{"id":126002,"date":"2024-12-12T14:00:13","date_gmt":"2024-12-12T13:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126002"},"modified":"2024-12-12T13:16:19","modified_gmt":"2024-12-12T12:16:19","slug":"leserbriefe-zu-afd-und-linke-gegen-bsw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126002","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAfD und Linke gegen BSW\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125676\">In diesem Beitrag<\/a> besch&auml;ftigt sich Oskar Lafontaine insbesondere mit dem Bundestagswahlkampf von AfD und Linke. Sie w&uuml;rden den Eindruck erwecken, als seien nicht die Ampelparteien oder die CDU\/CSU, sondern das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht ihr Hauptgegner. Es werde versucht, das Alleinstellungsmerkmal des BSW als Partei des Friedens und der Abr&uuml;stung infrage zu stellen. Das sei &bdquo;eine leicht durchschaubare Heuchelei&ldquo;. Denn: Wer f&uuml;r Aufr&uuml;stung, Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Kriegseins&auml;tze der Bundeswehr im Ausland eintrete, k&ouml;nne nicht den Anspruch erheben, Friedenspartei zu sein. &ndash; Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Die Meinungen gehen teilweise weit auseinander. Es folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dank den NDS, dass sie regelm&auml;&szlig;ig diesen so ziemlich letzten gro&szlig;en SPD-Mann zu Worte kommen lassen. Das ist ausdr&uuml;cklich auch A. M&uuml;ller zu verdanken.<\/p><p>Genug aber den Danksagungen. Das geradezu widerliche Bild, das die Ampel ihren W&auml;hlern geboten hat, hat sich in einem Wirtschaftsabschwung materialisiert, das sogar f&uuml;r W&auml;hler sichtbar wird, die bislang ein Brett vor dem Kopf getragen haben. Eine Opposition hat dieses Land nicht mehr, denn die sogenannten christdemokratischen Realpolitiker stehen stramm und wenden sich ohne Tritt Marsch gen Osten. Der angehende F&uuml;hrer Merz droht gar mit&nbsp;der Kurzzeitspanne: 2 Tage, dann&hellip;! Die &ldquo;Linke&rdquo; h&auml;tte Oskar gar nicht erw&auml;hnen brauchen, denn was links sein soll, wei&szlig; das Raketenm&auml;dchen C. Rackete ganz sicher nicht. Linksh&auml;ndig sind zirka 10% unserer Spezies. Das ist au&szlig;erhalb ihrer Schussweite. Auch die Knobelbecheroma Strack-Z. &ldquo;won&rsquo;t stagger into war&rdquo; &ndash; f&uuml;r sie werden 5% zu viel sein.<\/p><p>Blackrocker Merz sieht ja Gemeinsamkeiten mit den Gr&uuml;nen. Er darf sich dann gemein machen mit der weltweit simpelsten Au&szlig;enministerin. Die ist ja stante pede bereit, den 100000 Mann Friedenstruppen ihr ja mit auf den Weg in die Ukraine zu geben. Was man von ihr h&auml;lt, hat man in China gerade ausnahmsweise recht undiplomatisch wissen lassen. Den Kanzler hat man auch gerade sehen d&uuml;rfen, wie er sich mit Selensky in Kiew gemein gemacht hat: Er hat sogar dessen Kleidervariante &uuml;bernommen &ndash; ein Pulloverchen! Vergessen wir nicht den kleinen SPD-Mann Roth. Das Kriegstreiberchen par excellence begab sich k&uuml;rzlich nach Georgien und hat in Tiflis Weltpolitik auf der Stra&szlig;e zelebriert. Ein Maidan k&auml;me dem Hegemonen dort gerade recht. Um Russland herum soll es brennen.<\/p><p>Was also bleibt dem Frieden in unserem Lande? Nur die BSW? Am 23. M&auml;rz 1933 war es ein gro&szlig;er SPD-Mann, der die letzte freie Rede vor dem Reichstag gehalten hat: Otto Wels! In seiner Rede findet man den Begriff Friedenstruppen nicht. Er hat aber wissen lassen: Aus einem Gewaltfrieden kommt KEIN Segen! Willy Brandt war gewiss auch ein Gro&szlig;er &ndash; leider ist er nicht mehr. Scholz im Pullover ist es nicht und doch k&auml;mpft er als Kunktator einen einsamen Kampf: Im Gegensatz zum M&auml;dchen Rackete will er die Rakete Taurus nicht nach Moskau fliegen lassen. Auch die AfD ist Kriegspartei &ndash; sie geh&ouml;rt zu den Lieferanten des Todes. Und wie Lafontaine im Schlusssatz sagt: Im Atomzeitalter gilt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Es ist kurz vor 12!<\/p><p>D.E. M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, liebe Sahra Wagenknecht &amp; Oskar Lafontaine! &ndash;<\/p><p>Oskar Lafontaine sollte &ndash; und zwar m&ouml;glichst schnell &ndash; vom BSW als Kanzlerkandidat nominiert werden! &ndash; Er ist der einzige deutsche Politiker der Gegenwart, der im ganz konservativen Sinne des Begriffes einer Mehrheit der Deutschen in Ost UND West als ein STAATSMANN gilt.<\/p><p>Ich kenne niemanden, f&uuml;r den die bevorstehende Wahl nicht bereits als entschieden gilt &ndash; und zwar mit Blackrock-Merz als Bundeskanzler. Und ich kenne kaum jemanden, der damit nicht gro&szlig;e Bauchschmerzen verbindet &ndash; und es doch f&uuml;r unausweichlich h&auml;lt, mangels pr&auml;senter Alternativen.<\/p><p>Sarah Wagenknecht gilt daf&uuml;r nicht &ndash; auch im Osten f&uuml;r die Nachdenklichen nicht; geschweige denn im Westen f&uuml;r die dort Sozialisierten.<\/p><p>Meine Heimat war die DDR. Ich besitze die Erfahrungen zweier Welten. Dieses im Handstreich organisierte Gro&szlig;deutschland ist niemals meine Heimat geworden. &ndash; Oskar Lafontaine jedoch besitzt meinen Respekt, alle Achtung als Mensch und Politiker, und mein Vertrauen, eine radikale politische Wende Deutschlands einzuleiten, die die Strategie der Neocons in den USA und deren in der EU-Struktur installierten F&uuml;nften Kolonne zur Ausschaltung Russlands und Chinas, sowie zum &Uuml;bergang der kapitalistischen Machtstrukturen in eine faschistoide Diktatur unter transhumanistischer Ideologie entscheidend zunichtemachen kann!<\/p><p>Das BSW unter seiner Kandidatur &ndash; und mit seiner Argumentationsmacht, die weit weg ist vom moralisierenden und unsicheren Gerede, das wir gewohnt sind &ndash; besitzt meines Erachtens die Kapazit&auml;t, die CDU zu schlagen, und auch die AfD. In dem Falle diktierte Lafontaine den potenziellen Koalitionspartnern, der SPD oder der AfD (die nicht ignoriert werden darf!), die f&uuml;r die gro&szlig;e Politikwende entscheidenden Bedingungen. Die Mehrheit im Volk wartet sehns&uuml;chtig auf so etwas. Und in Europa k&auml;me dadurch Entscheidendes ins Rollen &ndash; auch in Frankreich, wo ich wohne.<\/p><p>Die privaten &ndash; und Staatsmedien in Deutschland sind vollkommen beherrscht von den Machthabern des Tiefen Staates. Trotz der sicheren Schmutz- und Verschweigekampagne, die gegen Oskar Lafontaine anh&uuml;be &ndash; oder vielleicht sogar gerade deswegen! &ndash; , bes&auml;&szlig;e die Nominierung dieser mit allen auch &ouml;konomischen Kompetenzen ausgestatteten Pers&ouml;nlichkeit mit aktuellem Alleinstellungsmerkmal in Ost und West eine Ermutigungsgewalt, die Merz und die blasierte Machtgewissheit der Kriegs- und US-Vasallenparteien &uuml;berraschenderweise vereiteln kann!<\/p><p>Es gilt zu handeln, konsequent zu argumentieren und die &Ouml;ffentlichkeit zu suchen jenseits der weitgehend schon diskreditierten Medienbereiche!<\/p><p>In Rum&auml;nien hatte &uuml;brigens genau das Erfolg.<\/p><p>Ralf Paul Hommel.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Oskar Lafontaine,<\/p><p>warum untersuchen Sie nicht mal den Unterschied, wie weit BSW von AfD und wie weit BSW von CDU entfernt bzw. wie viel &Uuml;bereinstimmung mit diesen beiden Parteien besteht. Mir scheint, da wird BSW wohl gr&ouml;&szlig;ere N&auml;he zur AfD als zur CDU haben. Und warum ist dann in Th&uuml;ringen und in Sachsen eine Zusammenarbeit mit der CDU m&ouml;glich, keine Zusammenarbeit aber mit der AfD?<\/p><p>Herzlich Klaus Helbig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>&ldquo;Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Koalitionsparteien im Parlament nicht unterschiedlich abstimmen.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Das ist ein Argument, mit dem das BSW dann wirklich in meinen Augen seine Glaubw&uuml;rdigkeit verliert. Wenn einem Antrag nicht zugestimmt wird, weil der Koalitionspartner bekannterweise eine andere Position hat, dann isst es doch sinnlos, das BSW zu unterst&uuml;tzen, weil dann die Position des anderen Koalitionspartners unterst&uuml;tzt wird durch Ablehnung oder Stimmenthaltung.<\/p><p>Von unserer Leserin B.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Oskar,<\/p><p>Nein, Nein, Nein und nochmals NEIN!<\/p><p>Das BSW ist in Th&uuml;ringen, Sachsen und Brandenburg in einer ausgesprochen komfortablen Lage kompromisslos Politik f&uuml;r die Menschen, f&uuml;r Frieden, f&uuml;r Freiheit und f&uuml;r Demokratie durchzusetzen. Die Brandmauer gegen die AfD ist keine origin&auml;re Erfindung des BSW. Es ist eine Erfindung der Altparteien, die seit Jahrzehnten gegen die Menschen, gegen die Freiheit und gegen die Demokratie handeln. Ich dachte immer, lieber Oskar, dass du die Altpartei SPD verlassen hast, weil die &bdquo;Kompromisse&ldquo;, welche dir unter Kanzler Schr&ouml;der aufgen&ouml;tigt werden sollten, f&uuml;r Dich nicht akzeptabel waren. Und jetzt? &bdquo;Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Koalitionsparteien im Parlament nicht unterschiedlich abstimmen.&ldquo;<\/p><p>Dieses Gesetz ist verfassungsfeindlich! Der Parlamentarier hat ausschlie&szlig;lich seinen Gewissen zu folgen und keinen ungeschriebenen (= mafi&ouml;sen) Gesetzen zu folgen. Verdammt noch mal, wenn die AfD recht hat, dann hat sie recht, auch wenn der Inlandsgeheimdienst fabuliert, die w&auml;ren irgendwie rechts. Wo sind wir denn? Die Menschen haben es satt, mit irgendwelchem politischen Geschwurbel st&auml;ndig &bdquo;Kompromisse&ldquo; in die Fresse zu kriegen.<\/p><p>Und ja klar, die AfD hat Positionen bez&uuml;glich NATO und Gaza, bei denen wir beide nicht mitgehen. Aber mit welcher Altpartei willst du denn gegen diese Positionen koalieren? MIT WELCHER VERDAMMT NOCH MAL!<\/p><p>Wozu in eine Koalition eintreten, in der man seine &bdquo;ungeschriebenen&ldquo; Ideale verr&auml;t, wenn man zumindest einen Teil der Ideale zwischen Brandmauer und Minderheitsregierung bequem durchsetzen k&ouml;nnte? Und selbst wenn es diese Minderheitsregierung nicht gibt, einen Schritt vor dem nuklearen Abgrund ist Stillstand besser als ein Schritt in die falsche Richtung.<\/p><p>Ich verstehe es nicht. Ist ein Landesministerposten wirklich so geil, dass man daf&uuml;r die gesamte Menschheit ins Verderben f&uuml;hrt? Ist das R&uuml;ckgrat des Finanzministers a.D. denn kein Vorbild f&uuml;r das Team Sarah?<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nReiner Lindner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Aufregung um die Parteimachenschaften von AfD und Linke gegen BSW wundern&nbsp;mich.&nbsp;<\/p><p>Biblisch gesprochen:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Welche Partei ohne S&uuml;nde ist, die werfe den ersten Stein&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Was wir tagt&auml;glich vorgef&uuml;hrt bekommen, sind schlicht gesagt, die systemimmanenten Macht- u. Herrschaftsstruktur-Spiele des hiesigen Parteiensystems.<\/p><p>Partei-Konkurrenz ist ein schlechter Ratgeber und verhindert, dass alle Kr&auml;fte im Sinne von &ldquo;Friedenst&uuml;chtigkeit &rdquo; zusammenarbeiten.<\/p><p>Der sch&auml;tzenswerte Oskar Lafontaine negiert seinen Parteigenossen Willy Brandt, dessen &ldquo;mehr Demokratie wagen&rdquo; auch im BSW keine Rolle spielt.<\/p><p>Als Nachdenkseiten-Leserin warte ich darauf, dass die Debatte &ldquo;Demokratisierung der vorherrschenden Demokratie&rdquo; auch von der NDS-Redaktion bef&ouml;rdert wird, um &uuml;ber die Absurdit&auml;ten des real bestehenden Parteiensystems hinaus zu blicken!<\/p><p>L.G.<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>Das &bdquo;Pfl&auml;nzchen&ldquo; BSW hat sich mit der Regierungsbeteiligung in Brandenburg und Th&uuml;ringen wahrlich keine Freunde gemacht und einen Riesenfehler begangen, der ihr bei der BT-Wahl viele Sympathien und Stimmen kosten wird. Denn wer ernsthaft eine Ver&auml;nderung in unserem Land herbeif&uuml;hren will, darf sich nicht mit den korrupten Systemparteien ins Bett legen. Schon gar nicht als Baby. Das ist der Anfang vom Ende. Oskar Lafontaine, dessen Urteilskraft ich ansonsten sehr sch&auml;tze, irrt hier gewaltig, wenn er meint, Herr Chruppala vertritt in der AfD nur eine Minderheit. Als Minderheit kann man nicht Vorsitzender einer Partei werden. Das m&uuml;sste eigentlich Herr Lafontaine am besten Wissen. Zwischen BSW und AfD gibt es gen&uuml;gend Schnittmengen, um eine Regierung f&uuml;r das deutsche Volk zu bilden.<\/p><p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHeinz Weber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>AfD und Linke gegen BSW oder BSW gegen sich selbst, ist hier die Frage !7<\/p><p>&ldquo;AfD und Linke gegen BSW.<\/p><p>Weil die neue Partei in den Koalitionsvertr&auml;gen mit SPD und CDU in Brandenburg und Th&uuml;ringen Kompromisse akzeptierte, versuchen sie, das Alleinstellungsmerkmal des BSW als Partei des Friedens und der Abr&uuml;stung infrage zu stellen.<\/p><p>Jetzt versucht die AfD in Brandenburg und Th&uuml;ringen, durch Antr&auml;ge zur Friedenspolitik, denen das BSW zustimmen kann, die Koalitionspartner aber nicht, die Unglaubw&uuml;rdigkeit des BSW zu belegen. Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Koalitionsparteien im Parlament nicht unterschiedlich abstimmen.<\/p><p>Anmerkung<\/p><p>Genau an dem allerwichtigsten Punkt ist kein Kompromi&szlig; angebracht.<\/p><p>Es geht um das &Uuml;berleben der Menschheit. Das hat aktuell h&ouml;chste Priorit&auml;t.<\/p><p>Die Menschen die gegen den Krieg und die das &Uuml;berleben der Menschheit nicht auf dem Spiel setzen wollen, d&uuml;rfen sich nicht auseinander definieren lassen.<\/p><p>Ein ungeschriebenes Gesetz, zwingend erforderliche Vorschl&auml;ge mit R&uuml;cksicht auf die Koalitionspartner abzulehnen, ist vollkommen daneben.<\/p><p>Das BSW distanziert sich von der rechtspopulistischen AfD und koaliert mit den Parteien in den stramme Nazis, Kriegstreiber und Kriegshetzer die Politik deutlich mitbestimmen.<\/p><p>Das ist der Sargnagel des BSW !<\/p><p>Dazu passt das Kompromi&szlig;lied !<\/p><p>&ldquo;Ernst Busch &ndash; Das Lied vom Kompromi&szlig; 1919&rdquo;<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/JbqbbL4zEzA?si=0Pc6T8UXltRbEaBf\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDieter Gabriel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Geehrtes NDS-Team,<\/p><p>neben der grunds&auml;tzlichen Zustimmung zum Inhalt des Artikels muss ich konkrete inhaltliche Kritik erheben.<\/p><p>Ich hatte gestern einen Leserbrief zu: &ldquo;Das Europ&auml;ische Parlament dreht durch&rdquo; von Michael von der Schulenburg, 02.12.24, gesendet, in welchem ich auf das Abstimmungsverhalten einging. In Herrn Herr Lafontaines o.g. Artikel genanntes Abstimmungsverhalten von Frau Rackete und Herrn Schirdewahn ist falsch: &ldquo;Die Spitzenkandidatin der Linken f&uuml;r die Europawahl, Carola Rackete, stimmte im Europaparlament f&uuml;r die Lieferung von Taurus-Marschflugk&ouml;rpern an die Ukraine. &hellip;. Der andere Spitzenkandidat, Martin Schirdewan, enthielt sich der Stimme.&rdquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/PV-10-2024-11-28-RCV_DE.html\">Die auf der Seite<\/a> zu entnehmende namentliche Abstimmung habe ich als Screenshot hier beigef&uuml;gt.<\/p><p>Herr Schirdewan hat gegen die Taurus-Lieferungen gestimmt. Frau Rackete hat nicht an der Abstimmung teilgenommen. So habe ich es in meinem Leserbrief dargestellt.<\/p><p>Im &uuml;brigen hat Frau Rackete an gar keiner Abstimmung an diesem Tag teilgenommen. Beigef&uuml;gte pure HTML-Datei (der EU-Parlamentsseite) enth&auml;lt (ungefiltert) alle Namen der am 28.11.2024 an allen Abstimmungen des EU-Parlaments Teilnehmenden. CTRL+F gibt f&uuml;r &ldquo;Rackete&rdquo; auf dieser Seite null Treffer.<\/p><p>Herr Lafontaine ist scheinbar in eine falschen Abstimmungstag geraten, kann passieren.<\/p><p>Ich finde die EU-Seiten als oft verwirrend, klickfehleranf&auml;llig und unlogisch gegliedert.<\/p><p>Friedliche Gr&uuml;&szlig;e an alle Nachdenker<\/p><p>Matthias Neubauer<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241206_Abstimmung_EU_Parl_28_11_2024.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241206_Abstimmung_EU_Parl_28_11_2024.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Lafontaine,<\/p><p>und nat&uuml;rlich auch den Machern der NDS.<\/p><p>F&uuml;r die detaillierte Beschreibung der Unterschiede zwischen der AfD und dem BSW bin ich Ihnen sehr dankbar, weil sie die Differenzen sehr deutlich darstellen und somit auf den Punkt bringen.<\/p><p>Dem letzten Teil ihres Beitrags kann ich aber leider so nicht folgen, da ich die Koalitionen besonders in Th&uuml;ringen, aber auch in Brandenburg mit gro&szlig;en Bauchschmerzen sehe.<\/p><p>Gerade im Zusammenhang mit der wahrscheinlich anstehenden Bundestagswahl (wenn es noch eine geben sollte).<\/p><p>Das Ergebnis zeigt sich aus meiner Sicht auch schon tendenziell bei den Umfragen.<\/p><p>Wobei mir bewusst ist, dass man Umfragen nicht unbedingt trauen darf.<\/p><p>(Traue nur der Statistik, die du selbst gef&auml;lscht hast.)<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Jetzt versucht die AfD in Brandenburg und Th&uuml;ringen, durch Antr&auml;ge zur Friedenspolitik, denen das BSW zustimmen kann, die Koalitionspartner aber nicht, die Unglaubw&uuml;rdigkeit des BSW zu belegen.<\/p>\n<p>Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Koalitionsparteien im Parlament nicht unterschiedlich abstimmen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da sind wir aber schon &ndash; eben &ndash; beim Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem des BSW durch diese Koalitionen.<\/p><p>Und ich denke, dass Glaubw&uuml;rdigkeit gerade heute wichtiger ist als irgendwelche Ministerposten.<\/p><p>Au&szlig;erdem, wer sagt zum Beispiel, das ungeschriebene Gesetze in der Politik ewig gelten.<\/p><p>( aktuell findet in unserer Gesellschaft ein massiver Wandel statt. Leider nicht unbedingt zum positiven.)<\/p><p>Oder wer sagt zum Beispiel, dass gerade das BSW (in diesem konkreten Fall) einen R&uuml;ckzieher machen muss.<\/p><p>Aus meiner Sicht hat das BSW in Th&uuml;ringen sich leider, wenn wir schon beim Thema &ldquo;ungeschriebene Gesetze&rdquo; sind, in der ersten Sitzung des Landtags, im Zusammenhang mit der Tagesordnung, nicht gerade mit Ruhm bekleckert.<\/p><p>Brandenburg hatte &uuml;brigens mal eine Ministerin, die sehr beliebt und sehr, sehr glaubw&uuml;rdig war: <\/p><p>Regine Hildebrandt.<\/p><p>Die &ldquo;Mutter Courage des Ostens&rdquo;<\/p><p>Sie war von 1990 bis 1999 Ministerin f&uuml;r Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen.<\/p><p>Da ich die Antr&auml;ge der AfD nicht konkret kenne, kann ich leider nicht die derzeitige Situation dazu beurteilen.<\/p><p>Als langj&auml;hriger ehemaliger Betriebsratsvorsitzender kenne ich mich sehr wohl mit dem Thema &ldquo;Kompromisse&rdquo; aus.<\/p><p>Deshalb wei&szlig; ich aber auch, dass es Grenzen gibt, die man nicht &uuml;berschreiten sollte\/darf.<\/p><p>Mir ist auch bewusst, dass man in solchen schwierigen Situationen schnell dazu neigt Verhandlungsergebnisse zu vertreten, die eigentlich der eigenen (urspr&uuml;nglichen) Position widersprechen.<\/p><p>Da hatte ich ich immer das gro&szlig;e Gl&uuml;ck, dass mich meine Kolleginnen und Kollegen wieder auf den Boden der Realit&auml;t zur&uuml;ck geholt haben.<\/p><p>Daf&uuml;r bin ich Ihnen &uuml;brigens heute noch sehr dankbar.<\/p><p>Als letztes m&ouml;chte ich anmerken, dass gerade die Ergebnisse der beiden Koalitionsverhandlungen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr zur Verunsicherung beigetragen haben.<\/p><p>Wie bei mir eben auch.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus Korcz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125676\">In diesem Beitrag<\/a> besch&auml;ftigt sich Oskar Lafontaine insbesondere mit dem Bundestagswahlkampf von AfD und Linke. Sie w&uuml;rden den Eindruck erwecken, als seien nicht die Ampelparteien oder die CDU\/CSU, sondern das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht ihr Hauptgegner. Es werde versucht, das Alleinstellungsmerkmal des BSW als Partei des Friedens und der Abr&uuml;stung infrage zu stellen. 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