{"id":124056,"date":"2024-11-03T09:00:04","date_gmt":"2024-11-03T08:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056"},"modified":"2024-10-31T14:45:15","modified_gmt":"2024-10-31T13:45:15","slug":"hinweise-der-woche-383","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h01\">Nicht mehr ihr Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h02\">Ein ungeliebter Waffenbruder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h03\">Die Granate f&auml;llt nicht weit vom Applebaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h04\">&laquo;Die Russen werden diesen Krieg gewinnen. Und im Westen stellt man sich blind und redet &uuml;ber den Frieden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h05\">Trump-Berater gegen&uuml;ber der Financial Times: Er will die Ukraine Europa &uuml;berlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h06\">Georgien: Die Wahlen drehten sich ebenso sehr um die Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h07\">Warum ein Sieg von Donald Trump der Todessto&szlig; f&uuml;r die Ampel w&auml;re &ndash; und wer daran mitschuldig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h08\">Heureka! Das Rentengold lockt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h09\">Wasserstoff f&uuml;r Deutschland (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056#h10\">Eine Haus&auml;rztin in Sorge: Wie Amazon &amp; Co die &auml;rztliche Versorgung verdr&auml;ngen wollen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nicht mehr ihr Krieg<\/strong><br>\n130 israelische Deserteure erkl&auml;ren in einem gemeinsamen Brief, warum sie sich weigern, weiter zu k&auml;mpfen. Die taz hat mit drei von ihnen gesprochen. (&hellip;)<br>\nDass 130 Soldaten ihren Dienst verweigern, w&auml;hrend die K&auml;mpfe gegen die Hisbollah im Libanon immer mehr an Fahrt aufnehmen und ein Krieg mit dem Iran jederzeit beginnen k&ouml;nnte, das sorgt f&uuml;r Diskussionen in Israel. Israelische Medien haben Vorrang bei Interviewanfragen, sagt Kresch in sein Handy. &bdquo;Wir wollen laut sein und widersprechen, in einer Zeit, in der viele es sich nicht trauen.&ldquo;<br>\nF&uuml;r die Armee kommt das zur Unzeit. Nach einem Jahr Krieg verweigerten manche Reservisten im Stillen schon aus reiner Ersch&ouml;pfung den Dienst, teilt die Organisation Misvarot mit, die Verweigerer unterst&uuml;tzt. Seit Kriegsbeginn sei die Zahl der Beratungsanfragen um das Vierfache gestiegen, das Milit&auml;rgef&auml;ngnis f&uuml;r Deserteure &uuml;berbelegt. Und nun wollen 130 Kriegsdienstverweigerer &uuml;ber ihre Motivlage reden, davon 64 mit vollem Namen: &uuml;ber das, was sie erlebt haben und &uuml;ber die Krise, in der sie die Armee und deren F&uuml;hrung ein Jahr nach Kriegsbeginn sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israelische-Kriegsdienstverweigerer\/!6041576\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verh&auml;ngnisvoller Sieg<\/strong><br>\nIsrael wird, um seine unmittelbaren Ziele zu erreichen, seinen Massenmord fortf&uuml;hren; die langfristigen Folgen der Tat werden den zionistischen Staat jedoch ins Verderben st&uuml;rzen.<br>\nIsrael scheint nicht zu stoppen. In diesem asymmetrisch gef&uuml;hrten Krieg reiht es Mord an Mord, verursacht Hunger, Elend und Verzweiflung, macht den Gazastreifen zunehmend dem Erdboden gleich. Weder die Pal&auml;stinenser selbst noch irgendeine ausl&auml;ndische Macht scheinen willens oder in der Lage, diesem Massaker ein Ende zu setzen. So ist zu erwarten, dass die israelische Regierung alle ihre milit&auml;rischen Ziele erreichen wird. Sieg auf ganzer Linie. Aber was f&uuml;r ein Sieg ist das? Nicht nur moralisch ist der von Juden dominierte Staat damit in den Augen der meisten L&auml;nder erledigt; der Sieg k&ouml;nnte auch nur ein vorl&auml;ufiger sein. Denn niemand kann ernsthaft annehmen, dass die &uuml;berlebenden Opfer, ihre Nachkommen und Glaubensgeschwister in aller Welt die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Furchtbare Gegenschl&auml;ge k&ouml;nnten folgen, wenn niemand mehr damit rechnet &mdash; und die geplagte Weltregion wird nie zur Ruhe kommen. Selbst ein Untergang Israels ist l&auml;ngerfristig zu bef&uuml;rchten &mdash; also das, was Benjamin Netanjahu nach eigenen Angaben unbedingt verhindern will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/verhangnisvoller-sieg\">Chris Hedges auf Manova<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der lange Krieg, den Israel f&uuml;r Amerikas Neokonservative f&uuml;hrt<\/strong><br>\nUnser Kolumnist aus den USA Patrick Lawrence thematisiert einmal mehr das Verh&auml;ltnis zwischen den USA und Israel. Und einmal mehr macht er darauf aufmerksam, wie stark die Israel-Lobby in den USA die Politik mitbestimmt. Aber, so sagt er, es ist klar, wer letztlich das Sagen hat. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-lange-krieg-den-israel-fuer-amerikas-neokonservative-fuehrt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein ungeliebter Waffenbruder<\/strong><br>\nObwohl er harsche Kritik an Israel &uuml;bte, wird der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdo&#287;an vom Westen mit Samthandschuhen angefasst. Der m&ouml;gliche Grund: Man braucht ihn noch.<br>\nNach dem Besuch des Noch-US-Pr&auml;sidenten Biden reist der deutsche Bundeskanzler zu Gespr&auml;chen mit NATO-Partner Recep Tayyip Erdo&#287;an in die T&uuml;rkei. Gespr&auml;chsthema war neben Fragen der Fl&uuml;chtlingspolitik auch das Nahost-Desaster. Erdo&#287;an ist f&uuml;r die deutsche Regierung schon seit Langem einer der schwierigsten &bdquo;Freunde&ldquo;. In einer Zeit, in der der t&uuml;rkische Pr&auml;sident als Unterst&uuml;tzer der Pal&auml;stinenser aufgefallen ist, w&auml;hrend Olaf Scholz nicht m&uuml;de wird, zu beteuern, dass zwischen ihn und Benjamin Netanjahu kein Blatt Papier passt, ist es verwunderlich, dass der Konflikt zwischen Morgen- und Abendland an dieser Frage nicht schon l&auml;ngst eskaliert ist. Der Grund k&ouml;nnte in strategischen &Uuml;berlegungen liegen. Westeuropa und die USA w&uuml;nschen sich einen starken, stabilisierenden Faktor in dieser chaotischen Weltregion. Wichtig erscheint es offenbar, in Vorderasien ein dem Westen genehmeres Gegengewicht zum Iran zu installieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-ungeliebter-waffenbruder\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Granate f&auml;llt nicht weit vom Applebaum<\/strong><br>\nUnd der Oscar f&uuml;r den Orwell-Neusprech des Jahres geht an &hellip;<br>\n&hellip; den Deutschen Buchhandel f&uuml;r die Verleihung des Friedenspreises an Anne Applebaum, eine ausgewiesene Bellizistin, die aus ihren milit&auml;rischen (Allmachts-)Phantasien auch keinerlei Hehl macht. [&hellip;]<br>\nDie historischen Vergleiche von Frau Applebaum hinken in gleich mehrfacher Hinsicht wie manch kriegsversehrter Soldat. Ein Zwei-bis-drei-Fronten-Krieg wie gegen die Wehrmacht (Ostfront, Normandie, Italien) ist gegen Russland nicht m&ouml;glich. Einen einseitigen Einmarsch haben schon zwei Superm&auml;chte ihres jeweiligen Zeitalters versucht (Napoleons Grande Arm&eacute;e und Hitlers Wehrmacht) und beide sind dabei nicht nur gescheitert, sondern auch bald darauf untergegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/kultur-kommentar\/die-granate-faellt-nicht-weit-vom-applebaum\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Die Russen werden diesen Krieg gewinnen. Und im Westen stellt man sich blind und redet &uuml;ber den Frieden&raquo;<\/strong><br>\nDer Westen sei nicht mehr in der Lage, einen richtigen Krieg zu f&uuml;hren, sagt der franz&ouml;sische Historiker Emmanuel Todd. Im Gespr&auml;ch prognostiziert er, dass Putin einen Regimewechsel in Kiew anstrebt. Er glaubt nicht, dass Russland weitere L&auml;nder angreifen wird. [&hellip;]<br>\nHerr Todd, vor kurzem hat der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenski einen Siegesplan vorgestellt. Was halten Sie davon?<br>\nNichts. Der Name allein evoziert bereits die Orwellsche Methode, die Realit&auml;t komplett umzudeuten. Denn die russische Armee ist auf dem Vormarsch. Man fragt sich also, wie viele Monate das Regime in Kiew sich noch halten kann. Die Russen werden diesen Krieg gewinnen. Und im Westen stellt man sich blind und redet &uuml;ber den Frieden.<br>\nWas macht Sie so sicher, dass die Russen siegen werden?<br>\nDie europ&auml;ischen Politiker und Denker sind nicht mehr in der Lage, einen Krieg zu f&uuml;hren. Und wenn sie mit einem richtigen Krieg konfrontiert werden, beginnen sie sofort und ohne nachzudenken, jenen anzuklagen, der den Krieg begonnen hat, in der Annahme, dass derjenige, der den Krieg begonnen hat, auch zwingend der Schuldige ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/russen-werden-diesen-krieg-gewinnen-und-im-westen-stellt-man-sich-blind-und-redet-ueber-den-frieden-ld.1853460\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainischer Generalmajor: Kein Geheimnis, dass die Donbass-Front zusammengebrochen ist<\/strong><br>\nIn einem Interview spricht einer der f&uuml;hrenden Milit&auml;rs der Ukraine offen &uuml;ber die Schwierigkeiten, mit denen die Streitkr&auml;fte im Osten konfrontiert sind.<br>\nUnter dem Druck st&auml;ndiger russischer Angriffe wird die Lage f&uuml;r die ukrainischen Verteidiger im Osten des Landes immer schwieriger. In einem neuen Interview hat nun der Generalmajor der ukrainischen Streitkr&auml;fte, Dmytro Martschenko, einger&auml;umt, dass die Front zusammengebrochen sei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukrainischer-generalmajor-kein-geheimnis-dass-die-donbass-front-zusammengebrochen-ist-li.2266999\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article254234982\/Ukraine-Front-zusammengebrochen-Ukrainischer-Generalmajor-bestaetigt-massive-Probleme-in-Donezk.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trump-Berater gegen&uuml;ber der Financial Times: Er will die Ukraine Europa &uuml;berlassen<\/strong><br>\nEr prahlt oft damit, dass er den Ukrainekrieg innerhalb eines Tages beenden k&ouml;nnte. Laut einem Berater will Trump jedoch, dass Europa den Frieden mit Russland durchsetzt.<br>\nEin Berater des republikanischen US-Pr&auml;sidentschaftskandidaten hat der Financial Times einen Einblick in Donald Trumps Plan zur Beendigung des Ukrainekrieges gegeben, falls er n&auml;chste Woche die Pr&auml;sidentschaftswahl gewinnt. Der ehemalige Pr&auml;sident hat mehrfach erkl&auml;rt, dass es unter seiner F&uuml;hrung nie zu einem Krieg in der Ukraine gekommen w&auml;re, und behauptet, er k&ouml;nne ihn innerhalb von 24 Stunden beenden. Laut dem Berater will er jedoch nichts mit der Sicherung des Friedens mit Russland zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trump-berater-gegenueber-der-financial-times-er-will-die-ukraine-europa-ueberlassen-li.2266925\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Austausch gegen Kredite &uuml;bergibt Kiew der EU seine R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat am 24. Oktober die Regulierung 2024\/2773 angenommen, laut der sie sich mit dem Kredit &uuml;ber 35 Milliarden Euro an Kiew, der aus den Einnahmen der in der EU eingefrorenen russischen Verm&ouml;genswerte zur&uuml;ckgezahlt werden soll, die Kontrolle &uuml;ber die ukrainische R&uuml;stungsindustrie sichern will. Die Kredite werden der Ukraine demnach nur gew&auml;hrt, wenn alle Bedingungen erf&uuml;llt sind, die die EU-Kommission in einem Memorandum of Understandig (MoU) mit Kiew, das noch vorbereitet wird, festlegt.<br>\nFormell wird der Kredit an die Ukraine f&uuml;r den Wiederaufbau des Landes gew&auml;hrt, aber das Interessante steht im Kleingedruckten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2024\/im-austausch-gegen-kredite-uebergibt-kiew-der-eu-seine-ruestungsindustrie\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Georgien: Die Wahlen drehten sich ebenso sehr um die Wirtschaft<\/strong><br>\nWestliche Politiker sehen in Georgiens Parlamentswahlen nur Pro-EU gegen Pro-Russland. Die wirtschaftliche Realit&auml;t ist komplexer. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nAber westliche Politiker, Journalisten und NGOs haben zynisch und in gewisser Weise absichtlich das breitere wirtschaftliche Bild ignoriert und stattdessen die Wahlen als einen existenziellen Kampf zwischen Europa (der Europ&auml;ischen Union) und Russland dargestellt. Es gibt so viele Nuancen, die untersucht werden m&uuml;ssen und nicht untersucht werden.<br>\nZum einen zeigt ein Blick auf die F&uuml;lle glaubw&uuml;rdiger Wirtschaftsdaten die unangenehme Wahrheit, dass Georgien bisher ein Nettoverlierer der engeren Wirtschaftsbeziehungen zur EU war. Und der Krieg in der Ukraine, der von der EU mitfinanziert wird, hat die Fortschritte bei wichtigen wirtschaftlichen Priorit&auml;ten Georgiens, einschlie&szlig;lich der Verringerung der Arbeitslosigkeit, zum Stillstand gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Georgien-Die-Wahlen-drehten-sich-ebenso-sehr-um-die-Wirtschaft-9997716.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Georgien-Wahl 2023: Wenn Demokratie zum Spielball wird<\/strong><br>\nDie georgische Wahl 2023 spaltet das Land. Regierung und Opposition stehen sich unvers&ouml;hnlich gegen&uuml;ber, w&auml;hrend der Westen Partei ergreift. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Georgien-Wahl-2023-Wenn-Demokratie-zum-Spielball-wird-9999588.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Erweiterung: Freibrief f&uuml;r Ukraine, Drohung an Georgien<\/strong><br>\nDas neue &ldquo;Erweiterungs-Paket&rdquo; ist da. Die EU-Kommission stellt der Ukraine darin einen Freibrief aus. Georgien hingegen wird mit einem Abbruch der Gespr&auml;che gedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/erweiterung-freibrief-fuer-die-ukraine-drohung-an-georgien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warum ein Sieg von Donald Trump der Todessto&szlig; f&uuml;r die Ampel w&auml;re &ndash; und wer daran mitschuldig ist<\/strong><br>\nDonald Trump k&ouml;nnte in einer Woche US-Pr&auml;sident werden. F&uuml;r die Ampel w&auml;re das ein politischer Super-GAU. Das Problem liegt auch in einem deutschen Ministerium. [&hellip;]<br>\nIm aufgeheizten US-Wahlkampf spielt die Bundesregierung eine heikle Rolle. Einerseits muss sie ihre Sorge &uuml;ber eine erratische Handelspolitik unter Trump zum Ausdruck bringen. Andererseits darf sie nicht als Wahlhelfer der Demokraten erscheinen. Dieser Balanceakt erfordert diplomatisches Fingerspitzengef&uuml;hl &ndash; offenbar auf beiden Seiten des Atlantiks.<br>\nUnd daran mangelt es vor allem im Ausw&auml;rtigen Amt unter der Gr&uuml;nen-Politikerin Annalena Baerbock. Denn in beiden geschilderten Auseinandersetzungen wird vor allem der eklatante Unterschied in Stil und Inhalt deutlich.<br>\nW&auml;hrend Lindner sachlich und inhaltlich kontert, wirkt die Social-Media-Intervention aus Baerbocks Ressort anma&szlig;end. So etwas findet nur der gut, der die Meinung teilt, nicht der Diplomat. Und das ist schwierig f&uuml;r die diplomatische Mission Deutschlands und ihre Chefdiplomatin &ndash; die in der kommenden Woche die Folgen ihres Stils zu sp&uuml;ren bekommen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warum-ein-Sieg-von-Donald-Trump-der-Todesstoss-fuer-die-Ampel-waere-und-wer-daran-mitschuldig-ist-9997232.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Musk will Trump, um Milliarden-Deals mit Regierung abzusichern<\/strong><br>\nEr profitiert von umstrittenen Multimilliarden-Auftr&auml;gen der US-Regierung. Jetzt will Musk Pr&auml;sidenten- und Senatswahlen kaufen.<br>\nDer reichste Mann der Welt profitiert von lukrativen Regierungsauftr&auml;gen und ist gleichzeitig in viele Auseinandersetzungen mit regulierenden Beh&ouml;rden verwickelt. Seine beiden Unternehmen SpaceX und Tesla ergatterten in den letzten zehn Jahren von US-Beh&ouml;rden Auftr&auml;ge im Wert von &uuml;ber 15 Milliarden Dollar. Das hat die &laquo;New York Times&raquo; recherchiert. Etliche Deals und Vorhaben werden juristisch angefochten.<br>\nNicht ohne Hintergedanken zahlt Musk der Trump-Kampagne zusammen mit den gleichgesinnten milliardenschweren Miriam Adelson (Frau des verstorbenen Casino-Magnaten Sheldon Adelson) und Richard Uihlein &uuml;ber 200 Millionen Dollar und finanziert auch republikanische Senatoren in Swingstaaten, damit die Republikaner die Mehrheit im Senat erlangen. Im Gegenzug versprach ihm Trump, dass er nach seiner Wahl eine &laquo;Kommission f&uuml;r Regierungseffizienz&raquo; leiten d&uuml;rfe. Die Idee dieser Effizienzkommission stammt von Musk selber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/musk-will-trump-um-milliarden-deals-mit-regierung-abzusichern\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Tech-Milliard&auml;re verfolgen im US-Wahlkampf ihre eigenen Ziele<\/strong><br>\nElon Musk will an die Hebel staatlicher Macht. Hinter ihm steht eine Gruppe von weiteren Milliard&auml;ren im Silicon Valley. (&hellip;)<br>\nIn den letzten Wochen vor dem entscheidenden 5. November, dem US-Wahltag, hat Elon Musk seine Unterst&uuml;tzung von Trumps Kampagne intensiviert. Mit Millionenbetr&auml;gen will er die sogenannten Swing States f&uuml;r Trump gewinnen. Er finanziert republikanische Senatoren und verteilt Geld an registrierte W&auml;hler sowie Helferinnen und Helfer, die von T&uuml;r zu T&uuml;r gehen. Getoppt wird diese Aktion mit der t&auml;glichen Verlosung von einer Million Dollar an einen registrierten W&auml;hler im wohl entscheidenden Swing State Pennsylvania. Wie die Washington Post berichtet, streiten sich die Rechtsexperten dar&uuml;ber, ob Musk bei rechtlichen Grenzen ans Limit gehe oder ob diese Aktion bereits illegal sei.<br>\nIn jedem Fall scheint der Geldsegen zu wirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wissenschaft\/tech-milliardaere-verfolgen-im-us-wahlkampf-ihre-eigenen-ziele\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Heureka! Das Rentengold lockt!<\/strong><br>\n&bdquo;Heureka! Ich hab&lsquo;s gefunden!&ldquo; (1) Dieser Ausruf steht f&uuml;r den Goldrausch um 1850 in Kalifornien.<br>\n&bdquo;Heureka! Die Aktienrente macht&acute;s!&ldquo;  das scheint die gefundene Formel zu sein, mit der die Rentenprobleme der Zukunft gel&ouml;st werden k&ouml;nnen. Die Verhei&szlig;ung wird &auml;hnlich ausgehen, wie der Goldrausch vor 175 Jahren: einerseits zerplatzte Illusionen, verbunden mit gro&szlig;em Elend f&uuml;r sehr viele, andererseits gesteigerter Reichtum f&uuml;r einige Wenige.<br>\nAlle Weichenstellungen f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Altenversorgung gehen in Richtung &bdquo;Kapitaldeckung&ldquo;. Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente wird auf ein Abstellgleis geschoben. Zwischen den Parteien, ausgenommen BSW und LINKE, gibt es lediglich Differenzen, wieviel f&uuml;r Wartungsarbeiten ausgegeben werden sollten (Haltelinien ja\/nein).<br>\nDie mediale und &bdquo;wissenschaftliche&ldquo; Begleitung dieser propagierten Umstellung ist gewohnt unterst&uuml;tzend und bar jeder kritischen Hinterfragung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/heureka-das-rentengold-lockt\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wasserstoff f&uuml;r Deutschland (I)<\/strong><br>\nDas Emirat Qatar zieht einen Einstieg in die Lieferung gr&uuml;nen Wasserstoffs in die Bundesrepublik in Betracht. Das berichten Quellen aus Doha anl&auml;sslich des Besuchs des Emirs von Qatar in Berlin am vergangenen Dienstag. W&auml;hrend in der allgemeinen Wahrnehmung vor allem der Export von Fl&uuml;ssiggas aus Qatar nach Deutschland registriert wird, plant das Emirat den Einstieg in die Produktion von gr&uuml;nem Wasserstoff, den es, wie es hei&szlig;t, auch in die Bundesrepublik verkaufen k&ouml;nne. Die Bundesregierung setzt, wie aus ihrer offiziellen, im Jahr 2023 aktualisierten Wasserstoffstrategie hervorgeht, darauf, langfristig 50 bis 70 Prozent des in Deutschland ben&ouml;tigten gr&uuml;nen Wasserstoffs zu importieren. Die f&uuml;r das eigene Land geplanten Elektrolysekapazit&auml;ten von zehn Gigawatt (GW) im Jahr 2030 reichen nicht aus, um den prognostizierten Bedarf auch nur ansatzweise zu decken, hei&szlig;t es. Die deutsche Initiative Dii Desert Energy, die Optionen zum Import gr&uuml;nen Wasserstoffs eruiert, stuft den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika (&bdquo;MENA-Region&ldquo;) als Schl&uuml;sselregion f&uuml;r die Herstellung gr&uuml;nen Wasserstoffs ein. Einer der potenziellen Lieferanten ist Qatar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9736\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Haus&auml;rztin in Sorge: Wie Amazon &amp; Co die &auml;rztliche Versorgung verdr&auml;ngen wollen<\/strong><br>\nUnsere Autorin warnt: Die zunehmende Kommerzialisierung des Gesundheitswesens gef&auml;hrdet die Patientenversorgung.<br>\nDie Zeiten &auml;ndern sich und wir &auml;ndern uns mit ihnen. Das mag f&uuml;r viele Ereignisse des Lebens zutreffen. Aber wenn Geschehnisse passieren, die Selbstverst&auml;ndlichkeiten vom Fu&szlig; auf den Kopf stellen und schwerwiegende existentielle Bedrohungen mit sich bringen, darf man sie nicht schweigend und duldend zur Kenntnis nehmen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, sich ihnen zu stellen. Ich spreche von den Ver&auml;nderungen im deutschen Gesundheitswesen.<br>\nSchon 2022 stellte der Pr&auml;sident der Bundes&auml;rztekammer, Herr Dr. Reinhardt fest: &bdquo;Unser Gesundheitswesen ger&auml;t immer mehr in eine Schieflage. Ein wesentlicher Grund daf&uuml;r ist die Kommerzialisierung der Medizin, die von der Politik seit Jahrzehnten vorangetrieben wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/eine-hausaerztin-in-sorge-wie-amazon-co-die-aerztliche-versorgung-verdraengen-wollen-li.2266068\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124056\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-124056","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124056"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124056\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":124060,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124056\/revisions\/124060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}