{"id":125497,"date":"2024-11-29T16:30:14","date_gmt":"2024-11-29T15:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125497"},"modified":"2024-11-29T17:05:14","modified_gmt":"2024-11-29T16:05:14","slug":"leserbriefe-zu-so-sieht-krieg-aus-fuerchterlich-persoenliche-erinnerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125497","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSo sieht Krieg aus. F\u00fcrchterlich. Pers\u00f6nliche Erinnerungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125316\">in diesem Beitrag<\/a> die Folgen und das Leid der Menschen im Krieg. Das geschehe nicht, um Panik zu verbreiten, sondern weil in manchen aktuellen &Auml;u&szlig;erungen vieler Zeitgenossen, Journalisten, Politiker, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sichtbar werde, dass das Wissen um die f&uuml;rchterlichen Folgen von Kriegen nicht pr&auml;sent sei. Mit Fotos wird die Zerst&ouml;rung einiger St&auml;dte w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges dokumentiert &ndash; z.B. N&uuml;rnberg, Dresden, K&ouml;ln sowie Coventry und London. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>. &ndash; Nachtrag <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>: Ich bin beeindruckt von den Briefen unserer Leserinnen und Leser. Es lohnt, sie alle zu lesen &ndash; auch wenn es etwas Zeit kostet.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel &laquo;So sieht Krieg aus &hellip;&raquo;. Ich f&uuml;rchte, es h&auml;tte in den letzten Jahrzehnten viel mehr solcher Berichte bedurft, um das kollektive Vergessen zu verhindern.&nbsp;<\/p><p>Ich selbst bin Jahrgang 1960 und von den Entwicklungen der letzten Jahre vollkommen &uuml;berrascht. Es lag jenseits meiner Vorstellungskraft, dass wir in Europa jemals wieder &ouml;ffentlich von &laquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&raquo; sprechen und einen solchen M&ouml;chtegern-F&uuml;hrer auch noch zum beliebtesten Politiker des Landes w&auml;hlen w&uuml;rden. Welche Perversion! Wie konnten wir solche Unf&auml;lle wie Strack-Zimmermann, R&ouml;ttgen, Merz, Kiesewetter zulassen? Bei Leuten wie Hofreiter, Baerbock, Habeck etc. liegt die &ndash; zugegebenerma&szlig;en erb&auml;rmlich verzweifelte &ndash; Erkl&auml;rung in ihrer Ignoranz und Geschichtsvergessenheit, gepaart mit dem Neo-Spie&szlig;ertum ihrer W&auml;hlerschaft.&nbsp;<\/p><p>In Deutschland, und nicht nur hier, redet man zum dritten Mal davon, Russland auszul&ouml;schen. Wie unglaublich dumm und verbrecherisch ist das?<\/p><p>Wahrscheinlich muss ich mir und meiner Generation den Vorwurf machen, dass wir unseren Kindern und Enkeln zu wenig von unseren Kindheitseindr&uuml;cken eines Krieges vermittelt haben, der zwar l&auml;ngst vorbei, aber mit seinen Folgen immer noch pr&auml;sent war. Ich selbst war manchmal genervt von den endlosen Kriegsgeschichten meines &uuml;berlebenden Gro&szlig;vaters, meines Vaters, der immer wieder unter Tr&auml;nen vom Tod seines Vaters bei einem der letzten Luftangriffe auf N&uuml;rnberg erz&auml;hlte. Die Erz&auml;hlungen meiner Mutter von Hunger, Fliegeralarm und Bunker, von der Angst um den Vater, ob er nach einem Arbeitstag in der Gro&szlig;stadt wieder nach Hause kommen w&uuml;rde. Erz&auml;hlungen von Gefangenen, die vom KZ der fr&auml;nkischen Kleinstadt zum Fliegerstollen getrieben wurden und, wenn unbrauchbar geworden, bei lebendigem Leib verbrannt wurde.&nbsp;<\/p><p>All diese Erz&auml;hlungen, zusammen mit den Erz&auml;hlungen der Onkel und Tanten, der Bekannten aus der Kriegsgeneration, all das war f&uuml;r mich als Kind irgendwie langweilig, weit weg, und offenbar doch erschreckend und be&auml;ngstigend genug, um fest davon &uuml;berzeugt zu sein, dass es alles geben d&uuml;rfe, nur nie wieder einen Krieg.<\/p><p>Ich hatte auch verstanden, dass Kriege nicht vorbei sind, wenn die Waffen schweigen. Der Hunger und die Zerst&ouml;rung danach, die Demoralisierung, die kriegsversehrten Heimkehrer, die traumatisierten Kriegsgefangenen, die W&auml;hrungsreformen &hellip; all das. Es muss furchtbar gewesen sein.&nbsp;<\/p><p>Ich habe in meinem Leben nie Hunger gelitten, keine n&auml;chtlichen Bombenangriffe erlebt, keine Eltern im Krieg verloren. Aber ich erinnere mich noch gut an die teilweise kriegsverkr&uuml;ppelten Volksschullehrer, die uns, frustriert vom verlorenen Krieg, vor allem zu Disziplin, Gehorsam und Ordnung &uuml;ber alle Massen zwingen wollten. Nicht weil sie darin unsere Rettung oder die Rettung unserer Gesellschaft sahen, sondern weil sie so ihr Trauma auf ihre Weise verarbeiten wollten. Denke ich. Teilweise waren sie sadistisch im Umgang mit uns Kindern. Nur wenige Eltern hatten das R&uuml;ckgrat, uns zu helfen. Mein Vater war Beamter. Ich hatte Gl&uuml;ck. Er wurde von den Lehrern als Respektsperson gesehen. Meine Qualen waren subtil. Anderen erging es schlechter. Wir Kinder hatten keinen Zweifel, dass wir es nicht anders verdient hatten. Direkte Unterst&uuml;tzung erhielt auch ich nicht von zuhause. Wir sch&auml;mten uns f&uuml;r das, was uns t&auml;glich widerfuhr. Vielleicht haben wir deswegen so wenig dar&uuml;ber geredet.<\/p><p>Der Schrecken des Krieges geht weit &uuml;ber das Gemetzel auf den Schlachtfeldern und in den Stadtzentren hinaus. Krieg hinterl&auml;sst tiefe Narben, die auch dann noch schmerzen, wenn die Erinnerung an die Ursachen bereits verblasst ist.<\/p><p>Es ist h&ouml;chste Zeit, diese Erinnerungen wiederzubeleben, solange es noch Menschen gibt, die dazu in der Lage sind. Meine Gro&szlig;mutter war keine gebildete Frau, aber sie hatte ein gro&szlig;es Herz und viel soziale Intelligenz. Und sie wusste: &laquo;Alles, aber nie wieder Krieg!&raquo;&nbsp;<\/p><p>Das muss auch heute wieder unsere Botschaft sein, auch wenn uns die Sozialdemokraten wieder einmal im Stich lassen. Dann eben mit den anderen, die sich zu einem &laquo;Nie wieder Krieg&raquo; bekennen.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;sse<br>\nNorbert Galster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>als Pforzheimer kennt jeder das Datum 23.02.1945, als Pforzheim in Schutt und Asche gebombt wurde.<\/p><p>Sie haben in Ihrem Artikel alles auf einmal und auf einen sehr wichtigen Punkt gebracht: Krieg ist das Schrecklichste, was man sich denken und was Menschen einander antun k&ouml;nnen.<\/p><p>&bdquo;Ich jedenfalls habe keinerlei Verst&auml;ndnis f&uuml;r Politikerinnen und Politiker und f&uuml;r Menschen aller Art, die Kriege f&uuml;r f&uuml;hrbar halten. Wir sollten unsere Kraft darauf konzentrieren, Kriege zu vermeiden.<\/p><p>Wir sollten uns mit allen potentiellen Gegnern zu verst&auml;ndigen suchen. Das ist die einzig verantwortbare Politik.&ldquo;<\/p><p>Da spricht der einzig &bdquo;gesunde Menschenverstand&ldquo; der in gesunden Menschen vorhanden ist. Alles andere sind Interessen und Machenschaften. Vielen Dank f&uuml;r diesen wichtigen Artikel und vielen Dank f&uuml;r Ihre gro&szlig;e Reichweite, die Sie mit den Nachdenkseiten erzielen. So bleibt die Hoffnung, dass diese positive Energie doch ein paar mehr Leute erreicht&hellip;&hellip;..<\/p><p>!Bleiben Sie gesund und machen Sie weiter so! ?<\/p><p>Hochachtungsvoll<\/p><p>Raimund Wessinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Sie weisen am Schluss Ihrer &ldquo;pers&ouml;nlichen Erinnerungen&rdquo; beispielhaft u.a. auf Coventry hin &hellip;<\/p><p>Als G&auml;stef&uuml;hrerin weise ich am Eingang der Oberkirche in Cottbus, bevor ich meine G&auml;ste (meistens aus den westlichen Bundesl&auml;ndern) f&uuml;r ca. 10 Minuten in die Kirche entlasse, u.a. auf das Nagelkreuz hin und verbinde es mit dem Kampfsatz deutscher Jagdbomber-Flieger &ldquo;Wir coventrieren&rdquo; und im Weiteren in der Kirche auf den Bonhoeffer-Saal &hellip; und ich schaue in die Runde meiner G&auml;ste, schaue in ihre Gesichter und ja manchmal gelingt ein verstehender Augenblick &hellip;<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit auf den Nachdenkseiten<\/p><p>Barbara Matthias<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin 1 Jahr nach dem Krieg geboren worden. &nbsp;Durch ein Erlass wurde ich zum ehelichem Kind erkl&auml;rt. Bereits dies sagt aus, ich bin in einer zerrissenen Familie geboren worden. Ohne Vater, mit &auml;lteren Geschwistern, die den Krieg mit der Frontflucht aus Posen erlebt hatten, hatte ich eine d&uuml;mpelten Kindheit. Ich war rebellisch. Passte nicht in diese Welt. Noch in der Teenagerzeit wollte ich milit&auml;risch gegen die UdSSR ziehen. Durch einen Zufall bekam ich eine Ausgabe der ELEFANTENPRESSE in die Hand und dies hat meine &ldquo;Seele&rdquo; ge&ouml;ffnet. Ab da hatte ich die Grausamkeiten des Krieges verstanden und auch den Begriff des Faschismus. Es ist entsetzlich. Faschismus kann nicht durch regierungsnahe Aufm&auml;rsche gegen die AfD bek&auml;mpft werden. Faschismus beginnt anders. Es beginnt mit Zensur, Ausgrenzung von anderen Gedankenans&auml;tze, Verfolgung dieser, Aufl&ouml;sung des juristischen &ldquo;Rechtsstaates&rdquo; und die Vorbereitung f&uuml;r einen Krieg.&nbsp;<\/p><p>Es ist sehr wichtig, eindringlich vor einen Krieg zu warnen. Bombenkrater, zerst&ouml;rte H&auml;user brachliegende Infrastruktur, zerrissene Familien braucht kein Kind.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en E.Kocker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Sie sind ja mit den Bildern und dem Kommentar ganz sch&ouml;n mutig. Wer heute auf die Verbrechen der Briten und Amis hinweist, der will doch die Hitlerchen Verbrechen relativieren. Ganz vertuscht werden solche Dinge ja dadurch, dass bei Bombenentsch&auml;rfungen im Fernsehen und Zeitungen nie darauf hingewiesen wird, wer bzw. in wessen Auftrag die Zerst&ouml;rungen durchgef&uuml;hrt wurden. Vielleicht glauben einige j&uuml;ngere, weniger geschichtlich interessierte Menschen, dass dies die Russen waren. Ich kam als kleiner Junge noch in der ersten H&auml;lfte der f&uuml;nfziger Jahre nach Mannheim und sah diese schlimmen Tr&uuml;mmer. Man denkt da in erster Linie an die armen Opfer und nicht an die T&auml;ter, genau so wie heute durch die Medien die damaligen T&auml;ter verschwiegen werden sollen. Truman soll ja gegen Kriegsende bei uns ein St&uuml;ck an der Bergstra&szlig;e entlanggefahren sein und die Landschaft h&auml;tte ihn so angetan, dass er von einem Atombombenabwurf &uuml;ber Deutschland abgesehen h&auml;tte. Statt Japan soll ja vorher auch Deutschland im Gespr&auml;ch gewesen sein. Hiroshima und Nagasaki werden&nbsp; am jeweiligen Jahrestag kurz erw&auml;hnt, ohne die Verursacher zu nennen. ARD und ZDF besitzen sogar die Frechheit zu meinen, dass sich Putin das immer vor Augen halten m&uuml;sse, wenn er st&auml;ndig mit Atomwaffen droht. Das ZDF nannte die Verursacher des Abwurfs beim letzten Jahrestag nicht, ARD aber so ganz nebenbei. Putin wurde also mit den Verbrechen Trumans gewarnt, ohne die USA als Verursacher zu nennen. Sch&ouml;n w&auml;re es doch einmal, wenn irgendwo in einer Informationssendung oder Talkrunde im Fernsehen erw&auml;hnt werden w&uuml;rde, dass Frankreich und Russland eben keine Bomben auf Deutschland warfen. Wir haben uns mehrmals mit Frankreich gestritten und uns dann vers&ouml;hnt. Russland wurde dreimal vom &ldquo;friedlichen&rdquo; Westen angegriffen und wird immer noch durch die NATO bedroht, w&auml;hrend die Amis selbst nie Russen in ihrer N&auml;he duldeten (Kubakrise!) &Uuml;brigens waren im Koreakrieg die Amis ganz in der N&auml;he Russlands. Wer sich die Karte anschaut, sieht, dass Nordkorea sogar ein ganz kleines St&uuml;ck an Russland (damals Sowjetunion) grenzt. Ja, wer heute die Verbrechen der Briten und Amerikaner kritisiert, wird zum Rechten abgestempelt. Man sieht es in Dresden, da gibt es ja die &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; Demonstranten, die alle rechts sind. Auch wenn da Bj&ouml;rn H&ouml;cke mitmarschiert, verbieten sollte man es ihm nicht, selbst wenn er wirklich rechte Gedanken hegt. Die Gegner der Demokratie, die sogenannte Mitte, freuen sich nat&uuml;rlich &uuml;ber dessen Anwesenheit. Sch&ouml;n l&auml;sst sich sagen, dass halt die &ldquo;Rechten&rdquo; an die Verbrechen von damals erinnern. Also, lieber Herr M&uuml;ller, es ist ganz einfach, Kriegsgegner als rechts abzustempeln.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;&nbsp;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mein Vater (1929-2011), geboren im heutigen Dreil&auml;ndereck Polen-Litauen-Kaliningrad, hat im Krieg seinen Vater, seine drei Br&uuml;der und seine Schwester verloren.<\/p><p>Als ich Kind war, hat er mir Geschichten von der Flucht mit seiner Mutter, von Partisanen und &ldquo;Russischem Roulette&rdquo;, von Hunger und&nbsp;Frost erz&auml;hlt. Er war offenbar so traumatisiert, dass er gleich bis zur holl&auml;ndischen Grenze fl&uuml;chtete, wo er Arbeit fand und sich niederlie&szlig;.<\/p><p>Meine Mutter (1930-2008) erz&auml;hlte mir vom Fliegeralarm, von N&auml;chten im Bunker, aber auch davon, dass sie gro&szlig;es Gl&uuml;ck hatte und bei Bauern im Raum Bielefeld unterkam, so dass sie immer genug zu essen hatte.<\/p><p>Ich selbst habe den Kriegsdienst verweigert, bin erst beim dritten Mal anerkannt worden. Man erz&auml;hlte mir diese Geschichten&nbsp;&aacute; la &ldquo;Stellen Sie sich vor, da ist jemand mit einer Atombombe, die er &uuml;ber einer Millionenstadt abwerfen wird, und Sie sind die einzige Person, die das verhindern kann, indem Sie ihn t&ouml;ten.&nbsp;W&uuml;rden Sie den nicht abschie&szlig;en?&rdquo; &ndash;&nbsp;&ldquo;Nat&uuml;rlich, wer w&uuml;rde ich das tun, jeder w&uuml;rde das tun.&nbsp;Aber so ist ja der Krieg nicht!&rdquo;<\/p><p>Sie fanden das nicht &uuml;berzeugend, aber am Ende durfte ich den Zivildienst machen.<\/p><p>Ich bin wirklich geschockt, wie schnell heute viele ehemalige&nbsp;Verweigerer zum Wehrsport Fan&nbsp;werden. In den 1980ern haben wir &uuml;ber die &ldquo;Wehrsportgruppe Hoffmann&rdquo;&nbsp;gelacht, heute geh&ouml;rt so ein Denken wieder zum Mainstream.<\/p><p>Es ist wirklich grauenhaft.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\n(seit einigen Wochen in Sao Paulo, wo im Fernsehen eher seichte amerikanische &ldquo;Unterhaltung&rdquo; geboten wird, dazu Werbung f&uuml;r jede Art der Digitalisierung&nbsp;wie z.B. Online-Zahlungen; im Waschcenter muss man sich mit Steuer- oder Sozialversicherungsnummer identifizieren, und als Ausl&auml;nder mit Name, Geburtsdatum, Post- und Email-Adresse; in manchen Superm&auml;rkten kann man nur noch per Karte oder Handy zahlen &ndash; auch das ist grauenhaft.)<\/p><p>J&uuml;rgen Warschun<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihren und Ihrem Team unerm&uuml;dlichen Einsatz f&uuml;r den Frieden . Es ist unglaublich :<\/p><p>S&auml;mtliche Regierungspolitiker in Europa k&uuml;mmern sich nicht um das Fortbestehen und Wohlergehen ihrer<\/p><p>Bev&ouml;lkerung . Es handelt sich um eine riesige Art Sekte die unbedingt einen Krieg gegen Russland<\/p><p>bef&uuml;rworten . Was sind das f&uuml;r verbrecherische Personen an der Spitze unserer L&auml;nder ? &nbsp;Wie ist<\/p><p>das m&ouml;glich dass solche Leute an diese Positionen kommen konnten ? Korruption ? Ist das Demokratie ?<\/p><p>Zweifel sind angebracht .Ausnahmen h&ouml;chstens Ungarn und die Slowakei .<\/p><p>Ich habe immer gehofft, dass die Nachdenkseiten , Globalbridge , RT DE , Voice from Russia<\/p><p>und viele Alternative Berichterstatter die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen<\/p><p>k&ouml;nnten . Aber unsere Politiker sind von ihrem F&uuml;hrer , USA , so &uuml;berzeugt , dass f&uuml;r Sinnhaftigkeit<\/p><p>und Vernunft kein Platz bleibt . Sie ignorieren komplett die Taten des Kriegsverbrechers USA und<\/p><p>Israel die einen seit 1948 , die andern, seit es die USA gibt . Geschichte wird totgeschwiegen .<\/p><p>Was mich erstaunt : Die gr&ouml;sste Firma der Welt , die Kirche mit ihrem Papst im Vatikan unternimmt,wie im 2. Weltkrieg , nichts ausser einige gutgemeinte Ermahnungen an die Kriegstreiber .<\/p><p>Es gab wohl &nbsp;einzelne Priester, die sogar f&uuml;r ihre &Uuml;berzeugung ihr Leben riskierten oder sogar verloren .<\/p><p>Warum unternimmt die Kirche nichts gegen diese Kriegstreiber in den USA und Westeuropa ?<\/p><p>Warum keine Demonstranten der Glaubensgemeinschaft , weltweit ?<\/p><p>Ich w&uuml;rde dem Papst raten mit seinem Gefolge mal vor das weisse Haus zu ziehen um f&uuml;r den<\/p><p>Frieden zu demonstrieren ! Sie h&auml;tten grossen Einfluss auf ihre gl&auml;ubigen Menschen .<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;sse J.Blumer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin Jahrgang 45, aufgewachsen im S&uuml;dschwarzwald an der Schweizer Grenze.<br>\nBei uns hatte der Krieg kaum (Geb&auml;ude-) Sch&auml;den hinterlassen, aber nat&uuml;rlich habe ich trotzdem viel mitbekommen.<\/p><p>Ich habe in meinem Leben an etlichen Demonstrationen gegen den ganzen Wahnsinn teilgenommen.<\/p><p>Heute kann ich es nur noch mit einer gewaltigen Portion Zynismus ertragen:<\/p><p>Jedenfalls, der n&auml;chste Krieg wird viel schneller zu Ende gehen und das Positive ist, dass damit die drohende Klimakatastrophe verhindert wird.<\/p><p>Ich sch&auml;tze, nach einigen Nuklearexplosionen wird es merklich k&auml;lter, ein gro&szlig;er Teil der menschlichen Klimasch&auml;dlinge ist auch weg und die Natur kann sich erholen.<\/p><p>In diesem Sinne<\/p><p>Alles wir gut<\/p><p>Ihr<\/p><p>Bruno Schwarz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller<\/p><p>Ja wir brauchen mehr solche Schilderungen wie ihre &uuml;ber den Krieg.<\/p><p>Zeitzeugen die leider versterben.<\/p><p>Jedem Menschen in Deutschland muss bewusst werden, was Krieg bedeutet.<\/p><p>Das kann sich&nbsp; ein 30jahriger fast nicht vorstellen.<\/p><p>Ich, der 1957 geboren bin, kann mich noch an die Folgen des 2.Weltkrieg erinnern.<\/p><p>&Uuml;berall sah man Menschen mit Verletzungen aus dem Krieg.<\/p><p>&Uuml;berall traf man auf Vertriebene.<\/p><p>Meine Eltern 1929 und 1931 geboren erz&auml;hlten mir alles &uuml;ber Krieg&nbsp;<\/p><p>Ich wohne 20 km von Wesel.<\/p><p>Das war eine wundersch&ouml;ne Stadt vor der Bombardierung. Im Februar 1945.<\/p><p>Heute total h&auml;sslich, weil eine typische Nachkriegsstadt.<\/p><p>Die Folgen des Kriegs erleben wir noch heute .Jede Woche werden in NRW Blindg&auml;nger gefunden.Bomben aus dem 2. Weltkrieg.und Deutschland hat Jahrzehnte f&uuml;r die Folgen des 2.Weltkrieg gezahlt.Schulden und Kriegsrenten. Und die Gr&uuml;ndung der DDR&nbsp; und deren Ende.<\/p><p>Nie wieder Krieg<\/p><p>Das muss jeder laut fordern.<\/p><p>Mit friedlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nDieter Klaucke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wenn Sie in der Einleitung vermuten, da&szlig; bei Pistorius, Strack-Zimmerflak und Konsorten &ldquo;das Wissen um die f&uuml;rchterlichen Folgen von Kriegen nicht pr&auml;sent ist&rdquo;, dann trifft das m.E. nur bedingt zu. Ich vermute eher, da&szlig; diesen Leuten der Rest der Welt ziemlich egal ist. Da&szlig; sie &ndash; im wahrsten Wortsinne &ndash; stumpfsinnig sind. Da&szlig; sie von einer ganz &auml;hnlichen Struktur sind wie diejenigen, die schon in der Vergangenheit Zerst&ouml;rungen von der Sorte, die Sie dokumentieren, angerichtet haben. Bei vollem Bewu&szlig;tsein. Da mag bisweilen sogar einer darunter sein, dem solche Dinge ein kleines bi&szlig;chen perverses Vergn&uuml;gen bereiten.<\/p><p>Im Falle eines Krieges werden jene unter Garantie weder Scheiterhaufen errichten noch Wiederaufbau leisten, sondern sich in ihr Domizil im weit entfernten Ausland zur&uuml;ckziehen. Diese Vermutung erweitert meine oberfl&auml;chliche Charakterisierung &ndash; nicht nur stumpfsinnig und\/oder pervers, sondern auch noch feige und verantwortungslos. Samthandschuhe sind unangebracht. Diese niedrigsten aller irdischen Lebensformen sollten nicht l&auml;nger geschont werden.<\/p><p>Nachdem Hiroshima und Nagasaki im atomaren Feuer vergangen waren, schickten die amerikanischen Massenmordgener&auml;le Wissenschaftler und &Auml;rzte zum ground zero &ndash; nicht, um das Leid der zigtausend verkohlten lebenden Leichname (ausnahmslos Zivilisten; Kinder, V&auml;ter, M&uuml;tter, Greise) zu lindern, sondern um Daten &uuml;ber die Auswirkungen dieser Waffe auf die Bev&ouml;lkerung und die Infrastruktur zu sammeln. Denn Atomtests mit menschlichen Opfern, in dicht bewohnten Stadtzentren, gab es bis dato nicht, es war f&uuml;r die Perversen also eine wahre Fundgrube des nuklearen Leides. Das sage nicht ich, sondern das sind die Aussagen von &Uuml;berlebenden dieser Katastrophe, welche nicht von der Natur, sondern von Gener&auml;len und Politikern befohlen wurde.<\/p><p>Nicht mit dem naiven, unwissenden, sondern mit jenem Schlag Mensch haben wir es zu tun &ndash; er sitzt irgendwo im Behaglichen, weit weg, und sein Gr&ouml;&szlig;enwahn &uuml;berstrahlt jede Widerw&auml;rtigkeit, wenn er solcherlei Handlungsanweisungen gibt.<\/p><p>Die wissen ganz genau, was sie tun!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihr Artikel &ldquo;So sieht Krieg aus&rdquo; findet meine vollste Zustimmung. Die heutigen Generationen scheinen aber leider &lsquo;ged&auml;chtnisvergessen&rsquo; oder haben &lsquo;Opa und Oma&rsquo; nicht zugeh&ouml;rt. Mein Vater und auch der meiner Frau waren gen&ouml;tigt, in Russland zu k&auml;mpfen oder durch deutsche Hand zu sterben. So etwas darf NIE WIEDER geschehen!&nbsp;<\/p><p>Eine Anmerkung\/Erg&auml;nzung: Das, was mit Coventry geschah, ist nicht allein unentschuldbar, es pr&auml;gte in der deutschen Sprache sogar einen Begriff: &ldquo;Coventrieren&rdquo;. Die Verrohung der Sprache ist m.E. eines der Zeichen f&uuml;r eine untergehende Kultur. &ldquo;An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen&rdquo;: Karl Kraus, vermutlich die Kolosserbriefe 3,8 zitierend.<\/p><p>MfG<br>\nFrank Benedikt (von Schirach)<\/p><p>P.s.: Eine interne Anregung: Ich f&auml;nde es gut, wenn zu jedem Artikel gleich ein Link f&uuml;r Leserbriefe beigef&uuml;gt w&uuml;rde. Da es schon kein Forum o.&auml;. gibt, w&auml;re das imho mehr als hilfreich.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>mein morgendliches Leseritual besteht seit langem im &Uuml;berfliegen der regionalen Madsackablegerzeitung. (Vorortinfos zu Stra&szlig;ensperren und Dienstleistungen sind hilfreich, ebenso die schwarzumrundeten Anzeigen am Wochenende &ndash; wen von den alten Schulfreunden hat es schon wieder getroffen? &ndash; Alles andere ist, abgesehen vom Kulturteil mit seinen Veranstaltungshinweisen, M&uuml;ll.<\/p><p>(Wiederholung von Sprachschablonen zur Verbl&ouml;dung der Leserschaft, die ohnehin immer mehr abnimmt.)<\/p><p>Dann folgen die Nachdenkseiten. Finden in den &Ouml;ffentlich-rechtlichen sowie den privaten Magazinen ausschlie&szlig;lich Mainstreamdarstellungen statt, liefern sie Pluralit&auml;t. Als geborener DDR-B&uuml;rger wei&szlig; ich sehr gut, was fehlende Vielfalt bedeutet. Heute ist die Medienlandschaft aus meiner Sicht eine DDR 2.0.<\/p><p>F&uuml;r den o.g. Beitrag bin ich besonders dankbar.<\/p><p>Meine Heimatstadt Rostock, in der ich 1951 geboren wurde, war nach L&uuml;beck die zweite deutsche Stadt, die schon 1942 schwer zerst&ouml;rt wurde.<\/p><p>Warum? <\/p><p>Heinckel und Dorado bauten hier Flugzeuge, die Neptunwerft U-Boote. Das D&uuml;sentriebwerk ist eine Erfindung von hier. Der damalige deutsche Reichsmarschall G&ouml;ring wollte zu dem Zeitpunkt noch Meier hei&szlig;en, fiele jemals eine Bombe auf deutschen Boden.<\/p><p>Obwohl es damals verboten war, Fotos von den Zerst&ouml;rungen zu machen, womit verhindert werden sollte, dass diese Schreckensbilder ins &bdquo;Reich&ldquo; kommen, habe ich im Nachlass meines Vater (Jahrgang 1909 ) Fotos gefunden.<\/p><p>Rostock ist nach dem Krieg wieder neu entstanden. Die Verluste wiegen schwer, wenn man sich historische Aufnahmen ansieht.<\/p><p>Das neue Rostock war zukunftsgewandt. Im Zentrum entstand mit der Langen Stra&szlig;e eine der sch&ouml;nsten, weil hanseatisch angelehnt, Magistralen der DDR-Bezirksst&auml;dte.<\/p><p>F&uuml;r die vielen Fl&uuml;chtlinge aus dem Osten, die ich nie als Vertriebene sah, wurden Wohnungen gebaut. Industrie, wie Werften und Dieselmotorenwerk, schufen Arbeitspl&auml;tze. Die Baubetriebe hatten Hochkonjunktur. Rostock wurde von einer mittelgro&szlig;en Stadt zur Gro&szlig;stadt mit 250 000 Einwohnern.<\/p><p>Und nun?<\/p><p>Schiffbau in Deutschland ist nicht gewinnbringend.<\/p><p>Aus einer nach der Wende mehrfach mit viel Steuergeld &ndash; was ja eigentlich Geld der B&uuml;rger ist und ihnen zu gute kommen sollte &ndash; ist ein Marinearsenal geworden, worauf die SPD-Ministerpr&auml;sidentin Schwesig stolz ist und es im Sommer den internationalen G&auml;sten der Hanseail gezeigt hat. Lediglich die Delegation aus Rostocks chinesischer Partnerstadt war nicht zugelassen worden.<\/p><p>Der schon zu Kaiserszeiten angelegte Marinehafen liegt voller Kriegsschiffe. Das Marinekommando ist hier, von Wilhelmshafen kommend, stationiert. Und nun auch die Natoeinsatzzentrale f&uuml;r die Ostsee. Erst vom neuen Kriegsminister Pistorius als eine solche eingeweiht und dann nach Reaktionen aus Russland schnell wieder auf ein nationales Kommandoma&szlig; heruntergestuft. Wer es denn glaubt&hellip;<\/p><p>Wenn nun auch noch neue Raketen nach Deutschland kommen, ist alles wieder da, was meine Heimatstadt schon einmal verheerend vernichtet hat.<\/p><p>Daf&uuml;r hat mein Vater, der Maurer gelernt hatte, es zum Polier und sp&auml;ter zum Bauleiter, u.a. beim Bau der Langen Stra&szlig;e, die damals &bdquo;Stra&szlig;e des Nationalen Aufbauwerkes&ldquo; genannt wurde, brachte, nicht gelebt. Daf&uuml;r habe auch ich nicht einen Bauberuf erlernt und meine kleine Spur der Steine in Rostock hinterlassen.<\/p><p>Aber was und wen interessiert das? Wo sind die &bdquo;Schwerter-zu-Pflugschar-Aktivisten&ldquo;?<\/p><p>Ich war, als es um Pershings und SS20 ging, so einer und musste mich arg beschimpfen lassen.<\/p><p>Ich habe zwei Enkel. Einen 21j&auml;hrigen Jungen und ein dreij&auml;hriges M&auml;dchen. Die sollen wie ich mehr als 70 Jahre im Frieden verbringen k&ouml;nnen. Ist das zu viel verlangt von den politisch Verantwortlichen???<\/p><p>Jochen Michaels<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Albrecht M&uuml;ller, danke Jens Berger, dass Ihr der Kriegstreiberei und dem offenbar stark ansteckenden Wahnsinn etwas entgegensetzen wollt.<\/p><p>Werden wir es nie lernen? Nach all dem Grauen nicht? Krieg ist nie gerecht, Krieg ist grausam, Krieg ist entsetzlich,&nbsp; Krieg ist rechtsfreier Raum, in dem sich alle Psychopathen (eigene wie fremde) unbehelligt&nbsp; austoben k&ouml;nnen, denn man kann etwaige Untaten ja jeweils der Gegenseite in die Schuhe schieben und damit die Hysterie noch anheizen.<\/p><p>Krieg ist die Bankrotterkl&auml;rung menschlicher Intelligenz und den n&auml;chsten Bankrott werden wir wahrscheinlich nicht &uuml;berleben.<\/p><p>Alles ist besser als Krieg! Ganz besonders in diesem Fall, in dem wir Russland Dinge vorwerfen, die wir an anderer Stelle f&uuml;r v&ouml;llig berechtigt halten.<\/p><p>Ich fasse es nicht!<\/p><p>Heidemarie Wegener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diese sehr pers&ouml;nlichen Erinnerungen an den 2. WK und Ihre Meinung zur &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo;.<\/p><p>Ich bin noch nicht so alt, selbst mein Vater war zum Kriegsende erst 15 Jahre und damit zum Gl&uuml;ck noch kein Soldat. In der DDR gro&szlig; geworden, habe ich viel &uuml;ber die Schrecken des Krieges in der Schule geh&ouml;rt, aber ich wei&szlig; es auch aus dem Erleben und den Erz&auml;hlungen meiner Eltern und Gro&szlig;eltern wie schrecklich Krieg ist. Umso unverst&auml;ndlicher ist mir jetzt die Haltung und Kriegsl&uuml;sternheit vieler deutscher Politiker, aber auch der Bev&ouml;lkerung. Was meinen die, was Krieg bedeutet? Denken sie, es w&auml;re ein Computerspiel? F&uuml;r mich ist diese Geschichtsvergessenheit unertr&auml;glich. Zu DDR-Zeiten wurden wir immer vor der Kriegsgefahr gewarnt. Mag sein, ich war damals j&uuml;nger, aber damals hatte ich keine Angst vor einem Krieg. Das ist jetzt anders, zumal jetzt das Inferno eines Atomkriegs droht. Will sich die Menschheit wirklich ausrotten lassen? Mein Vater hat &ndash; &auml;hnlich wie Sie es mit anderen St&auml;dten erlebt haben &ndash; aus &uuml;ber 100 km Entfernung den Feuerschein &uuml;ber Dresden nach der Bombardierung gesehen. Er war kurz nach Kriegsende in Dresden und beschrieb es als ein furchtbares Erlebnis. Meine Mutter ist eine Vertriebene aus Ungarn. Sie hat alles verloren, was sie dort besessen haben. Ihre Familie wurde teilweise nach Westdeutschland und teilweise nach Ostdeutschland vertrieben, und ein Teil ist in die USA ausgewandert. Heute h&ouml;rt man von Soldaten, die aus Kriegseins&auml;tzen zur&uuml;ckkommen, dass sie traumatisiert sind. Nach dem 2. WK waren ganze Generationen traumatisiert. Meine Eltern und Gro&szlig;eltern haben nicht gejammert, sondern Deutschland wieder mit aufgebaut, trotzdem waren sie meiner Meinung nach ihr ganzes Leben durch den schrecklichen Krieg gepr&auml;gt: Verlust der Heimat, Hunger, Gefangenschaft (mein Opa), &hellip; Und jetzt ma&szlig;en sich Politiker an, wieder deutsche Waffen und deutsche Soldaten an die Ostfront schicken zu wollen. Wir sollen in unsere Einfamilienh&auml;user Bunker einbauen und eine App wird angeboten. Das ist schlimmer als bei der Zivilverteidigung in der DDR, wo wir in Schutzanz&uuml;gen gegen Atomstrahlung rumrennen mussten. Eigentlich ist es l&auml;cherlich, aber mir bleibt das Lachen im Halse stecken. Wissen diese Leute nicht, was ein Atomkrieg bedeutet oder ist es das Ziel, die Erde unbewohnbar zu machen? Wir nehmen Fl&uuml;chtlinge aus aller Welt auf, die beispielsweise vor Krieg fliehen &ndash; und da k&ouml;nnen die Regierenden es nicht erwarten, selbst in einen Krieg einzutreten.<\/p><p>Wer heute von Frieden spricht und Diplomatie fordert, wird verh&ouml;hnt und in eine rechte Ecke gestellt. Die Gr&uuml;ne Partei &ndash; einstmals Pazifisten (oder jedenfalls als solche getarnt) sind zu schlimmsten Kriegstreibern mutiert, aber auch die anderen Parteien (au&szlig;er AFD und BSW) stehen dem kaum nach. Wenn man die Wahrheit ausspricht, dass sie Kriegstreiber sind, muss man noch mit Repressalien rechnen. Wo bleibt eine starke Friedensbewegung? Ich gehe jeden Montag zur Demo: F&uuml;r Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung, allerdings f&uuml;rchte ich, dass das zu wenig ist. Neulich habe ich wieder Stefan Zweig &ldquo;Die Welt von gestern&rdquo; gelesen. Ich f&uuml;rchte, dass wir nach dem n&auml;chsten Weltkrieg nicht mal die Chance haben, &uuml;ber die Welt von gestern nachzudenken.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e und Danke, dass es die Nachdenkseiten gibt.<\/p><p>Marietta Spangenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>f&uuml;r die Schilderungen Ihrer pers&ouml;nlichen Erinnerungen an die Schrecken des zweiten Weltkriegs bin ich Ihnen sehr dankbar. Angesichts der drohenden Kriegsgefahr, die nicht zuletzt auch von unseren Politikern und Medien in unverantwortlicher Weise verharmlost wird (&ldquo;Putin blufft ja&nbsp;nur&rdquo;), kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, welch unvorstellbare Schrecken ein Krieg bedeutet. Ein Krieg, der ausnahmslos auch diejenigen, die heute so vehement nach &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; schreien, treffen w&uuml;rde.<\/p><p>Als Kind des Jahrgangs 1940 habe ich den Krieg in Wien erlebt und habe daran noch erstaunlich deutliche Erinnerungen. Vom Bombenalarm, der zuerst im Radio und dann mittels Sirenengeheul die Menschen dazu veranlasste, eiligst den Bombenkeller aufzusuchen (meine Mutter mit vier Kindern). Dann die ohrenbet&auml;ubenden Einschl&auml;ge in n&auml;chster N&auml;he, so dass man von Gl&uuml;ck sprechen konnte, einmal wieder lebend davongekommen zu sein. Zu Hause angekommen, waren s&auml;mtliche Fensterscheiben zu Bruch gegangen (Ersatz gab es damals nicht), so dass wir die Fenster&ouml;ffnungen mit Pappe notd&uuml;rftig zukleben mussten. Da die Winter damals bei uns oft sehr kalt waren&nbsp;<\/p><p>(-20 bis -30&deg;waren keine Seltenheit) und Heizmaterial fehlte, froren wir erb&auml;rmlich. Dabei hatten wir noch Gl&uuml;ck, dass das Haus, in dem wir zur Miete wohnten, nicht zerst&ouml;rt war. Und so ging es &uuml;ber Wochen und Monate weiter. Viele, viele Menschen waren ausgebombt, hatten kein&nbsp;Dach &uuml;ber dem Kopf und erfroren, verhungerten oder wurden versch&uuml;ttet.<\/p><p>Die Nachkriegszeit war gepr&auml;gt durch eine heute unvorstellbare Armut &ndash; meine Erinnerungen an Hunger und K&auml;lte sind noch sehr pr&auml;sent. Viele V&auml;ter kamen aus dem Krieg nicht zur&uuml;ck und die M&uuml;tter mussten ihre Kinder unter vielen Entbehrungen alleine durchbringen.&nbsp;<\/p><p>Es g&auml;be noch vieles zu berichten &uuml;ber die Kriegs- und Nachkriegsjahre, was diesen Rahmen allerdings sprengen w&uuml;rde.<\/p><p>Das heute vorherrschende Geschrei nach Krieg kann ich mir nur so erkl&auml;ren, dass die Menschen, die Krieg und Nachkriegszeit auf Grund der &ldquo;Gnade der sp&auml;ten Geburt&rdquo; mit all ihren Schrecken und Entbehrungen nicht erlebt haben, keine Ahnung davon haben, was er bedeutet. Wobei der dritte Weltkrieg &ndash; man stelle sich vor, mit welch absolut t&ouml;dlichen Waffen, die geeignet sind, die gesamte Menschheit auszul&ouml;schen, dieser gef&uuml;hrt w&uuml;rde &ndash;&nbsp; noch von ganz anderen Dimensionen gepr&auml;gt w&auml;re. Man fragt sich, ob wir unseren Kindern und Enkelkindern noch eine Existenz auf diesem Planeten erm&ouml;glichen wollen?&nbsp;Lernt die Menschheit niemals etwas dazu? Nach 1945 hie&szlig; es:&nbsp; &ldquo;Nie wieder Krieg!&rdquo; Fast 80 Jahre danach sind wir wieder so weit, Krieg nicht nur hinzunehmen, sondern ihn auch noch eifrig zu befeuern. Die Dummheit der Menschheit kennt keine Grenzen.&nbsp;<\/p><p>Mit besorgten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wertes NDS-Team<\/p><p>Anfang der 1930er Jahre gab es den Spruch &bdquo;Wer Hindenbug w&auml;hlt, w&auml;hlt Hitler und wer Hitler w&auml;hlt, w&auml;hlt den Krieg&ldquo;. Heute m&uuml;sste man wohl sagen &bdquo;Wer SPD, CDU oder Gr&uuml;ne w&auml;hlt, w&auml;hlt den Krieg&ldquo;. Es ist unfassbar, mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit vom Krieg geschwafelt wird. Wo bleibt hier der gesunde Menschenverstand?? Es werden wieder, wie schon so oft, ohne Sinn und Verstand Milliarden und Abermilliarden in R&uuml;stung und Krieg verpulvert, die eigentlich an anderer Stelle so notwendig w&auml;ren. Die Infrastruktur zerbr&ouml;selt, die Menschen st&ouml;hnen unter hohen Preisen, mit der Wirtschaft geht es bergab und diese &bdquo;Volksvertreter&ldquo; denken an Kriegst&uuml;chtigkeit!!<br>\nWas mir aber die meisten Kopfzerbrechen bereitet ist die be&auml;ngstigende Stille im Land. Wo sind vernehmbare Friedensgruppen, wo sind Verb&auml;nde &ndash; z.B. Gewerkschaften , wo sind vor allem die Kirchen, deren Botschaft Frieden sein sollte. Die Angst, als Putinversteher und Nazi bezeichnet zu werden, ist wahrscheinlich zu gro&szlig;.<\/p><p>Leider ist es der Politik und ihrer gleichgeschalteten Medien wieder, wie eigentlich schon immer, gelungen, diese Kriegsgeilheit auf einer Geschichtsverdrehung aufzubauen. Alles beginnt erst im Februar 2022 mit dem Einmarsch, alles was davor war wird unter den Teppich gekehrt. Der uns eingeredete geplante &Uuml;berfall Russlands auf NATO-Staaten wird von Fachleuten als v&ouml;llig aus der Luft gegriffen bezeichnet. Aber genau damit soll ja die Bev&ouml;lkerung auf Linie gehalten werden.<\/p><p>Da&szlig; man im Alter wieder mit Krieg konfrontiert wird, konnte man sich bisher kaum vorstellen.<\/p><p>K&ouml;nnen wir hoffen, da&szlig; bei den &bdquo;Eliten&ldquo; irgendwann der Verstand einsetzt??<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en und Dank f&uuml;r eure wichtige Arbeit<\/p><p>Ludwig Ritter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Heer M&uuml;ller,<\/p><p>auch mir wird &uuml;bel, wenn ich von Kriegst&uuml;chtigkeit h&ouml;re. Am 4.Dezember 1944 war ich als 2-J&auml;hrige mitten in der Stadt Heilbronn und es mu&szlig; ein Wunder gewesen sein, dass ich dieses Inferno &uuml;berlebt habe. Noch heute schrecke ich zusammen, wenn ich Sirenen h&ouml;re oder Flugzeuge &uuml;ber mich hinwegd&uuml;sen.&nbsp;<\/p><p>Meiner Tochter in Australien hab ich den Bericht von Heilbronn per Email &uuml;bermittelt: Ihre Reaktion u.a.<\/p><p>. . . Ach wenn ich nur w&uuml;sste wie man diese f&uuml;rchterlichen Kriege stoppen k&ouml;nnte.&nbsp;<\/p><p>Ich kann mich erinnern dass Du mir am Anfang von der Grundschule beigebracht hast dass man nasse Matratzen vor die Kellerfenster halten soll damit das Kohlenmonoxid nicht in den Keller l&auml;uft und dass Phosphor weiss ist wenn es brennt und die Kellertreppe runterl&auml;uft und Stahlt&uuml;ren schmilzt. Auch von den Ger&auml;uschen hast Du erz&auml;hlt, den Sirenen, den Flugzeugen und den Bomben. Solche Erfahrungen wird man wohl irgendwie nie wieder los?<\/p><p>Gelegentlich sage ich anderen, dass die jetzigen Verh&auml;ltnisse bei uns nicht selbstverst&auml;ndlich sind und ganz andere Zeiten gar nicht so lange zur&uuml;ckliegen. Um so mehr Ihr Verdienst, dass Sie diese Zeiten gegen das Vergessen ansprechen.<\/p><p>Habe als Kind pr&auml;gende Kriegs- und Nachkriegszeiten erlebt, von daher kann ich es nicht als gerechtfertigt betrachten, dass es auch heute noch von angeblich zivilisierten Staaten als legitim betrachtet wird andere L&auml;nder durch Kriege ins Chaos zu st&uuml;rzen, was auch immer der Anlass ist.&nbsp;<\/p><p>Wen sollte man daher heute bei uns im Blick haben, wenn von &bdquo;wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; die Rede ist<\/p><p>fragt sich<\/p><p>Dr. Gabriele Beker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller und nat&uuml;rlich alle NDS Mitarbeiter,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit.<\/p><p>Ich habe langsam das Gef&uuml;hl, dass wir wieder im Jahr 1914 gelandet sind.<\/p><p>&ldquo;Wie &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; am Ende oft genug ausgegangen ist, d&uuml;rfte jeder wissen, der das<\/p><p>Wort Geschichte<\/p><p>fehlerfrei buchstabieren kann.<\/p><p>Tote und Versehrte auf allen Seiten.<\/p><p>Schier unendliche Zerst&ouml;rung.&rdquo;<\/p><p>Was ist nur los in Deutschland und in der Welt.<\/p><p>Als Baujahr 1950 kenne ich zum Gl&uuml;ck &ldquo;nur&rdquo; die Nachwirkungen des Krieges in Berlin und habe das Gl&uuml;ck bisher fast 75 Jahre im Frieden gelebt zu haben.<\/p><p>Aber die Auswirkungen sind mir noch sehr wohl in Erinnerung.<\/p><p>Das scheint heute bei einem gro&szlig;en Teil der deutschen Bev&ouml;lkerung nicht mehr so zu sein.<\/p><p>Deshalb sehe ich die aktuelle Entwicklung mit einem sehr, sehr ungutem Gef&uuml;hl.<\/p><p>Wobei man aus meiner Sicht einen deutlichen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschen machen muss.<\/p><p>Da scheint die Sozialisierung pr&auml;gent sehr anders gelaufen zu sein, was das Verh&auml;ltnis zu Russland betrifft.<\/p><p>Wenn man solche Umfrageergebnisse sieht:<\/p><p>Fast 70% der Deutschen haben Sorge, dass es zur Eskalation des Krieges zwischen der Ukraine und Russland kommen k&ouml;nnte.<\/p><p>(Warum gehen sie dann nicht auf die Stra&szlig;e und fordern endlich Verhandlungen zur Beendigung des Krieges?<\/p><p>Was muss eigentlich noch passieren.)<\/p><p>Aber ca. 50% sind f&uuml;r die Lieferung weitreichender Waffensysteme!!!<\/p><p>Wie gro&szlig; muss eigentlich die Schere im Kopf bei einem solchen Umfrageergebnis sein<\/p><p>und einem Kriegsminister der Lieblingsminister in Deutschland ist.<\/p><p>Das ist eigentlich schon ein Widerspruch in sich.<\/p><p>Hier haben die Medien aus meiner Sicht ganze Arbeit geleistet.<\/p><p>(Ca. 65% sehen Russland als Bedrohung!!! )<\/p><p>(Wer hat von 1991 bis 2022 mindestens 251 milit&auml;rische Interventionen durchgef&uuml;hrt?<\/p><p>Wer hat in Afghanistan, Pakistan, Irak, Syrien und Jemen sch&auml;tzungsweise 4,5 Millionen Menschen get&ouml;tet?)<\/p><p>Aber dessen ungeachtet gehen Politikern die Meinung der Bev&ouml;lkerung sowieso am H&hellip; vorbei.<\/p><p>Das hat Frau Baerbock schon vor l&auml;ngerem best&auml;tigt. Da war sie wenigstens mal ehrlich.<\/p><p>Wer als Politiker die Kriegsgefahr f&uuml;r Deutschland so massiv forciert, der geh&ouml;rt meiner Meinung nach in den Knast oder in die Klapse.<\/p><p>Jedenfalls als erstes vor Gericht.<\/p><p>Und nicht in f&uuml;hrende\/dienende Funktion.<\/p><p>Scheinbar reicht das Denkverm&ouml;gen der deutschen &ldquo;Eliten&rdquo; nicht mehr daf&uuml;r aus, dass sie sich die verheerenden Auswirkungen ihrer Handlungen auf Deutschland auch nur im geringsten vorstellen k&ouml;nnen. <\/p><p>Dann w&auml;re aber ihre Kompetenz sehr fraglich.<\/p><p>Oder sie sind aus meiner Sicht durch Hass total verblendet.<\/p><p>Eine Variante ist nat&uuml;rlich auch, dass sie skrupellos die Interessen bestimmter Lobby Gruppen durchsetzen und ihnen egal ist was hinterher passiert.<\/p><p>Dann geh&ouml;ren sie erst recht vor Gericht.<\/p><p>Ich k&ouml;nnte mir vorstellen, wie man das Thema ganz einfach l&ouml;sen k&ouml;nnte:<\/p><p>Man sollte dem Ausspruch des russischen Generalleutnants Alexander Lebed folgen, der im ersten Tschetschenienkrieg gesagt hat:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Lassen Sie mich eine Kompanie aus den S&ouml;hnen der Elite rekrutieren und der Krieg wird am n&auml;chsten Tag vorbei sein&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Ich w&uuml;rde noch die Eliten selber und deren T&ouml;chter einbeziehen.<\/p><p>Dann k&ouml;nnten sie unsere Werte, egal wo, an der vordersten Front verteidigen.<\/p><p>Wahrscheinlich w&uuml;rde aber f&uuml;r die deutschen &ldquo;Eliten&rdquo; EINE Kompanie nicht reichen.<\/p><p>Erich Maria Remarque sagte mal:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die daf&uuml;r sind, besonders die, die nicht hingehen m&uuml;ssen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus Korcz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team<\/p><p>vorgestern machte hier in Gelsenkirchen die Kriegspropaganda- Show:<br>\nZeitenwende- on tour, eine Auskoppelung der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz, Station.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/article407674976\/wir-duerfen-die-welt-nicht-von-anderen-neu-ordnen-lassen.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/article407674976\/wir-duerfen-die-welt-nicht-von-anderen-neu-ordnen-lassen.html<\/a><\/p><p>Wir von Die Linke Gelsenkirchen hatten zu einer Gegendemo aufgerufen. B&uuml;rger, andere Parteien&nbsp; und Friedensbewegung waren eingeladen.<br>\nDie WAZ (Funke-Mediengruppe), als einzig verbliebene Tageszeitung, hielt es nicht f&uuml;r n&ouml;tig, unsere Veranstaltung anzuk&uuml;ndigen, trotz entsprechender Presse-Erkl&auml;rung, noch wurde im gestrigen Artikel nach der Propaganda-Konferenz darauf hingewiesen, dass eine solche Protestveranstaltung vor dem Tagungsort stattgefunden hatte. Das ist L&uuml;ckenpresse.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/article407771568\/was-ist-uns-innere-und-aeussere-sicherheit-wirklich-wert.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/article407771568\/was-ist-uns-innere-und-aeussere-sicherheit-wirklich-wert.html<\/a><\/p><p>Die WAZ war in diese Propagandanummer eingebunden. Der Redaktionsleiter WAZ Gelsenkirchen Sinan Sat talkte mit und hatte am Vortag in einem Interview mit Christoph Heusgen diesem keine einzige kritische Frage gestellt.<br>\nBei unserer Protestveranstaltung waren ca. 30-40 Leute anwesend.<br>\nSolche Zust&auml;nde- wie hier die Presse agiert und ihre Monopolstellung ausnutzt- m&uuml;ssen mehr an die &Ouml;ffentlichkeit. Diese Art von Propaganda-Presse diskreditiert sich selbst.<br>\nDas grenzt an Parteienbehinderung.<br>\nUnten finden Sie meine Rede, die ich auf der Protestkundgebung gehalten habe.<\/p><p>Ganz liebe Gr&uuml;&szlig;e und machen Sie weiter Bettina Angela Peipe (Sie d&uuml;rfen meinen Namen ver&ouml;ffentlichen)<\/p><p>Das ist die Rede, die ich auf der Veranstaltung gehalten habe:<\/p><p>Meine Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Friedens,<\/p><p>wir haben uns heute hier zusammengefunden, um gegen eine Veranstaltung zu protestieren, die sich &bdquo;Zeitenwende&ldquo;- on Tour nennt, und die eine Auskoppelung der sogenannten M&uuml;nchener &bdquo;Sicherheitskonferenz&ldquo; ist.<\/p><p>Diese sogenannte Sicherheitskonferenz ist in der Regel ein Zusammentreffen von R&uuml;stungslobbyisten, transatlantischen Thinktanks, willf&auml;hrigen Politikern und Milit&auml;rs, R&uuml;stungsproduzenten und Kriegstreibern und das Letzte wof&uuml;r sie in Wirklichkeit steht, ist Sicherheit.<\/p><p>Teilnehmer solcher Konferenzen schwadronieren munter und gewissenlos &uuml;ber eine voranzutreibende Militarisierung, die erneute Aufstellung von Mittelstreckenraketen in Deutschland, &uuml;ber den Einsatz von Taurus-Raketen und &uuml;ber f&uuml;hrbare Atomkriege, (so US Konteradmiral Thomas Buchanan am 20. November 2024 als Sprecher des US- Stratcom).<\/p><p>Menschen, die Atomkriege f&uuml;r akzeptabel halten, solange dabei die USA weiterhin als &bdquo;Weltf&uuml;hrer&ldquo; angesehen werden, geh&ouml;ren in eine Gummizelle und nicht in milit&auml;rische oder politische F&uuml;hrungspositionen, denn sie malen uns das Fadenkreuz auf die Brust.<\/p><p>Der Beschluss zur Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland- ohne Diskussion im deutschen Bundestag &ndash; ist nicht nur einer Demokratie unw&uuml;rdig, er macht uns auch noch st&auml;rker als bisher zum Angriffsziel. Diese Art von &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo; hat uns aktuell an den Rand des Atomkrieges gebracht.<\/p><p>Rampen f&uuml;r Raketen &ndash; Untergangsmagneten lautete eine Parole der Friedensbewegung der 80er Jahre.<\/p><p>G&uuml;nter Anders ein deutsch-&ouml;sterreichischer Philosoph und Schriftsteller, der sich nach den Atombombenabw&uuml;rfen der USA auf Hiroshima und Nagasaki aktiv in der Friedensbewegung engagierte, sprach immer wieder von der Apokalypse-Blindheit der Menschheit, die sich offensichtlich nicht den eigenen Untergang vorstellen k&ouml;nne.<\/p><p>Diese Einsch&auml;tzung G&uuml;nter Anders&rsquo; scheint heute so aktuell wie damals, mit dem Unterschied, dass wir heute ein Vielfaches des damaligen Zerst&ouml;rungspotenzials besitzen.<\/p><p>Der Frieden ist zu wichtig, um ihn selbsternannten Experten &ndash; wie diesen dort &ndash; zu &uuml;berlassen, die zwar immer von Frieden und Sicherheit schwafeln, aber in den letzten Jahrzehnten bei Eins&auml;tzen der NATO und sogenannten &bdquo;Koalitionen der Willigen&ldquo; nur Leichenberge und failed states hinterlassen haben.<\/p><p>Diese milit&auml;risch-politische Tingel&ndash; Tangel &ndash; Show ist eine Ausgeburt des milit&auml;risch-industriell-medialen Komplexes und bei dieser obsz&ouml;nen, zynischen Veranstaltung geht es darum, die Heimatfront auf Linie zu bringen. Sie ist eine reine Propagandaveranstaltung, die die Bev&ouml;lkerung in Angst versetzen soll.<\/p><p>Man seift die Menschen ein, damit sie dazu gebracht werden, immer h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und Krieg zu akzeptieren, anstatt diese Steuermittel f&uuml;r sinnvolle Dinge auszugeben, wie ein gutes Gesundheitssystem, gute Renten, Universit&auml;ten, Schulen, eine gute zukunftsf&auml;hige Verkehrsinfrastruktur oder die Umwelt.<\/p><p>F&uuml;r die so bearbeitete Bev&ouml;lkerung soll die Parole ab jetzt lauten: Kanonen statt Butter!<\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung soll &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; gemacht werden.<\/p><p>Was wir jedoch dringender brauchen als jemals ist eine Bev&ouml;lkerung, die friedensf&auml;hig ist, aber auch hier l&auml;uft das mediale Trommelfeuer, das die Bev&ouml;lkerung zum Hass erziehen soll, auf Hochtouren.<\/p><p>Die deutsche Sprache wird entmenschlicht, die russische Bev&ouml;lkerung in den &lsquo;medialen Bed&uuml;rfnisanstalten&rsquo; zu Untermenschen deklariert und Faschisten und Kriegstreiber bekommen Friedenspreise. Die Perversion kennt keine Grenze mehr.<\/p><p>Man gr&auml;bt die verstaubte Domino-Theorie wieder aus der politischen Mottenkiste und nutzt die Sprache von Spielern, indem man erkl&auml;rt, man m&uuml;sse bei der Ukraine &bdquo;all-in&ldquo; gehen. Aber hier geht es nicht um Jetons im Spielcasino, es geht um Menschenleben. Solche verantwortungslosen Gestalten man&ouml;vrieren uns in den Dritten Weltkrieg.<\/p><p>Es ist eine Schande, dass die Stadt Gelsenkirchen dieses sch&ouml;ne Geb&auml;ude f&uuml;r eine derart gespenstische Veranstaltung zur Verf&uuml;gung stellt, zumal mittlerweile klar ist, dass die deutsche Bev&ouml;lkerung immer weniger bereit ist, diese Kriegspolitik mitzutragen, w&auml;hrend gleichzeitig die soziale Infrastruktur zusammenbricht.<\/p><p>Noch skandal&ouml;ser ist, dass sich die Journaille bei dieser Aufr&uuml;stungs- und Militarisierungsshow als williger Helfer erweist. Michail Gorbatschow hat einmal konstatiert, die deutsche Presse sei die b&ouml;sartigste der Welt. Wenn man sich die Presseerzeugnisse der letzten Jahre anschaut, kann man dem wohl nur zustimmen.<\/p><p>Die Kriegs- und Militarisierungspropaganda, die Kriegsbesoffenheit der Schreibtischstrategen quillt aus jeder Zeile. Diplomatie wird diskreditiert, Frieden zu einem Unwort erkl&auml;rt, jede Eskalation beklatscht, auch wenn es um die Lieferung von amerikanischen Atacms- Raketen geht, die weltweit ge&auml;chtete Streumunition verschie&szlig;en k&ouml;nnen oder um die Lieferung von Taurus-Raketen.<\/p><p>Der Russenhass wird gesch&uuml;rt, w&auml;hrend man gleichzeitig die Kriegsverbrechen der israelischen Regierung in Gaza weichsp&uuml;lt. Das Schweigen zum Leid und zum Sterben in Gaza ist ohrenbet&auml;ubend.<\/p><p>Die WAZ l&auml;sst sich bei dieser &bdquo;Zeitenwende&ldquo;-Show zum Mitspieler degradieren und hat es geschafft, in einem Interview mit Christoph Heusgen, dem Chef der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, diesem keine einzige kritische Frage zu stellen. Man begn&uuml;gte sich mit der Position des Stichwortgebers. Solch eine Presse macht &uuml;berfl&uuml;ssig.<\/p><p>Die kumulierten Milit&auml;rausgaben der Nato lagen im letzten Jahr bei 1,3 Billionen US-Dollar, Deutschland hat im Jahr 2023 73,41 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stung verpulvert. In 2027 sollen es &ndash; bleibt es bei der 2% Regel- schon 90 Milliarden Euro sein.<\/p><p>Doch den Kriegsverk&auml;ufern reichen 2 % des Bruttoinlandsproduktes noch nicht. Es stehen bereits Forderungen nach 3-4 % im Raum. Die gigantische Aufr&uuml;stung der letzten Jahre schl&auml;gt um in einen sozialen Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung. F&uuml;r R&uuml;stung ist Geld da, aber f&uuml;r eine Kindergrundsicherung reicht es nicht.<\/p><p>Auch das angebliche Friedensprojekt EU macht bei dieser uns&auml;glichen Politik mit. Immer mehr Gelder werden in R&uuml;stung gesteckt und das unter Umgehung und Bruch des Lissabon-Vertrages. Frau von der Leyen ist verantwortlich f&uuml;r eine immer weiter um sich greifende Militarisierung der EU, unter anderem mit einem sogenannten Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds.<\/p><p>Ein von der LINKEN in Auftrag gegebenes Gutachten kommt somit auch zu dem Schluss:<\/p><p>es g&auml;be &bdquo;keine hinreichende Rechtsgrundlage f&uuml;r einen solchen Fonds&ldquo; und was sich hier abspiele, sei &bdquo;eine Militarisierung der EU auf den Tr&uuml;mmern des Rechts&ldquo;.<\/p><p>Es wird also h&ouml;chste Zeit auch die EU kritischer zu sehen.<\/p><p>Die weltweiten Milit&auml;rausgaben belaufen sich auf 2,4 Billionen US-Dollar. Das ist inakzeptabel in einer Welt, in der immer noch Menschen an heilbaren Krankheiten und an Hunger sterben. Zeigen wir den Baerbocks, Lindners, Merzes und Scholzes dieser Welt, das wir eine derartige gegen die Bev&ouml;lkerung gerichtete Politik nicht l&auml;nger hinnehmen.<\/p><p>Wir erwarten von der Politik Diplomatie und einen realistischen Blick auf eine sich &auml;ndernde Weltordnung, in der der globale S&uuml;den, Indien, Brasilien und China ein immer gr&ouml;&szlig;eres Gewicht bekommen werden. Mit seiner Politik der Doppelstandards, wie sie auch von diesen Leuten dort weiterhin propagiert wird, isoliert sich Deutschland und der selbsternannte Wertewesten immer weiter von der Weltgemeinschaft.<\/p><p>Wir brauchen in Gelsenkirchen weder Faschisten, noch R&uuml;stungslobbyisten, noch Kriegstreiber. Deshalb lautet die Forderung: Diplomatie statt Aufr&uuml;stung und Krieg, Bem&uuml;hungen um Friedensverhandlungen statt weiterer Eskalation.<\/p><p>Kriegstreiber und Hasardeure raus aus Gelsenkirchen!<\/p><p>Danke!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125316\">in diesem Beitrag<\/a> die Folgen und das Leid der Menschen im Krieg. Das geschehe nicht, um Panik zu verbreiten, sondern weil in manchen aktuellen &Auml;u&szlig;erungen vieler Zeitgenossen, Journalisten, Politiker, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sichtbar werde, dass das Wissen um die f&uuml;rchterlichen Folgen von Kriegen nicht pr&auml;sent sei. Mit Fotos wird die Zerst&ouml;rung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125497\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-125497","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125497"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125520,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125497\/revisions\/125520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}