{"id":124036,"date":"2024-11-03T14:00:37","date_gmt":"2024-11-03T13:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124036"},"modified":"2024-11-03T17:06:17","modified_gmt":"2024-11-03T16:06:17","slug":"wir-muessen-dem-land-der-pyramiden-entkommen-oder-endlich-mehr-demokratie-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124036","title":{"rendered":"Wir m\u00fcssen dem Land der Pyramiden entkommen, oder: Endlich mehr Demokratie wagen"},"content":{"rendered":"<p>Der Auszug des j&uuml;dischen Volkes aus &Auml;gypten ist weit mehr als eine historische Erz&auml;hlung &uuml;ber Befreiung aus der Sklaverei. Diese Geschichte hat sich als bedeutende Metapher in das kulturelle Ged&auml;chtnis der Menschheit eingegraben, und sie ist aktueller denn je. Die Frage, ob wir uns heute, im 21. Jahrhundert, nicht auch aus einer Art moderner &bdquo;Sklaverei&ldquo; befreien m&uuml;ssen, besch&auml;ftigt viele kritische Denker. <strong>Burkhard Bujotzek<\/strong> beleuchtet in seinem Artikel die Bedeutung dieser Metapher und hinterfragt das fortbestehende Modell hierarchischer F&uuml;hrung, das seit Jahrtausenden unser Denken und Handeln pr&auml;gt.<br>\n<!--more--><br>\nDass der Auszug des j&uuml;dischen Volkes aus &Auml;gypten die Geschichte einer Befreiung aus der Sklaverei erz&auml;hlt, d&uuml;rfte auch s&auml;kularen Zeitgenossen bekannt sein, die sich eine ausf&uuml;hrliche Lekt&uuml;re des Alten Testaments versagen. Liest man den entsprechenden Text aus Exodus 1.15 allerdings als reinen Historienbericht, der aufgrund manch wundersamer Episode leicht als unglaubw&uuml;rdig &uuml;berf&uuml;hrt werden k&ouml;nnte, so entgeht einem dessen wahrer Sinn. Wie viele andere Erz&auml;hlungen aus dem &bdquo;Buch der B&uuml;cher&ldquo; ist auch diese biblische Episode letztlich eine Metapher. Ihre Bedeutung liegt, wie der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann nicht m&uuml;de wird zu vermitteln, vorrangig im &uuml;bertragenen Sinn.<\/p><p>So verstanden sind wir es, die hier und jetzt aufgerufen sind, dem &bdquo;Land der Pyramiden&ldquo; zu entfliehen. Aber lassen Sie mich etwas ausholen:<\/p><p>Heijo Rieckmann, im Jahre 2008 viel zu fr&uuml;h verstorbener Professor der Betriebswirtschaft an der Alpen-Adria-Universit&auml;t Klagenfurt, vermittelte sein Wissen in zahlreichen Artikeln und Seminaren &uuml;ber &bdquo;Systemisches Management&ldquo; f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte. In seiner 1997 erschienenen Aufsatzsammlung &bdquo;Managen und F&uuml;hren am Rande des 3. Jahrtausends&ldquo; findet sich eine ersch&uuml;tternde Feststellung &ndash; n&auml;mlich diejenige, dass das &bdquo;Zeitalter der Pyramiden&ldquo; vorbei sei. &Uuml;berzeugend erl&auml;utert er seiner Leserschaft, dass sie auf dem Holzweg sei, wenn sie glaube, es ginge so weiter wie in den letzten 10.000 Jahren. Damals, mit der Sesshaftwerdung der Menschheit, nahm nicht nur die Landwirtschaft ihren Anfang, es war auch die Geburtsstunde des hierarchischen F&uuml;hrungsmodells. Organisationsstrukturen entstanden, die jeweils von einer einzelnen Person &bdquo;gef&uuml;hrt&ldquo; wurden. Diese Person war &uuml;blicherweise m&auml;nnlich, weshalb der gesellschaftspolitische Evolutionsschritt der Sesshaftwerdung &ndash; grob vereinfacht &ndash; auch mit dem Beginn des Patriarchats gleichgesetzt wird.<\/p><p>Das neue hierarchische F&uuml;hrungsmodell stellte sich als ungeahnt wirkungsm&auml;chtig heraus. Mit den Erfolgen wuchsen die Ziele ebenso wie die Komplexit&auml;t der aufeinander aufbauenden Organisationsstrukturen. Jeweils von einer F&uuml;hrungskraft geleitete Gruppen wurden gewisserma&szlig;en aufeinandergestapelt &ndash; und das funktionierte. Der Siegeszug des R&ouml;mischen Reiches, die Entdeckung Amerikas, die Macht der Katholischen Kirche, die Massenproduktion von Industrieg&uuml;tern &ndash; nichts davon w&auml;re vorstellbar gewesen ohne Hierarchien, also F&uuml;hrungspyramiden. &bdquo;Oben&ldquo; an der Spitze wird entschieden, wer wann was wie und warum tun muss, und &bdquo;unten&ldquo; wird es von der breiten Basis ausgef&uuml;hrt.<\/p><p>Es ist wenig erstaunlich, dass eine derartige, jahrtausendealte Erfahrung sich tief in das kollektive Bewusstsein hineingefr&auml;st hat. Und doch ist das altbew&auml;hrte hierarchische Probleml&ouml;sungsmodell heute am Ende seiner M&ouml;glichkeiten angelangt. F&uuml;r die Anforderungen des dritten Jahrtausends ist es untauglich. Die Autobahn, die uns in den letzten 10.000 Jahren zivilisatorisch so schnell vorangebracht hat, f&uuml;hrt uns sozusagen auf den Holzweg: Wir verlieren die Kontrolle, werden durchger&uuml;ttelt und drohen aus der Kurve zu fliegen.<\/p><p>Die Ursachen f&uuml;r diese Tatsache sind bekannt, wurden oft beschrieben und brauchen an dieser Stelle nur kurz unter Verweis auf den exponentiellen Zuwachs an Menschen, Wissen und Technologien der letzten Jahrzehnte erw&auml;hnt werden. Unser Planet ist klein, fragil und durchsichtig geworden und scheint sich immer schneller zu drehen. Die sich aus dieser Entwicklung ergebenden Dynamiken sind von einer &uuml;berw&auml;ltigenden Kraft, sie schaffen Komplexit&auml;ten und Konflikte, vor denen einge&uuml;bte Verhaltensmuster und L&ouml;sungsstrategien versagen.<\/p><p>In diesem Zusammenhang sind auch aktuelle gesellschaftliche Ph&auml;nomene wie die Zunahme von Politikverdrossenheit, Depressionen, Aggressionen und Vereinsamung zu sehen. Wer diese Ph&auml;nomene als Krisen begreift, hat ihren Urgrund nicht begriffen: Krisen sind vor&uuml;bergehend, sie k&ouml;nnen durch Ma&szlig;nahmen und Korrekturen durch- und &uuml;berstanden werden, ohne dass sich etwas Grunds&auml;tzliches &auml;ndert. Wandlungen hingegen verlangen tiefgreifende Anpassungen.<\/p><p>Wie Heijo Rieckmann geh&ouml;rt auch der Hirnforscher Gerald H&uuml;ther zu denjenigen, die die &Uuml;berwindung hierarchischer Strukturen als Schl&uuml;ssel f&uuml;r die L&ouml;sung der Probleme unserer Zeit beschrieben haben. Und das ist wahrlich kein Wunder, ist doch unser Gehirn ein gigantisches Probleml&ouml;sungsorgan, das tagt&auml;glich hochkomplexe Anforderungen meistert; aber nur, weil es eben nicht wie eine Pyramide aufgebaut ist, weil es kein Zentralb&uuml;ro kennt, kein Pr&auml;sidium und auch keinen CEO, sondern nur dynamische, dezentral weit verteilte, miteinander stark und mehrfach vernetzte, kooperierende Einheiten. W&auml;re unser Gehirn hierarchisch aufgebaut, w&uuml;rden wir wahrscheinlich schon vor der K&auml;setheke im Supermarkt scheitern.<\/p><p>Auch die Informationstechnologie beweist uns im Internet tagt&auml;glich die Leistungsf&auml;higkeit von Netzwerktypologien. J&uuml;ngstes Beispiel ist der aktuelle Durchbruch im Bereich der K&uuml;nstlichen Intelligenz (KI). Dieser Quantensprung wurde erst mit der &Uuml;berwindung hierarchischer Datenbank- und Netzwerkmodelle und deren Ersatz durch relationale und neurale Strukturen m&ouml;glich. Dass damit ein Tor zu neuen Dimensionen aufgesto&szlig;en wurde, ist offensichtlich. Ebenso offensichtlich ist, dass mit der &Uuml;berwindung von Hierarchien auch ein Richtungsschild hin zu einer neuen Dimension von Demokratie aufleuchten k&ouml;nnte.<\/p><p>In Politik und Bev&ouml;lkerung scheint sich die Erkenntnis vom Ende der Pyramiden allerdings noch nicht durchgesetzt zu haben. Im Gegenteil! So baut beispielsweise die Art und Weise, wie die grandiose Idee einer Europ&auml;ischen Union umgesetzt wird, indem diese immer mehr Kompetenzen an sich zieht, der Pyramide eine weitere Etage auf. Dies kann nicht zu einer besseren Welt f&uuml;hren, zeigt jedoch, wie stark der Glaube an Zentralisierung und F&uuml;hrung von oben in uns allen noch immer verankert ist. Der Aufbruch in ein neues Land wird nicht erm&ouml;glicht, weder von den M&auml;chtigen noch von ihren &bdquo;Untertanen&ldquo;. Stattdessen rufen wir nach vermeintlich starken Pers&ouml;nlichkeiten, die &bdquo;klare Kante&ldquo; zeigen, &bdquo;mit der Faust auf den Tisch&ldquo; hauen k&ouml;nnen, sagen, &bdquo;wo es lang geht&ldquo;. Da erf&uuml;llt Herr Scholz nicht die Erwartungen, schon eher ein Boris Pistorius oder Friedrich Merz, f&uuml;r andere gar Kr&auml;fte der AfD. Entt&auml;uscht von &uuml;berforderten Politikern rufen wir nach &uuml;berforderten Politikern wie S&uuml;chtige, die wissen, was ihnen schadet, und dennoch nicht von der Droge lassen k&ouml;nnen.<\/p><p>Die Wirtschaft ist da schon weiter. Die &Uuml;berlegungen von Rieckmann, H&uuml;ther und anderen Denkern und Analysten haben l&auml;ngst zu weitreichenden Ver&auml;nderungen in vielen Unternehmen gef&uuml;hrt. Sie werden in Debatten, Erprobungen und Umsetzungen von Ver&auml;nderungsprozessen erkennbar, die mit Begriffen wie &bdquo;Lean-Management, &bdquo;flachen Hierarchien&ldquo; und &bdquo;agilen Methoden und Techniken&ldquo; assoziiert sind. Gro&szlig;e Unternehmen k&ouml;nnen sich die Inflexibilit&auml;t starrer F&uuml;hrungspyramiden l&auml;ngst nicht mehr erlauben, wollen sie in einer ver&auml;nderten Welt bestehen. Komplexe Konzernstrukturen, reduzierte F&uuml;hrungsebenen in den einzelnen Unternehmensteilen sowie die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen sind die Folge.<\/p><p>Motor solcher Wandlungen ist u. a. die Erkenntnis, dass das Wissen &uuml;ber Probleml&ouml;sungen in aller Regel im Unternehmen vorhanden ist &ndash; aber nicht nur oder auch nur &uuml;berwiegend in der Unternehmensspitze. Es steckt vielmehr in der formellen wie informellen Unternehmensstruktur, also im eigenen Netzwerk und in der Belegschaft. Dieses verborgene Potenzial kann jedoch nur entdeckt und geborgen werden, wenn F&uuml;hrungskr&auml;fte in den Mitarbeitenden nicht die &bdquo;Untergebenen&ldquo; als Ressource, als ausf&uuml;hrende Objekte ihrer Anweisungen sehen, sondern ihnen auf Augenh&ouml;he als menschliche Subjekte begegnen. Wer ernsthaft verstanden hat, dass Menschen zur Freisetzung ihrer F&auml;higkeiten intakte Beziehungen und das Erlebnis der Selbstwirksamkeit brauchen, wird anders nicht mehr handeln k&ouml;nnen. Und wer ernsthaft verstanden hat, dass es in Netzwerken nicht um Durchsetzungsf&auml;higkeit auf Kosten anderer geht, sondern um Kooperationsf&auml;higkeit, beginnt zu begreifen, wie fehlgeleitet auch das notenbasierte Leistungsprinzip unserer Schulen ist. Unternehmen wie Gesellschaft brauchen weder willenlose Jasager noch ellbogenbew&auml;hrte Egoisten, sondern gut ausgebildete, empathische Teamplayer.<\/p><p>Der Pharao in der biblischen Geschichte lie&szlig; das Volk Israel zun&auml;chst nicht ziehen, was Gott mit immer krasseren Plagen beantwortete. Erst vergiftete er die Fl&uuml;sse, dann brachte er Seuchen &uuml;ber das Land, und am Ende mussten gar alle Erstgeborenen sterben, ehe der Weg zu neuen Ufern m&ouml;glich wurde. Die Plagen unserer Tage sind Corona, Klimawandel, Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, Rassismus, international agierende Bandenkriminalit&auml;t, Terrorismus sowie die R&uuml;ckkehr zu Aufr&uuml;stung und Kriegst&uuml;chtigkeit. Jeden Tag geben die f&uuml;r das Wohl ihrer V&ouml;lker verantwortlichen M&auml;chtigen etwa 5,5 Milliarden Dollar f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter aus, gut 60 Prozent davon der sogenannte Westen. Und das sei nicht genug, erschallt es aus den Pyramiden. Man braucht nicht viel, nur ein bisschen gesunden Menschenverstand, um zu erkennen: Wir fahren auf einem Narrenschiff, von dem Reinhard Mey schon 1997 sang: &bdquo;Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff&ldquo;. Das sehen &uuml;brigens anscheinend auch die wirklich Reichen unserer Zeit so, wie der Medienwissenschaftler Douglas Rushkoff im <em>Deutschlandfunk<\/em> eindrucksvoll zu berichten wei&szlig;. Im am 6. Oktober 2024 gesendeten Essay und Diskurs &bdquo;Die Angst der Tech-Milliard&auml;re vor ihrem Personal&ldquo; hei&szlig;t es, die Milliard&auml;re der Tech-Konzerne f&uuml;rchteten sich vor &bdquo;dem Ereignis&ldquo; und meinten, sich in ihren Bunkeranlagen in Alaska und andernorts vor dem erwartbaren Inferno in Sicherheit bringen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Wie aber kann die Flucht gelingen, welcher Weg f&uuml;hrt ins &bdquo;gelobte Land&ldquo; und aus der &bdquo;Sklaverei&ldquo;? Welche F&auml;higkeiten braucht ein Moses unserer Tage? Was genau ist gemeint, wenn eine ganz andere Politik gefordert wird? Einer gab die Antwort bereits vor 55 Jahren, am 28. Oktober 1969, mit der &Uuml;berschrift seiner ersten Regierungserkl&auml;rung: Willy Brandt. Sie lautete schlicht und prophetisch: &bdquo;Mehr Demokratie wagen&ldquo;. Auch hier hatte er recht, auch hier, wie in seiner Entspannungspolitik, hat ihn insbesondere die SPD verraten, auch hier m&uuml;ssen wir ihn wieder auferstehen lassen. Statt den B&uuml;rgern vorzuwerfen, sie w&auml;hlten falsch und br&auml;chten die Demokratie in Gefahr, sollte die politische Elite endlich begreifen, dass ein Urnengang alle paar Jahre aufgekl&auml;rten B&uuml;rgern nicht mehr gen&uuml;gt. Sie wollen einbezogen werden und mitwirken k&ouml;nnen. Wohlgemerkt: Es sind B&uuml;rger gemeint, nicht finanzstarke Lobbyisten! Um deren Einfluss muss sich nicht gesorgt werden. Aber wir brauchen mehr Beteiligung von Vereinen und Verb&auml;nden der Zivilgesellschaft, mehr B&uuml;rgerbefragungen, bessere Kommunikation &uuml;ber bereits erlebbare Teilhabe, deren Ausbau und wahrscheinlich auch neue Formate. Statt unter dem Eindruck der Gefahr demokratische Errungenschaften und Freiheitsgrade einzuschr&auml;nken, gilt es, den Aufbruch zu einer neuen Ebene der Demokratie zu verk&uuml;nden.<\/p><p>Klar sollte geworden sein, dass das Wissen &uuml;ber das &bdquo;Wie&ldquo; des Wandels l&auml;ngst in unserem Land vorhanden ist. Nicht auf den Regierungsb&auml;nken von Bund und L&auml;ndern, nicht in den Ministerien, wohl aber im Netzwerk von etwa 82 Millionen Netzwerkknoten, B&uuml;rger genannt, und deren Beziehungsgeflecht. Das ist ein gewaltiges Gestaltungspotenzial, welches geh&ouml;rt werden und sich einbringen will und kann, sich aber, wie die letzten Wahlen und Meinungsumfragen &uuml;berdeutlich zeigen, weder geh&ouml;rt noch einbezogen, sondern eher bevormundet f&uuml;hlt. Wir brauchen keine Politiker, die Reden halten und Phrasen dreschen, sondern solche, die richtig zuh&ouml;ren. Wir brauchen keine Politiker, deren Umgang mit anderen Meinungen deutlich macht, dass sie bereits den Artikel 1 unseres Grundgesetzes nicht begriffen haben, sondern solche, die zwischen Wort und Sprecher unterscheiden k&ouml;nnen. Wir brauchen keine Politiker, die den Papst kritisieren, sich selbst aber f&uuml;r unfehlbar halten. Und schon gar nicht brauchen wir Politiker, die eskalieren, sondern solche, die L&ouml;sungen mit Betroffenen moderieren und f&uuml;r Verst&auml;ndigung sorgen k&ouml;nnen.<\/p><p>Zugegeben, das klingt wie ein Wunder, so als ob sich vor uns die un&uuml;berwindliche Barriere eines Meeres an Problemen teilen und uns den Weg hindurch weisen w&uuml;rde. W&auml;re aber nicht das erste Mal.<\/p><p><small>Titelbild: ArtMari\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Auszug des j&uuml;dischen Volkes aus &Auml;gypten ist weit mehr als eine historische Erz&auml;hlung &uuml;ber Befreiung aus der Sklaverei. Diese Geschichte hat sich als bedeutende Metapher in das kulturelle Ged&auml;chtnis der Menschheit eingegraben, und sie ist aktueller denn je. Die Frage, ob wir uns heute, im 21. 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