{"id":12399,"date":"2012-03-03T11:16:41","date_gmt":"2012-03-03T10:16:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399"},"modified":"2012-03-03T11:16:41","modified_gmt":"2012-03-03T10:16:41","slug":"hinweise-des-tages-1584","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h01\">Schwache deutsche Einzelhandelsums&auml;tze auch im Januar 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h02\">Der Fiskalvertrag &ndash; Sturm im Wasserglas oder Gefahr f&uuml;r Demokratie und Sozialstaatlichkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h05\">Einstige Hypo Real Estate macht Gewinn &ndash; Bildnis einer Skandalbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h06\">SPD-Kooperation mit Gewerkschaften Rote Mission gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h07\">Kinder leben von Hartz IV &ndash; Im Revier der Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h08\">Bev&ouml;lkerungsstatistik: Putzfrauen haben in Deutschland die meisten Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h09\">Dirk Niebels Transformationsteam: Nieders&auml;chsischer Filz im &bdquo;arabischen Fr&uuml;hling&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h10\">Anwalt und Abgeordneter: Gysis Kampf f&uuml;r die E-Zigarette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h11\">Lobbyarbeit par Excellence: Die guten Kontakte der Automatenindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h12\">Der Lobbyist aus Karlsruhe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h13\">Links = sozialistisch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h14\">Bespitzelung war unzul&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h15\">Der Anti-Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12399#h16\">Zu guter Letzt: Ehrensold f&uuml;r alle Entlassenen!!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=12399&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwache deutsche Einzelhandelsums&auml;tze auch im Januar 2012<\/strong><br>\nWie zu erwarten war, entbl&ouml;&szlig;t sich die M&auml;r des deutschen Konsumbooms ein weiteres Mal. Auch im Januar 2012 warten die harten belastbaren Daten zu den deutschen Einzelhandelsums&auml;tzen mit schwachen Daten auf. Laut den heute ver&ouml;ffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsums&auml;tzen f&uuml;r den Monat Januar stiegen die nominalen Einzelhandelsums&auml;tze zwar um +3,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real stiegen sie um +1,6% zum Vorjahresmonat, allerdings hatte der Januar 2012 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Januar 2011. Ber&uuml;cksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um -1,0% abw&auml;rts und real um -1,6% zum Vormonat.<br>\nWeiterhin dokumentieren diese Daten f&uuml;r Deutschland eindeutig die langanhaltende Konsumschw&auml;che der privaten Haushalte, nach jahrelangem leicht abw&auml;rts gerichteten D&uuml;mpeln liegen im Januar 2012, die saisonbereinigten realen Einzelhandelsums&auml;tze um -3,3% unter dem Niveau von 2000 und um -3,5% unter dem Jahr 1994, dem Beginn der Datenreihe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/schwache-deutsche-einzelhandelsumsatze-auch-im-januar-2012\/\">Querschuesse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wie ein Uhrwerk: erst der <a href=\"?p=12376#h22\">rosige Bericht der GfK<\/a>, dann zwei Tage sp&auml;ter h&ouml;ren wir, das der Einzelhandel eingebrochen ist &ndash; wie in einer Zeitschleife.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Fiskalvertrag &ndash; Sturm im Wasserglas oder Gefahr f&uuml;r Demokratie und Sozialstaatlichkeit?<\/strong><br>\nNach nicht einmal zweimonatigen Verhandlungen einigten sich die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs &ndash; mit Ausnahme von Gro&szlig;britannien und Tschechien &ndash; am 30. Januar dieses Jahres auf einen neuen zwischenstaatlichen Vertrag zur verst&auml;rkten haushalts- und wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit. Die Meinungen, wie dieser Fiskalvertrag einzusch&auml;tzen ist, gehen weit auseinander. W&auml;hrend Angela Merkel von einer Meisterleistung spricht und Guido Westerwelle darin &bdquo;ein wichtiges Signal f&uuml;r eine solide und nachhaltige europ&auml;ische Haushaltspolitik&ldquo; sieht, &bdquo;die neues Vertrauen bei B&uuml;rgern und M&auml;rkten schafft&ldquo;[1], warnen die Gewerkschaften, dieser Vertrag sei eine Gefahr f&uuml;r den Sozialstaat und die Demokratie.[2] Immer &ouml;fter h&ouml;rt man jedoch auch Stimmen, die den Vertrag als zahnlos oder &uuml;berfl&uuml;ssig bezeichnen. So titelt die FAZ &bdquo;Mogelpackung Fiskalpakt&ldquo;[3], die EZB warnt vor einem Gummi-Pakt[4] und Daniel Gros, Direktor des Br&uuml;sseler Centre for European Policy Studies, spricht von einem &bdquo;Sturm im Wasserglas&ldquo;, da alles, was im Vertrag stehe, ohnehin bereits durch andere europ&auml;ische Rechtsakte umgesetzt und somit g&uuml;ltig sei.[5]<br>\nW&uuml;rde die letztgenannte Position zutreffen, k&ouml;nnten gewerkschaftliche und linke Proteste sich auf andere Projekte des europ&auml;ischen &bdquo;Krisenmanagements&ldquo; konzentrieren, Bedarf gibt es ja leider genug. Aber ist diese herunterspielende Einsch&auml;tzung des Fiskalvertrags berechtigt? Um dies herauszufinden, muss man sich in die Tiefen der Vertragsartikel begeben. Der &bdquo;Vertrag &uuml;ber Stabilit&auml;t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion&ldquo; (so der offizielle Titel des Fiskalvertrags) besteht aus f&uuml;nf Teilen. Der wichtigste Teil &ndash; der &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; &ndash; umfasst die haushaltspolitischen Vorgaben. Hierbei geht es zum einen um die Verankerung von Schuldenbremsen, zum anderen um eine Versch&auml;rfung der bereits g&uuml;ltigen haushaltspolitischen Vorschriften, des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/13-2012\/++co++01a3472a-6143-11e1-6d54-001ec9b03e44\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie sich griechische Armut auf Deutsch anf&uuml;hlt<\/strong><br>\nExperten haben ausgerechnet, wie sich das griechische Sparpaket &ndash; &uuml;bersetzt auf unser Bruttoinlandsprodukt &ndash; in Deutschland anf&uuml;hlen w&uuml;rde. Das Ergebnis ist beunruhigend, wie viele andere Nachrichten, die uns aus dem Krisenstaat erreichen [&hellip;]<br>\nNennen wir ihn Erich Hansen. Hansen ist Erzieher im &ouml;ffentlichen Dienst einer hessischen Kleinstadt. [&hellip;] Erich Hansens Gehalt w&uuml;rde k&uuml;nftig von den monatlichen 3.250 Euro auf 2.760 Euro zusammen schrumpfen. Im Gegenzug erh&ouml;ht sich seine Krankenversicherung um 530 Euro im Jahr w&auml;hrend die Mehrwertsteuer von 19 auf 22 Prozent angehoben wird. Hansen, der am Feierabend gerne mal eine Kippe zu seinem Bierchen raucht, muss mit einer Steuererh&ouml;hung auf Alkohol, Benzin und Zigaretten von 33 Prozent rechnen.<br>\nBei Hansens Kollegen herrscht angespannte Stimmung. Im &ouml;ffentlichen Dienst werden 460.000 Stellen gestrichen, k&uuml;ndigt die Regierung an. Die Rentner in Deutschland m&uuml;ssen mit 1000 Euro weniger im Jahr rechnen. Brisant ist diese Vorstellung, wenn man bedenkt, was angek&uuml;ndigte Nullrunden an Protesten in Deutschland bereits ausgel&ouml;st haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/euro-rettung-wie-sich-griechische-armut-auf-deutsch-anfuehlt\/48445\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechische Trag&ouml;die<\/strong><br>\nGriechenland droht eine Staatspleite, andere EU-L&auml;nder sind heillos &uuml;berschuldet, der Euro ist dadurch unter enormen Druck geraten. Griechenland lebt seit Jahren &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse. Die Griechen haben immer wieder gegen den Euro-Stabilit&auml;tspakt versto&szlig;en. Mit gesch&ouml;nten Zahlen schafften sie 2001 die Aufnahme in die W&auml;hrungsunion. 2011 lag die Gesamtschuldenlast Athens bei rund 350 Milliarden Euro und damit bei 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lpb-bw.de\/finanzkrise_griechenland.html\">Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung Baden-W&uuml;rttemberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung einer Lehrerin \/ eines Lehrers, die\/der ungenannt bleiben m&ouml;chte:<\/strong> Leider sind viele meiner Kollegen nicht in der Lage, die einseitige Sicht der Dinge zu erkennen. Dann wird dann in dem redlichen Bem&uuml;hen um Aufkl&auml;rung mit solch einseitigem Unterrichtsmaterial die Jugend &bdquo;gebildet&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Zur Bildungspolitik allgemein bzw. zur gewollten Volksverbl&ouml;dung ein Klassiker von Georg Schramm <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yokOG-nn73k\">&ldquo;Wir brauchen die Idioten, sonst frisst keiner das Gammelfleisch&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das M&auml;rchen vom deutschen Zahlmeister<\/strong><br>\nMilliardenhilfe f&uuml;r Griechenland. Wann h&ouml;rt das mal endlich auf? Der Reflex ist verst&auml;ndlich, Deutschland will nicht f&uuml;r die Schulden anderer L&auml;nder einstehen. Aber &ndash; und das zeigt jetzt der Film von Stephan Stuchlik, Kim Otto und Andreas Orth &ndash; unser Land hat durchaus auch profitiert von der Euro-Krise. Wir haben nachrechnen lassen, wo und wie. Und wir wollen doch bitte etwas differenzieren, wenn uns das M&auml;rchen vom deutschen Zahlmeister aufgetischt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/0301\/griechenland.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eurokrise ohne Ende<\/strong><br>\nDie Eurokrise ist zu einer unendlichen Geschichte geworden. Seit zwei Jahren eilen die EU- Staatschefs von Gipfel zu Gipfel, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Ohne Erfolg! Die Krise spitzt sich sogar weiter zu. Angela Merkel, Nikolas Sarkozy und Kollegen nutzten die so genannte &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo;<br>\nfu&#776;r eine neue Offensive neoliberaler Politik. Sie blasen zum Generalangriff auf die sozialen Errungenschaften der Europ&auml;ischen Arbeiterbewegung. Von Griechenland u&#776;ber Spanien bis Portugal werden L&ouml;hne und Renten geku&#776;rzt, Staatsdienerinnen und Staatsdiener entlassen, Tarifvertr&auml;ge zerschlagen und regul&auml;re Besch&auml;ftigung entsichert. Die su&#776;deurop&auml;ischen Gewerkschaften wehren sich gegen die Bru&#776;sseler Angriffe. Mit politischen Streiks und Gro&szlig;demonstrationen wird der Widerstand organisiert. Bisher jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/12_02_Eurokrise_ohne_Ende.pdf\">verdi wipo [PDF &ndash; 185 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Spaniens Kampf gegen den Absturz<\/strong><br>\nDas Land spart, doch die Erfolge sind bescheiden. Spanien steckt in der Rezession. Die Regierung m&ouml;chte den Sparkurs am liebsten aufweichen, um die Krise nicht noch weiter zu versch&auml;rfen. Eine Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-spaniens-kampf-gegen-den-absturz\/60175673.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Die Spanier selbst haben schon gemerkt, dass Sparen in der jetzigen Situation wohl der falsche Weg ist. Aber an diesem rigiden Sparkurs wird rigide festgehalten &hellip; bis ganz Europa endlich am Boden liegt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einstige Hypo Real Estate macht Gewinn &ndash; Bildnis einer Skandalbank<\/strong><br>\nDie Deutsche Pfandbriefbank hie&szlig; mal Hypo Real Estate und musste mit Milliarden vom Steuerzahler gerettet werden. Jetzt verk&uuml;ndet sie erstmals einen Jahresgewinn &ndash; denn f&uuml;r die Krise b&uuml;&szlig;en andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/einstige-hypo-real-estate-macht-gewinn-bildnis-einer-skandalbank-1.1297841\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Ex-HRE-Chef Funke handelt mit Traumh&auml;usern auf Mallorca<\/strong><br>\nGeorg Funke versucht sein Gl&uuml;ck noch einmal mit Immobilien. Unter seiner Regie brach die Immobilienbank Hypo Real Estate vor vier Jahren fast zusammen und musste mit Steuergeldern in Milliardenh&ouml;he gerettet werden. Heute lebt der Ex-Manager statt in M&uuml;nchen auf Mallorca und handelt als Makler mit Villen und anderen Wohntr&auml;umen auf der spanischen Ferieninsel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/ex-hre-chef-funke-handelt-mit-traumhaeusern-auf-mallorca\/id_54445226\/index\">dpa via T-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leseres H.H.:<\/strong> W&auml;hrend die u.a. von Ex-Chef Funke  fabrizierten Milliardenl&ouml;cher vom Staat gestopft werden, lebt er selbst im Luxus. So etwas wie Ehre oder gar Gewissen gibt es in diesen Kreisen nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>SPD-Kooperation mit Gewerkschaften Rote Mission gescheitert<\/strong><br>\nHinter seinem Bem&uuml;hen steckt Kalk&uuml;l: SPD-Chef Sigmar Gabriel will die Gewerkschaften unbedingt an seine Partei binden. Denn ohne die Unterst&uuml;tzung der Arbeitnehmerorganisationen wird es schwierig, einen Kanzler zu stellen. Doch damit ist Gabriel gescheitert &ndash; zum zweiten Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/spd-kooperation-mit-gewerkschaften-rote-mission-gescheitert-1.1296098\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinder leben von Hartz IV &ndash; Im Revier der Armut<\/strong><br>\nDie Kinderarmut geht zur&uuml;ck, jubelt Arbeitsministerin von der Leyen. So simpel ist die Lage aber nicht: W&auml;hrend in Ostdeutschland immer weniger Kinder von Hartz IV leben m&uuml;ssen, steigt ihre Zahl anderswo dramatisch an &ndash; besonders im Ruhrgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/kinder-leben-von-hartz-iv-im-revier-der-armut-1.1296930\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerungsstatistik: Putzfrauen haben in Deutschland die meisten Kinder<\/strong><br>\nDie Schere geht weiter auf: Je weniger qualifiziert Frauen sind, desto eher und h&auml;ufiger bekommen sie Kinder. Am Ende der Geb&auml;renden-Statistik stehen K&uuml;nstlerinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13897359\/Putzfrauen-haben-in-Deutschland-die-meisten-Kinder.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt geht die Hetze gegen &bdquo;bildungsferne Schichten&ldquo; und &bdquo;islamistische Migranten&ldquo; schon wieder los. Anstatt einfach zu sagen, &bdquo;na und, alle Kinder sind uns gleich viel wert und m&uuml;ssen die bestm&ouml;glichen Startchancen ins Leben bekommen&ldquo;, und die berechtigte Forderung aufzustellen, f&uuml;r alle Frauen (und M&auml;nner) Beruf und Familie vereinbar zu machen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die Zeitungen des Springer-Verlags greifen sich wieder einmal die Daten aus dem Tabellenteil und ignorieren die seitenlange Erkl&auml;rung zur Statistik. Es liegt in der Natur der Sache, dass Akademikerinnen oder Frauen, die in Berufen t&auml;tig sind, die man gemeinhin nicht bereits zu Beginn des geb&auml;hrf&auml;higen Alters bekleidet, pro Jahr weniger Kinder geb&auml;hren als Frauen in anderen Berufsgruppen. Methodisch erinnert dies an den &bdquo;Bischofs-Trugschlus&ldquo;, der sich ergibt, wenn man die au&szlig;erordentlich hohe Lebenserwartung von Bisch&ouml;ffen auf deren Lebenswandel zur&uuml;ckf&uuml;hrt. Dieser Effekt erkl&auml;rt sich jedoch vielmehr dadurch, dass Bisch&ouml;ffe beim &bdquo;Berufseinstieg&ldquo; bereits relativ alt sind und somit beispielsweise (anders als andere Berufsgruppen) unm&ouml;glich mit 20 bei einem Autounfall sterben k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dirk Niebels Transformationsteam: Nieders&auml;chsischer Filz im &bdquo;arabischen Fr&uuml;hling&ldquo;?<\/strong><br>\nWenn die FDP ank&uuml;ndigt, f&uuml;r mehr Demokratie und Freiheit sorgen zu wollen, dann hei&szlig;t das nicht selten im Klartext: Sie will befreundeten Unternehmern mit Steuermitteln unter die Arme greifen oder vorgeblichen Leistungstr&auml;gern mit dicker Geldb&ouml;rse ersparen, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Daher ist es mit Vorsicht zu genie&szlig;en, wenn Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) nun ank&uuml;ndigt, die L&auml;nder des &bdquo;arabischen Fr&uuml;hlings&ldquo; beim Aufbau demokratischer und marktwirtschaftlicher Strukturen unterst&uuml;tzen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201202291944\/politik\/inland\/niedersaechsischer-filz-im-arabischen-fruehling.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anwalt und Abgeordneter: Gysis Kampf f&uuml;r die E-Zigarette<\/strong><br>\nLinken-Politiker Gregor Gysi spielt Job-Doppelpass: W&auml;hrend seine Fraktion von der Bundesregierung Informationen &uuml;ber E-Zigaretten verlangt, vertritt er als Anwalt eine Herstellerfirma &ndash; und versucht, Gesundheitsbeh&ouml;rden Maulk&ouml;rbe zu verpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/0,1518,817411,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei aller berechtigten Kritik der Linkspartei zu Lobbyismus und dergleichen sind solche Interessenskollisionen sehr &auml;rgerlich und f&uuml;hren dazu, dass die Politik der eigenen Partei unglaubw&uuml;rdig wirkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lobbyarbeit par Excellence: Die guten Kontakte der Automatenindustrie<\/strong><br>\nVielleicht kennen Sie Menschen, die zocken. Nicht an der B&ouml;rse, diesmal, sondern am Automaten. Vielleicht kennen Sie sogar Spiels&uuml;chtige. Die sollen eigentlich mehr gesch&uuml;tzt werden vor der Verf&uuml;hrung des Gl&uuml;cksrads, und Suchtexperten haben wirklich gute Ideen dazu und wollen die Spielverordnung entsprechend ver&auml;ndert sehen. Aber da sei die Lobby der Automatenindustrie vor. Achim Pollmeier, Matthew D. Rose, Norman Laryea f&auml;deln ganz spannend auf, wer wen wie anstupst, um die Interessen der Industrie durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/0301\/automaten.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Lobbyist aus Karlsruhe<\/strong><br>\nFr&uuml;her sagte Andreas Vo&szlig;kuhle, ein Richter spreche nur durch seine Urteile. Inzwischen wirbt der Verfassungsrichter direkt in der Politik f&uuml;r Akzeptanz. [&hellip;]<br>\nDoch wenn der Richter auf die Politik zugeht, hat er nicht nur institutionelle Anliegen. Er versucht auch, den Politikern die Karlsruher Rechtsprechung nahezubringen. Urspr&uuml;nglich wollte Vo&szlig;kuhle, der vor Beginn seiner Karlsruher Amtszeit als Rechtsprofessor an der Freiburger Uni wirkte, so etwas vermeiden. &bdquo;Der Richter spricht nur durch seine Urteile&ldquo;, zitierte er das Motto aller Gerichte.<br>\nAber was tun, wenn die Politik die Urteile nicht versteht? Was tun, wenn die Politiker nur schiefe Zusammenfassungen kennen, die oft von Gegnern der Karlsruher Rechtsprechung stammen?<br>\nWendepunkt war f&uuml;r Vo&szlig;kuhle die Debatte um das Lissabon-Urteil, bei dem Karlsruhe 2009 die Grenzen der EU-Integration aufzeigte. Damals hat Vo&szlig;kuhle verstanden, dass es mehr Akzeptanz und Verst&auml;ndnis schafft, wenn er Politikern solche Urteile pers&ouml;nlich erkl&auml;rt.<br>\nDie meisten Verfassungsrichter tragen die Werbe-Offensive ihres Pr&auml;sidenten mit &ndash; jedenfalls, solange er nicht seine Privatmeinung als Position des Gerichts ausgibt und die Distanz zur Politik halbwegs gewahrt bleibt. Die Richter wissen, dass diese Distanz das gr&ouml;&szlig;te Kapital des Verfassungsgerichts ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Verfassungsrichter-Andreas-Vosskuhle\/!88792\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Links = sozialistisch?<\/strong><br>\nMit der Wirtschafts- und Finanzkrise w&auml;chst das Interesse an der Linken als politischer Richtung und Bewegung. In fr&uuml;heren Beitr&auml;gen haben Klaus Lederer, Elmar Altvater und Benjamin Mikfeld skizziert, wie eine freiheitliche Linke heute auszusehen h&auml;tte (&bdquo;Bl&auml;tter&ldquo;, 1, 2 und 8\/2011). Den Versuch,die Linke ethisch neu zu verorten, unternimmt im Folgenden Philippe Van Parijs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/februar\/links-sozialistisch\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bespitzelung war unzul&auml;ssig<\/strong><br>\nNeue Klatsche f&uuml;r den Bundesverfassungsschutz: Das Berliner Verwaltungsgericht hat die jahrelangen Observationen von sechs Berliner Linken f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Urteil-nach-Verfassungschutzexzess\/!88819\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Anti-Gauck<\/strong><br>\nEs ist leichter, Bundespr&auml;sident zu werden als ein richtiger Oppositioneller zu bleiben. Warum Hans-Jochen Tschiche Joachim Gauck f&uuml;r einen Falschspieler h&auml;lt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1209-der-anti-gauck\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\">Zu guter Letzt: <strong>Ehrensold f&uuml;r alle Entlassenen!!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" width=\"470\" src=\"upload\/bilder\/429532_355859904437284_191988740824402_1141340_503573749_n.jpg\" alt=\"Schlecker Entlassung\" title=\"Schlecker Entlassung\"><br>\nQuelle: <\/a><a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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