{"id":12474,"date":"2012-03-09T08:40:27","date_gmt":"2012-03-09T07:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474"},"modified":"2012-03-09T08:40:27","modified_gmt":"2012-03-09T07:40:27","slug":"hinweise-des-tages-1589","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h01\">Fiskalpakt zementiert Sozialabbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h02\">Heiner Flassbeck &ndash; Statistik und andere L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h03\">Lammert fordert h&ouml;here Steuern f&uuml;r Spitzenverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h04\">Thomas Fricke &ndash; Teuer, aber sexy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h05\">Tarifrunde 2012 &ndash; Jetzt ist Zahltag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h06\">In Athens, Austerity&rsquo;s Ugliness<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h07\">EZB droht zweite Verfehlung des Inflationsziels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h08\">Target 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h09\">Hartz-IV-Empf&auml;nger werden unter Androhung von Sperrzeiten zu psychologischen Untersuchungen gezwungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h10\">Pleite bei Privatversicherten: 150.000 Opfer von Ulla Schmidt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h11\">Leistungsschutzrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h12\">Beweisaufnahme ist abgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h13\">Unser Lobbyist f&uuml;r Baku<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h14\">Kleine Anfrage an die Kritiker des geistigen Eigentums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h15\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12474#h16\">Streit um Manager-Magazin: Wie ausgewogen ist der Sender Phoenix?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12474&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fiskalpakt zementiert Sozialabbau<\/strong><br>\nDie Schuldenbremse im Fiskalpakt soll die Neuverschuldung der EU-Staaten drosseln. Doch um das zu schaffen, sind massive K&uuml;rzungen unvermeidbar. Das trifft die sozial Schwachen und auch die Wirtschaft wird ausgebremst.<br>\nStill und heimlich bastelt sich die deutsche Kanzlerin ihr eigenes Europa zurecht. Merkels neuester Coup: Der Fiskalvertrag, den 25 der 27 EU-Regierungen vergangene Woche unterzeichnet haben und der auch den Fiskalpakt zum Abbau der Staatsverschuldung enth&auml;lt. Europaweit sollen Schuldenbremsen k&uuml;nftig die staatliche Neuverschuldung auf Null dr&uuml;cken. Staaten d&uuml;rfen k&uuml;nftig nicht mehr ausgeben als einnehmen, sonst drohen automatische Sanktionen.<br>\nAber was passiert, wenn die Wirtschaft und damit die Steuereinnahmen massiv einbrechen, wie derzeit in Spanien, Griechenland, Portugal? Was, wenn an anderer Stelle festgeschrieben steht, die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; m&uuml;sse gef&ouml;rdert werden, weshalb Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche und Unternehmen nicht drin seien? Na klar: Dann werden wieder Ausgaben gek&uuml;rzt.<br>\nAusgabenk&uuml;rzungen werden mit dem Fiskalpakt sofort zur Pflicht. Das geht vor allem zu Lasten von sozial Schwachen und Geringverdienern. Auch &ouml;ffentliche Investitionen und Auftr&auml;ge f&uuml;r Unternehmen fallen weg und die gesamte europ&auml;ische Wirtschaft wird ausgebremst. Die absurde Folge des Sparkurses: Die Steuereinnahmen gehen zur&uuml;ck und die Staatsschulden wachsen, anstatt zu sinken.<br>\nEigentlich w&auml;re das Gegenteil n&ouml;tig: Investitionen m&uuml;ssten die Wirtschaft ankurbeln. Das Wirtschaftswachstum w&uuml;rde Steuereinnahmen bringen und das Defizit w&uuml;rde sich automatisch verringern. Aber genau das verhindert der Fiskalpakt. Auch sinnvolle Konjunkturprogramme sind zuk&uuml;nftig nicht mehr drin.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120308_klartext.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e917e05c-692f-11e1-6df6-00188b4dc422\">DGB klartext [PDF &ndash; 119 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Statistik und andere L&uuml;gen<\/strong><br>\nDeutschland geht es gut! Das ist die wichtigste Nachricht, die unsere Politiker w&auml;hrend  der ersten Tage des Jahres zu vermelden hatten und die sie auch noch in gro&szlig;en Zeitungsanzeigen unters Volk brachten. Danke Deutschland. Na dann, lehnen wir uns gem&uuml;tlich zur&uuml;ck und betrachten das wunderbare Werk, das wir zustande gebracht haben.<br>\nVielleicht muss Politik ja so sein. Vielleicht muss Politik den Menschen systematisch etwas vorgaukeln, was es nicht gibt. Vielleicht muss Politik dem B&uuml;rger jeden zweiten Tag ein X f&uuml;r ein U verkaufen. Vielleicht muss Politik ein schmutziges Gesch&auml;ft sein, wo jeder versucht, seinen kurzfristigen Vorteil herauszuschlagen nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.<br>\nAber ich kann mir nicht helfen, ich bin trotzdem w&uuml;tend. Die gleichen Politiker, die in jedem zweiten Satz die Rettung der zuk&uuml;nftigen Generationen beschw&ouml;ren, tun Tag f&uuml;r Tag nichts anderes als den zuk&uuml;nftigen Generationen zu demonstrieren, wie man niemals die Zukunft gewinnen kann, wenn man die Gegenwart schon verspielt. Wie sollen Generationen erwachsen werden, die in der Lage sind, ein so komplexes Gebilde wie eine Demokratie zu erhalten und in seiner Funktionsf&auml;higkeit zu verbessern, wenn man ihnen so etwas zumutet wie die heutige Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2012\/maerz2012\/StatistikundandereLuegen.pdf\">WuM [PDF &ndash; 30.5 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die einseitige Schuldzuweisung der hiesigen Neoliberalen in Politik, Medien und &ldquo;Wissenschaft&rdquo;  an die Adresse der s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten folgt der Methode &ldquo;Haltet den Dieb!&rdquo;. Dies verdeutlicht einmal mehr Eberhard Rondholz&acute; Beitrag &ldquo;Terror und Tourismus: Zum Verh&auml;ltnis von Griechen und Deutschen&rdquo; in den &ldquo;Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik&rdquo; (M&auml;rz 2012). Dort hei&szlig;t es mit Blick auf Griechenland:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Was stimmt: Die Kreativit&auml;t griechischer Statistiker bei der Zahlungsbilanzkosmetik &uuml;bertraf das in den anderen L&auml;ndern der Eurozone &Uuml;bliche betr&auml;chtlich. Was nicht stimmt: Da&szlig; man davon in Br&uuml;ssel nichts gewu&szlig;t habe. Kein geringerer als Jean-Claude Juncker, Ministerpr&auml;sident von Luxemburg (Anmerk. G.K.: sowie Chef der Eurogruppe) hat im November 2010 bei einer Pressekonferenz am Rande eines Treffens des Weltw&auml;hrungsfonds ausgeplaudert, da&szlig; die Zahlungsprobleme Griechenlands seit vielen Jahren bekannt waren, da&szlig; er mit R&uuml;cksicht auf die guten Griechenlandgesch&auml;fte der Deutschen und der Franzosen aber zum Schweigen verurteilt war.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Auch Frankreich hat in den vergangenen Jahren gegen&uuml;ber Deutschland wegen der hierzulande betriebenen Dumpingpolitik massiv an preislicher Wettbewerbsf&auml;higkeit eingeb&uuml;&szlig;t, und dies, obwohl sich Frankreich seit der Euroeinf&uuml;hrung nahezu perfekt am Zielkritierium einer produktivit&auml;tsorientierten Lohnpolitik orientiert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lammert fordert h&ouml;here Steuern f&uuml;r Spitzenverdiener<\/strong><br>\nAus Gerechtigkeitsgr&uuml;nden spricht sich Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) f&uuml;r einen h&ouml;heren Spitzensteuersatz aus. [&hellip;]<br>\nPikant an Lammerts &Auml;u&szlig;erungen waren vor allem Anlass und Ort dieser Kritik. Der Bundestagspr&auml;sident brachte sie nicht im Parlament oder vor Gewerkschaftern vor. Nein, Lammert war Gastredner bei der Stiftung Familienunternehmen, die an diesem Tag ihr neues Hauptstadtquartier am Pariser Platz, direkt neben dem Brandenburger Tor in Berlin er&ouml;ffnet.<br>\nLammert las den Anwesenden die Leviten: &ldquo;Ungleichheit wird zu einem Problem, wenn es keinen Zusammenhang mehr gibt zwischen individuellem Einkommen und individueller Leistung.&rdquo; Die Wahrnehmung dieses Problems pr&auml;ge auch die Wahrnehmung des politischen Systems hierzulande. Er k&ouml;nne nur empfehlen, dieses Problem auch zu beachten.<br>\nLammert sprach in diesem Zusammenhang von einer &ldquo;erstaunlichen Gabelung bei den Geh&auml;ltern&rdquo; auch innerhalb eines Unternehmens. &ldquo;Es muss Sie mindestens so sehr besorgen wie mich, dass drei Viertel der in Deutschland lebenden Bev&ouml;lkerung die bestehende Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung f&uuml;r ungerecht empfinden.&rdquo; Selbst bei W&auml;hlern der liberalen FDP liege diese Zahl bei 65 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13910232\/Lammert-fordert-hoehere-Steuern-fuer-Spitzenverdiener.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Solche S&auml;tze w&uuml;rde man sich auch vom designierten Bundespr&auml;sidenten erhoffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Teuer, aber sexy<\/strong><br>\nJahrelang galt, dass nur niedrige Geh&auml;lter Arbeitspl&auml;tze sichern. Jetzt sind die Lohnkosten infolge der Krise gestiegen &ndash; und die Besch&auml;ftigung boomt. Ist etwa die Grundannahme falsch?<br>\nDie Nachfrage erkl&auml;rt damit locker 70 Prozent des Exportgl&uuml;cks. &Auml;hnliches k&ouml;nnte am Arbeitsmarkt gelten: Eine gute Konjunktur wirkt mehr Wunder als ein Zehntel zus&auml;tzliche Lohnm&auml;&szlig;igung.<br>\nDazu w&uuml;rde auch die deutsche Erfahrung passen. Immerhin blieben die L&ouml;hne schon seit der Jahrtausendwende hinter der Produktivit&auml;t zur&uuml;ck &ndash; ohne dass die Arbeitslosenzahl zur&uuml;ckging, im Gegenteil. Das tat sie beschleunigt, als die Lohnst&uuml;ckkosten wieder stark stiegen. Aufl&ouml;sung: Die Konjunktur lief bis 2006 so mies, dass selbst sinkende Kostenlasten nicht reichten, damit Firmen Stellen schufen. Jetzt l&auml;uft die Konjunktur so gut, dass selbst h&ouml;here Kosten wegzustecken sind &ndash; weil alle davon ausgehen, dass die guten Zeiten anhalten.<br>\nDas muss nicht hei&szlig;en, dass das ewig gut geht. Selbst wenn der Einfluss der L&ouml;hne begrenzt ist, schl&auml;gt ein hoher Zuwachs irgendwann durch. Es lohnt dann aber, f&uuml;r gute Konjunktur zu sorgen. Jobs entstehen nicht durch Verzicht allein.<br>\nWenn das stimmt, hilft es auch relativ wenig, die Euro-Krisenl&auml;nder heute dazu zu dr&auml;ngen, allein &uuml;ber sinkende Kosten wieder fit zu werden. Das wird wenig bringen. Wenn Au&szlig;enbilanzen st&auml;rker von der Nachfrage abh&auml;ngen, w&auml;re es schlauer, bei uns f&uuml;r ordentlich Nachfrage zu sorgen und unsere Importe aus den Krisenl&auml;ndern so zu beschleunigen, als auf teuren Kostenwettlauf zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:kolumne-thomas-fricke-teuer-aber-sexy\/60176410.html%20\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tarifrunde 2012 &ndash; Jetzt ist Zahltag<\/strong><br>\nFr&uuml;here Warnstreiks, mehr Druck auf die Arbeitgeber: Im aktuellen Tarifpoker gehen die Gewerkschaften h&auml;rter zur Sache als in fr&uuml;heren Jahren &ndash; zu Recht. Jetzt ist es an der Zeit, dass Millionen Besch&auml;ftigte f&uuml;r ihre jahrelange Bescheidenheit kr&auml;ftig belohnt werden. Gerade wegen der Krise [&hellip;]<br>\nDabei ist es zweitens gerade die sich abk&uuml;hlende Konjunktur, die f&uuml;r ein kr&auml;ftiges Lohnplus spricht. Denn die Lage der deutschen Volkswirtschaft hat sich grundlegend gewandelt: Anders als vor zehn Jahren bedroht nicht mehr mangelnde internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit unser Wachstum, sondern die schw&auml;chere Nachfrage. Die Euro-Zone, Deutschlands wichtigster Exportmarkt, wird allen Vorhersagen nach dieses Jahr eine Rezession durchlaufen. Auch die Chinesen d&uuml;rften angesichts schrumpfender Wachstumszahlen k&uuml;nftig nicht mehr so spendierfreudig sein wie in den vergangenen Jahren. In dieser Situation ist es richtig, die Kaufkraft in Deutschland zu st&auml;rken und so den Binnenkonsum anzukurbeln. Denn sicher ist: Gerade untere und normale Einkommensgruppen geben zus&auml;tzlich verdientes Geld aus, statt es auf dem Sparkonto zu bunkern. Viel hilft in diesem Fall viel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,820047,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, eine solche &ndash; vollkommen korrekte &ndash; Schilderung der volkswirtschaftlichen Hintergr&uuml;nde ausgerechnet bei SPIEGEL Online zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In Athens, Austerity&rsquo;s Ugliness<\/strong><br>\nEurope declared war on Keynes, and Keynes is winning.<br>\nIn the United States, Republicans lambaste President Obama&rsquo;s stimulus package as a failure and insist on bone-crunching budget-cutting. If you want to know how well that works, come visit Europe &mdash; especially Greece.<br>\nYes, Greece needed a wake-up whack and economic reform, but Republican-style austerity knocked the patient unconscious. Contrast the still-shrinking economies of Europe with the stirrings of recovery in the United States, and you feel lucky to be an American and a beneficiary of President Obama&rsquo;s stimulus. [&hellip;]<br>\nOne of the earliest recorded economic crises in the Western world came in Athens in the 5th century B.C. Fortunately, Athens was then led by the great Pericles, an early Keynesian who did not respond by slashing budgets.<br>\nInstead, he ordered a public works initiative and built the Parthenon. I dropped by the Parthenon the other day, seeking inspiration, and a guide, Miranda-Maria Skiniti, was incisive about the lessons: &ldquo;We need Pericles today.&rdquo;<br>\nThere&rsquo;s ageless wisdom there for Greeks, Europeans &mdash; and Americans.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/03\/08\/opinion\/kristof-in-athens-austeritys-ugliness.html?_r=1\">New York Times<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Ein Schreckbild namens Europa<\/strong><br>\nDas Paradies der Euthanasie, die Heimat des Sozialismus, die Wiege der Schuldenkrise&hellip; in der Wahlkampagne der US-Republikaner erscheint Europa als das Modell, das man auf jeden Fall vermeiden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/source-information\/956-de-volkskrant\">De Volkskrant via presseurop<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EZB droht zweite Verfehlung des Inflationsziels<\/strong><br>\nEigentlich hat sich die EZB zum Ziel gesetzt, dass die Inflationsrate im Euroraum 2 Prozent nicht &uuml;bersteigt. Doch nun wird die Notenbank ihr Inflationsziel wohl zum zweiten Mal in Folge verfehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/geldpolitik-ezb-droht-zweite-verfehlung-des-inflationsziels-11677267.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Aussage der FAZ ist reichlich grotesk. Es ist ja vollkommen korrekt, dass die EZB sich das (zu niedrige) Inflationsziel von 2,0 Prozent gesetzt hat. Diese Marke ist jedoch kein Maximum, sondern ein Zielwert, der auch nicht unterschritten werden darf. Eine Punktlandung bei 2,0 hat die EZB jedoch noch nie geschafft. Sie verfehlt ihr Inflationsziel also j&auml;hrlich. Dramatischer als die aktuelle Inflation, die rund einen halben Prozentpunkt &uuml;ber der Zielmarke liegt, war jedoch die viel zu niedrige Inflationsrate im Jahr 2009, als der Euroraum mit 0,3 Prozent knapp an der Deflation vorbei geschrammt ist. Doch die FAZ w&auml;re nicht die FAZ, wenn sie nicht ausschlie&szlig;lich positive Ausrei&szlig;er bei der Inflationsrate kritisieren w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Target 2 <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Olaf Sievert  &ndash; Offener Brief an Hans-Werner Sinn<\/strong><br>\n<blockquote><p>[&hellip;]<\/p>\n<ol>\n<li>F&uuml;r den Mann der W&auml;hrungsunion ist Target2 ein Zahlungssystem, kein Finanzierungssystem. [&hellip;]<\/li>\n<li>Die Betrachtung der Target2-Salden macht erst Sinn, wenn man die M&ouml;glichkeit untersucht, dass die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion aufgel&ouml;st und die EZB liquidiert wird. [&hellip;]<\/li>\n<li>Noch einmal: Verbringung von Zentralbankgeld und Schaffung von Zentralbankgeld sind grundverschiedene und zu trennende Vorg&auml;nge, zumal in einer W&auml;hrungsunion. [&hellip;]<\/li>\n<li>Nachhaltig defizit&auml;re Leistungsbilanzen und Kapitalflucht  haben sich trotzdem als die umstrittensten F&auml;lle erwiesen, wenn es um  die Frage geht, inwieweit die Bedingungen einer W&auml;hrungsunion, wie wir sie haben, f&uuml;r die Vermeidung und &Uuml;berwindung  von Problemen, wie sie in den sogenannten Peripheriel&auml;ndern der Union sichtbar geworden sind, ad&auml;quat erscheinen und nicht vielmehr zu deren Perpetuierung beitragen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>[&hellip;]\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8787\">Wirtschaftliche Freihei<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Olaf Sievert war von 1970 bis 1985 Mitglied der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo;. Er ist ein &uuml;berzeugter Marktliberaler, daher sollte man auch seinen Brief an Hans Werner Sinn auch mit Vorsicht lesen. Neben einigen strittigen Formulierungen f&uuml;hrt Sievert jedoch auch sehr gute Argumente gegen Hans Werner Sinns kaum noch zu verantwortende Panikmache rund um das Thema Target 2 an, die durchaus positiv zu werten sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Target2-Defizite: Warum die Leistungsbilanz nicht entscheidend ist<\/strong><br>\nErm&ouml;glicht es die Europ&auml;ische Zentralbank &uuml;ber Target2 den Krisenstaaten in der Peripherie, weiter &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse zu leben? Verz&ouml;gert die Zentralbank so die n&ouml;tigen Anpassungsprozesse? Treiben die Leistungsbilanz-Ungleichgewichte im Euro-Raum die Target-Salden?<br>\nVerschiedene &Ouml;konomen und Kommentatoren, unter anderem mein FAZ-Kollege Philipp Plickert, vertreten diese These. Meiner Meinung nach gibt es aber wenig harte Belege daf&uuml;r.<br>\nZwei Volkswirte aus der Forschungsabteilung des Internationalen W&auml;hrungsfonds &ndash; Ashoka Mody und Fabian Bornhorst &ndash; haben heute in einem faszinierenden Beitrag bei Voxeu.org  (&ldquo;TARGET imbalances: Financing the capital-account reversal in Europe&rdquo;) den Zusammenhang zwischen Target2 un der Zahlungsbilanz im Detail ausgeleuchtet.<br>\nSie vertreten die These, dass mit Blick auf die gewaltigen Target2-Ungleichgewichte im Euroraum die Kapitalbilanz entscheidend ist, nicht die Leistungsbilanz:<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/handelsblog\/2012\/03\/07\/target2-defizite-warum-die-leistungsbilanz-nicht-entscheidend-ist\/\">Handelsblatt Handelsblog<\/a><br>\nQuelle 2: TARGET imbalances: Financing the capital-account reversal in Europe &ndash; While the fall in Germany&rsquo;s current-account surplus may have alleviated the Eurozone&rsquo;s imbalances, another problem has arisen. German exporters and banks are no longer Europe&rsquo;s financiers but Germany is instead now filling this financing gap through so-called TARGET claims &ndash; the system for central bank settlements within the Eurosystem. At stake is not just academic curiosity but the financial architecture of the Eurozone. &ndash; <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/index.php?q=node\/7700\">VOX<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger werden unter Androhung von Sperrzeiten zu psychologischen Untersuchungen gezwungen<\/strong><br>\nNach mehreren Nachfragen der Abgeordneten Katja Kipping hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 17\/8846) zugegeben, dass Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld oder Hartz IV-Leistungen sich unter Androhung von Sperrzeiten bzw. Sanktionen amts&auml;rztlichen bzw. psychologischen Untersuchungen unterziehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hannover-zeitung.net\/aktuell\/vermischtes\/47195148-hartz-iv-empfaenger-werden-unter-androhng-von-sperrzeiten-zu-psychologischen-untersuchungen-gezwungen\">Hannover Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pleite bei Privatversicherten: 150.000 Opfer von Ulla Schmidt<\/strong><br>\nSie zahlen keine Beitr&auml;ge mehr, aber rauswerfen d&uuml;rfen die Krankenkassen sie nicht: Privatversicherte, die sich ihre Police nicht mehr leisten k&ouml;nnen, sind das Strandgut der letzten Gesundheitsreform von Ulla Schmidt. Schon 150.000 Deutsche sind davon betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,818847,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Teil davon &ndash; besonders die &Uuml;berschrift &ndash; ist totaler Quatsch. Das Problem ist nicht die Pflicht zur Krankenversicherung sondern die Leichtigkeit, als Selbstst&auml;ndige\/r oder Sehr-gut-Verdiener\/in in die private Krankenkasse wechseln zu k&ouml;nnen und die Schwierigkeit bis Unm&ouml;glichkeit, wieder in die gesetzliche Krankenkasse zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen. Ersteres &ndash; die Leichtigkeit, in anfangs g&uuml;nstige Privatkassen wechseln zu k&ouml;nnen &ndash; wurde sogar von Ulla Schmidt erschwert. Sie f&uuml;hrte ein, dass die so genannte <a href=\"http:\/\/www.finanztip.de\/recht\/sozialrecht\/versicherungspflichtgrenze-beitragsbemessungsgrenze.htm\">Jahresarbeitsentgeltgrenze<\/a> in drei aufeinanderfolgenden Jahren &uuml;berschritten werden musste, um in eine private Krankenkasse wechseln zu k&ouml;nnen. Nach dem Regierungswechsel war eine der ersten Ma&szlig;nahmen des neuen Gesundheitsministers R&ouml;sler, wieder die urspr&uuml;ngliche Regelung einzuf&uuml;hren. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze musste nur noch einmal &uuml;berschritten werden und schon war der Wechsel in die private Krankenkasse m&ouml;glich; es war ein Geschenk f&uuml;r die Versicherungsbranche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leistungsschutzrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Unendliche Geschichte Urheberrecht. Vom Orchideenfach zum gesellschaftlichen Reizthema<\/strong><br>\nDas Urheberrecht ist vom Orchideenfach weniger Experten in den Mittelpunkt der Gesellschaft ger&uuml;ckt. Der Streit um Abkommen mit putzigen &bdquo;Namen&ldquo; wie ACTA, SOPA und PIPA ist mit einem Mal Hauptmeldung in der Tagesschau und auf den Titelseiten von Tageszeitungen und Magazinen, in den Online-Medien ohnehin. Doch bei der Debatte um die Zukunft des Journalismus wird der Einfluss des Urheberrechts grenzenlos &uuml;bersch&auml;tzt. Matthias Spielkamp, unter andere Gr&uuml;nder der preisgekr&ouml;nten Internetplattform irights.info, &uuml;ber eine Debatte und ihre Scheinargumente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diskurs.dradio.de\/2012\/02\/29\/unendliche-geschichte-urheberrecht-vom-orchideenfach-zum-gesellschaftlichen-reizthema\/\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr lesenswert und informativ!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Leistungsschutzrecht wird floppen<\/strong><br>\nGro&szlig; ist die Aufregung im Netz &uuml;ber das jetzt doch noch geplante Leistungsschutzrecht f&uuml;r Verleger, das die schwarz-gelbe Koalition noch vor Ablauf der Legislaturperiode formulieren will. So gro&szlig;, dass die halbe Niederlage der Verleger in den meisten Kommentaren &uuml;bersehen wird. &ldquo;Eines haben sie schon mal nicht durchgekriegt&rdquo;, sagt Matthias Spielkamp von irights.info, einer der besten Experten f&uuml;r das Thema, im Gespr&auml;ch: &ldquo;Gewerbliche Nutzer der Zeitungswebsites werden f&uuml;r das Lesen nichts bezahlen m&uuml;ssen.&rdquo; Denn in der Tat: das war einer der Tr&auml;ume der Lobbyisten. Sie argumentierten, dass Unternehmen wie Siemens oder Daimler ihre Zeitungsabos abbestellen, weil sie die Zeitungen ja jetzt angeblich online lesen k&ouml;nnen. Die Verleger wollten deshalb die Zeitungswebsites f&uuml;r solche Unternehmen sperren, um f&uuml;r die Freigabe dann kassieren zu k&ouml;nnen. Ein Traum von Zensur! [&hellip;]<br>\nIn dem Prozess, den FAZ und SZ gegen den Perlentaucher f&uuml;hrten, zeigte sich der Bundesgerichtshof sehr kulant, was das &ldquo;geistige Eigentum&rdquo; (mehr hier) angeht, das sich die Zeitungen von den Autoren haben abtreten lassen, und stellte zum Beispiel Formulierungen wie &ldquo;weltanschauliches Anliegen&rdquo; oder &ldquo;langatmige Ausbreitung von Altbekanntem&rdquo; unter Kunstverdacht, so dass der Perlentaucher sie nicht einfach &uuml;bernehmen darf.<br>\nAber beim Leistungsschutzrecht soll es ja gerade nicht um diesen Kunstverdacht gehen, mit dem Zeitungen sonst ihre Anspr&uuml;che durchfechten. Dummerweise verdankt sich dieser Kunstverdacht ja auch immer den Urhebern, also den Autoren der Zeitungen, nicht den Zeitungen selbst. Das Leistungsschutzrecht soll jenseits dieses Verdachts gelten.<br>\nWas bleibt dann am Ende noch au&szlig;er der nackten Information?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/blog\/267_das_leistungsschutzrecht_wird_floppen\">Perlentaucher<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzer Tag f&uuml;r das Urheberrecht &ndash; Lobbyismus setzt sich vorerst durch<\/strong><br>\nGestern hat der Koalitionsausschuss der Bundesregierung getagt. Die Anwesenden haben sich entschieden, dass der Gesetzentwurf zum 3.Korb bald kommen soll. In diesem Gesetzentwurf befinden sich Regelungen zur Neueinf&uuml;hrung des sogenannten Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverlage. Seit zwei Jahren warnen nahezu s&auml;mtliche Experten vor der Einf&uuml;hrung dieses Leistungsschutzrechtes. je nach Standpunkt des Betrachters h&auml;tte diese Urheberrechtsversch&auml;rfung massive Auswirkungen auf die Online-Wirtschaft, auf Blogs und den Umgang mit &Uuml;berschriften und Links zu und mit digital verf&uuml;gbaren Informationen. Bislang ist noch offen, was am Ende genau in diesem Gesetz stehen wird. Klar ist aber, sollte eine solche Einf&uuml;hrung tats&auml;chlich den Gesetzgebungsprozess erfolgreich meistern, w&auml;re dies ein Kniefall der Bundesregierung vor den Lobbybem&uuml;hungen der deutschen Presseverlage. Und dies bar jeder Kenntnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/irights.info\/blog\/arbeit2.0\/\">iRights.info <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da d&uuml;rfen wir gespannt sein, wie der Raum zwischen gewerblicher und privater Nutzung von Presseerzeugnissen definiert wird. Im &Uuml;brigen gilt immer noch Victor Hugo. Man ersetze das Wort Buch durch das Wort Text: &bdquo;Das Buch als Buch geh&ouml;rt dem Autor, aber als Gedanke geh&ouml;rt es &ndash; der Begriff ist keineswegs zu m&auml;chtig &ndash; der Menschheit. Jeder denkende Mensch hat ein Recht darauf. Wenn eines der beiden Rechte, das des Autors oder das des menschlichen Geistes, geopfert werden sollte, dann w&auml;re es, zweifellos, das Recht des Autors, denn unsere einzige Sorge gilt dem &ouml;ffentlichen Interesse, und die Allgemeinheit, das erkl&auml;re ich, kommt vor uns.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Beweisaufnahme ist abgeschlossen<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss des Landtages hat das Verfahren zur Steuerfahnder-Aff&auml;re beendet. Im Mai soll ein Abschlussbericht erscheinen &ndash; Zeit f&uuml;r die FR, eine erste Bilanz zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/steuerfahnder-affaere\/untersuchungsausschuss-zu-steuerfahndern-beweisaufnahme-ist-abgeschlossen,1477340,11782030.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unser Lobbyist f&uuml;r Baku<\/strong><br>\nWas hat der Eurovision Song Contest mit Lobbyismus zu tun? Viel, wenn er in Aserbaidschan stattfindet. Um sein Image im Vorfeld des Medienspektakels zu polieren, setzt das autorit&auml;re Regime auf einen PR-Berater aus Deutschland, der Schlagzeilen wie &bdquo;Menschenrechtsverletzungen&ldquo; und &bdquo;Einschr&auml;nkungen der Pressefreiheit&ldquo; mit der prosperierenden Wirtschaft und guten Investitionsm&ouml;glichkeiten ersetzen soll.<br>\nWie der Spiegel Anfang 2012 berichtete, wurde die, von Hans-Erich Bilges geleitete Consultum Communications beauftragt, das autorit&auml;re Regime Aserbaidschans in Sachen Imagepflege zu beraten. Bilges war zuvor Vorstandsmitglied der WMP EuroCom AG, ebenfalls einer Lobby- und PR-Agentur, die bereits in mehrere Skandale verwickelt war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/03\/unser-lobbyist-fur-baku\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kleine Anfrage an die Kritiker des geistigen Eigentums<\/strong><br>\nDie Kritiker des geistigen Eigentums werden nicht m&uuml;de, auf herzerfrischende Weise inkonsequent zu sein. Anstatt das Eigentum grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen, halten sie das Sacheigentum weiter f&uuml;r segensreich, w&auml;hrend sie das &bdquo;geistige Eigentum&ldquo; verwerfen. Warum so zimperlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/41917\/kleine-anfrage-an-die-kritiker-des-geistigen-eigentums\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Peter Scholl-Latour &ndash; Assad-Regime &ldquo;ist auch nicht schlimmer als andere&rdquo;<\/strong><br>\nNicht nur das Volk, auch f&uuml;hrende Funktion&auml;re gehen dem syrischen Machthaber Assad mittlerweile von der Fahne. Peter Scholl-Latour warnt im Interview: Die Syrer sollten sich &uuml;berlegen, ob einem Umsturz etwas Besseres folgen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aufruhr-in-arabien\/peter-scholl-latour-ueber--syrien-und-saudi-arabien-assad-regime--ist-auch-nicht-schlimmer-als-andere-,7151782,11803188.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriegsszenarien f&uuml;r Syrien<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater debattieren Kriegsszenarien f&uuml;r eine m&ouml;gliche westliche Milit&auml;rintervention in Syrien. Wie es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hei&szlig;t, zeichne sich inzwischen ein &ldquo;umfassender B&uuml;rgerkrieg&rdquo; in dem Land ab, der &ldquo;auch entlang konfessioneller Linien&rdquo; verlaufe. Damit steige der Druck auf den Westen, milit&auml;risch zu intervenieren. W&auml;hrend Nahost-Experten dringend raten, einen Streitkr&auml;fteeinsatz zu vermeiden und s&auml;mtliche Waffenlieferungen an die Aufst&auml;ndischen zu unterbinden, spricht sich ein Fachmann f&uuml;r &ldquo;Sicherheitspolitik&rdquo; f&uuml;r eine deutsche Beteiligung an einem Waffengang aus. In Verbindung mit diplomatischen Schritten sei ein &ldquo;milit&auml;risches Engagement&rdquo; nicht &ldquo;das Ende oder gar das Versagen von Politik, sondern ihr essentieller Bestandteil&rdquo;. W&auml;hrend die Debatte um einen eventuellen neuen Kriegseinsatz in Syrien andauert, bekr&auml;ftigt ein einstiger &ldquo;Koordinator der Bundesregierung f&uuml;r die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit&rdquo;, der aktuelle Streit zwischen dem Westen und Russland um die Syrien-Politik drehe sich keineswegs &ldquo;um Menschenrechte versus Diktatur&rdquo;, sondern um geostrategische Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58284\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Streit um Manager-Magazin: Wie ausgewogen ist der Sender Phoenix?<\/strong><br>\nVer&auml;rgert ist die IG Metall vor allem &uuml;ber die Sendereihe &bdquo;Forum Manager&ldquo;. Dort w&uuml;rden sich die Konzernf&uuml;hrer der Dax-Unternehmen die Klinke in die Hand geben, weil sie w&uuml;ssten, dass in der Sendung 60 Minuten lang PR f&uuml;r sie gemacht werde. Mitte Januar &ndash; nach der Sendung f&uuml;r den Holding-Manager J&uuml;rgen Heraeus (Edelmetallverarbeitung) &ndash; platzte dem stellvertretenden IG Metall-Vorsitzenden Detlef Wetzel der Kragen.<br>\nIn einem Protestbrief an die ARD-Vorsitzende Monika Piel schrieb er: &bdquo;Aus meiner Sicht erscheint es mir mit den Grunds&auml;tzen und dem pluralistischen Auftrag des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks und den Grunds&auml;tzen von Phoenix nicht vereinbar, wenn einer Berufsgruppe &ndash; in diesem Fall &bdquo;Managern&ldquo; &ndash; eine regelm&auml;&szlig;ige, passende Programm-Plattform geboten wird. Zumal sich diese Berufsgruppe sonst nicht selten kontrovers besetzten Diskussionsrunden zu kritischen Wirtschaftsthemen entzieht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/41983\/streit-um-manager-magazin-wie-ausgewogen-ist-der-sender-phoenix\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12474"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12479,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12474\/revisions\/12479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}