{"id":125337,"date":"2024-11-27T12:58:25","date_gmt":"2024-11-27T11:58:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125337"},"modified":"2024-11-27T13:40:58","modified_gmt":"2024-11-27T12:40:58","slug":"jeffrey-sachs-diplomatie-oder-desaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125337","title":{"rendered":"Jeffrey Sachs: Diplomatie oder Desaster"},"content":{"rendered":"<p>Das vor kurzem im Westend-Verlag erschienene neue Buch von Jeffrey Sachs &bdquo;Diplomatie oder Desaster: Zeitenwende in den USA &ndash; ist Frieden m&ouml;glich?&ldquo; fasst zahlreiche seiner Aufs&auml;tze, die in den letzten Jahren zum Ukraine-Krieg und dessen Vorgeschichte erschienen waren, systematisch zusammen. Eine Buchrezension von <strong>Ernst Burger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie aktuelle Einleitung vom August 2024 stellt in einem souver&auml;nen historischen R&uuml;ckblick die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland bzw. der Sowjetunion und Deutschland dar: bis zum 2. Weltkrieg, die durch die deutsche Niederlage bewirkte Teilung Deutschlands, den Kalten Krieg und die Wiedervereinigung 1990 wesentlich bedingt durch Gorbatschow. Jeffrey Sachs betont die fr&uuml;hen Perspektiven einer deutschen Wiedervereinigung, beruhend auf einem Vorschlag von George Kennan bereits 1948\/Anfang der 1950er-Jahre auf der Basis eines Friedensvertrages &ndash; den es nach wie vor nicht gibt (!) &ndash;, durch Neutralit&auml;t und Abr&uuml;stung, den Abzug aller ausl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte und politische Kontrolle der Siegerm&auml;chte. Dies wurde ebenso abgelehnt wie danach, 1952, das bekannte Angebot von Stalin zu einer deutschen Wiedervereinigung auf der Grundlage von Neutralit&auml;t. In allen F&auml;llen von den USA verhindert wegen des Ziels einer Eind&auml;mmung der Sowjetunion und Aufrechterhaltung der au&szlig;enpolitischen Kontrolle der USA &uuml;ber Westdeutschland (nach der bekannten, auch hier zitierten Pr&auml;misse von Lord Ismay, des ersten Generalsekret&auml;rs der NATO, dass deren Zweck darin bestehe, &bdquo;die Sowjetunion drau&szlig;en, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten&ldquo;).<\/p><p>Die ausdr&uuml;ckliche, vielfach belegte Zusage von US-Au&szlig;enminister James Baker und von Genscher gegen&uuml;ber Gorbatschow bei der Wiedervereinigung, die NATO werde nicht nach Osteuropa expandieren, wurde bekanntlich gebrochen. Sachs listet die Verst&ouml;&szlig;e der USA und der NATO gegen die nationalen Sicherheitsinteressen Russlands seit 1999, der ersten Welle der NATO-Erweiterungen, bis M&auml;rz 2022, der Ablehnung des Entwurfs eines Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine, chronologisch umfangreich auf. Ziemlich ratlos steht er vor der Frage, wieso Scholz und Baerbock, anders als ihre Vorg&auml;nger, keinerlei Bedenken gegen die amerikanische Au&szlig;enpolitik artikuliert und jederzeit bereitwillig s&auml;mtliche Positionen der US-Hardliner unterst&uuml;tzt haben, obwohl diese offensichtlich nicht im Interesse der deutschen Sicherheit und Wirtschaft l&auml;gen: Ukrainekrieg, Nord Stream II und deutsche Energiepolitik usw. Eine m&ouml;gliche &ndash; kaum vollst&auml;ndig &uuml;berzeugende &ndash; Erkl&auml;rung sieht er in Scholz&lsquo; pers&ouml;nlicher Schw&auml;che als Politiker, seinem fehlenden au&szlig;enpolitischen Verst&auml;ndnis und den Gr&uuml;nen als Koalitionspartner (&bdquo;Man kann argumentieren, dass die deutschen Gr&uuml;nen in gewisser Weise selbst das Machwerk der US-Au&szlig;enpolitik sind&ldquo;).<\/p><p>Im Folgenden werden in einzelnen Kapiteln, &uuml;berschrieben mit &bdquo;Basiswissen: Hinter dem Krieg in der Ukraine&ldquo;, &bdquo;Vor dem Krieg&ldquo;, &bdquo;Direkt nach Kriegsbeginn&ldquo; und &bdquo;Ewiger Krieg&ldquo; jeweils einige einschl&auml;gige Aufs&auml;tze oder Beitr&auml;ge von Jeffrey Sachs abgedruckt. Leider fehlen hier Angaben zum jeweiligen Medium, in dem diese insgesamt 19 Beitr&auml;ge bereits erschienen sind.<\/p><p>Auch gehen diese Aufs&auml;tze, datiert im jeweils angegebenen Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2024 und hier nicht immer in dieser chronologischen Reihenfolge abgedruckt, naturgem&auml;&szlig; von zum Teil unterschiedlichen historischen Situationen aus (insbesondere bei der Entwicklung des Ukraine-Krieges) und &uuml;berschneiden\/wiederholen sich teilweise inhaltlich, was die Bewertung der politischen Hintergr&uuml;nde betrifft.<\/p><p>Zusammengefasst finden sich dort die &ndash; NachDenkSeiten-Lesern nicht unbekannten &ndash; Thesen von Jeffrey Sachs, dass die Ideologie der (urspr&uuml;nglich von Leo Strauss beeinflussten) Neocons (Paul Wolfowitz, Robert Kagan, Victoria Nuland, Irving Kristol u. a.) die alleinige imperiale Hegemonie der USA und damit auch die Einkesselung Russlands ist. Deshalb haben diese aktuell innerhalb der Regierung Biden durch die NATO-Erweiterung in mehreren Wellen nach Osteuropa und zuletzt den Versuch der Aufnahme der Ukraine den Einmarsch Russlands in die Ukraine provoziert.<\/p><p>In der amerikanischen Au&szlig;enpolitik gehe es nicht um das Wohl des amerikanischen Volkes, sondern um die Interessen der Insider in Washington &ndash; letztlich den &bdquo;Deep State&ldquo;, den milit&auml;risch-industriellen Komplex. Die gescheiterten Kriege der USA haben nach Rechnung von Jeffrey Sachs seit 2000 rund f&uuml;nf Billionen Dollar an direkten Kosten, entsprechend etwa 40.000 Dollar je Haushalt, verursacht. Die Aufwendungen f&uuml;r das US-Milit&auml;r werden im Jahr 2024 rund 1,5 Billionen Dollar (!) betragen, wenn neben den direkten Ausgaben des Pentagon auch diejenigen der CIA und anderer Geheimdienste, das Atomwaffenprogramm und weitere &bdquo;sicherheitsrelevante&ldquo; Posten mitgerechnet werden. Diese Kosten des milit&auml;risch-industriellen Komplexes werden jedoch nunmehr, anders als beim Vietnam-Krieg, nicht mehr durch Steuern finanziert, sondern wesentlich durch Defizitausgaben (= Schulden) verschleiert.<\/p><p>Die USA, das Team Biden-Sullivan-Nuland, hatten bereits 2014 den gewaltsamen Sturz des ukrainischen Pr&auml;sidenten Janukowytsch, der f&uuml;r die Neutralit&auml;t der Ukraine eingetreten war, offen und verdeckt massiv unterst&uuml;tzt. Die USA haben auch s&auml;mtliche Bem&uuml;hungen zur Vermeidung und sodann Beendigung des Ukrainekrieges als Stellvertreterkrieg der USA mit Russland sabotiert. Die USA haben aufgrund &uuml;berw&auml;ltigender Beweise die Zerst&ouml;rung der Nord-Stream-Pipelines gesteuert (aufgrund dieser &ouml;ffentlichen Aussage sei er ab sofort nie wieder ins &bdquo;US-Mainstream-Fernsehen&ldquo; eingeladen worden, so Jeffrey Sachs im abschlie&szlig;enden Interview mit Oskar Lafontaine). Das &ndash; sich st&auml;ndig steigernde &ndash; Sanktionsregime gegen Russland ist nicht nur weitgehend wirkungslos geblieben, es wird vom gr&ouml;&szlig;eren Teil der L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union nicht unterst&uuml;tzt und richtet &uuml;berdies als Bumerang-Effekt die gr&ouml;&szlig;eren wirtschaftlichen Sch&auml;den f&uuml;r Europa und die USA an. Die Risiken eines Atomkrieges w&uuml;rden bewusst heruntergespielt.<\/p><p>Jeffrey Sachs bezieht sich wiederholt auch auf die fr&uuml;he Prophezeiung von George Kennan, der 1997 die bereits damals geplante NATO-Erweiterung mit der Ukraine als Wiederherstellung des Kalten Krieges bezeichnete. Gleiches sagten fr&uuml;hzeitig der Verteidigungsminister von Pr&auml;sident Clinton, William Perry, und der damalige US-Botschafter in Russland und aktuelle CIA-Direktor William Burns voraus.<\/p><p>Sachs rekurriert in seinen Artikeln &uuml;berdies mehrfach auf John F. Kennedy, der in seiner Friedensrede 1963 angesichts der Atomwaffenrisiken &uuml;berzeugend f&uuml;r au&szlig;enpolitische Vernunft, ein besseres Verst&auml;ndnis und Kommunikation eingetreten sei &ndash; ganz anders als das Verhalten von Pr&auml;sident Biden (im abschlie&szlig;enden Gespr&auml;ch mit Oskar Lafontaine deutet Jeffrey Sachs sogar an, dass nach seiner &bdquo;<em>&Uuml;berzeugung &hellip; Kennedy durch eine Verschw&ouml;rung der US-Regierung get&ouml;tet wurde&ldquo;<\/em>). Eine solche wiederholte Hommage an Kennedy mutet etwas naiv an, wenn Jeffrey Sachs sich an anderen Stellen auch auf die bekannte Warnung von Dwight D. Eisenhower in seiner Abschiedsrede vor den Gefahren des milit&auml;risch-industriellen Komplexes und weiter darauf bezieht, dass amerikanische Pr&auml;sidenten eigentlich qua Amtes eine Art imperialistische Charaktermasken seien.<\/p><p>Das Highlight des Buches ist nach Ansicht des Rezensenten das abschlie&szlig;ende Gespr&auml;ch zwischen Jeffrey Sachs und Oskar Lafontaine, moderiert von einem (anonym gebliebenen!) Vertreter des Westend-Verlages. In dieser sehr offenen und inhaltlich weit gespannten Diskussion nennt sich Jeffrey Sachs nach seiner &bdquo;Wirtschaftsphilosophie&ldquo; und seinem Ansatz selbst einen Sozialdemokraten <em>(Anmerkung: wohl eher aus einem nostalgischen Verst&auml;ndnis traditioneller Sozialdemokratie als aus aktuellem Politikansatz sich sozialdemokratisch Nennender, nunmehr eigentlich neoliberal, au&szlig;enpolitisch entspannungsfeindlich und russophob Ausgerichteter solcher Parteien heraus &ndash; Oskar Lafontaine bezeichnet die SPD in diesem Gespr&auml;ch auch &bdquo;als schon keine linke Partei mehr&ldquo;)<\/em>.<\/p><p>Er berichtet zun&auml;chst ausf&uuml;hrlich von seiner umfangreichen Beratert&auml;tigkeit f&uuml;r die polnische Regierung 1989 und andere postkommunistische Regierungen des ehemaligen Osteuropa im &Uuml;bergangsprozess. Lafontaine stellt als sein eigenes &bdquo;Fazit aus den letzten Jahren&ldquo; fest: &bdquo;Die USA sind die aggressivste Weltmacht &uuml;berhaupt und v&ouml;llig ungeeignet, ein Verteidigungsb&uuml;ndnis anzuf&uuml;hren&ldquo; &ndash; sie agieren mittels ihrer willigen Vasallen. Beide finden auch hier unver&auml;ndert keine schl&uuml;ssige Antwort auf die Frage, warum die deutschen Regierungschefs im Allgemeinen und jetzt Olaf Scholz im Besonderen, anders als etwa noch Helmut Schmidt, nicht die deutschen Interessen wahrnehmen, sondern ihre Vasallenabh&auml;ngigkeit von den USA vollst&auml;ndig hinnehmen (wiederum Oskar Lafontaine<em>: &bdquo;Und Olaf Scholz ist eine einzige Katastrophe. Manche glauben, dass die USA bez&uuml;glich seiner Verwicklung in den Cum-Ex-Skandal irgendetwas gegen ihn in der Hand haben, um ihn zu n&ouml;tigen. Ob das zutrifft, wei&szlig; ich nicht.&ldquo;).<\/em> Hinsichtlich einer Beendigung des Ukraine-Krieges, nunmehr durch Trump, sind beide nicht besonders optimistisch, da es hierzu letztlich auf die Interessen des &bdquo;Tiefen Staates&ldquo; in den USA ankomme.<\/p><p>Dieses Buch gibt einen sehr guten, zusammenfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber den Stand der Diskussion zum Ukraine-Krieg, jenseits des weitestgehend einheitlich ver&ouml;ffentlichten Mainstream-Narrativs vom &uuml;berraschenden und unprovozierten russischen Angriffskrieg seit Februar 2022, der die Vorgeschichte ausblendet. F&uuml;r Leser der <em>NachDenkSeiten<\/em> im Allgemeinen und der Beitr&auml;ge von Jeffrey Sachs im Besonderen ist insoweit nicht so arg viel Neues enthalten.<\/p><p>Editorisch fehlt zumindest ein Verzeichnis der Fundstellen der hier abgedruckten Beitr&auml;ge von Jeffrey Sachs. Ein Novum ist: Dessen Aufs&auml;tze enthalten insgesamt 142 Fu&szlig;noten. Deren Texte selbst werden jedoch nicht, wie sonst editorisch und redaktionell &uuml;blich, am Ende der Seite oder am Ende der einzelnen Beitr&auml;ge oder zusammengefasst am Ende des Buches wiedergegeben. Dort findet sich lediglich ein ganz knapper Hinweis, dass sich &bdquo;ein umfassendes Quellenverzeichnis&ldquo; (gemeint sind die Texte der Fu&szlig;noten selbst!) auf der Website des Westendverlages unter einem dortigen Untermen&uuml; befindet! Dies ist somit kein ganz vollst&auml;ndiges Buch &ndash; der Leser muss, will er naheliegend mal auf den Inhalt von Fu&szlig;noten zur&uuml;ckgreifen, bei der Lekt&uuml;re der Texte immer parallel einen Bildschirm ge&ouml;ffnet halten oder sich dieses &bdquo;Quellenverzeichnis&ldquo; mit der Fu&szlig;notenauflistung, im Umfang von sieben Seiten (!), ausdrucken und die Ausdrucke gesondert rezipieren, also das Buch allererst vervollst&auml;ndigen &ndash; im Ergebnis ein editorischer Hybrid, ein verlagstechnisches Novum, zumal bei einem broschierten B&uuml;chlein von ca. 170 Seiten zu einem Preis von immerhin 20,- &euro;.<\/p><p><em>Oskar Lafontaine, Jeffrey Sachs: <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Diplomatie-oder-Desaster\/2201\">Diplomatie oder Desaster: Zeitenwende in den USA &ndash; ist Frieden m&ouml;glich?<\/a>, Westend Verlag 2024, 176 Seiten, 20,00 Euro<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vor kurzem im Westend-Verlag erschienene neue Buch von Jeffrey Sachs &bdquo;Diplomatie oder Desaster: Zeitenwende in den USA &ndash; ist Frieden m&ouml;glich?&ldquo; fasst zahlreiche seiner Aufs&auml;tze, die in den letzten Jahren zum Ukraine-Krieg und dessen Vorgeschichte erschienen waren, systematisch zusammen. 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