{"id":12634,"date":"2012-03-22T08:42:09","date_gmt":"2012-03-22T07:42:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634"},"modified":"2012-03-22T08:42:09","modified_gmt":"2012-03-22T07:42:09","slug":"hinweise-des-tages-1600","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL).<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h01\">Im Finanzkapitalismus kehren vormoderne Sozialformen wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h02\">Verantwortung f&uuml;r Transfergesellschaft bei Schlecker-Insolvenz umstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h03\">Dicke Luft bei Opel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h04\">Altersarmut: Beruhigungspille f&uuml;r Rentner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h05\">Rentenversicherung: Selbst&auml;ndige m&uuml;ssen k&uuml;nftig f&uuml;r die Rente vorsorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h06\">&Ouml;ffentliche Infrastruktur: Deutschland zerf&auml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h07\">Lastenausgleich: Solidarit&auml;t braucht solide Einnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h08\">Finanznot der Kommunen: K&ouml;nnen St&auml;dte pleite gehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h09\">Streit um Solidarpakt: &ldquo;Der Osten tr&auml;gt keine Schuld an der Finanznot des Ruhrgebietes.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h10\">&Ouml;ffentlicher Dienst: J&uuml;ngere erhalten mehr Urlaub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h11\">Die Spur des Geldes: Wegen Hollande in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h12\">Wege aus der Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h13\">EU will Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung zwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h14\">Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufkl&auml;rungsquoten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h15\">Maschmeyer bei Maischberger: Die programmierte Blamage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h16\">Wie Carsten Maschmeyer zu seinem Doktortitel kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h17\">R&ouml;misch-katholische Kirche unter Kastrationsverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12634#h18\">M&uuml;nchner Runde mit Albrecht M&uuml;ller zu Gast<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12634&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Finanzkapitalismus kehren vormoderne Sozialformen wieder<\/strong><br>\nDer Soziologe Sieghard Neckel: &ldquo;Im Finanzkapitalismus kehren vormoderne Sozialformen wieder&rdquo;. Wer reiche Eltern hat, wird reich, wie im Feudalismus. Gegen die Herrschaft der globalen Finanzeliten hilft nur eine neue Wirtschaftsethik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2012%2F03%2F21%2Fa0114&amp;cHash=3c8db7469b\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verantwortung f&uuml;r Transfergesellschaft bei Schlecker-Insolvenz umstritten<\/strong><br>\nDie Schlecker-Insolvenz hat im Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales f&uuml;r eine erregte Diskussion gesorgt. W&auml;hrend die Opposition bei der Sitzung am Mittwochvormittag ein st&auml;rkeres Engagement des Bundes forderte, wiesen die Koalitionsfraktionen auf die Verantwortung der L&auml;nder hin. Die Drogeriekette hatte im Januar diesen Jahres ein Insolvenzverfahren beantragt. Grundlage der Diskussion im Ausschuss war ein Antrag der Fraktion Die Linke (17\/8880), in dem sie unter anderem mehr Mitbestimmung f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern fordert. Der Antrag wurde bei Enthaltung der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der SPD mit dem Hinweis abgelehnt, er verfolge die falschen Ans&auml;tze.<br>\nZuvor hatte ein Vertreter des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales auf die Notwendigkeit einer sechsmonatigen Transfergesellschaft hingewiesen. Dabei ginge es nicht nur um Besch&auml;ftigung sondern auch um Qualifizierung. Offen sei die Frage der Finanzierung der Kosten in H&ouml;he von rund 70 Millionen Euro. Die Bundesregierung habe zwar die Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) angewiesen, einen entsprechenden Kredit zur Verf&uuml;gung zu stellen, jedoch m&uuml;ssten die L&auml;nder &ndash; allen voran Baden-W&uuml;rttemberg als Land des Unternehmenssitzes &ndash; die daf&uuml;r n&ouml;tige B&uuml;rgschaftserkl&auml;rung leisten. &bdquo;Wir sind hoffnungsvoll, dass es zu der Transfergesellschaft kommt, unter Dach und Fach ist die Angelegenheit jedoch noch nicht&ldquo;, sagte der Regierungsvertreter.<br>\nBund und L&auml;nder sch&ouml;ben sich gegenseitig die Verantwortung zu, konstatierte daraufhin die Fraktion Die Linke. Sie wollte wissen, wie es weitergehen wird, sollten sich die L&auml;nder einer B&uuml;rgschaft verweigern. Die Abgeordneten kritisierten zudem die sechsmonatige Laufzeit der Transfergesellschaft. Auch bei der Gr&uuml;nen-Fraktion stie&szlig; dieser Punkt auf Kritik. &bdquo;Wir brauchen eine Transfergesellschaft f&uuml;r zw&ouml;lf Monate&ldquo;, betonte sie. Zudem sei es n&ouml;tig, die Mitarbeiter nicht nur f&uuml;r den Einzelhandel zu qualifizieren, sondern wenn n&ouml;tig auch umzuqualifizieren.<br>\nDie SPD-Fraktion &auml;u&szlig;erte sich irritiert, dass die L&auml;nder die Haftung f&uuml;r den Kredit &uuml;bernehmen sollten. Bei der KfW w&uuml;rden diese vom Bund &uuml;bernommen, hie&szlig; es. Gleichzeitig vermutete die Fraktion Spannungen innerhalb der Koalition. Die Union wolle helfen, doch das Wirtschaftsministerium unter Philipp R&ouml;sler (FDP) ziehe nicht mit, mutma&szlig;te sie.<br>\nDem widersprachen die Koalitionsfraktionen. &bdquo;Die Bundesregierung streckt sich, so weit es geht&ldquo;, hie&szlig; es von Seiten der CDU\/CSU-Fraktion. Wenn die KfW einen Kredit von 70 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung stelle, dann sei das Bundesgeld &bdquo;in erheblicher H&ouml;he&ldquo;. Die L&auml;nder h&auml;tten dagegen jahrelang von den Steuern des Unternehmens profitiert, man k&ouml;nne sie nicht aus der Verantwortung entlassen. Zudem w&uuml;rden sie nicht erst bei Schlecker sondern allgemein beim Aufbau von Transfergesellschaften in die Pflicht genommen, erg&auml;nzte die FDP-Fraktion. Zugleich wies sie darauf hin, dass es ein Zeichen f&uuml;r eine erfolgreiche soziale Marktwirtschaft sei, wenn ein Unternehmen wie Schlecker, das &bdquo;jahrelang auf die Ausbeutung seiner Mitarbeiter gesetzt hat&ldquo;, insolvent ginge. Gleichsam k&ouml;nnten sie Besch&auml;ftigten nichts daf&uuml;r, deswegen m&uuml;ssten sie unterst&uuml;tzt werden, etwa durch das bereits angelaufene Engagement der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_145\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dicke Luft bei Opel<\/strong><br>\nDer Betriebsrat des Autobauers f&uuml;hlt sich vom Management erpresst und fordert einen verbindlichen Sanierungsplan. Die undurchsichtige Strategie des Mutterkonzerns sorgt f&uuml;r Angst bei den Opel-Mitarbeitern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/sanierung-verunsichert-mitarbeiter-dicke-luft-bei-opel,1472780,11931938.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Altersarmut: Beruhigungspille f&uuml;r Rentner<\/strong><br>\nStatt wirklich gegen Altersarmut vorzugehen, doktert Arbeitsministerin von der Leyen nur an den Symptomen herum. Ihre Pl&auml;ne setzen aber nur weitere Anreize, fr&uuml;her als gesetzlich vorgesehen aus dem Erwerbsleben auszuscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:altersarmut-beruhigungspille-fuer-rentner\/70011661.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rentenversicherung: Selbst&auml;ndige m&uuml;ssen k&uuml;nftig f&uuml;r die Rente vorsorgen<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es immer mehr Freiberufler, aber viele sorgen nicht f&uuml;rs Alter vor. Das will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen nun &auml;ndern: Selbst&auml;ndige sollen k&uuml;nftig Geld f&uuml;r die Rente anlegen &ndash; wer das nicht freiwillig tut, soll gezwungen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/plaene-von-arbeitsministerin-ursula-von-der-leyen-selbstaendige-muessen-kuenftig-fuer-die-rente-vorsorgen-1.1314255\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Infrastruktur: Deutschland zerf&auml;llt<\/strong><br>\nW&auml;hrend Deutschland &uuml;ber den Solidarpakt diskutiert, verfallen Stra&szlig;en, Schienen und Schulen schneller als nachgebaut und saniert wird. Die Wirtschaft sendet Hilfesignale nach Berlin. Doch die Regierung stellt sich taub.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/oeffentliche-infrastruktur-deutschland-zerfaellt\/6354360.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong><a href=\"\/upload\/pdf\/120322_gk_anmerkung.pdf\">Anmerkung unseres Lesers G.K [PDF &ndash; 29 KB]<\/a><\/strong><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lastenausgleich: Solidarit&auml;t braucht solide Einnahmen<\/strong><br>\nDer Solidarpakt ist gar nicht der einzige Lastenausgleich zwischen West und Ost. Doch machen die B&uuml;rgermeister an Rhein und Ruhr samt ihrer Ministerpr&auml;sidentin nun dagegen mobil, weil er von den Kommunen mitfinanziert wird. Doch w&auml;re es schade um das wichtige Thema, wenn daraus blo&szlig; ein olles Ost-West-Ding gemacht w&uuml;rde. Denn eigentlich hat Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen ja l&auml;ngst erkannt, dass die Not der St&auml;dte nicht mit der Schuldenbremse zu bek&auml;mpfen ist, sondern dass die Kommunen eine Chance brauchen. Dazu war sie bereit, auch das Land weiter zu verschulden. Es ist auch nicht die Schuld der St&auml;dte, wenn sie nach Luft ringen. Es war die Finanzkrise, welche die Gewerbesteuereinnahmen 2009 einbrechen lie&szlig;. Kaum eine Einnahme schwankt so stark wie die Gewerbesteuer. Die Kommunalverb&auml;nde verteidigen sie dennoch &ndash; sie f&uuml;rchten, sie w&uuml;rden bei einer Reform weiter &uuml;ber den Tisch gezogen. Dabei liegt es doch auf der Hand, dass eine solide Infrastruktur nicht an derart unsoliden Einnahmen aufgeh&auml;ngt werden kann. Noch weniger l&auml;sst sich damit ein so beispielloser Strukturwandel wie der im Ruhrgebiet auffangen. &ndash; Wenn die Bundesl&auml;nder die Verpflichtung gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern ernst n&auml;hmen, w&uuml;rden sie den Druck durch die Schuldenbremse nicht an die Kommunen durchreichen, sondern den Bund zwingen, die Steuern zu erh&ouml;hen. Die Adressaten sind bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F03%2F21%2Fa0045&amp;cHash=b8aaec8d26\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanznot der Kommunen: K&ouml;nnen St&auml;dte pleite gehen?<\/strong><br>\n&ldquo;Oberhausen zum Ersten, Oberhausen zum Zweiten &ndash; wer bietet mehr? &ndash;<br>\nOberhausen zum Dritten. Damit f&auml;llt die insolvente Stadt im westlichen Ruhrgebiet an die Sparkasse.&rdquo; Der Auktionator l&auml;chelt aufmunternd: &ldquo;Ihre Kredite sind perdu. Aber vielleicht k&ouml;nnen Sie ja das Schloss und das Rathaus versilbern. Oder die Geburtsstadt Schlingensiefs als Kulturzentrum vermarkten.&rdquo;<br>\nDroht dieses Szenario? K&ouml;nnen St&auml;dte pleite gehen? Bis dato galten Kommunen als absolut sichere Kreditnehmer &ndash; f&uuml;r die im Zweifel die Bundesl&auml;nder hafteten. Doch seit der Griechenlandkrise und dem Schuldenschnitt k&ouml;nnen sich die Banken offenbar vorstellen, dass auch Kommunalkredite ausfallen &ndash; f&uuml;r un&uuml;berwindlich halten sie die inzwischen aufget&uuml;rmten Schuldenberge. Die kommunale Finanznot ist strukturell sowie chronisch. Mit insgesamt 124 Milliarden Euro stehen Deutschlands St&auml;dte bei den Banken in der Kreide &ndash; in Oberhausen betr&auml;gt die pro-Kopf-Verschuldung aktuell fast 10 000 Euro (siehe Abbildung in der Anlage). Insbesondere die Sozialausgaben schlagen zu Buche. Da sind auch die derzeit konjunkturell bedingt sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/11_2012_klartext_koennen_staedte_pleite_gehen.pdf\">DGB [PDF &ndash; 131 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um Solidarpakt: &ldquo;Der Osten tr&auml;gt keine Schuld an der Finanznot des Ruhrgebietes.&rdquo;<\/strong><br>\nSchluss mit dem Aufbau Ost? B&uuml;rgermeister hochverschuldeter St&auml;dte im Westen fordern das Ende des Solidarpaktes. Kommunalpolitiker aus dem Osten widersprechen &ndash; und werfen ihren NRW-Kollegen eine gef&auml;hrliche Tonalit&auml;t vor. Selbst in Nordrhein-Westfalen ist manchem nicht wohl bei dem Gedanken, den Pakt sofort abzuschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streit-um-den-solidarpakt-der-osten-traegt-keine-schuld-an-der-finanznot-des-ruhrgebiets-1.1313600\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst: J&uuml;ngere erhalten mehr Urlaub<\/strong><br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat eine Revolution im Arbeitsrecht angesto&szlig;en. Es erkl&auml;rte am Dienstag einen Passus im Tarifvertrag f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst f&uuml;r ung&uuml;ltig, wonach &auml;ltere Kollegen mehr Urlaub erhalten als J&uuml;ngere. Diese Differenzierung versto&szlig;e gegen das Verbot der Altersdiskriminierung. Somit h&auml;tten alle Anspruch auf einen Urlaub von 30 Tagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/oeffentlicher-dienst-juengere-erhalten-mehr-urlaub,1472596,11940076.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Na ja, die dadurch entstehenden h&ouml;heren Kosten &ndash; vor allem f&uuml;r die Kommunen &ndash; werden jetzt sicher vom Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst geltend gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Spur des Geldes: Wegen Hollande in Not<\/strong><br>\nVon Wolfgang M&uuml;nchau<br>\nBei der Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich geht es auch um den k&uuml;nftigen Kurs der Euro-Zone. Der sozialistische Kandidat Fran&ccedil;ois Hollande w&uuml;rde nach einem Sieg vermutlich den gerade beschlossenen Fiskalpakt aufk&uuml;ndigen. Das w&auml;re schlecht f&uuml;r Angela Merkel &ndash; aber gut f&uuml;r Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,822696,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ob ein Sieg Hollande wirklich einen Kurswechsel herbeif&uuml;hrt bzw. herbeif&uuml;hren kann, bleibt offen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wege aus der Euro-Krise<\/strong><br>\nProf. Heiner Flassbeck: Vortrag am 7. M&auml;rz 2012 in D&uuml;sseldorf<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mfKuosvO6Ac&amp;feature=g-all-u&amp;context=G270c333FAAAAAAAABAA\">Youtube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ein wunderbarer Vortrag, der diese Euro-Krise noch einmal sch&ouml;n langsam und ausf&uuml;hrlich auf den Punkt bringt: und am &ldquo;Ende&rdquo; steht als zentrale Ursache die Lohnst&uuml;ckkosten-Differenz!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU will Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung zwingen<\/strong><br>\nBr&uuml;sseler Kommission droht mit Sanktionen &ndash; einer Klage vor dem Europa-Gericht<br>\nNeue Runde im Streit um die Vorratsdatenspeicherung: Die EU-Kommission droht der Bundesrepublik nach Informationen der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; mit Sanktionen, weil sie die einschl&auml;gige EU-Richtlinie noch nicht umgesetzt habe &ndash; Br&uuml;ssel setzt Berlin eine &auml;u&szlig;erst knappe Frist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-kommission-droht-mit-sanktionen-bruessel-will-deutschland-zur-vorratsdatenspeicherung-zwingen-1.1313765\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu ein Gutachten des Max-Planck-Instituts:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufkl&auml;rungsquoten<\/strong><br>\nNach einem aktuellen Gutachten des Max-Planck-Instituts f&uuml;r ausl&auml;ndisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. (MPI) hat die Vorratsdatenspeicherung keinen messbaren Einfluss auf Aufkl&auml;rungsquoten. Professor Hans-J&ouml;rg Albrecht, Direktor des Instituts und gesamtverantwortlich f&uuml;r das Gutachten, war am Mittwochvormittag zu Gast im Rechtsausschuss des Bundestags, um die Ergebnisse zu pr&auml;sentieren. Auftraggeber des Gutachtens ist das Bundesministerium der Justiz&hellip;<br>\nDas MPI-Gutachten ist der Frage nachgegangen, ob Schutzl&uuml;cken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung entstehen k&ouml;nnten. Ob diese immer wieder aufgestellte Behauptung tats&auml;chlich zutrifft, haben Kriminologen in einer 270 Seiten umfassenden Studie auf Veranlassung des Bundesjustizministeriums eingehend untersucht.<br>\nAls Ergebnis ihrer Untersuchung etwa der deliktsspezifischen Aufkl&auml;rungsquoten f&uuml;r den Zeitraum 1987 bis 2010 fassen die Autoren zusammen, dass der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung nicht als Ursache f&uuml;r Bewegungen in der Aufkl&auml;rungsquote herangezogen werden kann. Dieser Befund gilt insbesondere f&uuml;r die Bereiche der Computerkriminalit&auml;t sowie der so genannten Internetkriminalit&auml;t.<br>\nDas sogenannte Quick-Freeze-Verfahren wird laut Gutachten nicht als &bdquo;taugliches &Auml;quivalent zur Vorratsdatenspeicherung gesehen.&ldquo; In diesem Verfahren kann die Sicherung von Verkehrsdaten derjenigen Personen angeordnet werden, die einen hinreichenden Anlass dazu gegeben haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_145\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bmj.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/pdfs\/20120127_MPI_Gutachten_VDS_Langfassung.pdf?__blob=publicationFile\">Max-Planck-Institut Gutachten Langfassung [PDF &ndash; 2.4 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bmj.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/pdfs\/20120127_MPI_Gutachten_VDS_Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile%20\">Max-Planck-Institut Gutachten Schlussfolgerungen [PDF &ndash; 626 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Maschmeyer bei Maischberger: Die programmierte Blamage<\/strong><br>\nEin Debattenbeitrag von Christoph L&uuml;tgert<br>\nDie ARD erweist Carsten Maschmeyer die Ehre: Der umstrittene AWD-Gr&uuml;nder bekam in der Talkrunde bei Sandra Maischberger viel Zeit zur Eigenwerbung. Kritiker des sonst oft so kamerascheuen Finanzjongleurs mussten leider drau&szlig;en bleiben &ndash; genauso wie jeglicher journalistischer Anspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/0,1518,821823,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie Carsten Maschmeyer zu seinem Doktortitel kam<\/strong><br>\nMaschmeyer hat es weit nach oben geschafft. Beruflich und privat. Verlobt ist er mit der Schauspielerin Veronica Ferres. Und Geld hat der 52-J&auml;hrige so viel verdient, dass er es ruhiger angehen lassen kann. In den 80er-Jahren stampfte er den Finanzdienstleister AWD aus dem Boden, und als er 2008 ausstieg, war er Multimillion&auml;r. Sogar zum Doktorgrad hat Maschmeyer es gebracht. Er ziert heute die Homepage der Beratungsfirma MaschmeyerR&uuml;rupAG, die der Unternehmer mit einem renommierten Rentenexperten betreibt. Dort stellen sich die Gr&uuml;nder in aller Titelpracht vor als Professor Dr. Dr. h. c. Bert R&uuml;rup und als Dr. h. c. Carsten Maschmeyer. Es ist dieser Titel, der beim Blick auf Maschmeyers Biografie &uuml;berrascht. Denn der nieders&auml;chsische Unternehmer mag in vielerlei Hinsicht Erfolg gehabt haben &ndash; von wissenschaftlichen Meriten ist nichts bekannt. Seine universit&auml;re Laufbahn besteht aus einem Medizinstudium, das er nach einigen Semestern abbrechen musste, nach eigenem Bekunden wegen zu vieler Fehlzeiten. Wie also kommt so jemand zur Doktorw&uuml;rde?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/prominente\/article13932431\/Wie-Carsten-Maschmeyer-zu-seinem-Doktortitel-kam.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>R&ouml;misch-katholische Kirche unter Kastrationsverdacht<\/strong><br>\nBis ins 19. Jahrhundert hinein war die Kastration von Knaben zur Vorbereitung auf eine S&auml;ngerkarriere in Europa nicht un&uuml;blich. Nun wurden in den Niederlanden Vorw&uuml;rfe laut, dass noch in den 1950er Jahren Jungen kastriert wurden, um deren Homosexualit&auml;t zu &ldquo;heilen&rdquo;. Besonders schwerwiegend sind diese Vorw&uuml;rfe auch deshalb, weil es dem NRC Handelsblad zufolge in mindestens einem Fall einen nach damaligen Recht Minderj&auml;hrigen traf, der sich vorher &uuml;ber sexuellen Missbrauch in seinem r&ouml;misch-katholischen Heim beschwerte. (&hellip;)<br>\nNach der Ver&ouml;ffentlichung im NRC Handelsblad tauchten Protokolle auf, die nahe legen, dass Regierungsinspektoren davon wussten, dass Minderj&auml;hrige in katholischen Einrichtungen kastriert wurden und dass man es nicht f&uuml;r n&ouml;tig hielt, die Eltern der Betroffenen mit einzubeziehen. Mittlerweile besch&auml;ftigt der Skandal auch das niederl&auml;ndische Parlament und weitete sich auf den 1975 verstorbenen ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten Vic Marijnen aus, der 1956 das Heim in Gelderland leitete, in dem H. und andere Kinder missbraucht wurden. Der Christdemokrat soll erwirkt haben, dass mehreren wegen Kindsmissbrauch verurteilten Priestern das Gef&auml;ngnis erspart blieb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36625\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Runde mit Albrecht M&uuml;ller zu Gast<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/muenchner-runde\/Podcast-Gauck100.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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