{"id":125922,"date":"2024-12-09T08:36:34","date_gmt":"2024-12-09T07:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922"},"modified":"2024-12-09T08:36:34","modified_gmt":"2024-12-09T07:36:34","slug":"hinweise-des-tages-4749","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h01\">Angst vor Nato-Kritiker: Wahl in Rum&auml;nien abgesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h02\">Umsturz in Syrien: Kallas fehlen die Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h03\">&bdquo;Friedensmacht Europa&ldquo;! &ndash; Der Gegenentwurf zum brandgef&auml;hrlichen Militarismus der Europ&auml;ischen Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h04\">Deutschland und der Ukrainekrieg &ndash; Erich Vad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h05\">Wirtschaftskrise zerst&ouml;rt Familienplanung ganzer Generation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h06\">Darum ist die Deindustrialisierung kein Mythos mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h07\">G&uuml;nstig erzeugt, teuer verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h08\">Nach BI-Bericht: Faesers Innenministerium legt umstrittenen Beamtenvorteil f&uuml;r Minister-Vertraute auf Eis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h09\">Wie sich Versorgungswerke und Pensionskassen verzockt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h10\">Etatk&uuml;rzungen in der Ern&auml;hrungsbildung: Erneut trifft es die Schw&auml;chsten unserer Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h11\">Sch&uuml;ler protestieren gegen Bundeswehrbesuch an Leipziger Gymnasium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h12\">Play to learn, learn to win &ndash; Wargaming vom Brettspiel zum virtuellen Spieltisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h13\">Telepolis l&ouml;scht alle fr&uuml;heren Texte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h14\">Das ZDF f&auml;lscht f&uuml;r Baerbock ein Zitat und produziert einen Wahlwerbespot f&uuml;r Habeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125922#h15\">Kaiser Wilhelm II. zieht im Jenseits respektvoll seine Pickelhaube<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angst vor Nato-Kritiker: Wahl in Rum&auml;nien abgesagt<\/strong><br>\nDas gab&rsquo;s noch nie: Offenbar aus Angst davor, dass ein Nato-Kritiker gewinnen k&ouml;nnte, wurde die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl in Rum&auml;nien annuliert. Die Stichwahl am Sonntag wurde abgesagt.<br>\nDie ebenso &uuml;berraschende wie beispiellose Entscheidung wurde vom Obersten Gericht in Bukarest getroffen &ndash; unter Berufung auf einen Geheimdienst-Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/angst-vor-nato-kritiker-rumaenien-darf-nicht-waehlen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wahleinmischung der EU in Rum&auml;nien: Demokratie als Br&uuml;sseler Farce<\/strong><br>\nDie Annullierung der ersten Runde der rum&auml;nischen Pr&auml;sidentschaftswahl durch das Oberste Gericht hat mehr als nur einen Beigeschmack. Sie ist der offenkundige Versuch, Wahlergebnisse, die den Pl&auml;nen der Br&uuml;sseler Technokratie zuwiderlaufen, zu &auml;ndern. Dass die Entscheidung des rum&auml;nischen Obersten Gerichts unabh&auml;ngig und objektiv gef&auml;llt wurde, kann aus gutem Grund bezweifelt werden. (&hellip;)<br>\nNicht nur der Sieger des ersten Wahldurchgangs, sondern auch die unterlegene Elena Lasconi kritisieren das Oberste Gericht scharf. Es sei ein Schlag gegen die Demokratie, kritisierte Lasconi und hat damit nat&uuml;rlich vollkommen recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/228674-wahleinmischung-eu-in-rumaenien-demokratie\/\">Gerd Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rum&auml;nen m&uuml;ssen nach Drohungen der USA nochmal w&auml;hlen<\/strong><br>\nDas Verfassungsgericht Rum&auml;niens hat am Freitag (6.12.) die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl annulliert und den zweiten Wahlgang am Sonntag abgesagt. Grund sei Einflussnahme auf die Wahl durch TikTok-Nutzer. Vorausgegangen war ein Bericht des nationalen Sicherheitsrats und &ouml;ffentliche Drohungen der US-Regierung.<br>\nWenn die US-Regierung eigens eine Erkl&auml;rung zum Ausgang der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl in Rum&auml;nien ver&ouml;ffentlicht und diese beginnt mit: &bdquo;Es ist die Entscheidung des rum&auml;nischen Volkes, wen es w&auml;hlt, und die Vereinigten Staaten mischen sich nicht in diese Wahl oder diesen Prozess ein&ldquo;, dann betont dieses Dementi nur den Einmischungscharakter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/rumaenien-calin-georgescu\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Umsturz in Syrien: Kallas fehlen die Worte<\/strong><br>\nEs war der erste au&szlig;enpolitische Test f&uuml;r die neue EU-Kommission: der Umsturz in Syrien und seine m&ouml;glichen Folgen f&uuml;r EUropa. Die neue Au&szlig;enbeauftragte hat ihn nicht bestanden.<br>\nIn Syrien wird Geschichte geschrieben. Islamistische K&auml;mpfer und andere Regime-Gegner ziehen vom Norden, offensichtlich mit R&uuml;ckendeckung der T&uuml;rkei, durch das Land und st&uuml;rzen Machthaber Assad.<br>\nAssads &ldquo;Schutzm&auml;chte&rdquo; Iran und Russland sehen tatenlos zu und erleiden eine enorme taktische, wenn nicht strategische Niederlage. Derweil ist Israel in Lauerstellung gegangen; die Armee k&ouml;nnte jederzeit intervenieren.<br>\nUnd was macht die EU? Tagelang unternimmt sie gar nichts &ndash; Schweigen im Walde<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/umsturz-in-syrien-kallas-fehlen-die-worte\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Who is Abu Mohammed al-Jolani, the Islamist rebel leading the Syrian advance?<\/strong><br>\nThe 42-year-old Syrian was once a shadowy figure leading an al-Qaeda offshoot. Now he&rsquo;s stepping into the spotlight.<br>\nAmid a rebel offensive that stunned the Syrian regime and led to major losses of territory, the 42-year-old man leading it made a surprising strategic decision: He used his real name.<br>\nIn an official message Thursday after its fighters entered Hama, the Hayat Tahrir al-Sham (HTS) Islamist militant group shared a message that was signed Ahmed al-Sharaa &mdash; the birth name of a rebel leader better known by his nom de guerre, Abu Mohammed al-Jolani.<br>\nThe move marks a broader shift for Jolani.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2024\/12\/06\/jolani-syria-hts\/\">The Washington Post (Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Regime Change in Syrien ist ein Erdbeben f&uuml;r die arabische Welt<\/strong><br>\nRussland hat ab 2015 einen Durchmarsch des Westens und der teilweise mit ihm verb&uuml;ndeten Dschihadisten verhindert, weshalb der Konflikt auch als &bdquo;Stellvertreterkrieg&ldquo; zwischen dem Westen und Russland oder den USA und Russland gesehen wurde. Nehmen wir an, dass die Pr&auml;sidentschaft von Donald Trump auch in dieser Hinsicht ihre Schatten vorauswirft, dann erscheint die Annahme nicht allzu verfehlt, dass es mit Moskau einen Deal gegeben haben k&ouml;nnte: Ihr &uuml;berlasst uns Syrien und erhaltet im Gegenzug unseren Verzicht auf die fortgesetzte Parteinahme f&uuml;r die Ukraine und unser Engagement f&uuml;r eine politische L&ouml;sung, die eure strategischen und territorialen Interessen bedient. Wenn das so ist, w&auml;re es eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, dass Wladimir Putin Baschar al-Assad so schnell fallen lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/syrien-der-regime-change-ist-ein-erdbeben-fuer-die-arabische-welt\/1a7f272e-2677-4b4b-aa49-bae9cd6edb80\">Lutz Herden in der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wer in Syrien welche Interessen hat<\/strong><br>\nDie geopolitische Interessenlage ist in Syrien so komplex, wie wohl nur an wenigen Orten der Welt. Das zeigte sich nun bei dem Blitzkrieg, in dem die syrischen Nachfolgeorganisationen von Al-Qaida und dem IS &ndash; also Islamisten, die von westlichen Medien und Politikern gerne als &bdquo;Rebellen&ldquo; oder &bdquo;syrische Opposition&ldquo; bezeichnet werden &ndash; die syrische Armee in nur etwa zehn Tagen &uuml;berrannt und die Macht in Syrien &uuml;bernommen haben, denn dieser Blitzkrieg w&auml;re ohne Unterst&uuml;tzung aus dem Ausland nicht m&ouml;glich gewesen.<br>\nAuch L&auml;nder, die eigentlich Gegner sind, haben dabei entweder koordiniert zusammen gegen die syrische Regierung gearbeitet, weshalb es interessant ist, sich die Interessen der beteiligten L&auml;nder anzuschauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2024\/wer-in-syrien-welche-interessen-hat\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Friedensmacht Europa&ldquo;! &ndash; Der Gegenentwurf zum brandgef&auml;hrlichen Militarismus der Europ&auml;ischen Union<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union betreibt seit Beginn des Ukrainekrieges nicht nur eine Totalverweigerung in Sachen Diplomatie, die schrille Rhetorik ihrer j&uuml;ngsten Russlandresolution liest sich wie eine Kriegserkl&auml;rung. Das vorliegende Konzeptpapier &laquo;Friedensmacht Europa&raquo; entwirft eine dringend ben&ouml;tigte Alternative. Es versteht sich als partei&uuml;bergreifende Diskussionsgrundlage f&uuml;r alle Menschen innerhalb und au&szlig;erhalb des Europaparlaments, die die martialische, im Worst Case suizidale Russlandpolitik der EU nicht mehr hinzunehmen bereit sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/friedensmacht-europa-der-gegenentwurf-zum-brandgefaehrlichen-militarismus-der-europaeischen-union\/\">Leo Ensel in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland und der Ukrainekrieg &ndash; Erich Vad<\/strong><br>\nEin Funke gen&uuml;gt &ndash; und Deutschland ist im Krieg: So urteilt Erich Vad. Der Brigadegeneral a.D. kritisiert das leichtfertige Drehen an der Eskalationsschraube im Westen und vermisst diplomatische Anstrengungen. An eine milit&auml;rische L&ouml;sung im Ukrainekonflikt glaubt er nicht.<br>\nErich Vad &auml;rgert sich &uuml;ber die st&auml;ndigen Rufe nach mehr milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine von selbst ernannten Milit&auml;rexperten. Die seien nur richtig, wenn sie mit einer klaren politischen Strategie und mit diplomatischen Abr&uuml;stungsverhandlungen verkn&uuml;pft seien.<br>\nDie besondere Herausforderung f&uuml;r Deutschland ergibt sich f&uuml;r den Milit&auml;rexperten aus der geografischen Lage in Europas Mitte. W&uuml;rde der Ukrainekonflikt aus dem Ruder laufen, h&auml;tte das gerade f&uuml;r Deutschland als Drehscheibe und Aufmarschgebiet der NATO dramatische Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr5\/sendungen\/neugier-genuegt\/redezeit-erich-vad-100.html\">WDR<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine: &bdquo;Wir haben eine Million M&auml;nner, die sich irgendwo verstecken&rdquo;<\/strong><br>\nMit einer &ldquo;Winterhilfe&rdquo; von 1000 UAH sollen auch Kriegsdienstverweigerer gefunden werden. US-Au&szlig;enminister Blinken ruft die Ukraine zu st&auml;rkeren Mobilisierung auf.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskij versicherte in einem Gespr&auml;ch mit Kyodo News, Donald Trump wisse, dass die Ukraine nicht kapitulieren werde. Der Krieg sei in eine &bdquo;komplizierte Phase&ldquo; eingetreten, die ukrainischen Streitkr&auml;fte h&auml;tten nicht die Kapazit&auml;ten, um einige besetzte Gebiete wie die Krim zur&uuml;ckerobern. F&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung m&uuml;sse die Ukraine in die Nato aufgenommen werden und so stark sein, dass kein russischer Angriff mehr bef&uuml;rchtet werden muss. Die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung seines Landes m&uuml;sse daher gr&ouml;&szlig;er werden, so das immer wiederkehrende Mantra.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/ukraine-wir-haben-eine-million-maenner-die-sich-irgendwo-verstecken\/%20\">Florian R&ouml;tzer in Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Welche wirtschaftlichen Interessen spielen in der Ukraine eine Rolle?<\/strong><br>\nBei der Suche nach einem Waffenstillstand in der Ukraine spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle, die oft &uuml;bersehen werden. Das betrifft zuallererst, aber keineswegs ausschlie&szlig;lich die R&uuml;stungsindustrie. (&hellip;)<br>\nDoch es sind noch andere Wirtschaftsinteressen hervorzuheben, die Fragen von Krieg und Frieden beeinflussen k&ouml;nnen. Denn die Ukraine ist enorm reich an gefragten Bodensch&auml;tzen. Das betrifft vor allem den Donbas, der unter russischer Kontrolle steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/welche-wirtschaftlichen-interessen-spielen-in-der-ukraine-eine-rolle-93445294.html\">Clemens Ronnefeldt in Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaftskrise zerst&ouml;rt Familienplanung ganzer Generation<\/strong><br>\nDie Zahl der Geburten in der EU ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt: Laut der Statistikbeh&ouml;rde Eurostat erblickten 2023 in den 27 EU-Staaten nur noch rund 3,67 Millionen Babys das Licht der Welt &ndash; so wenige wie noch nie seit 1961. Schon 2022 war die Zahl der Geburten in der EU mit rund 3,88 Millionen erstmals seit den 60er Jahren unter die 4-Millionen-Marke gefallen. Das Bev&ouml;lkerungswachstum liegt damit deutlich unter den langfristigen Bev&ouml;lkerungsvorhersagen der EU-Statistiker, die bislang von etwa 4 Millionen Geburten j&auml;hrlich ausgegangen waren.<br>\nDass Europas Bev&ouml;lkerung rapide altert und schrumpft, ist an sich nichts Neues. Viel alarmierender als der erneute Tiefpunkt bei der Zahl der Babys ist der Grund daf&uuml;r: Zus&auml;tzlich zum langfristigen Abw&auml;rtstrend bei der Geburtenrate machen nun offenbar der schlimmste Inflationsschock seit dem Zweiten Weltkrieg, maue Wirtschaftsaussichten und internationale Krisen die Familienplanung vieler junger Europ&auml;er zunichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Wirtschaftskrise-zerstoert-Familienplanung-ganzer-Generation-article25408454.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immerhin wird nun auch im Mainstream der Geburtenr&uuml;ckgang thematisiert. Aber er wird lediglich als Problem der Verteidigung bzw. Wirtschaftsproblem dargestellt. Nicht bedacht und auch nicht untersucht wird, ob der deutlich sp&uuml;rbare R&uuml;ckgang der Geburten eine Folge der Corona-Injektionen sein k&ouml;nnte. Immerhin wurden von der deutschen EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen mehrere Milliarden &bdquo;Impf&ldquo;-Dosen vom US-Pharmakonzern Pfizer gekauft &ndash; und viele davon auch gespritzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Darum ist die Deindustrialisierung kein Mythos mehr<\/strong><br>\nDie Worte &bdquo;Dunkelflaute&ldquo; und &bdquo;Deindustrialisierung&ldquo; haben inzwischen Karriere gemacht &ndash; nach einer &auml;hnlichen Entwicklung. Zun&auml;chst wurden die Begriffe ins Reich der Mythen und Fake News verdammt, heute  werden sie im normalen Sprachgebrauch verwendet, auch international.<br>\nIn beiden F&auml;llen sorgte die Realit&auml;t daf&uuml;r, dass aus angeblichen Mythen anerkannte Fakten wurden. Je offensichtlicher die L&uuml;cke in der Stromversorgung in den Zeiten von Windstille und Sonnenarmut &ndash; den Dunkelflauten &ndash; wurde, desto schwerer war sie zu leugnen.<br>\nSp&auml;testens seit dem Alarm von Markus Krebber, dem Vorstandsvorsitzenden von RWE, der vor einem m&ouml;glichen Blackout warnte und den raschen Bau von Reservekapazit&auml;ten forderte, m&uuml;sste dem letzten Beobachter die Dramatik der Situation klar sein. Die Zeit zum Gegensteuern wird knapp, und die Kosten steigen deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/homo-oeconomicus\/gastkommentar-darum-ist-die-deindustrialisierung-kein-mythos-mehr-01\/100091423.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>In der Industrie keine Trendwende in Sicht<\/strong><br>\nAuch f&uuml;r den Berichtsmonat Oktober gibt es vom Statistischen Bundesamt keine guten Nachrichten aus der Industrie. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) rechnet angesichts der aktuellen Ungewissheiten nicht damit, dass sich die Entwicklung rasch dreht.<br>\nWie die Wiesbadener Statistiker jetzt anhand vorl&auml;ufiger Zahlen mitteilten, sank die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Oktober gegen&uuml;ber dem Vormonat preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,0 Prozent; im Vergleich zu Oktober 2023 ging sie um 4,5 Prozent zur&uuml;ck.<br>\n&ldquo;Der Abw&auml;rtstrend in der Industrieproduktion setzt sich fort&rdquo;, kommentiert Jupp Zenzen die Zahlen. Sowohl die Produktion als auch die Inlandsnachfrage seien auf den niedrigsten Stand seit der Pandemie gesunken. &ldquo;Hohe Kosten, wirtschaftspolitische Ungewissheit, Fachkr&auml;ftemangel und eine l&auml;hmende B&uuml;rokratie belasten die Unternehmen&rdquo;, stellt der DIHK-Konjunkturexperte fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/aktuelle-informationen\/in-der-industrie-keine-trendwende-in-sicht-126636%20\">DIHK<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hauptursache f&uuml;r diesen Trend d&uuml;rften die hohen Energiepreise sein. Davon spricht der Lobbyverband aber nicht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Baubranche blickt nun &ldquo;entlang der Talsohle&rdquo;<\/strong><br>\nDas Bauhauptgewerbe hat keinerlei Hoffnungen auf einen Aufw&auml;rtstrend im kommenden Jahr. Vielmehr rechnet die Branche einmal mehr mit sinkenden Einnahmen &ndash; es w&auml;re der f&uuml;nfte R&uuml;ckgang in Folge. &ldquo;Die Gesch&auml;ftserwartungen unserer Unternehmen f&uuml;r 2025 sind verhalten. Es zeichnet sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab. Die Unternehmen blicken nicht mehr tiefer ins Tal der Krise, sondern orientieren sich zunehmend entlang der Talsohle&rdquo;, sagte Wolfgang Schubert-Raab, Pr&auml;sident Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Angesichts sinkender Baugenehmigungen, hoher Zinsen und sanierungsbed&uuml;rftiger Infrastruktur sei ein politischer Neustart f&uuml;r den Bau unumg&auml;nglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Baubranche-blickt-nun-entlang-der-Talsohle-article25415750.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>G&uuml;nstig erzeugt, teuer verkauft<\/strong><br>\nDeutschland hat die h&ouml;chsten Strompreise Europas. Das hat wenig mit erneuerbaren Energien, aber viel mit Steuern und Abgaben zu tun. Was die Politik tun kann, um B&uuml;rger und Industrie zu entlasten. (&hellip;)<br>\nStrom aus Kohle und Erdgas wird in Zukunft auch deshalb die Preise an den B&ouml;rsen immer st&auml;rker in die H&ouml;he jagen, weil Kraftwerksbetreiber f&uuml;r jede Tonne CO2, die sie emittieren, teure Lizenzscheine kaufen m&uuml;ssen. Um den Treibhausgasaussto&szlig; zu drosseln, stellt die EU jedoch Jahr f&uuml;r Jahr weniger Lizenzen zur Verf&uuml;gung, bis die Klimaziele erreicht sind. &Uuml;ber diesen Mechanismus soll fossile Energie zunehmend unattraktiver werden. (&hellip;)<br>\nZum gr&ouml;&szlig;ten Preistreiber haben sich die Netzentgelte entwickelt. Dieser Trend wird sich mit erheblichen Aufschl&auml;gen auch 2025 noch fortsetzen. Besonders belastet sind Privatkunden, da sie einen Gro&szlig;teil der Entgelte f&uuml;r die Industrie mitzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/strompreise-warum-ist-der-strom-in-deutschland-so-teuer\/2236429%20\">Spektrum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kritisch betrachtet werden k&ouml;nnen die Ratschl&auml;ge am Schluss des Artikels &ndash; insbesondere f&uuml;r die Verwendung von &bdquo;Smart Metern&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach BI-Bericht: Faesers Innenministerium legt umstrittenen Beamtenvorteil f&uuml;r Minister-Vertraute auf Eis<\/strong><br>\nJetzt rudert die Bundesregierung zur&uuml;ck: Nur wenige Tage, nachdem Business Insider &uuml;ber eine geplante Reform der Beamtenlaufbahnverordnung berichtet haben, mithilfe derer Minister leichter als bisher ihre Vertrauten mit lukrativen Beamtenjobs h&auml;tten versorgen k&ouml;nnen, legt das Bundesinnenministerium von Nancy Faeser (SPD) das umstrittene Vorhaben auf Eis. Eigentlich h&auml;tte die Verordnung am 19. Dezember im Kabinett beschlossen werden soll, so der interne Plan.<br>\nEine Ministeriums-Sprecherin best&auml;tigt auf eine Anfrage knapp: &bdquo;Mit Blick auf die vorzeitig endende Legislaturperiode wird das Vorhaben nicht mehr vorangetrieben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/beamte-faesers-innenministerium-streicht-umstrittene-verordnung\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie sich Versorgungswerke und Pensionskassen verzockt haben<\/strong><br>\nInstitutionelle Investoren aus Deutschland haben in den Boom-Jahren Milliarden in riskante Immobilienfinanzierungen gesteckt&ndash; und versuchen jetzt m&uuml;hsam, des Themas Herr zu werden.<br>\nEs sind Horrorzahlen aus dem hohen Norden: Die Apothekerversorgung Schleswig-Holstein muss f&uuml;r 2023 mehr als 50 Millionen Euro wegen riskanter Immobilieninvestments abschreiben, mehr als f&uuml;nf Prozent des gesamten Anlageverm&ouml;gens &ndash; und das in nur einem Jahr.<br>\nF&uuml;r 2024 k&ouml;nnen die Kieler weitere Verluste nicht ausschlie&szlig;en. Derzeit versuchen sie mithilfe eines Beraters, die Bilanz zu stabilisieren, hei&szlig;t es in dem nicht &ouml;ffentlichen Gesch&auml;ftsbericht, der dem Handelsblatt vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/immobilien-wie-sich-versorgungswerke-und-pensionskassen-verzockt-haben-02\/100090898.html\">Handelsblatt (Bezahlschranke)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der komplette Artikel ist leider hinter einer Bezahlschranke. Als Alternative schlagen die NachDenkSeiten seit vielen Jahren vor, sich auf die gesetzliche Rente zu konzentrieren und sie zu st&auml;rken. Aber immer noch gilt: Unsere Aufkl&auml;rungsarbeit ist offensichtlich ziemlich wirkungslos. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33092\">Weil auch das gebildete B&uuml;rgertum den gr&ouml;&szlig;ten Unsinn glaubt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Etatk&uuml;rzungen in der Ern&auml;hrungsbildung: Erneut trifft es die Schw&auml;chsten unserer Gesellschaft<\/strong><br>\nDie Sparpl&auml;ne f&uuml;r den Berliner Haushalt k&ouml;nnten f&uuml;r Vereine, die sich in Kitas und Schulen f&uuml;r eine nachhaltige Ern&auml;hrungswende einsetzen, das Aus bedeuten.<br>\nGegen die Sparpl&auml;ne des Berliner Landeshaushalts mehren sich die Proteste. Vor allem die Kulturschaffenden konnten durch zahlreiche prominente Unterst&uuml;tzer ein breites mediales Interesse wecken. Doch auch andere Akteure treffen die Streichungen von F&ouml;rdergeldern unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hart, etwa Vereine im Bereich der Ern&auml;hrungsbildung wie &bdquo;Restlos Gl&uuml;cklich&ldquo; und &bdquo;Kate&ldquo;.<br>\nDie Berliner Ern&auml;hrungsstrategie der Senatsverwaltung f&uuml;r Justiz und Verbraucherschutz wurde im Koalitionsvertrag verankert und hatte sich zum Ziel gesetzt, eine fairere, nachhaltigere und regionalere Ern&auml;hrungspolitik umzusetzen. Auf Landesebene wollte man als Vorbild dienen und einen signifikanten Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen leisten.<br>\nMit gerade einmal 2,227 Millionen Euro hatte der Etat der Berliner Ern&auml;hrungsstrategie einen Anteil von lediglich 0,005 Prozent am Berliner Haushalt 2025 &ndash; eine &uuml;berschaubare Summe, die man bereit war, in nachhaltige Ern&auml;hrungspolitik zu investieren. Dennoch wurde auch hier der Rotstift angesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/etatkuerzungen-in-der-ernaehrungsbildung-in-berlin-erneut-trifft-es-die-schwaechsten-unserer-gesellschaft-li.2278540%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Hinzu kommt, dass besonders arme Kinder durch mangelhafte und Fehlern&auml;hrung in ihrer k&ouml;rperlichen und geistigen Entwicklung gesch&auml;digt werden, was nicht zuletzt hohe Folgekosten im Bereich Gesundheit verursacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sch&uuml;ler protestieren gegen Bundeswehrbesuch an Leipziger Gymnasium<\/strong><br>\nImmer aggressiver wirbt die Bundeswehr f&uuml;r die Rekrutierung von Kriegsfreiwilligen unter Jugendlichen. Dagegen &auml;u&szlig;ert sich zunehmend Widerstand, wie j&uuml;ngst an einer Leipziger Schule.<br>\nZwei Tage vor dem geplanten Besuch der Bundeswehr Ende Oktober an der Humboldtschule im Stadtteil Reudnitz-Thonberg in Leipzig f&uuml;hrten mehrere Sch&uuml;ler einen sogenannten &bdquo;Die-In&ldquo;-Protest auf ihrem Schulhof durch. Sie legten sich auf den Boden und stellten sich tot, w&auml;hrend ein 16-j&auml;hriger Mitsch&uuml;ler folgendes in ein Megaphon sprach:<br>\nHabt ihr Lust an die Ostfront zu ziehen? Und da f&uuml;r Deutschland zu sterben? Ich f&uuml;r meinen Teil habe da keinen Bock drauf. Ich habe keinen Bock darauf, mit 18 in irgendeinem Sch&uuml;tzengraben zu liegen und mich zu fragen: Komme ich hier mit meinem Leben raus oder ist es nur ein Bein und meine Menschlichkeit, die ich verliere? &Uuml;bermorgen hat die Schule die Bundeswehr zu uns eingeladen. Sie sollen uns dann genau diese Situation schmackhaft machen. Uns wird erz&auml;hlt, dass die Bundeswehr Deutschland und uns besch&uuml;tzt und den Frieden bringen will. Das ist Bullshit! Um wessen Interessen geht es, wenn mit deutschen Waffen in Pal&auml;stina und Kurdistan gemordet wird? &Uuml;ber wessen Freiheit reden wir, wenn Kriegsflugzeuge den Pazifik &uuml;berqueren?<br>\nWeiter kam er nicht, da eine Lehrkraft ihm das Megaphon entriss. &bdquo;Massive St&ouml;rung des Schulfriedens&ldquo;, so lautet die Antwort der Schulleitung auf die Protestaktion. Sie drohte mit einem Schulverweis gegen beteiligte Sch&uuml;ler. Damit macht sich die Schulleitung zu Handlangern des Milit&auml;rs und der Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/12\/04\/mili-d04.html\">WSWS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Es ist so erb&auml;rmlich! Nach 100 Jahren umfangreicher schrecklicher Erfahrungen und zwei Weltkriegen, in denen ganze Generationen teils ausgerottet, zumindest aber schwer lebenslang traumatisiert wurden, macht man die Schule wieder zu einem Ort, an dem &ldquo;Menschenmaterial&rdquo; akquiriert wird. Wie wenig den Eliten ein Menschenleben aus dem &ldquo;einfachen Volk&rdquo; gilt, zeigte gerade besonders anschaulich die Forderung aus den USA, das Alter f&uuml;r die Wehrpflicht in der Ukraine auf 18 Jahre zu senken. Das kann man nur noch mit Erich Maria Remarque kommentieren: &bdquo;Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die daf&uuml;r sind, besonders die, die nicht hingehen m&uuml;ssen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Play to learn, learn to win &ndash; Wargaming vom Brettspiel zum virtuellen Spieltisch<\/strong><br>\nWargaming hat sich in der Bundeswehr und der NATO als wirkungsvolles Werkzeug zur Vorbereitung auf zuk&uuml;nftige Herausforderungen und zur Entscheidungsfindung auf strategisch-operativer Ebene etabliert. Als prim&auml;rer Digitalisierungspartner der Bundeswehr unterst&uuml;tzt die BWI diese bei der Weiterentwicklung der Methode.<br>\nMit Wargaming k&ouml;nnen milit&auml;rische Entscheidungstr&auml;ger*innen in kontrollierten, simulierten Szenarien strategische oder operative Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen in einer risikofreien, sicheren Umgebung erproben. Dabei werden verschiedene Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven kreativ durchdacht. Dies bietet die M&ouml;glichkeit, sich mit unterschiedlichen Szenarien auseinanderzusetzen und Komplexes greifbarer zu machen.<br>\nEine aktuelle Herausforderung wird immer deutlicher, beispielsweise bei der j&auml;hrlich stattfindenden operativen Logistik-Wargaming-Serie STEADFAST FOXTROT der NATO: zunehmende Komplexit&auml;t l&auml;sst analoge Wargames bez&uuml;glich geforderter Realit&auml;tsn&auml;he, analytischer Auswertbarkeit und gleichzeitiger immersiver Spielerfahrung zunehmend an die Grenzen sto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bwi.de\/magazin\/artikel\/play-to-learn-learn-to-win-wargaming-vom-brettspiel-zum-virtuellen-spieltisch\">BWI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Telepolis l&ouml;scht alle fr&uuml;heren Texte<\/strong><br>\nTelepolis, eines der &auml;ltesten Online-Magazine Deutschlands, informierte am Freitag (6. Dezember) dar&uuml;ber, alle Artikel, die vor dem Jahr 2021 ver&ouml;ffentlicht wurden, vollst&auml;ndig gel&ouml;scht zu haben. In jenem Jahr hatte der aktuelle Chefredakteur Harald Neuber die Leitung des Magazins von seinem Vorg&auml;nger Florian R&ouml;tzer &uuml;bernommen, der Telepolis 1996 gegr&uuml;ndet hatte. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r die massenhafte L&ouml;schung, der sch&auml;tzungsweise mehr als 50.000 Artikel zum Opfer fallen, schreibt Neuber, man habe die Texte &bdquo;zun&auml;chst aus dem Archiv genommen&ldquo;, da man &bdquo;f&uuml;r deren Qualit&auml;t nicht pauschal garantieren&ldquo; k&ouml;nne. &bdquo;Keinesfalls&ldquo; handle es sich um &bdquo;ein Misstrauensvotum gegen fr&uuml;here Autoren und damalige Beitr&auml;ge heutiger Autoren&ldquo;. &bdquo;Wir mussten aber einsehen&ldquo;, so der Chefredakteur, &bdquo;dass es keine realistische M&ouml;glichkeit gibt, die enorme Menge von Artikeln aus gut 25 Jahren hinreichend zu pr&uuml;fen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0147\">multipolar<\/a>\n<p>dazu: <strong>Tilgung der Geschichte + Zerst&ouml;rung von Telepolis<\/strong><br>\nwie ich heute lese, sind alle Texte von Telepolis vor 2021 vom Netz genommen worden und nicht mehr abrufbar. Sie, der Chefredakteur, und der Heise-Verlag begr&uuml;nden das damit, dass Sie f&uuml;r die Qualit&auml;t dieser &auml;lteren Texte nicht pauschal garantieren k&ouml;nnen.<br>\nZun&auml;chst: Ich bin ausgebildeter Redakteur und habe in meinem Berufsleben in mehreren Redaktionen verschiedener Medien gearbeitet. Seit mehr als 35 Jahren bin ich f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien t&auml;tig. F&uuml;r das Online-Magazin Telepolis habe ich &uuml;ber sechs Jahre lang Artikel verfasst. Darunter mehrere hundert Artikel &uuml;ber den NSU-Prozess, &uuml;ber Sitzungen mehrerer NSU-Untersuchungsaussch&uuml;sse und mehrerer U-Aussch&uuml;sse zum Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz. In diesen Artikeln beschreibe ich unter anderem einmalige zeitgeschichtliche Zeugenauftritte.<br>\nIch will es kurz machen: Ich fordere Sie auf, meine Texte wieder online zu stellen. Sie und der Heise-Verlag haben kein Recht, diese Texte und ihre Inhalte verschwinden zu lassen. Die Texte geh&ouml;ren nicht Ihnen, Telepolis oder dem Heise-Verlag. Sie geh&ouml;ren der &Ouml;ffentlichkeit und letztlich der Geschichte. Zumal ich als Journalist zu vielen Ereignissen, wie Prozessen oder Untersuchungsaussch&uuml;ssen von Parlamenten, nur deshalb privilegierten Zugang erhalte, weil ich f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit t&auml;tig bin und war. Das haben Sie und der Heise-Verlag zu respektieren und nicht zu annullieren. Ihr Vorgehen, alle Texte bis 2021 vom Netz zu nehmen, kommt einer Tilgung der Geschichte gleich. Au&szlig;erdem bedeutet es &ndash; ganz nebenbei &ndash; die Zerst&ouml;rung des Online-Magazins Telepolis als einst kritisches, meinungsstarkes und auf seine Weise einmaliges Medium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2024\/12\/06\/tilgung-der-geschichte-zerstoerung-von-telepolis-von-thomas-moser\/\">Thomas Moser auf Eyes Wide Shut<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das ZDF f&auml;lscht f&uuml;r Baerbock ein Zitat und produziert einen Wahlwerbespot f&uuml;r Habeck<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock spricht von 1,3 Milliarden Europ&auml;ern und wird daf&uuml;r verh&ouml;hnt. Die &ndash; teilweise staatsfinanzierte &ndash; Nachrichtenagentur dpa meldet sp&auml;ter, B&auml;rbock habe sich versprochen. Daraufhin f&auml;lscht das ZDF nachtr&auml;glich das Zitat. Und die ZDF-Talkshow Maybrit Illner sendet einen Wahlwerbefilm f&uuml;r Robert Habeck. Eine Oppositionspartei, die etwas auf sich h&auml;lt, darf &uuml;ber so etwas nicht zur Tagesordnung &uuml;bergehen, denn es hat System.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/baerbock-habeck-zdf\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kaiser Wilhelm II. zieht im Jenseits respektvoll seine Pickelhaube<\/strong><br>\nNach seiner Krebsdiagnose, die Bestseller-Autor Arno Luik im Sp&auml;tsommer 2022 bekam, macht er das, was er noch nie tat: Er schreibt ein Tagebuch.<br>\nEr notiert seine Innenansichten, den Schrecken, die Albtr&auml;ume, seine Sehnsucht nach Leben &ndash; aber pl&ouml;tzlich geht es um viel mehr als das pers&ouml;nliche Drama: um diese zerrissene, maltr&auml;tierte Welt. Die so sch&ouml;n sein k&ouml;nnte, wenn die Regierenden nicht &hellip;<br>\nEin Auszug aus Arno Luiks Buch &raquo;Rauhn&auml;chte&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/kaiser-wilhelm-ii-zieht-im-jenseits-respektvoll-seine-pickelhaube\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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