{"id":126409,"date":"2024-12-17T11:00:34","date_gmt":"2024-12-17T10:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126409"},"modified":"2024-12-18T07:26:09","modified_gmt":"2024-12-18T06:26:09","slug":"studie-zu-us-energiepreissteigerungen-umverteilung-von-unten-nach-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126409","title":{"rendered":"Studie zu US-Energiepreissteigerungen &#8211; Umverteilung von unten nach oben"},"content":{"rendered":"<p>Steigende Energiepreise haben 2022 weltweit zu einer deutlichen Inflation gef&uuml;hrt. Darunter leiden bis heute vor allem die Haushalte der Unter- und Mittelschicht, geben sie doch in Relation zum Haushaltseinkommen besonders viel f&uuml;r G&uuml;ter und Dienstleistungen aus, die sich in den letzten beiden Jahren deutlich verteuert haben. Eine <a href=\"https:\/\/scholarworks.umass.edu\/server\/api\/core\/bitstreams\/4a4559c7-41c7-4a91-a9fd-fef265d58247\/content\">US-Studie<\/a> hat sich die Finanzstr&ouml;me nun genauer angeschaut und neben den Verlierern auch die Gewinner des Preissprungs bei den fossilen Energietr&auml;gern &Ouml;l und Gas angeschaut &ndash; es sind die USA und hier vor allem die Reichen und Superreichen. So ging mehr als die H&auml;lfte der Gewinne durch die Preissteigerungen an das oberste Prozent der Verm&ouml;gensskala, w&auml;hrend die untere H&auml;lfte der US-Haushalt gerade mal ein einziges Prozent der Gewinne abbekam, das jedoch von den Preissteigerungen mehr als aufgefressen wurde. Die Armen werden &auml;rmer, die Reichen reicher. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6225\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-126409-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=126409-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241217_Studie_zu_US_Energiepreissteigerungen_Umverteilung_von_unten_nach_oben_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>&bdquo;Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer&ldquo; &ndash; dieses Zitat, das auf den deutschen Banker Amschel Meyer Rothschild zur&uuml;ckgeht, ist bis heute eine der Grundlagen, will man das Wirtschafts- und Finanzsystem verstehen. Wenn der Verbraucher heute f&uuml;r die Strom- und Gasrechnung, an der Zapfs&auml;ule oder im Supermarkt deutlich mehr als vor drei Jahren bezahlt, ist dieses Geld auch nicht weg. Es flie&szlig;t ins Wirtschaftssystem. Dort gibt es sicher zahlreiche Unternehmen, die einfach nur ihre eigenen gestiegenen Beschaffungspreise an den Kunden weiterreichen; doch am Ende der Kette flie&szlig;t das Geld stets an irgendein Unternehmen, das in letzter Instanz die Preise erh&ouml;ht hat. Daf&uuml;r gibt es nat&uuml;rlich viele m&ouml;gliche Gr&uuml;nde. Muss ein Unternehmen beispielsweise h&ouml;here L&ouml;hne zahlen und reicht diese Kosten weiter, so profitieren am Ende die Arbeitnehmer dieses Unternehmens von den Preissteigerungen. W&auml;re dies der einzige Grund, k&ouml;nnte man dies sogar im Hinblick auf die Verm&ouml;gensverteilung neutral bewerten &ndash; schlie&szlig;lich bleibt das Geld zu gro&szlig;en Teilen innerhalb der &bdquo;Arbeitnehmerschicht&ldquo;.<\/p><p>Schaut man sich die j&uuml;ngsten Preisspr&uuml;nge an, deren Ursache stark gestiegene Energiepreise sind, sieht man jedoch schnell, dass diese Erkl&auml;rung hier nicht greift. &Ouml;l und Gas sind ja nicht teurer geworden, weil irgendwelche Arbeiter in der Energiebranche gute Lohnabschl&uuml;sse erzielen konnten. Nein, die Ursache f&uuml;r den Preissprung war vielmehr die Knappheit durch einen Lieferengpass auf den Transportrouten &ndash; ausgel&ouml;st durch die Russlandsanktionen des Westens. Vor allem Unternehmen aus der &Ouml;l- und Gasbranche konnten so ihre Einnahmen in einem historischen Ma&szlig;e steigern, ohne dass auf der anderen Seite die Kosten merklich stiegen. Dass auch Spekulanten ihren Teil zur Preissteigerung beitrugen, versteht sich im modernen Finanzkapitalismus von selbst und muss hier eigentlich nicht extra erw&auml;hnt werden.<\/p><p>Das Geld ist nicht weg, es kam auf der anderen Seite als Gewinn dieser Firmen zum Vorschein. Doch diese Umverteilung war alles andere als neutral in Hinblick auf die Verm&ouml;gensverteilung. Die Verlierer waren und sind &ndash; die Preise sind ja immer noch deutlich h&ouml;her als vor Beginn der Energiepreiskrise &ndash; vor allem die unteren und mittleren Schichten, da sie in Relation zu ihrem Haushaltseinkommen deutlich mehr f&uuml;r Energie und Lebensmittel ausgeben, deren Preis durch die Energiepreissteigerungen indirekt gestiegen sind. Die Gewinner waren und sind die reichen und superreichen Haushalte, da ihnen die Unternehmen geh&ouml;ren, die Rekordgewinne erzielen konnten und k&ouml;nnen, und diese Gewinne entweder als Dividenden auszahlen oder zur Steigerung des Unternehmenswertes investiert oder schlicht gebunkert haben. Auch wenn dieser Zusammenhang eigentlich offensichtlich sein sollte, so ist er erstaunlicherweise weder in der medialen Berichterstattung noch in der politischen Debatte ein gro&szlig;es Thema. Eine vor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlichte Studie k&ouml;nnte dies jedoch &auml;ndern.<\/p><p>Ein Team rund um die deutsche &Ouml;konomin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isabella_M._Weber\">Isabella Weber<\/a> von der University of Massachusetts in Amherst hat sich mit gro&szlig;em Aufwand die Firmenabschl&uuml;sse von Unternehmen aus der &Ouml;l- und Gasbranche angeschaut und diese Daten und die damit verbundenen Finanzstr&ouml;me &uuml;ber ein globales Netzwerk mit fast 400.000 Querverbindungen auf die Personengruppen zugeordnet, die am Ende der Kette stehen, denen also die Unternehmen bzw. die Anteile, meist Aktien, dieser Unternehmen geh&ouml;ren und die entweder &uuml;ber Dividenden oder Wertsteigerungen dieser Unternehmen von den Preissteigerungen profitierten. Die Ergebnisse sind gleich in zweierlei Hinsicht interessant.<\/p><p><strong>1. Gro&szlig;er Gewinner sind die USA<\/strong><\/p><p>Schaut man sich die Bilanzen der Unternehmen aus der &Ouml;l- und Gasindustrie an, so konnten in Relation zur Zeit vor der Krise drei Nationen besonders stark von den Preissteigerungen profitieren. Dies sind Brasilien, Norwegen und die USA &ndash; brasilianische Energiefirmen konnten ihre Gewinne im Vergleich zum Zeitraum von 2016 bis 2019 im Krisenjahr 2022 um das 10-Fache steigern, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125025\">norwegische Energiefirmen<\/a> kamen (auch dank der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89353\">katastrophalen deutschen Einkaufspolitik<\/a>) auf das 9-Fache, US-Unternehmen auf das 7-Fache. Schaut man sich die absoluten Gewinne an, stechen die USA jedoch alle anderen Nationen aus, haben sie doch einerseits den mit Abstand weltgr&ouml;&szlig;ten Energiesektor und sind andererseits vor allem &uuml;ber Hedgefonds, Verm&ouml;gensverwaltungsfirmen &aacute; la BlackRock und Co., aber auch direkt weltweit an so vielen Unternehmen der Branche beteiligt, wie sonst keine andere Nation.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241417-Studie-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241417-Studie-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small><em>Nationale Verteilung der Gewinne der &Ouml;l- und Gaswirtschaft 2022 nach Sitz der Unternehmen<\/em><\/small><\/p><p>In absoluten Zahlen konnten US-Unternehmen 2022 demnach 301 Milliarden US-Dollar Gewinn erzielen. Dahinter kommt Saudi-Arabien, das jedoch auch vor der Krise bereits hohe Gewinne realisieren konnte und an dritter Stelle Russland, das ebenfalls seine Gewinne aus der &Ouml;l- und Gaswirtschaft 2022 deutlich steigern konnte &ndash; und das obgleich die Preissteigerungen eine Folge der Sanktionen waren, mit denen der Westen Russland eigentlich &ouml;konomisch schaden wollte. So interessant diese Zahlen sind &ndash; sie wirken unvollst&auml;ndig. So fehlt beispielsweise mit Katar in der Aufstellung ein Land, das vor allem von den Preissteigerungen beim LNG ebenfalls massiv profitiert haben d&uuml;rfte. Doch auch das w&uuml;rde nichts am Gesamtergebnis &auml;ndern. Die USA waren und sind der gro&szlig;e Gewinner der Preissteigerungen und wenn Sie sich fragen, wo ihre Mehrausgaben der letzten zwei Jahre geblieben sind, so wird ein geh&ouml;riger Teil davon in die USA geflossen sein.<\/p><p><strong>Umverteilung von unten nach oben<\/strong><\/p><p>Doch wohin in den USA ist dieses Geld geflossen? John Doe, der Arbeiter im mittleren Westen, wird von diesem Geld nichts bekommen haben. Im Gegenteil. Auch in den USA sind die Energiepreise 2022 deutlich gestiegen und f&uuml;hrten zu einer offiziellen Inflation von 6,5 Prozent &ndash; in Deutschland waren es sogar 7,9 Prozent. John Doe hat also in Summe deutlich mehr bezahlt als profitiert. Aber wer hat dann profitiert? Die gro&szlig;e St&auml;rke der besagten Studie mit dem Titel &bdquo;Distributional implications and share ownership of record oil and gas profits&rdquo; ist es, die Unternehmensbeteiligungen der &Ouml;l- und Gasindustrie n&auml;her zu betrachten und die Personen bzw. Haushalte, die dahinterstehen, anhand ihrer Position in der Verm&ouml;gensverteilung zu betrachten. Das Ergebnis ist erschreckend.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241217-Studie-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/241217-Studie-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small><em>Geldstr&ouml;me der Unternehmensgewinne der US-&Ouml;l- und -Gaswirtschaft<\/em><\/small><\/p><blockquote><p>\n<em>Unsere Analyse zeigt, dass die Gewinne aus fossilen Brennstoffen in den USA im Jahr 2022 fast ausschlie&szlig;lich den obersten Verm&ouml;gensbesitzern zugutekommen: 51 % aller Gewinnanspr&uuml;che von US-Beg&uuml;nstigten werden von den obersten 1 % der Verm&ouml;gensbesitzer gehalten, und 84 % von den obersten 10 %. Im Gegensatz dazu erh&auml;lt die untere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung (66 Millionen Haushalte) kaum Gewinne: nur 1 %. Die obersten 0,1 % &ndash; gerade einmal 131.000 Haushalte &ndash; erhalten 26-mal so viel wie die H&auml;lfte aller Amerikaner. Die mittleren 40 % (das 51. bis 90. Verm&ouml;gensperzentil) erhalten nur 15 % aller Gewinne.<\/em><br>\n<em>Zitiert aus: &bdquo;Distributional implications and share ownership of record oil and gas profits&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Schaut man sich die Finanzstr&ouml;me genauer an, erkennt man auch schnell, dass das von Medien und Politik gerne gestreute Argument, &uuml;ber Finanzprodukte wie die der private Altersvorsorge oder Fonds w&uuml;rde ja auch die Mittelschicht von den Gewinnen der Unternehmen profitieren, schlichtweg falsch ist. Es ist zwar richtig, dass die Gewinne der &bdquo;unteren 90 Prozent&ldquo; fast ausschlie&szlig;lich indirekt aus Pensionsfonds und anderen Formen der privaten Altersvorsorge resultieren, sie sind jedoch in Summe (vor allem bei der unteren H&auml;lfte der Haushalte) so verschwindend gering, dass sie im Vergleich zu den Gewinnen der reichen Oberschicht und erst recht der superreichen Verm&ouml;genselite fast &uuml;berhaupt nicht ins Gewicht fallen. Um es auf das Meyer-Rothschild-Zitat zuzuspitzen: Das Geld haben nun einige wenige Reiche und Superreiche in den USA.<\/p><p>Nun k&ouml;nnte man ja mal nach dem Cui bono fragen &ndash; wem n&uuml;tzen die Preissteigerungen? Die Antwort ist offensichtlich und liefert auch eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung, in wessen Interesse die von den USA angetriebenen Sanktionen gegen Russland und die damit verbundene Neuorientierung der europ&auml;ischen und vor allem deutschen &Ouml;l- und Gasbeschaffung ist. Das oberste Promille der US-Verm&ouml;gensskala konnte allein 2022 sein Verm&ouml;gen um 111 Milliarden US-Dollar steigern &ndash; das sind rund 850.000 US-Dollar pro Haushalt! Auf der anderen Seite der Umverteilung stehen die unteren und mittleren Haushalte &ndash; in Europa, weltweit, aber auch in den USA selbst, wo die Preissteigerungen und der Kaufkraftverlust &uuml;brigens einer der gr&ouml;&szlig;ten Faktoren bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen war. Dass die Politik &ndash; und hier vor allem die deutsche Politik &ndash; daraus irgendwelche Schl&uuml;sse zieht, ist jedoch unwahrscheinlich. &bdquo;Experten&ldquo; w&uuml;rden sie daf&uuml;r auch in den Talkshows der Republik zerrei&szlig;en. Wer bezahlt eigentlich diese &bdquo;Experten&ldquo;? Nun, die meisten von ihnen sind bekanntlich bei Think Tanks angestellt und die werden zum &uuml;bergro&szlig;en Teil von eben jenen Personen bezahlt, die zu den gro&szlig;en Profiteuren der Preissteigerungen z&auml;hlen. So schlie&szlig;t sich der Kreis. Noch Fragen?<\/p><p><small>Titelbild: Hamara\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/81c0a8c85442490eb5cecb1c7aeea697\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steigende Energiepreise haben 2022 weltweit zu einer deutlichen Inflation gef&uuml;hrt. Darunter leiden bis heute vor allem die Haushalte der Unter- und Mittelschicht, geben sie doch in Relation zum Haushaltseinkommen besonders viel f&uuml;r G&uuml;ter und Dienstleistungen aus, die sich in den letzten beiden Jahren deutlich verteuert haben. 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