{"id":12573,"date":"2012-03-16T16:07:52","date_gmt":"2012-03-16T15:07:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573"},"modified":"2012-03-16T16:07:52","modified_gmt":"2012-03-16T15:07:52","slug":"hinweise-des-tages-ii-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h01\">Fabian Fritzsche &ndash; Sackgasse Fiskalpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h02\">Rudolf Hickel: Sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung &ndash; Warum Deutsche Bank &amp; Co. zerschlagen werden m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h03\">Gut inszeniert, die Mainstream-Meinung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h04\">Magazine im Netz &ndash; Mehr Distanz, mehr N&auml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h05\">Berlins europ&auml;ische Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h06\">Abschreckung f&uuml;r Leistungstr&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h07\">Der Banker, dein Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h08\">Schuldenreport 2012: Weltweiter Stand der Verschuldung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h09\">The 13,6% decrease in hourly wage costs in Greece after the third quarter of 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h10\">Streit um Target-2-Salden &ndash; Ein Professor, der &Auml;pfeln, Birnen und Bananen addiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h11\">Thomas Fricke: Huch, wir sind Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h12\">Weniger als das Minimum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h13\">Der Iran und die Gefahr eines neuen Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h14\">Syrische Sackgasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h15\">Solid gegen alle, alle gegen Solid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h16\">Piratenpartei: Vom Betriebssystem zum Parteiprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h17\">Chancen, Freiheit und Verantwortung in der Klassengesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h18\">Blo&szlig; keine Neid-Debatte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h19\">Christoph L&uuml;tgert: &ldquo;BILD&rdquo; bleibt &ldquo;BILD&rdquo; &ndash; ganz tief unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12573#h20\">&bdquo;K&ouml;lner Treff&ldquo; mit St&eacute;phane Hessel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12573&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Sackgasse Fiskalpakt<\/strong><br>\nMit der Unterzeichnung des Fiskalpaktes hofft man auf die Stabilisierung des Euros, wenn nicht sogar auf das Ende der Krise. Aber wie effektiv sind die neuen fiskalpolitischen Regelungen wirklich?<br>\nAm 2. M&auml;rz 2012 wurde der Europ&auml;ische Fiskalpakt von fast allen EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet und wartet nun auf Ratifizierung, um am 1. Januar 2013 in Kraft treten zu k&ouml;nnen. Die Bef&uuml;rworter erhoffen sich von dieser erneuten Versch&auml;rfung der fiskalpolitischen Regelungen mindestens mehr Stabilit&auml;t als bisher, m&ouml;glicherweise gar das Ende der nach wie vor schwelenden Krise. Wesentlicher Punkt ist die Vereinbarung einer Schuldenbremse, der allgemeine Staatshaushalt muss mindestens ausgeglichen sein, das strukturelle Defizit darf 0,5% des BIPs nicht &uuml;berschreiten. Das bisherige Defizitkriterium des Stabilit&auml;tspaktes von 3% Defizit wird also erheblich verringert. Doch h&auml;tte die aktuelle Krise mit dem Fiskalpakt wirklich verhindert werden k&ouml;nnen und\/oder tr&auml;gt er zur L&ouml;sung der Krise bei?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/03\/16\/fabian-fritzsche-sackgasse-fiskalpakt\/\">FTD WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rudolf Hickel: Sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung &ndash; Warum Deutsche Bank &amp; Co. zerschlagen werden m&uuml;ssen<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Finanzmarktkrise ist kaum vorbei, da braut sich im Zuge der Euro-Krise schon der n&auml;chste Absturz der Weltfinanzm&auml;rkte zusammen. Ob allerdings der Staat noch einmal als Retter wird einspringen k&ouml;nnen, ist mangels staatlicher Finanzkraft und schwindender &ouml;ffentlicher Akzeptanz h&ouml;chst zweifelhaft. Auf der anderen Seite reicht die anhaltende Krise offensichtlich nicht aus, um die notwendige radikale Reform der Banken und Finanzinstitute endlich in die Wege zu leiten.<br>\nSeit Ende der 1980er Jahre haben sich die Gesch&auml;fte auf den Finanzm&auml;rkten von denen der realen Produktionswirtschaft immer st&auml;rker gel&ouml;st und verselbstst&auml;ndigt. Das Volumen aller Finanztransaktionen ist mittlerweile 75mal so hoch wie die gesamte Weltproduktion. Allein das verwaltete Verm&ouml;gen unter der Regie von Hedgefonds, den weltweiten Kapitalsammelstellen f&uuml;r Verm&ouml;gende, ist vom 1,8fachen der Weltproduktion im Jahr 1999 auf das 30,4fache in 2010 explodiert. Finanzm&auml;rkte haben nichts mit der Idylle des Marktwettbewerbs zu tun. Die Regeln der Preisbildung aus Angebot und Nachfrage vieler kleiner Marktteilnehmer spielen keine Rolle. Im Gegenteil: Hier dominiert ein Netz von schier allm&auml;chtigen Anbietern und Nachfragern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/maerz\/schoepferische-zerstoerung\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gut inszeniert, die Mainstream-Meinung<\/strong><br>\nSind b&uuml;rgerliche Qualit&auml;tszeitungen Kriegshetzer? Medienkritik aus Sicht eines Konfliktforschers<br>\nLesen Sie gerne Zeitung? Und wenn ja, geh&ouml;ren auch Sie zu jenen, die b&uuml;rgerlichen Qualit&auml;tsbl&auml;ttern wie &ldquo;FAZ&rdquo;, &ldquo;NZZ&rdquo;, &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; oder &ldquo;Die Zeit&rdquo; die Stange halten? Ich bekenne: Ich geh&ouml;re nicht dazu. Nicht mehr, seit ich &uuml;ber viele Jahre feststellen musste, dass die publizistische Vorbereitung von Krieg dort Methode hat. Starker Tobak, meinen Sie?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1331207267450\/Kurt-Gritsch-Gut-inszeniert-die-Mainstream-Meinung\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Magazine im Netz &ndash; Mehr Distanz, mehr N&auml;he<\/strong><br>\nWo Spiegel Online draufsteht, steckt k&uuml;nftig weniger &bdquo;Spiegel&ldquo; drin &ndash; zumindest, was die Anzahl der Texte angeht. Doch nicht nur das Nachrichtenmagazin aus Hamburg justiert derzeit seine Web-Strategie neu. [&hellip;]<br>\nDie Verkaufszahlen des &bdquo;Spiegel&ldquo; sinken. Schon bald k&ouml;nnte das Magazin im Einzelverkauf erstmals unter die 300 000-Marke rutschen, derzeit sind es noch rund 311 000 Exemplare (IVW, 4. Quartal 2011), dazu werden per Abonnement etwa 449 000 St&uuml;ck verkauft. Insgesamt liegt die verkaufte Auflage damit bei rund 928 000 Exemplaren. Seit 2010 wurde die Millionenmarke nicht mehr &uuml;berschritten. [&hellip;]<br>\nDoch den Grund f&uuml;r das Auflagenminus glaubt mancher Mitarbeiter im eigenen Haus zu finden: Spiegel Online. Auf der Website w&uuml;rden die Print-Texte einfach verschenkt, viele Leser w&uuml;rden deshalb nicht mehr das Heft kaufen, bef&uuml;rchten sie. [&hellip;]<br>\nDeshalb soll die Online-Strategie des &bdquo;Spiegel&ldquo; jetzt neu justiert werden. Aus dem Heft sollen k&uuml;nftig kaum noch St&uuml;cke auf der Website erscheinen. Wo Spiegel Online draufsteht, steckt damit weniger &bdquo;Spiegel&ldquo; drin &ndash; zumindest, was die Anzahl der Texte betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/magazine-im-netz-mehr-distanz-mehr-naehe\/6332776.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dass den SPIEGEL-Oberen nicht in den Sinn kommt, die sinkende Auflagenzahl mit der sinkenden Qualit&auml;t in Verbindung zu bringen, l&auml;sst tief blicken. Bei aller Kritik am Print-SPIEGEL muss man jedoch konzedieren, dass die Print-Artikel auf der nach unten offenen Qualit&auml;tsskala immer noch meilenweit &uuml;ber denen der Online-Redaktion rangieren. Mit dem Entschluss, die Print-Artikel &bdquo;kaum noch&ldquo; online zu stellen, droht SPIEGEL-Online der ultimative Niveau-Limbo.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berlins europ&auml;ische Rezession<\/strong><br>\nDas von Berlin und Br&uuml;ssel verordnete Spardiktat treibt nahezu alle verschuldeten L&auml;nder S&uuml;deuropas immer tiefer in die Rezession. Dies zeigen neue Daten &uuml;ber die &ouml;konomische Entwicklung Spaniens, Italiens, Portugals und Griechenlands. Demnach ist etwa die Wirtschaft Portugals im letzten Quartal 2011 um 1,3 Prozent eingebrochen und k&ouml;nnte in diesem Jahr um bis zu sechs Prozent schrumpfen. Die italienische Industrieproduktion verzeichnet starke R&uuml;ckg&auml;nge. Die Ums&auml;tze im spanischen Einzelhandel &ndash; ein Indikator f&uuml;r den privaten Konsum &ndash; sind im Vergleich zu 2007 um fast ein Viertel gesunken. Griechenland n&auml;hert sich inzwischen dem &ouml;konomischen Niveau von Staaten Lateinamerikas oder S&uuml;dostasiens an, die bisher deutlich hinter europ&auml;ischen Standards zur&uuml;cklagen. Weil die massiven Einbr&uuml;che auch deutsche Exporte treffen, droht die Rezession auf l&auml;ngere Sicht auch auf Deutschland zur&uuml;ckzuschlagen &ndash; mit gravierenden Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58292\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abschreckung f&uuml;r Leistungstr&auml;ger<\/strong><br>\nAuch wenn die Schere von arm und reich in Deutschland immer weiter auseinander geht, warnt Wolfgang Clement vor einer Anhebung der Spitzensteuers&auml;tze. Leistungstr&auml;ger k&ouml;nnten so abgeschreckt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/spitzensteuersatz-abschreckung-fuer-leistungstraeger\/6331238.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Widerw&auml;rtig, aber auch ein bi&szlig;chen aus der Zeit gefallen. Und nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Unsinn. Clement ist offensichtlich nicht bekannt, da&szlig; die Leistungstr&auml;ger dieser Gesellschaft (normale Angestellte, Krankenschwester, Handwerker, Niedrigl&ouml;hner) praktisch nie in die Gefahr kommen, den Spitzensteuersatz zahlen zu m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Lafontaine will 75 Prozent Steuersatz f&uuml;r Million&auml;re<\/strong><br>\nOskar Lafontaine im Interview &uuml;ber seine Spitzenkandidatur im Saarland, Beate Klarsfeld und eine deftige Reichensteuer f&uuml;r Deutschlands Million&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/wahl\/saarland-wahl\/article13925256\/Lafontaine-will-75-Prozent-Steuersatz-fuer-Millionaere.html?wtmc=google.editorspick\">WELT<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Banker, dein Feind<\/strong><br>\nDie harte Kritik an Goldman Sachs zielt auf ein Grundproblem der Finanzindustrie<br>\nNoch selten hat der R&uuml;cktritt eines Managers so viel Aufsehen erregt wie Greg Smiths Abschied von Goldman Sachs. Smiths Knaller war ein Gastkommentar in der New York Times, in dem er der m&auml;chtigsten Investmentbank der Welt vorwarf, die Interessen ihrer Kunden f&uuml;r den eigenen Profit zu opfernWirklich neu ist diese Botschaft nicht. Sp&auml;testens seitdem vor zwei Jahren bekanntwurde, dass Goldman kurz vor dem Platzen der Immobilienblase einigen Kunden hochspekulative Wertpapiere verkauft hat, gegen die die Bank dann gemeinsam mit einem Hedgefonds wettete, ist bekannt, wie Goldman seine Gesch&auml;ftspartner behandelt. Aber gerade deshalb sind Smiths Enth&uuml;llungen so brisant: Ein Insider best&auml;tigt, was an der Wall Street l&auml;ngst gefl&uuml;stert wird. Die Betrugsvorw&uuml;rfe der US-B&ouml;rsenaufsicht konnte Goldman mit einer Zahlung von 550 Millionen Dollar entsch&auml;rfen. Der j&uuml;ngste Reputationsverlust k&ouml;nnte f&uuml;r die Bank noch teurer werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1331779750476\/Kommentar-von-Eric-Frey-Der-Banker-dein-Feind\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schuldenreport 2012: Weltweiter Stand der Verschuldung<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis &bdquo;erlassjahr.de &ndash; Entwicklung braucht Entschuldung&ldquo; und die Kindernothilfe haben in der Bundespressekonferenz den Schuldenreport 2012 vorgestellt. In seiner bereits vierten Ausgabe macht der Report deutlich: Es sind erneut vor allem die &auml;rmsten Bev&ouml;lkerungsgruppen, die unter den teils riesigen Schuldenbergen ihrer Staaten leiden. [&hellip;]<br>\nUnd ein Ende der &Uuml;berschuldung von Staaten ist nicht in Sicht &ndash; im Gegenteil: Die Finanzkrise in Griechenland wird zum bedrohlichen Ph&auml;nomen. &bdquo;In der Diskussion vernachl&auml;ssigt wird  allerdings eine Auseinandersetzung mit der &Uuml;berschuldung vieler Entwicklungsl&auml;nder&ldquo;, kritisiert Frank Mischo von der Kindernothilfe. &bdquo;Und das, obwohl gerade diese L&auml;nder an den Folgen der fehlenden staatlichen Leistungsf&auml;higkeit unendlich leiden.&ldquo; In seiner vierten Ausgabe zeigt der Schuldenreport, welche L&auml;nder von der &Uuml;berschuldung am st&auml;rksten bedroht sind. [&hellip;]<br>\nAngesichts solcher Katastrophen ist die Forderung von erlassjahr.de nach einem fairen und transparenten Schuldenschiedsverfahren aktueller denn je: Sowohl in hoch verschuldeten L&auml;ndern des S&uuml;dens als auch in Griechenland und anderen kritisch verschuldeten Eurostaaten fehlt es an einer geordneten L&ouml;sung von Staatsschuldenkrisen. J&uuml;rgen Kaiser, Politischer Koordinator von erlassjahr.de, vergleicht den Umgang mit den Schuldenkrisen der Entwicklungsl&auml;nder mit der Situation Griechenlands: &bdquo;Immer wieder l&auml;sst sich bei Staaten eine Verschleppung der letztlich unvermeidbaren Insolvenz beobachten &ndash; mit erheblich h&ouml;heren Kosten f&uuml;r die Gl&auml;ubiger. Die vergangene Dekade war ein verlorenes Jahrzehnt f&uuml;r die Schuldner: Das Geld f&uuml;r die Rettungsschirme w&auml;re besser in einen wirtschaftlichen Neuanfang der betroffenen Schuldnerl&auml;nder als in die Refinanzierung des Schuldendienstes investiert worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.erlassjahr.de\/presse\/pressemitteilungen-2011\/pm-schuldenreport-2012.html\">erlassjahr.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>The 13,6% decrease in hourly wage costs in Greece after the third quarter of 2009<\/strong><br>\nAccording to the IMF, Greece has to cut wages.[&hellip;]<br>\nHmmm. Let&rsquo;s improve upon the IMF and look at the facts &ndash; Greece already did. No country in Europe comes even close, according to recent data from Eurostat. To no avail, alas, as employment is down 8,5%, compared with a year ago (and again, no country in Europe comes close). Considering a 7% rate of inflation between the third quarter of 2009 and the third quarter of 2011 as well as taking the decline of employment between 2009 and 2010 into account this means that purchasing power of total wages must have declined with about 30% in two years (which is consistent with the comparable decline of retail sales).\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/120316_griekse-lonen.png\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120316_griekse-lonen_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/03\/15\/the-136-decrease-in-hourly-wage-costs-in-greece-after-the-third-quarter-of-2009\/\">Real-World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streit um Target-2-Salden &ndash; Ein Professor, der &Auml;pfeln, Birnen und Bananen addiert<\/strong><br>\nEs klingt wie ein Skandal: Der Chef des M&uuml;nchner Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn glaubt, in der Bilanz der Bundesbank ein Risiko von mehr als 500 Milliarden Euro f&uuml;r den deutschen Steuerzahler gefunden zu haben. Aber seine Rechnung ist unlauter. [&hellip;]<br>\nMit solch einer wilden Addition von &Auml;pfeln, Birnen und Bananen wird man nat&uuml;rlich in Talkshows eingeladen; unlauter ist sie dennoch. Das gilt vor allem f&uuml;r die Einstufung einer statistischen Rechengr&ouml;&szlig;e wie der Target-Salden als &ldquo;Kredite&rdquo;. Die Salden sind Ausdruck der Krise, nicht ihre Ursache, so wie Heynckes&rsquo; Mimik der Spiegel &auml;u&szlig;erer Ereignisse ist. Man stelle sich vor, es g&auml;be die nationalen Notenbanken nicht mehr, sondern nur noch die EZB. Die Lage bliebe die gleiche, die Target-Salden aber w&auml;ren weg. In dem Ma&szlig;, in dem die Euro-Krise abebbt, werden sich auch die Salden zur&uuml;ckbilden &ndash; ohne die von Sinn geforderte &ldquo;Tilgung&rdquo;, ganz von alleine.<br>\nSelbst wenn ein Land aus der Euro-Zone austr&auml;te und bestehende Verbindlichkeiten einfach ignorieren w&uuml;rde, m&uuml;sste die Bundesbank lediglich gem&auml;&szlig; ihres EZB-Kapitalanteils haften &ndash; unabh&auml;ngig von der H&ouml;he der eigenen Target-Forderungen. Nur bei einem vollst&auml;ndigen Auseinanderbrechen der W&auml;hrungsunion geriete das System wirklich aus den Fugen. Dann aber w&auml;ren die Target-Salden Europas kleinstes Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-um-target-salden-ein-professor-der-aepfeln-birnen-und-bananen-addiert-1.1310221\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Thomas Fricke: Huch, wir sind Wirtschaftswunder<\/strong><br>\nDeutsche Experten erkl&auml;ren dem Rest der Welt gerade erstaunlich selbstsicher unseren Erfolg. Dabei hatte damit vor ein paar Jahren gar keiner gerechnet. Eine Erinnerungshilfe.<br>\nDie Story klingt &uuml;berzeugend. W&auml;hrend der Rest der Welt lange geschludert hat, sind wir durchs Tal der Tr&auml;nen gegangen, haben uns angepasst, verzichtet &ndash; und rums sind die anderen in der Krise. Und bei uns ist der Boom da. Jetzt ist von dauerfetten Jahren die Rede, wie sie der fr&uuml;here Sachverst&auml;ndigenchef Bert R&uuml;rup f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre prophezeit. Oder vom zweiten Wirtschaftswunder, das uns unversehens ereilt hat. Und vom Vorbild: f&uuml;r alle, die nun kriseln.<br>\nDie Sache hat eigentlich nur einen ganz kleinen, aber bl&ouml;den Sch&ouml;nheitsfehler: dass uns das Wunder keiner so richtig vorhergesagt hat. Zumindest nicht die, die das jetzt so m&auml;rchenhaft erz&auml;hlen. Im Gegenteil. Die Erkl&auml;rung wirkt ein bisschen nachgereicht. Was wiederum zweifeln l&auml;sst, ob sie &uuml;berhaupt stimmt &ndash; und wir dem Rest der Welt zur Nachahmung nicht gerade ziemlichen Quatsch empfehlen. Kleine Zeitreise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-huch-wir-sind-wirtschaftswunder\/70009426.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weniger als das Minimum<\/strong><br>\nSozialministerin Ursula von der Leyen plant eine Mini-Rentenreform. Ihr Zuschussmodell wird gegen Altersarmut aber kaum helfen<br>\nSicher ist nur: Die Renten sinken. Das ist keine Rentenl&uuml;ge, sondern das, was die Deutschen von ihren Altersbez&uuml;gen erwarten. Die H&auml;lfte der Bundesb&uuml;rger rechnet mit weniger als 50 Prozent ihrer bisherigen Nettoeink&uuml;nfte, knapp jeder F&uuml;nfte sogar mit unter 30 Prozent. Gemessen am Ehrensold des unehrenhaft von Bord gegangenen Bundespr&auml;sidenten Christian Wulff ein Hohn auf lebenslange Erwerbsarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1211-weniger-als-das-minimum\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Iran und die Gefahr eines neuen Krieges<\/strong><br>\nDie Versch&auml;rfung des Embargos gegen den Iran durch die Europ&auml;ische Union und die enorme Konzentration von Kriegsschiffen der USA und Gro&szlig;britanniens im Persischen Golf deuten darauf hin, dass ein Milit&auml;rschlag gegen den Iran vorbereitet wird. &Uuml;ber die Kriegsgefahr, die Situation im Iran und m&ouml;gliche Perspektiven der Friedensbewegungen sprachen GWR-Redakteur Bernd Dr&uuml;cke und die GWR-PraktikantInnen Monika und Jonathan mit dem emeritierten Osnabr&uuml;cker Politikwissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/files\/pdf\/gwr_367_massarrat.pdf\">Linksnet [PDF &ndash; 1.0 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sollte tats&auml;chlich die &ldquo;internationale Friedensbewegung &hellip; die einzige Kraft [sein], die dazu in der Lage w&auml;re, gegen die einseitige Politik des Westens Stellung zu beziehen, Alternativen aufzuzeigen und darauf aufmerksam zu machen, dass diese westliche Politik auf dem besten Wege ist, die Voraussetzungen f&uuml;r einen Krieg zu schaffen&rdquo;, dann ist wohl alles verloren. Die Piloten der israelischen Luftwaffe haben bereits Urlaubssperre.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrische Sackgasse<\/strong><br>\nBaschar al-Assad kann sich in dem zweifelhaften Glanz sonnen, einer der unbeliebtesten M&auml;nner der Welt zu sein. Fast jeder verurteilt ihn als Tyrannen, ja sogar als ungew&ouml;hnlich blutr&uuml;nstiges Exemplar dieser Gattung. Selbst jene Regierungen, die seine Verurteilung ablehnen, raten ihm, weniger repressiv vorzugehen und seinen innersyrischen Widersachern politische Zugest&auml;ndnisse zu machen.<br>\nWie kommt es aber, dass er alle Ratschl&auml;ge in den Wind schl&auml;gt und weiterhin maximale Gewalt einsetzt, um die politische Kontrolle &uuml;ber Syrien aufrecht zu erhalten? Warum interveniert niemand, um Assads Amtsverzicht zu erzwingen? Um diese Fragen beantworten zu k&ouml;nnen, sollten wir zun&auml;chst einmal analysieren, worin Assads St&auml;rken bestehen. Er verf&uuml;gt, erstens, &uuml;ber eine ziemlich schlagkr&auml;ftige Armee, die bislang noch, wie andere Gewaltapparate im Lande auch, weitgehend loyal zum Regime steht. Zweitens scheint Assad in einer Situation, die zunehmend nach B&uuml;rgerkrieg aussieht, noch mindestens die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung hinter sich zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/maerz\/syrische-sackgasse\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Solid gegen alle, alle gegen Solid<\/strong><br>\nDer Linke-Jugendverband erh&auml;lt zu Recht keine staatlichen Zusch&uuml;sse. Auch f&uuml;r Jusos und Co geht es um Millionen. Derzeit ist die gesamte Finanzierung rechtswidrig.<br>\nFamilienministerin Kristina Schr&ouml;der (CDU) hat einen Prozess gewonnen, ist mit dem Ergebnis aber gar nicht zufrieden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat am Mittwoch entschieden, dass Solid, der Jugendverband der Linkspartei, zu Recht keine Staatszusch&uuml;sse erhielt.<br>\nIn der Begr&uuml;ndung hat das Gericht allerdings klargestellt, dass derzeit die gesamte Finanzierung der parteinahen Jugendverb&auml;nde rechtswidrig ist. Also h&auml;tten auch Jusos, Junge Union, Gr&uuml;ne Jugend und Junge Liberale kein Geld bekommen d&uuml;rfen. Schr&ouml;ders Ministerium zeigte sich vom OVG-Urteil &bdquo;&uuml;berrascht&ldquo;, man habe die Zusch&uuml;sse schlie&szlig;lich mehr als sechzig Jahre lang ohne gesetzliche Regeln verteilt. Die Ministerin wollte Solid das Geld verweigern, weil der Jugendverband vom Verfassungsschutz beobachtet wird.<br>\nOb das ein Versagungsgrund ist, lie&szlig; das OVG nun ausdr&uuml;cklich offen. Sein Urteil st&uuml;tzt sich auf die sogenannte &bdquo;Wesentlichkeitstheorie&ldquo;. Danach sind alle wesentlichen Fragen im Staat per Gesetz zu regeln. Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Jugendverb&auml;nde seien wesentlich, weil die &bdquo;Neutralit&auml;t des Staates&ldquo; betroffen ist, wenn bestimmte Verb&auml;nde kein Geld bekommen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89736\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Piratenpartei: Vom Betriebssystem zum Parteiprogramm<\/strong><br>\nMitte Februar gingen mehrere zehntausend Menschen in Deutschland auf die Stra&szlig;e. Sie protestierten gegen ACTA, ein internationales Handelsabkommen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen im Internet. Die Demonstranten bef&uuml;rchten, dass das Abkommen zu Online-Zensur f&uuml;hrt und fordern stattdessen eine grundlegende Reform des Urheberrechts. Die Regierungskoalition zeigte sich &uuml;berrascht vom &bdquo;Aufstand der Generation Internet&ldquo; (FAZ) und setzte die Ratifizierung des Abkommens vorerst aus.<br>\nAllm&auml;hlich begreifen die &bdquo;etablierten&ldquo; Parteien, dass Netzpolitik nicht l&auml;nger ein Nischenthema ist, sondern Konjunktur hat. Seit einigen Monaten verf&uuml;gen die Digital Natives sogar &uuml;ber eine eigene parlamentarische Stimme: die Piratenpartei. Ihr gelang Ende vergangenen Jahres mit erstaunlichen 8,9 Prozent &uuml;berraschend der Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus. Seitdem befindet sich die Partei weiter im Aufwind. F&uuml;r die kommenden Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig Holstein werden ihr zwischen f&uuml;nf und sieben Prozent der W&auml;hlerstimmen vorhergesagt, im Bund sind es sogar bis zu neun Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/maerz\/piratenpartei-vom-betriebssystem-zum-parteiprogramm\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Chancen, Freiheit und Verantwortung in der Klassengesellschaft<\/strong><br>\nNeue Studie zu Ungerechtigkeiten im Bildungssystem &ndash; Dauerhafte Armut sorgt f&uuml;r dauerhaften Abstieg<br>\nDer Schock sitzt tief angesichts der neuen Erkenntnisse: Die Bildungschancen h&auml;ngen von der sozialen Lage ab! Gewiss wird die Politik sofort alles dransetzen, die Ursachen der Benachteiligung zu beseitigen und f&uuml;r gleiche Chancen f&uuml;r alle Kinder zu sorgen, wie es in einem Sozialen Rechtsstaat selbstverst&auml;ndlich ist! Wird sie das wirklich? Chancen genug hatte sie ja in den letzten 44 Jahren, also seit der ersten gr&ouml;&szlig;eren &ouml;ffentlichen Debatte in der Bundesrepublik &uuml;ber &bdquo;schichtspezifische&ldquo; Chancen und Benachteiligung und &uuml;ber die Notwendigkeit einer Bildungsoffensive. Wenn in diesem langen Zeitraum das Problem der eklatanten Ungerechtigkeit des Bildungssystems nicht gel&ouml;st, das Ungleichgewicht der Lern- und Lebenschancen vielmehr zunehmend in Richtung neofeudaler Verh&auml;ltnisse verschoben wurde &ndash; dann sind Grundsatzfragen f&auml;llig.<br>\nIn Presseberichten und Kommentaren, in Stellungnahmen von Politikern (vorwiegend der Opposition) und Gewerkschaftern wird die j&uuml;ngst wieder zutage getretene Ungerechtigkeit des deutschen Bildungssystems beklagt. Denn nach dem &bdquo;Chancenspiegel&ldquo; der Uni Dortmund entscheidet &uuml;ber den Bildungsweg der Kinder in starkem Ma&szlig; die soziale Stellung der Eltern. Ein Aufstieg im gegliederten Schulsystem ist laut Studie kaum m&ouml;glich, ein Abstieg um ein Vielfaches leichter. Zwischen den Bundesl&auml;ndern herrschen zwar erhebliche Unterschiede, der Trend ist aber &uuml;berall eindeutig: Je schlechter die soziale Lage der Familie, desto schwerer wird der Aufstieg in der Bildungshierarchie. (Das wussten anscheinend auch schon die Sch&uuml;lerInnen, die bei den gro&szlig;en Bildungsprotesten vor zwei Jahren &bdquo;Reiche Eltern f&uuml;r alle!&ldquo; gefordert hatten.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.s-o-z.de\/?p=65207\">Saarl&auml;ndische Online-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Blo&szlig; keine Neid-Debatte!<\/strong><br>\n[&hellip;] Bild.de hat deshalb eine 20-teilige Klickstrecke ver&ouml;ffentlicht, in der aufgef&uuml;hrt ist, was die &ldquo;Top-Manager&rdquo; im Jahr 2011 so verdient haben. [&hellip;]<br>\nDiese Aufz&auml;hlung ist nicht ganz aussagekr&auml;ftig, weil nicht alle Unternehmen die Bez&uuml;ge ihrer Manager offenlegen (m&uuml;ssen). Die Axel Springer AG, bei der die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung erscheint, h&auml;lt sich etwa bedeckt, was das Einkommen ihres Vorstandsvorsitzenden Mathias D&ouml;pfner angeht. Das &ldquo;Manager Magazin&rdquo; sch&auml;tzte dessen Jahresgehalt im Juni 2010 auf Elf Millionen Euro. Springer bezeichnete diese Angaben damals als &ldquo;grob falsch&rdquo;, doch die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; taxierte D&ouml;pfners Eink&uuml;nfte im April 2011 auf &auml;hnlich hohe zehn Millionen.<br>\nMit einer Zahl dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung h&auml;tte er sich in der Auflistung bei Bild.de den zweiten Platz verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/37446\/bloss-keine-neid-debatte\/\">BILDblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Christoph L&uuml;tgert: &ldquo;BILD&rdquo; bleibt &ldquo;BILD&rdquo; &ndash; ganz tief unten<\/strong><br>\nWie ekelhaft!!! Da bringt einer viele tausend Menschen um ihre Ersparnisse, rafft sich selbst unvorstellbare Reicht&uuml;mer zusammen, und die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung feiert diesen Mann als Helden, stilisiert ihn sogar zu einem Idol. Jeder, so die Botschaft, k&ouml;nne von ihm lernen. Die Rede ist von Carsten Maschmeyer. Der Karrieremensch als Aufmacher in Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Zeitung. Kein Wort dar&uuml;ber, wie viele Kleinanleger er mit den unseri&ouml;sen Finanzprodukten seines AWD ins Ungl&uuml;ck gest&uuml;rzt hat.<br>\nGanzseitig darf sich Maschmeyer seiner Beziehungen zu den Gro&szlig;en, Reichen und Sch&ouml;nen r&uuml;hmen. Und als sei das nicht schon unappetitlich genug, soll es in &ldquo;Bild&rdquo; das Maschmeyer-Selbstlob in Fortsetzung geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vocer.org\/de\/artikel\/do\/detail\/id\/140\/%22bild%22-bleibt-%22bild%22-%E2%80%93-ganz-tief-unten.html\">Vocer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&bdquo;K&ouml;lner Treff&ldquo; mit St&eacute;phane Hessel<\/strong>\n<ul>\n<li>Freitag, 16. M&auml;rz 2012, 21.45 &ndash; 23.10 Uhr<\/li>\n<li>Sonntag, 18. M&auml;rz 2012, 09.35 &ndash; 11.00 Uhr (Wdh.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>auf WDR-Fernsehen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/koelner_treff\/sendungsbeitraege\/2012\/0316\/index.jsp\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12573","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12573"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12573\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12576,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12573\/revisions\/12576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}