{"id":12532,"date":"2012-03-14T10:19:07","date_gmt":"2012-03-14T09:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12532"},"modified":"2015-02-08T10:45:37","modified_gmt":"2015-02-08T09:45:37","slug":"pflege-riester-die-politik-knickt-einmal-mehr-vor-den-lobbyinteressen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12532","title":{"rendered":"Pflege-Riester \u2013 die Politik knickt einmal mehr vor den Lobbyinteressen ein"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD war 2005 von einer Erg&auml;nzung der Pflegeversicherung durch &bdquo;kapitalgedeckte Elemente&ldquo; die Rede. Schwarz-Gelb wollte die private Pflegezusatzversicherung laut Koalitionsvertrag sogar zu einer Pflichtversicherung machen. Der Frontalangriff auf das letzte weitestgehend unangetastete Umlagesystem geriet jedoch aufgrund koalitionsinterner Streitereien ins Stocken und wird nun &ndash; Medienberichten zufolge &ndash; nur in einer abgeschw&auml;chten Version umgesetzt. Doch dies ist kein Grund zur Freude, auch der &bdquo;kleine&ldquo; Pflege-Riester ist nichts anderes als ein gro&szlig;angelegtes, steuerfinanziertes Konjunkturprogramm f&uuml;r die Versicherungswirtschaft, eine staatliche Subventionierung einer privaten Risikoabsicherung, von der &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur diejenigen profitieren, die nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSelbst die notorischen Untergangspropheten aus dem Umfeld der Versicherungswirtschaft haben es beim Thema Pflegeversicherung trotz der wohlbekannten statistischen Trickserien nicht eben leicht, die Politik von der Notwendigkeit einer Umstellung des bisherigen Umlageverfahrens auf ein kapitalgedecktes Verfahren zu &uuml;berzeugen. Nach diversen Erh&ouml;hungen liegt der Beitragssatz  der solidarischen Pflegeversicherung heute bei 1,95% des Einkommens (bei Kinderlosen 2,2%) und zumindest im Moment kann auch keine Rede von Finanzierungsproblemen des Umlageverfahrens sein. 2010 und 2011 machte die Pflegeversicherung &ndash; aller Horrorprognosen zum Trotz &ndash; einen satten &Uuml;berschuss, die Reserveliquidit&auml;t betr&auml;gt mittlerweile mehr als f&uuml;nf Milliarden Euro und wird selbst bei schlechter Konjunktur noch jahrelang etwaige Defizite ausgleichen k&ouml;nnen. Dennoch h&auml;lt das Gesundheitsministerium an der bereits lange geplanten Beitragserh&ouml;hung auf 2,05% f&uuml;r das Jahr 2013 fest. Grund daf&uuml;r ist eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Ausweitung der Leistungen auf Demenzkranke. Das System funktioniert also, auch wenn es bei einer schlechteren Entwicklung der L&ouml;hne mehrere Sollbruchstellen gibt.<\/p><p><strong>Keine Kostenexplosion in Sicht<\/strong><\/p><p>Wie beim gesetzlichen Krankenversicherungssystem gibt es auch bei der Pflegeversicherung kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem. W&auml;hrend die Ausgaben ungef&auml;hr im Rahmen der Inflation steigen, entwickeln sich die Einnahmen, die lohnabh&auml;ngig sind, weitaus schlechter. So stiegen die Ausgaben der Pflegeversicherung von 1998 bis 2007 im Mittel um 1,6 Prozent pro Jahr, w&auml;hrend die Einnahmen lediglich um 0,9% stiegen. W&uuml;rden die L&ouml;hne ebenfalls im Rahmen der Inflation steigen, g&auml;be es keine Finanzierungsl&uuml;cken bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Beide Umlagesysteme sind prinzipiell grundsolide gegenfinanziert, haben jedoch ein Problem mit Reallohnk&uuml;rzungen, die nicht auf der Ausgabenseite abgefedert werden k&ouml;nnen. Die beste Sicherungsma&szlig;nahme f&uuml;r s&auml;mtliche Sozialsysteme ist und bleibt daher auch eine gesunde Entwicklung der L&ouml;hne und Einkommen.<\/p><p>Da man jedoch beim besten Willen keine solche Entwicklung erkennen kann und demographische Prognosen immer eine Rechnung mit vielen Unbekannten sind, sind auch die Prognosen f&uuml;r die k&uuml;nftige Finanzlage der Pflegeversicherung sehr vage. Zwar l&auml;sst sich anhand der Geburtsziffern und der Lebenserwartung relativ pr&auml;zise berechnen, wie viele Mitmenschen im Jahr X ein gewisses Alter aufweisen. Es ist jedoch nicht so einfach, zu bestimmen, welche Kosten f&uuml;r die Sozialsysteme damit verbunden sind. Dank des medizinischen Fortschritts werden die Menschen nicht nur &auml;lter, sondern auch fitter. Statistiker sprechen hierbei von der &bdquo;altersspezifischen Pflegewahrscheinlichkeit&ldquo;. Momentan sind beispielsweise 15,0 Prozent der 85 bis 90-J&auml;hrigen vollstation&auml;re Pflegef&auml;lle. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass diese Quote in den n&auml;chsten Jahrzehnten durch den medizinischen Fortschritt sinken wird. Wer weit in die Zukunft prognostiziert, muss daher auch diesen Faktor mit einkalkulieren &ndash; dies wird jedoch von den meisten Prognostikern unterlassen. Dennoch erscheint es plausibel, dass die Gesamtausgaben der Pflegeversicherung alleine schon durch die h&ouml;here Lebenserwartung und die st&auml;rkeren Jahrg&auml;nge der zuk&uuml;nftig potentiell Pflegebed&uuml;rftigen st&auml;rker als die Gesamteinnahmen steigen werden. So prognostiziert das Bundesgesundheitsministerium (ohne eine Anpassung der altersspezifischen Pflegewahrscheinlichkeit) f&uuml;r das Jahr 2050 einen Beitragssatz von 2,8%. Dies ist jedoch nicht unbedingt dramatisch, entspr&auml;che eine solche Steigerung doch lediglich einer j&auml;hrlichen Erh&ouml;hung des Beitragssatzes um 0,02 Prozentpunkte. F&uuml;r Horrorszenarien, mit denen man die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Notwendigkeit einer Systemumstellung &bdquo;&uuml;berzeugen&ldquo; kann, taugen diese Zahlen jedenfalls nicht. Dies mag einer der Gr&uuml;nde sein, warum die Union sich nicht dazu durchringen konnte, die &bdquo;gro&szlig;e Systemumstellung&ldquo;, die im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, auch umzusetzen.<\/p><p><strong>Teilkasko mit Selbstbeteiligung<\/strong><\/p><p>Eine Besonderheit der Pflegeversicherung ist es, dass sie &ndash; anders als die Krankenversicherung &ndash; nicht voll kostendeckend ist. Die Pflegeversicherung ist vielmehr eine Teilkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung, bei der der Versicherungsanteil meist die realen Kosten nicht voll abdeckt. Sinn und Zweck der Pflegeversicherung war es auch nicht, eine Vollkasko f&uuml;rs Alter einzuf&uuml;hren &ndash; es ging vielmehr darum, die Kommunen zu entlasten, die vor der Einf&uuml;hrung der Pflegeversicherung &uuml;ber die Sozialhilfe einen Gro&szlig;teil der Pflegekosten tragen mussten. Heute wird die Rente oder die Pension voll angerechnet; reichen die laufenden Eink&uuml;nfte nicht aus, m&uuml;ssen die Ersparnisse der Pflegebed&uuml;rftigen aufgezehrt werden und erst dann springt (wenn keine einkommensstarken Kinder vorhanden sind) der Staat als Tr&auml;ger des Finanzierungsdefizits ein. Eine Zusatzversicherung, wie der Pflege-Riester, ist somit vor allem eine Versicherung gegen ein zu erwartendes Aufzehren des Verm&ouml;gens der Pflegebed&uuml;rftigen. Man k&ouml;nnte es auch eine &bdquo;Erbmassenerhaltungsschutz&ldquo; f&uuml;r die Nachkommen nennen. <\/p><p>Die zu entrichtenden Kosten f&uuml;r eine Pflegeheim &uuml;bersteigen bei station&auml;rer Pflege die Leistungen der Pflegeversicherung je nach Betreiber und Pflegestufe oft zwischen 1.000 und 3.000 Euro pro Monat an. Dies &uuml;bersteigt die durchschnittliche Rente (1.044 Euro f&uuml;r M&auml;nner und 676 Euro f&uuml;r Frauen (West)\/M&auml;nner 970 Euro, Frauen 473 Euro (Ost)) bei weitem. Will man sein Verm&ouml;gen im Pflegefall im Alter sichern und den eigenen Kindern eine m&ouml;gliche finanzielle Belastung ersparen, muss man also &ndash; je nach Rentenh&ouml;he &ndash; eine meist vierstellige monatliche Differenz &uuml;ber eine Zusatzversicherung absichern. Nach einer <a href=\"http:\/\/www.1a.net\/pflegeversicherung\/pflege-riester\">Modellberechnung<\/a> der Versicherungswirtschaft m&uuml;sste eine 50-j&auml;hrige Frau bei einem &bdquo;Pflege-Riester&ldquo; jeden Monat 96 Euro einzahlen, um im Pflegefall einen Anspruch auf ein nennenswertes Pflegetagegeld (je nach Pflegstufe 600 bis 1.500 Euro) zu haben und somit das eigene Verm&ouml;gen auch im Pflegefall sichern zu k&ouml;nnen. Diese Versicherungspr&auml;mie muss freilich lebenslang bezahlt werden, also auch im Rentenalter und da sie zweckgebunden ist, verf&auml;llt sie, wenn der Versicherungsfall nie eintritt. Sollte die heute 50-J&auml;hrige also im Alter von 85 Jahren versterben ohne je ein Pflegefall gewesen zu sein, hat sie (ohne Inflation und Beitragsanpassung) mehr als 40.000 Euro f&uuml;r nichts gezahlt. <\/p><p>Dies geh&ouml;rt freilich zum Versicherungsprinzip, wer eine Brandschutzversicherung hat und nie einen Brandschaden melden muss, erh&auml;lt schlie&szlig;lich auch kein Geld zur&uuml;ck. Wenn man bedenkt, dass selbst die 85 bis 90-J&auml;hrigen im Schnitt &bdquo;nur&ldquo; eine Pflegequote (station&auml;re Pflege) von 15% haben, hei&szlig;t dies nichts anderes, als dass 85% dieser Altersgruppe nicht in station&auml;rer Pflege sind &ndash; 71,7% der Altersgruppe sind &uuml;berhaupt keine Empf&auml;nger von Pflegeleistungen und w&auml;ren somit auch keine Leistungsempf&auml;nger eines Pflege-Riesters. Somit gehen selbst in dieser hochbetagten Altersgruppe 71,7% bei einem Pflege-Riester vollkommen leer aus, w&auml;hrend nur 15% die volle Versicherungssummen (im Rechenbeispiel zwischen 600 und 1.500 Euro pro Monat) beziehen. F&uuml;r die Versicherungen ist dies ein sehr lukratives Gesch&auml;ft, f&uuml;r die Versicherten in vielen F&auml;llen jedoch nicht.<\/p><p><strong>Subventionierung f&uuml;r den Schutz der Erbmasse?<\/strong><\/p><p>Es stellt sich die Frage, wem einen solche private Zusatzversicherung &uuml;berhaupt n&uuml;tzt? Die statistische Durchschnittsrentnerin hat in der Regel ohnehin kein nennenswertes Geldverm&ouml;gen, das sie durch eine Zusatzpflegeversicherung &aacute; la Pflege-Riester sch&uuml;tzen m&uuml;sste und die hohen Beitr&auml;ge des Pflege-Riester w&uuml;rden ferner daf&uuml;r sorgen, dass dies auch so bleibt. Es ist ohnehin illusorisch, zu glauben, dass ein Rentner oder eine Rentnerin, die von der Grundsicherung leben muss, sich derart teure Policen leisten kann. Viele potentielle &bdquo;Pflege-Riesterer&ldquo; d&uuml;rfte mit dem Eintritt ins Rentenalter ohnehin ein b&ouml;ses Erwachen ereilen. Ein heutiger Durchschnittsverdiener braucht bereits 27 Jahre, um auf eine Rente von 627 Euro zu kommen, die der Grundsicherung entspricht. F&uuml;r viele Beitragszahler der &bdquo;Generation Praktikum&ldquo; ist dies jedoch eine un&uuml;berwindbare H&uuml;rde. Selbst wer in seinen &bdquo;goldenen Jahren&ldquo; kurz vor dem Renteneintritt die Versicherungsbeitr&auml;ge noch stemmen kann, wird dies im Rentenalter oft nicht mehr schaffen. Anders als die normale Riester-Rente muss der Pflege-Riester jedoch lebenslang bedient werden. K&uuml;ndigt man den Versicherungsvertrag im Rentenalter, sind die sch&ouml;nen Beitr&auml;ge ebenfalls auf Nimmerwiedersehen in den Bilanzen der Versicherungskonzerne verschwunden. <\/p><p>Durchaus sinnvoll mag eine solche Zusatzversicherung f&uuml;r einkommensstarke Mitb&uuml;rger sein, die zudem ein sch&uuml;tzenswertes Geldverm&ouml;gen und potentielle Erben haben. Als Beispiel seien hier diejenigen Beamten genannt, die sich auf eine erfreulich hohe Pension freuen k&ouml;nnen. F&uuml;r diese Gruppe sind die Beitr&auml;ge in ihrer H&ouml;he &uuml;berschaubar und da die Pensionsanspr&uuml;che im Falle einer station&auml;ren Pflege voll verrechnet w&uuml;rden, macht auch der Versicherungsschutz durchaus Sinn. Wer beispielsweise bei Pflegestufe II f&uuml;r sein Pflegeheim einen Eigenanteil von 1.500 Euro tragen muss und eine Pension von 1.300 Euro (netto) bezieht, w&uuml;rde beim Rechenbeispiel der Versicherungswirtschaft ein monatliches Pflegetagegeld von 1.050 Euro (70% von 1.500 Euro) bekommen und k&ouml;nnte immer noch auf ein Nettoeinkommen von 850 Euro im Monat zur&uuml;ckgreifen. Ohne Versicherung m&uuml;sste der Pension&auml;r das monatliche Defizit von 150 Euro aus seinen Ersparnissen tragen.<\/p><p>Freuen werden sich in diesem Fall vor allem die Erben, steigt die Erbmasse doch von Monat zu Monat, anstatt im Pflegefall dahin zu schmelzen. Davon k&ouml;nnen die Erben normaler Rentner, die zum Pflegefall werden, freilich nur tr&auml;umen. Somit ist der Pflege-Riester f&uuml;r bestimmte Personengruppen ein durchaus attraktives Produkt f&uuml;r die Absicherung des Risikos eines Verm&ouml;gensverlusts durch einen l&auml;ngeren Pflegeheimaufenthalt. <\/p><p><strong>Nicht f&ouml;rderw&uuml;rdig<\/strong><\/p><p>So sinnvoll oder sinnlos ein Pflege-Riester von Fall zu Fall sein mag, ein gesellschaftlicher Nutzen, der eine staatliche F&ouml;rderung rechtfertigen w&uuml;rde, l&auml;sst sich hier jedoch nicht erkennen. Wer seine Erbmasse sch&uuml;tzen will, der kann dies gerne tun &ndash; aber nicht auf Kosten des Steuerzahlers.<\/p><p>Nach der Einf&uuml;hrung des Pflege-Riesters sollen Versicherungspolicen mit bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr gef&ouml;rdert werden. Der F&ouml;rdertopf soll jedoch sukzessive auf 600 Millionen Euro pro Jahr erweitert werden. Es ist nicht hinzunehmen, dass der Staat eine Versicherung, deren gesellschaftlicher Nutzen nicht zu erkennen ist, derart massiv f&ouml;rdert. Die Erfahrungen aus der normalen Riester-Rente zeigen, dass die F&ouml;rdermittel auch nicht als finanzieller Vorteil an die Kunden weitergereicht werden, sondern in Form von Provisionen und &uuml;berh&ouml;hten Verwaltungsgeb&uuml;hren in voller H&ouml;he der Versicherungsbranche zugute kommen. Die Einf&uuml;hrung eines Pflege-Riesters ist somit nichts anderes als ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die Versicherungswirtschaft und hat nur sehr wenig mit etwaigen Finanzierungsl&uuml;cken im Pflegeversicherungssystem zu tun.<\/p><p>Will man diese L&uuml;cken (so sie denn irgendwann einmal Realit&auml;t werden) schlie&szlig;en, so k&ouml;nnte man beispielsweise die Beitragss&auml;tze um ein paar zehntel Prozentpunkte erh&ouml;hen oder aber &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der Beitragsbemessungsgrenze oder eine Ausweitung der gesetzlichen Pflegeversicherung auf privat Versicherte nachdenken. Letzteres h&auml;tte dann sogar den Vorteil, dass die Beitr&auml;ge bei der momentan sehr komfortablen Kassenlage sogar gek&uuml;rzt werden k&ouml;nnten. Dies ist ein weiterer Vorteil des Umlagesystems. Egal wie d&uuml;ster die Prognosen ausfallen. So lange sie keine Realit&auml;t sind, gibt es auch keinen Grund, die Beitr&auml;ge zu erh&ouml;hen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/92225dabd3894307a11867931645ec19\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD war 2005 von einer Erg&auml;nzung der Pflegeversicherung durch &bdquo;kapitalgedeckte Elemente&ldquo; die Rede. Schwarz-Gelb wollte die private Pflegezusatzversicherung laut Koalitionsvertrag sogar zu einer Pflichtversicherung machen. 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