{"id":127134,"date":"2025-01-13T10:00:28","date_gmt":"2025-01-13T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127134"},"modified":"2025-01-13T10:46:46","modified_gmt":"2025-01-13T09:46:46","slug":"russlands-ex-botschafter-in-washington-moskau-glaubt-den-versprechungen-des-westens-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127134","title":{"rendered":"Russlands Ex-Botschafter in Washington: Moskau glaubt den Versprechungen des Westens nicht"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinigten Staaten, die sich als einzigartige Nation vorstellen, die dazu bestimmt ist, die Welt zu f&uuml;hren, versuchen mit allen Mitteln, den Abbau ihrer Hegemonie zu verlangsamen, was zu ernsthaften Spannungen in der Welt f&uuml;hrt. Die Machtverh&auml;ltnisse &auml;ndern sich jedoch, und die Herausbildung einer Weltordnung, die dies widerspiegelt, ist ein objektiver und unumkehrbarer Prozess, mit dem sich die USA fr&uuml;her oder sp&auml;ter abfinden m&uuml;ssen. Vor allem die US-amerikanische Mentalit&auml;t, die sich selbst &uuml;ber andere stellt, muss sich &auml;ndern. Das sagte Sergej Kisljak, ehemaliger russischer Botschafter in Washington und jetziger Senator im F&ouml;derationsrat Russlands, gegen&uuml;ber dem ungarischen Portal <em>Moszkvater<\/em>. Das Interview f&uuml;hrte <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, aus dem Ungarischen &uuml;bersetzte <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>G&aacute;bor Stier: Fangen wir gleich an: Viele glauben, dass Donald Trumps Sieg die globalen Prozesse grundlegend ver&auml;ndern wird. Ist diese Erwartung nicht &uuml;bertrieben? Stimmen Sie zu oder schlie&szlig;en Sie sich denjenigen an, die zur Vorsicht mahnen und davor warnen, dass es zu viele Illusionen &uuml;ber die R&uuml;ckkehr des US-Pr&auml;sidenten ins Wei&szlig;e Haus gibt?<\/strong><\/p><p><strong>Sergej Kisljak:<\/strong> Ich habe den Eindruck, dass die Analysten im Allgemeinen einen zu gro&szlig;en Wert darauf legen, welche Partei den US-Pr&auml;sidenten stellen wird. Sehen Sie, Pr&auml;sidenten kommen und gehen, aber die globalen Interessen der Vereinigten Staaten bleiben dieselben. Was also konstant ist und was das gr&ouml;&szlig;te Problem in den Beziehungen Washingtons zu vielen L&auml;ndern darstellt, ist, dass sich die US-Amerikaner als eine besondere Nation sehen. Sie machen keinen Hehl daraus und sprechen offen davon, die ganze Welt kontrollieren zu wollen. Diese Mentalit&auml;t hat sich mit bemerkenswerter Einfachheit in der Politik der derzeitigen Regierung der Demokraten manifestiert. Au&szlig;enminister Antony Blinken hat bei mehr als einer Gelegenheit gesagt, dass die Vereinigten Staaten die Welt anf&uuml;hren m&uuml;ssen, weil es den Interessen Washingtons zuwiderlaufen und die amerikanische Hegemonie schw&auml;chen w&uuml;rde, wenn sie es nicht t&auml;ten. Daraus folgt, dass die Vereinigten Staaten die Welt dominieren m&uuml;ssen. Die Biden-Administration betrachtet dies als Dogma, und so pr&auml;gt dieses Denken die US-Au&szlig;enpolitik grundlegend. Das ist ein ernsthaftes Problem, vor allem, weil die Vereinigten Staaten nat&uuml;rlich &uuml;ber eine enorme finanzielle, wirtschaftliche und milit&auml;rische Macht verf&uuml;gen. Sie haben etwa 800 ausl&auml;ndische St&uuml;tzpunkte, vor allem in der N&auml;he von Russland und China, doch die Welt ver&auml;ndert sich, die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse ver&auml;ndern sich.<\/p><p><strong>Washington versteht das nicht oder will es nicht verstehen?<\/strong><\/p><p>Die Vereinigten Staaten verstehen es sehr wohl. Es ist klar, dass das wirtschaftliche Zentrum der Welt nicht mehr die USA und noch weniger Europa ist. Der Schwerpunkt hat sich nach Asien verlagert und Afrika und Lateinamerika werden in Zukunft immer wichtiger werden. Das Zentrum des Wachstums ist heute Asien, das sehen wir sehr wohl, und nat&uuml;rlich ist sich Asien selbst dessen bewusst, ebenso wie die L&auml;nder des sogenannten Globalen S&uuml;dens. Die Verlagerung des wirtschaftlichen Schwerpunkts bedeutet, dass diese L&auml;nder auch einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf das Weltgeschehen fordern. Sie fordern daher eine ihrem gewachsenen Gewicht entsprechende Rolle in der UNO und anderen internationalen Organisationen. Dazu haben sie jedes moralische Recht, und die neuen Realit&auml;ten verlangen dies. <\/p><p>Die BRICS-Staaten wollen auch ein gerechteres System, das auf gegenseitigem Respekt und nicht auf der Ausbeutung anderer basiert und die Machtverh&auml;ltnisse st&auml;rker widerspiegelt. Ob dieses Modell, wie es sich die BRICS-Staaten vorstellen, die Grundlage f&uuml;r eine multipolare Weltordnung sein wird, wei&szlig; ich nicht, aber es ist klar, dass es mehr als alles andere der Transformation der Welt, den neuen Realit&auml;ten entspricht.<\/p><p>In diesem Zusammenhang ist es wichtig festzustellen, dass sich die BRICS nicht gegen den Westen formieren, sondern ich w&uuml;rde sagen, dass dieser Teil der Welt der Nicht-Westen ist. Um auf die USA zur&uuml;ckzukommen: Dieser Prozess wird in Washington sehr gut verstanden, aber eine solche Umgestaltung der Weltordnung wird als Bedrohung f&uuml;r seine globale Position empfunden.<\/p><p><strong>Verst&auml;ndlicherweise, denn die Vereinigten Staaten wollen ihre hegemoniale Rolle um jeden Preis aufrechterhalten &hellip;<\/strong><\/p><p>Deshalb sind sie nicht bereit, bei der Suche nach einer gerechteren Weltordnung mitzuwirken. Sie k&ouml;nnen und wollen sich nicht von der Mentalit&auml;t befreien, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den USA entstanden ist, die die einzige globale Supermacht geblieben ist. Also greifen sie zu allen Mitteln der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung &ndash; NATO, Sanktionen, Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder. Das ist nichts Neues, h&ouml;chstens der Grad der Arroganz ist gestiegen. In gewisser Weise ist das auch verst&auml;ndlich, denn sie sp&uuml;ren, dass ihre gewohnte Hegemonie immer schw&auml;cher wird. In zwanzig Jahren wird die chinesische Wirtschaft etwa anderthalb Mal so gro&szlig; sein wie die der USA, und bis dahin wird sie von Indien &uuml;berholt worden sein. Der Westen, angef&uuml;hrt von den Vereinigten Staaten, tut alles, um sich diesem objektiven Prozess zu widersetzen, um ihn zu bremsen, und diese Haltung wird auch in Zukunft f&uuml;r Spannungen sorgen. Ein besonders aggressives Beispiel f&uuml;r dieses Abblocken ist die Schaffung eines gewaltt&auml;tigen Anti-Russlands aus der Ukraine. Wir sehen, wohin das gef&uuml;hrt hat.<\/p><p><strong>Glauben Sie, dass es Donald Trump gelingen wird, diesen Konflikt zumindest einzufrieren?<\/strong><\/p><p>Denken Sie nur daran, was das Einfrieren des Konflikts wirklich bedeutet. Es bedeutet, die Ukraine weiter aufzur&uuml;sten und zu st&auml;rken.<\/p><p><strong>Deshalb ist diese Idee einer Einigung f&uuml;r Russland kaum akzeptabel. Sehe ich es richtig?<\/strong><\/p><p>Sowohl der russische Pr&auml;sident als auch der Au&szlig;enminister haben wiederholt die Bedingungen genannt, unter denen Moskau bereit ist, den Konflikt zu beenden. Wladimir Putin hat dies im Juni 2024 in einer Rede vor hochrangigen Mitarbeitern des Au&szlig;enministeriums deutlich gemacht. Daran hat sich seither nichts ge&auml;ndert. Dar&uuml;ber hinaus ist klar, dass Russland nicht an einem Einfrieren des Konflikts interessiert ist, sondern an der Beseitigung der Ursachen, die zu diesem Konflikt und zur Eskalation der Konfrontation gef&uuml;hrt haben, sowie an langfristiger Stabilit&auml;t. Dies kann nur durch eine komplexe L&ouml;sung des Problems erreicht werden.<\/p><p><strong>Aus all dem folgt meines Erachtens: Wenn Russland kompromissbereit ist und das sich derzeit abzeichnende Angebot Trumps zum Einfrieren des Konflikts annimmt, k&ouml;nnte die intensive Phase des Krieges relativ schnell beendet werden. Ist dies nicht der Fall, wird der Krieg auch nach 2025 weitergehen, da Entscheidungen auf dem Schlachtfeld getroffen werden m&uuml;ssen. Stimmen Sie dem zu?<\/strong><\/p><p>Russland ist gezwungen, dieses Problem mit milit&auml;rischen Mitteln zu l&ouml;sen, und zwar im Rahmen der speziellen Milit&auml;roperation. Die Voraussetzungen daf&uuml;r hat der Westen unter F&uuml;hrung der Vereinigten Staaten geschaffen. Wir m&uuml;ssen dieses Problem irgendwie l&ouml;sen, und wir werden es l&ouml;sen. Wenn die Ukraine und der Westen nicht bereit sind, substanzielle Verhandlungen zu f&uuml;hren, die den Realit&auml;ten und den russischen Interessen Rechnung tragen und sich auf die L&ouml;sung der Ursachen des Konflikts konzentrieren, dann werden wir es anders machen. Beispielsweise kann die Frage der Neutralit&auml;t der Ukraine und der NATO-Mitgliedschaft nicht umgangen werden.<\/p><p><strong>Auch die Entmilitarisierung, die meiner Meinung nach heute vielleicht das wichtigste Thema ist, kann nicht vermieden werden &hellip;<\/strong><\/p><p>Alle Elemente der Konfliktursachen sind wichtig, und ich betone noch einmal, dass das Problem auf komplexe Weise gel&ouml;st werden muss.<\/p><p><strong>Sind Sie mit mir einverstanden, dass Donald Trumps L&ouml;sungsvorschl&auml;ge, so wie wir sie bisher kennen, nicht darauf abzielen, sondern auf ein Einfrieren des Konflikts, und dass dies f&uuml;r Russland kaum akzeptabel ist?<\/strong><\/p><p>Leider kann ich nicht sagen, dass ich wei&szlig;, was Trump will.<\/p><p><strong>So geht es vielen von uns &hellip;<\/strong><\/p><p>Dieser Kommentar bezieht sich nicht nur auf die L&ouml;sung des Konflikts in der Ukraine, sondern auf die Bew&auml;ltigung globaler Herausforderungen im Allgemeinen. Trump ist kein einfacher Mensch. Das hat er in seiner ersten Amtszeit als Pr&auml;sident bewiesen, und wir k&ouml;nnen nicht ignorieren, dass er gezwungen ist, im Rahmen des US-amerikanischen politischen Systems zu agieren, in dem der Pr&auml;sident zwar ein recht weitreichendes Mandat hat, aber bestimmte Interessen nicht ignorieren kann, die seinen Handlungsspielraum oft einschr&auml;nken. Wir wissen also nicht, mit welchem Vorschlag Trump aufwarten wird. Wenn er ernst gemeint ist, wird er anhand der oben genannten Kriterien gepr&uuml;ft werden. Aber jedes Element des Angebots wird sorgf&auml;ltig durchdacht und gepr&uuml;ft werden m&uuml;ssen, denn die Geschichte der Beziehungen zwischen der NATO und Russland ist voller L&uuml;gen. Sie haben gelogen, als sie nach der deutschen Wiedervereinigung versprachen, die NATO werde sich nicht nach Osten ausdehnen. Sie haben die Abr&uuml;stungsvereinbarungen nicht erf&uuml;llt und dann Russland die Schuld daf&uuml;r gegeben. Sie haben gelogen, als sie im UN-Sicherheitsrat f&uuml;r eine Flugverbotszone &uuml;ber Libyen stimmten und diese dann nutzten, um das Land zu zerst&ouml;ren, und sie l&uuml;gen, beginnend mit den Minsker Vereinbarungen, weiterhin &uuml;ber den Konflikt in der Ukraine. Wie k&ouml;nnen wir den Versprechungen des Westens noch Glauben schenken?<\/p><p><strong>Was in Syrien passiert ist, hat viele &uuml;berrascht und Russland, das das Assad-Regime unterst&uuml;tzte, in Verlegenheit gebracht. Inwieweit k&ouml;nnte diese Situation Auswirkungen auf den Konflikt in der Ukraine haben?<\/strong><\/p><p>Ich bin zuversichtlich, dass die Situation in Syrien letztendlich durch Verhandlungen gel&ouml;st werden kann. Russland unterst&uuml;tzt dies seit Jahren im Rahmen des Astana-Prozesses. Was die m&ouml;glichen Auswirkungen auf den Konflikt in der Ukraine angeht, so w&uuml;rde ich beides nicht miteinander in Verbindung bringen. Dies zu forcieren, ist eine grobe &Uuml;bertreibung, die beiden Konflikte sollten nicht miteinander verwechselt werden.<\/p><p><strong>Wir haben mit den USA begonnen, also lassen Sie uns das Interview damit beenden. Wo sehen Sie die Vereinigten Staaten auf der globalen B&uuml;hne in etwa zwanzig Jahren?<\/strong><\/p><p>Die Vereinigten Staaten werden immer noch eine Gro&szlig;macht sein, aber nur eine von ihnen. Was heute in der Welt geschieht, ist ein objektiver Prozess. Es liegt also im Interesse Washingtons, den Realit&auml;ten Rechnung zu tragen und die sich ver&auml;ndernden Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zu akzeptieren, anstatt ein Feindbild aufzubauen. Im Vergleich dazu hat Washington 2017 China per Gesetz zum Feind erkl&auml;rt, und dieser Ansatz definiert seine geopolitischen Ambitionen. Das ist nicht richtig, und ich kann nur hoffen, dass sich die Vereinigten Staaten schlie&szlig;lich mit einer neuen Weltordnung arrangieren, die demokratischer und gerechter ist und auf gegenseitigem Respekt und Gleichgewicht beruht. Die USA m&uuml;ssen ihren wirklichen Platz in dieser Welt finden, denn sie k&ouml;nnen auf Dauer nur gewinnen. Dies erfordert eine &Auml;nderung der gegenw&auml;rtigen Mentalit&auml;t, die auf der US-amerikanischen Vormachtstellung beruht, die sich f&uuml;r ewig h&auml;lt und verk&uuml;ndet, eine einzigartige und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Nation zu sein.<\/p><p><strong>Wir haben dies in der Geschichte gesehen, und wir haben gesehen, wohin es gef&uuml;hrt hat &hellip;<\/strong><\/p><p>Das ist richtig. Gott bewahre uns davor, dass es wieder geschieht! Wir haben einen schwierigen und holprigen Weg vor uns, aber ich bin optimistisch und zuversichtlich, dass die Menschheit dies &uuml;berwinden wird und dass das neue Kr&auml;fteverh&auml;ltnis der Welt Stabilit&auml;t bringen wird.<\/p><p><em><strong>Sergej Iwanowitsch Kisljak <\/strong>ist russischer Diplomat und war nach mehreren Stationen in den USA von 2008 bis 2017 russischer Botschafter in Washington. Davor vertrat er Russland von 1998 bis 2003 als Botschafter in Belgien und war der Vertreter des Landes bei der NATO. Zwischen diesen beiden Aufgaben war er von 2003 bis 2008 stellvertretender Au&szlig;enminister. Seit 2017 ist er Mitglied des Oberhauses des F&ouml;deralrats und vertritt Mordowien (Anm. Red.: eine Republik im europ&auml;ischen Teil Russlands), w&auml;hrend die Europ&auml;ische Union, die Vereinigten Staaten und das Vereinigte K&ouml;nigreich ihn wegen des Krieges in der Ukraine auf eine pers&ouml;nliche Sanktionsliste gesetzt haben.<\/em><\/p><p><em>Das Interview ist urspr&uuml;nglich im ungarischen Original <a href=\"https:\/\/moszkvater.com\/kiveteles-nemzetnek-kepzeli-magat-amerika\/\">hier erschienen<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ DarwelShots<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=124749\">Kremlsprecher Peskow im Interview: Dialogm&ouml;glichkeiten mit Russland, die Wahl Trumps und der Krieg in der Ukraine<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126508\">&bdquo;Die westlichen Eliten haben vergessen, was Krieg ist und was ein Atomkrieg ist&ldquo; &ndash; Interview mit Sergej Karaganow<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126977\">Stimmen aus Ungarn: Kiew treibt Gaspreis in die H&ouml;he<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126179\">Stimmen aus Ungarn: Vertrauen in Putins Vernunft<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125410\">Die multilaterale Weltordnung ist im Entstehen begriffen<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/36aeda31b6aa41b8a3c11d57d75ca6f7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinigten Staaten, die sich als einzigartige Nation vorstellen, die dazu bestimmt ist, die Welt zu f&uuml;hren, versuchen mit allen Mitteln, den Abbau ihrer Hegemonie zu verlangsamen, was zu ernsthaften Spannungen in der Welt f&uuml;hrt. 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