{"id":125495,"date":"2024-12-01T14:00:43","date_gmt":"2024-12-01T13:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125495"},"modified":"2024-11-29T22:39:25","modified_gmt":"2024-11-29T21:39:25","slug":"leserbriefe-zu-die-spd-geht-in-den-wahlkampf-man-kann-nicht-so-viel-fressen-wie-man-kotzen-moechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125495","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie SPD geht in den Wahlkampf \u2013 man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen m\u00f6chte\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125309\">Hier<\/a> kommentiert Jens Berger den beginnenden Wahlkampf der SPD. Von einer Kriegsgefahr sei keine Rede. Hingewiesen wird u.a. auf den eskalierenden Ukrainekrieg sowie die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden ohne Parlamentsabstimmung und die m&ouml;gliche Taurus-Lieferung durch einen Kanzler Merz an die Ukraine. Erinnert wird an das fr&uuml;here friedenspolitisches Profil der SPD. Auf einem Plakat sei &bdquo;der SPD-Verteidigungsminister Pistorius, martialisch in Flecktarn auf einem Panzer in die Ferne (Richtung Moskau?) blickend&ldquo; und mit dem Slogan &bdquo;Wir k&auml;mpfen f&uuml;r Deine Sicherheit &ndash; K&auml;mpfst auch Du an unserer Seite?&ldquo; zu sehen. Diese SPD brauche niemand. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, liebe Nachdenkseiten Redaktion,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Beitrag, dem nichts mehr hinzuzuf&uuml;gen ist.<\/p><p>Es ist ein Trauerspiel. Wer nur, ber&auml;t diese Partei?<\/p><p>Die SPD geht in den Wahlkampf &ndash; man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen m&ouml;chte<\/p><p>Jens Biester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>ich teile zu 100% Ihre Emp&ouml;rung. Hinzuf&uuml;gen m&ouml;chte ich noch, dass wir B&uuml;rger &ndash; bis auf elit&auml;re Ausnahmen &ndash; nicht mit den &bdquo;Granden&ldquo; der SPD im Sandkasten gespielt haben.<\/p><p>Das &bdquo;Du&ldquo; auf allen Plakaten ist eine respektlose Demonstration einer Hybris, der hoffentlich bald eine ern&uuml;chternde R&uuml;ckkehr zu den &bdquo;elementaren Grunds&auml;tzen der H&ouml;flichkeit&ldquo; folgen wird. Bitte.<\/p><p>Was bilden die sich eigentlich ein? Nein, SPD: &bdquo;Wir haben weder zusammen die Schweine geh&uuml;tet noch gef&uuml;ttert. Uns verbindet also itzo so ziemlich nichts! Eigentlich: Gar nichts &ndash; mehr!&ldquo;<\/p><p>Diese &bdquo;herablassende Duzerei&ldquo; verbitte ich mir. Als B&uuml;rger! Ausdr&uuml;cklich!<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihr Engagement und ganz herzliche Gr&uuml;&szlig;e an Sie und alle kritischen &bdquo;Zeitzeugen&ldquo; einer &bdquo;gar nicht mal so positiven Entwicklung einer einstmals bedeutenden und anerkannten Kultur &hellip;&ldquo;<\/p><p>Juergen Wehrse<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>leider hat die deutsche Politik ein Niveau erreicht, bei dem man zu solchen, immer noch untertriebenen Beschreibungen, greifen muss.<\/p><p>Hallo, aufwachen, es geht hier um Krieg oder Frieden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<\/p><p>Deutschland ist wieder ein geteiltes Land:<\/p><p>Es gibt ein Politik-Deutschland und ein B&uuml;rger-Deutschland.<\/p><p>Wann wird es zu einer Wiedervereinigung kommen?<\/p><p>Ob es den &ldquo;Polit-Kapazit&auml;ten&rdquo; passt oder nicht: Russland ist nicht mein Feind!<\/p><p>FRIEDEN &ndash; MIR &ndash; PACE &ndash; PEACE<\/p><p>Gerd Lingner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Jens Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen Kommentar &ndash; Sie sprechen mir aus der Seele!<\/p><p>Wie ich an anderer Stelle schon schrieb halte ich dieses, meines Erachtens nicht belastbare Friedensgetue von Scholz nur Theater f&uuml;r ausschlie&szlig;lich dem Wahlkampf\/den friedliebenden W&auml;hlern geschuldet und mit den anderen NATO-L&auml;ndern insb. USA\/England\/Frankreich abgesprochen. Wie sonst l&auml;&szlig;t es sich z.B. erkl&auml;ren das keinerlei Druck von den Leitmedien\/den anderen NATO-L&auml;ndern, der Ukraine oder auch der CDU\/CSU auf die von Scholz momentan verk&uuml;ndete Verweigerungshaltung Taurus in die Ukraine zu liefern stattfindet wie sonst &uuml;blich?!<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht mehr genau von wem nachfolgendes Zitat stammt im Angesicht des drohenden 2. Weltkriegs &ndash; evtl. von Hesse oder Brecht. F&uuml;r mich ist es &ndash; wie das von Ihnen genannte Zitat von Max Liebermann &ndash; eines meiner absoluten Favoriten um den Zustand der Bev&ouml;lkerungsmehrheit zu beschreiben &ldquo;Und der Schwimmkurs geht weiter&rdquo;! Auf die heutige Zeit &uuml;bertragen k&ouml;nnte man vielleicht sagen &ldquo;Und die Reality-\/Spiel- und Kochshows gehen weiter&rdquo; &ndash; echt traurig! Man k&ouml;nnte meinen die Zeit ist stehengeblieben!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,&nbsp;<\/p><p>Schlimmer geht immer! Wir sind noch nicht so weit, wie die SPD schon einmal war. Ich denke, Sie, Herr Berger, kennen den Hintergrund. Deswegen nicht wundern. Die SPD war schon immer (mit Ausnahmen) eine Partei, die, wenn als n&ouml;tig empfunden, Menschenrechte missachtete.&nbsp;<\/p><p>15.02.1919 Weimarer Republik:<\/p><p>Scharfe Kritik von Hugo Haase (USPD) am Schie&szlig;befehl von Noske (SPD) gegen Demonstranten sowie an der brutalen Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin.<\/p><p>Also auf Ihr B&uuml;rger Deutschlands, Steigerungen sind m&ouml;glich &ndash; w&auml;hlt SPD.&nbsp;<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nUwe Greiffenberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>die SPD ist tot, mausetot. Und das nicht erst seit gestern, sondern seit Oskar Lafontaine aus der Partei ausgetreten ist. Das ist etwa 20 Jahre her. Was da jetzt herumgeistert, spukt als Vampir &uuml;ber das Land. Und Vampire brauchen nun mal Blut.<\/p><p>Ich will solche Urgesteine der Partei, wie Albrecht M&uuml;ller, nicht beleidigen. Aber das sind ehrenwerte Menschen, die daf&uuml;r stehen, was die SPD unter Brandt einmal war. Das hat leider nichts mit dem Spuk zu tun, der jetzt die Politik unsicher macht. Besser gesagt, die Politik und das Land zerst&ouml;rt.<\/p><p>Sie haben ja Recht,<\/p><p>&ldquo;man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen m&ouml;chte&rdquo;.<\/p><p>Das klingt ungehobelt, ist aber das Mindeste, was man dazu sagen kann. Es muss mehr passieren. Die Menschen m&uuml;ssen endlich den Holzpflock nehmen und den Spuk damit beenden. Das brauch nicht einmal so martialisch sein, dazu gen&uuml;gt schon ein bisschen Restverstand beim Kreuzchen machen an der Wahlurne.<\/p><p>Was sind das f&uuml;r Menschen, die immer noch SPD w&auml;hlen? Ich wei&szlig;, ich wei&szlig;, beim letzten Klassentreffen habe ich sie mal wieder getroffen. &ldquo;Denk ich an Deutschland in der Nacht &hellip;&rdquo;<\/p><p>Nicht vergessen, nach der Emp&ouml;rung die Ko&hellip; immer sauber aufwischen und in Eimern wegtragen. Man will doch sauber bleiben.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, Lieber Jens,<\/p><p>Ich sage schon lange, dass keine deutsche Alt-Partei mehr w&auml;hlbar ist. KEINE! Wir stehen vor dem gleichen Problem wie die W&auml;hler\/innen in den USA. W&uuml;rde heute das BSW die Wahl haushoch gewinnen, w&uuml;rde sie in Deutschland gegen eine neoliberale Wand laufen, die alles blockiert. In den USA bilden die Demokraten gerade einen &ldquo;dunklen Staat im Staat&rdquo;, um Trump im Januar 2025 zu blockieren. &ldquo;Pr&auml;sident Sullivan&rdquo; und sein &ldquo;Dark Team&rdquo; &ndash; Bolton, Clinton,&nbsp; Blinken, Obama, Graham, Miley &ndash; um nur einige zu nennen wollen vor der Amtseinf&uuml;hrung Trumps einen &ldquo;nuklearen Schlagabtausch&rdquo; auf europ&auml;ischem Boden erzwingen. Wir werden dagegen einen Nuklearkrieg ersten Grades bekommen!<\/p><p>Jens, warum nehmen Sie diese SPD-Knallt&uuml;te &uuml;berhaupt noch ernst. Habeck ist so bl&ouml;d und d&auml;mlich, dass er uns das aus der Norwegen\/Deutschland-Pipeline nach Polen abgezweigte Gas als Add-on noch einmal verkaufen will und Baerbock nickt dazu befriedigend. Mit solchen bl&ouml;den Leuten und Idiotinnen k&ouml;nnen Sie keine verantwortliche Politik mehr machen. Das ist was f&uuml;r Kindergarten\/Obersch&uuml;ler-Niveau &ndash; und genau solche W&auml;hlerinnen und W&auml;hler haben wir scheinbar in der j&uuml;ngeren Generation.<\/p><p>Der Westen, das sind Washington DC, die &ldquo;City of London&rdquo;, Paris, Berlin, Br&uuml;ssel und die EU stehen, mit der Ukraine vor einer bedingungslosen Kapitulation! Die Alternative ist eine Ausl&ouml;schung. Eine Dritte gibt es nicht!<\/p><p>Wenn wir bis Februar 2025 &uuml;berhaupt &uuml;berleben, empfehle ich Jedem, dar&uuml;ber nachzudenken, ALLE Alt-Parteien vollst&auml;ndig abzuw&auml;hlen, unter die 5%-Marke zu verbannen. Diese Parteien werden sich dann aufl&ouml;sen. Dadurch werden kompetente Reste frei, die sich in neuen Parteien mit neuen Ideen &ndash; ohne die geistigen Alt-Zw&auml;nge der Alt-Parteien &ndash; sammeln und hoffentlich eine neue Politik aufsetzen. Kompetente Politiker aus allen Alt-Parteien werden sich mischen, alte Klientel abwerfen und neue M&ouml;glichkeiten gestalten.<\/p><p>Ein anderer Weg bleibt uns nicht mehr.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Hinweis auf das uns&auml;gliche Wahlplakat der SPD und ihre treffende Kommentierung dazu. Ich m&ouml;chte Ihre Aufmerksamkeit an dieser Stelle aber mal auf die Antworten dieses Tweets lenken.<\/p><p>Ich finde es sehr interessant, dass weder die Pro Nato Fraktion noch die Diplomatie Fraktion auf X ein gutes Haar an der SPD l&auml;sst. Die Pro Nato Fraktion trauert immer noch den Taurus hinterher und sieht die SPD da in der Hauptverantwortung und die Diplomatie Fraktion hatte ja eh nie etwas &uuml;brig f&uuml;r solches Kriegsgetrommel.<\/p><p>Effektiv spricht die SPD mit diesem Plakat also niemanden wirklich an.<\/p><p>Frage mich eh, was sich die SPD davon verspricht. Wer pro Krieg\/Waffenlieferungen ist, der wird eher Gr&uuml;ne\/CDU\/FDP w&auml;hlen, die ja prominente Agitatoren daf&uuml;r haben (Hofreiter\/Merz\/Strack-Zimmermann), sprich hier kann die SPD nicht viel gewinnen.<\/p><p>Und auch f&uuml;r den diplomatischen Ansatz ist die SPD unglaubw&uuml;rdig, da w&auml;hlt man auch eher BSW oder AFD.<\/p><p>Hier f&auml;llt Olaf Scholz sein zaghaftes, z&ouml;gerliches Handeln einfach auf die F&uuml;&szlig;e. Egal welcher Fraktion man angeh&ouml;rt, die SPD ist einfach unglaubw&uuml;rdig, da es keinen klaren positionierenden Worte seitens der SPD gab, im Vergleich zu den anderen Parteien.<\/p><p>Zeigt mal wieder wunderbar, wie abseits der Realit&auml;t Parteipolitiker\/-strategen sind. Elfenbeinturm l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/p><p>mfg<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>die alte Tante SPD setzt nun &ndash; ganz zeitenwendegem&auml;&szlig; &ndash; auf einen B&uuml;rokraten im Tarnanzug.<\/p><p>Der farblose Boris ist f&uuml;r all die Farblosen im Lande eine prima Identifikationsvorlage. &ldquo;Einer wie wir&rdquo; und dann noch auf einem Panzer!<\/p><p>Der letzte Krieg ist lange her. Wird schon cool werden, so cool wie der blasse Boris. Man wird ja wohl ein bissl tr&auml;umen d&uuml;rfen. In aller Unbedarftheit.&nbsp;So l&auml;uft das.&nbsp;<\/p><p>Wir gegen den Iwan. Den Blick gen Osten gerichtet. Mit FlecktarnOutdoorAnorak!<\/p><p>&ldquo;Der russische B&auml;r schl&auml;ft nie.&rdquo; &ldquo;Dem Russen ist nicht zu trauen.&rdquo;<\/p><p>&ldquo;Kennen Sie denn pers&ouml;nlich einen Russen?&rdquo; \/&nbsp; &ldquo;Um Gottes Willen, nein!&rdquo;<\/p><p>&ldquo;Erinnern Sie sich noch, was die deutsche Wehrmacht in Russland getan hat?&rdquo; \/ Sofortiger Themenwechsel.<\/p><p>Es sind die B&uuml;rokraten und braven B&uuml;rger, die Wehrt&uuml;chtigkeit mittragen und umsetzen sollen. Und so mancher hat Bock darauf. Wenn die Bedingungen stimmen&hellip;<\/p><p>Wer wohl der Koalitionspartner der CDU werden wird? Die SPD? Oder am Ende doch die AFD? Lachen Sie nicht! Im Karussell des Machterhalts ist alles m&ouml;glich. Solange die Schnittmengen stimmen.<\/p><p>Pazifistische Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nS. A.&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS- Redaktion<\/p><p>Nat&uuml;rlich z&uuml;ndelt neben der SPD auch die CDU (oder Teile davon)&nbsp; auf eine Art und Weise, dass einem der Bauch grummeln k&ouml;nnte. Zum Beispiel der CDU- Oberfalke Roderich Kiesewetter in einem Radio- Kommentar .<\/p><p>Bez&uuml;glich des Absturzes der DHL- Maschine meinte er am 25.11.24&nbsp; im Deutschlandfunk- Interview, dass sich darum jetzt (im Falle eines Brandsatzes) eventuell auch (wegen Artikel 4 des Nato -Konsultationsvertrages ) die Natostaaten k&uuml;mmern und &ldquo;Konsultationen leisten &rdquo; m&uuml;ssten, da es sich ja vielleicht schon um die Vorstufe eines Krieges handeln k&ouml;nne. Und wir alle sollten &uuml;berlegen, ob wir hier nicht immer n&auml;her an die Frage eines Spannungsfalles k&auml;men.<\/p><p>Es gehe darum, klarzumachen, dass es nicht um Krieg oder Frieden gehe, sondern um Frieden in Freiheit und Selbstbestimmung f&uuml;r die Ukraine und dann auch f&uuml;r uns, &ldquo;wenn die Ukraine scheitert.&rdquo; Des Kanzlers Besonnenheit sei &ldquo;unterlassene Hilfeleistung&rdquo;. Eine unionsgef&uuml;hrte Regierung werde bereit sein,Taurus -Eins&auml;tze (nach Russland) zu genehmigen, der Einsatz werde aber letztendlich vom Koalitionspartner abh&auml;ngen. Das gehe nur mit einem Koalitionspartner, der die Frage von Frieden in Freiheit und Selbstbestimmung mit der CDU tr&auml;gt und nicht eine russlandfreundliche, die Ukraine opfernde Haltung wie die SPD einnimmt. Der Kanzler aber w&uuml;rde die russische hybride Kriegsf&uuml;hrung hierzulande &ndash; wie die Angriffe auf digitale Bahnknotenpunkte &ndash; verschweig<\/p><p>Die &ldquo;innere und &auml;u&szlig;ere Sicherheit seien die Voraussetzung daf&uuml;r, dass wir weiterhin ein wettbewerbsf&auml;higer &ldquo;Wohlstands\/Wohlfahrtsstaat&rdquo; sind und man m&uuml;sse sich von der &ldquo;Moskau- Connection&rdquo; in der Union wie auch in der SPD befreien.<\/p><p>Es m&uuml;sse klargemacht werden, dass die Bedenkentr&auml;ger nur mit &Auml;ngsten spielen. Aber Russland verstehe nur die Sprache der St&auml;rke. Die Ukraine brauche nicht mehr Waffen, sondern eine &ldquo;EU- und Nato- Perspektive, die unverr&uuml;ckbar ist.&rdquo; Neutralit&auml;tsforderungen seien gegen das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine. Diese solle als Teil von EU und Nato unsere Sicherheit st&auml;rken. Dazu seien zus&auml;tzlich dreihundert Milliarden Euro n&ouml;tig. Das gehe aber nur , wenn auch die Bev&ouml;lkerung dahinterstehe. Das bed&uuml;rfe Haltung und Orientierung und einer klaren Stellung des Kanzlers, der aber &ldquo;hier herumeiert , leider &rdquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krieg-und-frieden-im-wahlkampf-interview-mit-roderich-kiesewetter-cdu-dlf-0e3712f5-100.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">deutschlandfunk.de\/krieg-und-frieden-im-wahlkampf-interview-mit-roderich-kiesewetter-cdu-dlf-0e3712f5-100.html<\/a><\/p><p>Ludwig Schaber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NdS-Team,<\/p><p>mein Beitrag zu Ihrem Beitrag:<\/p><p>&ldquo;Die SPD geht in den Wahlkampf &ndash; man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen m&ouml;chte&rdquo;.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nPeter Palec<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241131-lbs-Pistorius.jpeg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>wenigstens wird in diesem idiotischen Slogan und Wahlplakat mit offenen Karten gespielt.<\/p><p>Keiner, aber wirklich kein w&auml;hlender B&uuml;rger kann sagen, er h&auml;tte nicht gewusst womit und f&uuml;r was&nbsp; hier geworben wird. Einer, das Wort verkneife ich mir lieber an dieser Stelle, wohl offensichtlich in einem Panzer sitzend, der laut Umfragen mit unter der beliebteste Politiker Deutschlands ist. Also Aufr&uuml;stung, Kriegst&uuml;chtigkeit, Feindseligkeit anstatt Frieden, V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, eine gute Infrastruktur, ein gutes Bildungssystem, Kindergartenpl&auml;tze, bezahlbarer Wohnraum, eine gute Gesundheitsversorgung, bezahlbare und menschenw&uuml;rdige Alten und Pflegeeinrichtungen, eine vern&uuml;nftige zukunftsorientierte und sinnvolle Migrationspolitik, die die Menschen mitnimmt, und&hellip;..<\/p><p>Ja, man kann nicht soviel Fressen, wie man kotzen m&ouml;chte.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,&nbsp;<\/p><p>&ldquo;Klimaneutralit&auml;t, Digitalisierung&rdquo; &ndash; Unseren Politikern scheinen die Vorstellungen von den materiellen Realit&auml;ten des Lebens&nbsp; immer mehr abhanden zu kommen, und auch die meisten Menschen scheinen nicht zu wissen, was Klimaneutralit&auml;t &uuml;berhaupt bedeutet. Jedenfalls nicht Klimaparadies, ganz im Gegenteil. Seit dem Jahr 1800 bis heute hat die Nutzung fossiler Energien um den Faktor 1500 zugenommen, wenn man die Effizienzsteigerungen der heutigen Maschinen ber&uuml;cksichtigt, eigentlich um den Faktor 3500. Wir sind eine von fossilen Brennstoffen angetriebene Zivilisation, deren wissenschaftlicher und technischer Fortschritt, deren Lebensqualit&auml;t und Wohlstand auf der Verbrennung riesiger Mengen fossilen Kohlenstoffs basieren, und wir k&ouml;nnen uns von dieser entscheidenden Determinante nicht einfach binnen weniger Jahre verabschieden. Eine vollst&auml;ndige Entkarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2050 ist aus heutiger Sicht nur vorstellbar um den Preis einer globalen wirtschaftlichen Schrumpfung in einer unvorstellbaren Gr&ouml;&szlig;enordnung.<\/p><p>Die meisten Menschen aber haben Sorge um ihr t&auml;glich Brot f&uuml;r sich und ihre Sippe. Der Mensch braucht Wasser, Luft und bezahlbaren Wohnraum.<\/p><p>Der hier plakatierte Panzerkommandant stirbt nicht den Heldentod an der Front (Heldentod kommt auf meiner Beliebtheits-Scala auch nicht vor). Diese Leute k&auml;mpfen allenfalls mit Messer und Gabel in der &ldquo;Schlacht am kalten Buffet&rdquo; auf einem ihrer vielen Gipfeltreffen. In meiner Zeit als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr habe ich &uuml;brigens niemanden kennengelernt, der mit Begeisterung und Hurra in den Krieg gezogen w&auml;re.&nbsp;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nMichael Wrazidlo&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Eine sch&ouml;ne Gardinenpredigt, auch wenn die SPD-Vorsitzende dadurch nicht zur Besinnung kommt. Frau Esken schreiben Sie ins Stammbuch:<\/p><p>&bdquo;Es geht um Krieg und Frieden, um einen nuklearen Holocaust. Vergessen Sie da doch bitte einmal kurz ihr Kleinklein um Kita-Pl&auml;tze.&ldquo;<\/p><p>Damit gestehen Sie der Frau beim Thema &bdquo;Soziales&ldquo; eine gewisse Ernsthaftigkeit zu, obwohl die SPD uns durch ihr Regierungshandeln st&auml;ndig den Stinkefinger zeigt &ndash; sei es durch die Einf&uuml;hrung von Hartz IV, die Pl&uuml;nderung der Rentenkassen oder durch den Kahlschlag im Gesundheitswesen (&bdquo;Krankenhausreform&ldquo;). Den Gegensatz zwischen Krieg und Frieden einerseits und dem &bdquo;Sozialen&ldquo; andererseits gibt es nicht: Der geplante Krieg muss schlie&szlig;lich finanziert werden.<\/p><p>Deshalb d&uuml;rfen wir den Spezialdemokraten &uuml;berhaupt nichts glauben: weder ihren Friedenswillen noch ihr Eintreten f&uuml;r Kita-Pl&auml;tze. Wir sollen f&uuml;r ihren Krieg bluten, das ist alles. Weil sich sowas nur schlecht verkaufen l&auml;sst, erz&auml;hlen uns die Sozen vor der Wahl halt was vom Pferd. W&auml;hrend die Esken soziale Gro&szlig;taten verspricht und Scholz sich als Friedensf&uuml;rst verkauft, kungelt die SPD bereits mit Merz um einen neuen Kriegskredit: 200 Milliarden als &bdquo;Sonderverm&ouml;gen &raquo;Industrie- und Automobilstandort Deutschland&laquo;&ldquo;. Laut Handelsblatt vom 12.06.2024 will der BDI doppelt so viel. Ich glaube nicht, dass Rheinmetall dabei an Kita-Pl&auml;tze gedacht hat.<\/p><p>Darauf einen Liebermann!<\/p><p>matthias burghardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihre Frage, wo das Pistorius-Plakat herkommt, ist leicht zu beantworten: Es ist ein Bestandteil der offiziellen SPD-Kampagne &ldquo;Wir k&auml;mpfen f&uuml;r Dich&rdquo;. Siehe&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd.de\/wirkaempfenfuerdich\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">spd.de\/wirkaempfenfuerdich<\/a>. Das ist schon krass &ndash; den Kampf zum Thema zu machen &ndash; man kann das ja so einfach aufs Milit&auml;r erweitern und dann liegt es nahe, solche Plakate zu ver&ouml;ffentlichen.<\/p><p>Sie haben mit allem v&ouml;llig recht mit dem, was Sie schreiben, vor allem: &ldquo;Diese SPD braucht niemand&rdquo;. Dazu hilft jeder Austritt eines Parteimitgliedes. Ich bin 2019 ausgetreten nach 39 Jahren Mitgliedschaft. Ich f&uuml;hle mich seither sehr best&auml;tigt, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Gew&auml;hlt habe ich die Partei auch nicht mehr.&nbsp;Mit solchen Menschen m&ouml;chte ich nichts mehr zu tun haben.&nbsp;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nG&uuml;nther Petry<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>Was will dieser Mann in der bunten Jacke?<\/p><p>Wenn die SPD *Sicherheit* drunter schreibt, weiss sie nicht, dass&nbsp;*nur der Tod Sicherheit bieten kann*<\/p><p>Leben ist eben Ver&auml;nderung, sonst w&auml;rs kein Leben.<\/p><p>Gru&szlig;,<br>\nDietrich Beitzke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich dachte, Scholz w&uuml;rde sich auf Umfragewerte st&uuml;tzen, wonach 61 Prozent der Bev&ouml;lkerung&nbsp;&ndash; wie er selbst auch &ndash; Taurus-Lieferungen in die Ukraine ablehnen. Mit diesem zentralen Wahlkampfthema &lsquo;Krieg oder Frieden&rsquo; w&uuml;rden die Sozialdemokraten nochmals das Kunstst&uuml;ck der letzten Wahl wiederholen k&ouml;nnen.<\/p><p>Leider will Scholz sich nicht gegen die Mainstreampresse in Szene setzen, die unabl&auml;ssig Wording betreibt, damit jeder wei&szlig;, wo das B&ouml;se und das Gute weilen. So k&uuml;ndigte der DLF-Moderator am 27.11.24 in der Sendung &ldquo;Informationen am Mittag&rdquo; einen Beitrag zum Brandenburger Koalitionsvertag u.a. wie folgt an: &ldquo;&hellip; die Gr&uuml;nderin des BSW [Wagenknecht], die eine Putin-freundliche Politik verfolgt, hatte darauf gedrungen, dass in dem Text die deutsche Unterst&uuml;tzung des ukrainischen Freiheitskampfes kritisiert werde. Das BSW lehnt auch die Stationierung amerikanischer Verteidigungswaffen in Deutschland ab.&rdquo;<\/p><p>Immer gef&auml;llig im Tonfall, aber Nato-Sprech in Reinform: &ldquo;Putin-freundlich&rdquo;, &ldquo;ukrainischer Freiheitskampf&rdquo;, &ldquo;amerikanische Verteidigungswaffen&rdquo;. Ziel der Verwendung dieser Begrifflichkeiten ist es, auch den Ministerpr&auml;sidentenkandidat Woidke und die Landes-SPD zu treffen, die sich erlauben, mit einer Partei, die wie das BSW programmatisch aufgestellt ist, zusammenzuarbeiten. Kein Wunder, dass Scholz und seine Genossen kneifen, sich im aufziehenden Wahlkampf f&uuml;r Gespr&auml;che und diplomatischen Austausch mit Russland einzusetzen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRudi Brenzinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>Jens Berger bringt es voll auf den Punkt &ndash; ich m&ouml;chte aber erg&auml;nzen, die Partei hei&szlig;t derzeit &ldquo;SPD-CDU-NOG (Nato-Oliv-Gr&uuml;ne)-FDP&rdquo;.<\/p><p>Meinerseits verk&uuml;rzt und in Erinnerung an die Diskussion um unsere Kriegsschuld: jeder Deutsche, der-die-das die genannten Parteien jetzt w&auml;hlt, ist potenziell ein bewusster Unterst&uuml;tzer von Krieg, Mord und Zerst&ouml;rung, oder ein dummer Selbstmordkandidat.&nbsp;<\/p><p>Die Alternativen sind wenige und teilweise schlecht, aber lieber eine 1-Prozent-Partei, eine neue Partei oder sogar (ggf. bis der Ukraine-Krieg vor&uuml;ber ist) die AfD w&auml;hlen, als meine Kinder und Enkel mit steigender Wahrscheinlichkeit unter die Erde zu bringen (falls daf&uuml;r noch Zeit ist). Zur Erinnerung: es gibt Dutzende von M&ouml;glichkeiten, NICHT eine der o.g. Parteien zu w&auml;hlen. Von wegen, das bring nichts. Doch &ndash; gerade wenn eine Mehrheit das tut, verhindert sie &ndash; egal, welchen Mist man w&auml;hlt &ndash; zuerst einmal eine Koalition der bekannten Kriegstreiber.<\/p><p>Und f&uuml;r das atomare Risiko funktionierte seit 50 Jahren tats&auml;chlich das Gegenteil von Emotionen oder des &ldquo;gesunden Menschenverstandes&rdquo;, n&auml;mlich &ldquo;lieber ein Schrecken ohne Ende, als ein Ende mit Schrecken&rdquo;. Wer keine Alternativen hat, sollte endlich logisch denken, auch wenn es weh tut.<\/p><p>Zu den neuerlichen Aktivit&auml;ten der Regierung, sich unter der Erde nicht in Gr&auml;bern, sondern in Bunkern zu treffen: dazu meinen Fachleute, die an den fr&uuml;heren Nukleartest teilgenommen haben: &ldquo;wir steigen lieber aufs Dach, das dauert nicht so lange und ist weniger schmerzhaft&hellip;.&rdquo; (angesichts der &ldquo;Finanzkrise&rdquo; kommt hinzu: liebe B&uuml;rger, baut mehr Bunker, statt Schulen, Universit&auml;ten oder Krankenh&auml;user! Denn wenn ihr aus den Bunkern kommt, stehen die sowieso nicht mehr&hellip;).<\/p><p>Damit, zumindest passend zum Wetter,<\/p><p>beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nH. Rudolf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger!<\/p><p>Ja, Sie haben Recht.<\/p><p>Es ist zum Kotzen und leider auch zum Verzweifeln, was diese SPD anrichtet.<\/p><p>Aber, wenn&rsquo;s ums &Uuml;berleben geht, muss vielleicht der Beelzebub Scholz nochmal ran und wenn er nur dazu da w&auml;re, Merz ein wenig auszubremsen.<\/p><p>Denn leider sind die Verh&auml;ltnisse in der Wahlbev&ouml;lkerung so, dass sie immer noch die falschen Protagonisten als Alternativen sieht. Das einge&uuml;bte System funktioniert im Sinne der Merzens , Scholzens und Co. Und das m&uuml;ssen wir leider ber&uuml;cksichtigen bei&nbsp; &Uuml;berlegungen f&uuml;r die hoffentlich noch ein bisschen dauernde Zukunft.<\/p><p>Die Friedensbewegung kommt mangels Masse nicht Recht in Gang trotz aller Bem&uuml;hungen und aller Menetekel an der Weltenwand.<\/p><p>Deshalb dieser eher zahme Leserbrief zu ihrem lobenswerten Artikel von mir.<\/p><p>HG JUERGEN SCHERER&nbsp;<\/p><p>Ein &ldquo;Zauderer&rdquo; will&rsquo;s nochmal wissen<\/p><p>Wie wir wissen, sind Wahlk&auml;mpfer eher vergesslich, genauer gesagt, sie neigen dazu, uns vergessen zu machen, was wir eher negativ mit ihnen in Verbindung bringen k&ouml;nnten. Schlie&szlig;lich wollen sie ja wiedergew&auml;hlt werden.<\/p><p>Olaf der &ldquo;Zauderer&rdquo; ist da wahrhaftig keine Ausnahme.<\/p><p>Umso wichtiger ist es, rechtzeitig daran zu erinnern, was er zum Beispiel verbockt hat in den letzten drei Jahren seines, wie er meint, segensreichen Wirkens f&uuml;r uns alle.<\/p><p>Erinnern wir uns also vor allem an das Folgende:<br>\nMan muss ja die Kirche im Dorf lassen, wie es so sch&ouml;n hei&szlig;t. Am Anfang machte das Geb&auml;ude auch gar keinen so schlechten Eindruck. Da war einer zum Dienen angetreten, der seinen Gl&auml;ubigen Respekt versprochen hatte und zugleich mal die Quadratur des Dreiecks probieren wollte. &ldquo;Respekt&rdquo;, raunten die Gl&auml;ubigen und harrten der Dinge, die da kommen sollten.<\/p><p>Der Einstieg war dann auch vielversprechend: Ein veritables Programm wurde aufgelegt, getreu dem Motto: Und der Zukunft zugewandt!<\/p><p>Aber, wie das so ist, wenn man sich in Kontinuit&auml;tslinien bewegen muss, schon kurz nach dem mit viel gesellschaftlicher Skepsis, aber auch mit Wohlwollen beobachteten Start krachte die Vergangenheit ins Kontor der Startercrew.<\/p><p>Der Krieg in der und um die Ukraine erforderte Entscheidungen. Die wurden auch postwendend zelebriert: Olaf rief mit un&uuml;berh&ouml;rbarer Wummserei eine &ldquo;Zeitenwende&rdquo; aus und st&uuml;rzte sich als Falke ins Get&uuml;mmel.&nbsp;<\/p><p>Mag der &uuml;bereilt verstolperte Beginn der Scholz&rsquo;schen Aktionen noch dem &Uuml;berraschungseffekt der Situation geschuldet gewesen sein, zeigte sich jedoch im Verlauf des Krisenmanagements immer deutlicher, dass es mit den Respektbekundungen aus Wahlkampfzeiten nicht allzuviel auf sich hatte.&nbsp;<\/p><p>Wir B&uuml;rgerInnen wurden von Kanzler Scholz gleichbleibend respektlos am Nasenring durch die BRD-Arena gezogen. Egal was die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung zum&nbsp; Vorgehen im Hinblick auf die Ukraine dachte, es wurde der bellizistischen Stimmung im Parlament und der Koalition auf dem Altar des Militarismus geopfert.&nbsp;<\/p><p>Was dieses&nbsp; Wummsen &uuml;ber den Kopf der Bev&ouml;lkerung hinweg f&uuml;r Folgen hatte, ist an dem Schlamassel erkennbar, den es in unserer Gesellschaft (ge) zeitigt (hat): Desorientierung, Entt&auml;uschung, L&auml;hmung, &uuml;berbordende, weil von der Regierung Scholz, gesch&uuml;rte und am K&ouml;cheln gehaltene &Auml;ngstlichkeit, Vertrauensverlust und und und&hellip;<\/p><p>Keine gute Bilanz, wiewohl Herr Scholz und seine (ehemaligen) KoalitionsprotagonistInnen das mit Sicherheit anders sehen (siehe Einleitung zu diesem Artikel).<\/p><p>Soll man dennoch Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass Herr Scholz nach vielem innerparteilichem Gew&uuml;rge nun doch noch mal wissen darf, wo es lang gehen k&ouml;nnte f&uuml;r ihn und uns?<\/p><p>Dazu ein klares &ldquo;Jein&rdquo;.<\/p><p>Meine Aussage r&uuml;hrt daher, dass er als Kanzler in letzter Zeit bei einer &ldquo;Zauderei&rdquo; geblieben ist, die ihm bei aller Kritik hoch anzurechnen ist: Er bleibt in&nbsp; der Tauruslieferungsfrage unbeirrt von aller Bellizisterei bei einem bis heute anhaltenden &ldquo;Nein&rdquo;.&nbsp;<\/p><p>Was immer daf&uuml;r den Ausschlag geben mag, anscheinend hat dieses egghead tats&auml;chlich begriffen, dass eine solche Lieferung unabsehbare Folgen f&uuml;r das mitten in Europa gelegene Deutschland haben k&ouml;nnte: dann tats&auml;chlich im Visier russ. Atomwaffen, mit allen nur denkbaren Armageddonphantasien.<\/p><p>Den anderen unbelehrbaren Bellizisten im deutschen PolitikerInnenangebot und der Fakeproduzentin f&uuml;r die Massen, der&nbsp; BILD, gehen solche &Uuml;berlegungen allerdings am Allerwertesten vorbei. F&uuml;r die gilt: Russen! Immer feste druff! Koste es, was es wolle! Notfalls unsere Existenz!<\/p><p>Bleibt die Frage, sollte man angesichts der geschilderten Gemengelage einem der Hauptverantwortlichen f&uuml;r die Militarisierungsmaschinerie in unserem Land nochmal zur Kanzlerschaft verhelfen?<\/p><p>Vielleicht!<\/p><p>N&auml;mlich dann, wenn sich Scholzens derzeitiges TauruslieferungsNein nachweislich glaubw&uuml;rdig zu einem gefestigten Nein verstetigen w&uuml;rde.&nbsp; Das w&auml;re dann zumindest eine gute Verhandlungsgrundlage f&uuml;r die nach den bevorstehenden Wahlen nicht auszuschlie&szlig;enden&rdquo;GROKO&rdquo; Verhandlungen.<\/p><p>Es ist eben schon immer ein Kreuz mit diesen &ldquo;kleineren &Uuml;beln&rdquo; &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125309\">Hier<\/a> kommentiert Jens Berger den beginnenden Wahlkampf der SPD. Von einer Kriegsgefahr sei keine Rede. Hingewiesen wird u.a. auf den eskalierenden Ukrainekrieg sowie die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden ohne Parlamentsabstimmung und die m&ouml;gliche Taurus-Lieferung durch einen Kanzler Merz an die Ukraine. Erinnert wird an das fr&uuml;here friedenspolitisches Profil der SPD. Auf einem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125495\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-125495","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125495"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125495\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125551,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125495\/revisions\/125551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}