{"id":124956,"date":"2024-11-19T10:00:56","date_gmt":"2024-11-19T09:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124956"},"modified":"2024-11-19T14:58:41","modified_gmt":"2024-11-19T13:58:41","slug":"omv-gegen-gazprom-wie-sich-oesterreich-energiepolitisch-selbst-schadet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124956","title":{"rendered":"OMV gegen Gazprom: Wie sich \u00d6sterreich energiepolitisch selbst schadet"},"content":{"rendered":"<p>Am 13. November 2024 verurteilte ein Schiedsgericht &bdquo;unter den Regeln der Internationalen Handelskammer&ldquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124956#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] &ndash; wie es auf der Homepage des &ouml;sterreichischen Energiekonzerns OMV hei&szlig;t &ndash; den russischen Gasriesen Gazprom zu einer Geldstrafe von 230 Millionen Euro plus Zinsen. Noch am selben Tag verk&uuml;ndete der Vorstand der OMV, diese Summe mit aktuell offenen Forderungen verrechnen zu wollen. F&uuml;r Gazprom kommt dies nicht in Frage, weshalb der russische Konzern am 16. November die Gaslieferung an die OMV einstellte. Von <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2860\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-124956-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=124956-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241119-OMV-gegen-Gazprom-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Was von Weitem so aussieht wie ein ganz normaler Gerichtsstreit unter kapitalstarken Konzernen, ist tats&auml;chlich Ausfluss einer langfristig vorbereiteten Provokation des gr&ouml;&szlig;ten &ouml;sterreichischen, teilverstaatlichten Betriebes gegen Russland. Auf diese Weise will Wien einen bis 2040 g&uuml;ltigen Liefer- und Abnahmevertrag f&uuml;r russisches Erdgas nach &Ouml;sterreich und eine 57-j&auml;hrige Energiepartnerschaft zwischen den beiden L&auml;ndern beenden. Die OMV-Klage vor dem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer war mutwillig geplant und selbstbesch&auml;digend ausgef&uuml;hrt.<\/p><p><strong>SMV seit 1945, Sowjetgas seit 1968<\/strong><\/p><p>Im Jahr 1968 schloss &Ouml;sterreich als erster westlicher Staat einen Erdgasliefervertrag mit der Sowjetunion ab. Als Drehscheibe daf&uuml;r diente die Lagerst&auml;tte Baumgarten an der March. Der direkt an der slowakischen Grenze gelegene Ort eignete sich besonders daf&uuml;r, weil in der Gegend schon zuvor Erd&ouml;l und Erdgas &ndash; freilich in weit geringerem Umfang &ndash; gef&ouml;rdert wurden. Von Baumgarten baute man 1974 Leitungen nach Italien, 1980 in die Bundesrepublik Deutschland und 1996 nach Ungarn.<\/p><p>Die &ouml;sterreichisch-sowjetische Energiepartnerschaft reicht indes noch viel weiter in die Vergangenheit zur&uuml;ck. Nach 1945 &uuml;bernahm Moskau entsprechend der Potsdamer Vertr&auml;ge, wonach deutsches Eigentum zwecks Reparationen beschlagnahmt werden durfte, kleine Energief&ouml;rderstellen in Ost&ouml;sterreich und baute diese zu einem Gro&szlig;betrieb unter dem Namen Sowjetische Mineral&ouml;lverwaltung (SMV) aus. Nach dem Abzug der alliierten Truppen ging der Betrieb in die H&auml;nde der verstaatlichten Industrie &uuml;ber und wurde zur &Ouml;sterreichischen Mineral&ouml;lverwaltung. Aus der SMV wurde die OMV. Diese ist auch heute noch im teilstaatlichen Besitz: 31,5 Prozent an der Aktiengesellschaft werden vom Staat &Ouml;sterreich gehalten, 24,9 Prozent vom Scheichtum Abu Dhabi.<\/p><p>Anfang Juni 2018 unterzeichneten Gazprom-Chef Alexej Miller und OMV-Chef Rainer Seele zum 50. Jahrestag der sowjetisch\/russisch-&ouml;sterreichischen Energiepartnerschaft eine Verl&auml;ngerung des seit 1968 bestehenden Gasliefervertrages. Im Beisein von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin und &Ouml;sterreichs Kanzler Sebastian Kurz gestaltete sich die schlichte Zeremonie der Unterschriftsleistung als Festakt. Die neue Vereinbarung, die neben der Lieferverpflichtung auch eine Abnahmeverpflichtung enthielt, gilt bis zum Jahr 2040, was beiden Partnern eine langfristige Planungssicherheit garantierte. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es Quersch&uuml;sse aus EU-Kreisen gegen die Vertragsverl&auml;ngerung, befand man sich doch in Br&uuml;ssel bereits seit 2014 in einem kleinen Wirtschaftskrieg mit Russland. EU-Mitgliedsstaaten war es verboten, Erd&ouml;l- und Erdgasf&ouml;rdertechnologien nach Russland zu exportieren, der Rohstoff selbst war allerdings von wirtschaftlichen Zwangsma&szlig;nahmen noch nicht betroffen.<\/p><p>Mit dem gro&szlig;en Wirtschaftskrieg gegen Russland, den die USA und die EU nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine vom Zaun gebrochen haben, geriet auch der &ouml;sterreichisch-russische Gasvertrag zunehmend unter Druck. Als Erstes bekam dies OMV-Chef Rainer Seele zu sp&uuml;ren. Der aus Deutschland stammende Manager ist f&uuml;r seinen Pragmatismus bekannt und wehrte sich immer wieder gegen moralisch aufgeladene antirussische Politikerstimmen. Als Pr&auml;sident der Deutsch-Russischen Au&szlig;enhandelskammer stand er f&uuml;r einen fortgesetzten wirtschaftlichen Austausch zwischen Ost und West. <\/p><p>Gleichzeitig mit seinem Vertragsende als OMV-Chef sprach ihm die Jahreshauptversammlung des Konzerns im Jahr 2022 mehrheitlich das Misstrauen aus. Die Vertreter des Staates und die Aktion&auml;re aus Abu Dhabi weigerten sich in einem international absolut un&uuml;blichen Vorgang, ihren Konzernchef zu entlasten. Damit schlossen sie sich der Empfehlung der &bdquo;International Shareholder Services&ldquo; &ndash; einer Stimmrechtsberatergesellschaft (was es nicht alles gibt auf dieser Welt) &ndash; an. Der Vorwurf lautete auf Missachtung von Compliance-Regeln, genannt wurde z.B. ein Sponsorenvertrag mit dem russischen Fu&szlig;ballclub Zenit Sankt Petersburg. Doch im Visier standen vor allem die Liefervertr&auml;ge mit Gazprom. Nach einem Jahr heftigsten Gerangels sprach die n&auml;chste OMV-Hauptversammlung dem bereits ausgeschiedenen Rainer Seele im Juni 2023 nachtr&auml;glich doch noch das Vertrauen aus und entlastete ihn.<\/p><p>&Ouml;sterreich bezog zuletzt 85 Prozent seines Gases aus Russland.<\/p><p><strong>Koste es, was es wolle: Raus aus russischem Gas<\/strong><\/p><p>Der antirussische Kampf verlagerte sich in der Folge auf die Gerichtss&auml;le &ndash; oder genauer: auf diverse internationale Schiedsgerichte. Im Januar 2023 reichte die OMV bei einem Schiedsgericht in Stockholm Klage gegen Gazprom ein, weil der russische Konzern seine Gasliefermengen nach Deutschland gedrosselt und kurzfristig eingestellt hatte. &Ouml;sterreich war zu keinem Zeitpunkt davon betroffen. Der Streitwert belief sich auf 575 Millionen Euro. Im April 2024 konnte Gazprom mittels eines Schiedsgerichts in Sankt Petersburg diese Klage erfolgreich zur&uuml;ckweisen. Die Lieferschwierigkeiten, so der russische Konzern, h&auml;tten mit der Sanktionspolitik der Europ&auml;ischen Union zu tun und k&ouml;nnen Gazprom nicht angelastet werden.<\/p><p>Tats&auml;chlich hatte Br&uuml;ssel Ende Februar 2022 als Reaktion auf den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine mit einem Rundumschlag gegen die russische Wirtschaft gleich mehrere Sanktionspakete geschn&uuml;rt, unter anderem das Einfrieren von 300 Milliarden US-Dollar an russischen Zentralbankgeldern und den Ausschluss russischer Banken aus dem SWIFT-System. Bereits zuvor hatte die deutsche Bundesregierung die Inbetriebnahme der fertiggestellten Nord-Stream-2-Pipeline mit b&uuml;rokratischen Man&ouml;vern verhindert. Russland sah sich wirtschaftlich an die Wand gedr&auml;ngt und meldete seinerseits &ndash; um den Druck auf Deutschland und die EU zu erh&ouml;hen &ndash; Schwierigkeiten beim Transport von Gas durch Nord Stream 1. Ein &ndash; echter oder fingierter? &ndash; Turbinenschaden f&uuml;hrte dazu, dass nur mehr 60 Prozent des vertraglich vereinbarten Gases in Deutschland ankamen, sp&auml;ter waren es nur noch 40 Prozent. Die Reparatur der Siemens-Turbine konnte nur am Standort in Kanada durchgef&uuml;hrt werden, was dazu f&uuml;hrte, dass Ottawa nach erfolgter Reparatur die Ausfuhr nach Russland verweigerte &ndash; Turbinen standen auf der kanadischen Sanktionsliste. Nachdem der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck eine Sonderausfuhrgenehmigung erstritten hatte, lie&szlig;en die russischen Zollpapiere auf sich warten. Auf diese Art und Weise ging der Kampf um russische Energie f&uuml;r Deutschland noch bis zum 26. September 2022, als eine Marine-Einheit &ndash; mutma&szlig;lich aus den USA &ndash; mit der Sprengung von drei der vier Nord-Stream-R&ouml;hren der deutsch-russischen Energiepartnerschaft ein Ende setzte.<\/p><p>Am 13. November 2024 sprach ein Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer der OMV 230 Millionen Euro plus Zinsen als Schadensersatz f&uuml;r die erlittenen Ausf&auml;lle am deutschen Gasmarkt im Jahr 2022 zu. Das ist zum einen bemerkenswert, weil zu diesem Zeitpunkt die Sanktionsmaschine gegen Russland voll angelaufen war und sich dieses Schiedsgericht dessen freilich bewusst war, den &bdquo;Fall&ldquo; jedoch so behandelte, als w&auml;re er in wirtschaftlichen Friedenszeiten erfolgt. Zum anderen betrifft der Lieferausfall in Deutschland den &ouml;sterreichischen Markt in keiner Weise; und auch der langj&auml;hrige, bis 2040 laufende Liefervertrag ist davon nicht tangiert. Umso unverst&auml;ndlicher ist es, dass die Chefetage der OMV am Tag nach dem Urteilsspruch des Schiedsgerichts verk&uuml;ndete, die 230 Millionen Euro mit zuk&uuml;nftigen Gaslieferungen nach &Ouml;sterreich verrechnen zu wollen. Dieses Vorgehen wird nur dann verst&auml;ndlich, wenn man es bewusst darauf angelegt hat, die &ouml;sterreichisch-russische Energiepartnerschaft auf diese Weise zu torpedieren. Und genau das ist die Rationalit&auml;t hinter dem provokativen Vorgehen der neuen OMV-Riege und der hinter ihr stehenden Regierung als Eigent&uuml;mervertreterin.<\/p><p>Drei Tage sp&auml;ter, am 16. November 2024, stellte Gazprom die Gaslieferung an die OMV ein. Damit hat Letztere ein Argument in der Hand, dass Russland den bis 2040 geltenden Vertrag gebrochen h&auml;tte, was wohl der Sinn der ganzen Klageflut gewesen ist.<\/p><p>Die OMV setzt in Zukunft &ndash; ihrer eigenen Philosophie, m&ouml;glichst nachhaltig und CO2-arm wirtschaften zu wollen, widersprechend &ndash; auf LNG-Gas aus den USA. Dieses soll &uuml;ber italienische H&auml;fen die Alpen hinaufgepumpt werden, um dann wieder &ouml;stlich von Wien in den Speicher Baumgarten zu flie&szlig;en. Auch ist die Rede davon, dass sich bereits Zwischenh&auml;ndler finden, die russisches Gas &ndash; als aserbaidschanisches umetikettiert &ndash; &uuml;ber die seit 1968 bestehende Pipeline nach &Ouml;sterreich bringen. Derzeit rechnen Kalkulanten f&uuml;r das kommende Jahr mit Preiserh&ouml;hungen von 20 Prozent, was von Politik und OMV zur Kenntnis genommen wird. Das muss einem, so ihr Tenor, der Kampf gegen Russland schon wert sein.<\/p><p><small>Titelbild: Photofex_AUT\/shutterstock.com<\/small><\/p><p><em>Von Hannes Hofbauer ist zuletzt erschienen: Im Wirtschaftskrieg. Die Sanktionspolitik des Westens und ihre Folgen. Das Beispiel Russland (Promedia Verlag)<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Die &bdquo;Internationale Handelskammer&ldquo; ist eine nichtstaatliche Organisation mit Sitz in Paris, die nach dem Ersten Weltkrieg gegr&uuml;ndet wurde.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. November 2024 verurteilte ein Schiedsgericht &bdquo;unter den Regeln der Internationalen Handelskammer&ldquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124956#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] &ndash; wie es auf der Homepage des &ouml;sterreichischen Energiekonzerns OMV hei&szlig;t &ndash; den russischen Gasriesen Gazprom zu einer Geldstrafe von 230 Millionen Euro plus Zinsen. 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