{"id":125365,"date":"2024-11-28T09:00:41","date_gmt":"2024-11-28T08:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125365"},"modified":"2024-11-28T14:39:05","modified_gmt":"2024-11-28T13:39:05","slug":"grenzen-im-realitaetscheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125365","title":{"rendered":"Grenzen im Realit\u00e4tscheck"},"content":{"rendered":"<p>Wem n&uuml;tzt es, wenn die Debattenf&uuml;hrer im Westen und in der Ukraine gebetsm&uuml;hlenartig wiederholen, Bedingung f&uuml;r ein Ende des Waffengangs seien die Wiederherstellung des Staatsgebiets von 2013, die alleinige Zuweisung der Kriegsschuld an Russland, die Heranziehung seines beschlagnahmten Staatsverm&ouml;gens f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine und in der Folge deren Beitritt zu EU und NATO? Da dies gegen&uuml;ber Russland nicht durchzusetzen ist, legitimiert dieser Maximalzielkatalog lediglich neue Waffeng&auml;nge und t&auml;gliches Sterben auf beiden Seiten. Die R&uuml;stungslobbies frohlocken. Von <strong>Andrea Komlosy<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2847\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-125365-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=125365-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241128-Grenzen-im-Realitaetscheck-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Unglaublich. Gestern fanden die Wahlen [in den USA] statt, und heute sprechen wir &uuml;ber etwas, das wir nicht sehen wollten, das wir uns nicht vorstellen konnten. Es geht um die Bedingungen f&uuml;r die Beendigung des Kriegs in der Ukraine.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit diesen Worten gab der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton auf <em>TF1<\/em> seiner Freude Ausdruck, dass das Ansprechen von Verhandlungen &uuml;ber einen Waffenstillstand endlich kein Tabu mehr darstellt. Vereinzelte Experten aus Thinktanks, Milit&auml;r und Diplomatie kritisierten schon l&auml;ngst die Eskalation von Waffenlieferungen, die die ukrainische Armee in die Lage versetzen sollen, den russischen Angriff zur&uuml;ckzuschlagen. Sie verl&auml;ngern &ndash; so ihr Tenor &ndash; einen Krieg, der nicht zu gewinnen ist, und zerst&ouml;ren, was sie zu verteidigen behaupten.<\/p><p>Russlands &ndash; angebliche &ndash; Ziele werden von den Maximalisten ma&szlig;los &uuml;bertrieben. Als ob der Kreml willens, geschweige denn in der Lage w&auml;re, sich die gesamte Ukraine einzuverleiben oder gar andere osteurop&auml;ische Staaten anzugreifen! Was Russland tats&auml;chlich mit seinem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff beabsichtigte, wird wohlweislich verschwiegen, um die westliche und die ukrainische Mitschuld daran unter den Tisch zu kehren: die Ukraine milit&auml;risch neutralisieren und ihren NATO-Beitritt verhindern. Stattdessen wird die Annexion der vier Oblaste, ohne dass diese &uuml;berhaupt zur G&auml;nze von Russland kontrolliert werden, als Beweis f&uuml;r den strukturellen Expansionswillen Moskaus angef&uuml;hrt. Auch bleibt unbeachtet, dass diese Annexion von den F&uuml;hrungen der Sezessionisten in Donezk und Lugansk selbst gefordert wurde, um damit die Aggression der ukrainischen regul&auml;ren und paramilit&auml;rischen Truppen zu beenden, nachdem die von Russland pr&auml;ferierte Autonomiel&ouml;sung (Minsk II) von Kiew torpediert wurde. Statt des erhofften Schutzes verwandelte der Einmarsch den B&uuml;rgerkrieg in einen internationalen Stellungskrieg als Schauplatz einer globalen geopolitischen Auseinandersetzung. Er zieht Ruinen, ver&ouml;dete Landstriche und unermessliches Leid nach sich.<\/p><p>Nun wird &ndash; und sei es aus vorauseilender Anerkennung von Trumps vollmundiger Aussage, den Ukrainekrieg als Pr&auml;sident flugs beenden zu wollen &ndash; die Forderung nach Waffenstillstand sagbar, ohne als Flankenschutz f&uuml;r Putin verschrien zu sein. Die zentrale Frage dabei ist jene der Demarkationslinie, entlang welcher der Konflikt eingefroren werden soll. Das Beharren auf den Grenzen der Ukraine, wie sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gezogen und mit der Unabh&auml;ngigkeit 1991 &uuml;bernommen wurden, ist durch die Absage an Minsk II obsolet geworden. Eine multinationale Ukraine, die an die ethnische und kulturelle Vielfalt dieser Grenz- und Br&uuml;ckenregion anschlie&szlig;t, ist durch die rigide, vor allem gegen die gr&ouml;&szlig;te Minderheit gerichtete Ukrainisierungspolitik verwirkt worden. Der russische Einmarsch hat seinerseits die Reihen der Ukrainer geschlossen. Sich als ethnisch-sprachlich gemischt zu verstehen, ist mit dem homogenisierten Nationalstaat nicht mehr zu vereinbaren, eine Abtretung der mehrheitlich russischsprachigen Gebiete daher eine logische Folge.<\/p><p><strong>Die Ukraine und ihre vielen Grenzen<\/strong><\/p><p>Ein Blick auf die historischen Grenzen der Ukraine ruft die zahlreichen Trennungslinien in Erinnerung, die das &bdquo;Grenzland&ldquo; im Zeitenlauf durchzogen. Das Land lag am Rande bzw. zwischen den benachbarten Reichen: Polen-Litauen, Ungarn, Mongolisches &ndash; Osmanisches Reich, Moskauer Staat &ndash; Russl&auml;ndisches Reich, &Ouml;sterreich-Ungarn. Anders als in der Bayerischen Ostmark, dem Nukleus des Staates &Ouml;sterreich im 11. Jahrhundert, gelang es den regionalen Eliten auf dem Gebiet der Ukraine nicht, ihre Mark zur Staatlichkeit auszubauen. Das Kosaken-Hetmanat am Dnjepr (16. bis 18. Jahrhundert) geriet als proto-staatliches Gebiet bald wieder unter den Einfluss Polens und Russlands; es folgten die polnischen Teilungen. S&uuml;drussland mit der Krim (nach 1918 S&uuml;dukraine) wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts von den Osmanen erobert.<\/p><p>Die Chance auf Eigenstaatlichkeit er&ouml;ffnete sich erst mit dem Zerfall der Romanow-, Habsburg- und Hohenzollern-Imperien. Die Ukrainer der Habsburgermonarchie (dort Ruthenen genannt) riefen in Lwiw (Lwow, Lemberg) 1918 die Westukrainische Volksrepublik aus, die den Begehrlichkeiten des wiedererstandenen Polens auf seine angestammten Territorien nicht standhielt. Die Februar- und die Oktoberrevolution 1917 bildeten ein Fanal f&uuml;r soziale und nationale Emanzipation.<\/p><p>Nachdem der Weltkrieg durch die Friedenserkl&auml;rung der Bolschewisten endete, begann auf dem Gebiet der Ukraine ein wahrhafter Reigen unterschiedlicher Republikausrufungen. Die Vorstellungen &uuml;ber Grenzverlauf, staatliche Zugeh&ouml;rigkeit und politische Verfasstheit gingen dabei weit auseinander. B&uuml;rgerliche Ukrainer gr&uuml;ndeten die Ukrainische Volksrepublik, die von Deutschland und &Ouml;sterreich-Ungarn im Januar 1918 im sogenannten Brotfrieden anerkannt wurde. Im Gegenzug verpflichtete sich die Regierung zur Lieferung von Getreide an Wien und Berlin, um den Krieg trotz Hungerkrisen und Streiks fortf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Als die Getreidelieferungen stockten, besetzten deutsche und &ouml;sterreichisch-ungarische Truppen das Land und errichteten ein Milit&auml;rprotektorat, das von Kiew und Odessa verwaltet wurde. In Charkow (Charkiw) etablierte sich gleichzeitig die Ukrainische Sowjetrepublik, die sich als Teil der bolschewistischen Revolution verstand. Dar&uuml;ber hinaus gab es zahlreiche kleinere Republikgr&uuml;ndungen, die das Herrschaftsvakuum zur Ausrufung ihrer Unabh&auml;ngigkeit nutzten. Die Prominenteste unter ihnen ist die Machnowschtschina unter dem b&auml;uerlichen Anarchisten Nestor Machno im agrarischen S&uuml;dwesten. Kurzlebiger war die Sowjetrepublik Donezk-Kriwoj Rog (Kriwyj Rih) im Donbass, die von Lenin rasch zugunsten einer vereinigten Sowjetukraine zur&uuml;ckgepfiffen wurde. Sie kann als Keimzelle der heutigen Sezessionsgebiete im Osten angesehen werden.<\/p><p>Die konkurrierenden Republikprojekte fanden vor dem Hintergrund des fortgesetzten Weltkriegs, des beginnenden B&uuml;rgerkriegs, des russisch-polnischen Kriegs, der Pr&auml;senz von Mittelm&auml;chten und Entente-Truppen statt, die keine territoriale Konsolidierung erlaubten. Schlie&szlig;lich setzte sich die Rote Armee mit der Gr&uuml;ndung der Sowjetukraine durch, damals noch ohne Ostgalizien, die Bukowina, Transkarpatien und die Krim.<\/p><p>Der Zweite Weltkrieg brach die Grenzen der Sowjetukraine erneut auf. Schon mit dem Pakt zwischen Ribbentrop und Molotow (1939) vergr&ouml;&szlig;erte sich das Gebiet um Ostgalizien, bis es 1941 in das Aufmarschgebiet der Wehrmacht gegen die Sowjetunion fiel. Die Hoffnung der ukrainischen Nationalisten und ihrer militanten Organisationen, der deutsche Vormarsch br&auml;chte diesmal nationale Unabh&auml;ngigkeit, wurde trotz der Bereitschaft zur Kollaboration bei der Vernichtung der Juden erneut bitter entt&auml;uscht. Nach dem Krieg erlangte die Sowjetukraine ihre bisher gr&ouml;&szlig;te territoriale Ausdehnung. Mit der Chruschtschow&lsquo;schen &bdquo;Schenkung&ldquo; der Krim im Jahr 1954 wuchs ihr gar ein Gebiet zu, das keinerlei ukrainische Wurzeln aufwies.<\/p><p>Vor dem Hintergrund der volatilen Territorialit&auml;t kann es nicht verwundern, dass ver&auml;nderte Herausforderungen die Grenzfrage erneut aufs Tapet bringen. Dies spiegelt geopolitische Ver&auml;nderungen wider. Es hat aber auch eine regionale Dimension. Eine ukrainische Nation, die auf ihrem Territorium keine russische Sprache und keinen russisch-orthodoxen Glauben duldet, verliert zwangsl&auml;ufig die Loyalit&auml;t ihrer russischsprachigen B&uuml;rger und russisch-orthodoxen Gl&auml;ubigen. Statt mit der Waffe sollte die Staatsgrenze zwischen Russland und der Ukraine in Verhandlungen gefunden werden. Ein erster Schritt dazu ist eine international &uuml;berwachte Waffenruhe entlang der Frontlinie, wie sie im Moment des Waffenstillstandes gegeben ist.<\/p><p><em>&Uuml;ber die Autorin: <strong>Andrea Komlosy<\/strong>, geboren 1957 in Wien, ist Univ. Prof. i.R. f&uuml;r Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Sie geh&ouml;rte dem Betreuungsteam des Doktoratskollegs &bdquo;Das &ouml;sterreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe&ldquo; an der Universit&auml;t Wien an. In diesem Semester leitet sie ein Seminar zur Geschichte der Ukraine aus globalhistorischer Perspektive.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Fotokon<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120486\">Wer hat den Ukraine-Krieg verursacht?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118736\">Stimmen aus Ungarn: Die Verabsolutierung des Krieges in der Ukraine<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114659\">Stimmen aus der Ukraine: Wie meine Heimat wegen des neuen Mobilisierungsgesetzes zum Ghetto wird<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124661\">&bdquo;Im Wirtschaftskrieg&ldquo; &ndash; ein neues Buch &uuml;ber die Sanktionspolitik des Westens gegen Russland und den Rest der Welt<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wem n&uuml;tzt es, wenn die Debattenf&uuml;hrer im Westen und in der Ukraine gebetsm&uuml;hlenartig wiederholen, Bedingung f&uuml;r ein Ende des Waffengangs seien die Wiederherstellung des Staatsgebiets von 2013, die alleinige Zuweisung der Kriegsschuld an Russland, die Heranziehung seines beschlagnahmten Staatsverm&ouml;gens f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine und in der Folge deren Beitritt zu EU und NATO? 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