{"id":126673,"date":"2025-01-03T12:00:40","date_gmt":"2025-01-03T11:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126673"},"modified":"2024-12-21T03:29:18","modified_gmt":"2024-12-21T02:29:18","slug":"auf-leisen-sohlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126673","title":{"rendered":"Auf leisen Sohlen"},"content":{"rendered":"<p>Ganz leise fing das an. Doch nun wirkt folgende Masche schon seit Jahren laut und unaufh&ouml;rlich auf die Gesellschaft: Um &bdquo;unsere&ldquo; Vorstellungen zu verwirklichen, m&uuml;ssen &bdquo;wir&ldquo; nur die richtigen &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; ergreifen, unsere Gesellschaft umbauen, das Pers&ouml;nliche zur&uuml;ckstellen. &bdquo;Wir&rdquo; m&uuml;ssen ein geeintes und wehrhaftes Kollektiv bilden, eine &bdquo;demokratische&ldquo; Mehrheit, die gegen die Menschen vorgeht, die uns unser Zukunftsbild kaputt machen wollen. Von <strong>Tom Reimer<\/strong>.<\/p><p><!--more--><\/p><p>Sanft und auf leisen Sohlen kam er. Das Gute versprechend, das Sch&ouml;ne ausmalend, ein Ziel vor Augen. So sanft wie das Entstehen eines Regenbogens. Erst sind die Farben blass und die Form ist noch unvollst&auml;ndig. Doch bald leuchtet er in vollkommener Pracht. Jeder bestaunt ihn, und jede bunte Fahne erinnert an seine Sch&ouml;nheit und zaubert ein L&auml;cheln auf unser Gesicht. Sie steht f&uuml;r eine neue, eine bessere Zukunft. Ja, wir k&ouml;nnen den blauen Himmel zusammen mit dem Regenbogen hier auf der Erde errichten. Wir k&ouml;nnen unsere Gesundheit sch&uuml;tzen, den Klimawandel besiegen, ohne Grenzen zusammenleben und Kriege f&uuml;r immer beenden. Wir k&ouml;nnen in einer besseren, einer sicheren Welt leben.<\/p><p>Um diese Vorstellungen zu verwirklichen, m&uuml;ssen wir nur die richtigen Ma&szlig;nahmen ergreifen, unsere Gesellschaft umbauen, das Pers&ouml;nliche zur&uuml;ckstellen. Wir m&uuml;ssen ein geeintes und wehrhaftes Kollektiv bilden, eine demokratische Mehrheit, die gegen die Menschen vorgeht, die uns unser Zukunftsbild kaputt machen wollen.<\/p><p>Ganz leise fing das an. Doch nun poltert es seit vier Jahren laut und unaufh&ouml;rlich durch die Luft, dringt in jedes Ohr, will mit aller Macht zur Geltung kommen. Die Sehnsucht nach dem Gl&uuml;ck, nach der Gemeinschaft, nach der N&auml;he und die Angst vor der Zukunft, vor der Einsamkeit, vor dem Tod bet&auml;uben die Vernunft und lassen uns bedenkenlos vertrauen.<\/p><p>Ein Leben in Anonymit&auml;t und Isoliertheit passt nicht zu uns Menschen. Wir haben soziale Bed&uuml;rfnisse, sind allein ungl&uuml;cklich. Doch in unserer modernen, von Technik, Arbeit und Konsum gepr&auml;gten Ordnung sind wir nur zu oft allein. Es fehlt die Zeit f&uuml;r tiefe Beziehungen, es fehlt der Halt, ein verbindender Gedanke, gemeinsame Werte und Ziele. Wir f&uuml;hlen uns psychisch und physisch verlassen. Wir haben Angst, wissen aber nicht, woher sie kommt.<\/p><p>Neue Vorstellungen haben es da leicht. Sie fallen auf einen ausgetrockneten, aber noch fruchtbaren Boden, dringen tief in ihn ein. Er saugt sie begierig auf, hat lange auf den Regen gewartet, ihn herbeigesehnt. Nun strahlt der Regenbogen hoch &uuml;ber uns. Endlich gibt es Orientierung, eine Richtung. Wir pr&uuml;fen sie nicht mit individueller Vernunft. Nein, wir nehmen sie dankend an. Sie lenkt und lindert unsere Angst. <\/p><p>Wir besiegen mit Hilfe einer neuartigen Impfung ein t&ouml;dliches Virus. Wir verhindern eine Klimakatastrophe, indem wir unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft umbauen. Wir sch&uuml;tzen Europa und helfen der Ukraine, indem wir Waffen liefern und Russland besiegen. <\/p><p>Das sind unbedingt notwendige Ma&szlig;nahmen und die ihnen entsprechenden Ziele. Sie liegen in weiter Ferne, doch sie versprechen die Befreiung von Gefahr und Leid. Wenn wir nur nicht aufgeben, weiter impfen, weiter Solar- und Windkraftanlagen bauen und weiter Waffen liefern, dann steht am Ende unseres Wegs die Erl&ouml;sung, die Erf&uuml;llung, das Ende der Angst.<\/p><p>Jeder, der diese Notwendigkeiten bezweifelt, macht uns w&uuml;tend. Das ist verst&auml;ndlich, denn wir kennen die Wahrheit. Sie hat sich manifestiert, wurde tausendfach wiederholt. Wer sie noch immer nicht verstanden hat, der kann nicht nachdenken. Wir lassen uns unseren Glauben, unsere &Uuml;berzeugung, unsere Wahrheit nicht nehmen. Wer das versucht, der wird zum Feind. Klimaleugner, Querdenker und Putinversteher haben unrecht. Ihre Meinung ist falsch. Sie sind eine Minderheit, eine Minorit&auml;t.<\/p><p>Wir sind die Mehrheit, die Masse. Wir halten zusammen, denn der Glaube an die Wahrheit vereint uns. Wir sind gebunden an das Kollektiv. Das ist zwar keine richtige Beziehung zwischen den Menschen, doch das Zugeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl ist sch&ouml;n. Unser Kollektiv steht &uuml;ber dem einzelnen Individuum, das ja doch nichts ausrichten kann. Wir sind wie eine Herde. Wir denken das Gleiche, glauben an das Gleiche, gehen in die gleiche Richtung und wir haben die gleichen Feinde.<\/p><p>Vielleicht waren wir fr&uuml;her mal f&uuml;r Anarchie, kapitalismuskritische Punks, Antifaschisten und geh&ouml;rten gern zur Minderheit. Nat&uuml;rlich sind wir noch immer gegen Nazis und die vielen Rechten, die unsere &Uuml;berzeugung nicht teilen. Wir m&uuml;ssen unsere Welt vor ihnen sch&uuml;tzen. Die Bedrohungen sind zu gro&szlig; geworden. Wir sind solidarisch durchgeimpft und verachten jeden, der aus der Reihe tanzt und unseren Zielen nicht folgen will. <\/p><p>Wir selbst folgen der Regierung. Sie steht auf der gleichen Seite. Sie kann auf uns bauen. Sie gibt die Richtung vor, sie gibt uns den Halt. Wir &uuml;bergeben ihr die Verantwortung und geben ihr damit die absolute Macht. Medien, Polizei und der Verfassungsschutz unterst&uuml;tzen sie. Sie gehen gegen Regierungskritiker vor, gegen Menschen, die die Notwendigkeit der Ma&szlig;nahmen nicht einsehen wollen. Manche m&uuml;ssen halt zu ihrem Gl&uuml;ck gezwungen werden.<\/p><p>Besondere Situationen erfordern besondere Gesetze. Klimagerechtigkeit bedeutet eben, dass das Klima an erster Stelle steht und nicht der Mensch. Wir m&uuml;ssen die Freiheitsrechte, die Grundrechte, das pers&ouml;nliche Leben einschr&auml;nken, wenn wir das Klima retten wollen. Das ist alternativlos. Dazu haben wir eine nahezu magische Justiz.<\/p><p>Das neue Recht muss das Menschentier im Zaum halten. Gehorsam ist wichtig. Als Kinder haben wir das gelernt. Als Erwachsene k&ouml;nnen wir den neuen Gesetzen genauso gehorchen. Der einzelne Mensch ist doch nichts, nichts wert. Er darf daher auch nicht abweichen von der Mehrheit. Er muss mit. Wir leben in einer Demokratie. Da bestimmt die Mehrheit. Wenn die Demokratie bedroht ist, dann sind Zensur und Spionage gerechtfertigt. Das kann jeder verstehen. Das Recht gilt f&uuml;r uns, nicht f&uuml;r die, die nicht mitmachen. <\/p><p>Es war gro&szlig;artig, wie die Wissenschaft in der Corona-Pandemie in wenigen Monaten einen Impfstoff entwickelt hat. Wir hatten solche Angst und konnten endlich aufatmen. Die Schwurbler und Leugner machten uns den Kampf schwer und wurden zu Recht verbal gelyncht.<\/p><p>Wenn wir den Klimawandel besiegen, k&ouml;nnen wir wieder aufatmen. F&uuml;r die globale Erw&auml;rmung ist das CO2 verantwortlich. Die mathematischen Klimamodelle zeigen das. Sie sind zwar nicht falsifizierbar, aber sie k&ouml;nnen die Entwicklung des Klimas vorhersagen. Der Meeresspiegel wird steigen, die Gletscher schmelzen, unsere Lebensgrundlagen werden von uns selbst zerst&ouml;rt, wenn wir nicht handeln. Das ist wissenschaftlicher Konsens, also die Wahrheit.<\/p><p>Die Kernkraft war viel zu gef&auml;hrlich. Die L&auml;nder um uns herum bauen sie aus, ohne die Folgen zu bedenken. Wir bauen Zehntausende Windr&auml;der, Offshore-Windparks in das Meer und riesige Solarfl&auml;chen auf Wiese und Acker. Der Regenbogen sieht trotzdem noch sch&ouml;n aus. Die Natur wird  gesch&auml;digt, die Artenvielfalt leidet, aber das ist das kleinere &Uuml;bel. <\/p><p>Die hohen Energiepreise zahlen wir gern. Sie erzeugen Inflation und manche Unternehmen gehen pleite. F&uuml;r den guten Zweck m&uuml;ssen wir Opfer erbringen. Wo gehobelt wird, fallen schlie&szlig;lich Sp&auml;ne. Es ist in Ordnung, dass die Industriellen der Klima-Industrie und unser Staat mit der Energiewende viel Geld verdienen. Wir geben es ihnen f&uuml;r unseren Schutz, unsere Sicherheit.<\/p><p>Der Profit muss sein. Ohne ihn funktioniert die Wirtschaft nicht. Zur Not muss er erzwungen werden. Die neuen Gesetze der Regierung erm&ouml;glichen das. Ohne sie w&uuml;rde sich doch niemand f&uuml;r Gesundheit, das Klima oder den Frieden einsetzen. Das &Ouml;konomische bestimmt diese Gesetze und unser Leben. Das ist normal und mittlerweile &uuml;berall so.<\/p><p>Die Nazis warnten vor der j&uuml;dischen Weltherrschaft. Wir warnen vor den Rechten, dem imperialistischen Angriff Russlands auf Europa, vor einer neuen Pandemie und der drohenden Klimakatastrophe.<\/p><p>Was ist der Mensch im Angesicht dieser Bedrohungen noch wert? Sind denn die Menschenrechte, die Humanit&auml;t, die Ethik, die Kultur noch zeitgem&auml;&szlig;, wenn wir doch so oder so in der Klima-Apokalypse, an der wir selbst schuld sind, sterben werden? Wir sind unn&uuml;tze Zerst&ouml;rer, &uuml;berfl&uuml;ssige Sch&auml;dlinge. Unser Leben ist sinnlos, unsere W&uuml;rde verloren.<\/p><p>Die Menschenw&uuml;rde ist unantastbar. Ja, aber weil wir nichts mehr wert sind, k&ouml;nnen wir sie auch opfern. F&uuml;r die Sache. F&uuml;r die Rettung. F&uuml;r den Regenbogen. Zumindest sollten wir keine Kinder mehr bekommen. Sie sind Klimakiller wie wir selbst. Wir m&uuml;ssen das Leben sch&uuml;tzen, indem wir es verkleinern. <\/p><p>Sind denn die Opfer nicht gerechtfertigt? Die Einschr&auml;nkung der Freiheit, der Gleichheit, die Eingriffe in das Privatleben? Die Toten der Corona-Zeit, die psychologisch Gesch&auml;digten, die Kriegsopfer, die Menschen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen k&ouml;nnen, die Unternehmen, die pleitegehen, die Verhungernden in den Entwicklungsl&auml;ndern? Die aus Angst ungeborenen Kinder? <\/p><p>Wir lassen sie geschehen. &Uuml;berzeugt von den neuen Vorstellungen, warten wir auf das Eintreten der Versprechungen. Wo bleiben sie? Verwirrt, &uuml;berfordert, ohnm&auml;chtig befolgen wir die neuen Regeln, ohne selbst zu reden, ohne zu handeln, ohne das politische Geschehen aktiv mitzubestimmen. Wir lassen sie machen, lassen sie reden und handeln. Sie leben, unser Leben schl&auml;ft ein.<\/p><p>Langsam kam das, leise vorbereitet. Noch ist er da, der Regenbogen. Er leuchtet. Die Menschen, die seine Fahne hissen, wollen tats&auml;chlich das Gute. Wollen Frieden, Gleichberechtigung, Vielfalt, die Achtung vor dem anderen, eine offene Gesellschaft. Das will ich auch. Doch hinter ihren Fahnen steht gut getarnt der Unerkannte und l&auml;chelt &ndash; l&auml;chelt, weil er wei&szlig;, dass er so gut versteckt und unsichtbar genau das machen kann, was er will.<\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Tom Reimer<\/strong> ist promovierter Neurobiologe und unabh&auml;ngiger Autor, er schreibt <a href=\"https:\/\/tom-reimer.org\/\">neben Artikeln auch Gedichte und Essays<\/a>.<\/em> <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterf&uuml;hrende Literatur:<\/strong><\/p><ul>\n<li><em>Erich Fromm: &bdquo;Haben oder Sein&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Karl Popper: &bdquo;Die offene Gesellschaft und ihre Feinde&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Hannah Arendt: &bdquo;Elemente und Urspr&uuml;nge totaler Herrschaft&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Hermann Broch: Gesammelte Werke 9, &bdquo;Massenpsychologie&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Mattias Desmet: &bdquo;Die Psychologie des Totalitarismus&ldquo;<\/em><\/li>\n<\/ul><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Lucus Hunt<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz leise fing das an. 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