{"id":126977,"date":"2025-01-10T09:01:28","date_gmt":"2025-01-10T08:01:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126977"},"modified":"2025-01-10T09:29:06","modified_gmt":"2025-01-10T08:29:06","slug":"stimmen-aus-ungarn-kiew-treibt-gaspreis-in-die-hoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126977","title":{"rendered":"Stimmen aus Ungarn: Kiew treibt Gaspreis in die H\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p>Die europ&auml;ischen Gaspreise sind auf den h&ouml;chsten Stand seit anderthalb Jahren gesprungen, nachdem Kiew beschlossen hatte, den Transit von russischem Gas &uuml;ber die Ukraine nach Europa am 1. Januar einzustellen. Dies bedroht zwar nicht die Versorgung Ungarns &ndash; russisches Pipelinegas kommt seit zwei Jahren &uuml;ber die T&uuml;rkei und den Balkan zu uns &ndash;, aber auch wir werden den Preisanstieg sp&uuml;ren. Ein Beitrag von <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, aus dem Ungarischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nKiew hat den Ende 2024 auslaufenden Vertrag mit Gazprom &uuml;ber die Durchleitung von Gasexporten nach Europa nicht verl&auml;ngert, sodass am 1. Januar 2025 nach &bdquo;Jamal&ldquo; und &bdquo;Nord Stream&ldquo; auch die vorletzte gro&szlig;e Ost-West-Pipeline, die Pipeline &bdquo;Druschba&ldquo; (Freundschaft), die russisches Gas nach Westeuropa transportiert, stillgelegt wurde. &Uuml;brig bleibt der balkanische Zweig der &bdquo;Turkstream&ldquo;-Pipeline, die &bdquo;Balkan Stream&ldquo;, die die Ukraine umgeht und &uuml;ber das Schwarze Meer, die T&uuml;rkei, Bulgarien und Serbien nach Ungarn f&uuml;hrt.<\/p><p>Die jetzige Entscheidung wird sich auf den europ&auml;ischen Gasmarkt auswirken, auch wenn sie nicht unerwartet kam. Wolodymyr Selenskyj hat wiederholt erkl&auml;rt, dass sein Land nicht zulassen wird, dass Russland Milliarden von US-Dollar mit ukrainischem Blut verdient. Es ist ihm egal, dass die Ukraine dadurch noch verletzlicher und &auml;rmer wird und dass sie durch die Aussetzung des Transits weit mehr zu verlieren hat als Russland selbst. Der Anteil der russischen Exporte, die vor dem Ausbruch des Krieges fast 40 Prozent der europ&auml;ischen Importe ausmachten, ist bis 2023 mittlerweile auf unter zehn Prozent gesunken.<\/p><p>Dies hat zu einer Situation auf dem europ&auml;ischen Gasmarkt gef&uuml;hrt, in der sich die Positionen aller beteiligten Parteien verschlechtert haben. W&auml;hrend die Ukraine als Beitrittskandidat in die EU eilt, hat sie die europ&auml;ische Wirtschaft mit einer weiteren Entscheidung erneut in eine schwierige Lage gebracht. Dies gilt insbesondere f&uuml;r Mitteleuropa. Kiew hat auch gegen das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine versto&szlig;en, das unter anderem die Aufrechterhaltung der Energietransportrouten vorsieht.<\/p><p>Die Slowakei ist von der Entscheidung am unmittelbarsten betroffen. Im Falle Moldawiens handelte Gazprom wegen unbezahlter Rechnungen, bevor der ukrainische Transit unterbrochen wurde. Chisinau war nicht vorbereitet darauf, Gas &uuml;ber Bulgarien und Rum&auml;nien zu beziehen &ndash; aber auch die Ukraine ist betroffen. Ihre mageren Einnahmen werden durch Transitgeb&uuml;hren in H&ouml;he von fast einer Milliarde US-Dollar geschm&auml;lert, und wenn die Haupteinnahmequelle des ukrainischen Gastransportunternehmens Gas TSO wegf&auml;llt, wird das Unternehmen von ukrainischen Firmenkunden h&ouml;here Netznutzungsgeb&uuml;hren verlangen. Das f&uuml;hrt zu einer Vervierfachung der Inlandstarife.<\/p><p><strong>Ukraine schie&szlig;t sich selbst ins Knie<\/strong><\/p><p>Es ist aber auch nicht gut f&uuml;r die Ukraine, wenn der ukrainische Unternehmenssektor noch verwundbarer und nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig wird. Nach Berechnungen der internationalen Nachrichtenagentur <em>Reuters<\/em> bedeutet diese Entscheidung f&uuml;r die ukrainische Industrie zus&auml;tzliche Kosten in H&ouml;he von 38,2 Millionen US-Dollar pro Jahr, ein sehr empfindlicher Verlust in der aktuellen Situation. Folglich kann die Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Erdgas nur mit erheblicher ungarischer Hilfe realisiert werden &ndash; vorausgesetzt, die Pipeline, deren Schutz nicht mehr im prim&auml;ren Interesse Russlands liegt, wird nicht angegriffen. Vielleicht erkl&auml;rt dies, warum Selenskyj nur den Transit von Gazprom zu blockieren gedenkt.<\/p><p>Der Westen kann nat&uuml;rlich helfen, aber in der Zwischenzeit hat Kiew in Person von Robert Fico einen weiteren Feind gewonnen. Der slowakische Premierminister, der der gr&ouml;&szlig;te Verlierer auf der K&auml;uferseite ist, hat der Ukraine gedroht, dass die Slowakei, die 25 Prozent der ukrainischen Stromimporte liefert, ihr als Reaktion darauf keinen Strom mehr liefern wird. Doch Fico hat bisher keine Ma&szlig;nahmen ergriffen.<\/p><p>Wir d&uuml;rfen jedoch nicht vergessen, dass dieser Ausfall nicht gut f&uuml;r Gazprom ist, das bereits 2023 einen Verlust machte. W&auml;hrend es bei &Ouml;l relativ einfach ist, neue M&auml;rkte zu finden, ist das bei Gas aufgrund der f&uuml;r den Transport erforderlichen Infrastruktur nicht so einfach.<\/p><p>W&auml;hrend die russischen Gasexporte durch die Ukraine im Vergleich zu 2020 um 78 Prozent zur&uuml;ckgegangen sind, bedeutet der Verlust von weiteren 15 Milliarden Kubikmetern j&auml;hrlich einen Verlust von etwa f&uuml;nf Milliarden Euro, was die Einnahmen von Gazprom um 6,7 Prozent verringert. Das ist heikel, denn 2023 wird der Konzern zum ersten Mal seit 2001 mit einem Verlust bilanzieren. Das Minus von 629 Milliarden Rubel ist auf einen 27-prozentigen R&uuml;ckgang der Einnahmen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, darunter auf einen 40-prozentigen R&uuml;ckgang der Einnahmen aus dem Gasverkauf.<\/p><p>Am schlechtesten erging es der Slowakei mit der Schlie&szlig;ung der &bdquo;Druschba&ldquo;-Pipeline. Die Slowakei hat zwar Zugang zu Gas aus dem Westen und &uuml;ber Ungarn, aber die Marktbeteiligten m&uuml;ssen f&uuml;r alternative Lieferungen einen Transitzuschlag von rund 177 Millionen Euro zahlen, w&auml;hrend dem Land Einnahmen in H&ouml;he von rund 500 Millionen Euro aus dem Transit von Gas aus der Ukraine nach Westeuropa entgehen, was den Tarif f&uuml;r die Netznutzung in die H&ouml;he treibt.<\/p><p>&Ouml;sterreich gleicht das Defizit mit Gas aus Deutschland und Italien aus, aber die erh&ouml;hten Transitgeb&uuml;hren haben dazu gef&uuml;hrt, dass die Gaspreise &ndash; wie in der Slowakei &ndash; sofort &uuml;ber den europ&auml;ischen Durchschnitt gestiegen sind. Der Anstieg der Gaspreise bedeutet, dass im Grunde alle verlieren. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Gasimporte aus Russland &ndash; Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) und via Pipeline &ndash; in den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 insgesamt um 25 Prozent auf 50 Milliarden Kubikmeter pro Jahr gestiegen sind, was elf Prozent der Importe entspricht.<\/p><p><strong>Kiew schadet der EU<\/strong><\/p><p>Fico zufolge kostet die einseitige Entscheidung Kiews, den russischen Gastransit abzuschneiden, die Europ&auml;ische Union Dutzende von Milliarden Euro. Ihre stillschweigende Akzeptanz sei falsch, weil sie zu Spannungen und Vergeltungsma&szlig;nahmen f&uuml;hre.<\/p><p>Der slowakische Premierminister bezog sich auf eine von der Regierung in Bratislava in Auftrag gegebene Folgenabsch&auml;tzung der slowakischen Gasgesellschaft (SPP) und schrieb, dass der Stopp des ukrainischen Gastransits den Gaspreis pro Megawattstunde an den niederl&auml;ndischen und deutschen Referenzb&ouml;rsen um zehn bis zw&ouml;lf Euro erh&ouml;hen w&uuml;rde. Dies, so die Berechnungen, w&uuml;rde f&uuml;r die EU-L&auml;nder zus&auml;tzliche j&auml;hrliche Kosten in H&ouml;he von 40 bis 50 Milliarden Euro direkt und weitere 60 bis 70 Milliarden Euro durch Sekund&auml;reffekte auf die Strompreise bedeuten. Sollte der ukrainische Gastransit fortgesetzt werden, w&uuml;rde er Russland im gleichen Zeitraum sch&auml;tzungsweise h&ouml;chstens zwei Milliarden Euro einbringen, sagte er.<\/p><p>M&ouml;glicherweise k&ouml;nnten aus der Situation neben der T&uuml;rkei auch Ungarn und Bulgarien profitieren. Die Versorgung Ungarns ist gesichert, weil es trotz Drohungen und &bdquo;freundlicher&ldquo; Abmahnung seine Transportroute unter Umgehung der Ukraine, das hei&szlig;t seine s&uuml;dliche Versorgungsoption rechtzeitig ausgebaut hat. H&auml;tte es dem &bdquo;freundlichen&ldquo; Druck damals nicht widerstehen k&ouml;nnen, w&auml;re es jetzt als Binnenland in einer &auml;u&szlig;erst schwierigen Situation.<\/p><p>Die Energieversorgung Ungarns ist also gesichert, aber die Entscheidung der Ukraine, den Transit abzuschneiden, wird zu weiteren Preissteigerungen und neuen Herausforderungen f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit Mitteleuropas und der gesamten Europ&auml;ischen Union f&uuml;hren. Budapest kann auch davon profitieren, dass es am Ende der Pipeline liegt, das wertet Ungarn auf. Wenn aber nur Ungarn in der EU russisches Gas kauft, und &uuml;ber dieses die Ukraine und die Slowakei, dann w&auml;ren weder die EU noch Russland daran interessiert und Budapest kann nicht sicher sein, dass die jetzige Situation erhalten bleibt.<\/p><p><strong>Mittelosteuropa muss die Folgen ausbaden<\/strong><\/p><p>Polen, das derzeit die EU-Ratspr&auml;sidentschaft innehat, versucht, die Situation als Erfolg darzustellen. Fakt ist jedoch, dass die Stilllegung der &bdquo;Druschba&ldquo;-Pipeline Europa &ndash; und insbesondere die Staaten Mittelosteuropas &ndash; in eine noch prek&auml;rere wirtschaftliche Lage gebracht hat. Besonders betroffen sind die mitteleurop&auml;ischen L&auml;nder ohne K&uuml;sten, f&uuml;r die LNG eine teure Alternative darstellt.<\/p><p>Die Gaspreise, die allein in den letzten Wochen um rund 20 Prozent gestiegen sind, bewegen sich nach Angaben der Londoner ICE-B&ouml;rse immer noch um den H&ouml;chststand vom November vergangenen Jahres. Am ersten Handelstag des neuen Jahres stiegen die Gaspreise in Europa weiter an, da das eisige Wetter in mehreren L&auml;ndern die Nachfrage nach Heizmaterial erh&ouml;ht. In der Slowakei k&ouml;nnten die Temperaturen bis auf minus sieben Grad Celsius fallen, was die Heizungsnachfrage und damit die Gaspreise erh&ouml;hen k&ouml;nnte.<\/p><p>Laut der US-Nachrichtenagentur Bloomberg sind die Benchmark-Preise teilweise sogar &uuml;ber das Niveau von Oktober 2023 gestiegen. Der Benchmark-Gaspreis n&auml;herte sich 51 Euro pro Megawattstunde und erreichte damit den h&ouml;chsten Stand seit seinem H&ouml;chststand im Oktober 2023. Die Analyse f&uuml;gt hinzu, dass die europ&auml;ischen Speicher in einem Tempo geleert werden, wie es seit Beginn der Krise im Jahr 2021 nicht mehr der Fall war, was mittel- bis langfristig zu weiterer Unsicherheit f&uuml;hren k&ouml;nnte.<\/p><p>Selbst wenn es in diesem Winter wahrscheinlich nicht zu einer ernsthaften Gasknappheit in Europa kommen wird, m&uuml;ssen dennoch etwa f&uuml;nf Prozent der Nachfrage f&uuml;r die n&auml;chste Heizsaison ersetzt werden, was das Wiederauff&uuml;llen der Speicher schwieriger und teurer macht. Allein schon deshalb, weil trotz der Bem&uuml;hungen der EU-L&auml;nder um eine Diversifizierung ihrer Bezugsquellen &ndash; unter anderem durch Deutschland, Italien und sogar Polen &ndash; die Hauptbezugsquellen f&uuml;r LNG die USA und Russland sind.<\/p><p>Nach Angaben der US-Nachrichtenagentur Bloomberg wird sich der Wettbewerb zwischen asiatischen und europ&auml;ischen L&auml;ndern um Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) in den Sommermonaten voraussichtlich versch&auml;rfen. Dieser verst&auml;rkte Wettbewerb bedeutet, dass die L&auml;nder gegeneinander um LNG-Lieferungen bieten m&uuml;ssen, was die Preise in die H&ouml;he treiben wird. Infolgedessen m&uuml;ssen sich europ&auml;ische Verbraucher im Jahr 2025 auf steigende Energiekosten einstellen, die zun&auml;chst Unternehmen belasten und zu Preiserh&ouml;hungen f&uuml;hren werden, welche sich letztlich auf die Preise von Waren und Dienstleistungen f&uuml;r Endverbraucher auswirken.<\/p><p><em>Der Beitrag ist urspr&uuml;nglich auf Ungarisch <a href=\"https:\/\/moszkvater.com\/kijev-dontese-csucsra-lokte-a-gaz-arat\/\">bei Moszkvater erschienen<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Stefan Balaz<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126566\">Stimmen aus der Ukraine: Der Ausverkauf meiner Heimat an BlackRock und Co.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124945\">Stimmen aus Ungarn: Pershing, Tomahawk, ATACMS &ndash; Wo bleiben diesmal die Massenproteste?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125410\">Die multilaterale Weltordnung ist im Entstehen begriffen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126508\">&bdquo;Die westlichen Eliten haben vergessen, was Krieg ist und was ein Atomkrieg ist&ldquo; &ndash; Interview mit Sergej Karaganow<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/3a05905154e04f17a10e8ef4b2343418\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ&auml;ischen Gaspreise sind auf den h&ouml;chsten Stand seit anderthalb Jahren gesprungen, nachdem Kiew beschlossen hatte, den Transit von russischem Gas &uuml;ber die Ukraine nach Europa am 1. 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