{"id":126648,"date":"2024-12-20T08:43:33","date_gmt":"2024-12-20T07:43:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648"},"modified":"2024-12-20T08:43:33","modified_gmt":"2024-12-20T07:43:33","slug":"hinweise-des-tages-4758","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h01\">&Uuml;ber Demokratie &amp; Alles. Und &uuml;ber Rum&auml;nien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h02\">Mit dem Lippenstift auf ein Schwein &ndash; die USA erfinden die syrischen Terroristen neu.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h03\">Wie peinlich: Selenskyj ruft EU zu Gespr&auml;ch mit Trump auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h04\">Milliardenprojekte best&auml;tigt &ndash; Marine bekommt neue U-Boote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h05\">Waffen f&uuml;r die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h06\">Putin wirbt um Geduld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h07\">Bundestagswahl: Wenig zur EU &ndash; aber mehr Alternativen als bei Europawahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h08\">Jetzt begr&auml;bt Habeck sein letztes gro&szlig;es Energie-Vorhaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h09\">V&ouml;llerei statt Di&auml;t: Die stattlichen Geh&auml;lter deutscher Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h10\">TK-Chef schimpft &uuml;ber Jens Spahn: &ldquo;Das war Beschiss&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h11\">Wohnungsnot &ndash; das Vorkaufsrecht ist die zweitbeste L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h12\">Investitionen statt Druck: WSI skizziert nachhaltige Strategien zur Fachkr&auml;ftesicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h13\">In Deutschland brechen zu viele junge Menschen Schule oder Ausbildung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h14\">VW und IG Metall vor Einigung: Offenbar keine Werkschlie&szlig;ungen, daf&uuml;r weniger Gehalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126648#h15\">Wer will noch &uuml;ber Corona reden?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Uuml;ber Demokratie &amp; Alles. Und &uuml;ber Rum&auml;nien<\/strong><br>\nWahlen w&auml;ren in Rum&auml;nien kaum jemals abgesagt worden, erinnert der Professor, zuletzt w&auml;re das vorgekommen, hmmm, mal sehen&hellip; ach ja: w&auml;hrend der Rum&auml;nischen Revolution 1848, als &ndash; so informiert uns ausgerechnet Wikipedia &ndash; &bdquo;westlich orientierte Kr&auml;fte es als ihre Aufgabe betrachteten, das rum&auml;nische Volk n&auml;her an die &sbquo;Moderne&lsquo; zu bringen. (Jedoch vereinten das Osmanische Reich und Russland ihre Kr&auml;fte, um dieses Vorhaben zu unterdr&uuml;cken.&ldquo; Nicht zum ersten Mal macht der Weltgeist, wie Sie sehen, hier einen ganz guten Witz, denn er l&auml;sst auf der rum&auml;nischen B&uuml;hne heute (beinahe) dieselben Akteure und Machtkonstellationen auftreten &ndash; nur mit diametral vertauschten Rollen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/martin.sonneborn\/posts\/pfbid0ybgRzZbVsJHiibDtUmoAgoueJ23UNe1TKxSC4aw2bhVojyGj3ckrwCfp6ZEcQc6yl\">Martin Sonneborn via Facebook<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1869443877213450343\">Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit dem Lippenstift auf ein Schwein &ndash; die USA erfinden die syrischen Terroristen neu.<\/strong><br>\nEs ist nicht das erste Mal, diesmal aber ein besonders bemerkenswertes Beispiel, wie die USA und ihre gro&szlig;en Medien politische Gruppierungen neu darstellen: aus extremistischen Terroristen werden von einem Tag auf den anderen Rebellen und disziplinierte Freiheitsk&auml;mpfer. Unser USA-Kolumnist Patrick Lawrence zeigt aufgrund einiger Zitate, wie das gemacht wird. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/mit-dem-lippenstift-auf-ein-schwein-die-usa-erfinden-die-syrischen-terroristen-neu\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie peinlich: Selenskyj ruft EU zu Gespr&auml;ch mit Trump auf<\/strong><br>\nEs ist wohl der letzte EU-Gipfel vor dem Amtsantritt von US-Pr&auml;sident Trump. Doch den EUrop&auml;ern f&auml;llt nichts ein. Der ukrainische Staatschef Selenskyj gibt ihnen nun einen &ldquo;guten Tipp&rdquo;.<br>\nSelenskyj dr&auml;ngte die EUrop&auml;er beim EU-Gipfel zur Zusammenarbeit mit Trump. &ldquo;Nur zusammen k&ouml;nnen die USA und Europa Putin tats&auml;chlich stoppen und die Ukraine retten&rdquo;, sagte Selenskyj mit Blick auf Kreml-Chef Wladimir Putin.<br>\nWie peinlich! Auf die Idee, mit Trump zu sprechen, h&auml;tten die EU-Granden auch selbst kommen k&ouml;nnen. Ratspr&auml;sident Orban hat es sogar mehrfach versucht. Doch er wurde von der EU ausgebremst und boykottiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wie-peinlich-selenskyj-ruft-eu-zu-gespraech-mit-trump-auf\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Milliardenprojekte best&auml;tigt &ndash; Marine bekommt neue U-Boote<\/strong><br>\nIm Haushaltsausschuss des Bundestages wollte keine Partei wahlkampftaktische Spielchen betreiben: Union und FDP unterst&uuml;tzen neue Milliardenprojekte der Bundeswehr. Es geht um neue U-Boote und Taurus-Marschflugk&ouml;rper.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-milliardenprojekte-bestaetigt-marine-bekommt-neue-u-boote-a-4aa81876-2009-4dc6-a248-9e8dda122964\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r die Welt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung beendet das Jahr 2024 mit mehreren neuen R&uuml;stungsrekorden. Am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 38 neue R&uuml;stungsvorhaben genehmigt und damit die Gesamtzahl auf 97 gesteigert; im vergangenen Jahr waren es lediglich 55. Zudem hat der Wert der deutschen R&uuml;stungsexporte schon vor Jahresende den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2023 deutlich &uuml;bertroffen und liegt nun bei 13,2 Milliarden Euro. Vor zehn Jahren waren es lediglich vier Milliarden Euro. Beliefert werden neben der Ukraine, die allein 62 Prozent der deutschen Ausfuhr von Kriegsger&auml;t absorbiert, die T&uuml;rkei, Israel sowie potenzielle asiatische Gegner Chinas, darunter Indien, dessen Waffenk&auml;ufe in Russland Berlin k&uuml;nftig verringert sehen will. Im Inland profitieren von der massiven Aufr&uuml;stung s&auml;mtliche Teilstreitkr&auml;fte, darunter das Deutsche Heer, das Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r die Digitalisierung seiner Operationen erh&auml;lt, insbesondere jedoch die Deutsche Marine. Sie erh&auml;lt U-Boote f&uuml;r 4,7 Milliarden Euro, die im Nordatlantik gegen Russland eingesetzt werden k&ouml;nnen, und neue Luftverteidigungsfregatten f&uuml;r &ndash; Folgekosten inklusive &ndash; wohl rund 25 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9809\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin wirbt um Geduld<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident bleibt in B&uuml;rgersprechstunde vage zu Krieg in Ukraine<br>\nZum Ukraine-Krieg vermied Putin in den ersten zwei Stunden seines Auftritts jede Festlegung, wann dieser zu Ende gehen k&ouml;nne oder solle. Er habe kein Interesse, die R&uuml;ckeroberung etwa des ganzen Kursker Gebiets mit einer Terminvorgabe zu verbinden, weil dies das Leben zu vieler Soldaten kosten k&ouml;nnte. Es sei die Ukraine, die im Kursker Gebiet &raquo;ihre besten Sturmtruppen verheize&laquo;. Putin schlug wohl nicht ganz ernsthaft einen &raquo;technologischen Wettbewerb&laquo; vor: Der Westen m&ouml;ge mit Russland ein bestimmtes Ziel in Kiew vereinbaren, um das er dann seine gesamte Luftabwehr konzentrieren k&ouml;nne &ndash; und Russland werde mit einem weiteren Abschuss der neuen &raquo;Oreschnik&laquo;-Rakete zeigen, wer technologisch vorn sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/490267.russland-putin-wirbt-um-geduld.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em>Hinweis: Ein Bericht von Ulrich Heyden aus Moskau &uuml;ber die Pressekonferenz erscheint heute um 9 Uhr auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Wenig zur EU &ndash; aber mehr Alternativen als bei Europawahl<\/strong><br>\nDie Parteien haben ihre Programme f&uuml;r die vorgezogene Bundestagswahl vorgestellt. Sie sagen wenig zur EU &ndash; bieten aber doch mehr Auswahl als bei der Europawahl.<br>\nErinnern Sie sich noch? Bei der Europawahl im Juni sind die damaligen Koalitionspartner SPD, Gr&uuml;ne und FDP, aber auch CDU\/CSU mit kaum unterscheidbaren Programmen angetreten.<br>\nKanzler Scholz posierte mit Ex-Ministerin Barley am Schachbrett der Weltpolitik, w&auml;hrend die CDU ihre Spitzenkandidatin von der Leyen vor den W&auml;hlern versteckte &ndash; sie war ohnehin &ldquo;gesetzt&rdquo; und de facto alternativlos.<br>\nNur das damals noch neue BSW lie&szlig; mit Forderungen nach einem Ende des Blutvergie&szlig;ens in der Ukraine aufhorchen, was ihm einen Achtungserfolg verschaffte und S. Wagenknecht europaweit bekannt machte.<br>\nSechs Monate sp&auml;ter schweigen sich die etablierten Parteien fast v&ouml;llig zur EU-Politik aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wenig-eu-aber-mehr-auswahl-als-bei-der-europawahl\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jetzt begr&auml;bt Habeck sein letztes gro&szlig;es Energie-Vorhaben<\/strong><br>\nJahrelang t&uuml;ftelte das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck am Kraftwerkssicherheitsgesetz, einem wichtigen Baustein der Energiewende. Durch das Ampel-Aus ging Habeck die Zeit aus, die Union will nicht helfen bei einer Abstimmung im Bundestag. Jetzt tr&auml;gt Habecks Ministerium die Pl&auml;ne offiziell zu Grabe &ndash; die Energiebranche reagiert nerv&ouml;s. (&hellip;)<br>\nDie neuen Gaskraftwerke sollen k&uuml;nftig einspringen, wenn der Strombedarf durch erneuerbare Energien nicht zu decken ist &ndash; in &bdquo;Dunkelflauten&ldquo;, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Die Gaskraftwerke sollen sp&auml;ter auf klimafreundlicheren Wasserstoff umgestellt werden. Das Ministerium sch&auml;tzte die Kosten f&uuml;r die staatliche F&ouml;rderung auf etwa 17 Milliarden Euro &uuml;ber einen Zeitraum von 2029 bis 2045.<br>\nErste Ausschreibungen zum Bau neuer Kraftwerke sollte es eigentlich im ersten Halbjahr 2025 geben, so lautete das Ziel des Ministeriums. Erste neue Kraftwerke sollten 2030 in Betrieb genommen werden.<br>\nDiese Ziele sind nun nicht mehr zu halten. Damit droht auch der Zeitplan f&uuml;r den Kohleausstieg zu wackeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/earth\/analyse\/ende-der-kraftwerksstrategie-habeck-begraebt-sein-letztes-grosses-energie-vorhaben_id_260555381.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere der amtierende Bundesminister Habeck d&uuml;rfte sich &uuml;ber die vorgezogene Bundestagswahl freuen. Bis September 2025 w&auml;ren die Folgen noch verheerender und deutlicher f&uuml;r die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler gewesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>V&ouml;llerei statt Di&auml;t: Die stattlichen Geh&auml;lter deutscher Politiker<\/strong><br>\nSteigende Di&auml;ten, hohe Nebeneink&uuml;nfte, gro&szlig;z&uuml;gige Pensionen &ndash; kein Wunder, dass viele Deutsche ihre Abgeordneten f&uuml;r eine abgehobene Elite halten, meint unser Autor.<br>\nIn den letzten Jahren ist Unzufriedenheit vieler Menschen mit politischen Entwicklungen in Deutschland immer deutlicher sp&uuml;rbar geworden. Politikverdrossenheit, das Gef&uuml;hl der Entfremdung und zunehmende Skepsis gegen&uuml;ber demokratischen Institutionen sind vermehrt anzutreffen. Viele glauben, dass die politische Elite von den Problemen der Menschen weit entfernt ist &ndash; sei es durch gro&szlig;z&uuml;gige Geh&auml;lter, Pensionsanspr&uuml;che oder andere materielle Privilegien, die sie genie&szlig;en.<br>\nSeit Juli 2024 erh&auml;lt jeder Abgeordnete eine monatliche Di&auml;t in H&ouml;he von 11.227 Euro, eine Steigerung von &uuml;ber 635 Euro seit Jahresbeginn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/diaeten-pensionen-nebeneinkuenfte-die-staatlichen-gehaelter-deutscher-politiker-li.2280888\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>TK-Chef schimpft &uuml;ber Jens Spahn: &ldquo;Das war Beschiss&rdquo;<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen haben mit Finanzl&ouml;chern zu k&auml;mpfen. F&uuml;r Millionen Versicherte wird es daher teurer. Der Chef der Techniker kritisiert politische Vers&auml;umnisse.<br>\nMillionen Krankenversicherte bekommen in diesen Tagen unerfreuliche Post: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen verlangen ab Januar einen h&ouml;heren Zusatzbeitrag. Auch die 11,8 Millionen Kunden der Techniker Krankenkasse (TK) sind diesmal betroffen. Nachdem Deutschlands gr&ouml;&szlig;te gesetzliche Krankenkasse den Zusatzbeitragssatz in den letzten Jahren noch stabil halten konnte, steigt er 2025 deutlich: von 1,2 auf 2,45 Prozent. [&hellip;]<br>\nBaas schilderte, dass die Krankenkassen unter Jens Spahn, dem ehemaligen CDU-Bundesgesundheitsminister, dazu gezwungen wurden, ihre R&uuml;cklagen systematisch abzubauen. Ziel dieser Ma&szlig;nahme sei es gewesen, Beitragsanhebungen &uuml;ber mehrere Jahre zu vermeiden. &ldquo;Das war aber Beschiss, weil ja die R&uuml;cklagen abgebaut wurden.&rdquo;<br>\nDie Folge: Ohne R&uuml;cklagen fehlen den Kassen finanzielle Puffer f&uuml;r unvorhergesehene Ereignisse wie die Corona-Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/id_100555992\/techniker-krankenkasse-tk-chef-kritisiert-jens-spahn-fuer-politik.html%20\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohnungsnot &ndash; das Vorkaufsrecht ist die zweitbeste L&ouml;sung<\/strong><br>\nMit einem staatlichen Vorkaufsrecht kann das Problem der hohen Mieten entsch&auml;rft werden. Auch ohne Schaden f&uuml;r die Bodenbesitzer.<br>\nDamit eine Gemeinde oder ein Quartier gedeihen kann, m&uuml;ssen die lokalen Dienstleister (Lehrer, Gewerbler, Coiffeure et cetera) mit ihren Familien vor Ort wohnen k&ouml;nnen. Und die Vermieter d&uuml;rfen nicht so reich werden, dass sie nach Zug auswandern m&uuml;ssen &ndash; sei es, weil der Steuersatz tiefer ist, sei es, weil sie ihren Mietern vor Ort nicht mehr ins Gesicht sehen k&ouml;nnen.<br>\nDas Gleiche gilt auch f&uuml;r unsere Demokratie, die &ndash; wie man weiss &ndash; in der Gemeinde beginnt. Ohne ein Mindestmass an sesshaften, engagierten B&uuml;rgern stirbt die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/wohnungsnot-das-vorkaufsrecht-ist-die-zweitbeste-loesung\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Investitionen statt Druck: WSI skizziert nachhaltige Strategien zur Fachkr&auml;ftesicherung<\/strong><br>\nIn der Debatte &uuml;ber die Fachkr&auml;ftesituation behaupten manche, es brauche nur mehr &bdquo;Druck&ldquo;, um das Arbeitskr&auml;fteangebot zu erh&ouml;hen. Genannt werden etwa K&uuml;rzungen beim B&uuml;rgergeld oder eine Erh&ouml;hung des Rentenalters. Doch solch vereinfachte Positionen gehen an der Realit&auml;t des deutschen Arbeitsmarktes vorbei, ergibt eine neue Kurzanalyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die den aktuellen Forschungsstand erschlie&szlig;t. Danach gibt es bislang gro&szlig;e ungenutzte Potenziale von Menschen, die als Fachkr&auml;fte arbeiten k&ouml;nnten. Wenn diese Potenziale gehoben w&uuml;rden, k&ouml;nnte damit die Fachkr&auml;ftel&uuml;cke reduziert werden &ndash; als ein wichtiger Faktor, erg&auml;nzt durch Zuwanderung. Aber es braucht Investitionen, um das ungenutzte Potenzial nachhaltig zu erschlie&szlig;en, unter anderem in Weiterbildung, in betriebliches Gesundheitsmanagement, insbesondere f&uuml;r &auml;ltere Besch&auml;ftigte, und in Kinderbetreuung und Schulen, so die Untersuchung von WSI-Direktorin Prof. Dr. Bettina Kohlrausch und WSI-Qualifizierungsexpertin Magdalena Polloczek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-nachhaltige-strategien-zur-fachkraeftesicherung-65906.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>In Deutschland brechen zu viele junge Menschen Schule oder Ausbildung ab<\/strong><br>\nDie EU-Kommission warnt: Mit 12,8 Prozent liegt der Anteil junger Menschen ohne weiterf&uuml;hrenden Abschluss in Deutschland deutlich &uuml;ber dem EU-Durchschnitt. Das wird zur Herausforderung f&uuml;r den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt.<br>\nIn Deutschland verlassen im EU-Vergleich verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig viele junge Menschen fr&uuml;hzeitig die Schule oder brechen ihre Ausbildung ab. Der Anteil junger Menschen, die h&ouml;chstens die Sekundarstufe 1 abgeschlossen haben, habe 2023 mit 12,8 Prozent deutlich &uuml;ber dem EU-Schnitt von 9,5 Prozent gelegen, warnt die EU-Kommission in einem aktuellen Berichtsentwurf. Damit liege Deutschland im kritischen Bereich. Die Situation ist nur in Spanien und Rum&auml;nien schlimmer.<br>\nWie in dem Entwurf f&uuml;r den sogenannten gemeinsamen Besch&auml;ftigungsbericht weiter steht, hat sich der Anteil der 15-J&auml;hrigen ohne Grundkenntnisse etwa in Mathematik seit 2012 fast verdoppelt. Bei der Erwachsenenbildung ist Deutschland aber einer der Spitzenreiter in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/politik\/in-deutschland-brechen-zu-viele-junge-menschen-schule-oder-ausbildung-ab-NOARWRCTBRNZ5ELDFEEZ6YLDRE.html\">Solinger Tageblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>VW und IG Metall vor Einigung: Offenbar keine Werkschlie&szlig;ungen, daf&uuml;r weniger Gehalt<\/strong><br>\nDie Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Konzern sind z&auml;h, doch nun k&ouml;nnte es auf einen Durchbruch hinauslaufen. Aber in der Belegschaft rumort es heftig.<br>\nSeit Wochen wird mit gro&szlig;er Spannung eine Entscheidung zwischen Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Autobauer VW und der Gewerkschaft IG Metall erwartet. Vertreter von Volkswagen und IG Metall ringen seit Montag in Hannover um eine L&ouml;sung im Streit um Werkschlie&szlig;ungen, Entlassungen und Lohnk&uuml;rzungen. Die Gespr&auml;che gestalten sich &auml;u&szlig;erst z&auml;h &ndash; am Mittwoch wurde bis weit in die Nacht verhandelt, insgesamt ganze 23 Stunden am St&uuml;ck. Bislang aber noch ohne Erfolg.<br>\nDoch es k&ouml;nnte einen entscheidenden Durchbruch in den Tarifverhandlungen geben. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/vw-und-ig-metall-vor-einigung-offenbar-keine-werkschliessungen-dafuer-weniger-gehalt-li.2282990\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wer will noch &uuml;ber Corona reden?<\/strong><br>\nEine ZEIT-Umfrage zeigt, wie gro&szlig; das Interesse der B&uuml;rger an einer Aufarbeitung der Pandemie ist &ndash; und wie stark das Thema polarisiert. (&hellip;)<br>\nEine Umfrage der ZEIT in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Infas zeigt: Das Interesse an einer intensiveren Aufarbeitung ist nicht gerade &uuml;berw&auml;ltigend. Allerdings spricht sich durchaus eine Mehrheit f&uuml;r mehr politische (und wissenschaftliche!) Lernbereitschaft aus. Von den 977 Teilnehmern der Umfrage sagte eine knappe Mehrheit (55 Prozent): &ldquo;Ja, Deutschland muss die Coronapandemie besser aufarbeiten&rdquo;, 38 Prozent waren der gegenteiligen Meinung, 4 Prozent konnten oder wollten nicht antworten, und weitere 4 Prozent wussten nicht, was sie antworten sollen.<br>\nSpannend &ndash; und aufschlussreich &ndash; sind die Unterschiede zwischen den Anh&auml;ngern der verschiedenen Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/54\/aufarbeitung-pandemie-covid-19-corona-umfrage-buergerdialog%20\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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