{"id":125575,"date":"2024-12-02T11:44:05","date_gmt":"2024-12-02T10:44:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125575"},"modified":"2024-12-02T13:45:09","modified_gmt":"2024-12-02T12:45:09","slug":"haushaltsstreit-in-frankreich-premier-barnier-steht-kurz-vor-dem-sturz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125575","title":{"rendered":"Haushaltsstreit in Frankreich: Premier Barnier steht kurz vor dem Sturz"},"content":{"rendered":"<p>W&auml;hrend sich der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron auf internationalem Parkett einmal mehr zu einer gef&auml;hrlichen weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine bekennt, droht im eigenen Lande eine handfeste politische Krise, die der aktuellen Regierung unter Premierminister Barnier noch diese Woche das Amt kosten k&ouml;nnte. Bereits in dieser Woche k&ouml;nnte die bestehende &bdquo;negative&ldquo; Mehrheit gegen die Regierung zum Amtsverlust Barniers f&uuml;hren. Von <strong>Sebastian Chwala<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nGrund daf&uuml;r ist die ablehnende Haltung einer Mehrheit der Mitglieder der Nationalversammlung gegen die vorgelegten Haushaltspl&auml;ne der aktuellen Regierung f&uuml;r das kommende Jahr. Selbst eine R&uuml;cknahme der Rentenreform vom vergangenen Jahr, die eine deutliche Anhebung des Renteneintrittsalters vorsieht, schien aufgrund der parlamentarischen Mehrheiten m&ouml;glich. Eine Abstimmung dazu konnte von den Abgeordneten des Regierungsblocks aber durch Verfahrenstricks abgewendet werden. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie es nach einem eventuellen Sturz Barniers weitergehen k&ouml;nnte. Besonders das linke B&uuml;ndnis der &bdquo;Neuen Volksfront&ldquo; (NFP) hat in dieser Frage keine einheitliche Strategie.<\/p><p><strong>Barniers politische Zukunft h&auml;ngt vom &bdquo;Rassemblement national (RN) ab<\/strong><\/p><p>Die Regierung Barnier steht und f&auml;llt mit der Unterst&uuml;tzung des ultrarechten &bdquo;Rassemblement national&ldquo; (RN). Dieser hatte sich der Ernennung Barniers und seines Kabinetts im September nicht entgegengestellt, denn sowohl Barnier als auch die Ministerinnen und Minister, die zu gro&szlig;en Teilen aus der rechtskonservativen Partei der &bdquo;Republikaner&ldquo; (LR) stammen, verf&uuml;gen &uuml;ber politische Profile, die RN-kompatibel sind. Dies gilt f&uuml;r Fragen der inneren Sicherheit ebenso wie f&uuml;r den gesellschaftspolitischen Konservatismus und die scharfe Ablehnung von Zuwanderung.<\/p><p>Macron setzt politisch aber vor allen Dingen deshalb auf die &bdquo;Republikaner&ldquo;, weil diese seine wirtschaftsliberale Agenda vollauf mittragen. Anstelle des Versuchs, die NFP zu spalten und die neoliberalen Str&ouml;mungen innerhalb der Sozialdemokratie an sich zu binden, besiegelte Macron, der sich einst als Bollwerk gegen Rechtsau&szlig;en inszeniert hatte, mit der Ernennung des Kabinetts Barnier endg&uuml;ltig eine autorit&auml;re Verschiebung des &bdquo;Macronismus&ldquo; weit nach rechts. Selbst zu symbolischen Zugest&auml;ndnissen an die Parti Socialiste (PS) war Macron nicht bereit.<\/p><p>Freilich steckt der RN in der politischen Zwickm&uuml;hle. Die Partei darf nicht vollst&auml;ndig mit dem Regierungsblock identifiziert werden und muss sich daher von Zeit zu Zeit wie eine Oppositionskraft verhalten. Insbesondere bei Themenkomplexen, die f&uuml;r gro&szlig;e gesellschaftliche Mehrheiten &uuml;ber politische Lager hinweg ma&szlig;geblich sind. Zu nennen sind hier Fragen wie die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, aber auch die Rentenpolitik. Zwar steht der RN auch f&uuml;r eine Politik der dauerhaften Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, m&ouml;chte in der &Ouml;ffentlichkeit gerne gegenteilig wahrgenommen werden. Genauso lehnt man auch h&ouml;here Verm&ouml;genssteuern und die Erh&ouml;hung der Sozialabgaben f&uuml;r Unternehmen ab, die unter dem &bdquo;Macronismus&ldquo; gerade f&uuml;r Mindestlohnverdiener deutlich gesenkt wurden. Jetzt stehen sie Lohnerh&ouml;hungen im Wege, da h&ouml;here L&ouml;hne diese Privilegien des &bdquo;Macronismus&ldquo; f&uuml;r die Unternehmen wieder zunichte machen w&uuml;rden.<\/p><p>Der RN ist also eine klassische Partei der politischen Rechten, lenkt aber gerne mit der &Uuml;berbetonung der Migrationsfrage, deren vollst&auml;ndige Unterbindung alle finanziellen Probleme des Staates l&ouml;sen w&uuml;rde, von seiner grunds&auml;tzlichen Feindschaft gegen&uuml;ber einer staatlich regulierten &Ouml;konomie und dem Sozialstaat ab. Deshalb blieb der RN entgegen den eigenen Anspr&uuml;chen in den wochenlangen Haushaltsberatungen politisch blass. Der ultraliberalen Ausgangsagenda der Barnier-Regierung wurde kaum etwas entgegengesetzt. Im Raum stehen ein massives Haushaltsdefizit, das wiederum ein Ergebnis der Steuersenkungsorgien des &bdquo;Macronismus&ldquo; in den letzten sieben Jahren f&uuml;r Verm&ouml;gende und Unternehmen ist. Die Folge sind massive Einsparungen in allen Haushaltsbereichen, au&szlig;er bei Polizei und Milit&auml;r.<\/p><p>Es war die NFP, die dem Haushalt aufgrund der kuriosen politischen Konstellationen w&auml;hrend der ersten Lesung des Zahlenwerks einen linken Anstrich geben konnte und erfolgreich Mehreinnahmen von knapp 50 Milliarden in den Haushalt erwirken konnte. Freilich lie&szlig; der RN den so &uuml;berarbeiteten Haushaltsentwurf in der Endabstimmung in der Nationalversammlung durchfallen.<\/p><p>Zuletzt &uuml;berschattete aber auch der Prozessauftakt gegen Marine Le Pen die politische Debatte in Frankreich. Le Pen wird nicht zu Unrecht der Missbrauch von EU-Geldern vorgeworfen, hatte man doch jahrelang Kader der ultrarechten Partei nur auf dem Papier in Br&uuml;ssel angestellt. Der RN sieht sich seitdem unter politischem Zugzwang. Dies gelingt nur, wenn die Regierung Barnier wieder st&auml;rker unter Druck gesetzt wird, weshalb man von Barnier nicht nur die St&auml;rkung der Kaufkraft sowie eine Eind&auml;mmung der wachsenden Kosten f&uuml;r Energie f&uuml;r die Haushalte verlangt. Zudem dr&auml;ngt die Partei Barnier zu einem Entgegenkommen bei der Senkung der Leistungen der &bdquo;medizinischen Basisversorgung&ldquo; &ndash; einer Leistung, zu deren Inanspruchnahme auch Menschen ohne legalen Aufenthaltstitel berechtigt sind.<\/p><p>Ferner verk&uuml;ndete der RN, den Antrag der Fraktion von &bdquo;La France insoumise&ldquo; (LFI) in der franz&ouml;sischen Nationalversammlung, die Rentenreform vom letzten Jahr wieder r&uuml;ckabzuwickeln, zu unterst&uuml;tzen. Wie sich der RN bei der Abstimmung tats&auml;chlich verhalten h&auml;tte, bleibt unklar, denn in dieser Frage schaffte es der Regierungsblock in skandal&ouml;ser Weise wie schon 2023, eine Abstimmung zu verhindern. Da der Antrag von LFI in der sogenannten &bdquo;niche parlemantaire&ldquo; diskutiert wurde, verhinderten die &bdquo;macronitischen&ldquo; und &bdquo;republikanischen&ldquo; Abgeordneten und Minister durch 1.000 sinnbefreite &Auml;nderungsantr&auml;ge und Dauerreden eine Abstimmung vor 0 Uhr, was den Antrag hinf&auml;llig machte. Die Regeln der &bdquo;niche parlemantaire&ldquo;, jenes einen Tages pro Sitzungsperiode und pro Fraktion, an dem diese und nicht die Regierung die Tagesordnung festsetzen, besagen, dass die jeweils eingereichten Antr&auml;ge auch nur an diesem einen Tag diskutiert werden d&uuml;rfen. Die antiparlamentarische Tradition der V. Republik hat also wie schon 2023 erneut verhindert, dass dieses einschneidende Gesetz eine Legitimation durch eine Abstimmung und nicht nur durch Erlass erhalten hat.<\/p><p><strong>Die Folgen f&uuml;r das Ende Barniers sind unklar &ndash; auch die Linke ist sich uneins<\/strong><\/p><p>Die verhinderte Abstimmung &uuml;ber die Rentenreform, bei der es am Rande der Sitzung sogar zu Handgreiflichkeiten kam, war aber nur ein Vorgeschmack auf die zweite Lesung des Haushalts, wo derartige politische Tricks nicht m&ouml;glich sind. Vieles deutet darauf hin, dass Premier Barnier bei den kommenden beiden Haushaltsabstimmungen im Zuge der zweiten Lesung &ndash; der Etat f&uuml;r die Sozialversicherung wird traditionellerweise getrennt abgestimmt &ndash; auf das altbekannte Mittel des Artikels 49.3 der Verfassung zur&uuml;ckgreifen wird, um eine erneute ausufernde Debatte zu verhindern, wie im Verlaufe der ersten Lesung geschehen. Der Haushalt w&uuml;rde dann, wie seit 2022 alle Etats, per Verordnung in Kraft gesetzt, sofern das Parlament dem Regierungschef nicht das Misstrauen ausspricht. Hatte der RN dies bisher ausgeschlossen, scheint man nun bereit, einem derartigen Antrag aus den Reihen der Linken zuzustimmen.<\/p><p>Damit k&auml;me eine Mehrheit gegen Barnier zustande &ndash; wenn auch aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden. Damit h&auml;tten auch alle Ministerinnen und Minister ihr Amt verloren. Staatspr&auml;sident Macron k&ouml;nnte Barnier allerdings unmittelbar wieder als Premierminister ernennen. Angesichts der schwachen politischen Stellung Macrons ist dies &auml;u&szlig;erst unwahrscheinlich. Denn inzwischen w&uuml;nschen sich laut Umfragen sogar knapp zwei Drittel der Franz&ouml;sinnen und Franzosen einen R&uuml;cktritt Macrons, sollte Barnier gest&uuml;rzt werden. Dies k&ouml;nnte bereits an diesem Donnerstag passieren.<\/p><p>Die aktuell st&auml;rkste Linkspartei LFI fordert daher erneut ein Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspr&auml;sident Macron und unmittelbare Pr&auml;sidentschaftsneuwahlen. Diese Strategie wird von Seiten der Sozialdemokratie abgelehnt, die jede Form der politischen Instabilit&auml;t aufs Sch&auml;rfste ablehnen und inzwischen sogar einen politischen Kompromiss mit dem &bdquo;Macronismus&ldquo; eingehen w&uuml;rden, um eine handlungsf&auml;hige Regierung zu schaffen und einen Haushalt f&uuml;r das kommende Jahr verabschieden zu k&ouml;nnen. Faktisch k&ouml;nnte dies auch eine technische Regierung sein, die ohne jede eigene politische Agenda dem Parlament vorsteht. Dies widerstrebt LFI, das seinerseits die Bildung einer linken Regierung unter der F&uuml;hrung von Lucie Castets &ndash; auf diese Personalie hatten sich die Linksparteien im Sommer geeinigt &ndash; einfordert und darauf hofft, dass die Krise der aktuellen V. Republik LFI als Partei der jungen Generation zur unumstrittenen f&uuml;hrenden Kraft der Linken aufsteigen l&auml;sst. Bereits vor Wochen hatte LFI angek&uuml;ndigt, fl&auml;chendeckend zur kommenden Kommunalwahl mit eigenen Listen anzutreten und sich nicht als Juniorpartner anderen Mitte-Links-B&uuml;ndnissen anzuschlie&szlig;en.<\/p><p>Dieser Zwischenschritt ist notwendig f&uuml;r eine schrittweise politische Verankerung &uuml;ber die Aktivistenebene hinaus, da vorzeitige Neuwahlen der Staatsspitze &auml;u&szlig;erst unwahrscheinlich scheinen. Dennoch bleibt LFI das Feindbild schlechthin f&uuml;r weite Teile der Medienlandschaft und des gesellschaftlichen Establishments. So steht selbst innerhalb der Linken nur LFI f&uuml;r eine konsequente Ablehnung der Kriege Israels im Gazastreifen und im Libanon. Selbst wichtige K&ouml;pfe der Partei und Bewegung mussten in den vergangenen Monaten deshalb Ermittlungsverfahren wegen angeblicher &bdquo;Verherrlichung von Terrorismus&ldquo; &uuml;ber sich ergehen lassen. Forderungen von LFI, den Straftatbestand &bdquo;Terrorismus&ldquo; wieder aus dem allgemeinen Strafgesetzbuch zu streichen und wieder zu einem speziellen Straftatbestand zu erkl&auml;ren, um nicht durch Banalisierung des Vorwurfs einen politischen Missbrauch zu beg&uuml;nstigen, der auf Einsch&uuml;chterung hinauslaufen soll, f&uuml;hrten bis zum Vorwurf aus dem rechten politischen Spektrum, dass LFI eine &bdquo;frankreichfeindliche&ldquo; Organisation sei.<\/p><p>Jean-Luc M&eacute;lenchon, der sich zuletzt auch wieder laut daf&uuml;r aussprach, den Krieg in der Ukraine schnellstens zu beenden, bevor es zu einer weiteren Eskalation kommen kann, scheint derweil nicht ganz abgeneigt zu sein, noch einmal f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft kandidieren zu wollen. Sein Name wird indes von der politischen Spitze LFIs, der M&eacute;lenchon nicht angeh&ouml;rt, immer wieder ins Gespr&auml;ch gebracht. Da die parteipolitische Linke wie schon bei den letzten beiden Parlamentswahlen tats&auml;chlich gemeinsam kandidieren m&uuml;sste, um &uuml;berhaupt die Chance f&uuml;r die Stichwahl zu wahren, scheinen etwaige W&uuml;nsche nach seiner Kandidatur aussichtslos. Denn die &uuml;brigen Linksparteien und die Sozialdemokratie lehnen die Figur M&eacute;lenchons aufgrund seiner vermeintlichen Radikalit&auml;t ab.<\/p><p>Innerhalb der Sozialdemokratie gibt es um den aus der politischen Versenkung wieder aufgetauchten Ex-Pr&auml;sidenten Hollande Kr&auml;fte, die die politischen Kurskorrekturen des aktuellen Parteichefs Faure vollst&auml;ndig revidieren wollen und jede Wendung nach links aktiv bek&auml;mpfen. Die &bdquo;Neue Volksfront&ldquo; bleibt also ein wackeliges Gebilde, das von pers&ouml;nlicher und programmatischer Konkurrenz gepr&auml;gt ist, aber offiziell nicht politisch zusammenbrechen darf. Wie lange diese Situation anh&auml;lt, bleibt offen.<\/p><p><small>Titelbild: Antonin Albert\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W&auml;hrend sich der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron auf internationalem Parkett einmal mehr zu einer gef&auml;hrlichen weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine bekennt, droht im eigenen Lande eine handfeste politische Krise, die der aktuellen Regierung unter Premierminister Barnier noch diese Woche das Amt kosten k&ouml;nnte. Bereits in dieser Woche k&ouml;nnte die bestehende &bdquo;negative&ldquo; Mehrheit gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125575\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":125576,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[135,20,156],"tags":[423,3521,1043,1299,2066,2040,2515,1609,325],"class_list":["post-125575","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finanzpolitik","category-landerberichte","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-barnier-michel","tag-frankreich","tag-front-national-rassemblement-national","tag-macron-emmanuel","tag-melenchon-jean-luc","tag-regierungskrise","tag-rentenreform","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Shutterstock_2531102353.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125575"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125575\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125594,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125575\/revisions\/125594"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/125576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}