{"id":12602,"date":"2012-03-20T08:51:19","date_gmt":"2012-03-20T07:51:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602"},"modified":"2012-03-20T13:06:07","modified_gmt":"2012-03-20T12:06:07","slug":"hinweise-des-tages-1596","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h01\">Tarifrunde 2012 &ndash; Mehr Lohn st&auml;rkt die Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h02\">Thomas Straubhaar &ndash; Hohe (Manager-)Geh&auml;lter m&uuml;ssen nicht sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h03\">Politiker als Lobbyisten? Nehmt ihnen den Futtertrog weg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h04\">Griechenland-Zocker bekommen 2,5 Mrd. Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h05\">Volkswagen-Finanzsparte holt sich Milliarden von der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h06\">Bankenregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h07\">Verdacht auf Steuerhinterziehung und Geldw&auml;sche &ndash; 450 Millionen Euro am Fiskus vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h08\">Steuersenkung unter Sachverst&auml;ndigen stark umstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h09\">Sahra Wagenknecht &ndash; &raquo;Million&auml;rssteuer ist die beste Schuldenbremse&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h10\">Gesetzesvorschlag soll Arbeitsk&auml;mpfe in Unternehmen der Daseinsvorsorge gesellschaftsvertr&auml;glicher regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h11\">Die Kassen pflegen den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h12\">Insider-Report: Das wahre Gesicht von Lidl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h13\">Whistleblowing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h14\">Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h15\">Geld statt Widerstand: Wie sich Umweltverb&auml;nde kaufen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h16\">Bei Waffen ganz gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h17\">Leistungsschutzrecht: Ideen verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h18\">Internet hat nur eingeschr&auml;nkte Wirkung auf politische Teilhabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h19\">Agent provocateur der RAF verstorben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h20\">Wahlk&auml;mpfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h21\">Jan Fleischhauer: Der Klassenfeind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h22\">Der Rebell st&uuml;rmt die Bastille<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h23\">Alter, go home! Klassenkonflikte werden zu Generationenkonflikten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12602#h24\">TV-Tipp: M&uuml;nchner Runde des Bayer. Fernsehens zu Gauck mit Albrecht M&uuml;ller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12602&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tarifrunde 2012 &ndash; Mehr Lohn st&auml;rkt die Konjunktur<\/strong><br>\nDie Tarifrunde 2012 ist in voller Fahrt. Warum h&ouml;here L&ouml;hne nicht nur f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in Deutschland, sondern auch in Europa gut sind, erkl&auml;ren die WSI-Tarifexperten Reinhard Bispinck und Thorsten Schulten. [&hellip;]<br>\nDas bisherige deutsche Wirtschaftsmodell &bdquo;Starker Export &ndash; schwacher Binnenmarkt&ldquo;, das durch die sehr ged&auml;mpfte gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung verst&auml;rkt wurde, hat ma&szlig;geblich zu den extremen &ouml;konomischen Ungleichgewichten in Europa beigetragen. Umso wichtiger ist es, dass Deutschland seine Binnenwirtschaft st&auml;rkt, um insgesamt wieder eine gleichgewichtigere &ouml;konomische Entwicklung zu erm&ouml;glichen. Gerade f&uuml;r die s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten ist eine St&auml;rkung des deutschen Wachstumsmotors unerl&auml;sslich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++6ce768e4-719d-11e1-6be0-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Straubhaar &ndash; Hohe (Manager-)Geh&auml;lter m&uuml;ssen nicht sein<\/strong><br>\nDiejenigen, die in der Debatte um zu hohe Geh&auml;lter f&uuml;r Manager am lautesten &ldquo;Skandal&rdquo; schreien, m&uuml;ssen endlich handeln &ndash; meint unser Kolumnist Thomas Straubhaar [&hellip;]<br>\nDamit eines klar ist: Es gibt keine mikro&ouml;konomischen Gr&uuml;nde, wieso einzelne deutsche Manager so dramatisch gut bezahlt sind. Weder sind f&auml;hige Spitzenkr&auml;fte so knapp, noch sind die Leistungen der Manager so &uuml;berragend besser als jene der n&auml;chsten F&uuml;hrungsebenen, dass ein Mehrfaches der Geh&auml;lter gegen&uuml;ber anderen Mitarbeiter(innen) betriebswirtschaftlich gerechtfertigt w&auml;re.<br>\nUnd auch die Aktion&auml;re haben letztlich wenig Grund, die Vorst&auml;nde &uuml;ber Geb&uuml;hr zu belohnen. Als Josef Ackermann im Mai 2002 an die Spitze der Deutschen Bank aufr&uuml;ckte, kostete die Aktie 68 Euro, heute ist sie weniger als 40 Euro wert. Kein Aktion&auml;r kann da verstehen, wieso und wozu da &uuml;berhaupt noch irgendwelche Boni ausgesch&uuml;ttet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/wochenmarkt-die-wirtschaftskolumne-zu-managergehaeltern-hohe-gehaelter-muessen-nicht-sein-1802015.html%20\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch Straubhaar ignoriert beharrlich das Argument, dass hohe Geh&auml;lter keinesfalls sch&auml;dlich sein m&uuml;ssten, wenn es denn nur einen ausreichend hohe Spitzensteuersatz g&auml;be. Dennoch ist sein Aufsatz nicht uninteressant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Politiker als Lobbyisten? Nehmt ihnen den Futtertrog weg!<\/strong><br>\nJeffrey Sachs und Joseph E. Stiglitz empfehlen in B&uuml;chern auch, wie man Korruption wirksam bek&auml;mpfen kann. Sie fordern unter anderem Regeln gegen Verfilzung und internationales Vorgehen gegen das Bankgeheimnis.<br>\nDer &Ouml;konom Jeffrey Sachs nennt in seinem neuen Werk &bdquo;The Price of Civilization. Economics And Ethics after the Fall&ldquo; (Bodley Head, 2011) &bdquo;sieben Angewohnheiten f&uuml;r hocheffizientes Regieren&ldquo;. Eine der wichtigsten bestehe darin, die &bdquo;Corporatocracy&ldquo; zu beenden, die Vorherrschaft der gro&szlig;en Konzerne &uuml;ber Washington. Das bisher praktizierte System der Wahlkampffinanzierung, des Lobbyings und der entsprechenden Dreht&uuml;ren zwischen Politik und Wirtschaft funktioniere schon l&auml;ngst nicht mehr.<br>\nDie Wortsch&ouml;pfung Corporatocracy, die von John Perkins bereits 2004 in &bdquo;Confessions of an Economic Hit Man&ldquo; verwendet wurde, ist abwertend. Sie beschreibt die Verfilzung von Unternehmen und Politik. Folgender Punkt bei Jeffrey Sachs k&ouml;nnte auch &uuml;ber die Beziehung der &ouml;sterreichischen Parteien zu staatsnahen Betrieben geschrieben sein: Lobbyfirmen m&uuml;sse es verboten werden, Wahlkampfgelder zu verteilen, sie seien &bdquo;ein Krebs f&uuml;r den politischen Prozess&ldquo;. Deshalb sollten Leute mit h&ouml;heren Posten in der Regierung f&uuml;r mindestens drei Jahre nach ihrem Abschied aus Bundesdiensten nicht f&uuml;r und als Lobbyisten arbeiten d&uuml;rfen, empfiehlt der Professor, der an der Columbia University in New York lehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/kultur\/literatur\/740606\/Politiker-als-Lobbyisten-Nehmt-ihnen-den-Futtertrog-weg\">Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland-Zocker bekommen 2,5 Mrd. Dollar<\/strong><br>\nNach dem Schuldenschnitt f&uuml;r Hellas erhalten die Inhaber von Kreditausfallversicherungen f&uuml;r griechische Alt-Bonds einen Ausgleich. Die 2,5 Mrd. Dollar sind weniger als bef&uuml;rchtet. Den Finanzmarkt wird der Betrag kalt lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:cds-kreditversicherungen-griechenland-zocker-bekommen-2-5-mrd-dollar\/70011064.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Damit ist wenigstens ein Problem der Griechenlandkrise zum Guten gel&ouml;st. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Volkswagen-Finanzsparte holt sich Milliarden von der EZB<\/strong><br>\nEuropas gr&ouml;&szlig;ter Autokonzern Volkswagen hat sich zu Billigzinsen zwei Milliarden Euro bei der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) besorgt.<br>\nDie Finanzierungs- und Leasingsparte Volkswagen Financial Services r&auml;umte am Donnerstag als erste deutsche Gro&szlig;bank offen ein, dass sie sich an dem j&uuml;ngsten Dreijahres-Tender der EZB Ende Februar beteiligt und daf&uuml;r ABS-Verbriefungen als Sicherheiten hinterlegt habe. &ldquo;Das wird nicht zum regelm&auml;&szlig;igen Bestandteil unserer Refinanzierungsstrategie&rdquo;, betonte Finanzchef Frank Fiedler in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/companiesNews\/idDEBEE82E06H20120315\">Reuters<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bankenregulierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Spekulieren leicht gemacht<\/strong><br>\nDas Wort &bdquo;Schattenbanken&ldquo; ist sch&ouml;n und sprechend. Denn in aller K&uuml;rze beschreibt es ein sehr seltsames Ph&auml;nomen: Es gibt Banken, die offiziell keine Banken sind &ndash; und deshalb unreguliert, im Dunkeln, auf den Finanzm&auml;rkten operieren d&uuml;rfen. Zu diesen eigenartigen Gebilden geh&ouml;ren Hedgefonds, Private-Equity-Fonds, Geldmarktfonds, Derivateh&auml;ndler und Zweckgesellschaften aller Art.<br>\nDiese Schattenbanken sind extrem gef&auml;hrlich, denn sie alle nutzen den gleichen Trick, um ihren Profit zu maximieren. Sie &bdquo;hebeln&ldquo;, indem sie Kredite aufnehmen. Sie spekulieren also mit fremdem Geld.<br>\nEU-weit wird es keine Regulierung der Schattenbanken geben. Bleibt nur der Alleingang. Deutschland k&ouml;nnte allen deutschen Banken verbieten, Gesch&auml;fte mit Schattenbanken zu betreiben. Der Schaden d&uuml;rfte sich in Grenzen halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Regulierung-Schattenbanken\/!89930\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel &ndash; Zerschlagt die Banken, Zivilisiert die Finanzm&auml;rkte, Eine Streitschrift<\/strong><br>\nZerschlagt die Banken &ndash;  Zivilisiert die Finanzm&auml;rkte &ndash; Eine Streitschrift,<br>\nM&auml;rz 2012, 3. Auflage; (Auszug)<br>\nSieben Thesen zur Zerschlagung der sch&auml;dlichen Dominanz der Finanzmarkt-M&auml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m0412.pdf\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik [PDF &ndash; 143 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verdacht auf Steuerhinterziehung und Geldw&auml;sche &ndash; 450 Millionen Euro am Fiskus vorbei<\/strong><br>\nWeil sie mit Komplizen mehr als 450 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben sollen, sind zwei M&auml;nner in Frankfurt festgenommen worden. Sie sollen in Deutschland mit Firmenanteilen gehandelt haben, Firmensitz war jedoch in Zypern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/verdacht-auf-steuerhinterziehung-und-geldwaesche-450-millionen-euro-am-fiskus-vorbei-11689747.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuersenkung unter Sachverst&auml;ndigen stark umstritten<\/strong><br>\nDie Finanzierbarkeit des von der Bundesregierung geplanten Abbaus der &bdquo;Kalten Progression&ldquo; bei der Einkommensteuer ist unter Sachverst&auml;ndigen v&ouml;llig umstritten. Bei einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Finanzausschusses am Montag zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetz zum Abbau der Kalten Progression (17\/8683) und zum Achten Existenzminimumbericht (17\/5550) erkl&auml;rte die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverb&auml;nde (Deutscher St&auml;dtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher St&auml;dte- und Gemeindebund), &bdquo;dass seitens der Kommunen angesichts der &auml;u&szlig;erst prek&auml;ren Haushaltslage insbesondere der letzten Jahre und der hiermit verbundenen kommunalen Schuldenlast Steuererleichterungen nicht bef&uuml;rwortet werden k&ouml;nnen&ldquo;. Es gebe auch grunds&auml;tzlich keine Notwendigkeit zu weitergehenden, &uuml;ber die verfassungsrechtlich gebotene Erh&ouml;hung des Grundfreibetrags hinausgehenden Tarif&auml;nderungen. Auch die Deutsche Steuer-Gewerkschaft lehnte &bdquo;die Hauptlinien des Gesetzentwurfs ab, denn mit diesen sind in den kommenden Jahren Steuerausf&auml;lle von j&auml;hrlich rund sechs Milliarden Euro verbunden, die weder die Haushalte des Bundes, der L&auml;nder noch der Gemeinden mittelfristig verkraften k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nVon anderen Sachverst&auml;ndigen wurden die geplanten Steuersenkungen positiv bewertet&hellip;<br>\nW&auml;hrend das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung an die in den letzten Jahren deutlich zur&uuml;ckgegangene Steuerbelastung von Spitzenverdienern erinnerte, wies Professor Giacomo Corneo (Freie Universit&auml;t Berlin) auf einen Effekt durch die seiner Ansicht nach unzureichende Anpassung des Spitzensteuersatzes hin. &bdquo;Im Jahr 1958 musste man in der Bundesrepublik Deutschland etwa das 23-fache des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf verdienen, um dem Spitzensteuersatz zu unterliegen. 2005 reichte schon aus, gut das Doppelte des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf zu verdienen. So mussten Mittelschichthaushalte 2005 den gleichen Grenzsteuersatz wie Bankiers und Industriemagnaten zahlen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_140\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rudolf Hickel: Schriftliche Stellungnahme zur &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags am 19.3.2012 in Berlin zum Gesetzentwurf der Bundesregierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120318_hinweise_rudolf_hickel_stellungnahme_gesetzentwurf_abbau_kalte_progression.pdf\">Rudolf Hickel, Institut Arbeit und Wirtschaft [PDF &ndash; 41 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; &raquo;Million&auml;rssteuer ist die beste Schuldenbremse&laquo;<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht, 1. stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, &uuml;ber die Bedeutung einer Million&auml;rssteuer in Deutschland, warum es dabei nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit geht und wie eine Million&auml;rssteuer dazu beitragen kann, die Finanzkrise zu meistern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/interview-der-woche\/millionaerssteuer-beste-schuldenbremse\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesetzesvorschlag soll Arbeitsk&auml;mpfe in Unternehmen der Daseinsvorsorge gesellschaftsvertr&auml;glicher regeln<\/strong><br>\nProfessoren-Initiative der Carl Friedrich von Weizs&auml;cker-Stiftung pl&auml;diert f&uuml;r eine gesetzlich geregelte Ank&uuml;ndigungsfrist f&uuml;r Streiks \/ Grundversorgung der Bev&ouml;lkerung soll Priorit&auml;t haben<br>\nMit einem heute in Berlin vorgestellten Gesetzesvorschlag sollen Arbeitsk&auml;mpfe in Unternehmen der Daseinsvorsorge mit R&uuml;cksicht auf die Bev&ouml;lkerung geregelt werden. Wie die Rechtsprofessoren Martin Franzen (M&uuml;nchen), Gregor Th&uuml;sing (Bonn) und Christian Waldhoff (Bonn) erkl&auml;rten, trage der von ihnen entwickelte Vorschlag gleichzeitig den Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern Rechnung. Der im Auftrag der Carl Friedrich von Weizs&auml;cker-Stiftung erstellte Entwurf sieht erstmals gesetzliche Schranken f&uuml;r Arbeitsk&auml;mpfe etwa im Luft- und Schienenverkehr, in der Gesundheitsversorgung, der Telekommunikation sowie im Erziehungswesen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/101160\/2218977\/gesetzesvorschlag-soll-arbeitskaempfe-in-unternehmen-der-daseinsvorsorge%20%20\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Hermann Zoller:<\/strong> Zum Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem demokratischen Staat geh&ouml;rt, dass sie zur Durchsetzung ihrer Interessen die Arbeit niederlegen k&ouml;nnen. Dieses Streikrecht ist eines der wichtigsten Freiheitsrechte. In Deutschland sind die Spielr&auml;ume f&uuml;r Streiks ohnehin begrenzt. In den meisten anderen europ&auml;ischen Staaten sind die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Gewerkschaften erheblich gr&ouml;&szlig;er, mit diesem Druckmittel Arbeitnehmerinteressen verteidigen oder durchsetzen zu k&ouml;nnen &ndash; bis hin zum politischen Streik. Aber nicht nur, dass es in Deutschland mit der Streikfreiheit nicht so weit her ist, seit einiger Zeit nehmen die Versuche zu, das Streikrecht weiter einzuschr&auml;nken.<\/em><br>\n<em>Eine &bdquo;Professoren-Initiative der Carl Friedrich von Weizs&auml;cker-Stiftung&ldquo; hat jetzt einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der &bdquo;Arbeitsk&auml;mpfe in Unternehmen der Daseinsvorsorge gesellschaftsvertr&auml;glicher regeln&ldquo; soll. Mit dem Argument der Sicherung der Daseinsvorsorge wird ein weiterer Versucht gestartet, dieses grundlegende Freiheitsrecht empfindlich zu beschneiden.<\/em><br>\n<em>W&auml;re ein solcher Versuch erfolgreich, dann w&uuml;rden auch andere Bereiche der &bdquo;Daseinsvorsorge&ldquo; herausgebrochen, denn welcher Bereich dient nicht letztlich irgendwann der Daseinsvorsorge. Die Gewerkschaften sind gut beraten, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer &uuml;ber diese Bedrohung ihrer Freiheit aufzukl&auml;ren und solche Vorst&ouml;&szlig;e abzuwehren. Auch dieser Vorsto&szlig; verdient ernstgenommen zu werden, denn es sind nicht Spiele einiger &uuml;berm&uuml;tiger Professoren auf der gr&uuml;nen Wiese. Angesichts der Krise und deren Folgen bef&uuml;rchten die M&auml;chtigen die Gegenwehr der Arbeitnehmer. Die Streiks in Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich und England lassen sich auch f&uuml;r Deutschland &bdquo;Schlimmes&ldquo; bef&uuml;rchten. Deshalb wird versucht, mit unschuldigem Blick und vorget&auml;uschter Sorge um das Wohl der Menschen, in Deutschland den Kr&auml;ften der Gegenwehr die H&auml;nde zu binden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Kassen pflegen den Staat<\/strong><br>\nZwei Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds werden in den Bundeshaushalt flie&szlig;en. Finanzminister Sch&auml;uble (CDU) wollte viel mehr abbekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89778\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Insider-Report: Das wahre Gesicht von Lidl<\/strong><br>\nIn der Schweiz sollte alles anders sein: Frisch, freundlich, transparent. Gesamtarbeitsvertrag inklusive. Doch auch hier herrscht das brutale Lidl-System: Ein System getrieben von Paranoia, Umsatzgier und Kaltherzigkeit. Ein schonungsloser Blick hinter die Fassade.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sonntagonline.ch\/ressort\/aktuell\/2181\/\">Der Sonntag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Whistleblowing<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Interview mit Bundesrichter Dieter Deiseroth &uuml;ber die Notwendigkeit eines wirksamen Gesetzes zum Schutz von Hinweisgebern (&ldquo;Whistleblowern&rdquo;):<\/strong><br>\nTrotz des parlamentarischen Vorsto&szlig;es hat Dieter Deiseroth, Richter am Bundesveraltungsgericht in Leipzig, &ldquo;gro&szlig;e Zweifel daran, dass es noch in dieser Legislaturperiode zur Verabschiedung und zum Inkrafttreten eines Bundesgesetzes kommen wird, das einen wirksamen Schutz f&uuml;r Hinweisgeber\/Whistleblower schafft&rdquo;. Allerdings, so gibt Deiseroth zu bedenken, dr&auml;ngen internationale Vorgaben, wie etwa durch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) oder der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), genauso wie ein &ldquo;zivilgesellschaftlicher Druck&rdquo;, auf eine verbindliche L&ouml;sung zum Schutz f&uuml;r Whistleblower.<br>\nDeiseroth, der an der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung teilgenommen hat, bem&auml;ngelt, dass Verantwortungstr&auml;gern aus der Politik &uuml;ber lange Zeit jedes Problembewusstsein f&uuml;r die Notwendigkeit eines Gesetzes zum Schutz f&uuml;r Hinweisgeber, wie Whistleblower auch genannt werden, gefehlt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/36\/36607\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Whistleblowing<\/strong><br>\nEine Auswertung betrieblicher Regelungen der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\n&Uuml;ber die konkrete Praxis mit internem Whistleblowing sind Unternehmen mit Informationen meist &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltend. Dies liegt vermutlich daran: Wenn Unternehmen vor allem mit der Aufdeckung von Korruption Schlagzeilen machen, wird bef&uuml;rchtet, dass eher der Begriff Korruption als jener der Aufkl&auml;rung h&auml;ngen bleibt. Ohne Transparenz in der praktischen Anwendung ist andererseits kaum zu beurteilen, ob Whistleblowing-Systeme nur auf dem Papier gut aussehen; ob sie in der Praxis von der Unternehmensleitung als Spitzelsysteme gegen unliebsame Besch&auml;ftigte oder als reinigendes Instrument auch gegen rechtswidriges und unmoralisches Verhalten von F&uuml;hrungskr&auml;ften genutzt werden. Dem Schutz des Hinweisgebers oder der Hinweisgeberin kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Nach der bisherigen Rechtslage ist der Schutz der Hinweisgeber jedoch unzureichend. Die SPD erarbeitet derzeit einen Gesetzentwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/14-2012\/++co++692675c8-6f76-11e1-5762-001ec9b03e44%20\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Privatisierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Resolution des Senats der Uni Marburg zu den Folgen der Privatisierung des Uni-Klinikums<\/strong><br>\nDer Senat der Philipps-Universit&auml;t Marburg verfolgt und begleitet die Fusionierung mit dem Uni-Klinikum Gie&szlig;en und die anschlie&szlig;ende Privatisierung durch einen b&ouml;rsennotierten Konzern von Anbeginn mit gro&szlig;er Aufmerksamkeit. Der Senat stellt mit Bedauern fest, dass viele seiner Bef&uuml;rchtungen best&auml;tigt und die negativen Auswirkungen auf das Klinikum und die Universit&auml;t immer deutlicher werden.<br>\nKostensenkungen von bis zu 10 Mio. im laufenden Jahr gef&auml;hrden die Universit&auml;tsmedizin in Mittelhessen in ihrer Substanz. Es kann nicht beruhigen, dass die Rh&ouml;n Klinikum AG vom Stellenabbau aktuell teilweise abr&uuml;ckt.<br>\nBereits in der prim&auml;ren Entscheidung, die Gemeinn&uuml;tzigkeit aufzugeben, die Krankenversorgung aus der Einheit in einer Uniklinik von Krankenversorgung, Forschung und Lehre heraus zu ver&auml;u&szlig;ern und an einen im 3-Monats-Rhythmus auskunftspflichtigen b&ouml;rsennotierten Konzern zu verkaufen, ist nach Ansicht des Senates der Philipps-Universit&auml;t der Keim zum Scheitern des gesamten Projektes gelegt worden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-protokolle.de\/nachrichten\/id\/234132\/\">www.uni-protokolle.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Britische Regierung will nationales Stra&szlig;ennetz privatisieren<\/strong><br>\nDie Reichensteuer soll von 50 auf 45 Prozent gesenkt werden<br>\nIm Rahmen der Privatisierungskampagne, die unter dem Slogan &ldquo;Big Society&rdquo; l&auml;uft, k&uuml;ndigte der britische Premier Cameron heute an, das nationale Stra&szlig;ennetz an interessierte Investoren aus dem In- oder Ausland verkaufen zu wollen. Er erinnerte daran, dass das &ldquo;nationale Erbe&rdquo; nicht nur in der Sprache und Kultur liegt, sondern auch in der vorbildhaften Infrastruktur aus Br&uuml;cken, Eisenbahnschienen und Atomkraftwerken. Auch jetzt noch w&uuml;rden britische Architekten wie Norman Foster, Richard Rogers oder Zaha Hadid in China Flugh&auml;fen, in Frankreich Eisenbahnbr&uuml;cken und in Deutschland Fabriken bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/151642\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Camerons Privatisierungsplan &ndash; Chinesen sollen Britanniens Stra&szlig;en retten<\/strong><br>\nDie britische Infrastruktur liegt danieder, jetzt will Premier Cameron einen Plan verk&uuml;nden, um das Stra&szlig;ennetz zu renovieren. Investoren sollen einige Strecken &uuml;bernehmen. Bei der Privatisierung setzt der Regierungschef vor allem auf Chinesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,822140,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geld statt Widerstand: Wie sich Umweltverb&auml;nde kaufen lassen<\/strong><br>\nUmweltverb&auml;nde: Das sind die Anw&auml;lte der Natur, sie k&auml;mpfen gegen Verschmutzung und Zerst&ouml;rung, treten ein f&uuml;r das Gute! Niemals w&uuml;rden sie gegen Geld ihren Protest zur&uuml;ckziehen. Doch die Realit&auml;t sieht ziemlich anders aus: Immer wieder zahlen Firmen f&uuml;r geplante Gro&szlig;projekte Geld in eine Umweltstiftung und die Verb&auml;nde verzichten im Gegenzug auf eine Klage. Ein Prinzip, das hervorragend funktioniert &ndash; zum Beispiel beim gigantischen Off-Shore-Windpark &bdquo;Nordergr&uuml;nde&ldquo;, der im Wattenmeer vor Wangerooge geplant ist, bei der Emsvertiefung f&uuml;r die &Uuml;berf&uuml;hrung riesiger Kreuzfahrtschiffe oder beim Ausbau des L&uuml;becker Flughafens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2012\/umweltverbaende103.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bei Waffen ganz gro&szlig;<\/strong><br>\nVor allem die deutsche Waffenindustrie boomt. Zwischen 2007 und 2011 ist die Ausfuhr von Waffen um 37 Prozent gestiegen. Ein Gro&szlig;abnehmer ist Griechenland.<br>\nMit solchen Zuwachsraten lag man deutlich vor den beiden &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo;, den USA (plus 24) und Russland (plus 12 Prozent). Den Abstand zu den n&auml;chstplazierten L&auml;ndern Frankreich (plus 12 Prozent) und Gro&szlig;britannien (plus 2 Prozent) konnten die Deutschen deutlich ausbauen.<br>\nWeltweit wuchs der globale Waffenhandel in den vergangenen vier Jahren um 24 Prozent. Vor allem die Nachfrage aus Asien ist gro&szlig;: 44 Prozent aller Waffenimporte gingen nach Asien und Ozeanien. Zu den f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Importl&auml;ndern z&auml;hlen Indien, das wertm&auml;&szlig;ig allein ein Zehntel der international gehandelten Waffen importiert, gefolgt von S&uuml;dkorea, Pakistan, China und Singapur. Sie stehen jeweils f&uuml;r 4 bis 6 Prozent der weltweiten Importe.<br>\nF&uuml;r die deutschen Waffenschmiede blieb mit einem Anteil von 41 Prozent Europa der bedeutendste Waffenmarkt. 13 Prozent der deutschen Waffenexporte gingen ausgerechnet nach Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutsche-Exportwirtschaft\/!89842\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ideen verboten<\/strong><br>\nAbsurd, aber wahr: Das Leistungsschutzrecht soll sich vor allem gegen jene wenden, die mit besseren Diensten gegen traditionelle Verlage antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/eberhard-lauth\/10411-lobbyismus-und-leistungsschutzrecht#10411\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Internet hat nur eingeschr&auml;nkte Wirkung auf politische Teilhabe<\/strong><br>\nDas Internet hat in Bezug auf die politische Partizipation bisher nur eingeschr&auml;nkt seine Wirkung entwickelt. Diese Ansicht vertrat die Mehrheit der Sachverst&auml;ndigen bei der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung der Enquete-Kommission &bdquo;Internet und digitale Gesellschaft&ldquo; zum Thema &bdquo;Strukturwandel der politischen Kommunikation und Partizipation&ldquo; am Montagnachmittag. Nach wie vor machten knapp 50 Prozent der Deutschen &bdquo;einen weiten Bogen um jegliche politische Kommunikation&ldquo;, sagte der Medienwissenschaftler Professor Gerhard Vowe von der Heinrich-Heine-Universit&auml;t D&uuml;sseldorf. Zwar habe sich das Internet als Informationsmedium etabliert, doch werde es als Medium aktiver politischer Partizipation nur von einer kleinen Anzahl der Internetnutzer genutzt, urteilte der Politikwissenschaftler Markus Linden von der Universit&auml;t Trier. Professor Christoph Neuberger von der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen machte auf eine m&ouml;gliche digitale Spaltung aufmerksam. Es bestehe die Gefahr, dass &bdquo;die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo; sich das Medium zu Eigen machten, sagte er.<br>\nDer Kommunikationswissenschaftler Neuberger betonte zugleich die wichtige Vermittlerrolle des Journalismus beim Strukturwandel der politischen Kommunikation. Statt einer Konkurrenz, so Neuberger, gebe es eine Erg&auml;nzung zwischen Journalismus und &bdquo;Social Media&ldquo;. &bdquo;Journalisten werden nicht &uuml;berfl&uuml;ssig&ldquo;, machte er deutlich. Die e-Partizipation kranke am gleichen Problem wie andere Reformversuche der Teilhabe, sagte Politikwissenschaftler Linden. &bdquo;Je anspruchsvoller die politische Aktivit&auml;t, desto gr&ouml;&szlig;er ist die soziale Disparit&auml;t der Beteiligten.&ldquo; Bildungsgrad und Einkommen seien neben dem Alter und dem Geschlecht starke Einflussgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r e-Partizipation. Linden warnte zudem davor, dass durch die Reform der Beteiligung der Einfluss der Parlamente gegen&uuml;ber der Exekutive verloren geht. Die Treiber der Ver&auml;nderung bei der politischen Kommunikation und Partizipation seien die &bdquo;Digital Citizens&ldquo;, sagte Professor Gerhard Vowe. Diese Gruppe umfasse 16 Prozent der Bev&ouml;lkerung und sei &bdquo;wesentlich j&uuml;nger und wesentlich gebildeter als der Durchschnitt&ldquo;.<br>\nAuf die Ergebnisse einer Nutzerbefragung der Adhocracy- Beteiligungsplattform der Internet-Enquete ging Daniel Reichert, Vorstandsvorsitzender des Vereins Liquid Democracy, der diese Plattform entwickelt hat, ein. Danach seien mehr als 70 Prozent der Ansicht, dass sie mit ihrer Beteiligung keinen Einfluss auf die Politik nehmen k&ouml;nnten. &bdquo;Es muss besser dargestellt werden, dass dies nicht so ist&ldquo;, forderte Reichert. Ein weiterer Kritikpunkt der Nutzer sei die fehlende R&uuml;ckmeldung der Kommissionsmitglieder bei der Diskussion auf der Beteiligungsplattform&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_140\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Agent provocateur der RAF verstorben<\/strong><br>\nPeter Urbach soll in Kalifornien gestorben sein. Der V-Mann und Agent provocateur besorgte der ersten Generation der RAF Waffen und Equipment. Aus historischer Perspektive m&uuml;sste der Berliner Verfassungsschutz als Pate der Roten-Armee-Fraktion gelten.<br>\nIn historischer Perspektive m&uuml;sste der Berliner Verfassungsschutz zumindest als Pate dieser terroristischen Vereinigung betrachtet werden, denn ohne die Starthilfe durch Senator Neubauer und die staatlich gef&ouml;rderte Tatkraft seines Agenten Urbach w&auml;re die RAF wom&ouml;glich gar nicht entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/v-mann-peter-urbach-soll-tot-sein-genau-das-stueckchen-arbeiterklasse-1.1312411\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wahlk&auml;mpfe<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Politische Ver&auml;nderungen in der &raquo;Berliner Republik&laquo;<\/strong><br>\nZu Beginn des Jahres 2012 wurde die vorgezogene Landtagswahl in Schleswig-Holstein als politischer Lackmustest f&uuml;r die Bundestagswahl 2013 gewertet. In den folgenden Wochen hat sich die politische Landschaft dann allerdings stark ver&auml;ndert. Dem Platzen der Jamaika-Koalition aus CDU\/FDP\/GR&Uuml;NE im Saarland am 6. Januar folgte jetzt auch noch das Aus der rot-gr&uuml;nen Minderheitsregierung in NRW. Zur politischen Unruhe beigetragen hat schlie&szlig;lich auch der R&uuml;cktritt von Bundespr&auml;sident Wulff.<br>\nF&uuml;r NRW zeichnet sich ein klarer Trend f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung der rot-gr&uuml;nen Kooperation ab. Nach aktuellen Umfragen h&auml;tte eine rot-gr&uuml;ne Regierung eine eindeutige parlamentarische Mehrheit. Die FDP h&auml;tte momentan keine Chance, wieder in den Landtag zu kommen. Der Wiedereinzug der Linken ist gef&auml;hrdet, w&auml;hrend es die Piraten in NRW schaffen k&ouml;nnten. Scheitert die FDP in D&uuml;sseldorf , wird das der Partei die R&uuml;ckkehr in den Bundestag weiter erschweren, nicht aber automatisch den Sturz der schwarz-gelben Koalition in Berlin nach sich ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/politische-veraenderungen-in-der-berliner-republik\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Lafontaine wirbt um SPD f&uuml;r rot-rote B&uuml;ndnisse<\/strong><br>\n&ldquo;Rot-Rot ist die Konsequenz der Wahlprogramme&rdquo;: Offensiv pl&auml;diert der saarl&auml;ndische Linken-Spitzenkandidat Oskar Lafontaine f&uuml;r Koalitionen von SPD und Sozialisten. Im SZ-Interview spricht er &uuml;ber den Niedergang von Gr&uuml;nen und FDP an der Saar &ndash; und warnt vor einer Politik, in der pers&ouml;nliche Animosit&auml;ten &uuml;ber Kooperation entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/linke-vor-landtagswahlen-lafontaine-wirbt-um-spd-fuer-rot-rote-buendnisse-1.1312509\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedrich Merz hilft R&ouml;ttgen im Wahlkampf<\/strong><br>\nFriedrich Merz engagiert sich nach langer Pause wieder in der Politik. Der ehemalige Star der Union will Norbert R&ouml;ttgen beim Wahlkampf helfen. [&hellip;]<br>\nEine R&uuml;ckkehr, etwa in die nordrhein-westf&auml;lische Politik &uuml;ber den Weg eines Landtagsmandats, schloss Merz allerdings im Gespr&auml;ch mit stern. de aus. Ebenso wenig komme eine Position in einem Schattenkabinett von R&ouml;ttgen in Frage. Landesminister in NRW kann nur werden, wer auch Landtagsabgeordneter ist.<br>\nR&ouml;ttgen selbst erkl&auml;rte im Gespr&auml;ch mit stern de: &ldquo;Friedrich Merz unterst&uuml;tzt mich im Wahlkampf, aber er bleibt in seinem Beruf, in dem ein Ausscheiden auch nie zur Debatte stand.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/nordrhein-westfalen-friedrich-merz-hilft-roettgen-im-wahlkampf-1802084.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=politik\">Stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Jan Fleischhauer: Der Klassenfeind<\/strong><br>\nWas ist blo&szlig; mit den Gr&uuml;nen und den Sozialdemokraten passiert? Mit Joachim Gauck haben sie den konservativsten Bundespr&auml;sidenten gew&auml;hlt, den Deutschland je hatte. Was das linke Lager heute als Sieg feiert, wird dort morgen schon als gewaltiger Irrtum gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,822132,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wo Fleischhauer Recht hat, da hat er Recht. Er muss es schlie&szlig;lich wissen, dass Gauck der konservativste Bundespr&auml;sident sein wird, schlie&szlig;lich ist er Bruder im Geiste. Wie unseri&ouml;s der Beitrag ansonsten ist, zeigt sich an den Falschinformationen &uuml;ber Albrecht M&uuml;ller.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Der Rebell st&uuml;rmt die Bastille<\/strong><br>\nJean-Luc M&eacute;lenchon, der Pr&auml;sidentschaftskandidat der franz&ouml;sischen &bdquo;Linksfront&ldquo;, zieht die meisten Leute an. Er gibt sich als der wahre Volkstribun aus. [&hellip;]<br>\nEr sieht seine Wahlkampagne nur als Beginn eines &bdquo;B&uuml;rgeraufstands&ldquo;. Das Ziel dieser Volksbewegung soll die Einberufung einer konstituierenden Versammlung sein, die eine &bdquo;soziale, weltliche, feministische und &ouml;kologische Sechste Republik&ldquo; proklamiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!89916\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Eine &bdquo;feministische&ldquo; Sechste Republik? Oh je.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Alter, go home! Klassenkonflikte werden zu Generationenkonflikten<\/strong><br>\nWas sich als Konflikt zwischen den Rechten abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter und Forderungen von Politik und Unternehmern pr&auml;sentiert, ist in Wirklichkeit komplexer: Es geht nicht so sehr um &bdquo;Klasse&ldquo;, sondern vor allem ums &bdquo;Alter&ldquo;&hellip;<br>\nDer Paragraf 18 hat n&auml;mlich Bedeutung im Wesentlichen nur f&uuml;r die Gruppe der 50-, 60-J&auml;hrigen &ndash; f&uuml;r die sich auch schon ein eigenes K&uuml;rzel in der Diskussion etabliert hat: &bdquo;C\/S&ldquo; (Cinquanta\/Sessantenni).<br>\nWer zu dieser Generation z&auml;hlt, verf&uuml;gt zumeist &uuml;ber einen zeitlich unbegrenzten Arbeitsvertrag mit der Perspektive auf eine Rente, auf die man zwar lange warten muss, die aber sicher ist. F&uuml;r die 30-, 40-J&auml;hrigen hingegen existieren mehr als 40 verschiedene Vertragsformen &ndash; und auch f&uuml;r sie gibt es schon ein Label: T\/Q (Trenta\/Quarantenni).<br>\nDer Exzess von zeitlich befristeten Arbeitsvertr&auml;gen hemmt das Entwicklungspotenzial der italienischen Gesellschaft: Die Generation der 50-,60-J&auml;hrigen h&auml;lt ein &Uuml;berma&szlig; an Macht in den H&auml;nden, ohne dabei &uuml;ber die n&ouml;tigen Kompetenzen zu verf&uuml;gen, das Land aus der Krise zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Italien\/!89891\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>TV-Tipp: M&uuml;nchner Runde des Bayer. Fernsehens zu Gauck mit Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\nam Dienstag, 20.3.2012 20:15 h<br>\n<a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/muenchner-runde\/Bundespraesident-Gauck100.html\">Thema der Sendung<\/a> mit Monika Baumgartner, Theo Waigel, A. M. und Moderator Sigmund Gottlieb: &bdquo;Der andere Pr&auml;sident Ver&auml;ndert Gauck unsere Republik? Joachim Gauck ist neuer Bundespr&auml;sident. Die Erwartungen an den ersten Mann im Staat sind gro&szlig;. Zu gro&szlig;? Was ist von Gauck zu erwarten? Wird er ein unbequemer Pr&auml;sident? Was will Gauck ver&auml;ndern? Welche Themen packt er an?&ldquo;<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12602"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12602\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12622,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12602\/revisions\/12622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}