{"id":126841,"date":"2025-01-07T09:00:56","date_gmt":"2025-01-07T08:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126841"},"modified":"2025-01-09T16:19:54","modified_gmt":"2025-01-09T15:19:54","slug":"alles-auf-tot-was-passiert-wohl-wenn-die-menschen-den-eindruck-bekommen-dass-hier-ein-gigantischer-betrug-ablief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126841","title":{"rendered":"Alles auf tot? \u201eWas passiert wohl, wenn die Menschen den Eindruck bekommen, dass hier ein gigantischer Betrug ablief.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Das Paul-Ehrlich-Institut &bdquo;ver&ouml;ffentlicht&ldquo; insgeheim einen Datensatz zu den Nebenwirkungen der Corona-Vakzine. Die Liste umfasst nahezu eine Million Meldungen, darunter &uuml;ber 1.000 zu m&ouml;glichen Todesf&auml;llen im Nachgang der Spritze. Ganz nebenbei liefert die Sammlung Nahrung f&uuml;r eine &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo;: Offenbar gab es ungef&auml;hrlichere und hochgradig toxische Chargen, was die Impfung mutma&szlig;lich zu einem Roulettespiel machte. Und obwohl sich das Muster auch in anderen Staaten zeigte, wollte es die Bundesbeh&ouml;rde bisher f&uuml;r Deutschland nicht wahrhaben. Und jetzt? F&uuml;nf Professoren haben in einem Brief nachgefragt und warten auf Antwort. Im Interview mit den NachDenkSeiten verlangen zwei der Absender, <strong>J&ouml;rg Matysik<\/strong> und <strong>Tobias Unruh<\/strong>, umfassende Aufkl&auml;rung. Mit ihnen sprach <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1092\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-126841-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=126841-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250107_Alles_auf_tot_Was_passiert_wohl_wenn_die_Menschen_den_Eindruck_bekommen_dass_hier_ein_gigantischer_Betrug_ablief_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Zu den Personen<\/strong><\/p><p><strong>J&ouml;rg Matysik<\/strong>, Jahrgang 1964, ist Professor f&uuml;r Analytische Chemie und Molek&uuml;lspektroskopie, Direktor des Instituts f&uuml;r Analytische Chemie der Universit&auml;t Leipzig, Leiter des Aufbau-Studiums &bdquo;Analytik &amp; Spektroskopie&ldquo; und Sprecher eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Matysik schreibt den Blog: <a href=\"https:\/\/www.cidnp.net\/blog\">cidnp.net\/blog<\/a>.<\/p><p><strong>Tobias Unruh<\/strong>, Jahrgang 1967, ist Professor f&uuml;r Nanomaterialcharakterisierung am Institut f&uuml;r Physik der Kondensierten Materie an der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg.<\/p><p>Gemeinsam mit drei weiteren Chemieprofessoren bem&uuml;hen sich Matysik und Unruh seit bald drei Jahren, vom Herstellerunternehmen BioNTech sowie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) &ndash; zust&auml;ndig f&uuml;r die Zulassung und &Uuml;berwachung der Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln in Deutschland &ndash; Informationen zu Eigenschaften, zur Qualit&auml;tskontrolle und zur m&ouml;glichen Toxizit&auml;t des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty (BioNTech\/Pfizer) zu erhalten. Ihre drei Mitstreiter sind: Prof. Gerald Dyker (Ruhr-Universit&auml;t Bochum), Prof. Andreas Schnepf (Universit&auml;t T&uuml;bingen) und Prof. Martin Winkler (Z&uuml;rcher Hochschule der angewandten Wissenschaften).<\/p><p><strong>Ralf Wurzbacher: Herr Matysik, Ende November hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) klammheimlich einen riesigen Datensatz zu den gemeldeten Nebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit einer sogenannten Corona-Impfung <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/newsroom\/dossiers\/rohdaten-sicherheitsberichte\/download-xls-uaw-daten-2020-12-27-bis-2023-12-31.html?nn=169638&amp;cms_dlConfirm=true\">auf seiner Webseite publiziert<\/a>. Die Sammlung umfasst praktisch den gesamten Zeitraum der Covid-19-Impfkampagne und ist schon deshalb von hohem &ouml;ffentlichen Interesse. Wie wirkt es auf Sie, dass es keinerlei wahrnehmbare Verlautbarung seitens des PEI oder des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu dem Vorgang gab?<\/strong><\/p><p><strong>J&ouml;rg Matysik<\/strong>: Der Datensatz war nicht sehr professionell erstellt, und nicht die Experten des PEI haben ihn suchbar gemacht, sondern ein unbekannter Datenspezialist, der auf <a href=\"https:\/\/impfnebenwirkungen.atwebpages.com\/sideEffects.pl\">atwebpages.com<\/a> eine Suchfunktion eingerichtet hat. Damit konnte ich etwa erkennen, dass auch die beiden Chargen, die mir verimpft wurden, nicht ungef&auml;hrlich waren. Jedenfalls findet sich in der Datensammlung eine Vielzahl an schweren Nebenwirkungen mit weit &uuml;ber 1.000 Todesf&auml;llen, die zum Teil wenige Tage nach der Impfung aufgetreten sind. Zudem ist eine starke H&auml;ufung von gemeldeten Nebenwirkungen bei einzelnen Chargennummern, soweit diese zugeordnet werden k&ouml;nnen, zu verzeichnen.<\/p><p>Man fragt sich, warum die Impfkampagne nicht sofort unterbrochen wurde. Es w&auml;re f&uuml;r das PEI eine gesetzliche Pflicht gewesen, nicht nur die rohen Daten, sondern auch eine Interpretation der &Ouml;ffentlichkeit vorzulegen. Schlie&szlig;lich legten Daten aus zahlreichen L&auml;ndern, die d&auml;nischen Daten sind am bekanntesten, tats&auml;chlich nahe, dass einige Chargen besonders gef&auml;hrlich waren. Das w&auml;re ein Problem f&uuml;r die Qualit&auml;tssicherung und -kontrolle. Ein Medikament, das nicht ordentlich hergestellt werden kann, darf schlie&szlig;lich nicht auf den Markt.<\/p><p><strong>Die Covid-Impfstoffe kamen auf den Markt, in Rekordzeit.<\/strong><\/p><p>Man erinnere sich: Als Andreas Sch&ouml;fbeck, Chef der Betriebskrankenkasse Provita, im Februar 2022 auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81194\">Warnsignale<\/a> hinwies, wurde er aus der Politik zum R&uuml;cktritt gezwungen. Dabei hatte er das Robert Koch-Institut (RKI) nur an dessen gesetzliche Pflicht erinnert, den Krankenkassendaten nachzugehen. Bis heute ist das nach meiner Kenntnis nicht passiert. Man vergegenw&auml;rtige sich auch die Berichte der Pathologie-Professoren Arne Burkhardt und Michael M&ouml;rz. Bei Obduktionen an geimpften Toten haben sie Dinge gesehen, vor allem Deformationen von Blutgef&auml;&szlig;en, die in all den Jahren vor der Impfung nie beobachtet wurden.<\/p><p><strong>Tobias Unruh<\/strong>: Das Fehlen eines begleitenden Textes zu dem neuen Datensatz wirft die Frage auf, ob es bisher keine gr&uuml;ndliche Auswertung der Daten gibt oder &ndash; falls doch &ndash; bewusst auf eine Ver&ouml;ffentlichung verzichtet wird. Beides w&auml;re verwunderlich und dem Vertrauen der Bev&ouml;lkerung in die Arbeit des PEI unseres Erachtens abtr&auml;glich. Daher haben wir uns mit entsprechenden Nachfragen an das PEI gewandt. Die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/chemie-professoren-fragen-paul-ehrlich-institut-warum-haben-sie-nicht-gewarnt-li.2283637\"><em>Berliner Zeitung<\/em><\/a> hat dazu vor Weihnachten berichtet.<\/p><p><strong>Dem gro&szlig;en Rest der deutschen Leitmedien ist besagte PEI-Ver&ouml;ffentlichung dagegen durchgerutscht. Was entgeht damit den Menschen im Land, was sie eigentlich interessieren sollte?<\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Das ist nat&uuml;rlich peinlich f&uuml;r diese Leitmedien: &Uuml;ber 1.000 vermutete Todesf&auml;lle, und der Bundesgesundheitsminister ist noch im Amt und nicht vor Gericht. Immerhin hatte er lange Zeit behauptet, die Impfung sei &bdquo;nebenwirkungsfrei&ldquo;. In der Politik k&ouml;nnten sich in den USA und auch bei uns bald neue Konstellationen bieten, die Aufkl&auml;rung verlangen werden. Irgendwann werden auch unsere Medien mitmachen m&uuml;ssen &ndash; sp&auml;testens, wenn die damaligen Strippenzieher vor Gericht erscheinen m&uuml;ssen. Immerhin kommt bei den deutschen Gerichten nun langsam die Information an, dass das PEI und das RKI sie kr&auml;ftig verschaukelt haben: Sie garantierten f&uuml;r Wissenschaftlichkeit, folgten aber wider besseres Wissen einer politischen Weisung.<\/p><p><strong>Mit b&ouml;sen &bdquo;Nebenwirkungen&ldquo; &hellip; <\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Wir alle haben doch gesehen, wie viele mehrfach geimpfte Menschen schwere Atemwegserkrankungen bis hin zu einer Lungenentz&uuml;ndung erleben mussten. Wir alle nehmen doch wahr, dass Sterblichkeit und Krankenstand hoch sind. Wir alle kennen doch Menschen, die &ndash; viel zu jung &ndash; massive Herzprobleme bekamen. Fast jeder kennt doch einen Menschen, mitten im Leben, pl&ouml;tzlich tot. Nat&uuml;rlich werden alle wissen wollen, was da jetzt los war. Es ist schwer vorauszusagen, was passiert, wenn die Menschen den Eindruck bekommen, dass hier ein gigantischer Betrug ablief. Vielleicht werden sie, gerade die jungen, dann sehr kritisch, und das w&auml;re ja gut.<\/p><p><strong>Wie gro&szlig; fallen mithin die Abweichungen zwischen den Chargen aus?<\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Die d&auml;nische Arbeit hat die Chargen in drei Gruppen unterteilt, die bez&uuml;glich der Nebenwirkungen deutlich unterscheidbar sind. Aus zahlreichen anderen L&auml;ndern wurde dieses Muster best&auml;tigt. Das PEI bestreitet aber, dass es ein solches Muster gibt, weil man nicht wisse, wie viele Impfungen mit einer bestimmten Charge durchgef&uuml;hrt wurden. Nun m&uuml;sste das PEI sagen: Wir sind hier nicht unserer Pflicht nachgekommen, chargenabh&auml;ngige Probleme zu monitoren. Stattdessen behauptet es dreist, es gebe keine Chargenabh&auml;ngigkeit. Aber wie will man das wissen, wenn es doch keine Daten zur Anzahl der eingesetzten Impfungen pro Charge gibt? Das PEI k&ouml;nnte deshalb allenfalls sagen: Unsere gesetzliche Pflicht verletzend haben wir keine M&ouml;glichkeit, die Chargenabh&auml;ngigkeit zu best&auml;tigen oder zu verneinen.<\/p><p><strong>Aber das unterl&auml;sst die Beh&ouml;rde.<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Wir sollten hier zun&auml;chst einmal klarstellen, dass wir keine Experten hinsichtlich medizinischer oder juristischer Aspekte von Impfnebenwirkungen sind. Wir sind &ndash; ma&szlig;geblich aufgrund der unserer Meinung nach v&ouml;llig &uuml;berzogenen und unangemessenen Corona-Ma&szlig;nahmenpolitik von Bundes- und Landesregierungen sowie staatlichen Beh&ouml;rden &ndash; besorgte B&uuml;rger, aber auch aufmerksame Beobachter des weiteren staatlichen Vorgehens in dieser Sache. Dazu geh&ouml;rt unter anderem der Umgang des PEI mit Impfnebenwirkungen.<\/p><p>In seiner Stellungnahme zu den erw&auml;hnten d&auml;nischen Daten mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/positionen\/covid-19-impfstoffe\/stellungnahme-keine-chargenbezogene-haeufung-verdachtsfallmeldungen-covid-19-impfstoffe.html\">&bdquo;Keine chargenbezogene H&auml;ufung von Verdachtsfallmeldungen zu Impfnebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen mit Comirnaty&ldquo;<\/a> bezieht sich das PEI lediglich auf Daten, die es anhand der <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/hp-meldungen\/2022\/220927-safevac-2-0-beobachtungsstudie-geht-in-die-schlussphase.html\">SaveVac-2.0-Beobachtungsstudie<\/a> erhalten hatte. In dieser Studie wurden zun&auml;chst 1.179.877 Impfungen, sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen, von 734.394 Personen registriert.<\/p><p>Zu diesen Impfungen gab es unglaublich viele, n&auml;mlich 5.074.069 gemeldete unerw&uuml;nschte Ereignisse. Dann wurde die Anzahl der per SafeVac-2.0-App gemeldeten unerw&uuml;nschten Ereignisse nach Impfung gegen die Anzahl der an SafeVac-2.0-Studienteilnehmer verabreichten Impfdosen der jeweiligen<strong> <\/strong>Comirnaty-Chargen aufgetragen. Aus dieser Analyse ergibt sich in der Tat keine chargenabh&auml;ngige H&auml;ufung von gemeldeten Nebenwirkungen. Allerdings kann anhand der pro Impfung extrem hohen Anzahl gemeldeter Nebenwirkungen &ndash; 4,3 Meldungen pro Impfung &ndash; vermutet werden, dass fast ausschlie&szlig;lich Personen mit Nebenwirkungen an der Studie teilgenommen haben. Wenn diese Annahme richtig ist, dann ist die vom PEI suggerierte Folgerung, dass es keine chargenbezogene H&auml;ufung von Verdachtsfallmeldungen zu Impfnebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen mit Comirnaty gibt, nicht stichhaltig. Denn die vorliegenden Daten beinhalten dann keine verwertbaren Informationen zu chargenabh&auml;ngigen H&auml;ufungen von Verdachtsfallmeldungen.<\/p><p>Bei den neuen Daten vom 28. November 2024 fehlt die Angabe, wie viele Impfungen pro Charge im fraglichen Zeitraum und Beobachtungsbereich &ndash; war es ganz Deutschland? &ndash; durchgef&uuml;hrt wurden, vollst&auml;ndig, was eine Aussage &uuml;ber eine spezifische H&auml;ufung gemeldeter Nebenwirkungen f&uuml;r bestimmte Chargen nicht gestattet.<\/p><p><strong>Der D&uuml;sseldorfer Anwalt Tobias Ulbrich, der Opfer von Impfsch&auml;den vor Gericht vertritt, hatte schon vor l&auml;ngerer Zeit eine Top-10-Liste der schadenstr&auml;chtigsten Chargen ermittelt. Diese deckt sich nahezu eins und eins mit den Daten, die nun das PEI offengelegt hat. Dabei reichen die H&auml;ufigkeiten von Nebenwirkungen von einem einzigen Fall bis zu &uuml;ber 10.000 F&auml;llen pro Charge. Ist also das, was gestern noch als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; galt, heute praktisch amtlich?<\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Das ist in der Tat sehr bemerkenswert. Herr Ulbrich, den ich pers&ouml;nlich kennenlernen durfte, hat die Daten von zahlreichen Mandanten gesammelt. Nun zeigt sich, dass die Liste seiner Chargenabh&auml;ngigkeit sehr gut mit der PEI-Liste zusammenpasst. Das PEI k&ouml;nnte nun antworten: Vielleicht sind diese Chargen am meisten verimpft worden, leider kamen wir unserer gesetzlichen Pflicht nicht nach und k&ouml;nnen das nicht belegen. Das allein ist schon skandal&ouml;s. Die &Uuml;bereinstimmung der PEI-Daten mit den Daten des Rechtsanwalts ist auf alle F&auml;lle sehr verd&auml;chtig. Man darf also gerne vermuten, dass hier ein Problem vorliegt, eben weil die Qualit&auml;tskontrolle des PEI versagt hat.<\/p><p><strong>Im Klartext: Manche Chargen k&ouml;nnten gef&auml;hrlicher beziehungsweise t&ouml;dlicher als andere gewesen sein, was sich auch mit Befunden aus anderen Staaten &ndash; etwa D&auml;nemark, den Niederlanden, Spanien und Tschechien &ndash; deckt. Herr Unruh, wollte man beim PEI die Gefahren nicht sehen?<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Es bleibt abzuwarten, ob die fehlenden Daten zur chargenabh&auml;ngigen H&auml;ufigkeit der Impfungen noch ermittelt werden k&ouml;nnen. Erst dann kann gekl&auml;rt werden, ob die besondere H&auml;ufung von Nebenwirkungsmeldungen f&uuml;r bestimmte Chargen lediglich auf die hohe Zahl der Impfungen mit diesen Chargen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden kann. Man wei&szlig; also bisher nicht mit Bestimmtheit, ob es gef&auml;hrliche oder weniger gef&auml;hrliche Chargen gab. Es w&auml;re auch wichtig zu kl&auml;ren, was in diesem Zusammenhang als gef&auml;hrlich oder gar t&ouml;dlich angesehen wird.<\/p><p>Aber zun&auml;chst geht es uns noch nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, eine &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r offensichtlich ungekl&auml;rte Fragen bez&uuml;glich der Folgen der staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen und N&ouml;tigung zur Corona-Impfung zu schaffen und mit dem PEI &uuml;ber eine transparente Eruierung der Faktenlage ins Gespr&auml;ch zu kommen. Pers&ouml;nlich halte ich die mehr als zur&uuml;ckhaltende Informationspolitik des PEI hinsichtlich unserer zahlreichen Anfragen der letzten Jahre f&uuml;r &auml;u&szlig;erst unbefriedigend. Und das f&uuml;hrt mittlerweile sicher nicht nur bei uns zu einem Misstrauen gegen&uuml;ber der sachlichen Objektivit&auml;t und dem Willen des PEI, die Unbedenklichkeit von Ma&szlig;nahmen und Impfungen bez&uuml;glich der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung kritisch zu pr&uuml;fen und die Ergebnisse transparent &ouml;ffentlich darzulegen.<\/p><p><strong>So wie dies zumindest ansatzweise an anderen Staaten l&auml;ngst passiert. Warum nicht auch in Deutschland?<\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Es gibt, wie schon gesagt, aus zahlreichen L&auml;ndern Hinweise auf Qualit&auml;tsunterschiede bei den Chargen. Wir wissen auch, dass die Kontrolle beim PEI ausgesprochen lax war. Man hat sich die Proben nicht beim Hersteller selbst besorgt, sondern einfach zusenden lassen. Man stelle sich vor, die Lebensmittel&auml;mter lie&szlig;en sich per Pizzataxi die Proben zusenden und gingen nicht selbst in die K&uuml;chen.<\/p><p>Der Oberchargenpr&uuml;fer beim PEI, Herr Dr. W., berichtete vor dem Bundesverwaltungsgericht, dass sie nur vier Tests machen w&uuml;rden. Erstens: Man pr&uuml;ft mit dem blo&szlig;en Auge die Substanz vor wei&szlig;em und schwarzem Hintergrund. Dieses Experiment f&uuml;hrt aber bei Proben, die Nanopartikel enthalten, die das Licht stark streuen, zu Farberscheinungen. Nun h&auml;tte der Impfstoff &bdquo;bei Verf&auml;rbung&ldquo; verworfen werden sollen. Dieses offensichtliche Problem war die erste Ungereimtheit, die uns Professoren stutzig machte. Hierzu bekamen wir weder vom Hersteller noch vom PEI eine vern&uuml;nftige Antwort. Zweitens: Man pr&uuml;ft den pH-Wert, aber die Toleranz ist riesig. Drittens: Man testet, ob die gew&uuml;nschte mRNA vorhanden ist, ohne zu untersuchen, was noch in der Probe ist. Moderne Next-Generation-Methoden g&auml;be es zwar am PEI, die seien aber &bdquo;zu empfindlich&ldquo;, wie Dr. W. sich ausdr&uuml;ckte. Schlie&szlig;lich wird dann noch die Gr&ouml;&szlig;e der RNA-Molek&uuml;le gepr&uuml;ft: 50 Prozent k&ouml;nnen eine andere L&auml;nge haben. Man tut so, als w&auml;ren die inaktiv.<\/p><p>Fazit: Da ist analytisch noch sehr viel Luft nach oben. Deshalb wollten wir Pr&uuml;fprotokolle des PEI einsehen. Leider wurde dieser Wunsch per Bescheid abgelehnt. Nun muss das Verwaltungsgericht Darmstadt entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest.<\/p><p><strong>Sie beide dr&uuml;cken sich bei der Beurteilung dessen, ob und wie das PEI bei der Zulassung und &Uuml;berwachung der Sicherheit der Corona-Impfstoffe seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen ist, immer noch betont diplomatisch aus. Hat die Beh&ouml;rde nicht schlicht gepfuscht, get&auml;uscht, gelogen, vertuscht?<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Aus meiner Sicht ist das Problem, dass die Datenlage, soweit sie mir bekannt ist, keine eindeutigen Schl&uuml;sse darauf zul&auml;sst, ob die Gefahr, die von den Impfungen ausgeht, gr&ouml;&szlig;er oder kleiner ist als zum Beispiel jene, die sich durch eine Corona- oder eine Influenza-Infektion ergibt. Aufgabe des PEI w&auml;re es aus meiner Sicht, darauf hinzuwirken, dass es eine solide Datenlage mit geeigneter Auswertung gibt, diese der &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung gestellt wird und auf dieser Grundlage &uuml;ber Zulassung beziehungsweise Nichtzulassung der Arzneimittel entschieden wird.<\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Jedenfalls muss man sich fragen, warum das PEI nicht die Pr&uuml;fprotokolle herausgibt. Ein Mangel an Transparenz macht nat&uuml;rlich misstrauisch.<\/p><p><strong>Der PEI-Datensatz schl&uuml;sselt allein 1.113 Meldungen zu Todesf&auml;llen im Nachgang einer Impfung auf. Trotzdem blieb die Sirene stumm. W&auml;re das allein nicht schon ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt?<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Wie bereits erw&auml;hnt, ist es nicht unsere Absicht, juristische Beurteilungen abzugeben oder gar Forderungen zu stellen. Aus den uns zug&auml;nglichen Unterlagen geht nicht einmal hervor, ob auch nur einer der gemeldeten Todesf&auml;lle durch die Impfung verursacht wurde. Und genau das sollte durch das PEI endlich ge&auml;ndert werden. Wir brauchen zuverl&auml;ssige Informationen zur Wirkung und zu den Nebenwirkungen der Impfung im Verh&auml;ltnis zum tats&auml;chlichen Risiko einer Corona-Infektion. Ohne diese Information kann man die Sinnhaftigkeit einer Corona-Impfung ebenso wenig wie die einer Zulassung eines Impfstoffs oder die einer Impfempfehlung bewerten.<\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Man darf vermuten, dass es im PEI, wie auch beim RKI, seri&ouml;se interne Diskussionen gegeben hat. Ohne Frage ist dort ja auch sehr viel Expertise vorhanden. Vermutlich wurde auch hier, wie beim RKI, die wissenschaftliche Sicht durch politische Einflussnahme besch&auml;digt. Verbeamtete PEI-Mitarbeiter haben allerdings eine Remonstrationspflicht. Sie k&ouml;nnen sich nicht einfach auf eine Weisung berufen. Es gibt eine gesetzliche Pflicht, die &uuml;ber diesen Weisungen steht. Bei &uuml;ber 1.000 Toten h&auml;tte nat&uuml;rlich eingeschritten werden m&uuml;ssen. Ich vermute, dass es hier ein juristisches Nachspiel geben wird.<\/p><p><strong>Sie haben sich Mitte Dezember 2024 in einem <a href=\"https:\/\/cdn.website-editor.net\/s\/041bcc2c4aa54d419f7ee83c6c280b40\/files\/uploaded\/Brief_PEI_06.pdf?Expires=1738783969&amp;Signature=B9vFp9WZDfAexSYnrLjhiN7Xl0flnU1HcoM9hntqI6sUq6yd~ekExp-W08~LeQ8yKFmTYJeok~W3ZLbVIcViQKO~mroDAK~d1roxIYyhna6huFsLEH7LxwVoyq34gdzWB0FG9G5xSpgTpDoj6IcJFVIoZl3XtGwnI7lAONxCZHf3ewhudtQLhyWHg3bhFKOhbMG-f5JlPOwTL1K~dVOZ2pl5PmBUC236MRvyonCfTtjG9RDY5Hbt3-8XYHUKZEN9rn0zxdY7~QggFI80aqhn9hhA~gVDoP~wm3tC-FEdfr2xEgbKveRidGKylhIFRiCAKyzFqvvWv4JzwRH-1ddrKQ__&amp;Key-Pair-Id=K2NXBXLF010TJW\">Brief<\/a> mit acht Fragen an das PEI gewandt. Rechnen Sie nach allen Erfahrungen, die Sie im Umgang mit der Bundesbeh&ouml;rde und dem Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech gemacht haben, &uuml;berhaupt mit einer Antwort?<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Nat&uuml;rlich rechnen wir mit einer Antwort, denn wenn das PEI nicht antwortet, tut es seiner in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommenen Glaubw&uuml;rdigkeit keinen Gefallen. Richtig ist aber auch, dass die von uns erreichte &Ouml;ffentlichkeit noch sehr begrenzt ist. Wir freuen uns daher &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, Artikel in der <em>Berliner Zeitung <\/em>und anderen Medien sowie auch dieses Interview auf den <em>NachDenkSeiten<\/em> ver&ouml;ffentlichen zu k&ouml;nnen. Und es sind schlie&szlig;lich nicht nur wir, die die Regierungen und Beh&ouml;rden auffordern, die Folgen aller Corona-Ma&szlig;nahmen in voller Breite aufzuarbeiten. Wichtig ist es aus unserer Sicht, nicht locker zu lassen, bis wir nicht nur die Antworten auf unsere Fragen bekommen, sondern auch ein angemesseneres und transparenteres Vorgehen von Regierung und Beh&ouml;rden bewirken.<\/p><p><strong>Herr Matysik, Sie standen den NachDenkSeiten zuletzt im M&auml;rz Rede und Antwort. Seit bald drei Jahren versuchen Sie, vom PEI und BioNTech Informationen zu Eigenschaften, zur Qualit&auml;tskontrolle und zur m&ouml;glichen Toxizit&auml;t des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty zu erhalten. Haben Sie in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht?<\/strong><\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Es gibt ja eine Reihe von Menschen &ndash; das sind Betroffene, Journalisten, Juristen und Wissenschaftler &ndash;, die versuchen, St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck die Wahrheit ans Licht zu bringen. Man denke an die Ver&ouml;ffentlichung der RKI-Protokolle. Die haben ja sehr deutlich gezeigt, dass das RKI hinreichend fachliche Expertise hatte, man sich aber den W&uuml;nschen der Politik unterwarf. Die Beh&ouml;rde ist zwar weisungsgebunden, aber der gesetzliche Auftrag, in diesem Falle die Arzneimittelsicherheit, steht sicherlich &uuml;ber einer ministeriellen Weisung. Und nat&uuml;rlich darf ein Minister nichts Gesetzeswidriges anweisen.<\/p><p>Man muss f&uuml;r solche Aufkl&auml;rung schon Geduld mitbringen. Die Verantwortlichen und die Mitl&auml;ufer sind ja nicht wenige und nicht ohne Einfluss. Ich bin aber optimistisch, dass wir hier Aufkl&auml;rung bekommen werden, und vermute, dass dann, nach Aufdeckung des Betrugs, eine junge und sehr kritische Generation aufw&auml;chst. Um eine &ouml;ffentliche Diskussion anzusto&szlig;en, haben wir f&uuml;nf Professoren am 5. Dezember einen <a href=\"https:\/\/cdn.website-editor.net\/s\/041bcc2c4aa54d419f7ee83c6c280b40\/files\/uploaded\/BriefBitteStellung07.pdf?Expires=1738783969&amp;Signature=cia0NB3na92qaK0tB7bMw4NQ3YhkmLDM4PBhXKPVbAakFtUJpUKe43q2uBssEYn5SCi4bqh96esbwm3Ee6uIR-I4Lj0bKzS7AshSIHci8qZa7jP6CXpfjQi3C5fESVUfBeCeUxuHEwMxdH3Tcnc~dd68ozeLrB-He2SBi8Vi4YTWUe~JtS-g4nD35ASKxGo0kKZgFgfLQjsPxulqh3~p0cfnD9MWgYoqGbsq~MRmzfelp44DD1onJgNdto3SdXGGvJu5PK7ssz3w8WLnbpWy6Hnd7U0A1Xuk~uVhSWy16D0t8~9QxYkg8kLSJnwzagI~NQD7EwTabqW~NF~Qp4yQAA__&amp;Key-Pair-Id=K2NXBXLF010TJW\">Brief<\/a> an zahlreiche deutsche Institutionen gesendet, die in der Corona-Krise eine Rolle spielten. Wir bitten darin um Stellungnahme zum Missbrauch der Wissenschaft, in deren Namen eine Politik durchgesetzt wurde, die die Experten im RKI &uuml;berging.<\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Wir sollten als Wissenschaftler aber auch unserer eigenen Verantwortung gerecht werden. Wir haben umfassende M&ouml;glichkeiten, die Eigenschaften der Impfstoffe zu charakterisieren. So hat etwa meine Forschungsgruppe die Struktur der Lipid-Nanopartikel (LNPs) im Comirnaty-Pr&auml;parat eingehend untersucht und die <a href=\"https:\/\/pubs.acs.org\/doi\/10.1021\/acsnano.4c02610\">Ergebnisse<\/a> im Fachjournal <em>ACS Nano<\/em> publiziert. Meine <a href=\"https:\/\/www.fau.de\/2024\/11\/news\/wissenschaft\/fau-physiker-untersucht-das-innenleben-des-covid-19-impfstoffes\/\">Universit&auml;t<\/a>, die lokale Presse und die <em>Berliner Zeitung <\/em>berichteten dar&uuml;ber. Wir fanden erhebliche Unterschiede zu den Vorstellungen von BioNTech. Zum Beispiel sind die LNPs fl&uuml;ssig und nicht fest, wie wohl von BioNTech angenommen wurde.<\/p><p>Es w&auml;re wichtig, dass viele unterschiedliche Disziplinen Toxizit&auml;t, Karzinogenit&auml;t, mRNA-Gehalt und -Integrit&auml;t, Bioverf&uuml;gbarkeit, Aktivit&auml;t der mRNA im K&ouml;rper und vieles mehr an den auf dem Markt befindlichen Impfstoffen untersuchen. Die Expertise ist an den deutschen Universit&auml;ten und anderen Forschungszentren vorhanden und wir haben gezeigt, dass wir mit solchen Untersuchungen nicht nur unserem &ouml;ffentlichen Auftrag, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, gerecht werden, sondern auch spannende Forschung machen und grundlegend neue Erkenntnisse gewinnen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Abschlie&szlig;ende Frage an Sie beide. Rechtsanwalt Ulbrich sprach in einem <a href=\"https:\/\/x.com\/AnwaltUlbrich\/status\/1865523132284407841\">Post auf <em>X<\/em><\/a> von einem &bdquo;kompletten Versagen der Arzneimittelaufsicht&ldquo; in Deutschland. &bdquo;Versagen&ldquo; klingt f&uuml;r die Verantwortlichen irgendwie entlastend. Es ging sehr offensichtlich darum, ein unausgereiftes Produkt auf Gedeih und Verderb der ganzen Bev&ouml;lkerung aufzuzwingen. Trifft es das Wort Komplott da nicht eigentlich besser?<\/strong><\/p><p><strong>Unruh<\/strong>: Das Vorgehen von Regierungen und Beh&ouml;rden hinsichtlich der Bewertung der Wirksamkeit und der Sicherheit der Corona-Impfstoffe sowie bez&uuml;glich der Gefahren, die von einer Corona-Infektion ausgehen, erscheint uns h&auml;ufig vorschnell und wenig evidenzbasiert gewesen zu sein. Im Gegensatz dazu steht der enorme Druck, der &ndash; zur Erh&ouml;hung der Impfbereitschaft &ndash; auf die gesamte Bev&ouml;lkerung ausge&uuml;bt wurde, sowie der De-facto-Zwang f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen. Es ist also nicht nur die Frage, ob die Arzneimittelaufsicht versagt hat, sondern insbesondere auch, inwiefern die Politik versagt hat.<\/p><p><strong>Matysik<\/strong>: Das Versagen betrifft jedenfalls nicht nur die deutschen Beh&ouml;rden. Es war, auch wenn bezogen auf Corminaty deutsche Beh&ouml;rden eine besondere Verantwortung tragen, ein internationales Versagen. Daher ist die Aufkl&auml;rung ebenfalls international. So hat sich gezeigt, dass die Kaufvertr&auml;ge der nationalen Regierungen mit Pfizer stets sehr &auml;hnlich waren. Im Pfizer-Vertrag mit Kanada hie&szlig; es etwa:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der K&auml;ufer erkennt an, dass weder die langfristigen Folgen noch die langfristige Effektivit&auml;t der Impfstoffe derzeit bekannt sind und dass Nebenwirkungen eintreten k&ouml;nnen, die derzeit unbekannt sind. Zudem best&auml;tigt der K&auml;ufer, dass das Produkt &ndash; im angemessenen Umfang &ndash; keiner Qualit&auml;tskontrolle von seiner Herstellung bis zur Verwendung (&bdquo;Serialization&ldquo;) unterliegt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dieser letzte Satz macht vielleicht verst&auml;ndlich, warum man beim PEI die Analytik so minimalistisch betrieb. Es ist schon sehr viel damit gewonnen, wenn Dokumente ver&ouml;ffentlicht werden, ganz egal, in welchem Land das passiert. Und wir erleben gerade, dass genau das passiert. Man darf hoffen, dass im nun begonnenen Jahr Parlamente, etwa in den USA oder in Sachsen und Th&uuml;ringen, Licht ins Dunkel bringen werden.<\/p><p><small>Titelbild: StudioFI\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\nDie drei bisher unter Beteiligung von J&ouml;rg Matysik bei den NachDenkSeiten ver&ouml;ffentlichten Interviews sind:\n<ul>\n<li>11. Oktober 2022: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89043\">&bdquo;Die Richter werden feststellen, dass die Naturgesetze auch am Paul-Ehrlich-Institut gelten.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>28. November 2023: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107399\">Profit vor Sicherheit: &bdquo;Die Aufsichtsbeh&ouml;rden machen ihren Job nicht!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>14. M&auml;rz 2024: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112368\">Paul-Unehrlich-Institut? &bdquo;Wir erleben ein bewusstes Verschlie&szlig;en der Augen vor den Realit&auml;ten.&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><p><imh src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/2e5b758495874817ad979c288b11ef95\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/imh><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Paul-Ehrlich-Institut &bdquo;ver&ouml;ffentlicht&ldquo; insgeheim einen Datensatz zu den Nebenwirkungen der Corona-Vakzine. Die Liste umfasst nahezu eine Million Meldungen, darunter &uuml;ber 1.000 zu m&ouml;glichen Todesf&auml;llen im Nachgang der Spritze. Ganz nebenbei liefert die Sammlung Nahrung f&uuml;r eine &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo;: Offenbar gab es ungef&auml;hrlichere und hochgradig toxische Chargen, was die Impfung mutma&szlig;lich zu einem Roulettespiel machte. Und obwohl<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126841\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":126842,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,209,129,150],"tags":[3018,2983,2880,930,1919,3035,3267,3459,2856,897],"class_list":["post-126841","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-verbraucherschutz","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-biontech","tag-impfungen","tag-justiz","tag-lueckenpresse","tag-paul-ehrlich-institut","tag-remonstration","tag-rki-files","tag-robert-koch-institut","tag-transparenz"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/shutterstock_2003243222-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=126841"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126975,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126841\/revisions\/126975"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/126842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=126841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=126841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=126841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}