{"id":126550,"date":"2024-12-19T10:00:22","date_gmt":"2024-12-19T09:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126550"},"modified":"2024-12-19T14:53:17","modified_gmt":"2024-12-19T13:53:17","slug":"verstehen-ohne-einverstanden-zu-sein-gespraechskreis-aus-der-friedensbewegung-will-bruecken-ueber-die-corona-graeben-bauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126550","title":{"rendered":"\u201eVerstehen, ohne einverstanden zu sein\u201c: Gespr\u00e4chskreis aus der Friedensbewegung will Br\u00fccken \u00fcber die Corona-Gr\u00e4ben bauen"},"content":{"rendered":"<p>Die Weihnachtsfeiern mit Kollegen, Familie und Freunden sind angelaufen. &Uuml;ber Politik redet man lieber nicht. Die Gefahr, den Weihnachtsfrieden zu st&ouml;ren, ist hoch. Ob Ukraine, Gaza, AfD, Corona &ndash; die Nerven liegen schnell blank, wenn jemand die etablierte Meinung in Frage stellt. Sechs Personen, die sich in der Friedensbewegung engagieren, sind das Risiko eingegangen, &uuml;ber das Streitthema &bdquo;Coronakrise&ldquo; zu reden. Sie sind &uuml;berzeugt: Ein friedlicher Dialog zwischen den Meinungsblasen ist m&ouml;glich. Von <strong>Stefanie Intveen<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_611\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-126550-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=126550-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"241219-Gespraechskreis-Bruecken-ueber-Corona-Graeben-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Verstehen, ohne einverstanden zu sein<\/strong><\/p><p>Die Dringlichkeit eines Dialogs &uuml;ber Streitthemen wie beispielsweise die &bdquo;Coronakrise&ldquo; wurde im Oktober auf einer Konferenz der Initiative &bdquo;Sicherheit neu denken&ldquo; in Fulda deutlich. 55 Leute aus Deutschland, &Ouml;sterreich und den Niederlanden diskutierten &uuml;ber Friedensstrategien f&uuml;r ihre jeweiligen L&auml;nder. Viele teilten die &Uuml;berzeugung, dass Deutschland dringend eine starke Friedensbewegung braucht. Dazu m&uuml;ssten Br&uuml;cken &uuml;ber die Gr&auml;ben gebaut werden, die es auch in der Friedensbewegung gibt. Sie bestehen immer noch entlang der gegens&auml;tzlichen Bewertungen der Coronapolitik 2020 bis 2023. Anstatt auf L&ouml;sungen &bdquo;von oben&ldquo; zu warten, ergriffen einige Konferenzteilnehmer selbst die Initiative.<\/p><p>In sechs anderthalbst&uuml;ndigen Online-Gespr&auml;chen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] redete die sechsk&ouml;pfige Gruppe &uuml;ber ihre Erinnerungen an die Coronakrise und &uuml;ber Fragen wie diese: Ist eine Aufarbeitung notwendig? Sollen sich die Organisationen der Friedensbewegung daf&uuml;r einsetzen? Was w&auml;re dabei zu beachten? Am Ende der Gespr&auml;chsreihe bewerteten die Mitwirkenden die Coronapolitik immer noch unterschiedlich, doch die gegens&auml;tzlichen Positionen standen nicht mehr im Vordergrund. Die Teilnehmer waren schon einen Schritt weiter. Sie formulierten ihre Vorstellungen von einem guten gesellschaftlichen Umgang mit kontroversen Themen und entwickelten W&uuml;nsche an eine m&ouml;gliche Aufarbeitung. Was war passiert?<\/p><p>Die Gruppe hatte f&uuml;r ihren Dialog Methoden gew&auml;hlt, die auch in der Friedensmediation in Konfliktl&auml;ndern eingesetzt werden. Die Teilnehmer begannen mit einem &bdquo;identit&auml;tsbezogenen Dialog&ldquo;, bevor sie sich &bdquo;sachbezogen&ldquo; &auml;u&szlig;erten. Die Mediatoren Ljubjana W&uuml;stehube und Dirk Splinter, die diese Unterscheidung 2020 in einem Artikel vorschlugen, erl&auml;utern, dass sachbezogene Dialoge &bdquo;h&auml;ufig aufgrund mangelnden Vertrauens scheitern&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Das notwendige Vertrauen kann aber durch vorangestelltes Reden &uuml;ber pers&ouml;nlich Erlebtes, &uuml;ber &Auml;ngste und Hoffnungen geweckt werden. Deshalb erz&auml;hlten sich die Teilnehmer zun&auml;chst gegenseitig ihre Erinnerungen an pr&auml;gende eigene Erlebnisse aus der Coronazeit. Die &Uuml;brigen hatten die Aufgabe, zuzuh&ouml;ren und die Geschichten nachzuvollziehen. Das Sich-einf&uuml;hlen-K&ouml;nnen in die Erfahrungen, Gef&uuml;hle, &Auml;ngste und W&uuml;nsche der anderen Gespr&auml;chsteilnehmer wurde mit einer Perspektivwechsel&uuml;bung[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] vertieft, in der es darum geht, zu verstehen, auch ohne einverstanden zu sein.<\/p><p>Um offen miteinander reden zu k&ouml;nnen, einigten sie sich au&szlig;erdem auf Vertraulichkeit im Sinne der &bdquo;Chatham House Rules&ldquo;, das hei&szlig;t, dass sie sich gegenseitig versprachen, mit Au&szlig;enstehenden nur &uuml;ber die Inhalte des Dialogs, nicht &uuml;ber die Teilnehmer zu sprechen.<\/p><p><strong>Eigene Erlebnisse<\/strong><\/p><p>&bdquo;Ich hatte schreckliche Angst und war gleichzeitig sehr w&uuml;tend&ldquo;, begann Andreas[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] und erl&auml;uterte: &bdquo;Ich kam nach einer lebensbedrohlichen Krankheit aus dem Krankenhaus, und dann &ndash; Corona! Ich habe nur gedacht: Ich habe mich da nicht durchgek&auml;mpft, um jetzt an diesem verdammten Virus zu sterben!&ldquo; Wut und Angst waren auch bei Helma vorherrschende Gef&uuml;hle: &bdquo;Mein halbw&uuml;chsiger Sohn war vor Beginn der Impfkampagne an Corona erkrankt und hatte danach monatelang Beschwerden. Ich hatte Angst und war w&uuml;tend dar&uuml;ber, dass wir die Kinder nicht hatten sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.&ldquo; Brigitte machte sich Sorgen &uuml;ber das erwachsene Kind, das wegen der Impfnachweispflicht seine Arbeit im Gesundheitswesen verloren hatte, und &auml;rgerte sich &uuml;ber die &bdquo;Abzocke&ldquo; beim Verkauf von Masken, fand jedoch die Grundrechtseinschr&auml;nkungen im Gro&szlig;en und Ganzen angemessen.<\/p><p>Hermann, der die Einschr&auml;nkungen abgelehnt hatte, berichtete von Unsicherheit, &Uuml;berraschung und Trauer: &bdquo;Mein Freund, ein Arzt, war auch gegen die Ma&szlig;nahmen, ist aber an Corona gestorben.&ldquo; Einige erz&auml;hlten von ihrer Verunsicherung dar&uuml;ber, dass gute Bekannte die Grundrechtseinschr&auml;nkungen ablehnten. Sie erinnerten sich an ihre Emp&ouml;rung &uuml;ber NS-Vergleiche, die manche Ma&szlig;nahmenkritiker zogen. Und Julia entsann sich der &ouml;ffentlichen Berichterstattung: &bdquo;Ich hatte zu Hause das Gef&uuml;hl, von den Medien manipuliert zu werden. Als &uuml;ber den Bildschirm ging &lsquo;Wir bleiben zu Hause!&rsquo;, habe ich mich gefragt: &lsquo;Wer ist WIR?&rsquo; Man kann auch &lsquo;Wir ziehen in den Krieg!&rsquo; sagen, und so kam es dann ja auch.&ldquo;<\/p><p><strong>&Uuml;ber die Streitfragen reden<\/strong><\/p><p>Durch das Anh&ouml;ren der pers&ouml;nlichen Geschichten wussten alle, unabh&auml;ngig von ihren jeweiligen Meinungen zur Coronapolitik, wie schwer die Coronazeit f&uuml;r den einen oder die andere unter ihnen gewesen war. Als Gruppe f&uuml;hlten sie sich jetzt bereit f&uuml;r den zweiten Schritt, den &bdquo;sachbezogenen Dialog&ldquo; &uuml;ber Streitpunkte der Coronapolitik. Sie w&auml;hlten als Ausschnitt aus der komplexen Thematik die Fragen der Schulschlie&szlig;ungen und der Kinderimpfungen. Anhand eines Vergleichs der geleakten internen Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) mit &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen des RKI-Chefs Wiehler und des Gesundheitsministers Lauterbach vollzogen sie gemeinsam nach, dass das RKI die &Ouml;ffentlichkeit offenbar &uuml;ber wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und Kontroversen im Unklaren gelassen hatte.<\/p><p>Die Teilnehmer verzichteten darauf, die Sachlage abschlie&szlig;end kl&auml;ren zu wollen. Sie nahmen f&uuml;r den Zweck ihres Dialogs an, dass das RKI die &Ouml;ffentlichkeit nicht angemessen &uuml;ber das F&uuml;r und Wider von Schulschlie&szlig;ungen und Kinderimpfungen informiert hatte. Daraus entstanden wie von selbst Ideen, wie man es h&auml;tte besser machen k&ouml;nnen. Einvernehmlich forderte der Gespr&auml;chskreis, kontroverse Fachdiskussionen sollten auch kontrovers in der &Ouml;ffentlichkeit gef&uuml;hrt werden und &ouml;ffentliche Diskussionen sollten &bdquo;als gut moderierte Streitgespr&auml;che, mit fairen Regeln&ldquo; in einer angemessenen Gespr&auml;chskultur stattfinden. Andersdenkende sollten nicht &bdquo;verunglimpft&ldquo; und Diskussionen nicht &bdquo;abgew&uuml;rgt&ldquo; werden. Eine gute Fehlerkultur w&auml;re notwendig: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Man kann auch einmal zugeben, dass man eine Sache gerade nicht wei&szlig;. Dann kann das bei der Gegenseite bewirken, dass sie an bestimmten Stellen auch ihre Ratlosigkeit zugibt. Und das kann beide Seiten verbinden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wirtschaftliche oder politische Macht sollte die &ouml;ffentliche Diskussion nicht behindern, Minderheitsmeinungen sollten zu Wort kommen.<\/p><p><strong>Mit Leichtigkeit gemeinsame W&uuml;nsche formulieren<\/strong><\/p><p>Mit Leichtigkeit einigte sich die Gruppe auf W&uuml;nsche, die sie f&uuml;r eine m&ouml;gliche Aufarbeitung der Coronakrise hatte. Es ging ihnen um Transparenz &uuml;ber Regierungsentscheidungen, etwa, wer wann auf welcher Grundlage was entschieden hatte oder welche Regierungsmitglieder Zugang zu den RKI-Protokollen hatten. Man m&uuml;sse einkalkulieren, dass eine Beh&ouml;rdenleitung nicht immer das an die &Ouml;ffentlichkeit weitergibt, was intern bekannt ist. Eine Teilnehmerin fragte verallgemeinernd: &bdquo;Wie zuverl&auml;ssig sind Aussagen von Beh&ouml;rdenleitungen und Regierungsmitgliedern? Wie steht es mit der Wahrheit in der Politik?&ldquo; Auch sollten sich die an einer m&ouml;glichen Aufarbeitung Beteiligten an die Regeln einer guten Gespr&auml;chskultur halten und sorgf&auml;ltig mit der eigenen Sprache umgehen. Interessenkonflikte, die beispielsweise durch den Besitz von Pharma-Aktien entstehen k&ouml;nnten, w&auml;ren offenzulegen.<\/p><p>Der kleine Gespr&auml;chskreis der Initiative &bdquo;Sicherheit neu denken&ldquo; f&uuml;hrte mit Methoden aus der Friedensmediation einen konstruktiven Dialog &uuml;ber die Coronakrise. Erfolgsentscheidend daf&uuml;r war, dass die Beteiligten sich Zeit nahmen, zun&auml;chst ihre pers&ouml;nlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Gef&uuml;hle, &Auml;ngste und W&uuml;nsche kennenzulernen. Das versetzte sie in die Lage, &uuml;ber die eigentlichen Sachfragen reden zu k&ouml;nnen. Sie diskutierten beispielhaft einige Aspekte der Coronapolitik und hatten keine M&uuml;he, gemeinsame Empfehlungen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Aufarbeitung der Coronakrise sowie f&uuml;r den Umgang mit kontroversen Themen in der Friedensbewegung und der Gesellschaft insgesamt zu entwickeln.<\/p><p>Der Gespr&auml;chskreis hatte sich selbst mandatiert, bestand aus Laien und besch&auml;ftigte sich nur mit einem kleinen Ausschnitt der umk&auml;mpften Fragen. Doch er zeigte, dass lager&uuml;bergreifender Dialog m&ouml;glich ist und Ergebnisse hervorbringen kann, mit denen man Br&uuml;cken &uuml;ber die Corona-Gr&auml;ben bauen kann.<\/p><p>W&auml;re es also doch m&ouml;glich, unter dem Weihnachtsbaum &uuml;ber Politik zu reden? Eine Weihnachtsfeier ist bestimmt kein Ort f&uuml;r den strukturierten Dialog &uuml;ber ein umk&auml;mpftes Thema. Aber wenn ein Familienmitglied damit anf&auml;ngt? Dann k&ouml;nnen die &uuml;brigen nach pers&ouml;nlichen Erfahrungen fragen und zuh&ouml;ren. Sie k&ouml;nnen versuchen zu verstehen. Sie m&uuml;ssen ja nicht unbedingt einverstanden sein. Vielleicht reicht das schon, um den Weihnachtsfrieden zu bewahren.<\/p><p><small>Titelbild: frantic00\/shutterstock.com<\/small><\/p><p><em>&Uuml;ber die Autorin: <strong>Stefanie Intveen<\/strong> engagiert sich seit 2014 in der Friedensbewegung. Sie ist Zertifizierte Mediatorin und lebt in K&ouml;ln.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Stefanie Intveen (f&uuml;r die Gespr&auml;chsgruppe &bdquo;Friedensbewegung zusammenbringen&ldquo; der Initiative &bdquo;Sicherheit neu denken&ldquo;): Friedensbewegung: Wie vers&ouml;hnen wir uns miteinander? <a href=\"https:\/\/www.sicherheitneudenken.de\/media\/download\/variant\/409748\/snd-gespraxchskreis-friedensbewegung-zusammenbringen_erfahrungsbericht_20241125_final.pdf\">Bericht &uuml;ber eine Dialogreise in das Spaltungsthema &bdquo;Coronakrise&ldquo; 25. November 2024<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Dirk Splinter, Ljubjana W&uuml;stehube: Dialog in nationalen und internationalen Kontexten. In: Mehr Dialog wagen! Eine Ermutigung f&uuml;r Politik, gesellschaftliche Verst&auml;ndigung und internationale Friedensarbeit, hrsg. v. Dirk Splinter, Ljubjana W&uuml;stehube, Frankfurt am Main 2020, S. 72<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Eingesetzt wurde die Methode &bdquo;Conflict Perspectives Analysis&ldquo;, die von inmedio peace consult gGmbH, Berlin, entwickelt wurde und hier beschrieben ist: Dirk Splinter, Ljubjana Wuestehube (eds.): <a href=\"https:\/\/www.inmedio.de\/wp-content\/uploads\/Learning-Kit-RUS-UKR_Juni-2021_UF_v05.pdf\">Contested Narratives Dialogue. A Methodological Toolkit, 2021, S. 16 f. Download (25. November 2024)<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Alle Namen ge&auml;ndert.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weihnachtsfeiern mit Kollegen, Familie und Freunden sind angelaufen. &Uuml;ber Politik redet man lieber nicht. Die Gefahr, den Weihnachtsfrieden zu st&ouml;ren, ist hoch. Ob Ukraine, Gaza, AfD, Corona &ndash; die Nerven liegen schnell blank, wenn jemand die etablierte Meinung in Frage stellt. Sechs Personen, die sich in der Friedensbewegung engagieren, sind das Risiko eingegangen, &uuml;ber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126550\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":126551,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,165,161],"tags":[1120,3088,1163,2507,2834,3417],"class_list":["post-126550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-wertedebatte","tag-friedensbewegung","tag-gesundheitsschutz","tag-meinungspluralismus","tag-streitkultur","tag-virenerkrankung","tag-zivilgesellschaftlicher-dialog"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Shutterstock_1890563854.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=126550"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126601,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126550\/revisions\/126601"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/126551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=126550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=126550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=126550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}