{"id":124773,"date":"2024-11-16T12:00:34","date_gmt":"2024-11-16T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124773"},"modified":"2024-11-15T16:42:23","modified_gmt":"2024-11-15T15:42:23","slug":"werteorientierte-zivilisation-im-bann-ihrer-alternativlosigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124773","title":{"rendered":"Werteorientierte Zivilisation im Bann ihrer Alternativlosigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Bei aller Bewunderung und Respekt f&uuml;r die k&uuml;nstlerischen, wissenschaftlichen und soziopolitischen Errungenschaften der westlichen Kulturen wird eine andere Art ihrer Kreativit&auml;t gerne &uuml;bersehen: Seit gut 2.000 Jahren waren die abendl&auml;ndischen Herrschaftssysteme im st&auml;ndigen Wandel und konnten dabei eindrucksvoll beweisen, dass Macht- und Profitinteressen unter unterschiedlichsten Herrschaftsmodellen zu verwirklichen sind. In ihren andauernden Kriegen und Raubz&uuml;gen festigte sich stillschweigend eine gemeinsame, das zivilisierte Abendland verbindende und vereinende Ideologie des &bdquo;sich Bereicherns und Welteroberns&ldquo;. Neben den altvertrauten Selbstwertidealen entdecken nun die westlichen Nationen diese unausgesprochene Gleichgesinntheit als eine gemeinsame Identit&auml;t und willkommene St&auml;rke gegen den bedrohlichen Zuwachs der wirtschaftspolitischen Macht der ehemaligen Kolonien und sonstiger Rivalen. Von <strong>Pentti Turpeinen<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDiese Selbstrettungsmission den eigenen Bev&ouml;lkerungen als eine Weltrettungsmission zu vermitteln, lief unerwartet unkompliziert. Die Verteidigung der Meinungseinheit als Meinungsfreiheit hat sich dabei bestens bew&auml;hrt. Und dass man die Moral der Geschichte auch bei diesem &bdquo;regelbasierten Kreuzzug&ldquo; gegen die Expansion des B&ouml;sen aus dem S&uuml;den auf der eigenen Seite wei&szlig;, konnte in der breiten Polit&ouml;ffentlichkeit fast in Vergessenheit geratene Gef&uuml;hle von Heroismus und Ehrenhaftigkeit der vergangenen Epochen wiederbeleben.<\/p><p>Bis vor Kurzem lernten die westlichen Bev&ouml;lkerungen, die au&szlig;erordentlichen Errungenschaften ihrer heimisch-lokalen Nationen zu verehren. Heute hei&szlig;t es, in Lobges&auml;nge auf unsere werteorientierte Zivilisation als ein harmonisches, friedliches und freiheitlich weltumarmendes Ganzes einzustimmen. Und die altbew&auml;hrte Allgemeinbildung zur F&ouml;rderung der Denkfaulheit, auch Informationspflicht genannt, pr&auml;gt weiterhin zuverl&auml;ssig das Wahrnehmen der eigenen Gr&ouml;&szlig;e als eine unersch&uuml;tterliche Alternativlosigkeit.<\/p><p>Ja, es wurde vieles erreicht, von gelegentlichen Krisen abgesehen. In freiheitlichen Demokratien k&ouml;nnen wir uns &uuml;ber unsere b&uuml;rgerlichen Freiheiten freuen. Der Wohlstand w&auml;chst, und es stehen immer neue Konsumg&uuml;ter auf den Regalen. Der Sozialstaat, das Gesundheitswesen, Wissenschaft und Technik sowie die Kunst der Kultur usw. haben unser Zusammenleben bewundernswert erleichtert, uns geistig angeregt &ndash; und das alles, obwohl bei diesem Fortschritt in erster Linie die profitablen systemstabilisierenden Erfindungen und machtlegitimierenden Visionen verwirklicht wurden. Kreativit&auml;t und Neugierde sind uns Menschen eben eigen und befrieden uns auch unabh&auml;ngig von der Art des Auftrags und den Intentionen des Auftraggebers. &bdquo;Ich tue ja nur meinen Job&ldquo; hei&szlig;t die gesellschaftliche Anleitung dazu.<\/p><p>Dass eine ausgesprochene Eroberungs- und Bereicherungst&uuml;chtigkeit sowie &Uuml;berheblichkeit und Arroganz, Kriege, Elend und leichtfertige Zerst&ouml;rung unserer nat&uuml;rlichen Lebensbedingungen den Fortschritt unserer Zivilisation charakterisieren, nein, mit solchen Geschichten wollten die aufrechten Abendl&auml;nder doch nie einen Beichtvater bel&auml;stigen. Unsere Zivilisation kennt kein schlechtes Gewissen wegen der Handlungen, die in ihrem Namen Leid und Not nah und fern verursachen. Der Unterschied zu gew&ouml;hnlichen &bdquo;b&ouml;sen Jungs&ldquo; ist, dass die b&ouml;sen Taten der &bdquo;Herrschenden im Dienst&ldquo; nicht geahndet werden, weil sie von der &uuml;bergesetzlichen Alternativlosigkeit des Gesamtsystems gedeckt sind.<\/p><p>Wie sollte man z.B. auf eine wissenschaftliche Untersuchung reagieren, in der offengelegt wird, dass Gro&szlig;britannien als Kolonialmacht allein in Indien und in nur 40 Jahren f&uuml;r &uuml;ber 100 Millionen Tote verantwortlich ist? Etwa mit Spr&uuml;chen wie &bdquo;Es waren halt andere Zeiten&ldquo; oder &bdquo;Shit happens&ldquo;?<br>\n(Quellen: <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/opinions\/2022\/12\/2\/how-british-colonial-policy-killed-100-million-indians\">aljazeera.com<\/a> und <a href=\"https:\/\/geopoliticaleconomy.com\/2022\/12\/12\/britain-100-million-india-deaths-colonialism\/\">geopoliticaleconomy.com<\/a>)<\/p><p>Mit den demokratischen Revolutionen hatte man vorbildlich begonnen, die menschenverachtende und wirtschaftlich unzeitgem&auml;&szlig;e Ausbeutung, Unterdr&uuml;ckung und Bevormundung der eigenen Bev&ouml;lkerungen durch die vormaligen Monarchien zu &uuml;berwinden. Dabei wurde auch, vor allem von sogenannten Anarchisten, eine &Uuml;berlebensstrategie aus den archaischen Zeiten und urspr&uuml;nglichen Kulturen als eine ausbauf&auml;hige Alternative wiederbelebt: das Synchronisieren der gemeinschaftlichen Lebensgestaltung in ein Gesamtsystem, welches als ein Ganzes unter der Kontrolle der Gemeinschaft bleibt.<\/p><p>Diese Souver&auml;nit&auml;t des Volkes erfasst also nicht nur ein Mitspracherecht beim Korrigieren von einzelnen Missst&auml;nden, sondern die M&ouml;glichkeit, die Schwachstellen am Gesamtsystem, die zu solchen Problemen f&uuml;hren, auf allemal gemeinschaftlich zu beseitigen. Wenn man z.B. erkennt, dass Kriege, soziale Ungerechtigkeit und Zerst&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Lebensbedingungen doch nicht im Allgemeininteresse sind, k&ouml;nnte man das Gesamtsystem diesbez&uuml;glich &auml;ndern.<\/p><p>Hermann Amborn hat von dieser Art der gemeinschaftlichen &Uuml;berlebenskunst in seiner ethnologischen Untersuchung &bdquo;Das Recht als Hort der Anarchie&ldquo; (2016) eindrucksvolle und anregende Beispiele aus den ostafrikanischen Kulturen gesammelt. Dass ein kooperativ reguliertes &Uuml;berleben ohne Herrschaft und Profitgier auch in gr&ouml;&szlig;eren Gemeinschaften m&ouml;glich war, bleibt eine befl&uuml;gelnde Nachricht.<\/p><p>Nach meinem &bdquo;Zusammenh&auml;nge sp&uuml;renden Bauchgef&uuml;hl&ldquo; sind wir Menschen nach wie vor eine Lebensform unter anderen. Und dementsprechend f&uuml;hlt sich die Tradition der archaischen &Uuml;berlebensstrategie, diese unmittelbare Anpassungs- und Reaktionsf&auml;higkeit auf den Wandel der Lebensbedingungen vertraut und auch f&uuml;r komplexe Gesellschaften sinnvoll an.<\/p><p>Indem die Herrschaftssysteme in Krisenzeiten ihre systemimmanenten Schwachstellen und Fehlentwicklungen nicht reformieren k&ouml;nnen, verlieren sie die F&auml;higkeit, angemessen auf den nat&uuml;rlichen Wandel zu reagieren, und beschleunigen somit ihren Untergang; dies gilt auch f&uuml;r die gegenw&auml;rtige werteorientierte Zivilisation.<\/p><p>Die Geschichte des Abendlandes ist voll von Aufst&auml;nden, Unruhen, Umw&auml;lzungen, Revolutionen. In der Regel entwickelten sich daraus Machtk&auml;mpfe zwischen den M&auml;chtigen. Auch bei den demokratischen Umw&auml;lzungen verselbstst&auml;ndigten sich die demokratischen Nationen als eine Fortf&uuml;hrung eines altvertrauten Leitbildes: Reiche werden immer reicher.<\/p><p>Dass Reiche immer reicher werden, gilt als eine Selbstverst&auml;ndlichkeit; was es in der zivilisierten Lebensgestaltung auch ist. Aber dies ist nicht nur eine statistische Randnachricht, die allj&auml;hrlich verbreitet und mit Gelassenheit von der aufgekl&auml;rten medialen Polit&ouml;ffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird. Dass Reiche immer reicher werden k&ouml;nnen, beruht auf einem wirtschaftspolitischen Gesamtsystem, das unsere abendl&auml;ndische Geschichte seit ihrem Anbeginn pr&auml;gt.<\/p><p>Da die Monarchen und F&uuml;rsten und edle Gro&szlig;grundbesitzer und Gro&szlig;unternehmer usw. in das demokratische Vorhaben integriert wurden, verselbstst&auml;ndigten sich die Potenziale des demokratischen Nationalismus in eine Weiterentwicklung der altvertrauten kaiserlich-k&ouml;niglichen Tradition des Eroberns und sich Bereicherns in einer neuen Gestalt.<\/p><p>Dank der permanenten Kriege untereinander und in ihren Kolonien erlangten die abendl&auml;ndisch aufgekl&auml;rten Nationen eine bis dato unvorstellbare Macht und Stabilit&auml;t sowie Know-how f&uuml;r eine weiterf&uuml;hrende hochkultivierte Welteroberung und Kapitalvermehrung.<\/p><p>Die demokratische Nation hat sich als ein ideales Modell erwiesen, um die altvertrauten Macht-Profit-Interessen und den Kampfgeist der Arbeiterbewegung f&uuml;r das menschenw&uuml;rdige &Uuml;berleben der Bev&ouml;lkerung ohne Gewalt, eben zivilisiert, demokratisch, kooperativ zu regeln. Und dar&uuml;ber hinaus erwies sich die Nation als ein hervorragendes Machtgebilde bei der Stabilisierung der zivilisierten Herrschaft &uuml;ber die Kolonien. Die weltweite Staatenbildung (nation building) war auf dem Papier leicht zu verwirklichen. Mit ein paar Strichen auf der Landkarte konnten die Kolonialm&auml;chte ihre eigenen Nationen mit &bdquo;ergebensten&ldquo; Untertanen erschaffen.<\/p><p>Aber die Zeiten &auml;ndern sich. Die Nationen des Globalen S&uuml;dens nehmen ihre Souver&auml;nit&auml;t ernst. Der Westen ist aber keinesfalls bereit, seinen Glauben an die eigene Alternativlosigkeit zu reformieren und sich auf ein respektvolles Zusammenleben einzustellen. Ja, diese Geisteshaltung kennt man doch: &bdquo;The winner takes it all&ldquo;. Das hat auch die schwedische Popgruppe ABBA mal erkannt.<\/p><p>Wir verteidigen also die westliche Demokratie, westliche Werte, Freiheit und Wohlstand und Frieden, die regelbasierte Ordnung, die Zivilisation des Abendlandes, die W&uuml;rde der Menschheit, unsere christliche Religion usw. Und wer aus seinem &bdquo;nach Zusammenh&auml;ngen suchenden Bauchgef&uuml;hl&ldquo; die Frage stellt: Was sollen all diese In-, Auf-, Vor- und &Uuml;berschriften eigentlich bedeuten, erlebt sein dunkelblaues Wunder.<\/p><p>An einem herrschaftsfreien Diskurs fanden die herrschaftlichen Herrscher schon immer her(r)zlich wenig zu verherrlichen. Daf&uuml;r hat sich eine Diskussions- und Informationskultur entwickelt, die an einen inhaltslosen Gedanken-Pingpong erinnert. Die Bundespressekonferenz, wie von Florian Warweg dokumentiert, ist ein Musterbeispiel f&uuml;r dieses zutiefst verunsicherte Streben, die Alternativlosigkeit der eigenen Aussagen mit einer b&uuml;rokratischen Gewissenhaftigkeit zu verteidigen.<\/p><p>Die werteorientierte Zivilisation f&uuml;hrt nicht nur ihren Kreuzzug gegen das B&ouml;se auf der Welt, sondern ist auch in einen innenpolitischen Konflikt &uuml;ber den wahren Nationalismus geraten: &bdquo;lokaler vs. globaler Nationalismus&ldquo;. In dieser innernationalistischen Auseinandersetzung tr&auml;umen die einen von Ruhe und Ordnung in einer ethnisch reinen, souver&auml;nen Nation und die anderen vom weltweiten Gl&uuml;ck und Frieden unter der F&uuml;hrung des werteorientierten Westens.<\/p><p>Mein &bdquo;Zusammenh&auml;nge erfassendes Bauchgef&uuml;hl&ldquo; will nicht nur das aggressive Verteidigen der Alternativlosigkeit des Gesamtsystems als einen wesentlichen Grund f&uuml;r die abendl&auml;ndischen Fehlentwicklungen beklagen. Um die archaische Vorstellung von einer gemeinschaftlich koordinierbaren Wandlungsf&auml;higkeit eines Gesamtsystems in eine echte Alternative zu entwickeln, br&auml;uchten wir aber gut durchdachte, konkrete Modelle. Also, liebe sozial- und wirtschaftspolitisch kreativen Geister, Politiker, Scientific Community, dazu nur zur Anregung: W&auml;re da was zu machen?<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ alexkich<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113026\">Wenn Wirklichkeitsversteher das Sagen haben &ndash; der Fehlentwicklung des Werte-Westens auf der Spur<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106888\">An der Schwelle zum &bdquo;Post-Werte-Westen-Zeitalter&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104203\">Die &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; der regelbasierten Weltordnung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92982\">Dieses Weltreich spottet jeder Ironie<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei aller Bewunderung und Respekt f&uuml;r die k&uuml;nstlerischen, wissenschaftlichen und soziopolitischen Errungenschaften der westlichen Kulturen wird eine andere Art ihrer Kreativit&auml;t gerne &uuml;bersehen: Seit gut 2.000 Jahren waren die abendl&auml;ndischen Herrschaftssysteme im st&auml;ndigen Wandel und konnten dabei eindrucksvoll beweisen, dass Macht- und Profitinteressen unter unterschiedlichsten Herrschaftsmodellen zu verwirklichen sind. 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