{"id":125819,"date":"2024-12-08T12:00:52","date_gmt":"2024-12-08T11:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125819"},"modified":"2024-12-08T13:52:43","modified_gmt":"2024-12-08T12:52:43","slug":"brasilien-enthuellung-neuer-details-ueber-geplanten-staatsstreich-inklusive-ermordung-von-praesident-lula","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125819","title":{"rendered":"Brasilien: Enth\u00fcllung neuer Details \u00fcber geplanten Staatsstreich inklusive Ermordung von Pr\u00e4sident Lula"},"content":{"rendered":"<p>Ein 800-seitiger Bericht der brasilianischen Bundespolizei deckt die Details des geplanten Staatsstreichs und Mordanschlags auf Pr&auml;sident Lula da Silva auf. Die Verschw&ouml;rung, angef&uuml;hrt von Ex-Pr&auml;sident Jair Bolsonaro, zielte darauf ab, Lulas Wahlsieg r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Mit Hilfe von Milit&auml;rs und gezielter Desinformation sollte ein Klima f&uuml;r den Putsch geschaffen werden. Die Umsetzung des Plans scheiterte jedoch schlussendlich an internen Konflikten. Nun stehen 37 Verd&auml;chtige, darunter hochrangige Offiziere, vor Gericht. Von <strong>Telma Luzzani<\/strong>.<\/p><p><!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Jetzt kann niemand mehr leugnen, dass ein Staatsstreich geplant war, um uns an der &Uuml;bernahme der Pr&auml;sidentschaft zu hindern.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>So Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva am 28. November in Bras&iacute;lia, nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem am 8. Januar 2023 eine Pro-Bolsonaro-Bewegung in den Kongress eingedrungen war und versucht hatte, den Planalto-Palast (Sitz des Pr&auml;sidenten)&nbsp;zu besetzen, um seine Regierung zu st&uuml;rzen. (Die <em>NachDenkSeiten<\/em> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92268)\">berichteten<\/a>).<\/p><p>Dieser Aufstand&nbsp;&ndash; bekannt als der Angriff auf den Platz der drei Staatsgewalten&nbsp;&ndash; war die letzte verzweifelte Aktion des Plans, auf den Lula in seiner Rede Bezug nahm. Die Verschw&ouml;rung, die einige Monate zuvor von einem Teil des Oberkommandos der Streitkr&auml;fte ausgeheckt worden war, ging weit &uuml;ber einen Staatsstreich hinaus. Ziel war es, den damaligen Pr&auml;sidenten Jair Bolsonaro an der Macht zu halten. Geplant waren die Ermordung Lulas, seines Vizepr&auml;sidenten Geraldo Alckmin und des Richters am Obersten Gerichtshof Alexandre de Moraes.<\/p><p>Die Details der zivil-milit&auml;rischen Verschw&ouml;rung sind in einem 800-seitigen Bericht der Bundespolizei enthalten. Zwei Jahre lang hatte die Beh&ouml;rde Nachrichten auf Mobiltelefonen und Computern ausgewertet, Razzien und Verh&ouml;re durchgef&uuml;hrt und Spuren verfolgt, die unweigerlich in B&uuml;ros oder Kasernen endeten und auf Bolsonaro als Kopf der Bande hinwiesen.<\/p><p>&bdquo;Die im Laufe der Ermittlungen erlangten Beweise zeigen eindeutig, dass der damalige Pr&auml;sident Jair Messias Bolsonaro die Handlungen der kriminellen Organisation, die einen Staatsstreich anstrebte, plante, ausf&uuml;hrte und die direkte und effektive Kontrolle dar&uuml;ber hatte (&hellip;), was jedoch aufgrund von &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden, die sich seiner Kontrolle entzogen, nicht ausgef&uuml;hrt wurde&rdquo;, hei&szlig;t es im Bericht.<\/p><p>Bolsonaro ist der erste Milit&auml;r in der Geschichte Brasiliens, gegen den die Justiz wegen des Versuchs eines Staatsstreichs ermittelt.<\/p><p>Obwohl noch nicht bekannt ist, wie weit die Verbindungen des Putschversuchs und des geplanten Mordanschlags reichen, deutet die st&auml;rkste Hypothese darauf hin, dass diese &bdquo;&auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde&rdquo;, die die Umsetzung verhinderten, tats&auml;chlich auf eine interne Auseinandersetzung innerhalb der Streitkr&auml;fte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Die Verbrechen konnten nicht ausgef&uuml;hrt werden, weil die damaligen Befehlshaber des Heeres und der Luftwaffe den Plan nicht unterst&uuml;tzt h&auml;tten.<\/p><p>Brigadeleutnant Carlos de Almeida Baptista J&uacute;nior, ehemaliger Kommandeur der brasilianischen Luftwaffe, sagte der Polizei, dass der damalige Armeechef, General Marco Freire Gomes, Bolsonaro gewarnt habe, dass er verhaftet werden m&uuml;sse, wenn er einen Putschversuch unter Aussetzung der Verfassung per Dekret unternehmen w&uuml;rde. Der ehemalige Befehlshaber der Marine, Admiral Almir Garnier Santos, unterst&uuml;tzte dagegen nicht nur den Putsch, sondern bot Bolsonaro seine Truppen an. Garnier Santos weigerte sich, vor der Polizei auszusagen.<\/p><p><strong>Operation Gr&uuml;ner und Gelber Dolch<\/strong><\/p><p>&bdquo;F&uuml;r die Hinrichtung von Pr&auml;sident Lula wurden sein angeschlagener Gesundheitszustand und seine h&auml;ufigen Krankenhausbesuche in Betracht gezogen und die M&ouml;glichkeit der Verwendung von Gift oder chemischen Produkten zur Herbeif&uuml;hrung eines Organversagens erwogen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem mit Genehmigung der brasilianischen Justiz ver&ouml;ffentlichten Polizeibericht.<\/p><p>Der Plan, der an die s&uuml;damerikanischen Milit&auml;rputsche des letzten Jahrhunderts erinnert, wurde &bdquo;Gr&uuml;ner und Gelber Dolch&rdquo; genannt (die Anspielung auf ein Attentat und die brasilianische Flagge ist offensichtlich).<\/p><p>Das Attentat wurde in der Wohnung eines bekennenden Verteidigers der brasilianischen Milit&auml;rdiktatur, General (R) Walter Souza Braga Netto, besprochen, der w&auml;hrend der Regierung Bolsonaro Stabschef und Verteidigungsminister war und bei den Wahlen 2022 als sein Vizepr&auml;sident antrat. Die Morde sollten am 12. November 2022, nach Lulas Wahlsieg, erfolgen. Das Dokument, das die Schritte des Attentats enth&auml;lt, wurde v&ouml;llig ungestraft im Planalto-Palast gedruckt, als dieser noch von Bolsonaro besetzt war.<\/p><p>Weitere hochrangige Funktion&auml;re, die angeklagt sind, sind General Augusto Heleno Ribeiro Pereira, ehemaliger Sicherheitsminister; Anderson Torres, fr&uuml;herer Polizeibeamter und Ex-Justizminister, der auch wegen der Freigabe des Gebiets am 8. Januar 2023 f&uuml;r den Angriff auf den Platz der drei Staatsgewalten verhaftet wurde, und Valdemar Costa Neto, Vorsitzender der Liberalen Partei, der Bolsonaro angeh&ouml;rt. Unter den 37 Angeklagten (25 davon Milit&auml;rs) befindet sich nur ein Ausl&auml;nder: der argentinische Internet-Publizist Fernando Cerimedo, Gr&uuml;nder des Portals La Derecha Diario, der an den Pr&auml;sidentschaftskampagnen von Bolsonaro (2018) und Javier Milei (2023) beteiligt war.<\/p><p><strong>Ohne Moos nix los<\/strong><\/p><p>Ein weiterer wichtiger Mann war General Mario Fernandes, dem eine der radikalsten Positionen der Putschistengruppe zugeschrieben wird. Fernandes war amtierender Generalsekret&auml;r der Pr&auml;sidentschaft und leitete das Elitekommando Kids Pretos (Schwarze Kinder, so genannt, weil sie schwarze Sturmhauben tragen), das auf Infiltration und Destabilisierung spezialisiert war.<\/p><p>Eines der Beweisst&uuml;cke gegen Fernandes ist eine Tonaufnahme, in der der Milit&auml;roffizier Einzelheiten &uuml;ber den geplanten Hinterhalt auf Richter De Moraes erz&auml;hlt und einr&auml;umt, dass Bolsonaro von der Verschw&ouml;rung wusste.<\/p><p>Bislang wurden f&uuml;nf R&auml;delsf&uuml;hrer verhaftet, vier Milit&auml;rs und ein Polizist. W&auml;hrend des G20-Gipfels in Rio de Janeiro wurden die bereits erw&auml;hnten Mario Fernandes, H&eacute;lio Ferreira Lima, Rafael Martins de Oliveira, Rodrigo Bezerra de Azevedo und der Polizist Wladimir Matos Soares, ehemaliger Leibw&auml;chter der Ex-Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff und zur Zeit des gescheiterten Staatsstreichs Mitglied von Lulas Sicherheitsabteilung, festgesetzt.<\/p><p><strong>Die Kids Pretos<\/strong><\/p><p>Gem&auml;&szlig; dem Operationsplan &bdquo;Punhal Verde e Amarelo&rdquo; sollten viele der kriminellen Handlungen &ndash; einschlie&szlig;lich der Hinrichtungen von Lula, Alckmin und de Moraes &ndash; von den Kids Pretos durchgef&uuml;hrt werden, dem Spitznamen f&uuml;r Soldaten, die beim Kommando f&uuml;r Sondereins&auml;tze der brasilianischen Armee ausgebildet wurden. Dieses Kommando hatte unter anderem auch den Auftrag, ein &bdquo;B&uuml;ro f&uuml;r institutionelles Krisenmanagement&rdquo; einzurichten.<\/p><p>Bolsonaro bestritt, von dem Operationsplan gewusst zu haben. Sein ehemaliger Adjudant und engster Vertrauter, Oberstleutnant Mauro Cid, gestand jedoch nach einem dreist&uuml;ndigen Verh&ouml;r, dass sein Chef an der Ausarbeitung des Plans zur Ermordung Lulas und zur Durchf&uuml;hrung eines Putsches beteiligt war. Nach einem Monat Haft nahm Cid den Vorteil der &bdquo;belohnten Denunziation&rdquo; in Anspruch und seine Haftstrafe wurde reduziert.<\/p><p>Die Plan &bdquo;Gr&uuml;ner und Gelber Dolch&rdquo; verf&uuml;gte &uuml;ber f&uuml;nf Zellen, die sich mit der Verbreitung von Falschnachrichten, der Aufwiegelung des Milit&auml;rs, der Suche nach legalen Auswegen, der Durchf&uuml;hrung von Putschversuchen und der Geheimdienstarbeit befassten. Bolsonaros Befehle &bdquo;durchdrangen alle organisatorischen Kerne, aber er handelte direkt in dem Kern, der f&uuml;r die Desinformation gegen das Wahlsystem verantwortlich war&rdquo;, so die Untersuchung.<\/p><p><strong>Gef&auml;hrliche Verbindungen<\/strong><\/p><p>Zu den 37 Personen, die von der brasilianischen Bundespolizei beschuldigt werden, geh&ouml;rt Fernando Cerimedo, ein argentinischer Spezialist f&uuml;r die Manipulation von Mediennetzwerken und die Verbreitung von Falschnachrichten. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied der Zelle &bdquo;Desinformation und Angriffe auf das Wahlsystem&rdquo; zu sein, eine der f&uuml;nf Zellen der Operation und die einzige, die Bolsonaro direkt unterstellt war. Der Argentinier, der enge Beziehungen zu Eduardo Bolsonaro, dem Sohn von Jair Bolsonaro, unterh&auml;lt, spielte bei den &bdquo;neuen&rdquo; Staatsstreichen des 21. Jahrhunderts eine wichtige Rolle: die Verbreitung der Behauptung eines Wahlbetrugs, ein vorheriger und notwendiger Schritt, um ein Klima f&uuml;r einen Putsch zu schaffen. Die &Auml;hnlichkeit mit der Atmosph&auml;re, die bei den letzten Wahlen in Venezuela und in Bolivien (2019) vor dem Putsch gegen Evo Morales geschaffen wurde, ist kein Zufall.<\/p><p>Am 4. November 2022 wurde ein Video, das angebliche Fehler in den elektronischen Wahlurnen anprangerte, in den Netzwerken verbreitet und schaffte es, in der brasilianischen &Ouml;ffentlichkeit Zweifel zu s&auml;en. Dem reuigen Mauro Cid zufolge &bdquo;versuchte das selbsternannte Hasskabinett (Gabinete do &Oacute;dio), dem Cerimedo angeh&ouml;rte, &uuml;ber digitale und &uuml;ber andere Kan&auml;le die Idee zu verbreiten, dass die brasilianischen Pr&auml;sidentschaftswahlen gef&auml;lscht waren, und ermutigte seine Anh&auml;nger, vor Kasernen und Einrichtungen der Streitkr&auml;fte Widerstand zu leisten und das richtige Umfeld f&uuml;r das Eingreifen der Streitkr&auml;fte zu schaffen&rdquo;.<\/p><p>Die Untersuchung des Komplotts wurde letzte Woche dem brasilianischen Generalstaatsanwalt Paulo Gonet &uuml;bergeben, der in den n&auml;chsten 15 Tagen entscheiden muss, ob er die Klage an den Obersten Gerichtshof weiterleitet oder nicht.<\/p><p>In Argentinien ordnete Bundesrichter Daniel Rafecas unterdessen die Verhaftung von 61 Anh&auml;ngern der Bolsonaristen an, die wegen ihrer Beteiligung an dem gescheiterten Staatsstreich verurteilt worden waren.<\/p><p>&Uuml;bersetzung:&nbsp;<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/272782\/brasilien-ein-finsteres-komplott\">Vilma Guzm&aacute;n, Amerika21<\/a><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Joa Souza<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92268\">Putschversuch in Brasilien: Was bisher bekannt ist<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94563\">Nach Putschversuch in Brasilien: Arbeiterpartei von Lula will Macht des Milit&auml;rs einschr&auml;nken<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96650\">Der brasilianische Journalist Luiz Carlos Prestes &uuml;ber die Geschichte Brasiliens, den Kampf gegen die Oligarchie und seine Zeit in Moskau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91946\">Brasilien: &ldquo;Die Regierung Lula wird ums &Uuml;berleben k&auml;mpfen&rdquo;<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/381a957aeb6d4d6eadde9121308aed5f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein 800-seitiger Bericht der brasilianischen Bundespolizei deckt die Details des geplanten Staatsstreichs und Mordanschlags auf Pr&auml;sident Lula da Silva auf. 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