{"id":12521,"date":"2012-03-14T08:48:17","date_gmt":"2012-03-14T07:48:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521"},"modified":"2012-03-14T13:33:07","modified_gmt":"2012-03-14T12:33:07","slug":"hinweise-des-tages-1592","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h01\">Robert Misik &ndash; B&uuml;rger Gauck und der Betrug mit der Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h02\">Schulen im Visier der Privatwirtschaft &ndash; mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h03\">B&uuml;rgerdialog &ndash; Merkel Bonaparte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h04\">Javier Solana &ndash; Whose Sovereignty?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h05\">Steuern, L&ouml;hne und Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h06\">Target2 &ndash; und was wirklich dahinter steckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h07\">Wie die FDP die &Auml;ngste der Riester-Sparer sch&uuml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h08\">Euro-Krise peinigt deutsche Exporteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h09\">&laquo;Was passiert, gleicht einem Super-GAU&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h10\">Vom Verlust des Politischen in der &Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h11\">Franz-Josef Radermacher &ndash; &Ouml;kosoziale Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h12\">First, Let&rsquo;s Pick All the Judges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h13\">Kahlschlag im Klinikum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h14\">Praxisgeb&uuml;hr &ndash; Die FDP sagt nur die halbe Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h15\">Deutschlands Top-Manager verdienen deutlich mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h16\">Wolfgang Neskovic\/Isabel Erdem &ndash; Zur Verfassungswidrigkeit von Sanktionen bei Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h17\">Durchsuchungen bei FDP-Abgeordnetem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h18\">Iran am langen Hebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h19\">Syrien &ndash; Das Kulturzeit-Gespr&auml;ch mit dem Islamwissenschaftler und Nahost-Experten Michael L&uuml;ders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h20\">Wissenschaftlicher Zitatindex: Lasst Euch nicht erpressen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12521#h21\">zu guter Letzt: Bildungschancen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12521&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; B&uuml;rger Gauck und der Betrug mit der Freiheit<\/strong><br>\nKitsch as Kitsch can, von aufreizender intellektueller Schlichtheit: Joachim Gaucks Essaylein &bdquo;Freiheit&rdquo;.<br>\nEs ist so ein Buch, das ich unter normalen Umst&auml;nden nat&uuml;rlich nicht zur Hand genommen h&auml;tte, nicht aus Desinteresse und schon gar nicht eines Widerwillen gegen&uuml;ber dem Thema wegen, sondern einfach, weil ich mir vom Autor nicht gar so viel erwartet h&auml;tte. Dass ich es doch tat, hat zwei Gr&uuml;nde: Erstens, das B&uuml;chlein steht jetzt schon l&auml;nger auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Zweitens, der Autor wird in ein paar Tagen deutscher Bundespr&auml;sident. Zwei Gr&uuml;nde, mal ein Auge reinzuwerfen.<br>\nBevor aber die inhaltliche Seite zur Sprache kommt, muss bei einem Buch dieser Art auch &uuml;ber &Auml;u&szlig;erlichkeiten geredet werden. Das Buch ist klein, sehr klein, wenn es noch ein DIN-Format f&uuml;r diese Kleinheit gibt, dann muss das so A-6 oder A-7 sein. Und es ist d&uuml;nn, sehr d&uuml;nn. Es hat 62 Seiten. Und von diesen 62 Seiten ist gef&uuml;hlt jede dritte nicht bedruckt. Und die, die bedruckt sind, sind es nur in den unteren zwei Dritteln. Oben ist sch&ouml;n viel Wei&szlig;raum. Sieht h&uuml;bsch aus, gewiss, gibt dem Layout so eine Luftigkeit. Aber der Text in diesem Buch ist etwa so lang wie ein umfangreicherer &bdquo;Zeit&rdquo;-Artikel. Eine Schriftsorte also, f&uuml;r die ein ge&uuml;bter Schreiber zwei Tage braucht. Man muss das dem Herrn nicht vorwerfen: Schnell lesbare Pamphlete dieser Art verkaufen sich gerade sehr gut, seitdem Stephan Hessel seinen &bdquo;Emp&ouml;rt Euch&rdquo;-Besteller gelandet hat. Allerdings nimmt Herr Hessel f&uuml;r sein Manifest auch nur 3,99.- Euro. Gaucks Buch geht f&uuml;r 10 Euro &uuml;ber den Ladentisch. Und das ist f&uuml;r sich schon ein starkes St&uuml;ck. Man verspricht dem Leser &auml;u&szlig;erlich ein Buch, daf&uuml;r kriegt er einen etwas gr&ouml;&szlig;eren Artikel, aber zum Preis eines ordentlichen Taschenbuches. Man kann das Nepp nennen. Aber man kann auch Betrug dazu sagen. Gewiss, das hat sich Herr Gauck wohl nicht selber ausgedacht, das war wohl die Idee des Verlegers. Wenn aber dieses Buch, sagen wir, von 200.000 leichtgl&auml;ubigen Kunden erstanden wird, und Herr Gauck 10 Prozent vom Verkaufspreis erh&auml;lt &ndash; was beides eher konservativ gesch&auml;tzt ist -, dann macht dieser Nepp Herrn Gauck um 200.000 Euro reicher. Na, da nimmt sich die Vorteilnahme von Herrn Wulff recht bescheiden dagegen aus, der sich gerade ein paar Urlaubstage sponsern lie&szlig;, und das auch nur von seinen Million&auml;rsfreunden. Herr Gauck kassiert da geschickter ab, wohl auch von dem einen oder anderen B&uuml;rger, f&uuml;r den zehn Euro keine Peanuts sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/burger-gauck-und-der-betrug-mit-der-freiheit.php\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schulen im Visier der Privatwirtschaft &ndash; mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/436#\/beitrag\/video\/1589934\/Schulen-im-Visier-der-Privatwirtschaft\">WISO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr informativ!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>B&uuml;rgerdialog &ndash; Merkel Bonaparte<\/strong><br>\n[&hellip;] Beim ersten B&uuml;rgergespr&auml;ch in Erfurt nahm sich die Kanzlerin knappe 90 Minuten Zeit f&uuml;r die Vorschl&auml;ge von 100 ausgew&auml;hlten B&uuml;rgern. Was als partizipatorische Neuerung angepriesen wird, ist kaum mehr als eine modernisierte klassische Machttechnik der von oben gelenkten Demokratie, f&uuml;r die der italienische Nietzsche-Forscher Domenico Losurdo den Ausdruck Soft-Bonapartismus pr&auml;gte: Die Spitze der Exekutive inszeniert sich als unmittelbarer Ansprechpartner der B&uuml;rger, deren Interessen es gegen unf&auml;hige Funktion&auml;re aus Parteien und Gewerkschaften durchzusetzen gelte. [&hellip;]<br>\nIn einer Zeit, wo der Konsens f&uuml;r neoliberale &bdquo;Reform&ldquo;-Projekte br&uuml;chig wird, sieht etwa die Bertelsmann-Stiftung in der Implementierung von neuen Beteiligungsformen eine Chance, die Politik und vor allem die B&uuml;rger wieder besser zu steuern. Die Erprobung solcher Befriedungstechniken reicht bis in die siebziger Jahre zur&uuml;ck. Als die Proteste gegen die Atomkraft nicht mehr zu ignorieren waren, setzte auch die damalige Bundesregierung auf B&uuml;rgerdialoge. [&hellip;]<br>\nAuch beim B&uuml;rgerdialog der Kanzlerin geht es wie bei vielen anderen neuen Formen der B&uuml;rgerbeteiligung nicht um eine wirkliche Erweiterung der Partizipation. Vielmehr wird erprobt, wie sich diese einhegen, kanalisieren und instrumentalisieren l&auml;sst. Das breite Bed&uuml;rfnis nach mehr direkter Demokratie wird auf Bahnen gelenkt, die manches ver&auml;nderbar machen, die grunds&auml;tzliche Verteilung von Macht und Eigentum aber nicht infrage stellen.<br>\nMerkels &bdquo;Dialog &uuml;ber Deutschlands Zukunft&ldquo; ist daher keine Antwort auf die Krise unseres repr&auml;sentativen Systems, sondern selbst Ausdruck postdemokratischer Tendenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89518\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Javier Solana &ndash; Whose Sovereignty?<\/strong><br>\nDespite the huge sums expended to write down Greece&rsquo;s foreign debt, there has been an outcry of censure against &ldquo;interference&rdquo; with the country&rsquo;s national sovereignty. True, in exchange for considerable European aid, Greece&rsquo;s ability to maneuver independently will be limited. But are complaints that Greek sovereignty has been severely impaired justified? [&hellip;]<br>\nWhether this is a violation of sovereignty depends on our conception of sovereignty. As with the concept of individual freedom, national sovereignty depends on how its components are defined. In his classic On Liberty, John Stuart Mill used the &ldquo;harm principle&rdquo; to express the view that a person&rsquo;s individual liberty could be limited only in order to protect others and avoid harm. The debate consists in how we define &ldquo;harm&rdquo; to others. [&hellip;]<br>\nOn the European level, legitimacy is essential and &ndash; let&rsquo;s be realistic &ndash; won&rsquo;t be achieved unless and until Europeans overcome certain antiquated ideas about sovereignty.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/contributor\/725\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser Aufsatz des ehemaligen EU-Au&szlig;enbeauftragten Javier Solana hat es in sich. Zwischen den Zeilen sagt er, dass die v&ouml;lkerrechtliche Souver&auml;nit&auml;t eines Landes dann zur Disposition steht, wenn diese Souver&auml;nit&auml;t die Interessen anderer L&auml;nder gef&auml;hrdet. Dies ist wohl die konsequente Weiterf&uuml;hrung des Interventionismus, den Solana schon in seiner Zeit als NATO-Generalsekret&auml;r gepredigt hat. Diese Argumentation ist nicht nur v&ouml;lkerrechtlich h&ouml;chst bedenklich. Wenn Solana die Interessen des Finanzsektors als Interessen der Staatengemeinschaft uminterpretiert und damit die Suspendierung der Souver&auml;nit&auml;t von Drittstaaten begr&uuml;ndet, so ist dies auch eine ideologische Kriegserkl&auml;rung an die Demokratie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuern, L&ouml;hne und Verm&ouml;gen<\/strong><br>\nDie folgende Abb. 1.1 zeigt die realen, also preisbereinigten Volkseinkommen, Arbeitsentgelte und Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen von 2000 bis 2015:<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120314_600.jpg\" alt=\"\"><br>\nDas Volkseinkommen ist von 2000 bis 2010 um rund 8% gewachsen.<br>\nDie Arbeitnehmer profitierten vom Wachstum nicht, ihre Nettol&ouml;hne sind &ndash; preisbereinigt &ndash; genauso hoch wie in 2000 und sollen bis 2015 trotz eines prognostizierten weiteren Wirtschaftswachstums nur um rund 5% steigen.<br>\nVon 2000 bis 2010 bekamen den gesamten Zuwachs Unternehmens- &amp; Verm&ouml;genseinkommen, die &ndash; trotz des vor&uuml;bergehenden R&uuml;ckgangs in 2008 und 2009 &ndash; um &uuml;ber 40% gestiegen sind und laut Prognose bis 2015 um weitere 22% steigen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/14-2012\/++co++89b7ee40-6d12-11e1-51aa-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Target2 &ndash; und was wirklich dahinter steckt<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber die Ungleichgewichte im Target2-Zahlungssystem ist von vielen Missverst&auml;ndnissen, Halbwahrheiten und Irrt&uuml;mern gepr&auml;gt. Zeit f&uuml;r etwas mehr Klarheit in der Debatte.<br>\nSeit gut einem Jahr ver&ouml;ffentlicht Hans-Werner Sinn seine in &bdquo;richtiger Detektivarbeit&ldquo; entwickelten Thesen zu TARGET2 (T2). Trotz zahlreichen Widerspruchs an seinen Thesen hat Sinn bisher in der &Ouml;ffentlichkeit die Deutungshoheit &uuml;ber dieses Thema. Journalisten der FAZ, der Wirtschaftswoche oder von Spiegel Online haben seine Thesen beinahe kommentarlos &uuml;bernommen. Ob sie von seinen Warnungen, das Thema sei so kompliziert, keiner wisse vollst&auml;ndig dar&uuml;ber Bescheid, abgeschreckt wurden, sich selbst damit auseinander zu setzen?<br>\nDabei sind die Funktionsweise von T2 und dessen &ouml;konomische Implikationen tats&auml;chlich nicht sonderlich kompliziert, und wurden im &Uuml;brigen bereits schon 1999 von Peter Garber detailliert beschrieben. Oder liegt es daran, dass ein technisches und trockenes Thema den Leser eher anspricht, wenn von einer &bdquo;geheimen Bailoutstrategie der EZB&ldquo;, von &bdquo;neuen Abgr&uuml;nden&ldquo; oder von Geld die Rede ist, das &bdquo;aus der Druckerpresse gezogen wird&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/geldpolitik-target2-und-was-wirklich-dahinter-steckt\/6318300.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Als h&auml;tte die SPIEGEL-Redaktion den sehr guten Artikel von Philipp Johann K&ouml;nig gelesen, lie&szlig; sie gestern Hans-Werner Sinn pers&ouml;nlich seinen Target-2-Unfug &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,820706,00.html\">SPIEGEL Online verbreiten<\/a>. Leider wird das Sinn-Pamphlet auf SPIEGEL Online ungleich mehr Leser erreichen als K&ouml;nigs &uuml;berzeugende Gegenrede.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie die FDP die &Auml;ngste der Riester-Sparer sch&uuml;rt<\/strong><br>\nDie geplante Finanztransaktionssteuer stellt lediglich eine neue Einnahmem&ouml;glichkeit f&uuml;r den Staat dar und dient nur dem Zweck, beim Fonds-, Riester- und Lebensversicherungssparer abzukassieren, behauptet die FDP und beruft sich dabei auf eine Studie der bayerischen Staatsregierung. Doch von dort kommt Widerspruch &ndash; und auch die SPD spricht von Unsinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/finanzsteuer-wie-die-fdp-die-aengste-der-riester-sparer-schuert\/3391668.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wo die SPD Recht hat, hat sie Recht. Diese Argumentation ist in der Tat blanker Unsinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Euro-Krise peinigt deutsche Exporteure<\/strong><br>\nKurz vor dem Jahreswechsel zogen die US-Amerikaner doch noch vorbei: Deutschland verharrt auf der weltweiten Ausfuhrrangliste auf Platz drei. Grund ist die schwache Nachfrage der europ&auml;ischen Partner &ndash; und f&uuml;r die sieht es auch 2012 nicht gut aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:ausfuhren-euro-krise-peinigt-deutsche-exporteure\/70007536.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Forderung nach Sparprogrammen in den EU-&ldquo;Partnerl&auml;ndern&rdquo; ging ja explizit auch vom Bundesverband des Deutschen Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandels aus. Womit sich die Exporteure selber ins Knie geschossen haben. Volkswirtschaftlichen Sachverstand darf man bei den Unternehmerverb&auml;nden einfach nicht erwarten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&laquo;Was passiert, gleicht einem Super-GAU&raquo;<\/strong><br>\nDie &Ouml;konomin Mascha Mad&ouml;rin &auml;rgert, dass die Schweiz in Steuerfragen nur &uuml;ber die richtige Taktik debattiert. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber ideologische Tabus und ein Programm, das die griechische Bev&ouml;lkerung ins Ungl&uuml;ck st&uuml;rzt, aber den Euro nicht rettet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/129\/steuerstreit-und-eurokrise\/was-passiert-gleicht-einem-super-gau\">Die Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vom Verlust des Politischen in der &Ouml;konomie<\/strong><br>\nunser Leser B.B. schrieb uns: Liebes Nachdenkseiten-Team, hier ein Link zu einer Abschiedvorlesung von Dr. Rainer Volkmann. Dr. Volkmann ist einer der letzten Keynesianer an der Uni Hamburg und lehrte am Fachbereich Sozial&ouml;konomie (vormals Hamburger Uni f&uuml;r Wirtschaft und Politik). Er f&uuml;hrt hier super aus, warum die VWL immer ein politisches Fach ist und dass auch die heute vorherrschende Lehre in der VWL nur eine vor&uuml;bergehende ist. Auch f&uuml;r Nicht-&Ouml;konomen eine sehr interessante Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiso.uni-hamburg.de\/einrichtungen\/elearning-buero\/elearning-an-der-fakultaet\/vorlesungsaufzeichnungen\/lehrvideos\/dr-rainer-volkmann-abschiedsvorlesung\/\">Uni Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Franz-Josef Radermacher &ndash; &Ouml;kosoziale Marktwirtschaft<\/strong><br>\nunsere Leserin J.S. schrieb uns: Anbei ein Link zu einem tollen Vortrag von ihm, den er k&uuml;rzlich in Hamburg gehalten hat &ndash; dies k&ouml;nnte man z. B. bei den Hinweisen des Tages einbringen.<br>\nEs handelt sich dabei um einen Beitrag von Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher zur Rolle des Wissens f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung der Lage der Menschheit und f&uuml;r die M&ouml;glichkeit einer nachhaltigen Entwicklung. (Der Vortrag ist sehr umfassend und geht auch auf die allt&auml;glichen Meinungsmanipulationen ein.)<br>\nDer Vortrag fand statt im Rahmen der ZEIT Konferenz der Umwelthauptstadt &ldquo;Umwelt ist Zukunft&rdquo; am 12. Dezember 2011 im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg.<br>\nInformationen zum Programm finden Sie <a href=\"http:\/\/www.convent.de\/zeit-umwelthauptstadt\">hier<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/apps3.nc3.de\/clients\/zeit\/2011\/12\/12\/ppt_plenum2\/index.php\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>First, Let&rsquo;s Pick All the Judges<\/strong><br>\nEurope doesn&rsquo;t like what is happening to the legal system in Hungary.<br>\nThese days in Hungary, one person picks all the judges. This judicial &ldquo;czar&rdquo; just announced today that she was filling 129 vacant judgeships. Only 23 of the newly assigned judges were already judges before. That means fully 106 of these positions are awarded to judicial newcomers. New judges enter the Hungarian legal system for three-year probationary terms, under the watchful eye of the very government that will decide on their reappointments. These judges, therefore, are independent at their peril, knowing that their jobs depend on how the government evaluates what they do.<br>\nThe judicial czar also has the power to assign specific cases to specific courts. Hungarian law specifies where cases are normally tried, but in Hungary&rsquo;s new constitutional order, these usual rules can be overridden by the judicial czar who can transfer specific cases to courts other than the ones that are assigned by law. These transfers of cases do not have to be accompanied by reasons explaining why the judicial czar selected those cases or why they wound up in the courts that they did.<br>\nWhat is to prevent Hungary&rsquo;s judicial czar from picking the judges and then moving sensitive cases to the judges the government prefers? Not the law, at least not anymore.<br>\nTo Europe, these practices look like the political control of the judiciary. The rapid acceleration of European actions about the judiciary in recent weeks is a signal that Hungary has hit a European nerve.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/03\/10\/first-lets-pick-all-the-judges\/\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kahlschlag im Klinikum<\/strong><br>\nSchlie&szlig;ung unrentabler Abteilungen, Aufkauf von Kassenarztsitzen zur Gr&uuml;ndung konzerneigener medizinischer Versorgungszentren, der hessische SPD-Sprecher Frank Steibli wird Pressesprecher des Rh&ouml;n-Klinikums, verfassungswidrige &Uuml;berleitungen der Arbeitsvertr&auml;ge, unertr&auml;gliche Arbeitshetze und unbezahlte &Uuml;berstunden, bis an die Grenzen ausged&uuml;nnte Personaldecke, Schlie&szlig;ung &bdquo;unrentabler&ldquo; Abteilungen, Aushilfen statt qualifiziertem Personal. Und jetzt sollen in Gie&szlig;en und Marburg weitere 500 Angestellte entlassen werden. Man lasse sich die Begr&uuml;ndung auf der Zunge zergehen: &bdquo;Das Klinikum bef&uuml;rchtet eine Belastung des geplanten Ergebnisses von mehr als 10 Millionen Euro&ldquo; &ndash; sagt Herr Steibli. Da sage ich: Wieso ist es eigentlich nicht strafbar, sich am Eigentum der Krankenversicherten mit 10 Millionen Euro zu vergreifen, um Aktion&auml;re zu bedienen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/diagnose-kahlschlag-im-klinikum,1472788,11752970,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Praxisgeb&uuml;hr &ndash; Die FDP sagt nur die halbe Wahrheit<\/strong><br>\n[&hellip;] Seit einiger Zeit trommelt die FDP f&uuml;r die Abschaffung der Praxisgeb&uuml;hr. Angesichts der schlechten Umfragewerte der Partei und der bevorstehenden Landtagswahlen klingt das wie billiger Populismus. [&hellip;]<br>\nDabei hat dieser einiges f&uuml;r sich. Denn keineswegs nur FDP- sondern auch Unionspolitiker sind l&auml;ngst davon &uuml;berzeugt, dass die Praxisgeb&uuml;hr ihre urspr&uuml;nglich beabsichtigte Lenkungswirkung verfehlt hat. St&uuml;tzen k&ouml;nnen sie sich dabei auf einen Bericht des Spitzenverbandes der gesetzlichen Versicherer, des GKV-Gesamtverbandes, der Ende vergangenen Jahres vorgelegt wurde. [&hellip;]<br>\nEbenfalls f&uuml;r die FDP und gegen die Praxisgeb&uuml;hr spricht, dass sie gleich in zweifacher Hinsicht unsozial ist. [&hellip;]<br>\nAn dieser Stelle sagt die FDP den Versicherten jedoch nicht die volle Wahrheit. Denn in der Logik der FDP-Gesundheitspolitik liegt es, k&uuml;nftige L&ouml;cher keineswegs durch einen h&ouml;heren Beitragssatz zu stopfen, sondern vielmehr durch andere Formen der Eigenbeteiligung beziehungsweise durch h&ouml;here Zusatzbeitr&auml;ge. Das sollten die Liberalen schon dazusagen, wenn sie jetzt so vollmundig eine Abschaffung der Praxisgeb&uuml;hr fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-03\/praxisgebuehr\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschlands Top-Manager verdienen deutlich mehr<\/strong><br>\nDie Geh&auml;lter der Dax-Bosse fallen wieder deutlich &uuml;ppiger aus. Im Schnitt verdienten die Vorstandschefs 2011 rund 6,1 Millionen Euro, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Summe strich VW-Chef Martin Winterkorn ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,821032,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das w&auml;re doch ganz klar die Vorlage f&uuml;r die anstehenden Tarifverhandlungen (neun Prozent). Es sei denn jemand ist in der Lage auf Basis rational nachvollziehbarer Argumente zu erkl&auml;ren weshalb die in den Unternehmen arbeitenden Menschen sich mit wesentlich weniger zufrieden geben sollten? Haben sie etwa wesentlich weniger geleistet als die Herren Manager und Vorst&auml;nde? haben sie etwa wesentlich weniger zum Erfolg ihrer Unternehmen beigetragen als die Herren Manager und Vorst&auml;nde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wolfgang Neskovic\/Isabel Erdem &ndash; Zur Verfassungswidrigkeit von Sanktionen bei Hartz IV<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Menschenw&uuml;rde ist absolut. Das menschenw&uuml;rdige Existenzminimum muss durch den Staat in jedem Einzelfall &bdquo;stets&ldquo; gew&auml;hrt werden. K&uuml;rzungen des ALG II-Anspruchs (Sanktionen) durch die Jobcenter sind verfassungswidrig. Jeder Mensch in einer existenziellen Notlage hat einen Anspruch auf ein Minimum staatlicher Leistung. Ihre Gew&auml;hrung darf nicht von &bdquo;Gegenleistungen&ldquo; abh&auml;ngen. Dies macht den Kern des Sozialstaats aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.elo-forum.org\/attachments\/alg-ii\/43504d1331565392-ehem-bgh-richter-neskovic-verfassungswidrigkeit-sanktionen-hartz-iv-neskovic_verfassungswidrigkeit_sanktionen_sgb_2__maerz_2012.pdf\">Die Sozialgerichtbarkeit via ELO-Forum [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Durchsuchungen bei FDP-Abgeordnetem<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft Darmstadt hat die Wohn- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume des Ex-Vorsitzenden des Steuerfahnder-Untersuchungsausschusses im Landtag, Leif Blum (FDP), durchsuchen lassen. Sie wirft ihm nun auch vor, &uuml;ber Jahre fehlerhafte Steuererkl&auml;rungen abgegeben zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&amp;key=standard_document_44249504\">Hessischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Iran am langen Hebel<\/strong><br>\nDer Krieg gegen den Iran hat l&auml;ngst begonnen. Seit Jahren versch&auml;rft der Westen die Wirtschaftssanktionen und nimmt die unkalkulierbaren Folgen in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89226\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Syrien &ndash; Das Kulturzeit-Gespr&auml;ch mit dem Islamwissenschaftler und Nahost-Experten Michael L&uuml;ders<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/161172\/index.html\">3Sat Kulturzeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Leider l&auml;sst sich das Interview nicht direkt verlinken. Klicken Sie also bitte auf der verlinkten Seite auf das Feld &bdquo;Mediathek&ldquo; auf der rechten Seite.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wissenschaftlicher Zitatindex: Lasst Euch nicht erpressen!<\/strong><br>\nDer &bdquo;Impact Factor&ldquo; zeigt an, wie oft Aufs&auml;tze zitiert werden. Doch Zeitschriften blasen damit ihre Bedeutung auf und Wissenschaftler mogeln sich in Rankings nach oben. Obwohl von Kritikern als zu grob abgetan, ist der Impact Factor in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Naturwissenschaften und der Medizin, aber auch in anderen Disziplinen, zur zentralen Einflussgr&ouml;&szlig;e geworden. Die unter dem Druck &bdquo;publish or perish&ldquo; stehenden Wissenschaftler achten genau darauf. Wer Aufs&auml;tze in Top-Zeitschriften mit hohem Impact Factor vorweisen kann, hat bessere Berufungs- oder Bef&ouml;rderungschancen. Die zunehmende Fixierung auf Publikationen, Zitationen und die darauf aufbauenden akademischen Rankings erzeugen aber fragw&uuml;rdige Anreize, die die Wissenschaft verbiegen und korrumpieren k&ouml;nnen, beklagt der Z&uuml;richer &Ouml;konom Bruno Frey. Wissenschaftler forschen nicht mehr aus intrinsischer Motivation, aus Erkenntnisstreben, sondern kalkulieren k&uuml;hl, wie sie in den Rankings und Zitationslisten nach oben kommen. &bdquo;Aus der Analyse von Fehlern in Zitaten l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass 70 bis 90 Prozent der zitierten Papiere gar nicht gelesen worden sind&ldquo;, hat Frey j&uuml;ngst in einem Beitrag mit seiner Frau Margit Osterloh kritisiert. Und der Druck, in die Top-Journals zu kommen, f&uuml;hre &ndash; ein b&ouml;ses Wort &ndash; zu &bdquo;akademischer Prostitution&ldquo;, weil Artikel nach dem Geschmack der Gutachter umgeschrieben werden. Die Devise &bdquo;publish or perish&ldquo; bewirkt eine Inflation von Artikeln. Forschungsergebnisse werden scheibchenweise ver&ouml;ffentlicht. Viele Aufs&auml;tze sind nur von marginalem Interesse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/wissenschaftlicher-zitatindex-lasst-euch-nicht-erpressen-11674256.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Anscheinend ist der Autor der FAZ nicht auf dem neuesten Stand, sonst w&auml;re ihm nicht entgangen, dass der zitierte &Ouml;konom Bruno Frey selbst &ldquo;fragw&uuml;rdige Anreizen&rdquo; erlegen ist. Es hat identische oder sehr verwandte Arbeiten mehrfach ver&ouml;ffentlicht. Dies trifft auch auf den von Philip Plickert zitierten Aufsatz &ldquo;<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheet\/pub?hl=de&amp;key=0AuEtgCUuVBDUdFlVc3ZIR2dsRFd1d29iWndjNVdVSFE&amp;hl=de&amp;gid=1\">Publishing as Prostitution?<\/a>&rdquo; zu.<\/em><br>\n<em>Diese als &ldquo;Eigenplagiat&rdquo; bezeichnete Methode wird allgemein als wissenschaftliches Fehlverhalten eingeordnet. Der Herausgeber des Journal of Economic Perspectives und MIT-Professor David H. Autor schrieb zu Freys Publikationsverhalten: &ldquo;We view your publication of this substantive material in multiple journals simultaneously as a violation of the spirit of the editorial agreement with American Economic Association that you signed &hellip; we find your conduct in this matter ethically dubious and disrespectful to the American Economic Association, the <a href=\"http:\/\/pubs.aeaweb.org\/doi\/pdfplus\/10.1257\/jep.25.3.239\">Journal of Economic Perspectives and the JEP &rsquo;s readers. [PDF &ndash; 423 KB]<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Die Universit&auml;t Z&uuml;rich hat im Sommer letzten Jahres ein Verfahren wegen des &ldquo;Verdachts der Unlauterkeit in der Wissenschaft&rdquo; gegen Frey eingeleitet. Neben dem Vorwurf des &ldquo;Eigenplagiats&rdquo; wird Frey auch das Fehlen von Verweise auf <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/bruno-frey-staroekonom-schreibt-bei-sich-selbst-ab\/4367878.html\">&auml;ltere Studien anderer Forscher<\/a> zum gleichen Thema vorgeworfen.<\/em><br>\n<em>Angesichts des Verhaltens eines so renommierten Wissenschaftlers, wird erst deutlich unter welchem Publikationsdruck j&uuml;ngere, noch unbekannte Wissenschaftler stehen. Insofern ist zu hoffen, dass sich die Forderung von DFG-Pr&auml;sident Matthias Kleinert auf breiter Basis durchsetzt, dass Inhalte z&auml;hlen sollten, nicht die Zahl oder der Ort der Ver&ouml;ffentlichungen. Ein schwieriges Unterfangen. Plickert verweist auf eine Umfrage, aus der hervorgeht, dass Herausgeber von Zeitschriften selbst Autoren dr&auml;ngen, Literatur aus ihrem Journal zu zitieren. Wer sich dem Wunsch nicht f&uuml;gt, dessen Artikel wird nicht gedruckt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Bildungschancen<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120314_120312a_f_g.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tomicek.de\/a_karikaturen\/a1_aktuellekarikaturen\/120312a\/120312a_f_g.html\">J&uuml;rgen Tomicek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12521"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12536,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12521\/revisions\/12536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}