{"id":12503,"date":"2012-03-12T14:30:20","date_gmt":"2012-03-12T13:30:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12503"},"modified":"2015-02-03T11:30:19","modified_gmt":"2015-02-03T10:30:19","slug":"die-schone-neue-welt-der-telekommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12503","title":{"rendered":"Die sch\u00f6ne neue Welt der Telekommunikation"},"content":{"rendered":"<p>&ldquo;Zum B&ouml;rsenrenner hat sich die (Deutsche) Telekom schon entwickelt, ein konkurrenzf&auml;higes Unternehmen muss die ehemalige Beh&ouml;rde erst noch werden.&rdquo; So war es im Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner Ausgabe 47\/1996 zu lesen. Im Zuge der Postreform war die Deutsche Telekom (DT) entstanden und sollte sich nun auf einem neuen, deregulierten TK-Markt (Telekommunikation) bew&auml;hren. Aber wie steht es nun um den &ldquo;Testfall Telekom&rdquo; (Spiegel) &uuml;ber f&uuml;nfzehn Jahre nach dem ersten B&ouml;rsengang? Eine Zwischenbilanz. Von Axel Witzki<br>\n<!--more--><br>\nIn Deutschland schuf die Kohl-Regierung Anfang der 1990er Jahre die gesetzlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Liberalisierung des TK-Marktes. Mit Inkrafttreten des Telekommunikationsgesetzes (TKG) 1996 verlor das zum 1. Januar 1995 aus der Bundespost abgespaltene Unternehmen Deutsche Telekom seine Monopolstellung. Dies war eine historische Z&auml;sur, denn lange Zeit war in westlichen Gesellschaften die Vorstellung, dass die Telefonie und andere TK-Dienste besser von einem Monopolisten erbracht werden, verbreitet. Dies zeigt ein Blick in die Geschichte der Telefonie.<\/p><p><strong>Telefonie vom Monopolisten<\/strong><\/p><p>Mit der Verf&uuml;gbarkeit der entsprechenden Technik wurden seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in den westlichen Gesellschaften Telefonnetze aufgebaut. Die entsprechenden Leistungen f&uuml;r den Kunden wurden dabei fast von Beginn an von einer staatliche Beh&ouml;rde erbracht, oder zumindest doch von einem Privatunternehmen mit Monopol-Stellung &ndash; wie etwa AT&amp;T in den USA. AT&amp;T kann dabei durchaus als Paradebeispiel f&uuml;r die verschiedenen Phasen der Telekommunikation gelten. <\/p><p>AT&amp;T-Pr&auml;sident Theodore Vail hatte im Jahr 1907 argumentiert, dass die Telefonie wegen der Natur dieser Technologie am effizientesten &uuml;ber ein Monopol, welches ihre Erbringung als Universaldienst gew&auml;hrleistet, zu erbringen sei. Vail schrieb in diesem Jahr im AT&amp;T-Gesch&auml;ftsbericht, dass eine staatliche Regulierung, &ldquo;vorausgesetzt, sie ist unabh&auml;ngig, intelligent, aufmerksam, gr&uuml;ndlich und einfach&rdquo;, eine angemessene und akzeptable Alternative f&uuml;r einen hart umk&auml;mpften Markt sei. Diese Argumentation wird seit dem Jahr 1913 offiziell von der US-Regierung akzeptiert. Damit sollten insbesondere auch die chaotischen Zust&auml;nde beendet werden, in der eine Vielzahl von Unternehmen um die Gunst der Kunden warben. Problematisch war etwa, dass sich Kunden verschiedener Anbieter sich nicht gegenseitig anrufen konnten, weil ihre Dienste jeweils auf unterschiedlichen technischen Standards basierten.<\/p><p>Kritik an der (und auch Klagen gegen die) Monopol-Stellung von AT&amp;T war in den USA in den folgenden Jahrzehnten gang und g&auml;be. Schlie&szlig;lich und endlich wird AT&amp;T im Jahr 1984 aufgespalten. Die lokalen Telefonie-Gesch&auml;fte werden in sieben regional t&auml;tige Unternehmen abgetrennt (die sogenannten &bdquo;Regional Bells&ldquo;). Die dahinter stehende Idee war, dass diese lokalen Telefonie weiter als Universaldienst angeboten wird, der einen Monopol-Schutz verdient, w&auml;hrend dieses Argument bei den bei AT&amp;T verbliebenen gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten (Ferngespr&auml;che, Forschung und Entwicklung &ndash; die ber&uuml;hmten Bell Labs -, Herstellung (!) et cetera) nicht mehr f&uuml;r triftig gehalten wurde. <\/p><p><strong>Deregulierung in Deutschland<\/strong><\/p><p>Aber die Entwicklung blieb nicht auf den Vorreiter USA beschr&auml;nkt. Auch in Europa verlieren seit den 1980ern die &ldquo;Incumbents&rdquo; ihre Monopol-Stellung auf dem heimischen Markt und neue Anbieter treten auf. Oft sind das freilich nur Incumbents aus anderen L&auml;ndern (etwa British Telecom in Deutschland). Aber besonders im Zusammenhang mit dem Boom im Mobilfunk treten auch neue Akteure wie etwa Vodafone auf. In Deutschland sind diese Wettbewerber haupts&auml;chlich im VATM (<a href=\"http:\/\/www.vatm.de\">www.vatm.de<\/a>) organisiert.<\/p><p>Die besonderen Entwicklungen im Mikrokosmos Telekommunikation spiegeln dabei lediglich die allgemeine Entwicklung im Makrokosmos der gesamten Gesellschaft wider. Sp&auml;testens seit dem 1970ern wurde offenbar die Vorstellung popul&auml;rer, m&ouml;glichst jede Wirtschaftsleistung der &ldquo;tr&auml;gen&rdquo; staatlichen Sph&auml;re zu entrei&szlig;en und sie in die &ldquo;dynamische&rdquo; Sph&auml;re des freien Marktes zu &uuml;berf&uuml;hren. Der Verbraucher w&uuml;rde, so die Theorie, in allen Bereichen von qualitativ h&ouml;herwertigen (und neuen) Leistungen bei niedrigen Preisen profitieren. Auf der anderen Seite war auch klar, dass die Mitarbeiter ehemaliger Monopol-Unternehmen insgesamt von neoliberalen Reformen kaum profitieren d&uuml;rften. Man stand jedoch auf dem Standpunkt, diese Mitarbeiter w&uuml;rden letztlich nur unverdiente Privilegien verlieren, wenn sie, wie ihre Pendants in der Privatwirtschaft ja auch, dem rauen Wind des Wettbewerbs ausgesetzt w&uuml;rden. <\/p><p>Dementsprechend muss sich die DT zum 1. Januar 1998 mit Wettbewerbern auseinandersetzen, der Markt wird nun reguliert von einer dem Bundeswirtschaftsminister zugeordneten Beh&ouml;rde, die heute unter dem Namen Bundesnetzagentur (BNetz) firmiert. Diese soll unter anderem daf&uuml;r sorgen, dass die DT ihre in vielen Bereichen immer noch marktbeherrschende Stellung nicht zu Lasten von Wettbewerb und Kunden ausnutzt, denn sie bleibt im Besitz der in Monopol-Zeiten aufgebauten Telekommunikations-Netzinfrastruktur in Deutschland. Ohne diese Infrastruktur fehlt dem Wettbewerb der weitaus wichtigste Zugang zum Kunden, ohne den er nur schwerlich operieren kann.<\/p><p>Die DT muss aber auch einige Hypotheken &uuml;bernehmen. Vor allem auch wegen dem teuren Ausbau der maladen Infrastruktur im deutschen Osten durch den Vorg&auml;nger Bundespost im Zuge der Wiedervereinigung, geht sie mit einem hohen Schuldenstand im Bereich von 56 Milliarden Euro an den Start.<\/p><p><strong>Die Deutsche Telekom am Start<\/strong><\/p><p>Dem gegen&uuml;ber steht, wie erw&auml;hnt, die bundesweite und qualitativ hochwertige TK-Netzinfrastruktur in Deutschland. So ist Deutschland bei der Digitalisierung des Netzes (Stichwort ISDN) international f&uuml;hrend. Mitte der 1990er Jahre standen den Kunden fl&auml;chendeckend ISDN-Anschl&uuml;sse zur Verf&uuml;gung und finden auch gro&szlig;en Anklang. Insbesondere die Kupferinfrastruktur auf der so genannten &bdquo;letzten Meile&ldquo; zum Kunden ist ein unsch&auml;tzbarer Vorteil gegen&uuml;ber dem Wettbewerb, denn der Aufbau einer eigenen Infrastruktur ist sehr teuer. &Uuml;ber sie kann die DT nicht nur Telefonie, sondern auch Internet anbieten. Sie ist allerdings verpflichtet diese an Wettbewerber vermieten, zu einem von der BNetz f&uuml;r einen bestimmten Zeitraum festgelegten Entgelt.<\/p><p>Da die BNetz dem immer noch teilweise dem Staat geh&ouml;rigen Unternehmen DT sehr freundlich gesonnen ist (die Entgelte sind also immer recht hoch), summieren sich die Mietentgelte der Wettbewerber j&auml;hrlich auf inzwischen im Milliarden-Euro-Bereich. Dies hei&szlig;t: Auch wenn diese hohe Marktanteile gewonnen haben (was von der Politik gerne als Deregulierungserfolg gefeiert wird), verdient die DT am Erfolg der Konkurrenz meistens noch mit (siehe Jahresbericht BNetz 2010). <\/p><p><strong>Rasante technologische Entwicklung<\/strong><\/p><p>Die Phase der Deregulierung f&auml;llt aber zudem in eine Zeit atemberaubender technologischer Entwicklungen in der Telekommunikation, die auch das Portfolio der DT  revolutioniert. Vor nicht einmal drei&szlig;ig Jahren stand die Festnetztelefonie im Fokus der Telekommunikation. Sie wird dabei aufgeteilt in lokale Telefonie und Ferngespr&auml;che, wobei vor allem Letztere der Umsatzbringer darstellten. Das Ferngespr&auml;ch hat inzwischen in Zeiten von Skype keine so gro&szlig;e Bedeutung mehr. Seit den 1990ern werden als Umsatzbringer Internetzugang (in den letzten Jahren besonders leistungsf&auml;higes, Breitband-Internet) und parallel Mobilfunk (inzwischen auch Breitband-Mobilfunk) immer wichtiger. <\/p><p>Ein starker Wachstumstreiber der letzten zwei Jahrzehnten war der Mobilfunk, der mit der GSM-Technik und der zweiten Mobilfunk-Generation Anfang der 1990er durchstartete. Den H&ouml;hepunkt erreicht der Mobilfunk-Boom in Deutschland als im Jahr 2000 als die Kundenzahl in nur einem Jahr 23 auf 48 Millionen Teilnehmer anwuchs. Als die Lizenzen f&uuml;r die Nutzung der Frequenzen f&uuml;r die dritten Mobilfunk-Generation in diesem Jahr im Rahmen einer Auktion vergeben wurden, mussten die sechs erfolgreichen Lizenznehmer noch insgesamt 50,8 Milliarden Euro hinbl&auml;ttern (DT-Anteil etwa 8,5 Milliarden Euro).<\/p><p>Der Boom ist schon lange vorbei. F&uuml;r die vierte Generation waren im Jahr 2010 nur noch vergleichsweise l&auml;ppische 4,4 Milliarden Euro f&auml;llig (DT-Anteil etwa 1,3 Milliarden). Das ist sicherlich ein Indikator daf&uuml;r, dass der Mobilfunk an seine Grenzen gesto&szlig;en ist. Die Verbraucher werden zunehmend preisbewusster. Die EU macht wenigstens etwas mehr Druck in Bezug auf die &uuml;berh&ouml;hten Preise f&uuml;r das &bdquo;International Roaming&ldquo;, das Nutzen fremder Mobilfunk-Netze. Das neue Mobilfunk-Breitband-Gesch&auml;ft wirft nicht so viel ab wie erhofft, denn es steht in Konkurrenz zum leistungsf&auml;higeren Festnetz. <\/p><p><strong>Strategie 1: Wachstum im Ausland<\/strong><\/p><p>Die DT hat von Beginn auch versucht, sich international aufzustellen, vor allem auf dem Feld des seit den 1990ern boomenden Mobilfunks. Der Ansatz ist nachvollziehbar, denn im Heimatmarkt ist davon auszugehen, dass ihr die neu an den Start gehenden Wettbewerber Marktanteile wegnehmen w&uuml;rden. Hinzu kommt, dass der Markt insgesamt schrumpft. Die Umsatzerl&ouml;se im deutschen Markt f&uuml;r Telekommunikationsdienste sanken zwischen 2005 und 2010 von 67,3 auf 59,1 Milliarden Euro (Jahresbericht BNetz 2010, S. 68). Im Jahr 1995 machte die DT noch 97 Prozent seines Umsatzes auf dem Heimatmarkt, der Anteil schrumpfte bis 2010 auf 40 Prozent.<\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;te und auch umstrittenste Akquisition war der teure Einstieg in den US-Mobilfunk-Markt. Noch unter Ron Sommer als Chef vollendete die DT im Jahr 1. Juni 2001 die &Uuml;bernahme der Wireless-Netzbetreiber Voicestream und Powertel zu einem Gesamtvolumen von insgesamt 59 Milliarden (!) US-Dollar.<br>\nAuch wenn in den USA inzwischen ein beachtlicher Teil des Umsatzes der DT generiert wird (16,1 Milliarden Euro, 2010), kann das Engagement schon jetzt als ein Reinfall gelten. &Auml;hnlich wie der Automobilhersteller Daimler hat sich ein deutsches Vorzeigeunternehmen bei den mit einem Einstieg in den riesigen US-Markt verbundenen Synergie-Effekten und Wachstumschancen offenbar versch&auml;tzt.<\/p><p>Auf dem US-Mobilfunk-Markt liegt die DT (gemeinsam mit Sprint) n&auml;mlich laut Marktforscher Comscore im April 2010 mit 12 Prozent der Kundschaft lediglich abgeschlagen auf dem dritten Platz. Vorne liegen Verizon mit 31,1 und AT&amp;T mit 25,2 Prozent. Man muss in diesem Kontext bedenken, dass die DT was die ben&ouml;tigten Mobilfunk-Frequenz-Lizenzen oder die gesamte Mobilfunk-Netzinfrastruktur anbetrifft  wohl vergleichbar hohe Kosten wie Verizon und AT&amp;T zu tragen hat, aber wegen der weit geringeren Kundenzahl sicherlich mit weitaus weniger Einnahmen kalkulieren muss. So hat T-Mobile USA noch im Jahr 2006 bei der Versteigerung von 3G-Mobilfunk-Lizenzen in den USA mit 4,2 Milliarden Dollar unter allen Mobilfunk-Unternehmen am meisten auf den Tisch gelegt, das Gesamtvolumen der Auktion lag bei 13,9 Milliarden Dollar.<\/p><p>Die DT arbeitet demzufolge in den USA sicherlich weitaus weniger profitabel als etwa der Marktf&uuml;hrer Verizon. An die beiden Spitzenreiter des Mobilfunk-Marktes darf die DT zudem aus kartellrechtlichen Gr&uuml;nden ihre US-Tochter nicht verkaufen, ein bereits beschlossener Verkauf an AT&amp;T wurde im letzten Jahr von der amerikanischen Telekommunikations-Regulierungsbeh&ouml;rde untersagt.<\/p><p>Problematisch war die internationale Expansion sicherlich auch vor dem Hintergrund der Schuldensituation des Ex-Monopolisten. Die Verbindlichkeiten stiegen bis Ende 2001 in den Bereich von 67 Milliarden (dem Jahr des US-Engagements) und liegen auch noch heute, trotz des danach eingeschlagenen Sparkurses, immer noch im Bereich von 40 Milliarden Euro (Umsatz 62,4 Milliarden, 2010). <\/p><p>Nicht nur in den USA, sondern auch andernorts hat die DT das Ziel, mit hohen Anfangsinvestitionen zu nachhaltig profitablem Wachstum zu gelangen, nicht erreicht. In Gro&szlig;britannien hat die DT bereits im Jahr 1999 den Mobilfunk-Anbieter OnetoOne f&uuml;r 8,4 Milliarden Pfund &uuml;bernommen. Im Jahr 2010 wurden die Mobilfunk-Aktivit&auml;ten der DT in Gro&szlig;britannien in ein Jointventure mit dem Rivalen Orange &uuml;berf&uuml;hrt, um die Kosten senken. Auch hier haben sich Erwartungen an ein nachhaltiges und profitables Wachstum  offenbar nicht erf&uuml;llt.<\/p><p>Das noch im Jahr 2008 unter dem gegenw&auml;rtigen DT-Chef Obermann ausgerechnet in Griechenland beim dortigen Netzbetreiber Ote einstieg, ist bezeichnend, und wirkt heutzutage schon beinahe komisch: Die DT hatte im M&auml;rz 2008 f&uuml;r 3,2 Milliarden Euro einen Anteil von 25 Prozent an OTE &uuml;bernommen und ihn inzwischen auf 40 Prozent erh&ouml;ht. Insgesamt ist die DTAG in 50 L&auml;ndern aktiv, nicht nur im Mobilfunk, sondern auch im Gesch&auml;ftskundenbereich unter der Marke T-Systems.<\/p><p>Zweifelsohne konnte die DT mit der Ausweitung seiner Auslandsaktivit&auml;ten den Konzernumsatz steigern. Ob sich die gewaltigen Investitionen in internationale M&auml;rkte f&uuml;r die Aktion&auml;re (zu denen direkt und indirekt zu 31,7 Prozent immer noch der deutsche Staat geh&ouml;rt) jemals gerechnet haben oder rechnen werden, bleibt aber in Anbetracht der zumindest im Mobilfunk &uuml;berh&ouml;hten anmutenden Akquisitionskosten &auml;u&szlig;erst zweifelhaft. <\/p><p><strong>Strategie 2: Wachstumschance Internet<\/strong><\/p><p>Ein Blick auf den gesamten Kommunikationsmarkt zeigt. Am besten haben sich im Kommunikationsmarkt in den letzten Jahren nicht Netzbetreiber wie die DT entwickelt, sondern Internet-Diensteanbieter wie Google oder Facebook und (&uuml;berraschenderweise) Endger&auml;te-Hersteller wie etwa Apple. Warum? Internet-Diensteanbieter besitzen keine eigene Netzinfrastruktur und k&ouml;nnen sich auf die Entwicklung von Diensten konzentrieren. An Infrastruktur betreiben sie allenfalls Rechenzentren. Apple profitiert von den extrem niedrigen Lohn- und Herstellungskosten vor allem in China, die es dem Unternehmen erlaubt mit intelligent gemachten Endger&auml;ten fantastische Margen zu erzielen.<\/p><p>Die Kerngesch&auml;fte der Deutschen Telekom (Festnetz\/Mobilfunk, Sprache\/Internet) werden von den Verbrauchern dagegen eher dem Bereich &bdquo;commodity&ldquo; (deutsch: Massenware) zugeordnet. Diese eignen sich eher nicht f&uuml;r gro&szlig;e Umsatzspr&uuml;nge, denn der Verbraucher ist nicht bereit Unsummen f&uuml;r Basisdienste wie Breitband-Internet zu bezahlen, sondern erwartet f&uuml;r diese einen erschwinglichen Preis &ndash; selbst wenn er auf dem Land wohnt. Genauso wie jemand, der von der Stadt aufs Land zieht, nicht h&ouml;here Kosten f&uuml;r Telefonie erwartet, will der Kunde nicht deutlich mehr f&uuml;r Internet auf dem Land bezahlen, auch wenn diese aus betriebswirtschaftlicher Perspektive geboten w&auml;ren.<\/p><p>In Anbetracht des harten Preiskampfs bei Basisdiensten versucht die DT tiefer in die Wertsch&ouml;pfungskette zu greifen, statt nur simple Zugangsdienste anzubieten. So versucht die DT zunehmend Pay-TV-Angebote zu vermarkten, etwa Bundesliga-Fu&szlig;ball (Liga Total). Da man daf&uuml;r gleichzeitig stark in die Infrastruktur investieren muss, und alternative Angebote teilweise kostenlos im Internet zu haben sind (nicht immer legal), bleiben die Erfolgsaussichten daf&uuml;r eher zweifelhaft.<\/p><p>&Uuml;ber Firmen wie Scout24, das verschiedene Internet-Marktpl&auml;tze betreibt, und Strato (einem Hosting-Unternehmen) bietet der DT-Konzern zudem Internetdienste an. Tats&auml;chlich hat die DT bis zum Jahr 2005 mit T-Online eine eigenst&auml;ndige Internet-Sparte, die zwischen 2000 und 2006 auch ein b&ouml;rsenorientiertes Unternehmen innerhalb des DT-Konzerns war (aus dieser Zeit resultiert auch die &Uuml;bernahme von Scout24 durch T-Online\/DT). Die DT hat auch Ende 2009 den Internet-Hoster Strato f&uuml;r 275 Millionen Euro &uuml;bernommen. Auch die so genannten Cloud-Dienste bietet die DT ihren Kunden an. Eine wirklich stringente Strategie den wachsenden Markt f&uuml;r Internet-Dienste zu bedienen, ist bei der DT im Augenblick dennoch nur schwer zu erkennen.<\/p><p><strong>Strategie 3: Einsparungen bei den Mitarbeitern<\/strong><\/p><p>Neben dem Versuch der Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte war die DT auf der Kostenseite vor allem im Inland stets auch bem&uuml;ht, die Mitarbeiterzahl zu senken und die vermeintlichen Privilegien der Mitarbeiter oder den angeblichen Personal&uuml;berhang aus der Monopolisten-Zeit  &ndash; meist mit Hinweis auf die neue und vermeintlich agilere Konkurrenz &ndash; einzuschr&auml;nken. Eine weitere Ma&szlig;nahme war die Auslagerung von &ldquo;Mitarbeitern ohne Besch&auml;ftigungsperspektive&rdquo; in Service-Gesellschaften, das Stichwort hierzu ist Vivento.<\/p><p>Insgesamt ist laut BNetz (Jahresbericht 2010, Seite 71) die Mitarbeiterzahl der DT zwischen 1998 und dem Jahr 2010 von 179.100 auf 123.200 (also fast um ein Drittel) zur&uuml;ckgegangen. Dieser Abbau konnte nur zu einem kleineren Teil durch den Ausbau der Zahl der Mitarbeiter bei Wettbewerbern wettgemacht werden (Anstieg von 42.700 auf 53.200). Als die DT im Jahr 1995 an den Start ging, hatte sie &uuml;brigens 230.000 Mitarbeiter. <\/p><p>Die Zahl der Mitarbeiter bei der DT in Deutschland hat sich seit dem Startschuss im Jahr 1995 bis zum Jahr 2010 insgesamt um mehr als 100.000 Mitarbeiter verringert. Der Umsatz ist dabei hierzulande von etwa 30 auf 25 Milliarden Euro zur&uuml;ckgegangen. Ob bei der DT wirklich nur Personal&uuml;berhang beseitigt wurde, oder ob nicht auch viel Knowhow vernichtet wurde, sei dahingestellt. Es scheint jedenfalls naiv zu glauben, dieser Personalabbau sei g&auml;nzlich ohne Qualit&auml;tsverlust durch &ndash; um neoliberale Terminologie zu benutzen &ndash; das &ldquo;Abholzen von dead wood&rdquo; und den technologischen Fortschritt von statten gegangen. <\/p><p>Im Gegensatz zu den meisten Mitarbeitern hat allerdings zumindest eine kleine Gruppe von Ihnen &ndash; n&auml;mlich das Management &ndash; von der Privatisierung profitiert. So wurde Presseberichten zufolge zum Beispiel der Abgang des umstrittenen Gr&uuml;ndungs-Chefs Ron Sommer Ende 2002 &ndash; dieser hatte vorrangig das uns&auml;gliche US-Abenteuer betrieben &ndash; mit 11,6 Millionen Euro Abfindung vers&uuml;&szlig;t.<\/p><p><strong>Bilanz 1: Das Scheitern der Volksaktie<\/strong><\/p><p>Die Vorstellung Wohlstand breiter Bev&ouml;lkerungsschichten durch Aktienbesitz ist unmittelbar mit der T-Aktie und den drei B&ouml;rseng&auml;ngen zwischen 1996 und 2000 verbunden. Die DT konnte vor dem Platzen der Dotcom-Blase zwischen 1996 und 2000 in drei verschiedenen B&ouml;rsengang-Tranchen &uuml;ber 35 Milliarden Euro an der B&ouml;rse erzielen. Mit der Unterst&uuml;tzung unter anderem einer Werbekampagne mit Schauspieler Manfred Krug wurde die T-Aktie nicht ganz erfolglos als &bdquo;Volksaktie&ldquo; angepriesen. Der Ausgabepreis lag bei der letzten Tranche im Jahr 2000 bei stattlichen 63,50 Euro. <\/p><p>Im Jahr 2011 ist der Kurs unter die 10-Euro-Marke gefallen und liegt inzwischen bei unter 9 Euro (Februar 2012). Eine nachhaltige Besserung ist nicht in Sicht, obwohl die DT j&auml;hrliche durchaus vorzeigbare Dividendenauszahlungen (seit 2005 jeweils 70 Cent pro Aktie j&auml;hrlich), die sich auf eine Aussch&uuml;ttung von zuletzt 3,4 Milliarden im Jahr 2010 summierten, an seine Aktion&auml;re leistet. Die DT will nach eigenem Bekunden auch f&uuml;r 2011 und im laufenden Jahr die Aussch&uuml;ttung in dieser H&ouml;he beibehalten (oder &uuml;bertreffen). Sollten diese Dividendenauszahlungen in Zukunft einmal gek&uuml;rzt werden (m&uuml;ssen), ist wohl mit einem weiteren Einbruch des Aktienkurses zu rechnen.<\/p><p><strong>Bilanz 2: R&uuml;ckstand beim Ausbau von Glasfasernetzen<\/strong><\/p><p>Glasfasernetze gelten heute als die Schl&uuml;sseltechnologie in der Telekommunikation, denn sie versprechen eine v&ouml;llig neue Qualit&auml;t f&uuml;r die Breitband-Dienste, etwa f&uuml;r Videokonferenzen. Besonders in asiatischen L&auml;ndern wie Japan und Korea ist ihre Implementierung schon weit fortgeschritten. Wegen der hohen Kosten wird der Ausbau in Deutschland bisher fast nur in den lukrativen Ballungsr&auml;umen von denjenigen Stadtwerken gewagt, die seit Beginn der Deregulierung in der Telekommunikation t&auml;tig sind (M&uuml;nchen M-net, K&ouml;ln Netcologne). Der wissenschaftliche Arbeitskreis f&uuml;r Regulierungsfragen (WAR) bei der Bundesnetzagentur beklagt in einer Stellungnahme zum Thema Universaldienstleistung (UDL) und Breitband  vom August 2011 die geringe Bereitschaft der deutschen TK-Unternehmen, in Glasfasernetze zu investieren. Der WAR liegt dabei ganz auf der Linie neoliberalen Orthodoxie, wenn er eine gesetzliche Einf&uuml;hrung von Breitband als Universaldienstleistung ablehnt, da er dies als zus&auml;tzlich investitionshemmend ansieht. <\/p><p>Erkl&auml;rung: Im Gegensatz zur Telefonie ist Breitband-Internet in Deutschland bislang nicht gesetzlich als Angebot (UDL) definiert, das dem Verbraucher zu einem erschwinglichen Preis zur Verf&uuml;gung gestellt werden muss. Festnetztelefonie hingegen muss dem Kunden bundesweit, also auch dort, wo sich das betriebswirtschaftlich wom&ouml;glich nicht rechnet, angeboten werden. Einige fortschrittliche L&auml;nder, wie die Schweiz, haben bereits Breitband-Internet als UDL definiert, auch die EU diskutiert das Thema.  <\/p><p>F&uuml;r eine fl&auml;chendeckende Versorgung mit Glasfaser in ganz Deutschland ist von Kosten in H&ouml;he einer mindestens hoch zweistelligen, wom&ouml;glich dreistelligen Milliardensumme auszugehen. Allein in der Stadt Z&uuml;rich, in der das Elektrizit&auml;tswerk der Stadt Z&uuml;rich (EWZ) bis zum Jahr 2019 gemeinsam mit dem Schweizer Ex-Monopolisten Swisscom (mehrheitlich im Staatsbesitz) ein l&uuml;ckenloses Glasfasernetz (<strong>Glasfaser bis zum Haus<\/strong>) aufbauen will, geht man von Kosten im Bereich von 700 Millionen Franken aus (der EWZ-Anteil liegt bei 400 Millionen). Das vom Stadtrat im Januar 2012 abgesegnete Projekt muss noch von der Z&uuml;richer Bev&ouml;lkerung best&auml;tigt werden. Allein das Projekt in Z&uuml;rich zeigt deutlich, dass man in der Schweiz eher bereit ist, sich von ideologischen Scheuklappen (siehe WAR) zu befreien als in Deutschland.<\/p><p>Die DT ist nicht ganz tatenlos und hat schon im Jahr 2005 ein deutlich weniger ambitioniertes (und billigeres, dennoch milliardenschweres) Programm in Deutschland aus der Taufe gehoben, bei dem die Glasfaser nur bis zu den Verteilerschr&auml;nken (statt bis zum Haus) verlegt wird (Stichwort: VDSL), und von dort bis zum Kunden die vorhandene Kupferinfrastruktur genutzt wird (eine technisch unterlegene L&ouml;sung). Das ist weitaus billiger als Glasfaser bis zum Kunden zu verlegen. Es ist aber fraglich, ob die DT mit VDSL tats&auml;chlich eine zukunftsf&auml;hige L&ouml;sung verfolgt, oder ob es sich nicht eher um einen faulen Kompromiss zwischen betriebswirtschaftlichen und technologischen Erw&auml;gungen handelt. <\/p><p>Wenn sogar in der Schweiz beim wichtigen Thema Glasfasernetze die &ouml;ffentliche Hand mit gewaltigen Investitionen massiv in den Kommunikationsmarkt eingreift, kann es als fast ausgeschlossen gelten, dass in Deutschland ein Ausbau allein oder vorwiegend von Marktkr&auml;ften getragen wird, auch wenn dies beispielsweise der WAR unverdrossen behauptet. <\/p><p><strong>Bilanz 3: Parallel-Infrastrukturen in Ballungsgebieten<\/strong><\/p><p>Auf der anderen Seite gibt es wiederum das Ph&auml;nomen von offenkundig &uuml;berfl&uuml;ssigen Investitionen in Parallel-Netzinfrastrukturen in den Ballungsgebieten. Als problematisch ist etwa anzusehen, dass in Ballungsr&auml;umen wie M&uuml;nchen inzwischen teilweise konkurrierende Festnetz-Infrastrukturen realisiert wurden und werden. So investieren die DT und die Stadtwerke M&uuml;nchen in der Innenstadt der &bdquo;heimlichen Hauptstadt&ldquo; in parallele und konkurrierende Glasfasernetze. Hinzu kommt, dass auch die TV-Kabelanbieter in den Ausbau ihrer Netze investieren, da sie inzwischen ja vielerorts auch Telefonie und Internet &uuml;ber ihr Kabelnetz anbieten.<\/p><p>Fast alle Anbieter konzentrieren sich dabei auf die lukrativen Ballungsgebiete, in der sie mit (relativ) geringem Aufwand viele Kunden zu erreichen hoffen. Eine &uuml;ber die Einzelinteressen der Unternehmen hinausgehende Strategie fehlt, da die Politik auf die Selbstheilungskr&auml;fte des Marktes verweist. Aber liegt hier nicht eine ungeheure und unsinnige Ressourcenverschwendung vor? W&uuml;rde man mit dem Argument, dies bef&ouml;rdere den Wettbewerb &ndash; um ein vergleichbares Beispiel zu nehmen &ndash; f&uuml;r die Strecke zwischen M&uuml;nchen und Stuttgart, mehrere konkurrierende Unternehmen mit dem Bau von parallel laufenden Autobahnen beauftragen?<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Die Zwischenbilanz der Deregulierung in der Telekommunikation in Deutschland f&auml;llt insgesamt negativ aus. Sicherlich kann der Kunde heute leistungsf&auml;hige TK-Dienste bei der DT oder einem Wettbewerber zu einem erschwinglichen Preis bekommen &ndash; zumindest wenn er in einem Ballungsraum wohnt. Damit hat es sich aber mit dem Positiven. Auf der Negativ-Seite schl&auml;gt Einiges zu Buche.<\/p><p>Die DT, nach wie vor Marktf&uuml;hrer hierzulande, ist heute ein gew&ouml;hnliches, an der B&ouml;rse notiertes Unternehmen mit einem dahin d&uuml;mpelnden Aktienkurs. Aussicht auf Besserung ist nicht in Sicht. Die Gesch&auml;ftsstrategie der letzten anderthalb Jahrzehnte hat sich als nicht nachhaltig erwiesen. Weder der massive Stellenabbau im Inland noch die mit Vehemenz betriebene Internationalisierung haben die gesch&auml;ftliche Position der DT entscheidend vorangebracht.<\/p><p>Aber nicht nur die DT, sondern die gesamte deutsche TK-Branche steckt in der Krise. Nicht nur im Festnetz, auch im lange boomenden Mobilfunk hat sie mit einem Preisverfall zu k&auml;mpfen. Um neue, meist Internet-basierte Dienste anbieten zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die TK-Anbieter in eine Verbesserung ihrer Netzinfrastruktur investieren. Dabei steht aber zu bef&uuml;rchten dass &bdquo;Trittbrettfahrer&ldquo; wie die Googles oder die Facebooks dieser Welt den L&ouml;wenteil vom Gesch&auml;ft absch&ouml;pfen. Als Aktiengesellschaften organisierte TK-Anbieter wie die DT stehen zudem vor dem Dilemma, den Rendite-Erwartungen der Aktion&auml;re und den Investitions-Erwartungen der Gesellschaft gleicherma&szlig;en gerecht werden zu m&uuml;ssen. Das kommt einer Quadratur des Kreises gleich.<\/p><p>Das mit der Deregulierung eingef&uuml;hrte neoliberale Wirtschaftsmodell scheint nicht besonders gut geeignet zu sein, die erforderlichen Infrastrukturinvestitionen voranzutreiben. Insgesamt gilt: Alte Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, wie sie AT&amp;T-Pr&auml;sident Theodore Vail vor hundert Jahren formuliert hat, sind keineswegs durch die Deregulierung au&szlig;er Kraft gesetzt worden. Die sch&ouml;ne neue Welt der Telekommunikation ben&ouml;tigt Eingriffe des Staates und Investitionen der &ouml;ffentlichen Hand genauso wie die alte Monopolstruktur (siehe Z&uuml;rich).<\/p><p><strong>Anmerkung:<\/strong> Kompetente und grunds&auml;tzliche Kritik am Gesch&auml;ftsgebaren der DT in der deutschen Presse findet sich selten. Vielleicht ist es angebracht in diesem Zusammenhang zu bemerken: Bei den Medien-Managern wird die DT mit j&auml;hrlichen Werbeausgaben im Bereich von 300 Millionen Euro hierzulande in aller Regel mindestens mit Wohlwollen betrachtet. &Uuml;berm&auml;&szlig;ige Kritik an einem solch guten Anzeigenkunden mag da vielleicht mancherorts als &bdquo;gesch&auml;ftssch&auml;digend&ldquo; gelten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&ldquo;Zum B&ouml;rsenrenner hat sich die (Deutsche) Telekom schon entwickelt, ein konkurrenzf&auml;higes Unternehmen muss die ehemalige Beh&ouml;rde erst noch werden.&rdquo; So war es im Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner Ausgabe 47\/1996 zu lesen. Im Zuge der Postreform war die Deutsche Telekom (DT) entstanden und sollte sich nun auf einem neuen, deregulierten TK-Markt (Telekommunikation) bew&auml;hren. Aber wie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12503\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[205,28],"tags":[295,233,262],"class_list":["post-12503","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-privatisierung","tag-kohl-helmut","tag-marktliberalismus","tag-telekom"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12503"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12503\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12504,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12503\/revisions\/12504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}