{"id":126494,"date":"2024-12-19T09:00:31","date_gmt":"2024-12-19T08:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126494"},"modified":"2024-12-19T10:03:32","modified_gmt":"2024-12-19T09:03:32","slug":"wie-transatlantische-netzwerke-die-deutsche-politik-beeinflussen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126494","title":{"rendered":"Wie transatlantische Netzwerke die deutsche Politik beeinflussen"},"content":{"rendered":"<p>Russland wird derzeit von Politik, Nachrichtendiensten und Medien verd&auml;chtigt, Einfluss auf die kommende Bundestagswahl auszu&uuml;ben. Doch wie sieht es mit den USA aus? Welche Interessen haben sie eigentlich am Ausgang der Wahl und welche M&ouml;glichkeiten haben sie, darauf Einfluss zu nehmen? Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie, der sich mit transatlantischen Lobbynetzwerken besch&auml;ftigt. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126485\">Im ersten Teil<\/a> wurden die konkreten Belege f&uuml;r eine russische Einflussnahme n&auml;her untersucht. Im dritten Teil werden weitere Einflussm&ouml;glichkeiten der USA dargestellt. Von <strong>Karsten Montag<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8901\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-126494-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=126494-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241219_Wie_transatlantische_Netzwerke_die_deutsche_Politik_beeinflussen_Teil_II_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die einseitige Fokussierung auf eine m&ouml;gliche Einflussnahme Russlands auf die Politik und die Wahlen in Deutschland, wie sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126485\">im ersten Teil<\/a> behandelt wurde, verschleiert die Tatsache, dass auch andere L&auml;nder nicht nur ein gro&szlig;es Interesse daran haben, den Ausgang der Bundestagswahl zu ihren Gunsten zu beeinflussen, sondern dazu auch mannigfaltige M&ouml;glichkeiten haben. In Anspielung auf die Analyse zum Thema <a href=\"https:\/\/www.verfassungsschutz.de\/SharedDocs\/hintergruende\/DE\/spionage-und-proliferationsabwehr\/gefaehrdung-der-bundestagswahl-2025-durch-unzulaessige-auslaendische-einflussnahme.html\">&bdquo;Gef&auml;hrdung der Bundestagswahl 2025&ldquo;<\/a> m&uuml;sste eine entsprechende Warnung des Verfassungsschutzes wie folgt lauten: Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen Russland, des von den USA angef&uuml;hrten Stellvertreterkrieges in der Ukraine, der US-Energielieferungen in die EU sowie der generellen Au&szlig;enpolitik gegen&uuml;ber Russland haben die Vereinigten Staaten das wohl gr&ouml;&szlig;te und naheliegendste Interesse, die Bundestagswahl im eigenen Sinne zu beeinflussen.<\/p><p><strong>Eine US-Regierung sowohl unter Biden als auch unter Trump hat kein Interesse an einem Wahlerfolg von AfD und BSW<\/strong><\/p><p>Es ist das erkl&auml;rte Ziel der derzeit noch amtierenden US-Regierung unter Pr&auml;sident Joe Biden (Demokraten) sowie seiner Partei, den Krieg in der Ukraine fortzuf&uuml;hren und sogar zu eskalieren. Trotz der Ank&uuml;ndigung des k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten Donald Trump (Republikaner), den Krieg innerhalb von zwei Tagen zu beenden, hat Wahlverlierer Biden den Beschuss russischen Territoriums durch die Ukraine mit US-Kurzstreckenraketen freigegeben. Die russische Regierung wertet diesen Schritt als <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-waffen-reaktionen-100.html\">&bdquo;Kriegseintritt der NATO-Staaten&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Zudem hat die US-Regierung erst k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-ukraine-freitag-462.html#Militaerhilfe\">weitere Milit&auml;rhilfen<\/a> sowie einen <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/usa-stellen-kiew-20-milliarden-dollar-zur-verfuegung-100.html\">Kredit &uuml;ber 20 Milliarden Dollar<\/a> f&uuml;r die Ukraine bereitgestellt. Weitere 30 Milliarden sollen von den &uuml;brigen G7-Staaten kommen. Ein Wahlerfolg der Parteien AfD und BSW, welche beide eine <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/afd-bsw-ukraine-hilfen-deutschland\/a-70133341\">weitere Unterst&uuml;tzung der Ukraine ablehnen<\/a>, kann also nicht im Interesse der jetzigen US-Regierung, der Demokratischen Partei und ihrer Unterst&uuml;tzer sein.<\/p><p>Doch auch eine Regierung unter Trump wird kein gro&szlig;es Interesse daran haben, dass diese beiden Parteien mehr Einfluss auf die deutsche Politik aus&uuml;ben. Denn sowohl die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article247244950\/AfD-setzt-bei-Energieversorgung-auf-Gas-aus-Russland-und-Atomkraft.html\">AfD<\/a> als auch das <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bsw-politiker-ernst-fordert-russisches-gas-fuer-deutschland,UVhCLHi\">BSW<\/a> setzen sich daf&uuml;r ein, dass Deutschland wieder Energie aus Russland bezieht. In seiner ersten Amtszeit als US-Pr&auml;sident hat Trump gleich zwei Gesetze unterzeichnet, welche sich gegen den Bau von Nord Stream 2 richteten: den <a href=\"https:\/\/ofac.treasury.gov\/sanctions-programs-and-country-information\/countering-americas-adversaries-through-sanctions-act-related-sanctions\">Countering America&rsquo;s Adversaries Through Sanctions Act<\/a> (CAATSA) (zu Deutsch: Gesetz zur Bek&auml;mpfung von Amerikas Widersachern durch Sanktionen) sowie den <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/protecting-europes-energy-security-act-peesa\/\">Protecting Europe&rsquo;s Energy Security Act<\/a> (PEESA) (zu Deutsch: Gesetz zum Schutz der europ&auml;ischen Energiesicherheit).<\/p><p>Im <a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/bill\/115th-congress\/house-bill\/3364\/text\">Gesetzestext von CAATSA<\/a> werden diesbez&uuml;glich unverhohlen US-Wirtschaftsinteressen offenbart:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, sich weiterhin (&hellip;) gegen die Nord-Stream-2-Pipeline auszusprechen, da sie sich nachteilig auf die Energiesicherheit der Europ&auml;ischen Union, die Entwicklung des Gasmarktes in Mittel- und Osteuropa und die Energiereformen in der Ukraine auswirkt; und dass die Regierung der Vereinigten Staaten dem Export von Energieressourcen der Vereinigten Staaten Vorrang einr&auml;umen sollte, um amerikanische Arbeitspl&auml;tze zu schaffen, Verb&uuml;ndete und Partner der Vereinigten Staaten zu unterst&uuml;tzen und die Au&szlig;enpolitik der Vereinigten Staaten zu st&auml;rken.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Zudem finden sich auch in der Republikanischen Partei einflussreiche Unterst&uuml;tzer f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Krieges in der Ukraine &ndash; so beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8fuYPT6ukLI\">Senator Lindsey Graham<\/a>. Auch von Senator Marco Rubio, designierter k&uuml;nftiger Au&szlig;enminister unter Trump, ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124633\">keine gem&auml;&szlig;igte Politik gegen&uuml;ber Russland zu erwarten<\/a>.<\/p><p><strong>Generelle geostrategische Ausrichtung der USA zielt auf eine Schw&auml;chung Russlands ab<\/strong><\/p><p>Die generelle strategische Ausrichtung der Vereinigten Staaten gegen&uuml;ber Russland ist in einem Beitrag der milit&auml;risch und au&szlig;enpolitisch &auml;u&szlig;erst einflussreichen US-Denkfabrik RAND Cooperation mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.rand.org\/pubs\/research_reports\/RR3063.html\">&bdquo;Extending Russia&ldquo;<\/a> (&Uuml;berdehnung Russlands) nachzulesen. In dem 354-seitigen Dokument von 2019 finden sich eine ganze Reihe an Ma&szlig;nahmen, um Russland zu schw&auml;chen. Hierzu geh&ouml;ren unter anderem<\/p><ul>\n<li>die Verhinderung russischer &Ouml;l- und Gasexporte,<\/li>\n<li>die Verhinderung des Ausbaus russischer Pipelines,<\/li>\n<li>Verh&auml;ngung von Sanktionen,<\/li>\n<li>Bereitstellung &bdquo;t&ouml;dlicher Hilfe&ldquo; f&uuml;r die Ukraine,<\/li>\n<li>Verst&auml;rkung der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die syrischen Rebellen,<\/li>\n<li>Ausnutzung der Spannungen im S&uuml;dkaukasus,<\/li>\n<li>Infragestellung der russischen Pr&auml;senz in der Republik Moldau,<\/li>\n<li>Untergrabung des Ansehens Russlands auf internationaler Ebene,<\/li>\n<li>Aufstockung der Landstreitkr&auml;fte der USA und der NATO in Europa,<\/li>\n<li>Ausweitung der NATO-&Uuml;bungen in Europa sowie<\/li>\n<li>Austritt aus dem INF-Vertrag.<\/li>\n<\/ul><p>F&uuml;nf Jahre nach der Ver&ouml;ffentlichung dieses Dokuments sind die aufgef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen alle umgesetzt worden oder befinden sich deutlich sichtbar in der Umsetzung &ndash; unabh&auml;ngig davon, wer US-Pr&auml;sident war und welche Partei in den beiden Kammern des US-Kongresses die Mehrheit hatte. Es dr&auml;ngt sich also der Verdacht auf, dass die Entwicklungen der letzten Jahre &ndash; vom Krieg in der Ukraine &uuml;ber die Sanktionen gegen Russland bis hin zum Fall des syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad &ndash; aktiv von den USA geplant sowie provoziert wurden und dass ein Gro&szlig;teil der EU-Staaten, insbesondere Deutschland, diese Bestrebungen unterst&uuml;tzt hat.<\/p><p><strong>Weitreichende Einflussm&ouml;glichkeiten der USA<\/strong><\/p><p>Im Gegensatz zu Russland, dessen wirtschaftliche und politische Verbindungen zu Deutschland durch Sanktionen und eindeutige, zum Teil feindliche Positionierungen deutscher F&uuml;hrungspolitiker fast vollst&auml;ndig eingefroren und dessen mediale Sprachrohre wie <em>Russia Today<\/em> und <em>Sputnik<\/em> in der EU verboten sind, haben die Vereinigten Staaten erhebliche und weitreichende M&ouml;glichkeiten, die Politik und &ouml;ffentliche Meinungsbildung in der EU und in Deutschland ma&szlig;geblich zu beeinflussen. Die Palette reicht von transatlantischen und elit&auml;ren Lobbynetzwerken &uuml;ber Nachrichtenagenturen, US-amerikanische Leitmedien wie die <em>Washington Post<\/em>, <em>CNN<\/em> und <em>New York Times<\/em>, Zensur in Suchmaschinen und sozialen Medien bis hin zu kulturellen Angeboten wie Spielfilme, Fernsehserien und Musik.<\/p><p>Der Einfluss der USA auf Deutschland ist so allgegenw&auml;rtig und vielf&auml;ltig, dass man ihn m&ouml;glicherweise gar nicht mehr wahrnimmt. Man sieht sprichw&ouml;rtlich den Wald vor lauter B&auml;umen nicht mehr. Insbesondere die Einflussm&ouml;glichkeiten der Vereinigten Staaten auf deutsche Politiker, Journalisten, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler &uuml;ber transatlantische Netzwerke und andere elit&auml;re Lobbyorganisationen sind &auml;u&szlig;erst kritisch zu bewerten. Denn die &uuml;ber pers&ouml;nliche Kontakte und Verbindungen an die USA gebundenen Schl&uuml;sselpersonen der politischen Meinungsbildung nehmen unter Umst&auml;nden gar nicht mehr wahr, dass sie &ouml;ffentlich US-amerikanische Interessen vertreten statt deutsche &ndash; selbst wenn Erstere sich gegen die Interessen des eigenen Landes wenden.<\/p><p><strong>Transatlantische und elit&auml;re Lobbynetzwerke: Dreh- und Angelpunkt des direkten US-amerikanischen Einflusses auf die deutsche Politik<\/strong><\/p><p>Zu den einflussreichsten transatlantischen Lobbyorganisationen geh&ouml;ren die Atlantik-Br&uuml;cke, das American Council on Germany, das Transatlantic Policy Network sowie die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik. Weitere elit&auml;re Lobbyorganisationen mit weitreichenden Verbindungen zu US-amerikanischen Politikern, Milit&auml;r- und Wirtschaftsf&uuml;hrern, Wissenschaftlern und Journalisten sind das Weltwirtschaftsforum, die Trilaterale Kommission, die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz und die Bilderberg-Konferenz. Besonders erw&auml;hnenswert sind F&ouml;rderprogramme f&uuml;r junge Politiker und F&uuml;hrungskr&auml;fte wie das &bdquo;Young Leaders Program&ldquo; der Atlantik-Br&uuml;cke und das &bdquo;Forum of Young Global Leaders&ldquo; des Weltwirtschaftsforums. Die so Gef&ouml;rderten m&uuml;ssen nicht unbedingt Mitglieder in den Eliteorganisationen sein, werden aber auf diese Weise trotzdem an sie gebunden. Hinzu kommt eine ganze Reihe weiterer Lobbyorganisationen mit Wurzeln in den Vereinigten Staaten wie beispielsweise der Lions Club oder das Aspen Institute.<\/p><p><strong>Die Autobahnbr&uuml;cke zwischen Eliten in den USA und Deutschland<\/strong><\/p><p>Das Hauptaugenmerk der 1952 von deutschen und US-amerikanischen Bankiers, Unternehmern und Zeitungsherausgebern gegr&uuml;ndeten Lobbyorganisation Atlantik-Br&uuml;cke und ihrer Schwesterorganisation in den USA, dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/American_Council_on_Germany\">American Council on Germany<\/a>, liegt, so <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlantik-Br%C3%BCcke\">Wikipedia<\/a>, auf &bdquo;der F&ouml;rderung pers&ouml;nlicher Begegnungen zwischen deutschen und amerikanischen F&uuml;hrungskr&auml;ften&ldquo;. Deren Zweck sei es, &bdquo;eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und milit&auml;rpolitische Br&uuml;cke&ldquo; zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland zu schlagen. Die private Denkfabrik Atlantik-Br&uuml;cke sieht sich als &bdquo;ein Teil der &ouml;ffentlichen Meinung&ldquo;, die es &bdquo;mit allen M&ouml;glichkeiten des Vereins zu beeinflussen&ldquo; gilt. Zu ihren Mitgliedern z&auml;hlen heute etwa 800 f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Das Jahresprogramm des Elitenetzwerks umfasst <a href=\"https:\/\/www.atlantik-bruecke.org\/ueber-die-atlantik-bruecke\/\">nach eigener Darstellung<\/a> Veranstaltungen, &bdquo;die von hochrangigen &ouml;ffentlichen Konferenzen &uuml;ber Seminare und Delegationsreisen bis hin zu Strategiesitzungen und Expertenrunden&ldquo; reichen. Mitglied wird man nur auf Einladung.<\/p><p>Die Mitgliederliste liest sich wie ein Who is Who der Elite der deutschen Politik und Medienlandschaft. Hier eine Auswahl der Vorstandsmitglieder:<\/p><ul>\n<li>Sigmar Gabriel (SPD), Vorsitzender, ehemaliger Bundesvorsitzender der SPD, Vizekanzler und Bundesminister verschiedener Ressorts<\/li>\n<li>Norbert R&ouml;ttgen (CDU), stellvertretender Vorsitzender, ehemaliger Bundesminister f&uuml;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit<\/li>\n<li>Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Deutscher Botschafter in Russland<\/li>\n<li>Omid Nouripour (Gr&uuml;ne), ehemaliger Bundesvorsitzender von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, Teilnehmer Young Leaders Program<\/li>\n<li>Kai Diekmann, ehemaliger Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe<\/li>\n<\/ul><p>Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%Bccke#Vorstand\">komplette Liste der Vorstandsmitglieder<\/a> ist bei Wikipedia einsehbar.<\/p><p>Weitere Mitglieder der Atlantik-Br&uuml;cke (Auswahl) (Quelle &ndash; wenn nicht anders angegeben: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke#Mitglieder_(Auswahl))\">Wikipedia<\/a>):<\/p><ul>\n<li>Angela Merkel (CDU), ehemalige Bundeskanzlerin, Teilnehmerin Young Leaders Program<\/li>\n<li>Friedrich Merz (CDU), Bundesvorsitzender der CDU, Vorsitzender der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Kanzlerkandidat, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender von Blackrock Deutschland und Vorsitzender der Atlantik-Br&uuml;cke<\/li>\n<li>Christian Lindner (FDP), Parteivorsitzender der FDP, ehemaliger Bundesminister f&uuml;r Finanzen<\/li>\n<li>Claus Kleber, ehemaliger Moderator des <em>heute-journals<\/em>, Teilnehmer Young Leaders Program<\/li>\n<li>Tina Hassel, ARD-Moderatorin<\/li>\n<li>Stefan Kornelius, Leiter des Ressorts Politik der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/biografien\/uebersicht\/thevessen-elmar\">Elmar Theve&szlig;en<\/a>, Leiter des ZDF-Studios Washington<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_Mascolo#Mitgliedschaften_und_Funktionen\">Georg Mascolo<\/a>, ehemaliger Chefredakteur des Nachrichtenmagazins <em>Spiegel<\/em>, ehemaliger Leiter des Rechercheverbunds des <em>NDR<\/em>, des <em>WDR<\/em> und der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Teilnehmer am Young Leaders Program der Atlantik-Br&uuml;cke (Auswahl) (Quelle &ndash; wenn nicht anders angegeben: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/855616\/119369c60378e929d3d597801e4c5c07\/WD-1-014-21-pdf-data.pdf\">Deutscher Bundestag<\/a>):<\/p><ul>\n<li>Cem &Ouml;zdemir (Gr&uuml;ne), Bundesminister f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/American_Council_on_Germany\">Hubertus Heil<\/a> (SPD), Bundesminister f&uuml;r Arbeit und Soziales<\/li>\n<li>Markus S&ouml;der (CSU), Ministerpr&auml;sident von Bayern<\/li>\n<li>Jens Spahn (CDU), ehemaliger Bundesminister f&uuml;r Gesundheit<\/li>\n<li>Christian Wulff (CDU), ehemaliger Bundespr&auml;sident<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Atlantik-br%C3%BCcke\">Mathias D&ouml;pfner<\/a>, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.atlantik-bruecke.org\/a-conversation-on-racism-and-police-brutality-in-the-u-s\/\">Jan Philipp Burgard<\/a>, Chefredakteur des Fernsehsenders <em>Welt<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ingo_Zamperoni#Sonstiges\">Ingo Zamperoni<\/a>, Moderator <em>ARD-Tagesthemen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katja_Gloger\">Katja Gloger<\/a>, ehemalige Moskau- und USA-Auslandskorrespondentin des Magazins <em>Stern<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Anhand der <a href=\"https:\/\/www.atlantik-bruecke.org\/publikationen\/jahresberichte\/aeltere-jahresberichte\">Jahresberichte<\/a> der Atlantik-Br&uuml;cke l&auml;sst sich zudem feststellen, welche Journalisten und Politiker eine N&auml;he zu der Eliteorganisation pflegen, indem sie beispielsweise deren Veranstaltungen moderieren oder daran teilnehmen. Hierzu geh&ouml;ren unter vielen anderen:<\/p><ul>\n<li>Robert Habeck (Gr&uuml;ne), Vizekanzler und Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz<\/li>\n<li>J&ouml;rg Kukies (SPD), Bundesminister der Finanzen<\/li>\n<li>Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung<\/li>\n<li>Wolfgang Schmidt (SPD), Bundesminister f&uuml;r besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes<\/li>\n<li>Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundespr&auml;sident, ehemaliger Au&szlig;enminister und Vizekanzler<\/li>\n<li>Lars Klingbeil (SPD), Parteivorsitzender der SPD<\/li>\n<li>Ricarda Lang (Gr&uuml;ne), ehemalige Bundesvorsitzende von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen<\/li>\n<li>Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Mitglied des Europ&auml;ischen Parlaments<\/li>\n<li>Peter Altmaier (CDU), ehemaliger Bundesminister verschiedener Ressorts<\/li>\n<li>Heiko Maas (SPD), ehemaliger Bundesminister verschiedener Ressorts<\/li>\n<li>J&uuml;rgen Trittin (Gr&uuml;ne), ehemaliger Bundesminister f&uuml;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen<\/li>\n<li>J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn, Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung des <em>WDR<\/em><\/li>\n<li>Thomas Roth, ehemaliger Leiter des Studios der <em>ARD<\/em> in Moskau und Moderator der <em>Tagesthemen<\/em><\/li>\n<li>Tom Buhrow, Intendant des <em>WDR<\/em><\/li>\n<li>Theo Koll, ZDF-Moderator<\/li>\n<li>Dunja Hayali, ZDF-Moderatorin<\/li>\n<li>Cherno Jobatey, ZDF-Moderator<\/li>\n<li>Klaus-Dieter Frankenberger, Redaktion der <em>Frankfurter Allgemeinen Zeitung<\/em>, Schwerpunkte USA und Internationale Politik<\/li>\n<li>Michael St&uuml;rmer, Chefkorrespondent der <em>Welt<\/em> und der <em>Welt am Sonntag<\/em><\/li>\n<\/ul><p><strong>Weitere transatlantische und elit&auml;re Lobbyorganisation<\/strong><\/p><p>Die mit der Atlantik-Br&uuml;cke verbundenen deutschen Politiker, Journalisten und F&uuml;hrungskr&auml;fte finden sich auch in den Vorst&auml;nden und Mitgliederlisten weiterer transatlantischer und elit&auml;rer Lobbyorganisationen sowie auf deren Veranstaltungen wieder. Zu den einflussreichsten dieser Kategorie geh&ouml;ren<\/p><ul>\n<li>das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transatlantic_Policy_Network\">Transatlantic Policy Network<\/a>, eine 1992 auf Initiative der USA gegr&uuml;ndete Lobbyorganisation europ&auml;ischer und US-amerikanischer Gro&szlig;konzerne, die Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen den EU und den USA nehmen wollen;<\/li>\n<li>die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Ausw%C3%A4rtige_Politik\">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik<\/a>, eine 1955 gegr&uuml;ndete Denkfabrik mit &uuml;ber 2.800 Mitgliedern, darunter f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten aus dem Bank- und Finanzwesen, der Wirtschaft, Politik, Medien und der Wissenschaft; <a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_ausw%C3%A4rtige_Politik\">Mitglieder im Vorstand<\/a> sind unter anderem die bereits mit der Atlantik-Br&uuml;cke verbundenen Alexander Graf Lambsdorff, Norbert R&ouml;ttgen&thinsp;und J&uuml;rgen Trittin;<\/li>\n<li>die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trilaterale_Kommission\">Trilaterale Kommission<\/a>, eine 1973 auf Initiative des US-amerikanischen Pr&auml;sidentenberaters Zbigniew Brzezi&#324;ski und des Bankiers David Rockefeller gegr&uuml;ndete Denkfabrik mit circa 400 h&ouml;chst einflussreichen Mitgliedern aus den drei gro&szlig;en internationalen Wirtschaftsbl&ouml;cken Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik sowie einigen ausgesuchten Vertretern au&szlig;erhalb dieser Regionen; in der deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission sind unter anderem Sigmar Gabriel, Roderich Kiesewetter, Alexander Graf Lambsdorff und Martin Weiss, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Media KG, Mitglied;<\/li>\n<li>die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCnchner_Sicherheitskonferenz\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a>, eine seit 1963 j&auml;hrlich in M&uuml;nchen stattfindende internationale Tagung, auf der Politiker, Milit&auml;r- und Wirtschaftsvertreter, Nichtregierungsorganisationen und Experten f&uuml;r sicherheitsrelevante Themen Gespr&auml;che au&szlig;erhalb diplomatischer und protokollarischer Vorgaben f&uuml;hren; im Beirat der Konferenz sitzen unter anderem Boris Pistorius, John Kerry (ehemaliger US-Au&szlig;enminister) und Josep Borrell (Hoher Vertreter der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik und Vizepr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission). Unter den <a href=\"https:\/\/securityconference.org\/msc-2024\/teilnehmende\/\">Teilnehmern der Konferenz 2024<\/a> waren unter anderem neben den bereits aus anderen Lobbyorganisationen bekannten Politikern und Journalisten auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze (SPD), die Gr&uuml;nen-Politiker Anton Hofreiter und Claudia Roth, der ehemalige Verfassungsschutzpr&auml;sident Thomas Haldenwang, der Vorsitzende des Bundesnachrichtendienstes Bruno Kahl, EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen, US-Au&szlig;enminister Antony Blinken sowie die ehemaligen US-Au&szlig;enminister Hillary Clinton, John Kerry und Mike Pompeo; russische Vertreter sowie Vertreter der AfD werden <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/afd-nicht-zu-muenchner-sicherheitskonferenz-eingeladen-101.html\">seit 2023 nicht mehr eingeladen<\/a>;<\/li>\n<li>die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bilderberg-Konferenz\">Bilderberg-Konferenz<\/a>, ein seit 1954 j&auml;hrlich stattfindendes Treffen einflussreicher Personen aus Wirtschaft, Politik, Milit&auml;r, Medien, Hochschulen, Hochadel und Geheimdiensten vornehmlich aus NATO-Staaten; in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Teilnehmern_an_Bilderberg-Konferenzen\">Liste ausgew&auml;hlter Teilnehmer<\/a> finden sich die schon von anderen Organisationen bekannten Transatlantiker;<\/li>\n<li>das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltwirtschaftsforum\">Weltwirtschaftsforum<\/a>, eine 1971 gegr&uuml;ndete Schweizer Stiftung und Lobbyorganisation, die in erster Linie f&uuml;r das von ihr veranstaltete gleichnamige Jahrestreffen in Davos bekannt ist, auf dem international f&uuml;hrende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten &uuml;ber aktuelle globale Fragen diskutieren; die <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/visuals\/aktuell\/immer-mehr-afrikanische-laender-sind-beim-wef-aber-us-firmen-und-eliteunis-schicken-die-meisten-teilnehmer-nach-davos-ld.1774628\">Teilnehmer<\/a> kommen gr&ouml;&szlig;tenteils aus den USA, gefolgt von europ&auml;ischen Staaten, Indien, Japan und China sowie aus dem Nahen Osten; <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/alle-kommen-nach-davos-nur-die-russen-duerfen-nicht-wird-das-wef-trotzdem-zum-hoffnungsschimmer-fuer-eine-waffenruhe-in-der-ukraine-ld.1774059\">Russland ist seit 2022 ausgeschlossen<\/a>.<\/li>\n<\/ul><p>Sp&auml;ter einflussreiche deutsche Teilnehmer am Young Global Leaders Forum des Weltwirtschaftsforums waren die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ehemaligen Gesundheitsminister Andrea Fischer, Daniel Bahr, Philipp R&ouml;sler und Jens Spahn, die Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock sowie die Fernsehjournalistin Sandra Maischberger. (Quellen der Teilnehmerlisten: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltwirtschaftsforum#%C2%ABYoung_Global_Leaders%C2%BB\">deutsche<\/a> und <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Young_Global_Leaders#Notable_Young_Global_Leaders\">englische<\/a> Wikipedia-Eintr&auml;ge, <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/855616\/119369c60378e929d3d597801e4c5c07\/WD-1-014-21-pdf-data.pdf\">Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages<\/a>)<\/p><p><strong>Russische Lobbyorganisationen wurden aufgel&ouml;st oder stehen unter Kritik<\/strong><\/p><p>Die einzigen Pendants zu den transatlantischen und elit&auml;ren Lobbyorganisationen in Richtung Russland sind beziehungsweise waren das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsch-Russisches_Forum\">Deutsch-Russische Forum<\/a> und der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Petersburger_Dialog\">Petersburger Dialog<\/a>. Der 2001 von dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) und dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin gegr&uuml;ndete Petersburger Dialog wurde 2022 aufgel&ouml;st. Zum deutschen Lenkungsausschuss der Organisation geh&ouml;rten der ehemalige Generalsekret&auml;r der CDU Ronald Pofalla und Lothar de Maizi&egrave;re (CDU), letzter Ministerpr&auml;sident der Deutschen Demokratischen Republik.<\/p><p>Das 1993 gegr&uuml;ndete Deutsch-Russische Forum existiert zwar noch, steht jedoch in der Kritik, und seine Mitglieder werden zum Teil &ouml;ffentlich diffamiert. Bekannte <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160125104716\/http:\/\/www.deutsch-russisches-forum.de\/fileadmin\/image_archive\/sonstiges\/Mitgliederliste_DRF_15.01.16.pdf\">Mitglieder<\/a> der Organisation sind beziehungsweise waren:<\/p><ul>\n<li>Matthias Platzeck (SPD), ehemaliger Ministerpr&auml;sident von Brandenburg und Vorsitzender der SPD, ehemaliger Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums<\/li>\n<li>Sevim Dagdelen (BSW), Bundestagsabgeordnete, Mitglied im Ausw&auml;rtigen Ausschuss<\/li>\n<li>Gernot Erler (SPD), ehemaliger Staatsminister beim Bundesminister des Ausw&auml;rtigen<\/li>\n<li>Michael Glos (CSU), ehemaliger Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Technologie<\/li>\n<li>Lothar de Maizi&egrave;re (CDU), letzter Ministerpr&auml;sident der Deutschen Demokratischen Republik<\/li>\n<li>Rudolf Scharping (SPD), ehemaliger Bundesminister der Verteidigung<\/li>\n<li>Rita S&uuml;ssmuth (CDU), ehemalige Bundesministerin f&uuml;r Jugend, Familie und Gesundheit und Pr&auml;sidentin des Bundestages<\/li>\n<li>Antje Vollmer (Gr&uuml;ne), ehemalige Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages<\/li>\n<li>Gabriele Krone-Schmalz, ehemalige Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der <em>ARD<\/em><\/li>\n<li>Anne Gellinek, ZDF-Moderatorin, ehemalige Leiterin des ZDF-Studios in Moskau<\/li>\n<li>Stefan Kornelius, Leiter des Ressorts Politik der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em><\/li>\n<li>Michael St&uuml;rmer, Chefkorrespondent der <em>Welt<\/em> und der <em>Welt am Sonntag<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Das selbst <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/im-umgang-mit-dem-correctiv-artikel-zum-potsdamer-treffen-scheuen-viele-deutsche-medien-bis-heute-die-aufarbeitung-ld.1842933\">unter Kritik stehende<\/a>, staatlich unterst&uuml;tzte Medienunternehmen <em>Correctiv<\/em> bezeichnet das Deutsch-Russische Forum als eine der vielen <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/russland-ukraine-2\/2022\/09\/20\/gas-gazprom-lobby-deutschland\/\">&bdquo;Vorfeldorganisationen Russlands&ldquo;<\/a>. Das derzeit bekannteste Mitglied Gabriele Krone-Schmalz ist erst k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126038\">Opfer der Zensurkultur in Deutschland geworden<\/a>. Die Gewerkschaft Verdi bezeichnet Krone-Schmalz als <a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/beruf\/fragwuerdige-russland-experten-in-den-medien-94317\/\">&bdquo;fragw&uuml;rdige Russland-Expertin&ldquo;<\/a>, die russische Narrative wiedergibt. Das Internet-Portal <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/stuttgart\/id_100072528\/kritik-an-krone-schmalz-russland-kitsch-der-politisch-blind-macht-.html\"><em>T-Online<\/em> behauptet<\/a>, sie w&uuml;rde fragw&uuml;rdige Thesen zu Russland und der Ukraine verbreiten. Die <em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/em> wirft der ehemaligen ARD-Korrespondentin vor, sie <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/gabriele-krone-schmalz-aufstieg-und-fall-einer-russland-versteherin-ld.1714394\">rechtfertige seit Jahren Putins Politik<\/a>.<\/p><p><strong>Alles nur Verschw&ouml;rungstheorie?<\/strong><\/p><p>In vielen einflussreichen Medien werden m&ouml;gliche Zusammenh&auml;nge zwischen den transatlantischen sowie elit&auml;ren Lobbyorganisationen auf der einen und weitreichenden politischen, wirtschaftlichen sowie milit&auml;rischen Entscheidungen auf der anderen Seite heruntergespielt oder als Verschw&ouml;rungstheorien diskreditiert. Es ist richtig, dass eine Mitgliedschaft von Politikern und Journalisten in transatlantischen und elit&auml;ren Lobbyorganisationen oder auch deren N&auml;he zu ihnen nicht per se gleichbedeutend mit einem direkten Einfluss der Vereinigten Staaten auf die deutsche Politik und Meinungsbildung ist. Da die Inhalte der pers&ouml;nlichen Gespr&auml;che zwischen den Teilnehmern an Veranstaltungen dieser Organisationen in der Regel nicht an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen, gibt es diesbez&uuml;glich keine Gewissheit. Was die &bdquo;Debunker&ldquo; (Entlarver) von Verschw&ouml;rungstheorien jedoch stets verschweigen, ist die durch wissenschaftliche Erkenntnisse gest&uuml;tzte Kritik an diesen Organisationen und Konferenzen.<\/p><p>Die <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/855616\/119369c60378e929d3d597801e4c5c07\/WD-1-014-21-pdf-data.pdf\">Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages<\/a> fassen die Kritik an der Atlantik-Br&uuml;cke und am Weltwirtschaftsforum (WEF) wie folgt zusammen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Kritisiert wird, dass die Atlantik-Br&uuml;cke und ihr Programm f&uuml;r Nachwuchsf&uuml;hrungskr&auml;fte angeblich auf den Aufbau und die Pflege eines &sbquo;transatlantischen Elitennetzwerks&lsquo; ziele, das a) innenpolitisch darauf gerichtet sei, eine breite Zustimmung zur amerikanischen Au&szlig;enpolitik und zur Einbindung der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungssystem sicherzustellen, und b) als &sbquo;transatlantischer Lobbyverein&lsquo; auf die Durchsetzung amerikanischer Interessen in Deutschland ziele. (&hellip;) Kritiker stellen mit Blick auf die Mitglieder und Partner sowie die Finanzierung des WEF dessen demokratische Legitimation in Frage. Mit ihren Beitr&auml;gen und Spenden in H&ouml;he von j&auml;hrlich 345 Millionen Schweizer Franken finanzierten internationale Gro&szlig;konzerne eine Zusammenkunft mit hochrangigen politischen F&uuml;hrungstr&auml;gern, um ihre Interessen unter Umgehung der m&uuml;hsamen Aushandlungsprozesse in den demokratischen Institutionen in direkter Kommunikation mit den zust&auml;ndigen politischen Entscheidungstr&auml;gern zu bef&ouml;rdern.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Des Weiteren hei&szlig;t es bei den Wissenschaftlichen Diensten, der Zugang zur Atlantik-Br&uuml;cke und ihrem Young Leaders Programm sei auf einen &bdquo;kleinen, elit&auml;ren Zirkel&ldquo; begrenzt. Ihre &bdquo;exklusiven Veranstaltungen&ldquo; f&auml;nden unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit im Verborgenen statt. Die Vereinsmitgliedschaft diene in hohem Ma&szlig;e eigenen Karriereambitionen sowie der Durchsetzung &ouml;konomischer oder politischer Interessen. Dadurch werde die unabh&auml;ngige Urteils- und Entscheidungsf&auml;higkeit der Vereinsmitglieder zugunsten ihrer Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber Vereinszielen und -interessen beeintr&auml;chtigt. Als Beleg f&uuml;r die undemokratische Ausrichtung des WEF werde von manchen Kritikern unter anderem der gezielte Ausschluss und die gestufte Zulassung von Medien zum WEF angef&uuml;hrt. Kritisiert werde, dass insbesondere von der Alumni-Gemeinschaft des Young Global Leaders Forum eine Denk- und Handlungsorientierung entwickelt und bef&ouml;rdert werde, die auf die Einf&uuml;hrung &bdquo;einer Gemeinwohldiktatur&ldquo; hinauslaufe.<\/p><p>Als die ZDF-Satiresendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; 2014 die Verbindungen zwischen deutschen Top-Journalisten und transatlantischen Eliteorganisation <a href=\"https:\/\/youtu.be\/hnH10TfhkOQ?t=2172\">darstellte<\/a>, bewirkte der damalige Mitherausgeber der Wochenzeitung <em>Die Zeit<\/em> Josef Joffe, selbst Mitglied der Trilateralen Kommission, der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, des Aspen Institutes sowie weiterer transatlantischer Netzwerke, eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen die Sendung. Der Medienwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger, auf dessen Dissertationsschrift <a href=\"https:\/\/www.halem-verlag.de\/produkt\/meinungsmacht\/\">&bdquo;Meinungsmacht&ldquo;<\/a> der Beitrag in der Satiresendung beruhte, hatte eine <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2016\/august\/immer-einer-meinung#_ftnref19\">&Auml;hnlichkeit der Meinungen<\/a> hinsichtlich der deutschen Sicherheitspolitik vieler transatlantisch vernetzter Topjournalisten festgestellt. Offenbar sollte diese Erkenntnis durch die Klage Joffes keine weite Verbreitung finden.<\/p><p>Bereits zur Bilderberg-Konferenz 2007 hatte sich Kr&uuml;ger <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/download\/Message_Bilderberg.pdf\">kritisch &uuml;ber die zugeh&ouml;rige Berichterstattung ge&auml;u&szlig;ert<\/a>. &bdquo;Journalistische Neugier oder gar Aufkl&auml;rungseifer&ldquo; w&uuml;rde man in den &bdquo;etablierten Medien&ldquo; nicht sp&uuml;ren, und &bdquo;unliebsame Journalisten&ldquo; w&uuml;rden von den Konferenzen ferngehalten werden, so Kr&uuml;ger. Der teilnehmende Mitherausgeber der <em>Zeit<\/em> Josef Joffe w&uuml;rde lediglich &auml;u&szlig;ern, dass &bdquo;Vertraulichkeit&ldquo; vereinbart und eingehalten werde. Andere Teilnehmer wie der Zeit-Reporter Werner Perger h&auml;tten sich im Nachhinein positiv &uuml;ber die Einsichten in bestimmte Themen als auch &uuml;ber neue Kontakte zu Vertretern des &ouml;ffentlichen Lebens verschiedener L&auml;nder ge&auml;u&szlig;ert. Als Verbund von Eliten sei Bilderberg jedoch &bdquo;alles andere als belanglos&ldquo;, so Perger. Wenn so viele Menschen mit Einfluss aufeinandertr&auml;fen, entstehe &bdquo;ein globales Netzwerk&ldquo;.<\/p><p><strong>De facto beeinflussen die transatlantischen Lobbynetzwerke die Politik in Deutschland zugunsten US-amerikanischer Interessen<\/strong><\/p><p>Aufgrund der Vertraulichkeit der Gespr&auml;che zwischen deutschen und US-amerikanischen Eliten, die im Rahmen von Veranstaltungen der Lobbyorganisationen stattfinden, ist eine direkte Einflussnahme der USA auf die deutsche Politik und Meinungsbildung auf diesem Wege zwar nicht nachweisbar. Doch genau so, wie man im medialen Mainstream Mitgliedern des Deutsch-Russischen Forums die Verbreitung russischer Narrative vorwirft, m&uuml;sste man im Grunde auch den Mitgliedern transatlantischer Netzwerke den Vorwurf machen, US-amerikanische Narrative wiederzugeben. Diese Kritik bleibt jedoch in den einflussreichen Medien in Deutschland vollkommen aus. Ein Grund daf&uuml;r k&ouml;nnte die gro&szlig;e Pr&auml;senz deutscher Top-Journalisten in ebendiesen Netzwerken sein.<\/p><p>Im Bundestagswahlkampf 2021 <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/annalena-baerbock-kritisiert-uebereinkunft-zu-nord-stream-2-17449306.html\">&auml;u&szlig;erte die damalige Kanzlerkandidatin der Gr&uuml;nen Annalena Baerbock<\/a>, dass sie die Nord-Stream-Pipelines haupts&auml;chlich aus geopolitischen Gr&uuml;nden f&uuml;r falsch h&auml;lt. Auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OdDVULp565Q\">Wirtschaftsminister Habeck sagte 2022 in den ARD-Tagesthemen<\/a>, &bdquo;es w&auml;re (&hellip;) kl&uuml;ger gewesen, Nord Stream 2 nicht zu bauen&ldquo;. Die Positionen der beiden Spitzenpolitiker der Gr&uuml;nen, die transatlantischen Netzwerken nahestehen, entsprechen fast wortw&ouml;rtlich den US-amerikanischen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen, wie sie in den US-Sanktionsgesetzen CAATSA und PEESA formuliert sind. Eine dementsprechende Kritik sucht man im medialen Mainstream vergeblich.<\/p><p>Allein die schiere Anzahl der einflussreichen Vertreter aus Politik und Medien in den transatlantischen Netzwerken im Vergleich zu deutsch-russischen Lobbyorganisationen macht deutlich, dass die deutsch-amerikanischen Beziehungen &uuml;berproportional mehr F&uuml;rsprecher haben. Ein bewusst gesteuerter Einfluss der USA auf die deutsche Politik und Meinungsbildung l&auml;sst sich daraus zwar nicht ableiten, de facto ist eine zumindest unbewusste Beeinflussung jedoch vorhanden und anhand der unterschiedlichen Medienberichterstattung zu den Interessen der USA und Russlands auch nachweisbar.<\/p><p>Im dritten und letzten Teil werden weitere Einflussm&ouml;glichkeiten der USA auf die deutsche Politik n&auml;her untersucht.<\/p><p><small>Titelbild: Thorsten Schmitt\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/a18ad69e19484010a17057a2b099a456\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland wird derzeit von Politik, Nachrichtendiensten und Medien verd&auml;chtigt, Einfluss auf die kommende Bundestagswahl auszu&uuml;ben. Doch wie sieht es mit den USA aus? 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Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie, der sich mit transatlantischen Lobbynetzwerken besch&auml;ftigt.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126494\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":126495,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,126,129,11],"tags":[2328,431,3416,374,2102,2481,3344,259,382,1338,1800,1556,3514,988,3312],"class_list":["post-126494","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-strategien-der-meinungsmache","tag-atlantik-bruecke","tag-bilderberger","tag-deutsch-russisches-forum","tag-eliten","tag-geostrategie","tag-petersburger-dialog","tag-rand-corporation","tag-russland","tag-think-tanks","tag-transatlantiker","tag-trump-donald","tag-usa","tag-wahlbeeinflussung","tag-weltwirtschaftsforum","tag-wissenschaftlicher-dienst-des-bundestages"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Shutterstock_445088437.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=126494"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126494\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126557,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126494\/revisions\/126557"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/126495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=126494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=126494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=126494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}