{"id":127001,"date":"2025-01-10T10:36:02","date_gmt":"2025-01-10T09:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127001"},"modified":"2025-01-10T16:59:10","modified_gmt":"2025-01-10T15:59:10","slug":"musk-und-weidel-viel-laerm-um-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127001","title":{"rendered":"Musk und Weidel &#8211; Viel L\u00e4rm um nichts"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man in den letzten Wochen die Medienberichterstattung zum laufenden Wahlkampf konsumiert hat, k&ouml;nnte man glatt auf die Idee kommen, es g&auml;be nichts Wichtigeres, als die &bdquo;Einmischung&ldquo; des US-Milliard&auml;rs Elon Musk. Der hat sich auf seiner Plattform <em>X<\/em>, in einem Gastartikel in Springers <em>WELT<\/em> und gestern Abend mit einem live &uuml;bertragenen Gespr&auml;ch mit Alice Weidel mehrfach als Edel-Wahlhelfer f&uuml;r die AfD in Szene gesetzt. &Uuml;berraschend ist das alles nicht. Substanz hat es schon gar nicht. Nicht Musks &Auml;u&szlig;erungen, sondern die Berichterstattung dazu hilft der AfD, die so &ndash; mal wieder &ndash; genau die mediale Aufmerksamkeit bekommt, nach der sie lechzt. Ein Kommentar von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_47\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-127001-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=127001-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250109_Musk_und_Weidel_Viel_Laerm_um_nichts_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Aus rein privatem Interesse h&auml;tte ich mir das gestrige Gespr&auml;ch zwischen Elon Musk und Alice Weidel sicher nicht angeschaut. Ich wei&szlig;, was Musk zu sagen hat, und ich wei&szlig;, was Alice Weidel zu sagen hat. Nach dem medialen Hype, der im Vorfeld gestreut wurde, packte mich jedoch der professionelle Eifer. Schlie&szlig;lich wurde zwar zu Musks &bdquo;Einmischung&ldquo; in den deutschen Wahlkampf bereits alles gesagt &ndash; aber nicht von jedem. Also habe ich mir das Gespr&auml;ch f&uuml;r die <em>NachDenkSeiten<\/em> angeh&ouml;rt. Was tut man nicht alles f&uuml;r seine Leser. F&uuml;hlen Sie sich aber bitte nicht motiviert, es mir nachzutun. Hand aufs Herz: Es lohnt sich nicht. Wenn Sie sich eine eigene Meinung  bilden wollen, empfehle ich Ihnen, das Gespr&auml;ch im Original auf Englisch zu h&ouml;ren, da die &bdquo;Wortlosigkeit&ldquo; der beiden Gespr&auml;chspartner dort am besten r&uuml;berkommt. Sollten Sie des Englischen nicht m&auml;chtig sein, finden Sie mittlerweile auch eine <a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=NrjOcJFJVi0\">deutsche &Uuml;bersetzung im Netz<\/a>.<\/p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Here's the full conversation from earlier today between Elon Musk and Alice Weidel, co-chairwoman of Germany's AfD party.<\/p>\n<p>Use the timestamps below to easily navigate the different topics.<\/p>\n<p>1:09 General presentation of the AfD<br>2:14 Germany's destructive energy policy<br>12:21&hellip; <a href=\"https:\/\/t.co\/dGEPn2Xw1T\">pic.twitter.com\/dGEPn2Xw1T<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ELON CLIPS (@ElonClipsX) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ElonClipsX\/status\/1877454219827098052?ref_src=twsrc%5Etfw\">January 9, 2025<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><p> <\/p><p><strong>Um was ging es eigentlich?<\/strong><\/p><p>Die inhaltliche Ebene des Gespr&auml;chs ist eigentlich schnell abgehakt und d&uuml;rfte f&uuml;r deutsche H&ouml;rer weitestgehend uninteressant sein. Sinn und Zweck des Gespr&auml;chs schien es &ndash; vor allem von Musks Seite &ndash; zu sein, die AfD dem internationalen oder um genauer zu sein dem amerikanischen Publikum vorzustellen. Das taten die beiden dann auch, nat&uuml;rlich sehr subjektiv. Musk lieferte Vorlagen, Weidel antwortete brav und schilderte ihre Sicht der Welt. Es ging um Merkel und die CDU, die in Weidels Welt eine linksgr&uuml;ne Partei ist, ein wenig um Migration, um Meinungsfreiheit und ganz ausf&uuml;hrlich um Energiepolitik. Dieser Themenbereich stach zumindest insofern heraus, da er die Art und Weise, wie das Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt wurde, recht gut charakterisiert. Man redete munter aneinander vorbei und zumindest Alice Weidel schien dies gar nicht zu merken und stimmte Musk frohgemut immer wieder zu, wenn dieser sich positiv &uuml;ber regenerative Energien &auml;u&szlig;erte. Spannend w&auml;re es ja gewesen, man h&auml;tte das Thema E-Mobilit&auml;t debattiert. Dann h&auml;tte Weidel dem Tesla-Chef ja mal erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum sie E-Autos f&uuml;r unausgereift h&auml;lt und ihrer Meinung nach <a href=\"https:\/\/www.nius.de\/politik\/news\/alice-weidel-e-auto-unpraktikabel-unrentabel-nicht-ausgereift\/b80fae7c-ddf0-4ff1-af5f-cd10e2e0776b\">niemand ein E-Auto in der Garage haben will<\/a>. So blieb das Ganze beim freundlichen Smalltalk. <\/p><p>In diesem Stil ging es dann weiter. Weidel erz&auml;hlte, dass man in deutschen Schulen nur noch etwas &uuml;ber &bdquo;Gender-Studies&ldquo; lernt, was Musk dazu animierte, seine altbekannte Litanei &uuml;ber das &bdquo;Woke Mind Virus&ldquo; abzuspulen. Es ging um die Mainstreammedien, die sowohl Weidel als auch Musk nicht m&ouml;gen, um den Ukrainekrieg, den Trump nun stoppen m&uuml;sse, und Israel, mit dessen Politik sich beide solidarisch erkl&auml;rten. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Die Themen sind nat&uuml;rlich wichtig und es g&auml;be sowohl zum Bildungssystem, zum Kulturkampf, zum Verfall der Medien und nat&uuml;rlich auch zum Ukrainekrieg sehr viel Kritisches zu sagen und es ist auch nicht so, dass Musk und Weidel hier in allen Punkten komplett falsch liegen. Die vorgetragene undifferenzierte, zugespitzte und faktenbefreite Aneinanderreihung von Schlagworten aus rechtslibert&auml;rer Sicht nutzt der Debatte jedoch nicht. Wer sich eine &ndash; vielleicht sogar differenzierte &ndash; Debatte zwischen dem reichsten Mann der Welt und einer deutschen Spitzenpolitikerin erhofft hatte, hoffte vergebens. Einzig und allein die Schlusspassage, in der es dann &uuml;ber Raumfahrt, den Mars und Gott ging, hatte durchaus St&auml;rken, was jedoch an Musk, der auf diesen Themenfeldern zuhause ist, und nicht an Weidel lag. Sonst passt man sich halt rhetorisch dem Niveau der Plattform <em>X<\/em> an.<\/p><p><strong>Sie hat &bdquo;Hitler&ldquo; gesagt<\/strong><\/p><p>Gerade als das Gespr&auml;ch in der Mitte vollends in Belanglosigkeit und Gestammel versank, merkte wohl auch Alice Weidel, dass sie nun einen Aufreger braucht, um am n&auml;chsten Tag die Schlagzeilen zu f&uuml;llen. Und was passt besser ins mediale Erregungsschema als Hitler? Also legte Weidel los &hellip;<\/p><blockquote><p>Weidel: The National Socialists were socialist. Adolf Hitler was a socialist.<br>\nMusk: Yeah, they nationalized industries like crazy.<br>\nWeidel: Yes absolutely! He was a communist and he considered himself a socialist. &Auml;hm. What they did. &Auml;hm. Ja. &Auml;hm. They state-funded the private companies and then thy asked for taxes, huge taxes. And then also.. wait a second, I ask for the word now &hellip; Verstaatlichen &hellip; yeah nationalize the entire industry. Ja. You said that before. And the biggest success, the biggest success after that terrible era in our history was to label Adolf Hitler as right and conservative. He was exactly the opposite. He wasn&acute;t conservative. He wasn&acute;t a libertarian. He was a communist, socialist guy!<br>\nElon Musk: Yeah!<br>\nWeidel:  So full stop. No comment on that.<\/p><\/blockquote><p>Bitte erwarten Sie nicht von mir, dass ich diesen Unsinn nun tats&auml;chlich ernsthaft inhaltlich aufgreife. Dass die Nazis eigentlich Linke waren, wird ja von reaktion&auml;rer und neuerdings auch von libert&auml;rer Seite schon l&auml;nger behauptet und entbehrt jeglicher historischen Grundlage. Aber darum geht es auch nicht. Sowohl Musk als auch Weidel sind, wenn man es in klassischen politischen Schablonen ausdr&uuml;cken will, rechtslibert&auml;r. Diese politische Str&ouml;mung war in Deutschland bislang weitestgehend unbekannt und marginalisiert. F&uuml;r Rechtslibert&auml;re ist der Staat &ndash; verk&uuml;rzt gesagt &ndash; der Feind. Mehr Staat = Kommunismus oder zumindest Sozialismus, so die These. In dieser &bdquo;Logik&ldquo; waren die Nazis dann freilich &bdquo;Kommunisten&ldquo;. Das sehen einige Milliard&auml;re, f&uuml;r die der Gedanke, sie m&uuml;ssten &uuml;ber erhobene Steuern die Allgemeinheit finanzieren, bekanntlich genauso und so waren sich Musk und Weidel auch schnell einig.<\/p><p>Wir erlebten also eine &bdquo;ganz normale&ldquo; Debatte, wie sie tausendfach innerhalb der rechtslibert&auml;ren Blase genauso gef&uuml;hrt wird. F&uuml;r unsere Medien und diejenigen, die sich noch nie ernsthaft mit dem ideologischen Hintergrund der AfD oder gar der rechtslibert&auml;ren Szene in den USA besch&auml;ftigt haben, mag dies ja &uuml;berraschend sein und f&uuml;r Schlagzeilen ist &bdquo;alles mit Hitler&ldquo; nat&uuml;rlich Gold wert. Und darum ging es Alice Weidel, zumal das Gespr&auml;ch bis zu diesem Zeitpunkt sicher nicht nach ihren Vorstellungen lief.<\/p><p><strong>Die nette Frau Weidel<\/strong><\/p><p>Das lag vor allem an den beiden Gespr&auml;chspartnern. Elon Musk wirkte vollkommen unvorbereitet und auch wenn man ihm nat&uuml;rlich auf bestimmten Themenfeldern, wie der Energiepolitik, Raumfahrt und dem medialen Diskurs, Kompetenzen zuschreiben kann, so ist v&ouml;llig klar, dass er von Deutschland keine Ahnung hat. So nahm das Gespr&auml;ch schnell die Form einer Erkl&auml;rstunde an. Alice erkl&auml;rt Elon, was in Deutschland so vor sich geht &ndash; nur dass das, was Alice zu sagen hatte, nat&uuml;rlich vor allem Wahlkampfget&ouml;se ist. Das kann man ihr noch nicht einmal vorwerfen, jeder Politiker w&uuml;rde diese Plattform f&uuml;r Wahlkampf nutzen. <\/p><p>Ansonsten wirkte die sonst so tough auftretende Alice Weidel erstaunlich unterw&uuml;rfig. Und das war die eigentliche &Uuml;berraschung. Gerade Alice Weidel ist ja f&uuml;r ihre teils harte Rhetorik in ihren Reden bekannt. Davon war gestern nichts zu sp&uuml;ren. Jeder noch so lahme Scherz von Musk wurde von ihr mit einem m&auml;dchenhaften Giggeln belohnt. Es wirkte &uuml;ber weite Strecken so, als s&auml;&szlig;en sich hier nicht zwei Gespr&auml;chspartner auf Augenh&ouml;he gegen&uuml;ber, sondern als spr&auml;che der gro&szlig;e Elon Musk mit einem Fan, der ihn bewundert. Wenn Weidel nicht giggelte, stimmte sie ihrem Gegen&uuml;ber wahlweise mit &bdquo;Ja&ldquo;, &bdquo;Yes&ldquo; oder &bdquo;You are absolutely right&ldquo; zu, auch wenn Musk Weidel gerade inhaltlich widersprach. Ja, man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass Weidel Lampenfieber hatte und dieses Gespr&auml;ch eine Nummer zu gro&szlig; f&uuml;r sie war.<\/p><p>Sicher, das kann man &ndash; wenn man freundlich sein will &ndash; als positive Gespr&auml;chsatmosph&auml;re bezeichnen. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Spitzenkandidatin einer Partei, die sich gerne als anti-elit&auml;r verkauft und &ndash; zu Recht &ndash; das Duckm&auml;usertum der politischen Konkurrenz vor einflussreichen Milliard&auml;ren kritisiert, bei der ersten &ouml;ffentlichen Gelegenheit sich selbst h&ouml;chst duckm&auml;userisch verh&auml;lt, wirft dies doch Fragen auf.<\/p><p><strong>Einmischung in den Wahlkampf? Bleiben wir doch mal auf dem Boden<\/strong><\/p><p>Welchen Erkenntnisgewinn diese Veranstaltung f&uuml;r die vornehmlich amerikanischen Zuh&ouml;rer bringen soll, ist fraglich. Das war kein Gespr&auml;ch, sondern Wahlkampf. Und da Wahlkampf naturgem&auml;&szlig; auf die eigenen W&auml;hler und nicht auf das internationale Publikum ausgerichtet ist, war der (&uuml;ber)gro&szlig;e Rahmen nicht gerade zielf&uuml;hrend. Kommen wir also zur Frage, was die ganze Veranstaltung f&uuml;r den Wahlkampf bedeutet. Und hier wird es kompliziert. In AfD-Kreisen wurde das Gespr&auml;ch bereits im Vorfeld als &bdquo;Jahrhundertereignis&ldquo; hochgejazzt. Man versprach sich offenbar sehr viel, heraus kam erstaunlich wenig. Selbst eingefleischte AfD-Fans werden sicher nicht eben gl&uuml;cklich &uuml;ber ihre giggelnde Spitzenkandidatin gewesen sein.<\/p><p>Aber das ist zweitrangig. Es ist h&ouml;chst unwahrscheinlich, dass ein einziger eingefleischter AfD-Fan wegen der suboptimalen Performance Weidels nun eine andere Partei w&auml;hlt. Die AfD ist eine Partei, die wie keine andere davon lebt, dass &uuml;ber sie gesprochen wird. Auch negative Berichterstattung nutzt der Partei. Und jede Menge Berichterstattung war der AfD seit letzter Woche dank Musks Wahlwerbung zun&auml;chst auf <em>X<\/em>, dann in der <em>Welt<\/em> und nun zusammen mit Weidel mit <em>X<\/em> ja sicher. Man regte sich gek&uuml;nstelt dar&uuml;ber auf, dass sich ein US-Milliard&auml;r in den deutschen Wahlkampf einmische. Oskar Lafontaine hatte auf den <em>NachDenkSeiten<\/em> bereits darauf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126882\">hingewiesen<\/a>, dass dies hochgradig verlogen ist, haben deutsche Medien doch nicht das geringste Problem damit, wenn andere US-Milliard&auml;re sich f&uuml;r andere Parteien in den Wahlkampf einmischen. <\/p><p>Nicht Musks Einmischung, sondern die verlogene Kritik daran d&uuml;rfte der AfD abermals zahlreiche Stimmen beschert haben. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit dem Gespr&auml;ch zwischen Musk und Weidel. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass auch nur ein unentschlossener W&auml;hler sich nach Konsum dieses Gespr&auml;chs sagt: &bdquo;Das war ja prima, nun w&auml;hle ich aber die AfD!&ldquo;. Der ganze mediale Rummel rund um dieses Gespr&auml;ch hat die AfD jedoch einmal mehr in der unzufriedenen &Ouml;ffentlichkeit als &bdquo;eigentliche Opposition&ldquo; zu den Parteien der Mitte pr&auml;sentiert. Wer also irgendwie &bdquo;dagegen&ldquo; ist, wei&szlig; nun, was er w&auml;hlen soll. Da kann sich die AfD bei den Medien &ndash; und nicht bei Elon Musk &ndash; bedanken. <\/p><p><small>Titelbild: Alice Weidel via X<\/small><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9fd7d50d1bc74b7db34ac96655c419f7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man in den letzten Wochen die Medienberichterstattung zum laufenden Wahlkampf konsumiert hat, k&ouml;nnte man glatt auf die Idee kommen, es g&auml;be nichts Wichtigeres, als die &bdquo;Einmischung&ldquo; des US-Milliard&auml;rs Elon Musk. 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