Salden. [&hellip;]<br>\nDas sieht nach einer ziemlich schr&auml;gen Doppelbesicherung aus, deren Sinn sich mir nicht erschlie&szlig;t [&hellip;]<br>\nAber vielleicht geht es ja auch gar nicht um den Sinn, sondern um DEN Sinn &ndash; will sagen: Vielleicht sieht sich die Bundesbank gezwungen, wieder besseres Wissen auf den &ouml;ffentlichen Druck zu reagieren. Das w&auml;re dann ein Zeichen daf&uuml;r, dass die Target-Debatte den klaren Blick vernebelt und die Unabh&auml;ngigkeit der stolzen Bundesbank kompromittiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/03\/01\/was-ist-blos-in-die-bundesbank-gefahren_4440\">ZEIT Herdentrieb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist ohnehin seltsam, mit welch unkritischer Galanterie die Medien Hans Werner Sinns <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,817004,00.html\">Thesen verbreiten<\/a>, die ansonsten in <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/handelsblog\/2011\/06\/03\/traktoren-targetsalden-trugschlusse-hws-hat-sich-verrannt\/\">Fachkreisen eher bel&auml;chelt werden<\/a> . Lesenswert zu diesem Thema ist auch der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,818022,00.html\">Debattenbeitrag<\/a> von Peter Bofinger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit in Europa so hoch wie noch nie<\/strong><br>\nDie Wirtschaft in der Euro-Zone hat mit den Folgen der harten Sparpolitik zu k&auml;mpfen: Die Arbeitslosigkeit ist auf den Rekordwert von 10,7 Prozent gestiegen, in Spanien und Griechenland ist jeder F&uuml;nfte ohne Job. Steigende Preise versch&auml;rfen die Lage zus&auml;tzlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/folgen-der-schuldenkrise-arbeitslosigkeit-in-europa-so-hoch-wie-noch-nie-1.1297365\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Unemployment in Europe &ndash; January 2012. Worse than expected<\/strong><br>\nThe new Eurostat unemployment data.The December Eurozone unemployment estimates were revised upwards with 0,2% tot 10,6%. In January 2012 unemployment in the Eurozone increased with 0,1% to 10,7% &ndash; which leaves us 0,3% higher than where we thought we were in December.<br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/120302_bubbles.png\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120302_bubbles_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/03\/01\/unemployment-in-europe-january-2012-worse-than-expected\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schlimmer geht&rsquo;s nimmer<\/strong><br>\n[&hellip;] Leider sieht es so aus, als ob die Entscheidungen jetzt in der Hitze des Gefechts getroffen werden m&uuml;ssen &ndash; und zwar ohne demokratische Legitimation. Damit aber steht nichts weniger als der Gr&uuml;ndungsmythos der Europ&auml;ischen Union zur Disposition.<br>\nArtikel 2 des Maastricht Vertrages (1992&ndash;93) besagt, dass &bdquo;die Werte, auf die sich die Union gr&uuml;ndet, die Achtung der Menschenw&uuml;rde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte [sind] &hellip;&ldquo; Und Artikel 10 legt fest, dass die &bdquo;Arbeitsweise der Union auf der repr&auml;sentativen Demokratie beruht&ldquo; und &bdquo;die Entscheidungen so offen und b&uuml;rgernah wie m&ouml;glich getroffen&ldquo; werden m&uuml;ssen.<br>\nVersuchen Sie mal, den Vertrag auf die Sparma&szlig;nahmen anzuwenden, die jetzt den Griechen auferlegt werden und die Millionen in Armut, Angst und Verzweiflung getrieben haben.<br>\nSie werden feststellen: Die Union sch&uuml;tzt bei ihren Probleml&ouml;sungen weder die W&uuml;rde noch die Gleichheit der EU-B&uuml;rger. Stattdessen werden zentrale Entscheidungen in gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Ferne von den Menschen und ihren Repr&auml;sentanten getroffen. Von diesem Europa hat niemand getr&auml;umt in Maastricht, damals vor 20 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!88729\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>In Griechenland setzt sich der Hunger fest<\/strong><br>\nDie Durchhalteparolen der Politik klingen f&uuml;r viele Griechen nur noch zynisch. Nach Jahren der Rezession und unz&auml;hlbaren Sparprogramme sind sie verzagt und zerm&uuml;rbt. Hunger und Verzweifelung breiten sich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/schuldenkrise-in-griechenland-setzt-sich-der-hunger-fest\/v_detail_tab_print,6273708.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland Verheerende Bilanz f&uuml;r Wachstumshilfe<\/strong><br>\n&bdquo;Das ist aus deutscher Sicht nicht akzeptabel&ldquo;: Das Wirtschaftsministerium zieht nach sechs Monaten Wachstumshilfe f&uuml;r Griechenland eine ersch&uuml;tternde Bilanz. Das Krisenland sei weder willens noch in der Lage, die Hilfe anzunehmen, hei&szlig;t es in einem Papier, das der SZ vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/geplante-hilfen-fuer-griechenland-viel-laerm-und-leere-worte-1.1296158\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers H.H.:<\/strong> Die vorgebliche Initiative R&ouml;slers und deutscher Unternehmen ist wohl eher so zu verstehen, dass Griechenland noch mehr ausgepresst werden soll bis die letzte Olive verscherbelt ist. Die &bdquo;unklaren Zielvorstellungen&ldquo; der Griechen sind aber vielleicht auch so etwas wie R&uuml;ckzugsgefechte, weil mittlerweile auch die dortigen Politiker gemerkt haben, dass sie im eigenen Land l&auml;ngst nichts mehr zu sagen haben.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Ausl&auml;ndische Hilfe zum Aufbau einer funktionsf&auml;higen Steuerverwaltung, die an anderer Stelle &ouml;fter diskutiert wird, ist sicher diskussionsw&uuml;rdig. Ansonsten ist Hilfe f&uuml;r Griechenland bzw. f&uuml;r die griechische Wirtschaft oder Bev&ouml;lkerung das Allerletzte, was bezweckt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hedge-Fonds-Manager verdienen Milliarden<\/strong><br>\nInsgesamt h&auml;uften die 40 erfolgreichsten Geldverwalter im vergangenen Jahr rund zehn Milliarden Euro an &ndash; und das trotz einem deutlichen Wertverluste der Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/fonds\/nachrichten\/trotz-krise-hedge-fonds-manager-verdienen-milliarden\/v_detail_tab_print,6274604.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ich bedanke mich tausend Millionen Mal<\/strong><br>\nEinmal Hartz IV, immer Hartz IV? Daf&uuml;r gibt es Gegenbeispiele. ZEIT ONLINE stellt drei Menschen vor, die dank des Arbeitsmarkt-Booms nicht mehr langzeitarbeitslos sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-03\/arbeitsmarkt-hartz-jobs\/seite-1\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Hach, wie sch&ouml;n. Die Holtzbrinck-Journalistin Anne-Sophie Lang hat drei ehemalige Hartz-IV-Empf&auml;nger gefunden, die nun einen echten Job haben und dann auch noch so richtig dolle dankbar f&uuml;r die staatliche Unterst&uuml;tzung sind. W&uuml;rde man es nicht besser wissen, k&ouml;nnte man glatt denken, man h&auml;tte eine Imagebrosch&uuml;re von Frau von der Leyen vor sich liegen. Aber Frau Lang hat ja auch Recht. Man sollte nicht immer so miesepetrig sein. Moderner Journalismus darf nur das Positive sehen &ndash; irgendwo l&auml;sst sich immer ein Fallbeispiel finden, mit dem man die sauert&ouml;pfische Kritik an unserer lobenswerten Regierung weg wedeln kann. So schafft man auch ein positives Umfeld f&uuml;r zahlungskr&auml;ftige Anzeigenkunden und macht als Journalist ganz sicher Karriere.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>H&ouml;here Tarifabschl&uuml;sse trotz Konjunkturflaute<\/strong><br>\nZwar zeichnete sich im zweiten Halbjahr 2011 das Ende des Aufschwungs ab. Doch die meisten Branchen verhandelten Abschl&uuml;sse oberhalb der Inflationsrate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13896952\/Hoehere-Tarifabschluesse-trotz-Konjunkturflaute.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Konjunkturflaute? Ist es nicht die WELT, die uns pausenlos erz&auml;hlt, wie solide die deutsche Konjunktur doch dank der Merkelschen Reformen sei? Es ist schon seltsam, dass sich das Springersche Konjunkturorakel immer dann tr&uuml;bt, wenn es um h&ouml;here L&ouml;hne geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Panther gegen Tiger<\/strong><br>\nHeuschrecke frisst 21 000 Wohnungen. Unter diesem Kampfbegriff wird der zweitgr&ouml;&szlig;te Wohnungsdeal der Republik verhandelt. In Verschiss geraten ist die LBBW, die gr&uuml;n-rote Regierung und Stuttgarts B&uuml;rgermeister F&ouml;ll. Die Staatskanzlei sagt, F&ouml;ll (CDU) habe sie &bdquo;in den Schlamassel&ldquo; geritten, der keilt zur&uuml;ck gegen Politik und Bankchef Vetter. Szenen aus einem St&uuml;ck, das unter den Codew&ouml;rtern Panther und Tiger l&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/02\/panther-gegen-tiger\/\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fraport und Lufthansa lassen demonstrieren<\/strong><br>\nDer Flughafenbetreiber Fraport und die Fluggesellschaften Lufthansa und Condor lassen heute demonstrieren. Um 16 Uhr findet eine Kundgebung unter dem Motto &bdquo;Ja zu FRA!&ldquo; auf dem R&ouml;merberg in Frankfurt statt. Organisiert wird die &bdquo;Demonstration&ldquo; von der umstrittenen Lobbyagentur Burson-Marsteller. Die Agentur ist ein Spezialist f&uuml;r Krisenkommunikation und hat eine lange Geschichte problematischer Kunden &ndash; von der argentinischen Milit&auml;rdiktatur bis zu Union Carbide nach dem Chemie-Unfall in Bhopal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/03\/fraport-und-lufthansa-lassen-demonstrieren\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Populismus macht jede Studie kaputt<\/strong><br>\nEine Studie &uuml;ber die Lebenswelten junger Muslime sorgt f&uuml;r Aufregung. Aber nur, weil Innenminister Friedrich ihre Ergebnisse frisiert, kommentiert P. Sadigh.Alarm, Alarm: Ein Viertel der jungen ausl&auml;ndischen Muslime will sich hier nicht integrieren, findet Gewalt gut und lehnt unser westliches Leben ab. Immer radikaler werden die jungen Muslime. So kommt es r&uuml;ber, wenn das Bundesinnenministerium eine von ihm in Auftrag gegebene Studie &uuml;ber die Lebenswelten von jungen Muslimen ausschlie&szlig;lich der Bild-Zeitung vorab zur Ver&ouml;ffentlichung &uuml;berl&auml;sst. Die Richtung ist vorgegeben inklusive Drohung von Innenminister Hans-Peter Friedrich: &ldquo;Wer Freiheit und Demokratie bek&auml;mpft, wird hier keine Zukunft haben.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDenn tats&auml;chlich macht die Untersuchung weit weniger Krach als Bild und Friedrich. Die pickten sich nur die negativen Ergebnisse heraus. Dabei best&auml;tigt die Studie eben auch: Die meisten Muslime sind weder radikal noch extremistisch. Selbst die radikalisierten Menschen, das zeigt die Forschungsarbeit auch, wollen keinen Terror, nur Ver&auml;nderung. Man muss ihre Ansichten nicht teilen, aber sollte sie auch nicht kriminalisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2012-03\/studie-muslime-integration\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wulff und die Altersarmut<\/strong><br>\nEs lief wie geschmiert. Selten ist eine von der Bev&ouml;lkerung so eindeutig abgelehnte Entscheidung (86 Prozent) so schnell und &ndash; bis auf die Linkspartei &ndash; so widerspruchslos durchgegangen wie die &uuml;ber den sogenannten Ehrensold f&uuml;r Christian Wulff.<br>\nEin ganz gro&szlig;e Koalition stimmt offen oder stillschweigend einer Entscheidung zu, die das Gerechtigkeitsgef&uuml;hl und das Rechtsbewu&szlig;tsein der Bev&ouml;lkerung schwer ersch&uuml;ttert. Gr&uuml;ne und SPD dankten in dieser Frage als Opposition ab.<br>\nDaf&uuml;r muss es Gr&uuml;nde geben. Die Spurensuche lohnt sich. Der Respekt vor Christian Wulff kann es nicht sein. Er hat ihn mit seinen Mit- und Annehmerqualit&auml;ten selbst verwirkt. Der Respekt vor dem Amt auch nicht, denn es h&auml;tte durch die Verweigerung des Ehrensoldes eher an Reputation gewonnen. Was also dann?<br>\nDer Fall Wulff ist der Dreh- und Angelpunkt f&uuml;r das gesamte System der staatlichen Altersversorgung von Politikern. Wer einen Stein herausbricht, gef&auml;hrdet das ganze Haus.<br>\nPolitiker sind die einzige Bev&ouml;lkerungsgruppe ohne Angst vor Altersarmut. Diesselben Menschen, die &uuml;ber Rente mit 67, &uuml;ber Grundsicherung im Alter, &uuml;ber Rentenk&uuml;rzungen und -erh&ouml;hungen beschlie&szlig;en, bekommen schon nach zwei Bundestags-Legislaturperioden monatlich rund 1.700 Euro ab dem 60. Lebensjahr (f&uuml;r jedes weitere Jahr 2,5 Prozent mehr &ndash; auf Basis der Di&auml;ten).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3822\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sch&auml;uble l&ouml;st Sudoku in Griechenland-Debatte &ndash; ARD muss Bilder l&ouml;schen<\/strong><br>\nRechnen ist sein Job. Damit jedoch hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) sicher nicht gerechnet: W&auml;hrend der Bundestag &uuml;ber neue Milliardenhilfen f&uuml;r Griechenland debattierte, fing ihn eine Kamera beim Sudoku-Spielen ein. Die Bilder liefen in der ARD-Tagesschau &ndash; nach Intervention des Bundestags sind sie mittlerweile aus dem Sender-Archiv gel&ouml;scht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/schaeuble-loest-sudoku-in-griechenland-debatte-ard-muss-bilder-loeschen-id6412684.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und dabei ist der &Ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk dem Papier nach unabh&auml;ngig. Wer Sch&auml;uble beim Sudoko-Spielen zuschauen will, kann dies auch <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ok-A4Jskhjo&amp;feature=g-all&amp;context=G2d779f0FAAAAAAAABAA\">bei YouTube<\/a> tun &ndash; besonders interessant ist dies jedoch nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12389","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12389"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12391,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12389\/revisions\/12391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}