{"id":124790,"date":"2024-11-15T12:00:22","date_gmt":"2024-11-15T11:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124790"},"modified":"2024-11-15T12:36:26","modified_gmt":"2024-11-15T11:36:26","slug":"aktuell-zum-krieg-im-gazastreifen-eine-gruendliche-zerstoerung-des-israel-mythos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124790","title":{"rendered":"Aktuell zum Krieg im Gazastreifen: Eine gr\u00fcndliche Zerst\u00f6rung des Israel-Mythos"},"content":{"rendered":"<p>Michael L&uuml;ders schildert in seinem <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/krieg-ohne-ende-oxid.html\">neuen Buch<\/a> den zionistischen Staat und seine Geschichte ohne Tabus und stellt der deutschen Israel-Politik ein verheerendes Zeugnis aus. Es gibt nicht viele deutsche Autoren, die den Mut haben, die Geschichte Israels von einer vorurteilslos-kritischen Seite aus darzustellen &ndash; also aus einer Sicht, die nicht die deutsche Schuld in den Vordergrund stellt. Das neue Buch des Nahost-Experten Michael L&uuml;ders erf&uuml;llt genau diese Kriterien. Mit tabulosem und analytischem Blick geht L&uuml;ders sein Thema an &ndash; getreu seiner Absicht, ein realistisches Israel-Bild der israelischen Geschichte und Politik zu zeichnen, das nicht der Wunsch-Projektion eines idealen Judenstaates verpflichtet ist, wie sie die deutsche politische Klasse sieht: die Zufluchtsst&auml;tte der Holocaust&uuml;berlebenden und die &bdquo;einzige Demokratie im Nahen Osten&ldquo;. Ein Staat, wie Bundeskanzler Scholz sich ausdr&uuml;ckte, der sich streng ans V&ouml;lkerrecht und die Menschenrechte h&auml;lt. Von <strong>Arn Strohmeyer.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDie Ergebnisse, zu denen L&uuml;ders kommt, lassen auch das deutsch-israelische Verh&auml;ltnis in einem ganz anderen Licht erscheinen. Denn wenn die historische Wahrheit so furchtbar ist (Israel ist ein Staat, der mit dem &bdquo;Geburtsfehler&ldquo; der Gewalt der Nakba seinen Anfang genommen hat, die bis heute andauert), dann muss auch das Verh&auml;ltnis zu diesem Staat, das vornehmlich vom S&uuml;hnegedanken gepr&auml;gt ist, moralisch sehr anfechtbar sein. <\/p><p>L&uuml;ders zeigt zun&auml;chst die Geschichte des Konflikts um Pal&auml;stina auf und widerlegt dabei viele zionistische Mythen, die sich auch tief ins deutsche Bewusstsein eingegraben habe: Israel, der ewig in seiner Existenz bedrohte Staat, der permanent um sein &Uuml;berleben k&auml;mpfen muss. Nein, dieser Staat ist &ndash; wie schon erw&auml;hnt &ndash; mit der Urs&uuml;nde behaftet, f&uuml;r sein Entstehen 1948\/49 die H&auml;lfte des dort seit Jahrhunderten lebenden Volkes &ndash; 750.000 Pal&auml;stinenser &ndash; vertrieben zu haben. Und in dem Krieg gegen die Araber in derselben Zeit (euphemistisch &bdquo;Unabh&auml;ngigkeitskrieg&ldquo; genannt) verleibten sich die Zionisten 78 Prozent von Pal&auml;stina ein, vor diesem Krieg hatten sie nur sechs Prozent besessen.<\/p><p>L&uuml;ders widerlegt auch den Mythos, dass der junge zionistische Staat, wie er selbst behauptet, den Arabern immer die Hand zum Frieden ausgestreckt habe. Ganz im Gegenteil, die Zionisten w&auml;hlten im Triumphgef&uuml;hl ihrer milit&auml;rischen St&auml;rke nicht den Ausgleich mit den Arabern, sondern die Konfrontation. Es waren die Araber, die Israel Friedensangebote unterbreiteten, die Israel aber mit Nichtachtung strafte. Der Suez-Krieg 1956 sowie auch der Juni-Krieg 1967 wurden Israel von den Arabern nicht aufgezwungen, sondern beide hat es aus eigenem Willen und freiem Entschluss gef&uuml;hrt.<\/p><p>Im Juni-Krieg eroberte Israel das Westjordanland, Ost-Jerusalem, die Golanh&ouml;hen und den Gazastreifen und vertrieb noch einmal 350.000 Pal&auml;stinenser. Der israelische Historiker Ilan Pappe konnte belegen, dass die israelische Regierung schon kurz nach diesem Krieg einstimmig beschloss, das Westjordanland und den Gazastreifen von k&uuml;nftigen Friedensverhandlungen auszuschlie&szlig;en. In den neu eroberten Gebieten wurde ein brutales Besatzungsregime installiert und der Siedlungsbau nach strategischen Kriterien forciert, der heute so weit gediehen ist, dass die Schaffung eines Pal&auml;stinenser-Staates und damit eine gerechte Friedensl&ouml;sung unm&ouml;glich sind. <\/p><p>Es war immer das zionistische Ziel gewesen, auch wenn man es aus propagandistischen Gr&uuml;nden nicht zugeben wollte, das gesamte Land zwischen Jordan und Mittelmeer in Besitz zu nehmen &ndash; eben mit Berufung auf das Alte Testament, Erez Israel (Gro&szlig;-Israel) zu schaffen. Die Pal&auml;stinenser z&auml;hlen vor diesem Hintergrund gar nicht, sie sind eine &uuml;bersch&uuml;ssige Bev&ouml;lkerung, die es in Mauern und Z&auml;unen einzuhegen und dort zu unterdr&uuml;cken oder am besten zu vertreiben gilt. L&uuml;ders schreibt: &bdquo;Das Ziel der allgemeinen Repression und Entrechtung ist offenkundig: Das Leben der Pal&auml;stinenser unertr&auml;glich zu gestalten, damit so viele wie m&ouml;glich den Weg ins Exil antreten.&ldquo; <\/p><p>Die weitere Entwicklung in Pal&auml;stina\/Israel ergibt sich nach diesen Voraussetzungen von selbst &ndash; eine permanente Spirale der Gewalt, die sich aus dem zionistischen Staatsterrorismus und dem pal&auml;stinensischen Widerstand dagegen automatisch ergibt &ndash; bis zum gegenw&auml;rtigen Gaza-Krieg, den Israel, indem es das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 zum Vorwand f&uuml;r seine Rache nahm, inzwischen zu einem Genozid ausgeweitet hat.<\/p><p>L&uuml;ders schildert ausf&uuml;hrlich, mit welcher barbarischen Brutalit&auml;t die Israelis im Gazastreifen vorgehen. Er ordnet diese Gewaltorgie folgenderma&szlig;en ein: &bdquo;Die israelische Antwort [auf das Hamas-Massaker] ist &uuml;ber die Ma&szlig;en zerst&ouml;rerisch ausgefallen und zwar von Anfang an, sodass der dahinterliegende vors&auml;tzliche Vernichtungswille kaum zu &uuml;bersehen ist. Dabei geht es nicht um einen Krieg gegen die Hamas, sondern um einen Krieg gegen die Pal&auml;stinenser als Volk. Ganz offensichtlich hat die Regierung Netanjahu das weit verbreitete Bed&uuml;rfnis nach Rache und Vergeltung genutzt, um ihrer Vision eines ethnisch m&ouml;glichst homogenen Gro&szlig;israel n&auml;herzukommen: indem die Lebensgrundlagen im Gazastreifen so umfassend zerst&ouml;rt werden, dass der angestrebte Exodus m&ouml;glichst vieler Pal&auml;stinenser zun&auml;chst in den Sinai fast schon wie ein Akt der Menschlichkeit daherkommt.&ldquo;<\/p><p>Nat&uuml;rlich geben die Zionisten ihre Absichten noch nicht offen zu. Denn es gilt das propagandistische Glaubensbekenntnis, dass erstens die zionistische Seite immer das Opfer ist, das angegriffen wird; und zweitens: es gibt keinen historischen Kontext noch irgendeine Rechtfertigung f&uuml;r Gewaltausbr&uuml;che gegen &bdquo;Juden&ldquo;. Grund von Gewalt gegen sie ist immer der Hass gegen sie. Mit anderen Worten: F&uuml;r den gegenw&auml;rtigen Krieg im Gazastreifen ist nach dieser Sicht ausschlie&szlig;lich die Hamas verantwortlich.<\/p><p>L&uuml;ders malt ein d&uuml;steres Zukunftsszenario f&uuml;r Gaza: &bdquo;Alle Rahmendaten weisen unmissverst&auml;ndlich nur in eine Richtung: die Nakba 2.0. Es ist unm&ouml;glich, dass 2,3 Millionen Menschen in der Tr&uuml;mmerw&uuml;ste Gazastreifen auf derma&szlig;en kleinem Raum existieren k&ouml;nnen &ndash; ohne jede Zukunft, ohne Hoffnung auf eine menschenw&uuml;rdige Existenz, ohne medizinische Versorgung, ohne Essen, ohne Wasser. Also bleibt ihnen nur ein Weg, und der wird ihnen in den n&auml;chsten Monaten und Jahren mit Nachdruck gewiesen werden: der Exodus.&ldquo;<\/p><p>Ist diese von Israel begangene genozidale Barbarei schon furchtbar genug und fast beispiellos, erf&auml;hrt sie ihre Steigerung noch durch die Akzeptanz, ja Duldung und sogar aktive F&ouml;rderung des Westens &ndash; besonders eben der USA und Deutschlands, die durch ihre Waffenlieferungen das Morden in Gaza erst m&ouml;glich gemacht haben und auch immer noch erm&ouml;glichen. Die deutsche Politik beruft sich bei ihrer bedingungslosen Unterst&uuml;tzung Israels auf das moralische Verm&auml;chtnis des Holocaust (Staatsr&auml;son). <\/p><p>Aus dem deutschen Mega-Verbrechen an den Juden kann aber wohl nicht die moralische Schlussfolgerung gezogen werden, einen Unrechtsstaat, dem V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte nichts gelten, r&uuml;ckhaltlos zu unterst&uuml;tzen, ja sich v&ouml;llig mit seinen Interessen zu identifizieren. Einen Staat, dem sogar israelische Holocaust-Experten wie Omer Bartov, Amos Goldberg und Raz Segal bescheinigen, im Gazastreifen V&ouml;lkermord zu begehen. <\/p><p>Die deutsche Politik h&auml;tte mit der Erbschaft des Holocaust die Pflicht, da ist L&uuml;ders uneingeschr&auml;nkt zuzustimmen, aus Gr&uuml;nden der Moral und der Ethik einer authentischen Erinnerungskultur &uuml;berall auf der Welt f&uuml;r die Realisierung der Menschenrechte einzutreten, wo sie gebrochen werden, und bei den geringsten Anzeichen eines V&ouml;lkermordes auf dem Globus zu intervenieren und ihn zu verhindern. <\/p><p>L&uuml;ders nennt klar beim Namen, warum die deutsche Politik in puncto Nahost und Israel auf der v&ouml;llig falschen Seite der Geschichte steht: &bdquo;Unter Berufung auf die Teleologie von Auschwitz einen kollektiven T&ouml;tungsakt zu billigen oder geschehen zu lassen &ndash; in diesem Fall der israelischen Seite gegen&uuml;ber den Pal&auml;stinensern, der anschlie&szlig;end vom Internationalen Gerichtshof (IGH) m&ouml;glicherweise als Genozid bewertet wird &ndash; , w&auml;re f&uuml;r Deutschland der GAU. In diesem Fall w&auml;re der deutsche Moralismus als das entlarvt, was er de facto auch ist: vor allem eine krude Mischung aus Heuchelei, Realit&auml;tsvermeidung und imperialer Weltsicht.&ldquo; <\/p><p>Die Folgen der deutschen Staatsr&auml;son-Politik gegen&uuml;ber Israel werden, so warnt L&uuml;ders, betr&auml;chtlich sein: Im Inneren eine zunehmende Repression gegen Andersdenkende &ndash; also die D&auml;monisierung und Kriminalisierung von Kritikern der israelischen Politik als &bdquo;Antisemiten&ldquo;. Die jetzt beschlossene &bdquo;Bundestagsresolution gegen Antisemitismus&ldquo; wird das Ihre zu einer fatalen und die Demokratie gef&auml;hrdenden Einengung und Beschr&auml;nkung der Meinungs-, Informations- , Wissenschafts- und Kunstfreiheit beitragen. Und im &Auml;u&szlig;eren wird der Niedergang des Westens unaufhaltsam sein. Denn der flagrante Widerspruch zwischen der offenen Betonung der westlichen Werte und der real ausge&uuml;bten Politik, in der diese Werte &ndash; siehe Gaza &ndash; mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Diese Kluft ist un&uuml;berbr&uuml;ckbar.<\/p><p>L&uuml;ders zieht folgende Bilanz: &bdquo;Gaza wird zunehmend zu einer Metapher f&uuml;r altbekannte Verbrechen. Wer im Globalen S&uuml;den mag die Selbstwahrnehmung der Machteliten in Washington, Br&uuml;ssel und Berlin, n&auml;mlich f&uuml;r Demokratie, Freiheit und Menschenrechte einzustehen, noch ernst nehmen? Entsprechend gro&szlig; ist die Begeisterung &uuml;ber S&uuml;dafrikas Klage gegen Israel. Es ist das erste Mal, dass ein Land des Globalen S&uuml;dens der westlichen Selbsterm&auml;chtigung, internationale Rechtsnormen allein bei &sbquo;Schurkenstaaten&lsquo; anzulegen, nie aber bei sich selbst, &ouml;ffentlichkeitswirksam Paroli bietet. Nicht allein Israel sitzt in Den Haag auf der Anklagebank, sondern der Westen insgesamt. Einschlie&szlig;lich der ebenso selbstgef&auml;lligen wie realit&auml;tsblinden politisch-medialen Klasse in Deutschland.&ldquo;<\/p><p>Auch f&uuml;r den Nahen Osten sieht L&uuml;ders keine Hoffnung, weil die Wurzel des &Uuml;bels &ndash; die israelische Besatzung &uuml;ber ein ganzes Volk &ndash; nicht angegangen wird. Die Zeichen dort stehen weiter auf anhaltende Gewalt und Widerstand. Verantwortlich daf&uuml;r macht L&uuml;ders mit Recht die zionistische Ideologie und ihre Verteidiger und Anh&auml;nger. Er nennt die israelische Politik &bdquo;nihilistisch und selbstzerst&ouml;rerisch&ldquo;. <\/p><p>Der Genozid in Gaza und das moralische Versagen des Westens angesichts der dort stattfindenden Barbarei enthalten f&uuml;r den Autor aber trotz alledem einen Hoffnungsfunken, so widerspr&uuml;chlich und absurd das zun&auml;chst auch anmuten mag. Denn Gaza ist l&auml;ngst eine Metapher geworden: das einigende Band des politischen und ethischen Bewusstseins einer wachsenden Zahl von Menschen &ndash; nicht nur im Globalen S&uuml;den. Gaza kann in diesem Sinn ein &bdquo;Erweckungserlebnis&ldquo;, das dem vom Westen das nach dem Holocaust propagierte, aber von ihm verratene &bdquo;Nie wieder!&ldquo; einen neuen Sinn geben kann. <\/p><p>Das w&uuml;rde bedeuten, den &bdquo;Holocaust zu erretten&ldquo; (hier zitiert L&uuml;ders den indischen Philosophen Pankaj Mishra), ihn dem Verrat von Netanjahu, Biden, Scholz und Macron zu entziehen und seine moralische Bedeutung, sein Verm&auml;chtnis f&uuml;r die Menschheit wiederherzustellen. Und: dem historischen Erinnern an die millionenfachen Opfer eine neue Universalit&auml;t zu verleihen. Das w&auml;re die beste Pr&auml;vention gegen ein neues Jahrhundertverbrechen auf der Grundlage der Erneuerung einer manipulierten, instrumentalisierten und besch&auml;digten Erinnerungskultur. <\/p><p>Das ist zwar nur eine schwache Hoffnung, die L&uuml;ders hier anf&uuml;hrt, aber wohl fast die einzige, die man angesichts der furchtbaren politischen und kriegerischen Realit&auml;t zurzeit haben kann. Es gibt nur wenige B&uuml;cher, mit denen man eine so totale &Uuml;bereinstimmung hat wie mit L&uuml;ders neuem Text. Dieses Buch sollte zur Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r jeden werden, der sich zur Nahost-Problematik &auml;u&szlig;ert. <\/p><p><strong>Michael L&uuml;ders: Krieg ohne Ende? Warum wir f&uuml;r den Frieden im Nahen Osten unsre Haltung zu Israel &auml;ndern m&uuml;ssen, M&uuml;nchen 2024, ISBN 978-3-442-31776-9, 22 Euro<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael L&uuml;ders schildert in seinem <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/krieg-ohne-ende-oxid.html\">neuen Buch<\/a> den zionistischen Staat und seine Geschichte ohne Tabus und stellt der deutschen Israel-Politik ein verheerendes Zeugnis aus. 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