{"id":12585,"date":"2012-03-19T05:51:43","date_gmt":"2012-03-19T04:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585"},"modified":"2012-03-19T05:52:39","modified_gmt":"2012-03-19T04:52:39","slug":"hinweise-des-tages-1595","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h01\">Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h03\">Top-Manager verlieren ihre Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h04\">US-Star&ouml;konom will Weltbankpr&auml;sident werden &ndash; Ja! Ich! Kann!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h05\">Rainer Hank: &ldquo;Der Staat ist seinen Preis nicht wert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h06\">China ad&eacute; &ndash; Firmen kehren nach Deutschland zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h07\">John Holloway: &laquo;Kapitalismus aufbrechen!&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h08\">Nicholas Shaxson: Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h09\">Explodierender Reichtum, wachsende Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h10\">Volkswirte m&uuml;ssen endlich dazulernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h11\">Was uns Arbeit wert ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h12\">Wer einmal aus dem Blechnapf frisst &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h13\">Versicherungsbranche manipuliert Panorama-Abstimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h14\">Eindringliche Warnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h15\">PPP &ndash; Der Kummer der K&auml;mmerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h16\">Die Energiewende ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h17\">Robert Fisk: Madness is not the reason for this massacre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h18\">Michael L&uuml;ders &ndash; D&auml;mon Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12585#h19\">Kritik an WDR 2-Reform<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12585&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Viele wissen nicht, was er denkt&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland jubelt: Endlich hat das Land mit Joachim Gauck wieder einen w&uuml;rdigen Pr&auml;sidenten. Der Publizist Albrecht M&uuml;ller sieht keinen Grund zur Freude und spricht unumwunden vom &ldquo;falschen Pr&auml;sidenten&rdquo;: &ldquo;Gauck muss noch viel lernen, wenn wir gl&uuml;cklich mit ihm werden sollen&rdquo;, sagt M&uuml;ller im Interview mit n-tv.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Viele-wissen-nicht-was-er-denkt-article5784151.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Erweiterter Freiheitsbegriff<\/strong><br>\nHeute erscheint die Streitschrift &ldquo;Der falsche Pr&auml;sident. Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir gl&uuml;cklich mit ihm werden&rdquo;. Wir haben mit dem Autor Albrecht M&uuml;ller, auch Gr&uuml;nder des Internetjournals &ldquo;NachDenkSeiten&rdquo;, &uuml;ber dessen Thesen gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr_info_thema\/hr_info_thema_20120316_3.mp3\">hr Info<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Spiegel als &bdquo;Unterst&uuml;tzer&ldquo; von Gauck<\/strong><br>\n<em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In der Printausgabe des Spiegel outet sich der Spiegel als Unterst&uuml;tzer von Gauck: &bdquo;Seine Kandidatur wurde von vielen Medien, auch vom SPIEGEL unterst&uuml;tzt&hellip;&ldquo; hei&szlig;t es in der neuesten Ausgabe. Dieses offene Eingest&auml;ndnis einer Parteinahme ist schon sehr interessant. Es zeigt einmal mehr, dass sich viele Medien in Deutschland nicht mehr mit der Rolle der zuverl&auml;ssigen Berichterstattung des neutralen Beobachters und W&auml;chters oder der kritischen Begleitung zufrieden geben, sondern ganz offen Partei ergreifen und Entscheidungen herbeizuschreiben versuchen. Dass der Spiegel Gauck hochschreibt wusste man schon seit l&auml;ngerer Zeit, dass er diese Unterst&uuml;tzung nun auch selbst einr&auml;umt, best&auml;tigt, dass nicht nur dieses Magazin sondern &ndash; wie der Spiegel schreibt &ndash; viele Medien in diesem Lande &bdquo;Politik machen&ldquo;. Das sollte man immer im Blick haben, wenn man k&uuml;nftig den Spiegel liest.<\/em><\/li>\n<li><strong>Gaucks verzerrtes Geschichtsbild &ndash; Der R&uuml;ckfall<\/strong><br>\nDer Leiter des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem erkl&auml;rt, warum er Gauck f&uuml;r den falschen Bundespr&auml;sidenten h&auml;lt. Es geht um dessen Deutung des Holocausts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89802\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Spanien &ndash; Die Angst einer verlorenen Generation<\/strong><br>\nDie spanische Bildungselite wird in der Wirtschaftskrise abgeh&auml;ngt. Immer mehr junge Menschen bef&uuml;rchten, nie mehr aus dem Loch herauszukommen [&hellip;]<br>\nF&uuml;r sechs Tage pro Woche in der B&auml;ckerei verdient Sara monatlich gut 800 Euro netto. Wenn sein Gesch&auml;ft besonders gut l&auml;uft, kommt auch Miguel auf diese Summe. Und Javier wohnt nach sieben Jobwechseln bei einer Zeitarbeitsfirma immer noch bei seinen Eltern. Anders geht es nicht. Javiers Eltern w&uuml;nschen sich, dass er auszieht. Er ist schon 27. Doch er zuckt nur mit den Schultern. &ldquo;Ich kann nur hoffen, dass die Krise bald vorbei ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:spanien-die-angst-einer-verlorenen-generation\/70009861.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Italien im Abw&auml;rtssog<\/strong><br>\nHeute berichtete ISTAT die Au&szlig;enhandelsdaten Italiens f&uuml;r den Monat Januar 2012. Auch sie sind ein erneuter Beleg f&uuml;r die Rezession in Italien, denn das Au&szlig;enhandelsvolumen schrumpfte weiter. Saisonbereinigt ging der Export von Waren und G&uuml;ter um -2,5% zum Vormonat zur&uuml;ck und das Importvolumen um -0,5%. Bei den unbereinigten Originaldaten stieg der Export noch um +4,3% zum Vorjahresmonat auf 27,270 Mrd. Euro und die Importe sanken um -2,6% zum Vorjahresmonat auf 31,620 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/italien-im-abwartssog\/\">Querschuesse<\/a>\n<p><strong>dazu: Italy downturn fails to curb bond appetite<\/strong><br>\n[&hellip;] The country is back in recession, official data have since confirmed, with industry and consumer spending in decline. Industrial output in January was five per cent down on a year earlier, while a study by Intesa Sanpaolo, a bank, shows that national consumption of food, drink and tobacco fell in 2011 to levels last seen 30 years ago.<br>\nWeighed down by austerity measures imposed by Silvio Berlusconi, former prime minister, last year and reinforced by Mario Monti&rsquo;s technocratic government in December, Italy&rsquo;s shrinking economy and its struggle to remain globally competitive is reflected in the ailing fortunes of its two biggest industrial groups.<br>\nJohn Elkann, chairman of Fiat, expects Italians to buy fewer cars this year than they did in 1985. Registration of new Fiat group cars in Europe fell 16.7 per cent in February from a year earlier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/fcf8c0dc-6eb1-11e1-acf0-00144feab49a.html#axzz1pSxDpTl3\">Financial Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Greece&rsquo;s exit from the Eurozone would be all pain, no gain<\/strong><br>\nWith Greece in deep recession for the fifth year running, several prominent observers have been calling on it to exit the Eurozone. This column argues this would not help Greece&rsquo;s economy recover faster from its deep recession. Greece will still be the most heavily regulated country in the OECD and returning to a drachma would only add to the debt burden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/index.php?q=node\/7737\">VoxEU<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Top-Manager verlieren ihre Freunde<\/strong><br>\nVW-Chef Martin Winterkorn erh&auml;lt 17 Millionen Euro an Gehalt: Skandal! Rufen nicht die Linken. Sondern Deutschlands Unternehmer. [&hellip;]<br>\nBlo&szlig; die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, in Gestalt der IG Metall, schweigen: Kein Mucks ist von den Gewerkschaftern zu h&ouml;ren, schlie&szlig;lich haben sie als Aufsichtsr&auml;te die Spitzengagen abgenickt, froh dar&uuml;ber, f&uuml;r ihre Klientel das Maximum an Gewinnbeteiligung rausgeschlagen zu haben. &bdquo;Die Vorst&auml;nde profitieren von der Kumpanei mit den Gewerkschaftern zu Lasten der Eigent&uuml;mer&ldquo;, sagt Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, in der sich klangvolle Namen aus Industrie und Handel versammeln. [&hellip;]<br>\nAls v&ouml;llig unangemessen kritisiert auch Lutz Goebel, Pr&auml;sident des Verbandes der Familienunternehmer, die 17-Millionen-Gage: &bdquo;Kein Top-Manager ist das 300- oder 400fache eines einfachen Angestellten wert: Solch hohe Betr&auml;ge verderben die Sitten und auch die Gehaltsstrukturen.&ldquo; Und Michael Adams, ein in Hamburg lehrender Wirtschaftsjurist, sozialistischer Umtriebe unverd&auml;chtig, greift in seiner Wutrede auf Winterkorns &bdquo;obsz&ouml;nes Gehalt&ldquo; zum Wort von der &bdquo;sp&auml;tr&ouml;mischen Dekadenz&ldquo;: &bdquo;Nur die r&ouml;mischen Senatoren hatten sich &auml;hnlich weit entfernt vom gew&ouml;hnlichen Volk. Derart ordin&auml;r hohe Geh&auml;lter sind &ouml;konomisch nicht erforderlich.&ldquo; F&uuml;r Staatsm&auml;nner, die Verantwortung &uuml;ber Krieg und Frieden tragen, sei es schwer ertr&auml;glich, &bdquo;dass ein Autoverk&auml;ufer das 50-fache von ihnen kassiert&ldquo;, wettert Adams: &bdquo;Muss Herr Winterkorn wirklich das 50fache der Bundeskanzlerin verdienen, das 180fache eines Professors oder 15 Mal wo viel, wie ein Nobelpreistr&auml;ger bekommt?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/spitzengehaelter-top-manager-verlieren-ihre-freunde-11688016.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wieder einmal geht die Diskussion &uuml;ber Spitzengeh&auml;lter in eine falsche, vollkommen kontraproduktive, Richtung. Produktiver w&auml;re es, im Kielwasser der Emp&ouml;rung endlich &uuml;ber eine signifikante Erh&ouml;hung der &bdquo;Reichensteuer&ldquo; zu sprechen. H&auml;tten wir beispielsweise die &ndash; aktuell von <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/hollande-als-vorbild-lafontaine-will-75-prozent-einkommenssteuer-11686820.html\">Oskar Lafontaine vorgeschlagene<\/a> &ndash; Reichensteuer von 75% des Einkommens, k&ouml;nnte Herr Winterkorn auch 170 Millionen Euro verdienen und wir alle k&ouml;nnte uns mit ihn freuen, da der Gro&szlig;teil dieser Summe dem Staat und somit uns allen zugute k&auml;me.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>US-Star&ouml;konom will Weltbankpr&auml;sident werden &ndash; Ja! Ich! Kann!<\/strong><br>\nUN-Berater und Bestsellerautor: Jeffrey Sachs m&ouml;chte an die Spitze der Weltbank r&uuml;cken. Er ist der erste Kandidat, der sein Interesse &ouml;ffentlich gemacht hat. Doch warum sollte gerade er die Nachfolge von dem noch amtierenden Chef Robert Zoellick antreten? Sachs sagt das ganz unverbl&uuml;mt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/us-staroekonom-will-weltbankpraesident-werden-ja-ich-kann-1.1311516\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Jeffrey Sachs ist keinesfalls unumstritten. Er war beispielsweise als Berater der russischen Regierung in den fr&uuml;hen 1990ern mitverantwortlich f&uuml;r die <a href=\"http:\/\/monthlyreview.org\/2000\/02\/01\/the-necessity-of-gangster-capitalism\">kapitalistische Schock-Therapie<\/a>, an deren Ende ein ausgebeutetes Land und die neue herrschende Clique der Oligarchen stand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rainer Hank: &ldquo;Der Staat ist seinen Preis nicht wert&rdquo;<\/strong><br>\nRainer Hank rechnet im Buch &ldquo;Die Pleite-Republik&rdquo; mit der schuldenfinanzierten Wohlfahrt ab. Der liberale &ldquo;FAZ&rdquo;-Journalist h&auml;lt Gl&uuml;ckskommissionen f&uuml;r den Weg zur Schreckensherrschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/741158\/Rainer-Hank_Der-Staat-ist-seinen-Preis-nicht-wert\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man bekommt eher einen Einblick in die bizarre Gedankenwelt der neoliberalen Marktfanatiker. Was der Chefredakteur des Wirtschaftsteils der FAZ hier absondert ist haneb&uuml;chen. Das so etwas absolut ernst genommen wird und einen Chefredakteurposten Deutschlands f&uuml;hrender Mainstreamzeitung bringt ist zum Kopfsch&uuml;tteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>China ad&eacute; &ndash; Firmen kehren nach Deutschland zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn China sind die L&ouml;hne billiger, na und? F&uuml;r viele Firmen entscheiden inzwischen andere Kriterien, in welche L&auml;nder sie investieren. Viele kehren deshalb nach Deutschland zur&uuml;ck, und das ist nicht der einzige &uuml;berraschende Trend. [&hellip;]<br>\nQualifizierte Facharbeit ist laut ISI-Experte Kinkel nun nicht mehr um den Faktor Zehn billiger, sondern koste schon jetzt etwa ein Viertel von deutscher Arbeit. Der Trend, deutsche Jobs in asiatische Billiglohnl&auml;nder zu verlagern, gehe zunehmend zur&uuml;ck. &bdquo;In China kann man die Gesamtkosten noch etwa um drei bis acht Prozent dr&uuml;cken aufgrund der L&ouml;hne. Das ist nat&uuml;rlich kein unerheblicher Wert, er sinkt aber in naher Zukunft weiter, das ist f&uuml;r die Firmen jetzt schon absehbar.&ldquo;<br>\nDaf&uuml;r sind aber nicht nur die steigenden Lohnkosten verantwortlich. &bdquo;Logistik- und Qualit&auml;tsfragen spielen f&uuml;r sie meist eine sehr viel wichtigere Rolle&ldquo;, sagt Kinkel. Ein Beispiel: Der Seeweg von Ostasien nimmt etwa sechs Wochen in Anspruch &ndash; in dieser Zeit ist Kapital gebunden und die Flexibilit&auml;t sinkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/unternehmen--china-ad----firmen-kehren-nach-deutschland-zurueck-,1472780,11912224.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>John Holloway: &laquo;Kapitalismus aufbrechen!&raquo;<\/strong><br>\nDas Beharren auf der Asymmetrie ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Zug der K&auml;mpfe auf der ganzen Welt geworden. Dass wir nicht die Organisationsformen und Verhaltensmuster des Kapitals reproduzieren wollen, weil sie h&auml;sslich sind, weil sie scheu&szlig;lich sind, und weil wir wissen, dass wenn wir die Organisationsformen des Kapitals reproduzieren, dann reproduzieren wir auch das Kapital. [&hellip;]<br>\nAber man braucht nicht an die Zapatisten oder die Occupy-Bewegung zu denken. Dieses Negieren und Erschaffen ist tief im kapitalistischen Alltagsleben verankert. Denkt z.B. an eine Gruppe von Studenten, die zusammenkommt und beschlie&szlig;t, dass sie sich nach dem Ende ihres Studiums zusammentun werden, um nach einer Lebensweise zu suchen, die unpassend ist, die nicht ins System reinpasst, die sich gegen das herrschende System wendet. Denkt an die junge Frau, die beschlie&szlig;t, heute nicht zur Arbeit zu gehen, sondern in den Park zu gehen und ein Buch zu lesen, weil das wichtiger ist, weil es selbstverst&auml;ndlich sch&ouml;ner ist. Oder der Mann, der beschlie&szlig;t heute zuhause zu bleiben und mit den Kindern zu spielen. Wir tun es fast alle. Wir versuchen, irgendwie in die falsche Richtung zu gehen, unpassend zu sein, uns gegen die Logik des Geldes, die Logik des Profits zu verteidigen und Sachen auf eine andere Art und Weise zu machen. Wir haben alle Formen, unsere No-Go-Zonen, unsere R&auml;ume oder unsere Momente zu erschaffen, in denen wir dem Kapital sagen: &ldquo;hier nicht, bleib drau&szlig;en.&rdquo; Es sind R&auml;ume, denen wir unterschiedliche Bezeichnungen geben, wie Kameradschaft, wie Freundschaft oder Liebe oder vielleicht sogar Anstand. Damit will ich nicht sagen, dass es den Kapitalismus zum Zusammenbruch bringt, wenn man sich freinimmt und in den Park geht, leider nicht. Aber wenn wir das alle machen w&uuml;rden, dann schon! [&hellip;]<br>\nIm Zentrum dessen, steht dabei f&uuml;r mich die Krise der abstrakten Arbeit. [&hellip;] Abstrakte Arbeit nicht im Sinne immaterieller Arbeit oder intellektueller Arbeit, sondern im Sinne von Arbeit die von ihrem Inhalt abstrahiert oder ihm gegen&uuml;ber gleichg&uuml;ltig ist. Dies ist die Arbeit, die den Kapitalismus erschafft. Dies ist die Arbeit, die sich in der Krise befindet. Erstens, weil das Kapital jetzt unf&auml;hig ist, in das Netzwerk kapitalistischer Arbeit einzubinden. Das l&auml;sst sich an dem Anteil der Erwerbslosigkeit und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung ablesen. Zus&auml;tzlich gibt es von vielen Menschen eine bewusste Ablehnung dessen, was kapitalistische Arbeit beinhaltet. Dies ist der Kern der Risse. Die Verweigerung der Logik der kapitalistischen Arbeit aus der Wahl oder Notwendigkeit heraus und die Affirmation einer anderen Arbeit, die wir konkrete Arbeit oder einfach Tun nennen k&ouml;nnen. N&auml;mlich Sachen nicht deswegen tun, weil das Geld es diktiert, sondern weil wir sie als notwendig oder w&uuml;nschenswert erachten. [&hellip;]<br>\nDie Frage der Revolution ist nicht mehr, wie wir dieses ungeheuerliche System abschaffen &ndash; eine Frage die uns sehr klein wirken l&auml;sst &ndash; sondern, wie k&ouml;nnen wir aufh&ouml;ren, den Kapitalismus zu erschaffen. Und die ver&auml;nderte Frage gibt uns nat&uuml;rlich keine Antworten, aber sie er&ouml;ffnet neue Wege, dar&uuml;ber nachzudenken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QNkNGHmUx1U&amp;feature=results_main&amp;playnext=1&amp;list=PLCB3B28093BC4D123\">Rosa Luxemburg Stiftung via YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/documentation\/44795\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nicholas Shaxson: Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben<\/strong><br>\nGemeinhin wird angenommen, bei Steueroasen handele es sich um Fluchtgebiete f&uuml;r Steuerhinterzieher und Waschanlagen zur &laquo;S&auml;uberung&raquo; von Geldern aus kriminellen Gesch&auml;ften, etwa Drogen-, Frauen- oder Waffenhandel, die f&uuml;r die &laquo;reale&raquo; Weltwirtschaft von untergeordneter Bedeutung sind. Die Grundthese des neuen Buches Schatzinseln des investigativen Journalisten Nicholas Shaxson lautet jedoch: Die von ihm &laquo;Offshore-Zentren&raquo; genannten &laquo;Finanzpl&auml;tze&raquo; spielen eine entscheidende Rolle im heutigen Wirtschaftsgeschehen; durch sie flie&szlig;t etwa die H&auml;lfte des Welthandels. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Finanzkapitalismus und auch wesentliche Ursachen f&uuml;r die derzeitige Krise. Der Autor nennt diese Finanzzentren &laquo;die stillen Krieger der Globalisierung&raquo; und ein &laquo;Treibhaus f&uuml;r kriminelle Aktivit&auml;ten&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2012\/03\/die-stillen-krieger-der-globalisierung\/\">Sozialistische Zeitung online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Explodierender Reichtum, wachsende Armut<\/strong><br>\nDeutschland ist aber laut Allianz &bdquo;Verm&ouml;gensbericht 2011&ldquo; mit 4.934 Milliarden Euro Geldverm&ouml;gen nach den USA, Japan und Gro&szlig;britannien das viertreichste Land der Welt. Aber ist Deutschland auch das Land der Wohlhabenden, wie es in deutschen Serien gern gezeigt wird? Wenn &bdquo;Tatort&ldquo;-Kommissare Premium-Autos fahren, ist es vor allem gutes Marketing.<br>\nDer Schein tr&uuml;gt. Die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&auml;hrt diese Autos nicht. Gewohnt wird nicht in Villen, sondern meist in Mietwohnungen. Geldverm&ouml;gen bleibt f&uuml;r die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung ein Wunschtraum. F&uuml;r Verm&ouml;gensbildung muss eine gewisse Einkommensschwelle &uuml;berschritten werden, damit Haushalte &uuml;berhaupt Verm&ouml;gen aufbauen k&ouml;nnen. Laut Allianz Verm&ouml;gensbericht haben &bdquo;untere Einkommensschichten und Teile der (Einkommens-)Mittelschicht [&hellip;] in der Regel kein oder nur ein sehr geringes Verm&ouml;gen&ldquo;.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/hw120319_01.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120319_klartext_explodierender-reichtum-wachsende-armut.pdf\">DGB klartext [PDF &ndash; 98 KB]<\/a>\n<p><strong>Dazu passt: Die B&uuml;rde des Reichtums<\/strong><br>\n&bdquo;Egal ob ererbt oder erarbeitet &ndash; Geld bedeutet oft auch eine B&uuml;rde&ldquo;, unter dieser &Uuml;berschrift berichtet die Printausgabe des Spiegel &uuml;ber die Schicksale von Milliard&auml;ren und &uuml;ber die Sorgen ihrer Erben.<br>\nEs finden sich dort auch zwei interessante Grafiken:<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/hw120319_02.jpg\" alt=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/hw120319_03.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: Der Spiegel 12\/2012 S. 80ff.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Volkswirte m&uuml;ssen endlich dazulernen<\/strong><br>\nDie Volkswirtschaftslehre hat in der Krise versagt. Dennoch h&auml;lt sie an &uuml;berholten theoretischen Modellen fest &ndash; und an ihrem Glauben an Stabilit&auml;t. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r ein Umdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wissen\/leben\/:oekonomie-als-wissenschaft-volkswirte-muessen-endlich-dazulernen\/70009181.html%20\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was uns Arbeit wert ist<\/strong><br>\nFast acht Millionen Menschen in Deutschland schuften f&uuml;r Minieinkommen. Mindestl&ouml;hne k&ouml;nnen helfen. Aber dar&uuml;ber hinaus stellt sich noch eine viel grunds&auml;tzlichere Frage [&hellip;]<br>\nAll das ist bekannt. Es nochmals einen Skandal zu nennen, ist zwar richtig, wirkt aber erm&uuml;dend. Ebenso wie die nicht enden wollende Debatte &uuml;ber den Mindestlohn, den Union und FDP immer weiter hinausz&ouml;gern. Die Wahrheit ist doch: Es gibt keinen echten Markt f&uuml;r diese Jobs. Niemand w&uuml;rde eine Bezahlung unterhalb des Existenzminimus akzeptieren, wenn nicht das Amt mit Hartz-Sanktionen drohte. Es ist ein k&uuml;nstlich geschaffenes Billigproletariat ohne Rechte, das f&uuml;r uns Arbeit erledigt, die uns nichts wert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1211-gastkommentar2\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr richtig! Wer &uuml;ber den Niedriglohnsektor debattiert, muss das Thema &bdquo;Hartz-IV-Sanktionen&ldquo; in den Mittelpunkt der Diskussion r&uuml;cken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer einmal aus dem Blechnapf frisst &hellip;<\/strong><br>\nKino, neue Turnschuhe, das neue Englischlehrbuch &ndash; manche Eltern im reichen Deutschland k&ouml;nnen ihrem Nachwuchs nicht einmal das bezahlen. Reisen, Markenklamotten, Computer, Handy oder ein Fahrrad &ndash; das alles ist f&uuml;r Kinder aus Armutsverh&auml;ltnissen nicht drin.<br>\nOffiziell gilt eine Familie als arm, wenn ihr Haushaltseinkommen weniger als die H&auml;lfte des Durchschnittseinkommens betr&auml;gt. F&uuml;r eine Alleinerziehende mit einem Kind bedeutet Armut in Zahlen, dass sie mit 1203 Euro im Monat auskommen muss, ein Ehepaar mit Kind h&ouml;chstens mit 1665 Euro. Schon wer zehn Euro mehr zur Verf&uuml;gung hat, f&auml;llt aus der Armenstatistik heraus.<br>\nJeder Cent muss umgedreht werden. Der Druck, nicht mehr zu wissen, woher man das Geld f&uuml;r die Ausgaben der n&auml;chsten Woche nehmen soll, ist enorm.<br>\nHinzu kommen Erziehungsprobleme, pubert&auml;re Streitereien, Partnerschaftskonflikte.<br>\nSonderausgaben wie eine kaputte Waschmaschine werden zu einer Herausforderung.<br>\nUnd wenn auch die Oma nichts mehr hat, um ab und zu etwas zuzustecken &ndash; was dann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/download\/161005\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Versicherungsbranche manipuliert Panorama-Abstimmung<\/strong><br>\nNa, da waren wir zugegebenerma&szlig;en zun&auml;chst doch etwas &uuml;berrascht: Nicht weniger als knapp 75 Prozent derjenigen, die sich an unserer Online-Umfrage zur Privaten Krankenversicherung (PKV) beteiligt hatten, waren der Meinung, diese sollte unbedingt erhalten bleiben. Auch in den Kommentaren zum Beitrag herrschte schon vor der Sendung die einhellige Meinung: PKV gut, Panorama schlecht. Erstaunlich, zu einem Zeitpunkt, an dem der Beitrag noch nicht einmal ausgestrahlt war. Auch der Tonfall war mehr als deutlich: &bdquo;Pressspanpresse auf hetzerischem Billigniveau&ldquo;, &bdquo;Halbwissen&ldquo;, &bdquo;Schwarzer Kanal&ldquo;, &bdquo;Gossenjournalismus&ldquo;, &bdquo;linksrenitent und verlogen&ldquo; und &bdquo;auf DDR-Niveau&ldquo; bewege sich die Panorama-Berichterstattung. Nun sind wir einiges gewohnt, aber sowohl das Ergebnis der Umfrage als auch die Heftigkeit dieses &bdquo;Shitstorms&ldquo; legten doch den Verdacht recht nahe, dass hier &bdquo;interessierte Kreise&ldquo; ganz bewusst versuchten, Einfluss auf Umfrage und Meinungsbild in den Nutzer-Kommentaren zu nehmen. Und siehe da, so ist es auch: Einer der gr&ouml;&szlig;ten Versicherungsmaklerpools in Deutschland, die &bdquo;Jung, DMS &amp; Cie.&ldquo; hat gestern in Gestalt ihres Bereichsleiters Versicherungen, Lars W. Hertwig, eine Massenemail an alle ihre Versicherungsmakler (nach Brancheninformation &uuml;ber 10.000) verschickt. Und die geht so &hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/panorama.blog.ndr.de\/2012\/03\/16\/versicherungsbranche-manipuliert-panorama-abstimmung\/\">Panorama<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2012\/pkv101.html\">Panorama (Der eigentliche Beitrag)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eindringliche Warnungen<\/strong><br>\n&Auml;rzte der Marburger Initiative schildern aus eigener Erfahrung Folgen einer Privatisierung.<br>\n&ldquo;Machen Sie nicht die gleichen Fehler, wie sie in Marburg und Gie&szlig;en gemacht wurden &ndash; k&auml;mpfen Sie daf&uuml;r, dass die Horst-Schmidt-Kliniken in kommunaler Tr&auml;gerschaft bleiben&rdquo;, warnte Dr. Susanne Deuker, Orthop&auml;din aus Marburg und Mitglied der Initiative &ldquo;Notruf 113&rdquo;. Diese hatte sich gebildet, nachdem die Universit&auml;tskliniken Gie&szlig;en\/Marburg an den gleichen Investor verkauft wurden, der jetzt um die HSK wirbt: Die Rh&ouml;n-Klinikum AG.<br>\nDas Wiesbadener B&uuml;ndnis Pro HSK, das sich ebenfalls gegen eine &Uuml;bernahme des<br>\nkommunalen Krankenhauses durch den Konzern wendet, hatte zu seiner dritten &ouml;ffentlichen Veranstaltung im Georg-Buch-Haus vier Mitglieder der Marburger Initiative eingeladen: Niedergelassene &Auml;rzte, die von ihren Erfahrungen seit dem Verkauf der Universit&auml;tskliniken berichteten. &hellip;<br>\nDer Psychologe Micha Brandt zitierte Studien, nach denen die Patientenzufriedenheit an privaten H&auml;usern geringer sei, das Mortalit&auml;tsrisiko zudem h&ouml;her. Das Personal werde zu einem wesentlich h&ouml;heren Anteil outgesourct. Zudem engagierten sich die privaten Krankenh&auml;user erheblich weniger in der Ausbildung von Pflegepersonal. &ldquo;Der Gewinn flie&szlig;t zu einem Drittel an die Aktion&auml;re, nicht in medizinische Investitionen, und das ist Geld, das von den Versicherten stammt und dem Gesundheitssystem entzogen wird&rdquo;, sagte Brandt. Auch die Orthop&auml;din Susanne Deuker berichtete von Operationen, die aus finanziellen Gr&uuml;nden konservativen Behandlungen vorgezogen w&uuml;rden: &ldquo;F&uuml;r Aktion&auml;re zielf&uuml;hrend &ndash; f&uuml;r die Patienten eine Katastrophe.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesbadener-tagblatt.de\/region\/wiesbaden\/meldungen\/11776887.htm%20\">Wiesbadener Tagblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>PPP &ndash; Der Kummer der K&auml;mmerer<\/strong><br>\nPrivate Investoren entdecken Schulen als Anlageobjekte, dabei sparen Kommunen oft weniger als geplant. [&hellip;]<br>\nDabei soll der Steuerzahler durch PPP eigentlich sparen. Bis zu 20 Prozent g&uuml;nstiger k&ouml;nne eine PPP-Schule sein, behaupten die Bef&uuml;rworter. Das klingt in der Tat &uuml;berzeugend. Doch Experten sind skeptisch: &ldquo;Die Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen&rdquo;, sagt Holger M&uuml;hlenkamp. Der Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliche Betriebswirtschaftslehre an der Deutschen Hochschule f&uuml;r Verwaltungswissenschaften Speyer forscht seit Jahren zu PPP. Er glaubt nicht an die Effizienzversprechen. Methodische Fehler w&uuml;rden sich fast immer zugunsten der Privaten auswirken. &ldquo;Risiken werden kleingerechnet, Folgekosten ausgeblendet&rdquo;, sagt M&uuml;hlenkamp.<br>\nNachpr&uuml;fen l&auml;sst sich das schwer, denn die hoch komplexen Vertragswerke sind f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit ebenso wenig einsehbar wie die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Gesch&auml;ftsgeheimnisse st&uuml;nden dem entgegen, hei&szlig;t es landauf landab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/karriere\/:ppp-der-kummer-der-kaemmerer\/70009635.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Energiewende ist gescheitert<\/strong><br>\nDie Rechnung der Energiewende kalkuliert mit vier Unbekannten. Die gr&ouml;&szlig;te davon ist das Tempo des Netzausbaus. Weil es damit nicht vorangeht, hilft vielleicht nur noch die Notbremse: die Verstaatlichung der Netze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/harte-bretter\/jeder-denkt-es-keiner-sagt-s-die-energiewende-ist-gescheitert-11685666.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Robert Fisk: Madness is not the reason for this massacre<\/strong><br>\nI&rsquo;m getting a bit tired of the &ldquo;deranged&rdquo; soldier story. It was predictable, of course. The 38-year-old staff sergeant who massacred 16 Afghan civilians, including nine children, near Kandahar this week had no sooner returned to base than the defence experts and the think-tank boys and girls announced that he was &ldquo;deranged&rdquo;. Not an evil, wicked, mindless terrorist &ndash; which he would be, of course, if he had been an Afghan, especially a Taliban &ndash; but merely a guy who went crazy. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Apparently deranged&rdquo;, &ldquo;probably deranged&rdquo;, journalists announced, a soldier who &ldquo;might have suffered some kind of breakdown&rdquo; (The Guardian), a &ldquo;rogue US soldier&rdquo; (Financial Times) whose &ldquo;rampage&rdquo; (The New York Times) was &ldquo;doubtless [sic] perpetrated in an act of madness&rdquo; (Le Figaro). Really? Are we supposed to believe this stuff? Surely, if he was entirely deranged, our staff sergeant would have killed 16 of his fellow Americans. He would have slaughtered his mates and then set fire to their bodies. But, no, he didn&rsquo;t kill Americans. He chose to kill Afghans. There was a choice involved. So why did he kill Afghans?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/opinion\/commentators\/fisk\/robert-fisk-madness-is-not-the-reason-for-this-massacre-7575737.html\">The Independent<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Michael L&uuml;ders &ndash; D&auml;mon Iran<\/strong><br>\nJedem Krieg geht die D&auml;monisierung des Gegners voraus. Dieser Gegner gilt wahlweise als Bedrohung des Friedens, der Sicherheit oder bestehender Werte ganz allgemein. Vorzugsweise wird seinem Handeln Legitimit&auml;t wie Rationalit&auml;t abgesprochen. Verhandlungsl&ouml;sungen erscheinen dementsprechend als naive Friedenstr&auml;umerei, als &bdquo;Appeasement&ldquo;, oder schlichtweg als Zeitverschwendung.<br>\nAuch vor propagandistischen Erfindungen schrecken jene, die Krieg zu f&uuml;hren entschlossen sind, nicht zur&uuml;ck. Erinnert sei etwa an die nicht vorhandenen &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo; Saddam Husseins, die 2003 den US-gef&uuml;hrten Einmarsch in den Irak nach au&szlig;en hin begr&uuml;ndeten. Mittlerweile gilt der Irakkrieg als gr&ouml;&szlig;ter au&szlig;enpolitischer Fehler Washingtons seit Vietnam. Und auch der Afghanistankrieg droht in einem Desaster zu enden. Die Kosten beider Kriege haben zudem ma&szlig;geblich zum wirtschaftlichen Niedergang der USA beigetragen. Geostrategischer Nutznie&szlig;er westlicher Verblendung ist ausgerechnet der Iran, der im Nachbarland Irak das Machtvakuum nach dem Sturz Saddam Husseins zu f&uuml;llen verstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/maerz\/daemon-iran\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kritik an WDR 2-Reform<\/strong><br>\nDie im Januar umgesetzte Reform der Regionalberichterstattung auf WDR 2 st&ouml;&szlig;t nicht nur bei vielen H&ouml;rern im Land, sondern auch bei vielen Mitarbeitern auf gro&szlig;e Kritik. Sie haben nun ein Papier zur WDR 2-Reform verfasst, das wir mit guten Grund ver&ouml;ffentlichen. Zeigt es doch, dass fundierter, gut recherchierter, fachkompetenter Journalismus und der Programmauftrag des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht nur auf WDR 3 in Gefahr ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-radioretter.de\/cms\/upload\/Mitarbeiterbrief_WDR2.pdf%20\">Die Radioretter [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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