{"id":124184,"date":"2024-11-04T12:14:03","date_gmt":"2024-11-04T11:14:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124184"},"modified":"2024-11-04T17:01:48","modified_gmt":"2024-11-04T16:01:48","slug":"es-gab-ein-kurzes-zeitfenster-da-war-die-ddr-fuer-eine-weile-der-teil-deutschlands-in-dem-ein-einmaliger-politischer-wind-wehte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124184","title":{"rendered":"Es gab ein kurzes Zeitfenster, da war die DDR f\u00fcr eine Weile der Teil Deutschlands, in dem ein einmaliger politischer Wind wehte"},"content":{"rendered":"<p>Wenn von der einstigen DDR die Rede ist, und gerade ist dank des bemerkenswerten Jubil&auml;ums 35. Jahrestag des Mauerfalls wieder des &Ouml;fteren die Rede von diesem verschwundenen Land, dann vermisse ich mitunter Erz&auml;hlungen, die eine bestimmte Phase dieser historischen Tage, Wochen und Monate 1989\/1990 zum Inhalt haben. Es war die Phase eines einzigartigen gesellschaftlichen Fr&uuml;hlings, der den &ouml;stlichen Teil unseres seit 1990 vereinten Landes durch viele ihrer B&uuml;rger einnahm, die die bleierne Zeit der Stagnation, der Abschottung, der Isolation und der Sturheit und Arroganz der politischen Elite &uuml;berwinden wollten. Das vielf&auml;ltige Engagement der Menschen, die im Herbst 1989 lautstark mit dem Ruf &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; auftraten, hatte viele wichtige und beeindruckende Daten. Ein Datum davon war der 4. November, an dem in Berlin die gr&ouml;&szlig;te Demonstration der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte stattfand. Tage sp&auml;ter sollten sich die Grenzen &ouml;ffnen. Ein Beitrag von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3757\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-124184-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=124184-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241104_Es_gab_ein_kurzes_Zeitfenster_da_war_die_DDR_fuer_eine_Weile_der_Teil_Deutschlands_in_dem_ein_einmaliger_politischer_Wind_wehte_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Der 4. November &ndash; der Tag einer grandiosen Demonstration<\/strong><\/p><p>Der 4. November 1989 war ein Samstag. Ich erinnere mich daran so genau, weil ich damals als Soldat meinen Grundwehrdienst bei der Armee ableistete, und der Samstag bis 12 Uhr immer der Tag der gro&szlig;en Stuben- und Revierreinigung der Kompanien war. Das Saubermachen geriet aber zur Nebensache, weil im Fernsehraum, ein einigerma&szlig;en gro&szlig;es Zimmer, in dem etwa 30 St&uuml;hle standen, das Fernsehger&auml;t lief und zu unserer &Uuml;berraschung eine Original&uuml;bertragung (heute sagt man Live-Schalte) aus Berlin &uuml;ber den Sender <em>DDR 1<\/em> lief: Was wir sahen, war die bisher gr&ouml;&szlig;te Demonstration des Landes. <\/p><p>Kein Stuhl blieb unbesetzt, Saubermachen hin, Revierreinigen her, weitere Kameraden und selbst vorgesetzte Unteroffiziere und der Spie&szlig; standen an die W&auml;nde gelehnt oder im T&uuml;rpfosten, um mindestens den vielen erstaunlichen Reden zu lauschen. Der Tonfall, die Formulierungen, die Ansagen der Menschen auf dem Podium erzeugten immer wieder Raunen, Beifall, zustimmende Kommentare. Genau so ist es. Ja, so und nicht anders. Weg mit den Bonzen. Noch heute bin ich beeindruckt davon, wie wir einfachen Soldaten, meine Kameraden um mich herum, so viel Sitzfleisch, Stehverm&ouml;gen und Aufmerksamkeit aufbrachten, die stundenlange TV-&Uuml;bertragung zu verfolgen. Es muss wohl an der besonderen Atmosph&auml;re dieser Demo gelegen haben. Das Gef&uuml;hl, hier passiert etwas, auf das noch was nachkommen wird, erwies sich alsbald als richtig.  <\/p><p>Zur schlichten Information &uuml;ber diese riesige Demonstration in Berlin findet sich auf der Seite der Bundesregierung Folgendes:               <\/p><blockquote><p>4. November 1989 &ndash; Auf dem Weg zur Deutschen Einheit<\/p>\n<p>500.000 auf dem Berliner Alexanderplatz<\/p>\n<p>4. November 1989: Auf dem Ostberliner Alexanderplatz versammeln sich 500.000 Menschen zur gr&ouml;&szlig;ten systemkritischen Demonstration in der DDR-Geschichte. Die SED versucht zwar, ihre Macht zu verteidigen, doch ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/schwerpunkte-der-bundesregierung\/deutsche-einheit\/demo-alexanderplatz-337004\">Bundesregierung<\/a><\/p><\/blockquote><p><strong>In Berlin die gro&szlig;e Demo, in der Kaserne die kleine noch vor dem 4. November<\/strong><\/p><p>Die Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz stand unter dem Motto, sich f&uuml;r die Artikel 27 und 28 der Verfassung der DDR einzusetzen, also f&uuml;r das Recht auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. Nebenbei gesagt, nahmen sich die Menschen im Land schon seit dem Sommer 1989 zunehmend diese Rechte heraus, zun&auml;chst ver- oder mindestens behindert von der &bdquo;Staatsmacht&ldquo;, also von Funktion&auml;ren, vom braven B&uuml;ro-Gefolge der staatlichen und politischen &bdquo;Organe&ldquo;, dann aber mehr und mehr geduldet und\/oder sogar gef&ouml;rdert. Und schlie&szlig;lich fanden ab dem 7. Oktober, dem Tag der Republik, mehr und mehr Demonstrationen, Protestkundgebungen und M&auml;rsche im ganzen Land statt. Das war wie der Beginn einer eigenen Jahreszeit, in der ein frischer, wohltuender Wind aufzog.<\/p><p>Wir Soldaten hatten am 4. November jedenfalls anderes zu tun, als den langen Flur der Kompanie-Baracke zu bohnern, die Mannschaftsr&auml;ume sauberer als sauber zu wienern und uns vielleicht noch von einem Vorgesetzten anraunzen zu lassen, indem er aus Lust und Laune rumschrie: Was ist das f&uuml;r ein Saustall? Und tats&auml;chlich, die Chefs sagten schon l&auml;nger keinen Ton, sie lauschten vielmehr mit.<\/p><p>Ich fand die Rede von Schauspieler Ulrich M&uuml;he wundervoll, der aus einem Buch von Janka vorlas. Als die Schauspielerin Spira ans Mikrofon trat und sicher vollends beeindruckt war vom Anblick der atemberaubenden Menschenmenge vor sich, dachte ich kurz, ob sie ihre S&auml;tze herausbekommen wird? Sie brachte es. Die alte Dame sprach mit fester, beinahe schon schneidiger Stimme, als w&uuml;rde sie einen Brecht-Monolog aufsagen: <em>&bdquo;Ich w&uuml;nsche f&uuml;r meine Urenkel, dass sie aufwachsen ohne Fahnenappell, ohne Staatsb&uuml;rgerkunde, und dass keine Blauhemden mit Fackeln an den hohen Leuten vor&uuml;bergehen.&ldquo;<\/em> Bei Fahnenappell, Staatsb&uuml;rgerkunde, Fackeln und hohen Leuten jubelten meine Kompanie und ich. Und sogar der wenig beliebte Spie&szlig; klatschte Beifall.<\/p><p>In Berlin erlebten mindestens 500.000 Menschen vor Ort ein einzigartiges Zusammentreffen, bei dem nicht nur die Reden einmalig waren, auch der Part der Teilnehmer war einmalig: zahlreiche Plakate, Transparente, auf Pappen geschriebene Losungen, die voller Direktheit und auch humorvoll waren, sahen wir in unserer Kaserne auf dem Bildschirm. Die Kameraleute schwenkten ihre Apparate nicht vorbei, sie hielten drauf: &bdquo;Wir sind keine Fans von Egon Krenz&ldquo;. Das Plakat war ein lautes Lachen wert.<\/p><p>&bdquo;Ach, der Egon Krenz, das ist doch nur ein Wendehals.&ldquo; So lautete die durchg&auml;ngige Meinung in der Truppe. Der war als Kronprinz dem vorherigen Chef Erich Honecker lediglich gefolgt und tat mit einem Mal so, als f&uuml;hrte er die Demokratie ein. In meiner Kaserne sch&uuml;ttelten selbst die h&ouml;heren Milit&auml;rs den Kopf. Mein Spie&szlig;, also der Innendienstchef der Kompanie, war noch bis Mitte Oktober 1989 ein ganz strammer Verfechter, ein Schleifer, ein Machtmissbraucher, der Soldaten schikanierte, &uuml;ber Urlaubsscheine herrschte und missliebige Gefreite schon mal zur doppelten Wache vergatterte. Dieser Hardliner, pardon f&uuml;r die englische Ausdrucksweise, war schlie&szlig;lich der Erste im ganzen Regiment, der mit Beginn der Wende in seinem Dienstzimmer aufr&auml;umte: Alles, was an SED erinnerte, kam weg. Das gro&szlig;e Foto von Honecker landete im M&uuml;ll.<\/p><p>Auch der Tonfall und der Umgang innerhalb der Kompanie, unter den Soldaten, im Dialog mit den Vorgesetzten &auml;nderte sich im Herbst. Statt eher preu&szlig;isch f&uuml;hlte sich Soldat-Sein jetzt zunehmend wie &bdquo;m&uuml;ndige B&uuml;rger in Uniform&ldquo; an. Das geschah nicht in Selbstl&auml;uferschaft. Wir gr&uuml;ndeten f&uuml;r das Regiment einen Soldatenrat, eine echte Stimme gegen die Befehlskettenlogik. Es gelang binnen weniger Wochen, den Alltag der Wehrpflichtigen zu erleichtern, die Dienstzeiten zu &auml;ndern, die Urlaubspraxis, den Ausgang in Zivilkleidung. Und mit &bdquo;Genosse&ldquo; wurden wir nicht mehr angesprochen, es hie&szlig; nun &bdquo;Herr Soldat&ldquo;.<\/p><p>Ich war als Jungsoldat in dieser intensiven Zeit auch schreibend t&auml;tig, als Wandzeitungsredakteur meiner Kompanie verfasste ich seit Fr&uuml;hjahr 1989 zwei Mal w&ouml;chentlich vielf&auml;ltige Ausgaben, die an ein gro&szlig;es Brett im Flur gepinnt wurden. Zun&auml;chst formulierte ich meine Worte vorsichtig oder so, dass meine Kameraden aufgefordert waren, zwischen den Zeilen zu lesen. Doch schon in dieser Phase kamen neben Themen wie Musiktipps, Veranstaltungshinweisen, Soldaten-Anekdoten und Verlautbarungen der Regimentsf&uuml;hrung auch solche wie das Verbot von Sputnik, Gorbatschows Perestroika und die aufkommende Fluchtwelle im Sommer zur Sprache. Gegen den Widerstand des Spie&szlig;es und des Kompaniechefs, gefordert und unterst&uuml;tzt von den Kameraden. Ich wusste behutsam und argumentativ zu formulieren. Ich nahm dazu die Vorgesetzten ins Boot, ich zitierte sie selbst, was sie zum Beispiel vor der Truppe oder im Polit-Unterricht gesagt hatten. Keiner konnte mir unterstellen, ich sei kein guter Staatsb&uuml;rger. Im Gegenteil. Offenheit lautete die Devise.<\/p><p>Die Lage im Land wurde nicht besser. Jeder Soldat um mich herum und ich, alle kamen sie aus verschiedenen Regionen der DDR, berichteten von Freunden, Bekannten, gar von Verwandten, die das Land verlassen hatten oder es vorhatten. Doch in Berlin bei Erich und bei Egon und Co. war man weiter fest und stur der Ansicht, keinen Tapetenwechsel vornehmen zu m&uuml;ssen, so wie es der Gorbi von ihnen forderte, so wie es die Menschen im Land, so wie wir Soldaten es wollten. Doch der Widerstand wuchs. Und nach den heftigen Demos, auch denen in meiner Heimatstadt, wichen die Bonzen Schritt f&uuml;r Schritt, wenn auch z&auml;h und uneinsichtig.  <\/p><p>Wie sich Dinge wenden k&ouml;nnen. Eine Wandzeitung von mir Mitte Oktober wurde zun&auml;chst vom Spie&szlig; verboten. Sp&auml;ter erschien sogar der Chef des Milit&auml;rbezirks, ein Generalmajor, auf unserem Flur. Und der befand meine &uuml;beraus kritische Wandzeitung vollkommen in Ordnung und richtig. Siehe da &ndash; auf einmal fanden auch meine anderen Vorgesetzten diese gut. Ich habe noch die vielsagenden Worte meines Spie&szlig;es im Ohr: &bdquo;Frank, es ist ein Wunder, erst wollten wir deine Wandzeitung einstampfen, und wenig sp&auml;ter ist sie die beste im ganzen Bezirk.&ldquo;<\/p><p><strong>Der besondere Kurzurlaub und eine zuversichtliche R&uuml;ckkehr in die Kaserne am 9. November<\/strong><\/p><p>Das Wochenende um den 4. November verstrich und ich konnte einen Kurzurlaub antreten. In Zivilkleidung fuhr ich erstmals nach Hause und hatte ein gutes Gef&uuml;hl. In der DDR wurde der Grundwehrdienst in der NVA &bdquo;Ehrendienst&ldquo; genannt. Oft hatte ich das gegen&uuml;ber Vorgesetzten kritisiert, weil die offensichtlich systematische Unterdr&uuml;ckung von Soldaten, Gefreiten, Unteroffizieren das Wort Ehre ausschloss. Die in Gang gekommene Wende sorgte mehr und mehr daf&uuml;r, dass diese Ungerechtigkeiten und Anma&szlig;ungen aufh&ouml;rten.     <\/p><p>Viel zu schnell verging der Kurzurlaub, in dem ich &ndash; wie alle Mitb&uuml;rger &ndash; eine spektakul&auml;re Geschichte erlebten. Wieder lief der Fernseher. Diesmal zu Hause, kurz bevor ich zum Bahnhof musste. Diesmal wurde eine Pressekonferenz &uuml;bertragen. G&uuml;nter Schabowski, Sprecher des Politb&uuml;ros der regierenden SED, sprach &uuml;ber Reiseerleichterungen f&uuml;r uns DDR-B&uuml;rger. Und dann sagte er diese magischen Worte und den Zusatz, dass das mit der Reisefreiheit sofort und unverz&uuml;glich gelte. Ich schnappte meine Tasche und ging zum Zug. In die Kaserne. Am 10. November gegen 3 Uhr kam ich an meinem Dienstort an. Am Kasernentor empfing mich ein Kamerad, der mir zurief: &bdquo;Was willst Du hier, w&auml;hrend die Grenze offen ist?&ldquo; Ich wei&szlig; noch, dass wir uns dann noch l&auml;nger unterhalten haben. Gemeinsamer Tenor: Keine Angst, das wird nicht zur&uuml;ckgedreht. Jetzt beginnt vielleicht eine bessere Zeit.<\/p><p><small>Titelbild: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1104-437 \/ Settnik, Bernd \/ CC-BY-SA 3.0<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn von der einstigen DDR die Rede ist, und gerade ist dank des bemerkenswerten Jubil&auml;ums 35. Jahrestag des Mauerfalls wieder des &Ouml;fteren die Rede von diesem verschwundenen Land, dann vermisse ich mitunter Erz&auml;hlungen, die eine bestimmte Phase dieser historischen Tage, Wochen und Monate 1989\/1990 zum Inhalt haben. Es war die Phase eines einzigartigen gesellschaftlichen Fr&uuml;hlings,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124184\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":124185,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,124,212,165],"tags":[282,1112,277,1865,3516,1415],"class_list":["post-124184","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-demokratie","category-gedenktagejahrestage","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-buergerproteste","tag-buergerrechte","tag-ddr","tag-meinungsfreiheit","tag-nva","tag-pressefreiheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-437_Berlin_Demonstration_am_4._November.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124184"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":124203,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124184\/revisions\/124203"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/124185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}