{"id":12659,"date":"2012-03-23T16:30:44","date_gmt":"2012-03-23T15:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659"},"modified":"2012-03-23T16:30:44","modified_gmt":"2012-03-23T15:30:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h01\">Occupy WDR! &ndash; &bdquo;An der Schmerzgrenze&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h02\">Thomas Fricke &ndash; Selbsterfahrungsgruppe Troika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h03\">Ulrike Herrmann &ndash; Die Panik der Babyboomer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h04\">Robert Reich &ndash; &lsquo;Big Government&rsquo; Isn&rsquo;t the Problem, Big Money Is<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h05\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h06\">Automarkt droht gr&ouml;&szlig;te Krise seit 18 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h07\">70.000 Euro bleiben f&uuml;r die Schleckers &ndash; pro Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h08\">Oligarchy and Democracy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h09\">Arm trotz Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h10\">Anmerkung\/Korrektur zum Artikel &bdquo;Tarifrunde 2012 &ndash; Medizin f&uuml;r eine kr&auml;nkelnde Volkswirtschaft&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h11\">Gro&szlig;britannien: Der Bobby wird outgesourct<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h12\">Tod im Jobcenter &ndash; &ldquo;Bevor ich etwas sagen konnte, hat sie geschossen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h13\">Liebeserkl&auml;rungen statt Bomben zwischen Israelis und Iranern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h14\">Amazon: Zoff um Maschmeyer-Lobhudeleien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h15\">Unsinn &uuml;ber irgendeinen Soli<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h16\">Alle Jahre wieder: Kausalit&auml;t und Korrelation und Nichtraucherschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12659#h17\">zu guter Letzt: HG Butzko &ndash; Euro &amp; Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12659&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Occupy WDR! &ndash; &bdquo;An der Schmerzgrenze&ldquo;<\/strong><br>\nDer Westdeutsche Rundfunk (WDR) ist die gr&ouml;&szlig;te ARD-Anstalt, sein Fernseh- und Radioprogramm sehen und h&ouml;ren tagt&auml;glich Millionen. Doch seit einigen Wochen knirscht es so laut im Geb&auml;lk der K&ouml;lner Anstalt, dass auch Au&szlig;enstehende es mitbekommen.<br>\nIhren Anfang nimmt die Geschichte mit einem Blog-Eintrag einer Autorin namens Erika Fuchs auf der Internetseite nachdenkseiten.de. Unter dem Titel &bdquo;Occupy WDR&ldquo; kritisiert sie den Sender und seine Intendantin Monika Piel massiv. [&hellip;]<br>\nGrundlage ihrer Kritik sind die Aussagen von WDR-Mitarbeitern, die jedoch &bdquo;,auf gar keinen Fall&lsquo; namentlich zitiert werden m&ouml;chten&ldquo;. Die Urheber der Anschuldigungen sind also unbekannt, und ob es eine Erika Fuchs wirklich gibt, ist fraglich. Auf Anfrage unserer Zeitung an die Macher von nachdenkseiten.de ist sie jedenfalls nicht zu sprechen. Stattdessen erinnert der Name an Dr. Erika Fuchs, die hochgelobte &Uuml;bersetzerin der Geschichten um Donald Duck im Lustigen Taschenbuch. Doch obwohl die eigentliche Verfasserin und ihre Quellen im Dunklen bleiben, wurde der Blogeintrag zigtausendmal angeklickt, und der WDR selbst reagiert mit einer Entgegnung. Die stammt allerdings nicht von der angegriffenen Intendantin, sondern von WDR-H&ouml;rfunkdirektor Wolfgang Schmitz. Dass Piel sich nicht selbst &auml;u&szlig;ert, erkl&auml;rt Schmitz in einem Gespr&auml;ch mit unserer Zeitung so: &bdquo;Als Programmverantwortlicher ist es meine Sache, mich zu der Weiterentwicklung von WDR 3 zu &auml;u&szlig;ern.&ldquo; [&hellip;]<br>\nMit dieser Sicht steht Schmitz jedoch etwas allein auf weiter Flur, bildete sich kurz nach Fuchs&rsquo; Artikel die von Kulturschaffenden wie Elke Heidenreich und Richard David Precht getragene Web-Initiative Die Radioretter. Bis dato haben &uuml;ber 16000 Menschen auf der gleichnamigen Website einen offenen Brief an die Intendantin Piel unterzeichnet, in dem unter anderem gefordert wird, die politischen Journale zu erhalten und kulturelle Berichterstattung zu verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-und-welt\/kultur\/fernsehen\/61805646\/an-der-schmerzgrenze\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist erstaunlich, was f&uuml;r ein Problem die Damen und Herren des WDR mit Pseudonymen haben. Es ist ja keineswegs so, als arbeiteten die politischen Magazine des WDR ohne Pseudonyme.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Guillotine-Wirkung &ndash; Quote und &ouml;ffentlich-rechtlicher Programmauftrag<\/strong><br>\nDer K&ouml;lner Initiativkreis &Ouml;ffentlicher Rundfunk (I&Ouml;R) veranstaltete am 9. M&auml;rz ein Symposium zu dem Thema &bdquo;Was soll der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk f&uuml;r die Gesellschaft leisten?&ldquo; (vgl. auch Artikel in dieser FK unter der Rubrik &ldquo;Politik&rdquo;). Teilnehmer an der Tagung waren Wissenschaftler, (ehemalige) WDR-Redakteure und Medienpolitiker. Eines der Referate, die auf dem an der Universit&auml;t K&ouml;ln stattfindenden Symposium vorgetragen wurden, hielt Gert Monheim, geb. am 2. Dezember 1944 im belgischen St. Vith. Monheim, mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, ist einer der renommiertesten Dokumentarfilmer Deutschlands. Er arbeitete von 1971 bis 2009 als Autor und Redakteur f&uuml;r den WDR. Dort war er unter anderem Leiter der Redaktion der renommierten Dokumentations- und Reportagereihe &bdquo;Die Story&ldquo;. Der Initiativkreis &Ouml;ffentlicher Rundfunk wurde 1992 von Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern des WDR-Rundfunkrats gegr&uuml;ndet. Er setzt sich f&uuml;r einen staats- und marktfernen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/funkkorrespondenz.kim-info.de\/artikel.php?pos=Leitartikel&amp;nr=9555\">Funk Korrespondenz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Selbsterfahrungsgruppe Troika<\/strong><br>\nDemokratie ist Quatsch, jetzt sollen Technokraten Europa kurieren &ndash; dabei wissen diese erschreckend wenig dar&uuml;ber, ob ihre Rezepte &uuml;berhaupt was bewirken.Die Finanzwelt ist begeistert. In Italien regiert seit Monaten eine Regierung aus parteifreien Politikern um Mario Monti. Die Griechen wurden erfolgreich abgehalten, das Volk zum Reformdesaster mal zu fragen. Wobei jetzt die Sorge kursiert, dass die Griechen in K&uuml;rze doch noch w&auml;hlen sollen &ndash; furchtbar. Oder dass Frankreichs W&auml;hler einen Sozialisten gewinnen lassen k&ouml;nnten, wovor Analysten gerade in Phantomschmerz erstarren.<br>\nDie Botschaft ist klar: Demokratie ist gerade etwas bl&ouml;d. Die Krisenl&auml;nder brauchen jetzt alternativlos harte Reformer und gnadenlose Konsolidierung. Da st&ouml;rt der B&uuml;rger nur. Die Sache muss jetzt einfach mal durchgezogen werden und fertig. Von so viel Expertenfreigang kann unser Hans-Werner Sinn nur tr&auml;umen.<br>\nNun mag man das Parteiengez&auml;nk l&auml;stig finden, klar. Das Groteske liegt nur darin, dass das gefeierte Auftreten der Gl&uuml;cksdespoten bei n&auml;herer Betrachtung in ziemlich krassem Kontrast dazu steht, wie wenig sie &uuml;ber die Wirkung ihrer Rezepte wissen &ndash; zumal sich so manches &Ouml;konomenrezept gerade erst als zweifelhaft erwiesen hat. Demokratie, hilf!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-selbsterfahrungsgruppe-troika\/70012845.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Die Panik der Babyboomer<\/strong><br>\nSo sch&ouml;n k&ouml;nnen Prognosen sein: Die Vollbesch&auml;ftigung naht. Sp&auml;testens ab 2025 gibt es f&uuml;r jeden eine Stelle. Denn die demografische Uhr tickt. Die Babyboomer wechseln in die Rente, w&auml;hrend kaum noch Jugendliche nachwachsen. Da wird jeder gebraucht.<br>\nDas N&uuml;rnberger Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat es k&uuml;rzlich ausgerechnet: Zwischen 2008 und 2025 sinkt das &bdquo;Angebot an potentiellen Arbeitskr&auml;ften&ldquo; um 6,7 Millionen, bis 2050 sind es 18 Millionen. Dieser Einbruch l&auml;sst sich selbst dann nicht mehr kompensieren, wenn fast alle Frauen arbeiten und die Rente sp&auml;ter beginnt. Es werden Millionen an Arbeitnehmern fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!90201\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Robert Reich &ndash; &lsquo;Big Government&rsquo; Isn&rsquo;t the Problem, Big Money Is<\/strong><br>\nConservatives love to rail against &ldquo;big government.&rdquo; But the surge of cynicism engulfing the nation isn&rsquo;t about government&rsquo;s size. It flows from a growing perception that government doesn&rsquo;t work for average people but for big business, Wall Street and the very rich&mdash;who, in effect, have bought it. In a recent Pew poll, 77 percent of respondents said too much power is in the hands of a few rich people and corporations.<br>\nThat view is understandable. Wall Street got bailed out by taxpayers, but one out of every three homeowners with a mortgage is underwater, caught in the tsunami caused by the Street&rsquo;s excesses. The bailout wasn&rsquo;t conditioned on the banks helping these homeowners, and subsequent help has been meager. The recent settlement of claims against the banks is tiny compared with how much homeowners have lost. Millions of people are losing their homes or simply walking away from mortgage payments they can no longer afford.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/article\/166969\/big-government-isnt-problem-big-money?rel=emailNation\">The Nation<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zusammenst&ouml;&szlig;e bei Generalstreik in Portugal<\/strong><br>\n[&hellip;] Zahlreiche Portugiesen haben am Donnerstag gegen die Sparma&szlig;nahmen der Regierung protestiert. In der Hauptstadt Lissabon standen Z&uuml;ge still, Schiffe blieben im Hafen und die Metro wie auch andere &ouml;ffentliche Verkehrsmittel fuhren nicht. Viele Menschen hatten Schwierigkeiten, zur Arbeit zu kommen. W&auml;hrend sich der &ouml;ffentliche Sektor rege an den Arbeitsniederlegungen beteiligte, fand der Streik in der Privatwirtschaft kaum Widerhall.<br>\nAm Rande einer Kundgebung kam es dabei zu Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Polizisten und Demonstranten. Dabei wurden am Donnerstagabend auch zwei Fotoreporter von Nachrichtenagenturen von Sicherheitskr&auml;ften attackiert, wie portugiesische Medien berichteten. Online-Medien wie die Zeitung &ldquo;Jornal de Noticias&rdquo; ver&ouml;ffentlichten ein Bild, das zeigt, wie eine Fotografin von einem Beamten mit einem Schlagstock attackiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1332323583257\/Wackelkandidat-Zusammenstoesse-bei-Generalstreik-in-Portugal\">Der Standard<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &Uuml;berall &bdquo;Indignados&ldquo;<\/strong><br>\nEin Generalstreik in Portugal hat den Nahverkehr lahmgelegt. In Lissabon standen die U-Bahnen still. Der Gewerkschaftverband CGTP hatte zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!90195\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong> Europa-Debatte: Nationale Spielr&auml;ume sollten verteidigt werden<\/strong><br>\nIm Zeitalter der Globalisierung ist der Nationalstaat zu klein, um dem Kapitalismus wirksame Regeln vorzugeben. Wer den demokratisch und sozial eingehegten Kapitalismus will, muss deshalb auf transnationale, vor allem europ&auml;ische Regulierung setzen, diese weiterentwickeln und gegen nationale Egoismen verteidigen &ndash; so eine g&auml;ngige Sicht. Mit dieser Sicht stimmt etwas nicht. Mein erster Einwand: Wir beobachten, dass die transnationale Regulierung dort, wo sie mit der harten Grammatik der sanktionierbaren Regel operiert, keine marktbegrenzende, sondern vor allem marktschaffende Wirkung entfaltet. Mit anderen Worten: Wo transnationale Regulierung tats&auml;chlich wirkt, ist sie keine Antwort auf die Globalisierung &ndash; sondern ihre institutionelle Unterf&uuml;tterung. Sie ist eben jene Globalisierung, die die demokratischen und sozialen Handlungsspielr&auml;ume zunehmend untergr&auml;bt. Diese transnationale Regulierung hat nicht die demokratisch und sozial eingebettete Marktwirtschaft, sondern den entfesselten Finanzmarktkapitalismus hervorgebracht. Die Finanzkrise und die Eurokrise haben uns die destruktive Kraft dieser Konstellation unmissverst&auml;ndlich vor Augen gef&uuml;hrt.<br>\nMein zweiter Einwand bezieht sich auf die St&ouml;rungen des demokratischen Prozesses. Die Grundfreiheiten des europ&auml;ischen Binnenmarkts und das europ&auml;ische Wettbewerbsrecht sollten urspr&uuml;nglich daf&uuml;r sorgen, dass auf den europ&auml;ischen M&auml;rkten niemand diskriminiert oder durch den Missbrauch von Marktmacht &uuml;bervorteilt wird. Die europ&auml;ischen Grundfreiheiten &ndash; der freie Warenverkehr, die Personenfreiz&uuml;gkeit, die Dienstleistungsfreiheit und der freie Kapital- und Zahlungsverkehr &ndash; werden von Kommission und Europ&auml;ischem Gerichtshof inzwischen derart weitgehend interpretiert, dass sich alle nur erdenklichen mitgliedstaatlichen Regulierungen als illegitime Beschr&auml;nkungen des Binnenmarkts interpretieren und verwerfen lassen. All dies geschieht weitgehend ohne Beteiligung der Politik und also ohne demokratisches Fundament. Die derzeit im Entstehen begriffenen neuen Euro-Regeln werden den Regierungen noch wesentlich engere Grenzen setzen. &ndash; Freilich: Niemand, der bei Trost ist, kann sich national geschlossene Wirtschaftsr&auml;ume zur&uuml;ckw&uuml;nschen und also einem radikalen Protektionismus das Wort reden. Aber viel w&auml;re schon mit der Einsicht gewonnen, dass wirtschaftliche Verflechtung und die Verlagerung regulatorischer Kompetenzen auf die transnationale Ebene nicht schon per se erstrebenswerte Ziele sind. Es ist an der Zeit, das w&uuml;nschenswerte Ausma&szlig; an transnationaler Verflechtung und an Transnationalisierung wirtschaftlicher Regelsetzung neu zu diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39145_39165.htm\">Magazin Mitbestimmung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auf vieles, was Martin H&ouml;ppner anspricht, ist von den NachDenkSeiten immer wieder hingewiesen worden: Die weitgehenden Eingriffe des Europ&auml;ische Gerichtshofs in das Niveau des nationalstaatlich errungenen Arbeitnehmerschutzes der EU-Mitgliedstaaten, die Liberalisierung und damit Transformation staatsnaher Sektoren, der Angriff auf unser in der Krise weitgehend bew&auml;hrtes Sparkassenkassensystem &uuml;ber das Wettbewerbsrecht. Ein ganzes St&uuml;ck weiter geht H&ouml;ppner mit der Kritik am Euro, der selbst zur Entstehung der Ungleichgewichte und zu der gegenw&auml;rtig zu beklagenden nachhaltigen Verschiebung von Wettbewerbskraft quer &uuml;ber den europ&auml;ischen Kontinent geleistet habe. Hier kommen wir an die Grenzen dieses anregenden Beitrags. Einmal dr&auml;ngt sich bei all diesen negativen Entwicklungen immer wieder die Frage auf, wer soll &uuml;ber die Diskussion hinaus, den realen, politischen Impuls f&uuml;r den &ldquo;Schutz (Protektion) einer erfolgreich gelebten Wirtschaftskultur leisten.&rdquo; Welche Parteien oder gesellschaftliche Gruppierungen sind daran interessiert und in der Lage, der &ldquo;Verdr&auml;ngung des h&ouml;heren Regulierungsniveaus durch niedrigere Standards Einhalt zu gebieten&rdquo; und  nationalen Standards zu verteidigen, &ndash; wenn selbst innerhalb der Nationalstaaten die Gewerkschaften den Einfl&uuml;sterungen des Kapitals erliegen, dass zur Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen globale Standards bei Lohn und Arbeitnehmerschutz hingenommen werden muss? Zum anderen, beim Euro als &ldquo;Beispiel f&uuml;r eine institutionell verfestigte &Uuml;berinternationalisierung&rdquo; geht H&ouml;ppner nicht geringsten darauf ein, welche Folgen, welche Kosten seine Beseitigung f&uuml;r die nationalen Volkswirtschaften haben w&uuml;rde. Nat&uuml;rlich kann man mit guten Gr&uuml;nden die Auffassung vertreten, dass sehr heterogene Volkswirtschaften z.B. nicht einer einheitlichen Zinspolitik unterworfen werden k&ouml;nnen. Sp&auml;testens heute ist es evident, dass f&uuml;r einige L&auml;nder der Euro viel zu fr&uuml;h kam und dass sie mit der M&ouml;glichkeit einer fr&uuml;hzeitigen Anpassung ihrer nominalen Wechselkurse wahrscheinlich besser gefahren w&auml;ren. Ja, es gab seinerzeit Stimmen, welche sich gegen die Mitgliedschaft der s&uuml;dlichen Peripherie im Euroclub aussprachen, aber sie hatten mehr die Stabilit&auml;t des Euro &ndash; Esperantogeld war das Stichwort &ndash; im Blick, aber nicht die sehr unterschiedliche Wettbewerbskraft zwischen Kern und Peripherie. Paradoxerweise wurde in diesem Zusammenhang nur im  hochentwickelten Schweden der Verlust an Wettbewerbsf&auml;higkeit diskutiert, f&uuml;r alle anderen war es inzwischen eine Frage des nationalen Stolzes geworden, im Club dabei zu sein. Die Entwicklung zu dieser Form der W&auml;hrungsunion kann man mit guten Gr&uuml;nden kritisieren, aber der Kritik am Eintritt in die W&auml;hrungsunion kann nicht so ohne Weiteres mit der Aufgabe des Euro begegnet werden. Nicht umsonst f&uuml;rchten viele die Folgen eines Austritts selbst einer kleinen Volkswirtschaft wie Griechenland. Es ist anzunehmen, dass H&ouml;ppner die &ldquo;Balance von demokratischer Politik und kapitalistischer &Ouml;konomie&rdquo; in Europa durch die &ldquo;Errichtung eines haushalts- und wirtschaftspolitischen Regimes mit autokratischen Z&uuml;gen&rdquo; so gef&auml;hrdet sieht, dass der Preis einer Aufgabe des Euroregimes geringer ausfallen w&uuml;rde. Man muss dies nicht so sehen. aber auch f&uuml;r den, der meint, dass dieser Preis zu hoch ist bzw. dass der Untergrabung &bdquo;demokratischer Selbstbestimmung in zentralen wirtschaftspolitischen Fragen&ldquo; noch begegnet werden kann, ist dieser Aufsatz, wie H&ouml;ppner selbst fordert, ein guter Anlass &ldquo;nachzudenken&rdquo;. Die kommende Diskussion wird sich realistischer weise auf der politischen Ebene nicht um die Aufgabe des Euro drehen, sondern eher darum, ob alle L&auml;nder in der Eurozone verbleiben k&ouml;nnen oder in wie weit Deutschland und die Volkswirtschaften n&ouml;rdlich der Alpen bereit sind, u. U. f&uuml;r weitere und gr&ouml;&szlig;ere Rettungschirme zu haften bzw. sich auf einen gr&ouml;&szlig;eren, dauerhaften Transfermechanismus  einzulassen, denn die merkelsche Austerit&auml;tsokonomie wird zumindest offiziell von keiner Regierung in Frage gestellt. &ndash; Mit seiner Skepsis gegen&uuml;ber dem derzeitigen Euroregime steht Martin H&ouml;ppner nicht allein, auch der fr&uuml;here Direktor des K&ouml;lner Max-Planck-Institut f&uuml;r Gesellschaftsforschung Fritz W. Scharpf, wie auch die heutigen Direktoren Jens Beckert und Wolfgang Streeck sehen die gegenw&auml;rtige Entwicklung recht d&uuml;ster: &bdquo;Jeder Schritt, den die Akteure heute tun, wird Folgen haben f&uuml;r das k&uuml;nftige Verh&auml;ltnis zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Mitgliedsl&auml;ndern, zwischen Nationalstaaten und Europ&auml;ischer Kommission, zwischen der in Entstehung begriffenen intergouvernementalen &sbquo;Wirtschaftsregierung&lsquo; und der EZB, zwischen europ&auml;ischen Institutionen und weltweiten Finanzm&auml;rkten und, nicht zuletzt, zwischen staatlicher Souver&auml;nit&auml;t und Demokratie, auf nationaler ebenso wie auf supranationaler Ebene. Dabei spricht alles daf&uuml;r, dass es eine Neuformierung des integrierten Europa als Austerit&auml;tsgemeinschaft geben wird, in Weiterentwicklung seiner mit dem Vertrag von Maastricht besiegelten <a href=\"http:\/\/www.das-parlament.de\/2012\/04\/Beilage\/002.html\">Verwandlung in eine Liberalisierungsgemeinschaft<\/a>.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Siehe auch die Beitrage auf der <a href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/aktuelles\/themen\/finanzkrise.asp\">Website des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gesellschaftsforschung<\/a> &ndash; Im n&auml;chsten Heft wird Klaus Busch die M&ouml;glichkeit einer supranationalen Wirtschaftsregierung vertreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Irland rutscht nach Hoch wieder in Rezession<\/strong><br>\nDie Hoffnung auf einen Aufschwung in Irland war nur von kurzer Dauer: Im vierten Quartal 2011 schrumpfte das BIP &uuml;berraschend um 0,2 Prozent. F&uuml;r das Gesamtjahr schafft Irland ein Plus von 0,7 Prozent<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/bip-geschrumpft-irland-rutscht-nach-hoch-wieder-in-rezession\/v_detail_tab_print,6360924.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Automarkt droht gr&ouml;&szlig;te Krise seit 18 Jahren<\/strong><br>\nDer europaweit schw&auml;chelnde Automarkt erleichtert Neuwagenk&auml;ufern weiterhin die Schn&auml;ppchenjagd &ndash; &uuml;berraschenderweise bleiben die Wartezeiten f&uuml;r bestellte Fahrzeuge aber sehr hoch. Trotz der schleppender Verk&auml;ufe scheinen die Autobauer Probleme zu haben, mit ihren Produktionssystemen flexibel genug auf den Marktbedarf zu reagieren. Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums f&uuml;r Automotive Research (CAR) an der Uni Duisburg-Essen.<br>\nDemnach steuert der europ&auml;ische Automarkt in die gr&ouml;&szlig;te Krise seit Mitte der 1990er Jahre. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres seien 164.000 Fahrzeuge weniger verkauft worden als im Vorjahr. Das Minus habe im Februar bei neun Prozent gelegen. &ldquo;In den n&auml;chsten Monaten muss mit weiter sinkenden Verk&auml;ufen in Europa gerechnet werden. 2012 wird das schlechteste Jahr in Europa seit 18 Jahren&rdquo;, schreibt CAR-Direktor Ferdinand Dudenh&ouml;ffer. Viele Autobauer lebten bei ihren Auftr&auml;gen derzeit &ldquo;von der Hand in den Mund&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1332323599422\/Europa-Studie-Automarkt-droht-groesste-Krise-seit-18-Jahren\">Der Standard<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Gef&auml;hrliche Rabattschlacht der Auto-Bauer<\/strong><br>\nWas passiert bei den Autobauern, wenn der Boom in den Schwellenl&auml;ndern nachl&auml;sst? Das immer gr&ouml;&szlig;er werdende Heer der Leiharbeiter d&uuml;rfte davon zuerst betroffen sein &ndash; auch an deutschen Standorten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar--auto-boom-in-schwellenlaendern-gefaehrliche-rabattschlacht-der-auto-bauer,1472780,11947624.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>70.000 Euro bleiben f&uuml;r die Schleckers &ndash; pro Monat<\/strong><br>\nW&auml;hrend das Verm&ouml;gen von Frau und Kindern des Drogerie-Unternehmers Anton Schlecker erhalten bleibt, m&uuml;ssen die Mitarbeiter weiter bangen. Das Land Berlin steht B&uuml;rgschaften offen gegen&uuml;ber. [&hellip;]<br>\nBeobachter sch&auml;tzen, dass den Schleckers monatlich etwa 70 000 Euro bleiben. Demnach besitzt Ehefrau Christa etwa das Privatanwesen in Ehingen, die Kinder Lars und Meike seien Eigent&uuml;mer der Logistikfirma LDG. &bdquo;Werte, die bei Christa, Lars und Meike Schlecker liegen, flie&szlig;en zun&auml;chst nicht in die Insolvenzmasse ein&ldquo;, best&auml;tigte ein Schlecker-Sprecher dem Tagesspiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/drogeriekette-70-000-euro-bleiben-fuer-die-schleckers-pro-monat-\/6362536.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Ex-Vorst&auml;nde der Deutschen Bank &ndash; Das s&uuml;&szlig;e Los der Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nHugo B&auml;nziger und Hermann-Josef Lamberti m&uuml;ssen nach dem F&uuml;hrungswechsel aus dem Vorstand der Deutschen Bank ausscheiden. Der Abschied bedeutet f&uuml;r sie allerdings viel Geld. Die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; hat ihre Anspr&uuml;che zusammen mit Verg&uuml;tungsexperten hochgerechnet. Das Fazit: Beide sind aus dem Gr&ouml;bsten heraus. [&hellip;]<br>\nLamberti hat Anspruch auf Leistungen im Gegenwert von mehr als 26 Millionen Euro. Das ermittelte die SZ zusammen mit Verg&uuml;tungsexperten aus Angaben des j&uuml;ngsten Gesch&auml;ftsberichts f&uuml;r 2011. B&auml;nzigers Anspr&uuml;che summieren sich auf rund 15 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zwei-vorstaende-verlassen-die-deutsche-bank-das-suesse-los-der-arbeitslosigkeit-1.1316173\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oligarchy and Democracy<\/strong><br>\nIt is a confounding moment in American political history. On the one hand, evidence of democratic possibilities is undeniable. In 2008, millions of Americans helped catapult a man of half-African descent into the White House long before observers thought the nation was &ldquo;ready.&rdquo; Democratic movements have won major victories in recent decades, spreading civil rights, improving the status of women and ending unpopular wars. This is the continuation of a trend with deep roots in American history, reaching back at least to the Jacksonian era, of extending the equality principle into American culture at large.<br>\nOn the other hand, democracy appears chronically dysfunctional when it comes to policies that impinge on the rich. Despite polls consistently showing that large majorities favor increasing taxes on the wealthiest Americans, policy has been moving for decades in the opposite direction. Reduced taxes on the ultra-rich and the corporations and banks they dominate have shifted fiscal burdens downward even as they have strained the government&rsquo;s capacity to maintain infrastructure, provide relief to children and the poor, and assist the elderly.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.the-american-interest.com\/article.cfm?piece=1048\">The American Interest<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arm trotz Arbeit<\/strong><br>\n(ca. 20-min&uuml;tiges Radio Feature in der WDR 5 Sendung &ldquo;Neugier gen&uuml;gt&rdquo;)<br>\nWer weniger verdient, stirbt fr&uuml;her! &ndash; Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Gut 2,5 Millionen Besch&auml;ftigte in Deutschland hatten 2010 einen Stundenlohn von weniger als sechs Euro, 1,4 Millionen sogar weniger als f&uuml;nf Euro. Aber auch 789.000 Vollzeitbesch&auml;ftigte verdienten im gleichen Jahr nach Berechnungen des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universit&auml;t Duisburg-Essen weniger als sechs Euro pro Stunde und kamen damit auf einen Monatslohn, der mehr oder weniger deutlich unter 1.000 Euro lag. &ldquo;Solche niedrigen Stundenl&ouml;hne sind auch h&auml;ufig die Ursache daf&uuml;r, dass das Erwerbseinkommen nicht zur Existenzsicherung reicht und aufstockende Leistungen des Staates in Anspruch genommen werden m&uuml;ssen&rdquo;, kritisiert Dr. Claudia Weinkopf, Vize-Chefin des IAQ.<br>\nIngo Zander hat sich mit Menschen, teilweise mit akademischem Abschluss, &uuml;ber solche Niedrig-Lohn-Verh&auml;ltnisse in Vollbesch&auml;ftigung unterhalten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/23.03.2012-10.05\/b\/arm-trotz-arbeit-1203230.html\">WDR5<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1332499075\/radio\/neugier_feature\/wdr5_neugier_genuegt_das_feature_20120323_1200.mp3\">Der Podcast zur Sendung <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Das Feature ist sehr gut gelungen, die Macher k&ouml;nnten auch die NachDenkSeiten gelesen haben. Passend zum Thema gab es in der Sendung noch ein h&ouml;renswertes Interview mit Kathrin Fischer, der Autorin des Buches &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/23.03.2012-10.05\/b\/generation-laminat-120323.html\">Generation Laminat<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anmerkung\/Korrektur zum Artikel &bdquo;<a href=\"\/?p=12628\">Tarifrunde 2012 &ndash; Medizin f&uuml;r eine kr&auml;nkelnde Volkswirtschaft<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\n<em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> In der urspr&uuml;nglichen Version des Artikels hie&szlig; es, dass die 6,5%-Forderung von ver.di sich auf eine zweij&auml;hrige Laufzeit bezieht. Dies ist nicht richtig. Nach Anhaben von ver.di bezieht sich die Forderung zwar auf die &bdquo;Tariflaufzeit&ldquo; &ndash; diese soll jedoch im Rahmen der Forderungen auf 12 Monate verk&uuml;rzt werden. Wir haben den Artikel umgehend korrigiert und entschuldigen das unter Umst&auml;nden entstandene Missverst&auml;ndnis.<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Der Bobby wird outgesourct<\/strong><br>\nBewachen und ermitteln &ndash; weil die britische Regierung sparen muss, will sie Polizeiaufgaben an private Unternehmen outsourcen. In den zwei mittelenglischen Gemeinden West Midlands und Surrey sollen viele Aufgaben der Staatsgewalt privatisiert werden. Genauer: die Aufgaben der Polizei. Zun&auml;chst gilt das nur testweise und lokal begrenzt. Doch bei Erfolg soll der Staat ganz und dauerhaft entmachtet werden.Das Ziel des Feldversuchs ist, nat&uuml;rlich, Geld zu sparen. Wegen der Staatsschuldenkrise spart die britische Regierung unter Premierminister David Cameron, wo sie nur kann. 2011 strich sie 270.000 Arbeitspl&auml;tze. 71.000 im Bildungs- und 31.000 im Gesundheitswesen. Das Budget der Polizei schrumpfte um 20 Prozent. 64 Firmen haben ein Gebot abgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:grossbritannien-der-bobby-wird-outgesourct\/70009166.html\">FTZD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es sind erschreckende Nachrichten, die den Kontinent erreichen: Nicht nur der Ausverkauf der Allmende, sondern auch die &Ouml;ffnung des staatlichen Gewaltmonopols f&uuml;r das profitorientierte Kapital. Die NachDenkSeiten berichteten von den Pl&auml;nen der britischen Regierung, Ausbau und Betrieb des <a href=\"\/?p=12623#h10\">Autobahn- und Schnellstra&szlig;ennetzes der Privatwirtschaft zu &uuml;berlassen<\/a>, weiterhin haben wir vom privatisierten Betrieb von Schulen, Krankenh&auml;usern und Gef&auml;ngnissen gelesen. Aber die Pl&auml;ne, umfassende Polizeiaufgaben, die &ouml;ffentliche Sicherheit in die H&auml;nde der Privatwirtschaft zu legen, lassen  einen gruseln. <\/em><br>\n<em>Einmal abgesehen davon, dass im Wahlkampf von solchen Ma&szlig;nahmen nie die Rede war, stellen sie der britischen Regierung und ihren Fachleuten ein absolutes Armutszeugnis aus. Konnte man Margaret Thatcher und den ihren in den 80ern noch den Glauben an bestimmte ideologische Konzepte abnehmen, so geht es heute nur noch um kurzfristige Spareffekte, die, wie leicht abzusehen, langfristig in einem Desaster enden m&uuml;ssen. England ist heute vor allem durch seine &uuml;ber die Deindustrialisierung verlorene Wettbewerbsf&auml;higkeit gepr&auml;gt und es bedarf gro&szlig;er Anstrengungen (besonders des Verstandes) die Volkswirtschaft aus diesem Loch wieder herauszuholen. Der niederliegenden Privatwirtschaft durch lukrative Staatsauftr&auml;ge und Investitionsprojekten zu helfen und gleichzeitig den Staatshaushalt zu entlasten, ist eine Milchm&auml;dchenrechnung (nichts gegen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milchm%C3%A4dchen\">Milchm&auml;dchen<\/a>).<\/em><br>\n<em>Das britische Beispiel ist auch insofern erschreckend, weil es in seiner ergreifenden Schlichtheit f&uuml;r viele Politiker auf den Kontinent eine gro&szlig;e Versuchung darstellen kann, nachdem sich die deutsche Regierung hier mit ihrer vulg&auml;ren &ldquo;Austerit&auml;ts&ouml;konomie&rdquo; durchgesetzt hat. Hoffen wir, dass die Briten nach drei Jahrzehnten Privatisierungserfahrung gen&uuml;gend Gegendruck erzeugen. Selbst die NZZ, sonst Dezentralisierung, Liberalisierung und Privatisierung der &ouml;ffentlichen Dienste nicht abgeneigt, schreibt immerhin: &ldquo;Die Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und Infrastrukturbauten funktioniert in der Theorie gut, wenn private Unternehmen dank Wettbewerb und h&ouml;herer Effizienz den Nachteil h&ouml;herer privater Kapitalkosten mehr als wettmachen und wenn eine geschickte Regulierung die richtigen Anreize setzt und die Gewinne fair verteilt. In der Praxis erweist sich dieses Ideal als sehr anspruchsvoll. Ungeachtet der Warnungen behauptet der konservative Premierminister Cameron, das Land m&uuml;sse noch viel mehr privates Kapital zur Infrastrukturfinanzierung anziehen, weil dem Staat das n&ouml;tige Geld fehle. Das ist Unsinn. Der Staat nimmt von den B&uuml;rgern riesige Summen ein und kann sich viel g&uuml;nstiger als der Privatsektor verschulden. Wenn er diese Gelder nicht f&uuml;r seine prim&auml;re Aufgabe, die Bereitstellung &ouml;ffentlicher Infrastruktur, einsetzt, dann nicht aus Geldmangel, sondern aus politischem Versagen. Privates Kapital kann dieses Politikversagen m&ouml;glicherweise kompensieren &ndash; aber, wie die Untersuchungen zeigen, zu einem saftigen Preis.&rdquo; Der letzte Satz krankt an diesem &ldquo;m&ouml;glicherweise&rdquo;, denn ist a) die Leistung (siehe britisches Eisenbahnwesen) meist schlechter und b) der profitorientierte Preis geht meist zu Lasten der gesamten Volkswirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tod im Jobcenter &ndash; &ldquo;Bevor ich etwas sagen konnte, hat sie geschossen&rdquo;<\/strong><br>\nChristy Schwundeck wurde im Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Das Verfahren wurde eingestellt, die Beamtin soll aus Notwehr gehandelt haben. Der Ehemann und der Bruder der Get&ouml;teten wundern sich jedoch &uuml;ber widerspr&uuml;chliche Aussagen von Zeugen. [&hellip;]<br>\nWarum wehrt sich die Beamtin nicht mit Pfefferspray oder Schlagstock? F&uuml;r einen Waffenwechsel sei keine Zeit geblieben, zudem h&auml;tte die Verwendung von Pfefferspray in einem geschlossenen Raum auch bei unbeteiligten Personen zu &ldquo;gereizten Augen&rdquo; gef&uuml;hrt, behauptet die Staatsanwaltschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/0,1518,823155,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bemerkenswert und verst&ouml;rend ist, dass diese halbgare Argumentation nicht von der Verteidigung der Polizistin, sondern von der Anklageseite, der Staatsanwaltschaft, kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Liebeserkl&auml;rungen statt Bomben zwischen Israelis und Iranern<\/strong><br>\nMit einer ungew&ouml;hnlichen Aktion sorgt ein israelisches Ehepaar daf&uuml;r, dass sich Israelis und Iraner im Internet n&auml;her kommen. Das Ergebnis ist durchaus ein Fortschritt in der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tt.com\/csp\/cms\/sites\/tt\/Nachrichten\/4526689-2\/liebeserkl%C3%A4rungen-statt-bomben-zwischen-israelis-und-iranern.csp\">Tiroler Tageszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Zweifelsohne ein sympathisches Projekt. Bei den M&auml;chtigen in Teheran ist dies jedoch nicht gern gesehen, wie das Beispiel des inhaftierten iranischen <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4152\/hossein-derakhshan-droht-die-todesstrafeauf\">Blogger Hossein Derakhshan<\/a> geradezu abscheuliche Art und Weise zeigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amazon: Zoff um Maschmeyer-Lobhudeleien<\/strong><br>\nDer wegen seiner Gesch&auml;ftsmethoden umstrittene Gr&uuml;nder des Finanzunternehmens AWD, Carsten Maschmeyer, r&uuml;hrt derzeit eifrig die Werbetrommel f&uuml;r sein Buch &ldquo;Selfmade&rdquo;. In einem Auftritt bei ARD-Talkerin Sandra Maischberger verwies er j&uuml;ngst auf positive Besprechungen seines Buchs beim Web-H&auml;ndler Amazon. Tats&auml;chlich tobt dort aber eine Art Kommentar-Kleinkrieg zwischen seltsamen Maschmeyer-Lobhudlern und erbitterten Gegnern des Finanz-Unternehmers.<br>\nFAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher waren die positiven Rezensionen bei Amazon zum Maschmeyer-Buch &ldquo;Selfmade&rdquo; aufgefallen. Schirrmacher twitterte: &ldquo;Ein Ph&auml;nomen: alle positiven Amazon Rezensionen zu Maschmeyers Buch sind Erstrezensenten.&rdquo; In der Tat. Alle 5-Sterne-Bewertungen zu Maschmeyers-Buch &ldquo;Selfmade&rdquo; bei Amazon stammen (zumindest zu diesem Zeitpunkt) von Nutzern, die vorher noch keine einzige Amazon-Rezension abgegeben hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/internet\/amazon-zoff-um-maschmeyer-lobhudeleien\/2012\/03\/22.html\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie wir heute morgen schon meldeten, ist Amazon bei Rezensionen zu Albrecht M&uuml;llers neuem Buch wesentlich &bdquo;kritischer&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unsinn &uuml;ber irgendeinen Soli<\/strong><br>\nSkepsis ist eigentlich immer dann angebracht, wenn &ldquo;Bild&rdquo; behauptet, die Wahrheit &uuml;ber irgendwas zu verk&uuml;nden. Heute beispielsweise steht auf der Titelseite:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120323_bild_soli.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>(Bildquelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/\">BILDblog<\/a>)<br>\nVier Autoren haben die &ldquo;zehn harten Fakten&rdquo; zusammengetragen und dabei zwei v&ouml;llig verschiedene Konzepte zusammengeworfen. In der &ldquo;Bild&rdquo;-eigenen Arithmetik ist es da nur konsequent, dass die zehn Fakten in Wahrheit nur neun sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/37573\/unsinn-ueber-irgendeinen-soli\/\">BILDBlog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Alle Jahre wieder: Kausalit&auml;t und Korrelation und Nichtraucherschutz<\/strong><br>\nKorrelation und Kausalit&auml;t verhalten sich zueinander wie Zwillingsschwestern, die von vielen verwechselt werden, die nicht mit beiden gleicherma&szlig;en gut bekannt sind. Da&szlig; die Autorin ein Faible f&uuml;r diese feine und so wichtige Unterscheidung hat, ist ja hinl&auml;nglich bekannt. Trotzdem ist es immer wieder interessant, wie aus unschuldigen Korrelationen in Presse und Politik pl&ouml;tzlich Kausalit&auml;ten werden. Die Schuld ist meistens nicht bei den Autoren irgendwelcher Studien zu suchen &ndash; die k&ouml;nnen die beiden Zwillingsschwestern n&auml;mlich gut auseinanderhalten. Verdreht wird von anderen. Ein besonders sch&ouml;nes Beispiel geisterte letzte Woche durch die Medien: Anzahl Herzinfarkte durch Nichtraucherschutzgesetz drastisch zur&uuml;ckgegangen! Wenn die Welt doch so einfach w&auml;re. Wer urs&auml;chliche Zusammenh&auml;nge so demonstrativ in die Welt schreit, hat meistens Unrecht &ndash; so auch hier, wie ich finde. Wie &uuml;brigens auch die Autoren der zitierten Studie finden w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faz-community.faz.net\/blogs\/deus\/archive\/2012\/03\/20\/alle-jahre-wieder-kausalitaet-und-korrelation-und-nichtraucherschutz.aspx\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Korrelationen bieten gerade Wirtschaftswissenschaftlern ein unendliches Feld, ihr Publikationsangebot zu vergr&ouml;&szlig;ern und als &ldquo;neues&rdquo; Forschungsfeld zu verkaufen. So lassen sich z.B. ausl&auml;ndische Direktinvestitionen (FDI) nat&uuml;rlich mit Lohnkosten, Besch&auml;ftigung (im Ausland wie Inland), dem Organisationsgrad von Gewerkschaften, Konzernumsatz, Ausbildungsstand, Exporten, Zahlungsbilanz oder Wachstum, aber auch mit Menschenrechten, Umwelteffekten und vielem anderen korrelieren. Viele Korrelationen, wie im Beispiel Nichtraucherschutz, legen, wie Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia in einer Anmerkung ausf&uuml;hrt, &uuml;ber &ldquo;guten Glauben und gesunden Menschenverstand&rdquo; einen Kausalzusammenhang nahe, stellen aber eben noch keinen Beweis her. So mag bei einer Korrelation von Lohnkosten in einem Land mit einflie&szlig;enden Direktinvestitionen ein Kausalzusammenhang, mehr Attraktivit&auml;t f&uuml;r FDI durch niedrige L&ouml;hne,  durchaus plausibel erscheinen, genauso zwischen Bildungsstand und Direktinvestitionen. Aber wenn man diese Korrelationen nicht nur f&uuml;r sich betrachtet, sondern in einen Zusammenhang setzt, merkt man &uuml;berraschenderweise, dass gerade h&ouml;here L&ouml;hne zu mehr FDI f&uuml;hren k&ouml;nnen. Die h&ouml;heren L&ouml;hne resultieren n&auml;mlich aus einem h&ouml;heren Ausbildungsstand, welcher wiederum hochwertige ausl&auml;ndische Direktinvestitionen anlockt. So haben die USA durchweg pro Jahr mehr als doppelt so viel FDI angelockt als China. Der Bestand an Direktinvestitionen war im Verh&auml;ltnis zum BIP in Deutschland 2010 doppelt so gro&szlig; wie in China. &ndash; Viele Korrelationen sind schlicht Unfug und dienen wie gesagt nur dazu das Publikationsangebot um fragw&uuml;rdige &ldquo;Neuheiten&rdquo; zu erweitern, aber sie sind bezogen auf wichtige volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge auch gef&auml;hrlich, da sie durchaus mit Wissen der Wissenschaftler durch interessengeleitete Interpreten als Kausalit&auml;tsbeweis missbraucht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>zu guter Letzt: HG Butzko &ndash; Euro &amp; Schuldenkrise<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kgNW8-7L0EI\">extra3 via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12659","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12659"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12662,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12659\/revisions\/12662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}