{"id":127160,"date":"2025-01-13T16:01:26","date_gmt":"2025-01-13T15:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127160"},"modified":"2025-01-14T13:11:44","modified_gmt":"2025-01-14T12:11:44","slug":"rudolf-dressler-sozialer-mahner-der-spd-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127160","title":{"rendered":"Rudolf Dressler \u2013 sozialer Mahner der SPD gestorben"},"content":{"rendered":"<p>Ein Fels in der Brandung, wenn es um die Verteidigung des Sozialstaats, ein unerm&uuml;dlicher Schaffer, wenn es um dessen Ausbau zum Wohle der Arbeitnehmer ging &ndash; das war Rudolf Dressler, verstorben am 8. Januar, 84-j&auml;hrig. Damit ist die SPD einen unerm&uuml;dlichen Mahner losgeworden, die Sozialorganisationen einen leidenschaftlichen Unterst&uuml;tzer. Rudolf Dressler: ein Sozial-Demokrat in des Wortes verpflichtender Bedeutung. Deshalb verfasste <strong>Hermann Zoller<\/strong> keinen Nachruf, sondern einen Blick auf das konkrete Denken und Handeln von Rudolf Dressler &ndash; erstaunlich aktuelle Stellungnahmen.<br>\n<!--more--><br>\nGeboren wird Rudolf Dressler am 17. November 1940 in Wuppertal-Sprockh&ouml;vel, erlernt den Beruf des Schriftsetzers, wird freier Mitarbeiter mehrerer Zeitungen. Gewerkschaftliches Engagement ist eine Selbstverst&auml;ndlichkeit f&uuml;r ihn. Von 1969 bis 1981 ist er Vorsitzender des Betriebsrats bei der <em>Westdeutschen Zeitung<\/em>. Das Vertrauen der Mitglieder macht ihn von 1974 bis 1983 zum Mitglied des Hauptvorstandes der Industriegewerkschaft Druck und Papier (heute Teil von ver.di).<\/p><p>Dressler ist Mitautor des 1974 erschienenen Buches &bdquo;Sozialplan und Interessenausgleich nach dem BetrVG1972&ldquo;, Mitherausgeber ist er bei dem &bdquo;Schwarzbuch Wirtschaftskriminalit&auml;t&rdquo; (1987). Mehrere Jahre ist Dressler ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht D&uuml;sseldorf und am Oberverwaltungsgericht f&uuml;r das Land NRW.<\/p><p>Zum Mitglied des Deutschen Bundestages wurde Rudolf Dressler 1980 gew&auml;hlt im Wahlkreis Wuppertal 1, zuletzt mit 53,1 Prozent. Als parlamentarischer Staatssekret&auml;r in der Regierungszeit von Helmut Schmidt und sp&auml;ter als langj&auml;hriger stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion war Dressler f&uuml;r die SPD eine wichtige sozialpolitische Stimme. Dressler galt als angriffslustig und als einer, der die Dinge auf den Punkt bringt &ndash; beispielsweise, als er 1988 in einer Bundestagsdebatte die Gesundheitsreform der Regierung Kohl aus seiner Sicht kommentierte: &bdquo;Sie schlie&szlig;t sich nahtlos an Ihre unsoziale Steuerreform an. Den Kleinen wird genommen und den Gro&szlig;en wird gegeben.&ldquo;<\/p><p>Nach der gewonnenen Bundestagswahl 1998 gingen viele davon aus, dass er Arbeitsminister wird. Doch Kanzler Gerhard Schr&ouml;der entschied sich f&uuml;r Walter Riester. Rudolf Dressler war ein scharfer Kritiker der &bdquo;Hartz-Reformen, die Bundeskanzler Schr&ouml;der gegen den innerparteilichen Widerstand und die Proteste der Gewerkschaften durchsetzte. Hartz IV sei verantwortlich f&uuml;r den &bdquo;Absturz&ldquo; der SPD, kommentierte Dressler.<\/p><p>Interesse zeigte Dressler schon immer f&uuml;r die Entwicklung Israels. 19 Jahre war in der Bundestagsfraktion zust&auml;ndig f&uuml;r Israel. So &uuml;berrascht es nicht, dass er der Botschafter Deutschlands in Israel wurde &ndash; vom 1. September 2000 bis 31. August 2005. 2013 wurde Dressler mit dem Heinz-Galinski-Preis der J&uuml;dischen Gemeinde zu Berlin ausgezeichnet. Nach seinen eigenen Angaben war er der Sch&ouml;pfer der Formulierung, dass Israels Sicherheit deutsche Staatsr&auml;son sei.<\/p><p>Im Mai 2007 spekulierte Dressler aus Unzufriedenheit mit der Sozialpolitik der SPD &uuml;ber einen &Uuml;bertritt zur Linkspartei &ndash; verwarf einige Monate sp&auml;ter aber diesen Gedanken. Im Februar 2023 geh&ouml;rte Dressler zu den Erstunterzeichnern einer von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiierten Petition, die zum Ende der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine aufruft. <\/p><p><strong>Dressler und die SPD<\/strong><\/p><p>Rudolf Dressler hat seiner Partei immer auf die Finger geschaut und unerbittlich die Fehlentscheidungen an den Pranger gestellt. So erschien am 9. M&auml;rz 2018 in <em>verdi PUBLIK<\/em> (02\/2018) von ihm der Artikel &bdquo;Vom Betrachten der Wirklichkeit&ldquo;. Es ging darin um das Mitgliedervotum &uuml;ber einen Eintritt in eine &bdquo;Gro&szlig;e Koalition&ldquo;. Den Vertrag f&uuml;r diese Koalition hatte die Partei als &bdquo;durchschlagenden Verhandlungserfolg&ldquo; zu verkaufen versucht. Nach einem Blick in dieses Papier diagnostizierte Dressler &bdquo;Ern&uuml;chterung&ldquo; &ndash; und belegte seine Einsch&auml;tzung:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Erstes Beispiel: Die Wiederherstellung der parit&auml;tischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird uns als historische Errungenschaft angepriesen. Offensichtlich haben alle SPD-Unterh&auml;ndler verdr&auml;ngt, dass es Sozialdemokraten waren, die 2005 die gleichgewichtige Finanzierung beseitigt haben. Anders ausgedr&uuml;ckt: CDU und CSU haben es der SPD lediglich erlaubt, ihren krassen Fehler von vor 13 Jahren &ndash; sagen wir klar, was es gewesen ist: eine sozialpolitische Schweinerei &ndash; endlich auszumerzen.<\/p>\n<p>Zweites Beispiel: Das Niveau der gesetzlichen Altersrente soll bis 2025 bei 48 Prozent stabilisiert werden. Im Jahre 2004 war es die SPD (im Verein mit den Gr&uuml;nen), die mit der Einf&uuml;hrung des sogenannten Nachhaltigkeitsfaktors die Senkung des Rentenniveaus auf zun&auml;chst 46, dann bis 2030 auf 43 Prozent zugelassen hat. Auch in diesem Fall erlaubt die Union mit dem Koalitionsvertrag von 2018 die Korrektur einer SPD-Ma&szlig;nahme, und das auch nur vorl&auml;ufig, bis 2025.<\/p>\n<p>Genauso verh&auml;lt es sich &ndash; noch ein Beispiel &ndash; mit der Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen ohne sachlichen Grund, die den Arbeitgebern jetzt erschwert werden soll. Diese schlimme Gesetzgebung war der Einstieg in die Agenda-Politik des Kanzlers Gerhard Schr&ouml;der im Jahre 2000. Mit einem einzigen Satz hat der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, die mit der Agenda-Gesetzgebung herbeigef&uuml;hrte Katastrophe beschrieben: &bdquo;Die Hartz-Gesetze haben den Weg nach unten frei gemacht.&rdquo;<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich, ein letztes Beispiel, die Ausweitung der Anerkennung von Kindererziehungszeiten &ndash; von CDU und CSU durchgesetzt unter dem Kampfbegriff &ldquo;M&uuml;tterrente&rdquo; &ndash; zu Lasten der Beitragszahler\/innen in der gesetzlichen Rentenversicherung: eine versicherungsfremde Sozialleistung in Milliardenh&ouml;he wird aus Sozialversicherungsbeitr&auml;gen bezahlt. So begr&uuml;&szlig;enswert das Gesetz unter sozialen Gesichtspunkten auch sein mag, so ungerecht und nicht zu akzeptieren ist &ndash; aus dem gleichen sozialen Blickwinkel &ndash; seine Finanzierung aus dem Verm&ouml;gen der Rentenversicherung, statt daf&uuml;r alle Steuerzahler\/innen heranzuziehen.<\/p>\n<p>Sp&auml;testens an dieser Stelle sei an ein Wort Kurt Schumachers erinnert, des ersten SPD-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg: &bdquo;Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.&rdquo; Diese Wirklichkeit zeigt die gro&szlig;en Bruchstellen in der SPD, zeigt in vielen Regionen SPD-Wahlergebnisse hinter der AfD, zeigt den Verlust von rund zehn Millionen W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern seit dem rot-gr&uuml;nen Wahlsieg 1998. Wenn wir die politische Wirklichkeit betrachten und bereit sind, die seit mindestens 15 Jahren von der SPD kultivierte Neigung zu &uuml;berwinden, politische Probleme zu verdr&auml;ngen, dann k&ouml;nnen wir uns auch Analysen wohlmeinender Beobachter des Zeitgeschehens n&auml;hern.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Dressler contra Bl&uuml;m<\/strong><\/p><p>Norbert Bl&uuml;m, viele Jahre Bundesarbeitsminister, hatte in Rudolf Dressler einen Gegenspieler, der es ihm nicht leicht machte. Ihre k&auml;mpferischen Rededuelle hatten es in sich. Rudolf Dressler sagte Jahre sp&auml;ter &uuml;ber seinen langj&auml;hrigen Freund Bl&uuml;m: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Wir beide haben uns in 20 Parlamentsjahren nichts geschenkt. Aber trotz mancher H&auml;rte und Sch&auml;rfe in der Sprache hat es nie an gegenseitigem Respekt gemangelt.&ldquo; <\/p><\/blockquote><p>Es war ein Spiel &uuml;ber Bande, die Entschlossenheit, den Sozialstaat zu verteidigen. Diesem Grundverst&auml;ndnis verdanken wir zum Beispiel die gesetzliche Pflegeversicherung. &bdquo;Der aufrechte Gang aber war stets sein Wegbegleiter&ldquo;, so hat Dressler in einem Nachruf auf seinen Freund Bl&uuml;m geschrieben.<\/p><p>Das <em>Deutsche &Auml;rzteblatt<\/em> vermerkte am 17. Juli 2000: <\/p><blockquote><p>Oft rieb er sich mit seinem christdemokratischen Widerpart, Norbert Bl&uuml;m, doch blieb es nicht verborgen, dass es zwischen beiden viele Gemeinsamkeiten gab. Neoliberale Ideen und wettbewerbliche Denkmuster in der Gesundheitssicherung waren ihm suspekt. F&uuml;r ihn war ein aktiver Staat in der Sozialpolitik mehr als eine grundgesetzliche Verpflichtung.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Tarifeinheit und Streikrecht<\/strong><\/p><p>Am 17. Juni 2015 erschien von Rudolf Dressler in &bdquo;verdi-Publik&ldquo; ein Artikel zur damals aktuellen Diskussion &uuml;ber Tarifeinheit und das Recht auf Streik.<\/p><blockquote><p><strong>Eherne Gesetze der SPD verletzt<\/strong><\/p>\n<p>Tarifeinheit &ndash; Die Politik darf nicht die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit von Streiks definieren<\/p>\n<p>Von Rudolf Dressler<\/p>\n<p>Bevor unsere zweite deutsche Republik 70 Jahre alt wird, hat es die sozialdemokratische Parteif&uuml;hrung geschafft, eine Reihe ehemals eherner politischer Grunds&auml;tze zu verlassen. Die Einschr&auml;nkung der Leiharbeit wurde zur Ausweitung. Die Befristung des Arbeitsverh&auml;ltnisses als begr&uuml;ndete Ausnahme wurde zur Normalit&auml;t ohne Begr&uuml;ndung. Die parit&auml;tische Finanzierung unserer Sozialversicherungssysteme wurde zu Lasten des Faktors Arbeit aufgegeben. Keine zwei Jahre nach Begr&uuml;ndung der aktuellen gro&szlig;en Koalition wird nun unter Federf&uuml;hrung einer sozialdemokratischen Arbeitsministerin ein Gesetz beschlossen, das es der Politik erm&ouml;glichen soll, die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit von Streiks zu definieren: das Tarifeinheitsgesetz!<\/p>\n<p>Wenn wir uns jetzt noch erinnern, dass in der letzten Periode des Bundestages die FDP-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger einen solchen Gesetzeswunsch der CDU\/CSU verhindert hat, wird die Peinlichkeit f&uuml;r die SPD-F&uuml;hrung gewaltig. Leutheusser-Schnarrenberger hat das Begehren der Union als verfassungswidrig angesehen. Die SPD-Politikerin Nahles st&ouml;rt das nicht.<\/p>\n<p>Das kleine Grundgesetz-Abc lehrt uns, dass es sich bei Tarifautonomie und Streikrecht um eherne Verfassungsgrunds&auml;tze handelt, die nicht verletzt werden d&uuml;rfen. Auch nicht von einer gro&szlig;en Koalition, die sich auf 80 Prozent der Bundestagsmandate st&uuml;tzt. Vielleicht ist diese erdr&uuml;ckende Mehrheit der Grund f&uuml;r die schnelle Verabschiedung des Gesetzes. Die letzten Arbeitsk&auml;mpfe waren besonders unangenehm. Viele Politiker zeigten sich regelrecht genervt. Schnell wurde die These vertreten, die &ldquo;Daseinsvorsorge&rdquo; sei beeintr&auml;chtigt &ndash; weil etliche Z&uuml;ge vor&uuml;bergehend nicht fuhren.<\/p>\n<p>Wie d&uuml;rftig die Argumentation der SPD ausf&auml;llt, machte deren stellvertretender Vorsitzender Ralf Stegner deutlich mit der Erkl&auml;rung, seiner Partei gehe es mit dem Tarifeinheitsgesetz &bdquo;&uuml;berhaupt nicht darum, das Streikrecht einzuschr&auml;nken&ldquo;. Vielmehr solle bewirkt werden, dass Gewerkschaften sich nicht untereinander streiten. Wie bitte? Sozialdemokraten machen neuerdings ein Gesetz, das Streit innerhalb der Gewerkschaften unterbindet? F&auml;llt der SPD in der gro&szlig;en Koalition sonst nichts mehr ein?<\/p><\/blockquote><p><strong>Ukraine: Mehr Diplomatie<\/strong><\/p><p>Der Krieg in der Ukraine hat Rudolf Dressler nicht kaltgelassen &ndash; und er fordert: &bdquo;Wir m&uuml;ssen die Diplomatie st&auml;rker in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen; wir m&uuml;ssen mehr Diplomatie wagen.&ldquo; Und er vermutete: &bdquo;Brandt w&uuml;rde direkt nach Moskau fahren, um mit Putin zu reden&ldquo; &ndash; getreu seinem Wort: &bdquo;Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.&ldquo;  So berichtet Alfons Pieper am 9. Januar im <em>Blog der Republik<\/em>.<\/p><p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir denken, dass diese etwas andere Form eines Nachrufs verstanden wird als ein Beispiel daf&uuml;r, wie Sozialpolitik in der Vergangenheit realisiert wurde. Die Konsequenz: Viel genauer hinschauen auf das, was den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern an &bdquo;Wohltaten&ldquo; angepriesen wird. &ndash; Und sich zu engagieren.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Fels in der Brandung, wenn es um die Verteidigung des Sozialstaats, ein unerm&uuml;dlicher Schaffer, wenn es um dessen Ausbau zum Wohle der Arbeitnehmer ging &ndash; das war Rudolf Dressler, verstorben am 8. Januar, 84-j&auml;hrig. Damit ist die SPD einen unerm&uuml;dlichen Mahner losgeworden, die Sozialorganisationen einen leidenschaftlichen Unterst&uuml;tzer. Rudolf Dressler: ein Sozial-Demokrat in des Wortes<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127160\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,191],"tags":[2156,3240,2271,747,1393],"class_list":["post-127160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-spd","tag-biographie","tag-diplomatische-verhandlungen","tag-muetterrente","tag-nachruf","tag-tarifeinheit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127160"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127223,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127160\/revisions\/127223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}