{"id":124021,"date":"2024-11-03T12:00:50","date_gmt":"2024-11-03T11:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124021"},"modified":"2024-11-03T12:24:23","modified_gmt":"2024-11-03T11:24:23","slug":"stimmen-aus-lateinamerika-die-usa-und-der-digitale-krieg-gegen-kuba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124021","title":{"rendered":"Stimmen aus Lateinamerika: Die USA und der digitale Krieg gegen Kuba"},"content":{"rendered":"<p>Zu den Blockaden der Insel geh&ouml;ren auch die Verhinderung des Erwerbs von Informationstechnologie und die enormen Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen Dienstleistungen. Unseres Wissens nach hat die US-Regierung nur einmal &ouml;ffentlich zugegeben, dass sie Kubas Zugang zum Internet boykottiert hat. Im November 2022 empfahl das Justizministerium der Federal Communications Commission die Verweigerung einer Genehmigung f&uuml;r den Anschluss der Insel an das Unterseekabel, das die L&auml;nder der Karibik mit dem amerikanischen Kontinent verbindet. Von <strong>Rosa Miriam Elizalde<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas Argument war l&auml;cherlich. Es berief sich auf die angebliche Gefahr der Beziehungen Kubas zu &bdquo;ausl&auml;ndischen Gegnern&rdquo; wie China oder Russland, die die Insel als Einfallstor nutzen k&ouml;nnten, um sich in das US-Netz einzuhacken.<\/p><p>Das Arcos-1-Netz, das 32 Kilometer von Havanna entfernt verl&auml;uft und seit mehr als zwei Jahrzehnten in Betrieb ist, verbindet 24 Internet-Hotspots in 15 L&auml;ndern des Kontinents, von denen die meisten seit Langem Beziehungen zu &bdquo;ausl&auml;ndischen Gegnern&rdquo; unterhalten, die Washington &bdquo;enttarnt&rdquo; hat.<\/p><p>Niemand verbindet sich mit dem Internet, indem er magische Worte ruft. Es sind mindestens drei Voraussetzungen erforderlich: das Telekommunikationsnetz, die Computer oder elektronischen Ger&auml;te, die den Dialog mit Gleichgesinnten in der ganzen Welt erm&ouml;glichen, und eine Kultur der Nutzung dieser Technologien.<\/p><p>Wenn Sie auf einer Insel leben, brauchen Sie mehr als irgendwo sonst Unterseekabel, um sich mit den Netzen des Festlandes zu verbinden. Tats&auml;chlich werden 99 Prozent des weltweiten Datenverkehrs, ob an Land oder au&szlig;erhalb, &uuml;ber Unterwasserkabel, meist Glasfaserkabel, mit einer Gesamtl&auml;nge von mehr als einer Million Kilometern abgewickelt.<\/p><p>Das Internet wurde als ein Netz konzipiert, in dem Informationen auf alternativen Wegen transportiert werden, um die Dynamik des Datenflusses zu gew&auml;hrleisten. Seine Entstehung geht auf die Anordnung zur&uuml;ck, die Pr&auml;sident John Kennedy 1962 nach der sogenannten Oktober- oder Raketenkrise erlie&szlig;, die die Anf&auml;lligkeit einseitiger Befehls- und Kontrollsysteme im Falle eines Atomangriffs deutlich machte. Allerdings ist die Netzredundanz heute geringer als zur Zeit der Entstehung des Internets, da fast alle Glasfaserkabel in die USA f&uuml;hren, wo sich das R&uuml;ckgrat des Netzes befindet.<\/p><p>Diese unausgewogene Struktur der Kabel, aus denen das Internet besteht, bedeutet, dass jede Information, die von Lateinamerika nach Europa &uuml;bertragen wird, selbst wenn sie von einem Dienst in Patagonien und von lokalen Servern gesendet wird, fast immer &uuml;ber das Rechenzentrum Network Access Point (NAP) of the Americas in Miami l&auml;uft. Au&szlig;erdem sind die gro&szlig;en Glasfaserkabel, die die Ozeane &uuml;berqueren, im Besitz einer Handvoll Unternehmen, die mit den Geheimdiensten verbunden sind, wie der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden aufdeckte.<\/p><p>Es ist also nicht Kuba, das eine lange und dokumentierte Tradition des Hackens, Spionierens und &Uuml;berwachens des Internets hat.<\/p><p>Ein gemeinsamer Forschungsbericht, der im September 2023 von Chinas Nationalem Zentrum f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Computerviren und dem Internetsicherheitsunternehmen Qihoo 360 Technology ver&ouml;ffentlicht wurde, beschuldigt die Nationale Sicherheitsbeh&ouml;rde der USA (NSA)<a href=\"#footnote1_sxo5qr8\">1<\/a>, mehr als 10.000 Cyberangriffe gegen China gerichtet zu haben, bei denen 140 Gigabyte relevanter Daten gestohlen wurden.<\/p><p>Es ist unm&ouml;glich zu beweisen, dass Kuba eine Bedrohung f&uuml;r die Cybersicherheit darstellt. Wichtig ist in diesem Fall, dass das Justizministerium zum ersten Mal in einer b&uuml;rokratischen Empfehlung zugibt, dass Washington den Anschluss an das Unterseekabel verhindert.<\/p><p>Vielleicht werden sie also eines Tages zugeben, dass zu ihren zahlreichen Blockaden der Insel auch die Verhinderung des Erwerbs von Informationstechnologie und die enormen Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen Dienstleistungen geh&ouml;ren.<\/p><p>Es lohnt sich, die wichtigsten Meilensteine des digitalen Krieges der USA gegen Kuba Revue passieren zu lassen, um die Abgr&uuml;nde dieser Geschichte zu verstehen. W&auml;hrend Europa und die meisten lateinamerikanischen L&auml;nder Mitte der 1980er-Jahre begannen, sich mit dem Internet zu verbinden, war Kuba mehr als ein Jahrzehnt lang einer &bdquo;Routenfilter&rdquo;-Politik der National Science Foundation (NCF) unterworfen, die Verbindungen von der und zur Insel auf US-Territorium blockierte.<\/p><p>W&auml;hrend der Sonderperiode &#8210; der Krise, die auf den Zusammenbruch der sozialistischen Prozesse in Osteuropa Anfang der 1990er-Jahre folgte &#8210; &auml;nderte sich die Situation drastisch. Die USA kalkulierten, dass die Tage des Sozialismus in Kuba gez&auml;hlt waren, und entschieden sich f&uuml;r eine &bdquo;digitale Glasnost&rdquo; mit einer US-Propaganda-Pipeline, die den gew&uuml;nschten Regime Change in Kuba, auf den Washington seit mehr als 60 Jahren gesetzt hatte, erleichtern sollte.<\/p><p>Seit 1996 ist es dank einer Verordnung, die als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Torricelli_Act\">Torricelli Act<\/a>&nbsp;oder &bdquo;Gesetz f&uuml;r die kubanische Demokratie&rdquo; bekannt ist, m&ouml;glich, die Insel mit dem Internet zu verbinden, allerdings nur, um auf Informationsinhalte zuzugreifen. Denn die Dienste, die ein kubanischer Nutzer nutzen kann, sind streng begrenzt.<\/p><p>Die demokratischen wie die republikanischen Regierungen haben diese Politik beibehalten, wobei Donald Trump eine Strategie des &bdquo;maximalen Drucks&rdquo; anwandte, um die kubanische Wirtschaft zu ersticken. Diese wurde auch von der Regierung Joseph Bidens beibehalten. Beide Pr&auml;sidenten haben Teile der kubanischen Ultrarechten in den USA best&auml;rkt, die sich aktiv an der Gr&uuml;ndung privater und &ouml;ffentlicher Gruppen auf <em>Facebook<\/em>, der beliebtesten Plattform auf der Insel, beteiligten, um die nationale &ouml;ffentliche Agenda zu manipulieren.<\/p><p>Es ist belegt, dass diese Gruppen die Proteste vom Juli 2021 in Kuba initiiert haben, die bisher gr&ouml;&szlig;ten Proteste in dem karibischen Land. Der US-Forscher Alan Macleod hat eine dieser Gruppen infiltriert und nachgewiesen, dass die Hauptverantwortlichen f&uuml;r die Unruhen in San Antonio de los Ba&ntilde;os&nbsp;&ndash; der Stadt, in der die Ausschreitungen begannen&nbsp;&ndash; in Florida ans&auml;ssig sind.<\/p><p>&bdquo;Die Einmischung ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;riger in die inneren Angelegenheiten Kubas hat ein Ausma&szlig; erreicht, das sich in den USA kaum jemand vorstellen kann&rdquo;, schrieb Macleod im Oktober 2021 in <em>MintPress News<\/em>.<\/p><p>Jeder Forscher kann gen&uuml;gend Beweise f&uuml;r die Rolle der US-Regierung in der #SOSCuba-Kampagne finden, die in den Tagen vor und w&auml;hrend der Proteste am 11. Juli 2021 Tausende von Retweets generierte. Die Kampagne wurde von Akteuren initiiert und verst&auml;rkt, die mit Organisationen verbunden sind, welche von der US-Regierung finanziert werden.<\/p><p>Von Januar 2017 bis September 2021 haben mindestens 54 Gruppen, die Programme in Kuba durchf&uuml;hren, nachweislich Mittel vom Au&szlig;enministerium, der US-Beh&ouml;rde f&uuml;r internationale Entwicklung (United States Agency for International Development, USAID) oder der Nationalen Stiftung f&uuml;r Demokratie (National Endowment for Democracy, NED) erhalten. Diese Programme haben eine Laufzeit von einem bis drei Jahren, und die Betr&auml;ge reichen von einer halben Million bis zu 16 Millionen US-Dollar. Das Wei&szlig;e Haus r&uuml;hmt sich st&auml;ndig seiner Bem&uuml;hungen, Einzelpersonen und Organisationen ausfindig zu machen, anzuwerben, auszubilden, zu finanzieren und einzusetzen, um den politischen Wechsel innerhalb der Insel zu f&ouml;rdern.<\/p><p>Heute sind 7,5 Millionen Kubaner (mehr als 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung) mit dem Internet verbunden. Aber sie k&ouml;nnen weder Google Earth betrachten noch das Zoom-Videokonferenzsystem nutzen, keine kostenlose Microsoft-Software herunterladen, nicht bei Amazon einkaufen oder internationale Domains kaufen, die den Tourismus auf der Insel bef&ouml;rdern k&ouml;nnten, um nur einige der mehr als 200 blockierten Dienste und Anwendungen zu nennen.<\/p><p>Wenn Internet-Provider einen Zugriff aus Kuba feststellen, agieren diese Unternehmen, ob sie nun in Kalifornien, Madrid, Paris oder Toronto sitzen, als Filter und warnen, dass der Nutzer eine Verbindung aus einem &bdquo;verbotenen Land&rdquo; herstellt.<\/p><p>Im Rahmen ihrer Politik des &bdquo;Regime Change&rdquo; in Kuba hat die US-Regierung in den letzten Jahren in &Uuml;bereinstimmung mit der schwindelerregenden Entwicklung des neuen Kommunikationsparadigmas, der Dominanz, die sie &uuml;ber die globalen algorithmischen Plattformen aus&uuml;bt, und der Identifizierung von M&ouml;glichkeiten und Schw&auml;chen in der kubanischen Gesellschaft w&auml;hrend des &Uuml;bergangsprozesses zur Digitalisierung den Einsatz von Techniken zur Informationsmanipulation intensiviert.<\/p><p>Sie hat die Zuteilung finanzieller, technologischer und personeller Ressourcen f&uuml;r subversive Zwecke priorisiert und Ma&szlig;nahmen im regulatorischen Rahmen der Blockade ergriffen, um den Einsatz der Kommunikationskomponente im nicht konventionellen Krieg gegen Kuba zu erleichtern. Dies st&auml;rkt die f&uuml;r die kognitive Kriegsf&uuml;hrung charakteristischen Instrumente entsprechend der von akademischen, milit&auml;rischen und politischen Kreisen entwickelten konzeptionellen Bestimmung.<\/p><p>Unterdessen sind sich die kubanischen Beh&ouml;rden der kolossalen Herausforderung bewusst geworden, die dieses neue Szenario f&uuml;r die nationale Sicherheit und Verteidigung darstellt, und haben zu einer st&auml;rkeren politischen und kommunikativen Mobilisierung und einem gemeinsamen Vorgehen des Staates und des gesamten Volkes dagegen aufgerufen.<\/p><p>Daher ist die &ouml;ffentliche Erkl&auml;rung des Justizministeriums, in der klar und deutlich festgestellt wird, dass es die US-Regierung ist, die den Anschluss der Insel an das Arcos-1-Netz, das die karibischen L&auml;nder verbindet, verhindert, durchaus zu begr&uuml;&szlig;en. Vielleicht wird Washington dadurch zur Einsicht gebracht, dass es der gr&ouml;&szlig;te Feind des kubanischen Internetzugangs war und ist.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/271752\/usa-digitaler-krieg-gegen-kuba\">Vilma Guzm&aacute;n, Amerika21<\/a>. <\/p><p><small>Titelbild: Kuba ist komplett vom US-amerikanischen Arcos-1-Netz ausgeschlossen &ndash; QUELLE: <a class=\"nolity\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:ARCOS-1-route.png\">J.P.LON~COMMONSWIKI<\/a> &ndash; LIZENZ: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113880\">Exklusiv-Interview mit Fernando Gonz&aacute;lez Llort: &bdquo;&Auml;u&szlig;erst kritische Wirtschaftslage&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122274\">Bundesregierung: Setzen uns f&uuml;r Streichung Kubas von der &bdquo;Terrorunterst&uuml;tzer&ldquo;-Liste der USA ein<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106682\">Die v&ouml;lkerrechtswidrige US-Blockade gegen Kuba und die widerspr&uuml;chliche Haltung der Bundesregierung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123682\">Kuba muss mit einem m&ouml;rderischen Nachbarn zurechtkommen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119675\">August 1962: Die entscheidende Rolle der CIA bei der Inhaftierung von Nelson Mandela und der vergessene Beitrag Kubas zu dessen Freilassung<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/362ec5a0a503439d9afcd8c5f40f01a5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den Blockaden der Insel geh&ouml;ren auch die Verhinderung des Erwerbs von Informationstechnologie und die enormen Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen Dienstleistungen. 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