{"id":125410,"date":"2024-12-02T09:03:35","date_gmt":"2024-12-02T08:03:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125410"},"modified":"2024-12-02T09:29:48","modified_gmt":"2024-12-02T08:29:48","slug":"die-multilaterale-weltordnung-ist-im-entstehen-begriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125410","title":{"rendered":"Die multilaterale Weltordnung ist im Entstehen begriffen"},"content":{"rendered":"<p>Der Teil der Welt, der sich selbst als globale Mehrheit bezeichnet, hat es satt, dass der sogenannte kollektive Westen die Regeln diktiert und die Minderheit &uuml;ber die Mehrheit herrscht. Er sieht die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg im Sterben, den Neoliberalismus und den Neokolonialismus als tot an. Das Ziel ist die Demontage der westlichen Hegemonie. Der &bdquo;Globale S&uuml;den&ldquo; f&uuml;hlt sich bereits m&auml;chtig genug, um dies zu tun, ist sich aber bewusst, dass es ein langer Prozess sein wird. Ein Bericht vom Treffen des Waldai-Klubs in Sotschi von <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, aus dem Ungarischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8687\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-125410-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=125410-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241129_Die_multilaterale_Weltordnung_ist_im_Entstehen_begriffen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Etwa ein halber Meter Schnee bedeckte das Dorf Krasnaja Poljana oberhalb von Sotschi, wo 140 Mitglieder des Waldai-Klubs aus 50 L&auml;ndern zu ihrer j&auml;hrlichen Konferenz zusammenkamen, um ihre Ansichten &uuml;ber die Umgestaltung der Welt auszutauschen. Die Region, in der bei den Olympischen Winterspielen 2014 Ski- und Bob-Wettbewerbe ausgetragen wurden, bot &ndash; im Gegensatz zum subtropischen Klima von Sotschi und den Palmen an der K&uuml;ste &ndash; eine ausgesprochen romantische Kulisse f&uuml;r das Treffen, das eine ideale Zukunftsvision zeichnete. Doch selbst dieser beruhigende Schleier konnte die schreckliche Realit&auml;t geopolitischer Rivalit&auml;ten, eskalierender Konflikte und Kriege sowie die Herausforderungen, vor denen die Welt steht &ndash; wie der Klimawandel und der spektakul&auml;re Aufstieg der k&uuml;nstlichen Intelligenz &ndash;, nicht verbergen.<\/p><p>Der Wandel der Welt, die Verlagerung der Aufmerksamkeit Russlands vom Westen in Richtung Osten und S&uuml;den, wurde durch die ver&auml;nderte Zusammensetzung des Publikums auf der Konferenz des Waldai-Klubs deutlich.<\/p><p>W&auml;hrend bis Anfang der 2010er-Jahre neben russischen Teilnehmern vor allem westliche Experten und Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens aus den USA, Gro&szlig;britannien, Deutschland und Frankreich den Ton angaben, dominieren heute Menschen aus China, Indien, Malaysia, Brasilien sowie Afrika und kaum noch Analysten aus dem westlichen Block. Neben den Ver&auml;nderungen in der Welt l&auml;sst sich dies zu einem gro&szlig;en Teil dadurch erkl&auml;ren, dass die in einigen L&auml;ndern der westlichen Welt vorherrschende Stimmung mit einer grassierenden Russophobie dazu f&uuml;hrt, dass sich Russlandexperten wegen m&ouml;glicher Repressalien nicht mehr nach Moskau oder Sotschi trauen.<\/p><p><strong>Der Dialog ist abgebrochen<\/strong><\/p><p>Der Dialog ist also nicht nur auf h&ouml;chster Ebene abgebrochen &ndash; die Wahl Donald Trumps hat einen sp&uuml;rbaren Unterschied gemacht &ndash;, sondern auch auf der Ebene der Experten und der Gesellschaften. Wir sind an einem Punkt wie w&auml;hrend des Kalten Krieges, nur dass es damals im Grunde die Sowjetunion war, die ihren B&uuml;rgern Informationen vorenthalten hat. Jetzt versucht der westliche Block, der immer noch an seine eigene &Uuml;berlegenheit glaubt, &auml;hnliche neobolschewistische Tricks. Es w&uuml;rde sich lohnen, vom hohen Ross herunterzukommen, denn die Welt zieht an uns vorbei, und diese eingekapselte, ver&auml;chtliche, deplatzierte Sicht auf einen Gro&szlig;teil der Welt geht nach hinten los. Das Verstehen globaler Prozesse ist ohne das Verstehen des Denkens au&szlig;erhalb des westlichen Blocks, ohne den Dialog nicht denkbar.<\/p><p>Dieser Teil der Welt, der als globaler S&uuml;den bekannt ist, sich aber zunehmend als globale Mehrheit definiert, wird sich seiner selbst immer bewusster, ist sich der globalen Politik bewusst und hat die Blockmentalit&auml;t satt, dieses ausbeuterische neoliberale und neokolonialistische Denken, das auf den nichtwestlichen Teil der Welt herabblickt.<\/p><p>Er sieht die Notwendigkeit grundlegender Ver&auml;nderungen, die eine Verschiebung des Kr&auml;fteverh&auml;ltnisses widerspiegeln. Die Konferenzteilnehmer waren sich einig: Das westliche Entwicklungsmodell st&ouml;&szlig;t an seine Grenzen. Der Westen bleibt ein wichtiger Akteur in einer multipolaren Welt, ist aber heute nur ein Zentrum unter vielen und kann weder ideologisch noch wirtschaftlich oder milit&auml;risch bestimmen. Chinas technologischer Aufstieg und die steigende geopolitische Bedeutung Eurasiens (Heartland) unterstreichen diese Entwicklung. Die einst klare technologische &Uuml;berlegenheit des Westens ist nicht mehr unumstritten.<\/p><p>Sie sehen die Notwendigkeit, mit der hierarchischen europ&auml;ischen Struktur zu brechen, die die Welt ein halbes Jahrtausend lang beherrscht hat. Wir m&uuml;ssen mit alten Stereotypen brechen, denn die auf europ&auml;ischen Traditionen beruhende Welt funktioniert offensichtlich nicht mehr, sie kann nicht einmal ihre eigenen Probleme l&ouml;sen.<\/p><p>Der Westen sollte sich nach Ansicht vieler auf die L&ouml;sung interner Widerspr&uuml;che konzentrieren, anstatt die Hegemonie um jeden Preis zu bewahren. Denn die Situation ist revolution&auml;r in diesem Teil der Welt: Die Ungleichheiten wachsen stets, und die Elite koppelt sich fast v&ouml;llig von den Massen ab.<\/p><p><strong>BRICS ist ein Instrument f&uuml;r den Wandel<\/strong><\/p><p>Ein neues Gleichgewicht der Kr&auml;fte ist unvermeidlich, da es der einzige Weg ist, um Stabilit&auml;t und Vorhersehbarkeit zu schaffen. Sie weisen auch darauf hin, dass sich die Welt ver&auml;ndert, aber nicht alles, was die alte Ordnung ausmachte, verschwindet &ndash; schon allein deshalb, weil man ein Haus nicht abrei&szlig;t, bevor das neue gebaut ist. Man war sich einig, dass der &bdquo;Globale S&uuml;den&ldquo; die Weltordnung nicht zerst&ouml;ren, sondern modernisieren, an die neuen Herausforderungen anpassen und gerechter machen will.<\/p><p>In dieser neuen multilateralen, ja sogar polyphonen Weltordnung sieht die sogenannte globale Mehrheit den kollektiven Westen nicht mehr als Anf&uuml;hrer. Das Ziel ist, die Hegemonie abzubauen.<\/p><p>Der &bdquo;Globale S&uuml;den&ldquo; f&uuml;hlt sich bereits m&auml;chtig genug, dies zu tun, ist sich aber bewusst, dass es ein langer Prozess sein wird. BRICS ist vielleicht die wichtigste Plattform f&uuml;r den Aufbau einer neuen Weltordnung, f&uuml;r die Pr&auml;sentation einer Alternative, die, wie es ein einflussreicher russischer Politiker formulierte, die Welt zum Guten bewegt. Andere haben die Bedeutung der BRICS als einen Klub definiert, der keine Alternative, sondern ein gutes Instrument f&uuml;r den Wandel ist. Und er kann erfolgreich sein, weil er vielf&auml;ltig ist, nicht durch die Notwendigkeit eines Konsenses gel&auml;hmt wird und nicht b&uuml;rokratisiert ist. Wie bereits hervorgehoben, hat er weder einen Hauptsitz noch ein Sekretariat.<\/p><p>Der &bdquo;Globale S&uuml;den&ldquo; meldet sich mit mehr Stimmen zu Wort, und &ndash; was am wichtigsten ist &ndash; in diesem Teil der Welt wird er als selbstverst&auml;ndlich angesehen.<\/p><p>In der chinesischen Weltsicht wird beispielsweise betont, dass Peking keine Hegemonie anstrebt, sich keine Feinde schafft, sondern B&uuml;ndnisse bildet. Es macht keine Politik mit Gewalt, denn Zur&uuml;ckhaltung ist der Schl&uuml;ssel zu einem fairen und gerechten System. China dr&auml;ngt anderen nichts auf, weil jeder seinen eigenen Weg geht. Chinesische Analysten haben auch deutlich gemacht, dass die USA zwar mit Z&auml;hnen und Klauen darauf bestehen, die Hegemonie aufrechtzuerhalten, diese Zeiten aber vorbei sind.<\/p><p>Sie lehnten die Vorstellung ab, dass Demokratie und Autokratie einander entgegengesetzt sind, und wiesen es zur&uuml;ck, die BRICS als antiwestlich zu bezeichnen.<\/p><p><strong>Die Welt ist eine gro&szlig;e Familie<\/strong><\/p><p>Indien ist der Ansicht, dass die Prinzipien der Konferenz von Bandung sieben Jahrzehnte sp&auml;ter immer noch relevant sind, dass die Welt eine gro&szlig;e Familie ist, dass wir also eine Zukunft haben und dass es allen besser geht, wenn die Konfrontation aufh&ouml;rt. Die Wirtschaft und das Finanzsystem k&ouml;nnen nicht als Werkzeuge gegen die andere Seite eingesetzt werden. Wir m&uuml;ssen akzeptieren, dass die Welt multipolar ist, also m&uuml;ssen wir miteinander reden. Die Brasilianer erkl&auml;rten ihre Vorsicht gegen&uuml;ber den BRICS-Staaten. Sie wiesen darauf hin, dass dies verstanden werden muss, da aufgrund der Mitgliedschaft ein enormer US-amerikanischer Druck auf das Land ausge&uuml;bt wird.<\/p><p>&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich ein malaysischer Redner, der hinzuf&uuml;gte, dass Washington auch China zu gr&ouml;&szlig;erer Zur&uuml;ckhaltung aufgefordert habe. Er merkte jedoch an, dass Gambia den USA bereits widerspreche und L&auml;nder, die bisher zur&uuml;ckhaltend waren, nicht mehr zuh&ouml;ren. Dieses Selbstbewusstsein war auch bei den afrikanischen Rednern zu sp&uuml;ren, die darauf hinwiesen, dass die Nachkriegswelt nicht tot sei, sondern im Sterben liege, dass Afrika an Bedeutung gewinne und dass es nicht nur ein Markt, sondern auch ein Potenzial sei.<\/p><p>Der malaysische Politikwissenschaftler wies auch darauf hin, dass sich die Terminologie &auml;ndert, und forderte die Abschaffung des Begriffs &bdquo;Dritte Welt&ldquo; oder der Gegen&uuml;berstellung &bdquo;entwickelt &ndash; unterentwickelt&ldquo;. &bdquo;Wir m&uuml;ssen endlich anerkennen, dass wir &uuml;ber die Mehrheit der Welt sprechen, deren Werte nicht schlechter sind als die des Westens&ldquo;, sagte er. Das sei &bdquo;keine West-Feindlichkeit&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu, &bdquo;wir fordern nur mehr Respekt f&uuml;r uns selbst.&ldquo;<\/p><p><strong>Putins Angebot ist Zusammenarbeit<\/strong><\/p><p>Russische Politiker, allen voran Wladimir Putin, betonten ebenfalls, dass die eurasische Partnerschaft Gestalt annehme und dass die wichtigste Frage heute sei, ob eine gerechte, auf Souver&auml;nit&auml;t basierende Weltordnung entstehen werde. Die sich abzeichnende Zusammenarbeit in Eurasien k&ouml;nne dabei als Modell dienen. Der russische Pr&auml;sident unterbreitete auch dem Westen ein offenes Angebot zur Zusammenarbeit und betonte, dass eine Blockbildung des Westens zu nichts f&uuml;hre und die Zusammenarbeit allen zugutek&auml;me.<\/p><p>Nach Ansicht Moskaus haben sich die BRICS nicht gegen irgendjemanden formiert und wollen auch nicht den US-Dollar ersetzen, sondern nur dessen au&szlig;ergew&ouml;hnliche Rolle bei der Untermauerung der US-amerikanischen Hegemonie beenden. Russland wolle die bestehenden Institutionen &ndash; WTO, IWF, Weltbank &ndash; nicht verlassen, ebenso wenig wie die L&auml;nder der sogenannten globalen Mehrheit. Aber wenn der Westen sich einer Reform dieser Institutionen widersetzt, m&uuml;sse ein paralleles System geschaffen werden. Moskau steht der Flexibilit&auml;t des Westens skeptisch gegen&uuml;ber, m&ouml;chte dieses Konfrontationsszenario aber vermeiden. Wie ein einflussreiches Mitglied der russischen Regierung betont hat, werden die Vereinigten Staaten nicht zulassen, dass jemand st&auml;rker ist als sie. Sie haben beispielsweise auf den Aufstieg Chinas reagiert, indem sie internationale Institutionen blockiert und unter Druck gesetzt haben, anstatt die Realit&auml;t zu akzeptieren.<\/p><p>Moskau ist offen f&uuml;r Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten und mit Europa &ndash; mit Eurasien ist auch Europa gemeint &ndash;, aber auf einer anderen Grundlage, mit gegenseitigem Respekt f&uuml;r Souver&auml;nit&auml;t und Interessen.<\/p><p>Daraus folgt unmittelbar, dass wir harte Verhandlungen nicht nur &uuml;ber die Umgestaltung der Weltordnung, sondern auch &uuml;ber die Beendigung des Krieges in der Ukraine erwarten k&ouml;nnen.<\/p><p>Dieser Artikel erschien <a href=\"https:\/\/demokrata.hu\/vilag\/alakul-a-multilateralis-vilagrend-912689\/\">im ungarischen Original in der Wochenzeitung <em>Demokrata<\/em><\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Who is Danny<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124329\">Waldai-Treffen in Russland: Der &bdquo;Globale S&uuml;den&ldquo; wird immer selbstbewusster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124945\">Stimmen aus Ungarn: Pershing, Tomahawk, ATACMS &ndash; Wo bleiben diesmal die Massenproteste?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124749\">Kremlsprecher Peskow im Interview: Dialogm&ouml;glichkeiten mit Russland, die Wahl Trumps und der Krieg in der Ukraine<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123466\">Stimmen aus Ungarn: Von der GUS zu den BRICS<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/899496429184463b83d3051411e6b6e6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Teil der Welt, der sich selbst als globale Mehrheit bezeichnet, hat es satt, dass der sogenannte kollektive Westen die Regeln diktiert und die Minderheit &uuml;ber die Mehrheit herrscht. Er sieht die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg im Sterben, den Neoliberalismus und den Neokolonialismus als tot an. Das Ziel ist die Demontage der westlichen Hegemonie.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125410\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":125411,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,211],"tags":[1980,379,3240,3481,3517,1426,1268,3276,259,1556,1989],"class_list":["post-125410","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-brics","tag-china","tag-diplomatische-verhandlungen","tag-friedliche-koexistenz","tag-globaler-sueden","tag-hegemonie","tag-kalter-krieg","tag-multipolare-welt","tag-russland","tag-usa","tag-waldai-konferenz"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2473882105.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125410"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125567,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125410\/revisions\/125567"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/125411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}