{"id":12623,"date":"2012-03-21T08:49:22","date_gmt":"2012-03-21T07:49:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623"},"modified":"2012-03-21T08:49:22","modified_gmt":"2012-03-21T07:49:22","slug":"hinweise-des-tages-1599","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h01\">CDU-Modell f&uuml;r Lohnuntergrenzen &ndash; Niemand ist wirklich &uuml;berzeugt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h02\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Der syrische Knoten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h03\">Thomas Straubhaar &ndash; Das Dogma des Publish or Perish f&uuml;hrt in die Irre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h04\">Gestatten, mein Name ist Geldadel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h05\">Heinz-J. Bontrup: Schlecker: Neustart in Mitarbeiterhand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h06\">Verdi stockt Streikkasse auf &ndash; Betriebsrat f&uuml;rchtet Abbau von Gewerkschafts-Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h07\">The poor: always with us, necessarily not us<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h08\">Ich k&ouml;nnte gefeuert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h09\">Harald Schumann: Epochale Aufgabe Energiewende: Frau Merkel, &uuml;bernehmen Sie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h10\">Cameron to fill hole in nation&rsquo;s finances by privatising roads<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h11\">Die eismann-Story<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h12\">Kartell-F&auml;lle mit Beteiligung von BAYER<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h13\">Nachhaltigkeitsbericht &ndash; Die uns&auml;gliche Augenwischerei der Deutschen Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h14\">Urteil zu Dinner im Kanzleramt &ndash; Regierung muss G&auml;steliste der Ackermann-Feier offenlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h15\">Heribert Prantl: Br&uuml;sseler Kommission droht mit Sanktionen &ndash; EU will Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung zwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h16\">Deutschland liefert U-Boot nach Israel &ndash; Atomwaffenf&auml;hige Raketen an Bord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h17\">Beate Klarsfeld hat einen Orden verdient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h18\">Was der Mensch ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h19\">Sarrazin hat an den programmatischen Grundlagen der Partei mitgearbeitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h20\">Einige rudern zur&uuml;ck: G 8-Erfahrungen aus anderen Bundesl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h21\">Volker Pispers zu Gauck: &bdquo;Mit der Politik vers&ouml;hnen, ist verbaler Durchfall&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12623#h22\">Zu guter Letzt: Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2012 &ndash; Ehrenpreis an  Georg Schramm<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12623&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CDU-Modell f&uuml;r Lohnuntergrenzen &ndash; Niemand ist wirklich &uuml;berzeugt<\/strong><br>\nDie CDU will keinen Mindestlohn. Aber doch eine &bdquo;verbindliche Lohnuntergrenze&ldquo;. Die Idee &uuml;berzeugt weder die Arbeitgeber noch die Gewerkschaften&hellip;<br>\nMitte November 2011 hatten die Delegierten des Parteitags ihrer CDU ein soziales Lifting verpasst: Nach hitziger Debatte stimmten sie f&uuml;r &bdquo;eine allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze&ldquo; in tariflosen Zonen. Allerdings, so beschlossen die CDUler, obliege es allein den Tarifparteien, sich auf eine solche Lohnuntergrenze zu einigen.<br>\nNun haben Vertreter des Wirtschafts- und Sozialfl&uuml;gels der Union ihre Vorschl&auml;ge konkretisiert: In einer Kommission sollen Arbeitgeber und Gewerkschafter demnach mit jeweils sieben Vertretern am Tisch sitzen, um zu verhandeln. Ob die Kommission die Mindestl&ouml;hne nach Branchen und Regionen differenziert, ist ihr &uuml;berlassen&hellip;<br>\nDoch was passiert, wenn sich die Tarifparteien nicht einigen? &bdquo;Dann entscheidet ein Schlichter, dagegen ist kein Einspruch m&ouml;glich&ldquo;, sagte Wei&szlig;. Wer diese Schl&uuml;sselposition &uuml;bernehmen soll, ist noch nicht klar, sie soll allerdings nicht aus der Politik kommen, so Wei&szlig;. &bdquo;Die Politik dr&uuml;ckt sich vor ihrer Verantwortung und uns will man ins K&auml;mmerlein schicken, um mit den Arbeitgebern &uuml;ber tariflose Zonen zu verhandeln&ldquo;, sagt dazu Ver.di-Sprecher Christoph Schmitz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/CDU-Modell-fuer-Lohnuntergrenzen\/!89919\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Der syrische Knoten<\/strong><br>\nWenn ich mich &ndash; wie die meisten Menschen &ndash; &uuml;ber Syrien ausschlie&szlig;lich mithilfe von Youtube-Filmen informieren m&uuml;sste, w&uuml;rde auch ich sagen: &bdquo;Dieser Diktator, der sein Volk t&ouml;tet, muss gest&uuml;rzt werden.&ldquo; Und ich w&uuml;rde mich m&ouml;glicherweise wie im Falle des Volksaufstands gegen Gaddafi f&uuml;r Waffenlieferungen an die Rebellen aussprechen. Kurz: Ich verstehe jeden westlichen B&uuml;rger und Zuschauer, der sagt, Assad muss weg. Wenn die t&auml;glichen Berichte aus Syrien stimmen.<br>\nAber viele der Youtube-Filme sind irref&uuml;hrend oder gef&auml;lscht&hellip;<br>\nIn den viereinhalb Wochen, die ich im Juni und November in den Hochburgen der syrischen Revolution verbracht habe, musste ich feststellen, dass &uuml;ber die H&auml;lfte der Medienberichte, die ich &uuml;berpr&uuml;fte, falsch waren&hellip;<br>\nNach meiner Einsch&auml;tzung sehen die Realit&auml;ten jedenfalls anders aus als das, was die Rebellen den Medien t&auml;glich zuspielen&hellip;<br>\nDieser blutige Konflikt ist nicht etwa harmloser, sondern schlimmer als jeder klassische Volksaufstand. Mit Schwarz-Wei&szlig;-Kategorien und der Unterteilung in Gut und B&ouml;se l&auml;sst er sich l&auml;ngst nicht mehr erfassen&hellip;<br>\nDer syrische Knoten l&auml;sst sich nicht mit einseitigen Verurteilungen, Sanktionen oder Waffenlieferungen l&ouml;sen. Und schon gar nicht mit milit&auml;rischen Interventionen wie in Afghanistan, Irak oder Libyen&hellip;<br>\nDiese schweigende syrische Mehrheit ist der Auffassung, dass eine friedliche Einf&uuml;hrung der Demokratie nur zusammen mit Assad m&ouml;glich ist &ndash; ob das dem Westen gef&auml;llt oder nicht&hellip;<br>\nMit Assad soll ein wichtiger Verb&uuml;ndeter des Iran wegger&auml;umt werden. Das ist des Pudels Kern und sonst gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Antwort-auf-Rafik-Schami\/!89947\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Straubhaar &ndash; Das Dogma des Publish or Perish f&uuml;hrt in die Irre<\/strong><br>\nDie &Ouml;konomik hat sich in den letzten Dekaden enorm weiterentwickelt. Fraglich ist, ob sich dadurch der Erkenntnisgewinn entsprechend vergr&ouml;&szlig;ert hat.<br>\nNimmt man die internationalen Rankings zur Hand, ist die Antwort offensichtlich. Deutsche Forschende haben gegen&uuml;ber ausl&auml;ndischen gewaltig aufgeholt. Mehr denn je publizieren durch deutsche Steuergelder finanzierte &Ouml;konomen in internationalen Zeitschriften. Schaffen sie daf&uuml;r aber tats&auml;chlich auch einen Mehrwert f&uuml;r die Menschen, die ihnen die Forschung bezahlen? Ist das, was in internationalen Zeitschriften publiziert wird, in Deutschland relevant, hilft es hierzulande Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, kl&uuml;gere L&ouml;sungen f&uuml;r die brennenden Zukunftsprobleme zu finden? Oder hat die Internationalisierung der &Ouml;konomik paradoxerweise nicht zu einer &Ouml;ffnung, sondern zu einer Verengung des Wettbewerbs gef&uuml;hrt? So dass es am Ende einem Meinungskartell nicht mehr um Erkenntnisgewinn f&uuml;r die Gesellschaft, die sie finanziert, sondern um eigene Interessen geht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/03\/19\/thomas-straubhaar-das-dogma-des-publish-or-perish-fuhrt-in-die-irre\/\">FTD Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gestatten, mein Name ist Geldadel<\/strong><br>\nIm Finanzkapitalismus kehren vormoderne Sozialformen wieder, sagt der Soziologe Neckel. Wer reiche Eltern hat, wird reich. Da hilft nur eine neue Wirtschaftsethik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Soziologe-ueber-Finanzkapitalismus\/!89976\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heinz-J. Bontrup: Schlecker: Neustart in Mitarbeiterhand<\/strong><br>\nAuf dem hart umk&auml;mpften Drogeriemarkt reichte am Ende auch das pervertierte &bdquo;Gesch&auml;ftsmodell&ldquo; der doppelten Ausbeutung von Besch&auml;ftigten und Lieferanten nicht mehr. Der Familienkonzern musste Insolvenz anmelden.<br>\nDas Eigenkapital des Unternehmens war durch aufgelaufene Verluste aufgebraucht. Zuvor hatte die Familie Schlecker allerdings per jahrelange Gewinnaussch&uuml;ttung ein beachtliches Verm&ouml;gen privat akkumuliert. Das Geld will man jetzt zur Krisenbehebung nicht wieder ins Unternehmen reinvestieren. Vielmehr sollen &uuml;ber 10.000 Besch&auml;ftigte, &uuml;berwiegend Frauen, ihre Arbeit verlieren, und das Unternehmen soll zerschlagen werden.<br>\nStatt wie geplant die Schlecker-Reste an neue private Investoren zu verkaufen, w&auml;re jedoch eine weit bessere L&ouml;sung m&ouml;glich: die staatlich flankierte &Uuml;bernahme des Unternehmens in Belegschaftseigentum zu einem symbolischen Preis von einem Euro.<br>\nF&uuml;r ein Unternehmen in der Hand der Belegschaft sind dann verschiedene Formen vorstellbar. Ein &bdquo;Mitarbeiter-Schlecker&ldquo; k&ouml;nnte als Aktiengesellschaft, GmbH oder Genossenschaft organisiert werden. Die Belegschaft h&auml;tte die M&ouml;glichkeit, in einem Gesellschaftsvertrag &uuml;ber die derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen der Mitbestimmung hinaus jede nur denkbare Form der demokratischen Kontrolle und Entscheidungsfindung festzuschreiben.<br>\nAus der Rettung in der Not w&uuml;rde so ein wichtiger Schritt auf Neuland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Schlecker\/!89960\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verdi stockt Streikkasse auf &ndash; Betriebsrat f&uuml;rchtet Abbau von Gewerkschafts-Personal<\/strong><br>\nAm kommenden Montag beginnt im &ouml;ffentlichen Dienst die zweite Warnstreikwelle, zun&auml;chst in Niedersachsen und in Bremen. Schon Anfang April k&ouml;nnte die Gewerkschaft Verdi dann zum unbefristeten Streik blasen. Ein langer Arbeitskampf ist aber nur mit einer gut gef&uuml;llten Streikkasse machbar. Verdi will mehr Geld auf die hohe Kante legen und erw&auml;gt dabei offenbar auch einen Abbau von Stellen in der eigenen Verwaltung.<br>\nBis zu 160 der insgesamt rund 3100 Stellen k&ouml;nnten entfallen, wenn die Aufstockung des Streikfonds aus dem Personalbudget erfolgt.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.maerkischeallgemeine.de\/cms\/beitrag\/12295014\/485072\/\">Quelle: M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der LabourNet Germany-Redaktion:<\/strong> In dem zitierten &bdquo;Durchblick&ldquo; 1\/2012 hei&szlig;t es allerdings auf S. 15 (&bdquo;Gesamtbetriebsrat in Klausur: Zukunft planen, Bedingungen kl&auml;ren&ldquo;):<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em> &bdquo;&hellip;Es geht dabei um immerhin 4%, um die das Personalbudget reduziert werden soll. Das ist jedenfalls der bisherige Diskussionsstand, entscheiden soll der Gewerkschaftsrat im Sommer 2012. Obwohl noch nicht entschieden, planen die Personalverantwortlichen die Stellenpl&auml;ne f&uuml;r 2012, 2013 und 2014 bereits mit dieser heftigen K&uuml;rzung. Ein&bdquo;worst-case-Szenario&ldquo;(im schlechtesten Fall). Mit allen Folgen die sich daraus auch f&uuml;r die Arbeitsbelastung der Besch&auml;ftigten ergeben. Und wir wissen, dass schon jetzt, ohne zus&auml;tzliche Mittelk&uuml;rzung, an vielen Stellen die Arbeit nur noch schwer oder mitunter schon gar nicht mehr geleistet werden kann. Die konkrete Zahl dazu: Die 4%ige K&uuml;rzung bedeutet den Abbau von 160 Stellen bundesweit&hellip;&ldquo; <\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>The poor: always with us, necessarily not us<\/strong><br>\nThe poor are just people without enough money. But a &lsquo;culture of poverty&rsquo; gives the affluent a reason to blame them for it [&hellip;]<br>\nBy the Reagan era, the &ldquo;culture of poverty&rdquo; had become a cornerstone of conservative ideology: poverty was caused, not by low wages or a lack of jobs, but by bad attitudes and faulty lifestyles. The poor were dissolute, promiscuous, prone to addiction and crime, unable to &ldquo;defer gratification&rdquo;, or possibly even set an alarm clock. The last thing they could be trusted with was money. In fact, Charles Murray argued, in his 1984 book Losing Ground, any attempt to help the poor with their material circumstances would only have the unexpected consequence of deepening their depravity. [&hellip;]<br>\nIn a further nod to &ldquo;culture of poverty&rdquo; theory, the original welfare reform bill appropriated $250m over five years for &ldquo;chastity training&rdquo; for poor single mothers. (This bill, it should be pointed out, was signed by Bill Clinton.)<br>\nEven today, more than a decade later and four years into a severe economic downturn, as people continue to slide into poverty from the middle classes, the theory maintains its grip.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/cifamerica\/2012\/mar\/15\/the-poor-always-with-us\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ich k&ouml;nnte gefeuert werden<\/strong><br>\nT-Mobile-Mitarbeiter aus einem Callcenter in Wichita, einer Gro&szlig;stadt im US-Bundesstaat Kansas, berichten, wie sie gemobbt werden, wenn sie im Betrieb f&uuml;r die Gewerkschaftsmitgliedschaft werben. Als Denise Anderson einem Kollegen eine Antragskarte f&uuml;r die Wahl einer Gewerkschaftsvertretung auf den Tisch legte, wurde sie sofort ins Personalb&uuml;ro zitiert. &ldquo;Es hie&szlig;, ich k&ouml;nnte gefeuert werden, wenn ich noch einmal f&uuml;r die Gewerkschaften werbe, w&auml;hrend andere ohne R&uuml;ge f&uuml;r Avon-Kosmektikprodukte werben durften.&rdquo; Die Gewerkschaft CWA zog deshalb vor die Arbeitsbeh&ouml;rde NLRB und gewann: T-Mobile musste alle Mitarbeiter per E-Mail oder im Intranet &uuml;ber ihr Recht informieren, dass sie w&auml;hrend der Arbeitszeit &uuml;ber Gewerkschaften reden d&uuml;rfen, wenn auch &uuml;ber andere, nicht arbeitsrelevante Themen gesprochen werden darf. In vier anderen, &auml;hnlichen F&auml;llen in j&uuml;ngster Zeit wurde T-Mobile USA von der Beh&ouml;rde dazu verdonnert, ein Fehlverhalten vor den Mitarbeitern einzur&auml;umen und auf die Rechtslage hinzuweisen: Mal ging es darum, dass T-Mobile-Manager heimlich Gewerkschafts-Flyer aus dem Pausenraum entfernt hatten, w&auml;hrend sie anderes Material fraglos duldeten, mal ging es darum, dass gewerkschaftsbezogene &ldquo;Taglines&rdquo; in E-Mails nicht verboten werden d&uuml;rfen, wenn gleichzeitig andere &ldquo;Taglines&rdquo; unbeanstandet bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39145_39198.htm\">Magazin Mitbestimmung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider m&uuml;ssen die NachDenkSeiten immer wieder auf den Anti-Gewerkschaftskurs <a href=\"\/?p=8817\">deutscher Unternehmen in den USA hinweisen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Harald Schumann: Epochale Aufgabe Energiewende: Frau Merkel, &uuml;bernehmen Sie!<\/strong><br>\nR&ouml;ttgens findige politische Gegner in und au&szlig;erhalb seiner Partei leiten daraus nun die Forderung ab, dass er sein Ministeramt aufgeben m&uuml;sse, weil der Wahlkampf ihm f&uuml;r die Aufgaben in der Energiepolitik keinen Raum lasse. Doch diese Debatte f&uuml;hrt in die Irre. Denn wer immer das Amt erben w&uuml;rde, st&uuml;nde doch vor demselben Problem: Die ohnehin nicht mehr aufhaltbare Umstellung des Stromsystems auf einen stetig wachsenden Anteil von erneuerbaren Energien erzwingt in den kommenden zwei Dekaden Investitionen in dreistelliger Milliardenh&ouml;he f&uuml;r den Bau von Leitungen, Speicher- und Reservekraftwerken sowie Effizienztechnik aller Art. Daraus erw&auml;chst ein eskalierender Konflikt &uuml;ber die Verteilung dieser Kosten zwischen Stromerzeugern und Netzbetreibern sowie privaten und industriellen Verbrauchern. An dieser energiepolitischen Verteilungsfrage haben sich die beiden Minister aber auch bisher schon aufgerieben, weil ihre H&auml;user seit je den widerstrebenden Interessen verbunden sind. Ein Plan, der Sicherheit f&uuml;r die n&ouml;tigen Investitionen schafft, ist darum weit und breit nicht in Sicht.<br>\nDieses Problem kann aber weder ein neuer Minister noch ein neues Ministerium l&ouml;sen. Gebraucht wird eine entschiedene F&uuml;hrung, die nur die Kanzlerin und ihr Amt leisten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/epochale-aufgabe-energiewende-frau-merkel-uebernehmen-sie\/6347216.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Cameron to fill hole in nation&rsquo;s finances by privatising roads<\/strong><br>\nThe aim is to increase the money available for the country&rsquo;s busiest routes and tackle congestion by putting the private sector in charge of repairing worn-out surfaces and crumbling bridges. But the AA condemned the move as a step towards privatisation and raised fears that it would lead to road tolls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/cameron-to-fill-hole-in-nations-finances-by-privatising-roads-7576801.html\">The Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach dem Flopp mit der Privatisierung der Bahn, nun also die Privatisierung der Stra&szlig;en. Man hat offenbar nichts aus den schlechten Erfahrungen gelernt: Das Ziel der Verringerung staatlicher Subventionen ist verfehlt worden, der britische Steuerzahler zahlte mehr f&uuml;r die private Bahn als zu Zeiten von British Rail. Durch unterlassene Instandsetzungsarbeiten kam es zu schweren Zugunf&auml;llen, das Schienensystem wurde marode. Der Betrieb der Bahnh&ouml;fe und des Schienennetzes wurde inzwischen wieder verstaatlicht. Aber offenbar sind die (geldverdienenden) Interessen gepaart mit der Privatisierungsideologie m&auml;chtiger als jede Erfahrung und als jede Vernunft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die eismann-Story<\/strong><br>\nAls im Jahr 1974 die Firma &bdquo;eismann&ldquo; gegr&uuml;ndet wurde, war Tiefk&uuml;hlkost noch etwas Besonderes. Die Vielfalt, die eismann direkt an die Haust&uuml;r brachte, war einzigartig. Das Unternehmen expandierte. Heute sind f&uuml;r &bdquo;eismann&ldquo; &uuml;ber 4500 Mitarbeiter und Partner in Europa t&auml;tig, davon in Deutschland etwa 1500 selbstst&auml;ndige Handelsvertreter.<br>\nIm Jahr 2010 wurde &bdquo;eismann&ldquo; unter anderem als Toparbeitgeber ausgezeichnet. Der Grund: &bdquo;Ausschlaggebend f&uuml;r unseren Erfolg im Direktvertrieb von tiefgek&uuml;hlten Lebensmitteln sind die Menschen, die unsere Kunden zu Hause beraten und diese, die das Unternehmen verantwortlich f&uuml;hren. Ein Baustein unseres Erfolges ist dabei die Identifikation unserer Mitarbeiter und selbstst&auml;ndigen Handelsvertreter mit ihrer Arbeit, dem Unternehmen, den Produkten sowie der Marke&ldquo;, so Dr. Frank Hoefer, der Chef von &bdquo;eismann&ldquo;.<br>\ndie story schaute im November 2011 hinter die Kulissen des Unternehmens. Im Anschluss an die erste Ausstrahlung wehrte sich die Firma &bdquo;eismann&ldquo; gegen den Film. Die nun aktualisierte &bdquo;eismann&ldquo;-Story setzt sich auch mit den Vorw&uuml;rfen von &bdquo;eismann&ldquo; auseinander und fragt nach, was es damit auf sich hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2012\/0319\/eismann.jsp\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kartell-F&auml;lle mit Beteiligung von BAYER<\/strong><br>\nDer BAYER-Konzern beteiligt sich laufend an illegalen Preisabsprachen. Unsere Aufstellung ist notwendigerweise unvollst&auml;ndig. Die Liste ist nach Bekanntwerdung der F&auml;lle sortiert und enth&auml;lt die Strafzahlung sowie die Laufzeit der jeweiligen Absprachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.de\/2355.html\">Coordination gegen BAYER-Gefahren<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nachhaltigkeitsbericht &ndash; Die uns&auml;gliche Augenwischerei der Deutschen Bank<\/strong><br>\nEs ist sch&ouml;n zu lesen: Die Deutsche Bank bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, will vorerst keine passiven Produkte mehr auf Agrarrohstoffe emittieren. In Wirklichkeit ist der Nachhaltigkeitsbericht aber vor allem ein gewaltiges &Auml;rgernis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:nachhaltigkeitsbericht-die-unsaegliche-augenwischerei-der-deutschen-bank\/70011419.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Urteil zu Dinner im Kanzleramt &ndash; Regierung muss G&auml;steliste der Ackermann-Feier offenlegen<\/strong><br>\nWen lud die Kanzlerin zur Geburtstagssause ins Kanzleramt? Die Bundesregierung muss die G&auml;steliste der Feier f&uuml;r Banker Ackermann herausgeben, entschied nun ein Gericht &ndash; und schmetterte damit die Berufung ab, die der Bund eingelegt hatte. Der Terminkalender der Bundeskanzlerin bleibt aber verschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,822610,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Br&uuml;sseler Kommission droht mit Sanktionen &ndash; EU will Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung zwingen<\/strong><br>\nNeue Runde im Streit um die Vorratsdatenspeicherung: Die EU-Kommission droht der Bundesrepublik nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung mit Sanktionen, weil sie die einschl&auml;gige EU-Richtlinie noch nicht umgesetzt habe &ndash; Br&uuml;ssel setzt Berlin eine &auml;u&szlig;erst knappe Frist.<br>\nDer Streit &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland wird aus Br&uuml;ssel neu befeuert: Die EU-Kommission droht der Bundesrepublik mit Sanktionen, weil sie die einschl&auml;gige EU-Richtlinie noch nicht umgesetzt habe. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung will die Kommission am Mittwoch der deutschen Politik eine knappe Frist von vier Wochen setzen &ldquo;um einen vertragsgem&auml;&szlig;en Zustand&rdquo; herzustellen.<br>\nDie EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung stammt aus dem Jahr 2006. Das auf dieser Basis erlassende deutsche Gesetz zur Telekommunikations&uuml;berwachung wurde vom Bundesverfassungsgericht im M&auml;rz 2010 als verfassungswidrig verworfen. Seit diesem Urteil darf in Deutschland nicht mehr ohne Anlass auf Vorrat gespeichert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-kommission-droht-mit-sanktionen-bruessel-will-deutschland-zur-vorratsdatenspeicherung-zwingen-1.1313765\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutschland liefert U-Boot nach Israel &ndash; Atomwaffenf&auml;hige Raketen an Bord<\/strong><br>\nDeutschland wird ein sechstes U-Boot nach Israel liefern. Verteidigungsminister de Maizi&egrave;re und sein israelischer Kollege Barak wollen morgen den Vertrag unterschreiben. Deutschland &uuml;bernimmt einen Teil der Kosten. Das U-Boot kann auch mit atomwaffenf&auml;higen Mittelstreckenraketen ausger&uuml;stet werden.<br>\n[&hellip;] Die Bundesrepublik verpflichtet sich, ein Drittel der Kosten zu &uuml;bernehmen, n&auml;mlich 135 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel1214.html\">ARD Tagesschau <\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Milit&auml;rschlag laut Experte &ldquo;fast schon sicher&rdquo;<\/strong><br>\nBeim Besuch von Israels Verteidigungsminister Barak in Berlin steht auch das Thema eines israelischen Milit&auml;rschlags gegen den Iran auf der Tagesordnung. Dieser wird nach Einsch&auml;tzung von Nahost-Experte Michael L&uuml;ders immer wahrscheinlicher. Die Folgen w&auml;ren verheerend, sagt er im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de.<br>\nDeutschland wird dann auf der Seite Israels indirekt in diesen Krieg mit einbezogen, vermutlich in Form einer symbolischen Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie Regierenden in Berlin werden das allerdings nur mit gro&szlig;en Bauchschmerzen tun. Denn ein Krieg gegen den Iran, egal wie man ihn begr&uuml;ndet, w&auml;re ein v&ouml;lkerrechtlicher Angriffskrieg. Und das verbietet das Grundgesetz. Man wird vermutlich versuchen, sich aus der Aff&auml;re zu ziehen, indem man es als Pr&auml;ventivkrieg darstellt&hellip;<br>\nWenn sich Deutschland mit Israel solidarisch zeigen m&ouml;chte, w&auml;re die Bundesregierung gut beraten, den Israelis diesen Krieg auszureden, der in jeder Hinsicht der helle Wahnsinn ist. Sowohl US-amerikanische als auch israelische Geheimdienstler und f&uuml;hrende Milit&auml;rs warnen vor den Folgen eines Angriffs auf den Iran. Vor diesem Hintergrund w&auml;re es geradezu aberwitzig, wenn sich Deutschland auf diesen Krieg einlassen w&uuml;rde&hellip;<br>\nDie Behauptung Israels, der Iran h&auml;tte innerhalb von sechs Monaten waffenf&auml;higes Uran, hat zwei Gr&uuml;nde: Erstens hat man in Israel Angst, dass die Iraner ihr gesamtes Nuklearprogramm unterirdisch in Stollen verlegen, die durch Bombardierung nicht mehr zu erreichen w&auml;ren. Zweitens spielen bei der Frage des Timings eines Krieges die US-Wahlen eine gro&szlig;e Rolle. Die Israelis h&auml;tten gern vor den Wahlen im November eine Entscheidung. Denn nach einer m&ouml;glichen Wiederwahl Obamas h&auml;tten sie vermutlich gro&szlig;e Probleme, die Amerikaner davon zu &uuml;berzeugen, sich am Krieg zu beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/iraninterview104.html\">Tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ganz so &bdquo;symbolisch&ldquo; ist die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung Israels nicht. Siehe oben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Beate Klarsfeld hat einen Orden verdient<\/strong><br>\nDie CSU nannte Beate Klarsfeld dieser Tage eine &ldquo;SED-Marionette&rdquo;, eine &ldquo;DDR-Helfershelferin&rdquo;. Die Ohrfeige, die sie Kanzler Kiesinger einst gegeben hat, sei eine Ohrfeige f&uuml;r alle &ldquo;Demokraten in unserem Land&rdquo; gewesen. Was f&uuml;r eine besch&auml;mend blamable Argumentation! (&hellip;)<br>\nWer Klarsfeld heute &ldquo;SED-Werkzeug&rdquo; nennt, m&uuml;sste im Sinne dieser Logik die zahlreichen Nazis im Staatsdienst der Bundesrepublik nachtr&auml;glich &ldquo;NS-Werkzeuge&rdquo; nennen &ndash; etwa den Staatssekret&auml;r in Adenauers Kanzleramt, Hans Globke, zuvor Chef-Kommentator der N&uuml;rnberger Rassengesetze. Er war nur ein Vertreter von vielen unbelehrbaren Nazi-Sympathisanten und Hitler-Helfern im Dienst der deutschen Demokratie nach dem Krieg. An der Vertuschung und Verdr&auml;ngung der Nazi-Vergangenheit vieler Staatsdiener waren vor allem jene Parteien besonders aktiv beteiligt, die sich jetzt mit giftiger Emp&ouml;rung auf eine Beate Klarsfeld gest&uuml;rzt haben &ndash; die CDU\/CSU und die FDP.<br>\nVerschwiegen wird, dass sich die damals von diesen Parteien regierte Bundesrepublik nicht sch&auml;mte, sich der Dienste des Gestapo-F&uuml;hrers Klaus Barbie, des &ldquo;Schl&auml;chters von Lyon&rdquo;, als Agent f&uuml;r den Bundesnachrichtendienst zu bedienen. Und ein Kurt Lischka, der verantwortlich gewesen war f&uuml;r den Transport von 76.000 Juden aus Frankreich in die deutschen Vernichtungslager, durfte unbehelligt von der deutschen Justiz in K&ouml;ln leben. [&hellip;]<br>\nEs war Beate Klarsfeld, die ihr pers&ouml;nliches Leben in den Dienst eines Kampfes gegen diese schamlose Verlogenheit bei der Bew&auml;ltigung der NS-Vergangenheit gestellt hat. Dass dies auch mit Hilfe einer DDR geschah, in deren System ebenfalls zehntausende NSDAP-Mitglieder Unterschlupf fanden, mindert den Wert dieses Engagements nicht. Wir, die Bundesrepublik, haben Alt-Nazis in Ministerien gehievt. Die neue Demokratie wurde missbraucht, um eindeutige Mittr&auml;ger des Hitler-Systems wieder in neue, hohe Staats&auml;mter zu dr&uuml;cken. Unterm Strich dieser Aktionen der Nachkriegszeit steht eine Relativierung des Holocausts. (&hellip;) Die Kiesingers und Globkes durften sich schlie&szlig;lich sogar mit dem Gro&szlig;kreuz des Verdienstordens schm&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/bundespraesidentenkandidatin-der-linken-beate-klarsfeld-hat-einen-orden-verdient-1801999.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Unabh&auml;ngig von der Frage, ob Beate Klarsfeld ein Orden verliehen werden sollte, unabh&auml;ngig auch von der Tatsache, da&szlig; &ldquo;Verdienskreuze&rdquo; und &ldquo;Gro&szlig;kreuze des Verdienstordens&rdquo; in den vergangenen Jahrzehnten &ldquo;unverdient&rdquo; an zweifelhafte Pers&ouml;nlichkeiten verliehen wurden, bleibt festzustellen, da&szlig; Hans Peter Sch&uuml;tz mit diesem Beitrag den Nagel auf den Kopf trifft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Was der Mensch ist<\/strong><br>\nNicht erst seit Sarrazin ist die Debatte &uuml;ber Identit&auml;t und Intelligenz auf den Hund gekommen. Anmerkungen zum Stand der Forschung: Die These, dass sich die Durchschnitts-&ldquo;Intelligenz&rdquo; von Gruppen aufgrund unterschiedlicher Reproduktionsraten kurzfristig verschieben k&ouml;nnte, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F03%2F17%2Fa0204&amp;cHash=1741110222\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sch&ouml;n, dass die taz am Ball bleibt. Der Autor, Diethard Tautz, ist Direktor des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Evolutionsbiologie. Die NachDenkSeiten hatten bereits auf das <a href=\"\/?p=12376#h09\">Buch &ldquo;Mythos vom Niedergang der Intelligenz&rdquo; hingewiesen<\/a>, aus dem der Beitrag stammt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Sarrazin hat an den programmatischen Grundlagen der Partei mitgearbeitet<\/strong><br>\nMichael Zander &uuml;ber die N&auml;he der SPD zur Neuen Rechten<br>\nDer in der empirischen Sozialforschung t&auml;tige Journalist Michael Zander und der Soziologe Thomas Wagner haben mit Sarrazin, die SPD und die Neue Rechte eine Kritik an dessen sozialdarwinistischen Thesen geschrieben und die Gemeinsamkeiten der Sozialdemokraten mit den Neu-Rechten aufgezeigt. Haben sie bei Verteidigung der von Sarrazin heftig und mit H&auml;me kritisierten Minderheiten nicht auch ein wenig &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36580\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Einige rudern zur&uuml;ck: G 8-Erfahrungen aus anderen Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nW&auml;hrend in Niedersachsen Sch&uuml;ler des achtj&auml;hrigen (G8) und neunj&auml;hrigen Gymnasiums (G9) dieselben Pr&uuml;fungen schrieben &ndash; wie es in Berlin und Brandenburg bevorsteht &ndash;, ging Bayern einen anderen Weg. Die G9-Sch&uuml;ler legten dort schon vor Ostern alle Pr&uuml;fungen ab; bereits im Vorfeld bekamen sie ein Zeugnis, mit dem sie sich noch f&uuml;r das Sommersemester an den Unis bewerben konnten. Die G8-Sch&uuml;ler schrieben ihre Klausuren danach und bekamen die Zeugnisse im Juli.  Durch diese Struktur hatte Bayern den Vergleich zwischen beiden Gruppen. Mit &uuml;berraschenden Ergebnissen: Zum einen sah sich das CSU-gef&uuml;hrte Kultusministerium nachtr&auml;glich (nachdem die Klausuren geschrieben und korrigiert waren) dazu veranlasst, den Bewertungsschl&uuml;ssel f&uuml;r die G8-Klausuren so weit zu senken, dass einige Pr&uuml;flinge doch noch die H&uuml;rde &bdquo;bestanden&ldquo; nahmen. Zum anderen ergab dann aber die finale Auswertung, dass das G8-Abitur insgesamt sogar besser ausfiel als das der G9-Sch&uuml;ler.<br>\nIn Bayern hatten vor allem Eltern und Lehrer massive Kritik am G8 ge&auml;u&szlig;ert &ndash; inzwischen hat die Politik reagiert: Gymnasiasten sollen bald die M&ouml;glichkeit bekommen, in der Mittelstufe ein &bdquo;freiwilliges Intensivierungsjahr&ldquo; einzulegen. &Uuml;berraschende T&ouml;ne &ndash; die im Einklang sind mit Entwicklungen in anderen Bundesl&auml;ndern: Trotz &uuml;berall beschlossener Schulzeitverk&uuml;rzung ist bereits in Baden-W&uuml;rttemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen das Abitur nach 13 Jahren in bestimmten F&auml;llen doch wieder m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/einige-rudern-zurueck\/6339028.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie l&auml;cherlich und wie peinlich: &ldquo;Freiwilliges Intensivierungsjahr&rdquo;. Das ist doch nichts anderes als G9. Endlich haben wir es amtlich: Der Leistungsdruck im achtj&auml;hrigen Gymnasium f&uuml;hrt zu schlechteren Ergebnissen. Er ist f&uuml;r die Sch&uuml;ler unertr&auml;glich und damit letztlich unproduktiv. Wenn schon Gymnasium, dann zur&uuml;ck zum Neunj&auml;hrigen und zum alten Kurssystem, in dem die Sch&uuml;ler sich an ihren St&auml;rken orientiert auf das Abitur vorbereiten k&ouml;nnen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Volker Pispers zu Gauck: &bdquo;Mit der Politik vers&ouml;hnen, ist verbaler Durchfall&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/mediathek\/html\/regional\/2012\/03\/20\/wdr2-kabarett-pispers.xml\">WDR 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2012 &ndash; Ehrenpreis an  Georg Schramm<\/strong><br>\nHerrschaftssprache<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zgWl5uvM5Eo&amp;feature=youtu.be\">3sat  Youtube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12623"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12623\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12627,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12623\/revisions\/12627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}