{"id":124241,"date":"2024-11-05T15:00:19","date_gmt":"2024-11-05T14:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124241"},"modified":"2024-11-05T13:18:29","modified_gmt":"2024-11-05T12:18:29","slug":"leserbriefe-zu-bsw-machtkampf-auf-dem-besten-weg-das-bsw-zu-einer-partei-zu-machen-von-der-es-nicht-noch-eine-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124241","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eBSW-Machtkampf: \u201aAuf dem besten Weg, das BSW zu einer Partei zu machen, von der es nicht noch eine braucht\u2018\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123920\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel das Verhalten des Th&uuml;ringer BSW-Landesverbandes bei den Sondierungen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Koalition. Dagegen gebe es auch von der Bundesebene der Partei &bdquo;scharfen Gegenwind&ldquo;. Der sei berechtigt, denn nicht nur in der Friedensfrage, auch in der Th&uuml;ringer Landespolitik bleibe das Sondierungspapier hinter berechtigten Erwartungen zur&uuml;ck. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Hier ist eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, hallo Herr Riegel, <\/p><p>ich stimme Ihnen v&ouml;llig zu. Das Verhalten insbesondere des BSW-Landesverbandes Th&uuml;ringen fordert zu Recht den scharfen Gegenwind der Bundespartei heraus. <\/p><p>Ich habe mich &uuml;ber die Gr&uuml;ndung des &ldquo;B&uuml;ndnisses Sarah Wagenknecht&rdquo; gefreut und ihm auch meine Stimme bei der Europawahl gegeben, weil mir das Programm insbesondere hinsichtlich Friedenspolitik gef&auml;llt und ich Frau Wagenknecht f&uuml;r eine integre Politikerin halte, die meint, was sie sagt bzw. in ihr Programm schreibt. Das wird sie aber nicht durchsetzen k&ouml;nnen, wenn sie sich auf Koalitionen mit den Altparteien einl&auml;sst, denn damit w&uuml;rde das BSW wirklich zu einer &ldquo;Partei, wie wir nicht noch eine brauchen&rdquo; &ndash; n&auml;mlich eine, die ausschlie&szlig;lich auf Macht und Futtertr&ouml;ge fixiert ist und daf&uuml;r ihre Seele verkauft, wie es die Blockparteien l&auml;ngst getan haben. <\/p><p>Die grunds&auml;tzliche Bereitschaft, auch auf L&auml;nderebene mitzuregieren und da vielleicht ab und zu etwas Positives zu bewegen, ist ja in Ordnung &ndash; aber nicht, wenn dies durch Verzicht auf grundlegende Parteiprinzipien erkauft werden muss. Bei einer Koalition mit den Altparteien w&auml;re dies aber unvermeidlich, vor allem in Th&uuml;ringen (auch der Kompromiss in Brandenburg gef&auml;llt mir nicht besonders). Ich habe die dortige Frau Wolf in Verdacht, vor allem ihre eigene Karriere im Auge zu haben und daf&uuml;r die Ziele des BSW aufzugeben. <\/p><p>Ich kann Frau Wagenknecht nur den Rat geben, auf fragw&uuml;rdige Koalitionen mit den Altparteien zu verzichten und lieber in die Opposition zu gehen; auch da kann man ggf. einiges bewegen! Und vor evtl. n&ouml;tig werdenden Neuwahlen braucht sich dann das BSW am wenigsten zu f&uuml;rchten &ndash; ganz im Gegensatz zu den Altparteien! <\/p><p>Wichtig ist, dass das BSW in den kommenden Bundestagswahlen m&ouml;glichst stark abschneidet und dann im Bundestag wirklich was bewegen kann. Das wird aber nur dann der Fall sein, wenn Frau Wagenknecht ihrem Programm treu bleibt und sich nicht auf faule Kompromisse in den L&auml;ndern einl&auml;sst. Denn damit w&uuml;rde sie nicht nur meine, sondern die Hoffnungen vieler ihrer W&auml;hler entt&auml;uschen! Das wird ihr sicherlich auch klar sein und ich w&uuml;nsche mir sehr, dass sie aus dem gegenw&auml;rtigen Machtkampf als Siegerin hervorgeht. Denn sonst wei&szlig; ich im September 2025 wieder nicht, wo ich mein Kreuz setzen soll&hellip; <\/p><p>Frdl. Gru&szlig;<br>\nHeinz Kreuzhuber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>das B&uuml;ndnis Katja Wolf, pardon, das BSW in Th&uuml;ringen strebt in die Regierung und auf die von den LINKEN noch warmen Ministersessel. Zu anziehend ist f&uuml;r die Machtversessenen die Aussicht auf ein bisschen Macht. Die Ausrede der Abtr&uuml;nnigen, bei Landespolitik gehe es z.B. nicht um Sicherheitspolitik, liegt auf der Hand. Die CDU hat alle M&ouml;glichkeiten, das BSW in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren politisch an die Wand zu dr&uuml;cken. So werden sich die W&auml;hler bei der n&auml;chsten Landtagswahl fragen, wozu es das BSW in Th&uuml;ringen &uuml;berhaupt noch braucht.<\/p><p>Die auf allen Ebenen autorit&auml;re Parteistruktur des BSW hat ohne Zweifel Vorz&uuml;ge. Ein markanter Nachteil wird nun aber deutlich sichtbar: Es gibt keine starke Mitgliederbasis, die Frau Wolf stoppen k&ouml;nnte.<\/p><p>&ldquo;Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&rdquo;. In Th&uuml;ringen ist dieser Zauber bereits verflogen. Was bleibt, ist das Mach(t)werk der Parteiendemokratie. Das Ende in Th&uuml;ringen ist absehbar.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHae-Joo Chang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Ich sehe es wie Tatti und Suikat, wenn diese sagen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn die Glaubw&uuml;rdigkeit auf dem Spiel steht, ist es besser, aus der Opposition heraus gegen die falsche Politik einzustehen, die andere Parteien machen. Das gilt umso mehr f&uuml;r eine so junge Partei.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und m&ouml;chte nur noch erg&auml;nzen: Die Katja ist dem BSW sein Wolf!<\/p><p>Nachdenkliche Gr&uuml;sse,<br>\nKK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>ich selbst bin entt&auml;uscht bzw. f&uuml;hle mich auch an eiskalte Machtpolitiker erinnert, wie Wagenknecht bzw. die ihr nahen Parteimitglieder &uuml;ber den Th&uuml;ringer BSW herfallen. <\/p><p>Sehr unappetitlich! <\/p><p>Als Ex-Th&uuml;ringer sehe ich es mit Grausen, dass zentralistisch dem Landesverband vorgeschrieben wird, wie er zu agieren hat. <\/p><p>Es gibt so viele zu l&ouml;sende Themen auf Landesebene &ndash; aber das scheint Wagenknecht nicht zu interessieren. Oder doch? Und man erf&auml;hrt es nicht? <\/p><p>Ich bin als Europawahl-BSW-W&auml;hler sehr entt&auml;uscht, wie hier eine Fundamentalopposition einer sachlich-l&ouml;sungsorientierten Lokal-Politik vorgezogen wird. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nTrautmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Tobias Riegel verweist auf die deutlichen Worte der&nbsp; BSW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Jessica Tatti und des BSW-Schatzmeister Ralph Suikat<\/p><p>&ldquo;Die Positionen zu Frieden und Corona-Aufarbeitung h&auml;tten eine ma&szlig;gebliche Rolle beim Erfolg des BSW gespielt. Und deshalb m&uuml;sse sich das in einer m&ouml;glichen Regierung abbilden&rdquo; , so Tatti und Suikat.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ansonsten muss man es sein lassen &ndash; und zwar jetzt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Uneingeschr&auml;nkte Zustimmung.<\/p><p>Die&nbsp; sattsam bekannten &lsquo;Parteimacht-Taktierspiele &lsquo;&nbsp; offenbaren&nbsp; das Manko im BSW-Manifest , in dem nichts &uuml;ber echte demokratische Mitgestaltung&nbsp; der Souver&auml;ninnen und Souver&auml;ne steht. &nbsp;Erinnere daran, dass die AfD immerhin den bundesweiten Volksentscheid nach Schweizer Vorbild anstrebt.<\/p><p>Die kluge Sarah Wagenknecht will nicht wahrhaben, dass &ldquo;neuer Wein in alten Schl&auml;uchen&rdquo; nicht funktioniert.<\/p><p>Also auf,&nbsp; auf&hellip;.. mehr und echte Demokratie wagen ist weiterhin das Gebot der Stunde!<\/p><p>L.G.<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>erstens habe ich schon nicht verstanden, wie eine Katja Wolf im Th&uuml;ringer BSW in eine solch exponierte Rolle gelangen konnte. <\/p><p>Zweitens sollte sich das BSW schleunigst etwas einfallen lassen, solche &ldquo;Anpassungen&rdquo; wenn nicht zu verhindern, so wenigstens betr&auml;chtlich zu erschweren. Das ist insbesondere f&uuml;r den Fall wichtig, sobald Sahra Wagenknecht nicht mehr die Stellung der Parteivorsitzenden und Parteinamensgeberin innehat. <\/p><p>Drittens sehe ich auch den in Brandenburg gefundenen &ldquo;Kompromiss&rdquo; zur Stationierung von amerikanischen Raketen, nun ja, &ldquo;kritisch&rdquo;. Will das BSW mit den neoliberalen Parteien regieren und deren Politik st&uuml;tzen, oder will es eine grunds&auml;tzlich andere Politik vertreten? <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nMarkus Weidmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, hallo Herr Riegel <\/p><p>Ich stimme ihren Beitrag 100-pozentig zu. <\/p><p>Wenn die Th&uuml;ringer BSW-Spitze um Katja Wolf mit diesem devoten, trojanischen Ergebnis der Sondierungen in Koalitionsverhandlungen geht, dann ist das der Sargnagel f&uuml;r das BSW. <\/p><p>Das sollte man der Th&uuml;ringer BSW Spitze klar machen. <\/p><p>Dann bleibt das BSW leider eine Eintagsfliege. <\/p><p>Das muss unbedingt verhindert werden. <\/p><p>Dann hat sich die Bundestagswahl f&uuml;r das BSW erledigt.<\/p><p>Von wegen &ldquo;das haben wir hart verhandelt&rdquo;.<\/p><p>Bei diesem Ergebnis (Danaer Geschenk) w&uuml;rde sich jeder H&auml;ndler auf dem Tr&ouml;delmarkt totlachen. <\/p><p>Frau Wolf ist aus meiner Sicht scheinbar in der falschen Partei. <\/p><p>Mit diesem Ergebnis h&auml;tte sie auch in der Partei Die Linke bleiben k&ouml;nnen. <\/p><p>Sie ist sich scheinbar nicht bewusst, dass diese Verhandlungen massive, sehr massive Au&szlig;enwirkungen haben. <\/p><p>Viele meiner Freunde und Bekannten (auch in Th&uuml;ringen) &uuml;berlegen schon, ob sie bei diesem Stand doch eventuell bei der n&auml;chsten Wahl&hellip;..<\/p><p>Deshalb noch einmal, unter diesen Bedingungen darf es zu keiner Koalition kommen. <\/p><p>Dann lieber in die Opposition (auch wenn es dort keine Ministerposten gibt).<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus Korcz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Tobias Riegel, <\/p><p>ich dachte die BSW-Mitglieder &ndash; insbesondere diejenigen an solch exponierten Positionen wie Katja Wolf &ndash; seien &ldquo;handverlesen&rdquo;, Menschen mit Charakter\/R&uuml;ckgrat eben! Will sagen, haben verstanden um welch eine Politik es Sahra Wagenknecht geht! <\/p><p>&ldquo;Katja Wolf: &bdquo;Das haben wir hart verhandelt&ldquo;&rdquo; &ndash; ja scheinbar eben nicht! Und wenn sie hart verhandelt haben, dann hat es eben nicht gereicht um eine Koalition mit diesen Parteien ensthaft in Erw&auml;gung zu ziehen! <\/p><p>Mal sehen wer siegt, die politische Aufrichtigkeit (Charakter\/R&uuml;ckgrat) oder die Lust\/Gier auf Macht und (noch mehr) Geld! Auch meine weitere Zustimmung zum BSW mache ich mittelfristig davon abh&auml;ngig! <\/p><p>Schade das es zu einem solchen Szenario kommen musste &ndash; das schadet dem BSW meines Erachtens jetzt schon! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,liebes NDS Team,<\/p><p>ich stimme ihnen in ihrer Analyse v&ouml;llig zu und v.a. ihrem Schlussstatement.Diese Katja Wolf ist zwar eine erfahrene Politikerin,aber leider auch eine typische Linke.Und genau da geh&ouml;rt die auch hin-zur&uuml;ck zu Ramelow, dessen U- Boot sie zu sein scheint.Die Hauptsache auf AFD&rsquo;ler und sonstige Rechte reindreschen, alles andere ist bei der erst mal zweitrangig.Sehr gut war das zu beobachten bei dem sog. Eklat anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnungssitzung des Landtags.<\/p><p>Merz hat doch ganz bewu&szlig;t seine Eskalationsphantasien bzgl. Ukraine genau zu den Sondierungsgespr&auml;chen gemacht um vermutlich auch auszutesten wieweit man das BSW verbiegen kann.Jetzt sofort Notbremse,,sonst geht&rsquo;s genau so wie mit der Aufstehen-Bewegung.<\/p><p>Ciao Katja zur&uuml;ck zur Linken,denn du zerst&ouml;rst g&auml;nzlich das( mein) Vertrauen in das BSW.<\/p><p>Meinungsfreiheit,Frieden und Respekt vor der anderen politischen Meinung das w&auml;ren f&uuml;r mich die zentralen Themen eines BSW und genau bzgl. Respekt vor anderer politischen Meinung hat Katja Wolf viel zu oft bewiesen,da&szlig; sie diesen eben nicht hat-das h&auml;tte Sarah Wagenknecht auffallen m&uuml;ssen-das sind genau die Leute die z.b. die wahnsinnige Coronapolitik erm&ouml;glichten,eben nicht nur keinen Respekt vor Andersdenkenden zu haben sondern die auch noch auszugrenzen wo das nur m&ouml;glich ist.<\/p><p>Wenn dieser Politikstil,der Ausgrenzung nun durch das BSW weitergef&uuml;hrt werden soll,dann braucht man das BSW wirklich nicht.<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;ssen: K&auml;hlig Bruno<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Artikel. Diesem kann ich nichts mehr hinzuf&uuml;gen &ndash; er spricht mir aus der Seele. <\/p><p>Ich frage mich auch, wie man ohne bedingungsloses Einsetzen f&uuml;r Frieden und Diplomatie und gegen (weitere) Waffenlieferung in Kriegsgebiete mit regieren und gestalten will. Wenn weiterhin Geld in Kriege, Aufr&uuml;stung, Militarisierung und Waffenlieferungen gesteckt wird, wird es weiterhin bei Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen fehlen und es wird dort auch weiter gek&uuml;rzt werden. Hat man das in Th&uuml;ringen noch nicht begriffen ? <\/p><p>Und es steht auch als erster Punkt im Wahlprogramm f&uuml;r das Land Th&uuml;ringen &ndash; &ldquo;Ohne Frieden ist alles nichts&rdquo; . <\/p><p>Jedem\/r, der der Vorgang aufst&ouml;&szlig;t, sollte eine E-Mail an den Landesverband Th&uuml;ringen senden. Die E-Mailadresse ist &uuml;ber das Impressum der Webseite des Landesverbandes Th&uuml;ringen zu finden. Wichtig &ndash; man muss &uuml;ber den Webauftritt des Landesverbandes Th&uuml;ringen gehen. <\/p><p>Eine E-Mail von mir an den Landesverband Th&uuml;ringen ist bereits raus. <\/p><p>Vielen Dank an das Team der Nachdenkseiten &ndash; weiter so ! <\/p><p>MfG<br>\nDetlef G. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>Wie so oft finden sich die besten Pferde des politischen Gegners in den eigenen Reihen.<\/p><p>Was die W&auml;hlergunst angeht, sind solche &ldquo;Kompromisse&rdquo; (oder sollte man besser von karriereadaptierter Oszillation politischer Positionierungen sprechen) ein Supergau. Denn viele Menschen haben sich geschworen, nach Corona nie wieder eine der sogenannten Altparteien (inkl. die Partei die Linke) zu w&auml;hlen. Zweitens sind f&uuml;r viele Menschen die zentralen politischen Themen, welche die Altparteien (inkl. die Partei die Linke) aus Gr&uuml;nden pers&ouml;nlicher Verstrickungen (Corona) und wegen ihrer Symbiose mit den USA (Ukraine) niemals einer L&ouml;sung zuf&uuml;hren werden erstens eine echte m&ouml;glichst auch juristische Corona Aufarbeitung unter Beteiligung aller Experten, die w&auml;hrend der Corona Zeit vom Diskurs ausgeschlossen wurden und zweitens eine professionelle diplomatische Friedensinitiative im Ukraine Krieg (wobei klar ist, dass man diese diplomatischen F&auml;higkeiten in den Altparteien vergeblich suchen wird).<\/p><p>Wer sich nicht zu den Nichtw&auml;hlern gesellen will und nicht will, dass seine Stimme in der Nirvana Rubrik &ldquo;Sonstige Parteien&rdquo; verschwindet, dem stehen neben den Altparteien (inkl. der Partei die Linke) nur zwei Parteien zur Wahl: das BSW und die AfD. Wer sich geschworen hat, aus guten Gr&uuml;nden niemals wieder diese Altparteien (inkl. der Partei die Linke) zu w&auml;hlen, dem bleiben also nur diese zwei. Wenn nun das BSW in Th&uuml;ringen exakt in den beiden genannten zentralen Positionen einknickt, dann ist das BSW in Th&uuml;ringen die st&auml;rkste politische Kraft pro AfD, weil kein BSW W&auml;hler jemals wieder in den Scho&szlig; der Altparteien zur&uuml;ckkehren wird. Man kann nur w&uuml;nschen, dass sich hier der Einflu&szlig; des BSW Bundesvorstandes durchsetzt. Sonst k&ouml;nnte das BSW als Rohrkrepierer enden bzw. im einstelligen Prozentbereich verharren ohne nennenswerten politischen Einflu&szlig; aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nD. Insinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Eine Th&uuml;ringer Regierung mit BSW-Beteiligung darf nicht an der Kritik aus der Bundesspitze der Partei scheitern.<\/p><p>Das Positionspapier der drei Parteien&nbsp; CDU, BSW und SPD &nbsp;skizziert, mit welchen Inhalten sich eine gemeinsame Regierung identifizieren kann. Das ist noch kein Koalitionsvertrag&nbsp; und keine&nbsp; Regierungserkl&auml;rung.<\/p><p>Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Absichtserkl&auml;rung keine Deckungsgleichheit mit dem BSW-Wahlprogramm aufweist.<\/p><p>Warum vertraut man im Bundesvorstand des BSW den eigenen Leuten in Th&uuml;ringen nicht, dass sie die bestm&ouml;glichen Positionen in praktisches Regierungshandeln umsetzen werden und unterstellt ihnen &bdquo; Kompromissf&auml;higkeit und Pragmatismus d&uuml;rfen nicht der Vorwand sein, um Minister&auml;mter und Staatssekret&auml;rsposten auch um den Preis des Bruchs zentraler Wahlversprechen besetzen zu k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>Ein solches Misstrauen ist sicher nicht geeignet, Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung der politischen Verh&auml;ltnisse durch BSW und potentielle B&uuml;ndnispartner zu schaffen.<\/p><p>Der Hinweis aus Berlin, man sei den eigenen W&auml;hlern gegen&uuml;ber verantwortlich ist ja zutreffend; diese haben aber sicher &nbsp;ihre Wahlentscheidung nicht ausschlie&szlig;lich nach der Position des BSW in der Friedens- und Raketenfrage getroffen. Die W&auml;hler wollen ihre Vorstellungen und Interessen bei einer Landtagswahl gewahrt sehen.<\/p><p>Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur, Wirtschaft geh&ouml;ren dazu.<\/p><p>Die Kritik an der Stationierung von neuen amerikanischen Raketen auf deutschem Boden und die sofortige Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine sind selbstverst&auml;ndlich richtige und wichtige Forderungen.<\/p><p>Die Frage von Krieg und Frieden kann nat&uuml;rlich nicht &bdquo;wegverhandelt&ldquo; werden.<\/p><p>Darum geht es aber bei einer Landtagswahl auch nicht.<\/p><p>Diese m&uuml;ssen im kommenden Bundestagswahlkampf eine zentrale Rolle spielen.<\/p><p>Aber auch dann wird das BSW nicht darauf verzichten k&ouml;nnen, B&uuml;ndnispartner f&uuml;r die eigenen Positionen zu suchen und zu finden. Herr Merz mit seinen Drohgeb&auml;rden gegen&uuml;ber Russland wird dies sicher nicht sein k&ouml;nnen.<\/p><p>Ich sehe keine andere Perspektive als den Versuch, mit denjenigen in der Sozialdemokratie, die der NATO- und USA-Sicherheitspolitik kritisch gegen&uuml;ber stehen, eine parlamentarische Mehrheit zu suchen. Das ist dann verantwortungsorientierte Politik, wie sie der Ernst der Lage mit zunehmender Kriegsgefahr in Europa erfordert.<\/p><p>Eine R&uuml;ckkehr zur Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts, zu der sich auch Sahra Wagenknecht bekennt, ist ohne B&uuml;ndnis mit Sozialdemokraten nicht zu machen.<\/p><p>Das Beharren auf gesinnungsethischen Positionen allein, die zwar das eigene Gewissen zufriedenstellen ,aber nichts dazu beitragen eine reale Option zur Ver&auml;nderung der verantwortungslosen Sicherheitspolitik von USA und NATO herbeizuf&uuml;hren, sind strategisch der falsche Weg.<\/p><p>Das Zustandekommen einer Landesregierung jedoch daran scheitern zu lassen, dass diese Positionen nicht prominent genug im Koalitionspapier erscheinen, ist unverantwortlich.<\/p><p>Die Th&uuml;ringer erwarten, dass ihr Land eine stabile, handlungsf&auml;hige Regierung bekommt; auch vor dem Hintergrund einer starken AfD.<\/p><p>Es wird von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die kommende Bundestagswahl sein, dass die W&auml;hler wissen, das BSW ist willens und in der Lage Regierungsverantwortung zu &uuml;bernehmen und die herrschende Politik der Ampel zu beenden und einen Kanzler Merz zu verhindern.<\/p><p>Ein Indiz hierf&uuml;r ist eine Regierungsbeteiligung in Th&uuml;ringen.<\/p><p>Aber auch im &bdquo;eigenen Laden&ldquo; ist der Bundesvorstand des BSW dabei, Vertrauensvorschuss von Unterst&uuml;tzern und Sympathisanten der Partei zu verspielen.<\/p><p>Das beharrliche Festhalten an der autorit&auml;ren &sbquo;Top-down-Struktur&lsquo; unter Ausschluss &nbsp;von politischer Mitentscheidung derjenigen, auf die man im kommenden Bundestagswahlkampf angewiesen ist, schw&auml;cht die Erfolgsaussichten erheblich.<\/p><p>Autorit&auml;re Strukturen, die erm&ouml;glichen, dass in den L&auml;ndern von ein paar handverlesenen Parteimitgliedern &nbsp;inhaltliche und personelle Entscheidungen getroffen werden und den sogenannten Unterst&uuml;tzern eine rechtlose Helferrolle zugewiesen wird, motivieren weder diese noch die W&auml;hler sich f&uuml;r das Projekt BSW zu engagieren.<\/p><p>Die Bundesspitze des BSW sollte endlich anerkennen, dass nicht alle Entscheidungen in Berlin getroffen werden k&ouml;nnen. Es sei denn, man will eine zentralistische Kaderpartei.<\/p><p>&Auml;u&szlig;erungen der Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Jessica Tatti, die Th&uuml;ringer seien auf dem Weg &bdquo;das BSW zu einer Partei zu machen , von der es nicht noch eine braucht&rdquo; und des EU-Abgeordneten Fabio de Masi, er hoffe, &bdquo;dass Katja Wolf der Ernst der Lage klar wird. &nbsp;Das BSW sei angetreten, um die politische Vertrauenskrise zu beenden und nicht nur um in Th&uuml;ringen Bratw&uuml;rste zu grillen&rdquo; (SPIEGEL Politik 30.10.24), sind eine unverhohlene Drohung an diejenigen, die sich erlauben eine eigene Meinung und Position zu vertreten.<\/p><p>Sprache und Stil der Auseinandersetzung sprechen f&uuml;r sich.<\/p><p>Ein hoffnungsvolles Projekt zerlegt sich gerade selbst !<\/p><p>Vielleicht braucht es eine neue USPD.<\/p><p>Jochen Schneide<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel, gesch&auml;tztes NDS-Team, <\/p><p>bei dieser Katja Wolf konnte man eigentlich von Anfang an kein gutes Gef&uuml;hl haben. Und jetzt zeigt sich wie berechtigt die Sorge des BSW in Zusammenhang mit der Vorsicht bei der Aufnahme neuer Mitglieder ist, und in Th&uuml;ringen war man da offensichtlich nicht vorsichtig genug. Dieses Desaster ist mit zwei Worten auf den Punkt zu bringen: postengeile Quereinsteiger. Aber wie bekommt man Mitglieder wieder aus der Partei hinaus, wenn sie Minister Innen sind ??? Jedenfalls wird hier hinsichtlich einer erfolgreichen Zukunft des BSW ein schwerer Schaden angerichtet. (&hellip;).<\/p><p>Ein freundlicher Gru&szlig;<br>\nHartmut Wohler <\/p><p>Bitte, keine Koalition mit der CU! <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123920\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel das Verhalten des Th&uuml;ringer BSW-Landesverbandes bei den Sondierungen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Koalition. Dagegen gebe es auch von der Bundesebene der Partei &bdquo;scharfen Gegenwind&ldquo;. Der sei berechtigt, denn nicht nur in der Friedensfrage, auch in der Th&uuml;ringer Landespolitik bleibe das Sondierungspapier hinter berechtigten Erwartungen zur&uuml;ck. Wir danken f&uuml;r die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124241\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-124241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124241"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":124244,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124241\/revisions\/124244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}