{"id":12566,"date":"2012-03-16T08:50:04","date_gmt":"2012-03-16T07:50:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566"},"modified":"2012-03-16T08:50:04","modified_gmt":"2012-03-16T07:50:04","slug":"hinweise-des-tages-1594","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h01\">Europa vor einem verlorenen Jahrzehnt &ndash; Wege aus der Stagnation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h02\">Griechische Schuldenschnitt: Historischer Erfolg oder politisches Versagen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h03\">Wolfgang M&uuml;nchau: Wie gef&auml;hrlich ist die Geldflut wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h04\">Rodrik &ndash; Vom Freihandel geblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h05\">Votum der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf des Berufsbildungsbericht 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h06\">DGB: Sichere Arbeitspl&auml;tze statt prek&auml;rer Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h07\">Leipziger Psychologin: Arbeitslose h&auml;ufiger von seelischen Krankheiten betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h08\">Sozialbetr&uuml;ger in Deutschland: Weniger Schummeleien um Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h09\">Streit um Betreuungsgeld f&uuml;r Hartz IV-Bezieher: Parit&auml;tischer kritisiert Vorhaben als unsinnig und sozial ungerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h10\">Steinmeier gegen Blockadepolitik in Fiskalpakt-Diskussion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h11\">Neuwahlen in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h12\">Mister Karstadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h13\">Cyber-Minister Friedrich: Rettet den Pizzaservice <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h14\">Rechtsradikalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h15\">Zu Gauck &ndash; &bdquo;Freiheit, die wir meinen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h16\">Gest&uuml;ckelte Parteispenden: Unternehmen und Verb&auml;nde hebeln Transparenzregeln aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h17\">Schulen: Sie k&ouml;nnen auch anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h18\">Demokratie statt Fiskalpakt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h19\">Emissionshandel: Luftige Pl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h20\">US-Amerikaner in Afghanistan: &bdquo;Schlimmer als die Sowjets&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12566#h21\">&raquo;Ich glaube, dass die Frauen eines Tages aufstehen&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12566&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europa vor einem verlorenen Jahrzehnt &ndash; Wege aus der Stagnation<\/strong><br>\nDie Strategie zur L&ouml;sung der Vertrauenskrise bez&uuml;glich der Zahlungsf&auml;higkeit s&uuml;deurop&auml;ischer &ouml;ffentlicher Haushalte ist wenig Erfolg versprechend. Die K&uuml;rzungen von Staatsausgaben und Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r die breite Masse reduzieren die G&uuml;ternachfrage, die Produktion und die Besch&auml;ftigung weiter. Insbesondere die erzwungene Senkung der Nominall&ouml;hne versch&auml;rft die Krise und f&uuml;hrt in die Deflation. Eine Politik in der Tradition des Reichskanzlers Heinrich Br&uuml;ning Anfang der 1930er Jahre kann nicht funktionieren. Europa wird so zu einem Risiko f&uuml;r die Weltwirtschaft. Das m&uuml;sste nicht so sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08971.pdf\">Friedrich-Ebert-Stitung Perspektive, M&auml;rz 2012 [PDF &ndash; 184 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechische Schuldenschnitt: Historischer Erfolg oder politisches Versagen?<\/strong><br>\nEs ist verst&auml;ndlich, wenn Politik und Medien die Zustimmung einer gro&szlig;en Mehrheit der privaten Gl&auml;ubiger zum Schuldenschnitt mit Erleichterung feiern. Ein chaotischer Zahlungsausfall des insolventen Landes wurde verhindert, die bef&uuml;rchtete Kernschmelze der Finanzm&auml;rkte blieb aus. Aber Hoffnungen, die Schuldenkrise sei nun &uuml;berwunden, d&uuml;rften sich als voreilig erweisen. So spricht US-Kommentator und Investor John Mauldin von Fehleinsch&auml;tzung und vergeudeter Zeit. In der griechischen Umschuldung sei nun eingetreten, was w&auml;hrend &uuml;ber zwei Jahren als v&ouml;llig ausgeschlossen galt, n&auml;mlich Bail-outs und ein Kreditereignis. Er bef&uuml;rchtet, dass auch die aktuellen Beteuerungen von Politikern und offiziellen Stellen, andere Euro-L&auml;nder seien nicht in Gefahr, unzutreffend sein werden. Einen Vorgeschmack auf m&ouml;gliche Spannungen gibt der inoffizielle Markt f&uuml;r die neuen Anleihen, die Griechenland im Rahmen der Restrukturierung ausgeben wird. Die insgesamt 20 Anleihen mit Laufzeiten von 2023 bis 2042 notieren am grauen Markt mit Abschl&auml;gen von 70 bis 80% und Renditen von rund 17 bis 22%. Die Notierungen sind zwar mit Vorsicht zu behandeln, denn der Markt ist noch sehr d&uuml;nn, aber sie sind kein Ausdruck gro&szlig;en Vertrauens, dass Griechenland &uuml;ber den Berg ist. &ndash; Offen ist das weitere Geschehen bei den Kreditausfallversicherungen (CDS) f&uuml;r griechische Schulden. Unklar ist nicht nur, ob der oft genannte Nettowert der CDS von 3,2 Mrd. $ korrekt ist, sondern auch, welche Einzelschicksale sich hinter dem Bruttowert verbergen, den Dan Greenhouse von BTIG, einer Brokerfirma f&uuml;r institutionelle Investoren, auf 60 bis 70 Mrd. $ sch&auml;tzt. Einzelne Banken, Versicherer und Hedge-Funds k&ouml;nnten durchaus bedrohlich hohen Belastungen ausgesetzt sein. Lauren Rosborough von der Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale fragt zu Recht, ob es wohl einen (oder mehrere) Player X gebe, der mehr Ausfallversicherungen geschrieben habe, als er verkraften k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/historischer_erfolg_oder_politisches_versagen_1.15695513.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein Schuldenschnitt f&uuml;r die Griechen hat eigentlich nicht stattgefunden. Dieser sogenannte Schuldenschnitt war nur die Voraussetzung f&uuml;r das zweite Rettungspaket in Form von &ndash;  Kreditzusagen. Packen wir diese Kredite auf den eben geschnittenen Schuldenberg, so d&uuml;rfte dieser wieder in der N&auml;he des &lsquo;Status quo ante&rsquo; liegen. Was ist eigentlich passiert? Die fast wertlosen Staatsanleihen werden gegen neue mit einem geringeren Nominalwert getauscht, die aber am Markt mehr wert sind als die alten. Der Preis der Anleihe mit F&auml;lligkeitsdatum im Jahr 2023 lag am Dienstag zwar nur  bei rund 28 Prozent ihres Nennwerts, die Rendite lag allerdings bei 18 Prozent, w&auml;hrend die alten zehnj&auml;hrigen Anleihen zuletzt &uuml;ber 30 Prozent lagen. Warum? Weil Griechenland aufgrund der Kreditzusagen des zweiten Rettungspakets den Schuldendienst leisten kann. Direkt an Griechenland flie&szlig;t nur wenig (19 Prozent). Den Rest erhalten die Gl&auml;ubiger: Finanzinstitute au&szlig;erhalb Griechenlands (40 Prozent),  Griechische Finanzinstitute (23 Prozent), Europ&auml;ische Zentralbank (18 Prozent). (<a href=\"http:\/\/www.thehindubusinessline.com\/opinion\/article2916760.ece\">The Hindu Businessline<\/a>)<\/em><\/p>\n<p><em>Das Vorhaben, die griechische Staatsverschuldung von 160 Prozent des BIP bis 2020 auf 120 Prozent zu senken, ist absolut illusorisch &ndash; ganz abgesehen davon, dass Griechenland auch 120 Prozent nicht handhaben kann. &ndash; Interessant ist der Hinweis darauf, dass Kreditausfallversicherungen im Wert von 3,2 Mrd. $ ein Saldo ist, was bedeutet, dass Banken einerseits als Kreditversicherer im Gesch&auml;ft sind und sich andererseits in &auml;hnlicher Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;ber Kreditversicherungen bei anderen CDS-Anbietern abgesichert haben. Sollten sich allerdings K&auml;ufer und Verk&auml;ufer ungleich unter den Banken verteilen &ndash; das  Bruttovolumen betr&auml;gt immerhin <a href=\"http:\/\/www.dtcc.com\/products\/derivserv\/data\/index.php%20\">68,901 Mrd. Dollar<\/a> &ndash; so k&ouml;nnte es, wenn eine oder mehrere Banken in der Versicherungskette ausfallen, zu unsch&ouml;nen Kettenreaktionen kommen. Allerdings d&uuml;rfte die International Swaps and Derivatives Association (ISDA) den Zahlungsausfall in Kenntnis der Verteilung von Versicherungsgebern und -nehmern den Zahlungsausfall erkl&auml;rt haben. In der ISDA sitzen die im CDS-Gesch&auml;ft wichtigsten Banken (u.a. Bank of America Merrill Lynch, Barclays, BNP Paribas, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Morgan Stanley, Societe Generale)<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120316_bailout_money_distribution.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Wie gef&auml;hrlich ist die Geldflut wirklich?<\/strong><br>\nGeld, Geld, und noch mehr Geld: Mit nahezu grenzenloser Liquidit&auml;t versucht Mario Draghi derzeit die Folgen der Schuldenkrise zu mindern. Zu leichtfertig, meinen manche. Doch in Wahrheit hat der Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank kaum eine Alternative.<br>\nEs gibt kaum ein Thema, bei dem sich die deutsche Wirtschaftsdebatte von der im Ausland so sehr unterscheidet wie in der Bewertung der Rolle des Geldes und der Notenbanken. SPIEGEL-Mann Michael Sauga hat kommentiert, die Geldpolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank bilde die Grundlage f&uuml;r die n&auml;chste Blase. Aus Gro&szlig;britannien und den USA h&ouml;rt man das Gegenteil: Die EZB habe die Krise beendet.<br>\nIch halte beide Aussagen f&uuml;r falsch, aber stehe in dieser Debatte n&auml;her bei den Deutschen als den Angelsachsen&hellip;<br>\nGreenspan trifft eine Schuld, aber sie liegt weniger in der Geldpolitik, als in der wilden Deregulierung im Finanzsektor. Sie war eine der Ursachen f&uuml;r die Blase bei den Ramsch-Hypotheken&hellip;<br>\nIch teile die Besorgnis der Autoren angesichts der Liquidit&auml;tsschwemme der EZB. Ich glaube nur nicht, dass sie inflation&auml;r wirkt oder eine neue Blase verursacht&hellip;<br>\nIch sehe das eigentliche Problem darin, dass diese Liquidit&auml;tspolitik ihr Ziel verfehlt und lediglich dazu f&uuml;hrt, dass sich die Krise am Ende noch versch&auml;rft.<br>\nDraghi handelte so, weil er im Dezember keine Wahl hatte. Er durfte die Staatsanleihen nicht direkt kaufen und machte es daher indirekt &uuml;ber die Banken. H&auml;tte er es nicht gemacht, w&auml;re der Euro heute akut gef&auml;hrdet. Schlimmer noch als das, was Draghi tat, war das, was ihn dazu trieb: n&auml;mlich die Tendenz der Politik, die Krise vor sich hinzuschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,821272,00.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rodrik &ndash; Vom Freihandel geblendet<\/strong><br>\nDie Umverteilungswirkung der Globalisierung ist nicht per se gut oder schlecht &ndash; wie ein kleines Experiment mit Studenten zeigt. Doch ethische Nuancen ignorieren &Ouml;konomen leider allzu oft&hellip;<br>\nAllzu viele &Ouml;konomen nehmen derartige feine Unterschiede nicht wahr. Sie schieben Bedenken &uuml;ber die Globalisierung auf krasse protektionistische Motive oder Unwissenheit, selbst wenn es dabei um echte ethische Fragen geht. Sie ignorieren die Tatsache, dass der globale Handel manchmal mit einer Umverteilung der Einkommen einhergeht, die wir zu Hause kritisieren w&uuml;rden. Damit aber vers&auml;umen sie es, sich angemessen in die &ouml;ffentliche Debatte einzubringen. Und sie verpassen die Gelegenheit zu einer Verteidigung des Handels dort, wo ethische Bedenken weniger gerechtfertigt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:top-oekonomen-rodrik-vom-freihandel-geblendet\/70008248.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Votum der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf des Berufsbildungsbericht 2012<\/strong><br>\nTrotz der demographischen Entspannung und der guten Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2011 bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entt&auml;uschend. Die Wirtschaft hat ihre gute<br>\nAuftragslage aus dem Jahr 2011 kaum genutzt, um die jungen Menschen auszubilden, die bisher keine Chance hatten. Das Plus von 1,8 Prozent bei den abgeschlossenen Vertr&auml;gen liegt weit hinter den Erwartungen und Ank&uuml;ndigungen der Arbeitgeber zur&uuml;ck. Im Handwerk stagnieren die Vertragsabschl&uuml;sse trotz Millionen schwerer Imagekampagne. Im &Ouml;ffentlichen Dienst gab es sogar einen Einbruch der Ausbildungsplatzzahlen: Dort sank die Zahl der Ausbildungsvertr&auml;ge im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent. Insgesamt liegt die Zahl der Neuvertr&auml;ge mit 570.140 weit unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2008. Damals erhielten 616.342 junge Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag.\n<p>Rund 647.000 Bewerberinnen und Bewerbern standen nur knapp 600.000 offene Ausbildungspl&auml;tze gegen&uuml;ber. W&auml;hrend die Wirtschaft &uuml;ber 29.689 unbesetzte Ausbildungspl&auml;tze klagt, haben 76.740 Jugendliche, die von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) als &bdquo;ausbildungsreif&ldquo; eingestuft wurden, noch keinen Ausbildungsplatz. Sie wurden entweder trotz weiteren expliziten Ausbildungswunschs in Warteschleifen &bdquo;versorgt&ldquo; (65.190) oder als unversorgte Bewerberinnen und Bewerber weitergef&uuml;hrt (11.550). Besonders betroffen sind davon junge Frauen, Bewerber\/innen mit ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;rigkeit und junge Menschen aus dem SGB II-Bereich. De facto &uuml;bersteigt die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber die Zahl der offenen Pl&auml;tze um mehr als das Doppelte.<\/p>\n<p>W&auml;hrend die Spitzenverb&auml;nde der Wirtschaft einen Fachkr&auml;ftemangel beklagen, bilden immer weniger Unternehmen junge Menschen aus. So ist der Anteil der ausbildenden<br>\nBetriebe 2010 auf 22,5 Prozent gesunken (2009 23,5 Prozent). Ausbildungsberechtigt waren 2009 immerhin 56,0 Prozent aller Betriebe. Letztlich bedeutet diese Entwicklung, dass immer weniger Unternehmen ihrer Verantwortung f&uuml;r die Ausbildung des Fachkr&auml;ftenachwuchses nachkommen. Gerade deshalb bleibt ein fairer finanzieller Ausgleich zwischen ausbildenden und nicht-ausbildenden Betrieben auf der Tagesordnung, die Forderung nach einer Ausbildungsumlage aktuell.<\/p>\n<p>Nach der erweiterten Angebots-Nachfrage-Relation standen im Jahr 2011 rechnerisch 92,7 unbesetzten Ausbildungspl&auml;tzen 100 Nachfragende gegen&uuml;ber. Mit dieser L&uuml;cke kann<br>\nnach wie vor nicht von einer entspannten Situation oder gar einem auswahlf&auml;higen Angebot auf dem Ausbildungsmarkt gesprochen werden. Die Summe aller institutionell erfassten ausbildungsinteressierten Jugendlichen1 betrug im Jahr 2011 833.238. Von diesen sind laut der &bdquo;Einm&uuml;ndungsquote der ausbildungsinteressierten Jugendlichen&ldquo; nur 68,4 Prozent tats&auml;chlich in eine duale Berufsausbildung eingem&uuml;ndet. Diese Quote ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gestiegen, aber bei weitem noch nicht ausreichend. Fast jeder dritte Ausbildungsplatzinteressierte hat keinen Ausbildungsvertrag bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/AN_Stellungn_BBB2012.pdf%20\">DGB wissenaktuell Ausgabe 09 v. 15.03.2012 [PDF &ndash; 62.5 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>DGB: Sichere Arbeitspl&auml;tze statt prek&auml;rer Jobs<\/strong><br>\nDGB-Vorschlag zur Reform kleiner Arbeitsverh&auml;ltnisse<br>\nAktuell gibt es &uuml;ber sieben Millionen Arbeitsverh&auml;ltnisse, in denen die Besch&auml;ftigten nicht mehr als 400 Euro verdienen. Das sind etwa 20 % aller Arbeitnehmer\/innen in Deutschland. Davon sind 2,5 Mio. Nebent&auml;tigkeiten (Hinzuverdienst) &ndash; also arbeiten 4,9 Mio. ausschlie&szlig;lich in Mini-Jobs.<br>\nIm Durchschnitt verdienen die Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber aber nicht 400 Euro, sondern nur ca. 260 Euro (West) bzw. 200 Euro (Os). Mehr als drei Viertel erhalten einen<br>\nStundenlohn von unter 8,50 Euro. Der Mini-Jobbereich ist ein extremer Niedriglohnsektor.<br>\nNicht die Nachfrage durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestimmt die hohe Zahl der Mini-Jobs, sondern das Angebot durch die Arbeitgeber.<br>\nQuelle 1: <a href=\"\/upload\/pdf\/120316_dgb_reformvorschlaege_kleine_arbeitsverhaeltnisse_3-2012.pdf\">DGB arbeitsmarktaktuell [PDF &ndash; 185.3 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++6d49dfe4-6df2-11e1-56f7-00188b4dc422\">Annelie Buntenbach, Neues DGB-Konzept gegen Lohndumping in Kleinst-Jobs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Niedriglohn und 400-Euro-Jobs das ist also das &bdquo;Job-Wunder&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leipziger Psychologin: Arbeitslose h&auml;ufiger von seelischen Krankheiten betroffen<\/strong><br>\nManchmal hinkt die moderne Wissenschaft dem gesunden Menschenverstand hoffnungslos hinterher. Wir hatten es doch schon l&auml;ngst gewusst, aber nun ist es auch erwiesen. So &uuml;berrascht uns also die Erkenntnis der Leipziger Psychologin Gisela Mohr nicht mehr sonderlich, dass Arbeitslose h&auml;ufiger von psychischen Krankheiten betroffen sind als Erwerbst&auml;tige.<br>\nAber manchmal braucht es eben gewisserma&szlig;en einen amtlichen Stempel, damit auch noch der letzte mit Blindheit geschlagene Politiker, Beamte, &bdquo;Arbeitsagent&ldquo;, Leiharbeitsfirmeninhaber oder sonstwie in dieser Hinsicht mit Scheuklappen versehene Zeitgenosse einen eigentlich nicht zu &uuml;bersehenden Missstand wahrnimmt. So sch&auml;tzt die Psychologin, die an der Universit&auml;t Leipzig den Lehrstuhl f&uuml;r Arbeits- und Organisationspsychologie innehat, dass etwa jeder dritte Arbeitslose eine professionelle Psychotherapie ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Leben\/Gesundheit\/2012\/03\/Arbeitslose-hauufiger-von-seelischen-Krankheiten-betroffen-40704.html?rp_printversion=true%20\">Leipziger Internetzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Und wenn dann noch der Verdacht des Sozialbetruges dazu kommt &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialbetr&uuml;ger in Deutschland: Weniger Schummeleien um Hartz IV<\/strong><br>\n&bdquo;Leistungsmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt&ldquo;: Die Zahl der Hartz-IV-Betrugsf&auml;lle ist 2011 deutlich zur&uuml;ckgegangen. Wird ein Empf&auml;nger von Unterst&uuml;tzungsgeldern des Betrugs &uuml;berf&uuml;hrt, verh&auml;ngen die Jobcenter zumeist selbst Strafen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/sozialbetrueger-in-deutschland-weniger-schummeleien-um-hartz-iv-1.1309335\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.H.:<\/strong> Und wieder ein St&uuml;ck aus dem Genre &bdquo;Manipulieren mit Zahlen&ldquo;. Angesichts von viereinhalb Millionen Hartz-IV-Empf&auml;ngern sind 20.000 F&auml;lle, die an die Staatsanwaltschaft weiter gegeben wurden, geradezu l&auml;cherlich. Betrachtet man sich dann noch die Bu&szlig;geldsumme von 60 Millionen Euro im Vergleich zu den 12,3 Milliarden Euro, die f&uuml;r das Arbeitslosengeld II aufzubringen sind, m&uuml;ssten doch eigentlich alle zufrieden sein. Vermutlich soll mit Artikeln wie diesem suggeriert werden, dass sich ein Betrug bei derart &uuml;ppigen Leistungen nicht lohnt, weil man mit dem Hartz IV-Eckregelsatz in H&ouml;he von 374,00 Euro monatlich ein Leben in Saus und Braus f&uuml;hren kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um Betreuungsgeld f&uuml;r Hartz IV-Bezieher: Parit&auml;tischer kritisiert Vorhaben als unsinnig und sozial ungerecht<\/strong><br>\nAls schamlose Br&uuml;skierung von Hartz IV-Bezieherinnen kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die Ank&uuml;ndigung der Bundesfamilienministerin, das geplante Betreuungsgeld Eltern im Hartz IV-Bezug zu verweigern. Es sei zweifelhaft, ob diese Ungleichbehandlung mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, endlich Abstand von den Pl&auml;nen zur Einf&uuml;hrung des umstrittenen Betreuungsgeldes zu nehmen.<br>\nDa es sich bei dem Betreuungsgeld nicht um eine Hilfeleistung, sondern um eine Anerkennungspr&auml;mie handelt, gebe es keinerlei Begr&uuml;ndung, diese Leistung ausgerechnet Hartz IV-Bezieherinnen zu verweigern. Nach der bereits erfolgten faktischen Streichung des Elterngeldes w&uuml;rden arme M&uuml;tter und V&auml;ter erneut willk&uuml;rlich diskriminiert. &ldquo;Der Vorgang zeigt, dass das Projekt v&ouml;llig unausgegoren und fachlich nicht mehr zu retten ist&rdquo;, konstatiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\n&ldquo;Das Betreuungsgeld ist eine familien- und bildungspolitisch unsinnige Pr&auml;mie f&uuml;r Besserverdienende. Es geht weder um Wahlfreiheit noch um die Anerkennung f&uuml;r famili&auml;re Betreuungs- und Erziehungsleistungen. Es geht ausschlie&szlig;lich um einen Bonus f&uuml;r Familien, die finanziell nicht drauf angewiesen sind&rdquo;, so Schneider.<br>\nQuelle : <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/pressebereich\/artikel\/news\/streit-um-betreuungsgeld-fuer-hartz-iv-bezieher-paritaetischer-kritisiert-vorhaben-als-unsinnig-und-s\/\">Parit&auml;tischer Wohlfahrtverband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steinmeier gegen Blockadepolitik in Fiskalpakt-Diskussion<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschef Steinmeier will im Streit &uuml;ber den Fiskalpakt keine Blockadepolitik betreiben. Es w&auml;re ein gro&szlig;er Fehler, wenn die SPD bei wichtigen Entscheidungen &uuml;ber die Zukunft Europas einem simplen Oppositionsreflex folgte, sagte Steinmeier &ldquo;Spiegel Online&rdquo;. Zugleich beklagte er, dass die Bundesregierung in dieser Frage noch nicht auf die Opposition zugegangen sei. F&uuml;r die Verabschiedung des Fiskalpakts ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich. Die SPD hat ihre Zustimmung bisher davon abh&auml;ngig gemacht, dass sich die Regierung f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer stark macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201203151000\/2\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass die SPD ihre Zustimmung zum Fiskalpakt von der Einf&uuml;hrung einer Transaktionssteuer abh&auml;ngig machen wollte, war von Anfang an nicht wirklich ernst gemeint.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu nochmals: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/euro-finanzminister-boersensteuer-auf-eis-gelegt\/v_detail_tab_print,6319332.html\">B&ouml;rsensteuer auf Eis gelegt<\/a>. Vielleicht sollte Steinmeier einfach einmal eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung lesen, z.B. Hinweis Ziffer 1.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neuwahlen in NRW<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Tom Strohschneider: H&auml;tte die Linke den Etat mitgetragen, h&auml;tte man ihr Opportunismus vorgeworfen<\/strong><br>\nDas Beispiel des Haushaltes 2011 hat gezeigt, dass eine Linke, mit der ernsthaft verhandelt und der etwas angeboten wird, auch zu Kompromissen bereit ist. Das war diesmal nicht der Fall. H&auml;tte die Linke den Etat 2012 blo&szlig; deshalb mitgetragen, um risikoreiche Neuwahlen zu vermeiden, h&auml;tte man ihr das als opportunistischen Umgang mit den eigenen Zielen vorgeworfen.<br>\nDie Partei ist zudem damit konfrontiert, dass jede Ablehnung von K&uuml;rzungen im Zeitalter der Schuldenbremse in der &Ouml;ffentlichkeit bereits zu einer Forderung au&szlig;erhalb des vertretbaren politischen Kanons erkl&auml;rt wird &ndash; was man nicht ihr, sondern jenen vorwerfen sollte, die dieses erneuerte TINA-Prinzip der Alternativlosigkeit zur allgemeinen Richtschnur machen.<br>\nDass der nordrhein-westf&auml;lische Landesverband der Linken Glaubw&uuml;rdigkeit aus dem Beharren auf Kernforderungen wie dem Sozialticket ziehen wollte, kann nur der fundamentalistisch nennen, der genug Geld hat, um auf den &ouml;ffentlichen Nahverkehr zu verzichten.<br>\nDennoch wird sich jetzt auch die Linkspartei viele Fragen stellen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89664\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Piraten organisieren Blitz-Kampagne<\/strong><br>\nSeit 24 Stunden haben die Piraten ein neues Nahziel: Sie wollen in wenigen Wochen in den nordrhein-westf&auml;lischen Landtag einziehen. Die Gr&uuml;nen sind alarmiert, ihnen droht von den Polit-Neulingen die gr&ouml;&szlig;te Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,821494,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Konkurrenz belebt das Gesch&auml;ft. Das ist nicht schlecht, nicht mehr und nicht weniger.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mister Karstadt<\/strong><br>\nAls Karstadt 2010 einen neuen Eigent&uuml;mer bekam, staunte ganz Deutschland &uuml;ber ihn: Nicolas Berggruen. ZDFzoom fragt: Was treibt Berggruen an? Und halten seine Projekte, was sie versprechen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/1315152#\/beitrag\/video\/1591226\/ZDFzoom:-Mister-Karstadt\">ZDF-Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers W.H.:<\/strong> Dieser Beitrag verdient Link und Lob in den Hinweisen: Das politische networking von Finanzinvestoren (Schr&ouml;der inbegriffen), die Mechanismen der Steuervermeidung und die gesellschaftlichen Folgen von Fehlinvestitionen werden ebenso herausgearbeitet wie die Intransparenz des Gesch&auml;ftsgebarens gegen&uuml;ber Mitarbeitern und &Ouml;ffentlichkeit. Eines der selten gewordenen r&uuml;hmenswerten Beispiele f&uuml;r investigativen Journalismus unserer &Ouml;ffentlichrechtlichen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Cyber-Minister Friedrich: Rettet den Pizzaservice<\/strong><br>\nEs ist mal wieder so weit: Hans-Peter Friedrich warnt vor einer besorgniserregenden Zunahme von Erpressung und Sabotage im Netz. In einem Interview mit dem &bdquo;Stern&ldquo; erl&auml;utert der Minister, welche Formen von Cyber-Angriffen er unter anderem im Visier hat. &bdquo;Entweder Du zahlst jetzt ein paar tausend Euro, oder du lieferst eine Woche keine Pizza aus&ldquo;: So beschreibt Friedrich einen klassischen Angriff gegen die deutsche Wirtschaft im Netz.<br>\nDas Netz muss zum Schutz von &bdquo;Pizzaservices&ldquo; und &bdquo;jungen Pianisten&ldquo; gegen den Cyber-Dschihad reguliert werden und dazu ben&ouml;tigen Ermittler und Beh&ouml;rden erweiterte Befugnisse. Verdeckte Ermittlungen im Netz, Klarnamenzwang bei Kommentaren und in Blogs, mith&ouml;ren und aufzeichnen, &bdquo;was da so geskypt wird&ldquo; und dazu ein paar Screenshots von fremden Rechnern, &bdquo;weil ich die Sekunde, wo der Absender auf Enter dr&uuml;ckt, nicht genau treffen kann&ldquo;.<br>\nUnd wenn nicht? Dann werden &bdquo;Kinder &uuml;ber Cyber-Mobbing&ldquo; depressiv und kaputtgemacht&ldquo; und das &bdquo;Netz wird unbrauchbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2012\/03\/15\/cyber-minister-friedrich-rettet-den-pizzaservice\/\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsradikalismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rechtsstaat gegen rechts<\/strong><br>\nIm Fall der Zwickauer Terrorzelle kamen die Sicherheitsbeh&ouml;rden zu sp&auml;t, jetzt muss alles daf&uuml;r getan werden, dass sich so ein Vers&auml;umnis nicht wiederholt. Razzien wie die gegen das &bdquo;Braune Haus&ldquo; senden dabei das richtige Signal an die Extremisten wie auch an die &Ouml;ffentlichkeit. Trotzdem leben in Deutschland noch immer zu viele Neonazis zu unbehelligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/neonazis-in-deutschland-rechtsstaat-gegen-rechts-1.1309348\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Hitlergru&szlig; &raquo;unpolitisch&laquo;<\/strong><br>\n160 Haftbefehle gegen Neonazis offen. Statistik zu neofaschistischen Straftaten wird weiterhin besch&ouml;nigt. Rechtsradikale in Gef&auml;ngnissen gut organisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/03-16\/015.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu Gauck &ndash; &bdquo;Freiheit, die wir meinen&ldquo;<\/strong><br>\nFriedrich Schorlemmer im Gespr&auml;ch mit weltnetz.tv &uuml;ber den Pr&auml;sidentschaftskandidaten Joachim Gauck<br>\nIn der Erkl&auml;rung &bdquo;Freiheit, die wir meinen&ldquo; hat Friedrich Schorlemmer neben weiteren zehn namhaften Vertretern der kirchlichen Opposition in der DDR Stellung zur Pr&auml;sidentschaftskandidatur Gaucks bezogen. Mit Weltnetz.tv sprach er &uuml;ber dessen Umgang mit den Stasiakten, seine Rolle in der DDR und den Freiheitsbegriff des Rechtskonservativen.<br>\nDer &bdquo;Glanz des Unpolitischen&ldquo;, von dem der Pr&auml;sidentschaftskandidat umgeben ist, verdeckt, dass er in den vergangenen Jahren eminent politisch gewirkt habe, so Schorlemmer. Gaucks Funktion als Leiter der Stasiunterlagenbeh&ouml;rde und sein Umgang mit den Stasiakten sei &bdquo;sehr politisch&ldquo; gewesen. So seien Menschen wie die  Schriftstellerin Christa Wolf, die f&uuml;r viele Ostdeutsche eine Identifikationsfigur gewesen ist, als inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit regelrecht stigmatisiert worden. Vers&ouml;hnung h&auml;tte bei Gauck nicht auf der Agenda gestanden.<br>\nSchorlemmer r&uuml;ckt au&szlig;erdem das Bild des &bdquo;diktaturerfahrenen B&uuml;rgerrechtlers&ldquo; zurecht. Gauck sei in der DDR vor allem als Diplomat, denn als offener K&auml;mpfer f&uuml;r die Freiheit aufgefallen. Im Gegensatz zu anderen B&uuml;rgerrechtlern habe sich der evangelische Pfarrer nicht an kritischen Thesen oder der Vorbereitung &ouml;ffentlicher Aktionen beteiligt. Kritische Wirkkraft Gaucks sei nicht &uuml;ber den Bereich seiner Kirchengemeinde hinausgegangen.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit weltnetz.tv kritisiert Schorlemmer zudem Gaucks individualistischen Freiheitsbegriff. Er verst&uuml;nde Freiheit vor allem als Ausdruck f&uuml;r k&auml;mpferischen Antikommunismus. Freiheit m&uuml;sse aber, so Friedrich Schorlemmer, sozial konturiert sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/271\">WeltnetzTV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gest&uuml;ckelte Parteispenden: Unternehmen und Verb&auml;nde hebeln Transparenzregeln aus<\/strong><br>\nWer als Gro&szlig;spender einer Partei nicht auffallen will, der braucht nur folgenden Grundsatz zu beherzigen:<br>\nSpende niemals &uuml;ber 50.000 Euro!<br>\nDenn wer mehr gibt, egal ob als Privatperson oder Unternehmen, dessen Name steht wenige Tage sp&auml;ter &ouml;ffentlich im Internet &ndash; mit Anschrift, Spendensumme und Spendenempf&auml;nger.<br>\nInsgesamt 25 Gro&szlig;spenden dieser Art gingen 2010 auf den Konten aller im Bundestag vertretenden Parteien ein. Unter den gro&szlig;z&uuml;gigen Geldgebern befanden sich damals Dax-Unternehmen wie der Allianz-Versicherungskonzern oder die Autobauer Daimler und BMW, aber auch Mittelst&auml;ndler wie die W&uuml;rth AG und Interessenvertretungen wie S&uuml;dwestmetall oder der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie.<br>\nDoch in den Rechenschaftsberichten der Parteien von 2010, die die Bundestagsverwaltung am vergangenen Freitag heimlich, still und leise ins Netz gestellt hat, tauchen sehr viel mehr Gro&szlig;spenden &uuml;ber 50.000 Euro auf als die eingangs erw&auml;hnten 25. Wie kann das sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/03\/15\/gestuckelte-parteispenden-unternehmen-und-verbande-hebeln-transparenzregeln-aus\/\">Abgeordnetenwatch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gest&uuml;ckelt haben u.a. Dr. Oetker, S&uuml;dwestmetall, Reinfried Pohl, Deutsche Verm&ouml;gensberatung, Verein der Bayerischen Chemischen Industrie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schulen: Sie k&ouml;nnen auch anders<\/strong><br>\nZwei Schulen, die mal ganz unten waren, sehen wieder Licht am Horizont &ndash; und k&ouml;nnen Erfolge vorweisen. An der R&uuml;tli- und Heinrich-Mann-Schule in Neuk&ouml;lln geht es aufw&auml;rts. Aber der Weg ist beschwerlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/schule\/neukoellner-schulen-sie-koennen-auch-anders\/v_print,6289670.html?p=%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In einem <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/schule\/kurz-voracht-wenn-der-staat-nur-will\/v_print,6289676.html?p=\">Kommentar<\/a>  schreibt der Tagesspiegel:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Was wie ein Wunder klingt, ist in Wirklichkeit einfach zu erkl&auml;ren: Man nehme eine gute Schulleiterin, gen&uuml;gend Lehrer, ein paar entschlossene Politiker, engagierte B&uuml;rger sowie 150 000 Euro Sponsorengelder und schon flutscht die Sache. &hellip; Es zeigt, dass schlechte Schulen nicht hingenommen werden m&uuml;ssen, als w&auml;ren sie unheilbare Krankheiten. Es zeigt, dass Erfolg machbar ist. Es zeigt, dass der Staat kann, wenn er nur will.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Nur, der Staat will nicht. Der Antrag der Gr&uuml;nen, der Piraten und der Linken, in Neuk&ouml;lln alle Schulstationen im jetzigen Umfang auf jeden Fall zu erhalten und nach M&ouml;glichkeit auszubauen, wurde von SPD und CDU abgelehnt. Und nat&uuml;rlich kann nicht jede Schule Neuk&ouml;llns mit 150 000 Euro Sponsorengelder rechnen. So bleibt der Wunsch Detlef Pawolleks (R&ouml;ntgen-Schule) von einer Politik, die f&uuml;r mehr Geld k&auml;mpft, Illusion. Sie werden in Neuk&ouml;lln weiterhin die Unterversorgung verwalten. Sicher der Beweis, dass es auch anders geht, wurde erbracht, aber es zeigt sich einmal mehr in der Realit&auml;t, dass kurzfristige Ersparnis auf Kosten von Pr&auml;vention und Langzeitwirkung das Leitbild in vielen &ouml;ffentlichen Bereichen der Republik bleibt. Dabei wei&szlig; jeder, der sich ein wenig mit der Thematik vertraut macht, dass mit der Schlie&szlig;ung pr&auml;ventiv wirkender Jugendprojekte Kostensteigerungen in der Hilfe zur Erziehung anfallen. Es ist zum Kotzen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Demokratie statt Fiskalpakt!<\/strong><br>\nBis Anfang 2013 will ein autorit&auml;r-neoliberales B&uuml;ndnis aus Kapitalverb&auml;nden, Finanzindustrie, EU-Kommission, deutscher Regierung und weiteren Exportl&auml;ndern den j&uuml;ngst in Br&uuml;ssel beschlossenen &ldquo;Fiskalpakt&rdquo; im Schnellverfahren durch die Parlamente bringen. Der Fiskalpakt verordnet eine sozialfeindliche Sparpolitik und umfasst Strafen gegen L&auml;nder, die sich dieser Politik widersetzen. Der Fiskalpakt schr&auml;nkt damit demokratische Selbstbestimmung weiter ein. Er ist vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt einer autorit&auml;ren Entwicklung in Europa. &hellip; Die Krise in Europa ist die Spitze eines Eisbergs. Darunter liegt eine tiefe Strukturkrise des Kapitalismus. Zu viel Kapital ist auf der Suche nach Profit. Doch die Profitraten sind niedrig: Die Konkurrenz ist zu gro&szlig; und die L&ouml;hne zu gering. Schuldenfinanziertes Wachstum und Spekulationsblasen konnten den Ausbruch der gro&szlig;en Krise nur verz&ouml;gern. Nun propagiert das autorit&auml;r-neoliberale B&uuml;ndnis das radikalisierte &ldquo;Weiter so!&rdquo;: Spekulationsverluste sozialisieren &ndash; durch dauerhaften Schuldendienst der Lohnabh&auml;ngigen. Die Profitrate soll gesteigert werden &ndash; durch prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse, Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen, Sozialabbau und Privatisierung. Die Folgen sind drastisch und was in Griechenland passiert, droht ganz Europa: Massenarbeitslosigkeit, Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten, zerfallende Gesundheitssysteme, die Zunahme psychischer Erkrankungen und eine sinkende Lebenserwartung.<br>\nWir rufen deshalb zur Beteiligung an den kommenden Protesten auf, darunter der europ&auml;ische Aktionstag am 31. M&auml;rz, der Global Day of Action am 12. Mai und die internationale Mobilisierung nach Frankfurt am Main vom 17. bis 19. Mai. Wir setzen damit auf eine alternative Krisenl&ouml;sung: Fiskalpakt nicht ratifizieren, das EU-Gesetzespaket zur &ldquo;Economic Governance&rdquo; zur&uuml;cknehmen; Staatsschulden streichen, Kapitalverkehrskontrollen einf&uuml;hren und Banken in &ouml;ffentliche Dienstleister umwandeln; gesellschaftlichen Reichtum durch ein neues Steuersystem von oben nach unten umverteilen; mit einem sozial-&ouml;kologischen Investitionsprogramm soziale Infrastruktur ausbauen und &ouml;kologischen Umbau vorantreiben; Arbeitszeit verk&uuml;rzen; Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen radikal demokratisieren; die rassistische Politik der Grenzabschottung beenden, Bleiberecht und Papiere f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F03%2F15%2Fa0161&amp;cHash=b24d0b93b7\">taz<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: Der Fiskalpakt &ndash; ein weiterer Schritt in Richtung Entdemokratisierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rechtsvergleichung.univie.ac.at\/fileadmin\/user_upload\/Rechtsvergleich_Verschraegen\/Verschraegen\/MitarbeiterInnen\/Lukas_Oberndorfer\/Oberndorfer__Der_Fiskalpakt_-_ein_weiterer_Schritt_in_Richtung_Entdemokratisierung__EU-Infobrief_1-2012.doc.pdf\">Arbeiterkammer Wien [PDF &ndash; 471 KB]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im &Uuml;brigen d&uuml;rfte sich eine Steigerung der Profitrate nur sehr kurzfristig einstellen. In der mittleren Frist, geschweige der lange Frist verlieren alle. Dass der Arbeiter bei Foxconn nur davon tr&auml;umen kann, ein Apple iPhone zu erwerben, ist jedem Neokapitalisten klar. Das ist ja der Witz. Vielleicht sollte er aber doch einigen Gedanken daran verschwenden, dass dies auch f&uuml;r die zunehmende Zahl von Billigl&ouml;hnern im Westen gilt, und ob Lohndumping bis hin Prekarisierung, ob eine Gesellschaft in Armut wirklich profitabel ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und hier der Aufruf:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Krisenl&ouml;sung und Europa gehen nur ganz anders<\/strong><br>\nMit vielen Opfern erk&auml;mpfte, soziale und demokratische Prinzipien werden durch den Fiskalpakt in atemberaubendem Tempo abgeschafft, um den Schuldendienst zu sichern und die Profitraten zu steigern. In Italien und Griechenland setzen nicht-gew&auml;hlte Technokraten-Regierungen mit Kn&uuml;ppeln, Tr&auml;nengas und Wasserwerfern jene Spardiktate durch, die in Br&uuml;ssel, Frankfurt und Berlin von m&auml;nnerdominierten &sbquo;Experten&lsquo;-Gruppen beschlossen werden. Der Fiskalpakt und das Gesetzespaket zur &lsquo;Economic Governance&rsquo; verleihen Organen wie EU-Kommission, Europ&auml;ischem Gerichtshof und Europ&auml;ischer Zentralbank, die jenseits demokratischer Kontrolle agieren, mehr und mehr Macht. Es ist perfide: Um demokratische Entscheidungen gegen die neoliberale Orthodoxie zu verhindern, verst&auml;rkt der Fiskalpakt das Diktat der Finanzm&auml;rkte durch Strafzahlungen an die EU.<br>\nWie in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gewinnen chauvinistische und faschistische Kr&auml;fte an Einfluss, in Ungarn, &Ouml;sterreich, Finnland und anderswo. Geschichtsvergessen macht die deutsche Regierung mit ihrer kompromisslosen Austerit&auml;tspolitik reaktion&auml;re Krisenl&ouml;sungen immer wahrscheinlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.demokratie-statt-fiskalpakt.org\/\">Demokratie statt Fiskalpakt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Emissionshandel: Luftige Pl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Diskussion zwischen der EU, den USA, China und Indien um den Emissionshandel zeigt, wie unbedeutend die Europ&auml;ische Union im globalen Ma&szlig;stab ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/emissionshandel-luftige-plaene\/v_print,6318844.html?p=%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Untertitelung ist doch Unsinn. Weder die USA, noch China k&ouml;nnen gegen den Willen der EU irgendein global geltendes Regime durchsetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>US-Amerikaner in Afghanistan: &bdquo;Schlimmer als die Sowjets&ldquo;<\/strong><br>\nIm Kabuler Alltag offenbart sich der Hass der Afghanen auf die Ausl&auml;nder. Sie glauben dem Westen nicht mehr, Ger&uuml;chte &uuml;ber den Amoklauf eines US-Soldaten gehen um.von Cem Rifat Sey<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/US-Amerikaner-in-Afghanistan\/!89629\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&raquo;Ich glaube, dass die Frauen eines Tages aufstehen&laquo;<\/strong><br>\nNach &uuml;ber zehn Jahren Besatzung in Afghanistan &uuml;berlebte sie den sechsten Mordanschlag. Ein Gespr&auml;ch mit Malalai Joya. Malalai Joya wurde als j&uuml;ngste Parlamentarierin Afghanistans weltber&uuml;hmt. Aufgrund ihrer Kritik an Besatzung, Regierung und Warlords muss sie in wechselnden Verstecken leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/03-16\/027.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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